DE309315C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F1/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers
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- Multiple-Way Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
ERIK ARTUR FAGERLUND in STOCKHOLM.
Zeitschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zeitschalter, die aus einem mit zwei miteinander durch
eine enge Öffnung, ein Ventil o. dgl. in Verbindung stehenden Räumen versehenen Flüssigkeitsbehälter
bestehen und bei welchen die Zeitkonstante des Schalters durch die Überströmung eines Teiles der Flüssigkeit von dem
einen zum andern Räume bestimmt wird Zeitschalter
dieser Art sind bekannt, bei denen die Scheidewand zwischen diesen Räumen beweglich
angeordnet ist, so daß die Strömung der Flüssigkeit durch die Bewegung der Scheidewand
: bewirkt wird. Auch Zeitschalter mit beweglichen Außenwänden sind bekannt, bei
welchen diese Wände als Kolben oder Balg ausgebildet sind. Gemäß vorliegender Erfindung
ist die Scheidewand fest angeordnet, während einer der Räume oder beide nach
außen durch eine federnde Membran abgeschlossen sind, wobei die Strömung durch einen auf die Membran ausgeübten Druck
herbeigeführt wird. Diese Anordnung ermöglicht eine erhebliche Vereinfachung des Apparates
und erübrigt Durchführungsdichtungen für Kolbenstange o. dgl., so daß der Apparat
mit allseitig haltbaren Wänden ganz dicht nach außen abgeschlossen werden kann und dadurch
eine konstante Wirkungsdauer ohne notwendige Überwachung des Zeitschalters erreicht wird.
Ein Zeitschalter gemäß der Erfindung kann innerhalb vieler Gebiete der Technik Anwendung
finden. Er ist in erster Linie zum Gebrauch als elektrischer Zeitschalter, und zwar
insbesondere als Treppenschalter zum selbsttätigen Abschalten von Beleuchtungsstromkreisen
nach gewisser Zeit, bestimmt. Er kann aber auch als Verzögerungsvorrichtung zur
Regelung mechanischer Vorgänge, z. B. beim periodischen Arbeiten von Maschinen, mannigfaltig
verwendet werden.
In der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung entsprechend
den Fig. 1, 2 und 3 veranschaulicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind mit α und b die beiden mit Flüssigkeit gefüllten
Räume bezeichnet, die einerseits durch den zylindrischen Mantel c bzw. die gemeinsame
Scheidewand d, andererseits durch die gewellte Membran β bzw. die feste Wand f
abgegrenzt sind. In der Scheidewand d ist ein Kanal g angebracht, in dem ein Rückschlagventil
g in irgendeiner bekannten Form vorgesehen ist, das dazu dient, einen schnellen
Übergang der Flüssigkeit vom Räume α nach b
und langsamen Rückfluß in umgekehrter Riehtung zu sichern, und durch das auch die Querschnittsöffnung
des Kanals geregelt werden kann, i ist eine mit dem Raum b in Verbindung
stehende Luftglocke, k ein an der Membran e sitzender Druckknopf.
Wenn man auf diesen Knopf drückt, so strömt die Flüssigkeit schnell von dem Raum a
nach dem Raum δ und wird von hier in die Luftglocke i gepreßt. Läßt man den Knopf k
Claims (4)
1. Zeitschalter zur Regelung mechanischer oder elektrischer Vorgänge, bestehend
aus zwei miteinander durch eine enge öffnung, ein Ventil o. dgl. in Verbindung
stehenden, eine Flüssigkeit enthaltenden Räumen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Räume (a, b) durch eine feste Scheidewand (d)
getrennt sind, während einer der Räume (a) nach außen durch eine federnde Membran(e)
abgeschlossen ist, durch deren Bewegung die Flüssigkeit von dem einen Räume in
den andern getrieben werden kann.
2. Zeitschalter nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Raum (δ) gleichfalls durch eine federnde Membran (f)
nach außen abgeschlossen ist, die eine Vergrößerung bzw. eine Verminderung seines
Rauminhaltes gestattet.
3. Zeitschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Räume (a, b) zwei Abteilungen eines nach außen hermetisch geschlossenen Gefäßes
bilden.
4. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Raum (a)
durch eine federnde Membran abgeschlossen ist, während der andere Raum (δ) mit
einem Luft oder Gas enthaltenden, nach außen luftdicht abgeschlossenen Räume (i)
in Verbindung steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309315C true DE309315C (de) |
Family
ID=562480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309315D Active DE309315C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309315C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238554B (de) * | 1963-09-20 | 1967-04-13 | Licentia Gmbh | Zeitverzoegerungsglied mit Luftdaempfungskoerper |
-
0
- DE DENDAT309315D patent/DE309315C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1238554B (de) * | 1963-09-20 | 1967-04-13 | Licentia Gmbh | Zeitverzoegerungsglied mit Luftdaempfungskoerper |
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