DE2402213A1 - Messvorrichtung - Google Patents
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Dr. ■}■<-
Dip-! ■■
!421 £fv.-c. Ni.o
PietiZüiiauerstraoe 2
Alfa-Laval AB, S-147 00 Tumba/Schweden
Messvorrichtung
Die vorliegende Erfindung "betrifft eine Messvorrichtung
der Art, welche wenigstens ein Paar Messkammern umfasst, in welchen eine gemeinsame Kolbeneinrichtung zwischen
zwei Endlagen hin- und herbewegbar ist, wobei jede der Messkammern mit einer Mediuraeinlassleitung und einer
Mediumauslassleitung verbunden ist, wobei jede der Leitungen ein Absperrventil aufweist und die Korbeneinrichtung
in oder etwas vor jeder ihrer Endlagen eine Abtasteinrichtung aktivieren kann, welche geeignet
ist, ein Einstellen der Ventile einzuleiten, um die Kolbeueinrichtung in ihre entgegengesetzte Endlage
zurückzubewegen.
Eine Messvorrichtung dieser Art ist in der britischen Patentschrift 1 026 973 beschrieben. Bei dieser bekannten
Messvorrichtung weist die Abtasteinrichtung an jeder der Messkammern einen bewegbaren Abschnitt innerhalb der
Kammer auf, welcher direkt mit der Kolbeneinrichtung in
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örigVnäI Mooted
Eingriff kommen kann, wenn sich letztere .in ihrer
Endlage befindet, wobei ein Abächnitt ausserhalb der
Kammer angeordnet ist, welcher ein Ventil in einem
solchen Eingriff öffnen kann, um komprimierte Luft in eine
Vorrichtung zu führen, welche ein Zurückstellen der Ventile in den entsprechenden Einlass- und Auslassleitungen.
der Messkammern bewirkt.
Aus erkennbaren Gründen ist eine Abtasteinrichtung dieser Art mit einem bewegbaren Abschnitt, der sich
in die entsprechende Messkammer, d.h. durch ihre Wand erstreckt, unzweckmässig. Es bestand demzufolge
ein Wunsch, eine Anordnung zum Hichtineingriffbringen
oder indirektem Abtasten der Kolbeneinrichtung zu verwenden, wenn sich diese in ihren Endlagen befindet.
Eine solche Anordnung kann einen Magneten, welcher in der Kolbeneinrichtung angeordnet istr und eine Abtasteinrichtung umfassen, welche ausserhalb jeder Ifesakamiier
angeordnet ist, wobei diese Abtasteinrichtung von den Magneten in der Kolbeneinrichtung betätigbar ist, wenn
sich letztere in ihrer entsprechenden Endlage befindet. Die Abtasteinrichtung kann, wenn sie von dem Magneten
in der Kolbeneinrichtung betätigt ist, einen elektrischen Stromkreis schliessen, in welchem die erwähnte
Vorrichtung zum Zurückstellen der Ventile in den Einlass- und Auslassleitungen der Messkammern angeordnet
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Beim Versuch., eine Vorrichtung dieser Art zum
indirekten Abtasten der Kolbeneinrichtung zu verwenden, wenn sich diese Einrichtung in ihren Endlagen
befindet, hat sich jedoch als unmöglich herausgestellt, eine hohe und verlässliche Messgenauigkeit mit der
Messvorrichtung zu erzielen. Der Grund hierfür ist nicflt ^anz klar, aber es wird angenommen, dass
unerwünschte Wirkungen aufgrund der Tatsache eintreten, dass die Kolbeneinrichtung von der Wand in der entsprechenden
Messkammer abprallt, so dass die Bewegung der Kolbeneinrichtung an ihre Endlage beschränkt
wird. Es wurden Versuche unternommen um die Kolbeneinrichtung zurückkehren zu lassen, kurz bevor sie
in Berührung mit dieser Viand gelangt, um ein solches Aufprallen zu verhindern. Es hat sich jedoch
als unmöglich herausgestellt, während variierender Betriebszustände die Kolbeneinrichtung immer an genau
der gleichen Lage in der Messkammer zurückkehren zu lassen.
Gegenstand der Erfindung ist die lösung des Messgenauigkeitsproblems
bei einer Messvorrichtung der eingangs umrissenen Art.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erzielt, dass die oben beschriebene Vorrichtung mit einem Verzögerungsmechanismus
versehen ist, welcher mit der Abtastein-r
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richtung verbunden ist und die Einstellung der Ventile während einer vorbestimmten Zeitdauer su
verzögern, welche mit der Aktivierung'der Abtasteinrichtung beginnt.
Praktische Versuche haben gezeigt, dass die' vorliegende Erfindung ihren Zweck in einer zufriedenstellenden
Weise erfüllt. Mit der .Erfindung ist es möglich geworden, eine- sehr hohe und verlässliche
Messgenauigkeit zu erzielen. Durch geeignetes Anordnen der Abtasteinrichtung und durch Voreinstellen der
Zeitverzögerung auf einen geeigneten Wert kann gewährleistet werden, dass die Kolbeneinrichtung in
Berührung mit der Endwand der Messkammer selbst bei einer geringen Kolbengeschwindigkeit gelangt, und
weiterhin wird die Kolbeneinrichtung zum Stillstand gebracht, bevor sie ihren Weg zu der gegenüberliegenden
Endlage beginnt. Mit anderen Worten sind Pralleffekte vermieden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäss Erfindung
weist die Messvorrichtung eine Anordnung der oben beschriebenen Art zum indirekten Abfühlen der Kolbeneinrichtung in ihren Endlagen auf, d.h. eine Anordnung,
welche einen Magneten, der in der Kolbeneinrichtung angeordnet ist und eine Abtasteinrichtung, die ausser-
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halb jeder Messkammer angeordnet ist, umfasst,
wobei die Abtasteinrichtung von dem Magneten , in der Kolbeneinrichtung betätigbar ist und,
wenn sich die Kolbeneinrichtung in der Nähe ihrer
Endlage befindet, einen Stromkreis betätigen kann, der einerseits den Verzögerungsmechanismus, und
andererseits eine Anordnung umfasst, um die Ventile in den Einlass- und Auslassleitungen der
Messkammern zurückzustellen.
Eine Messvorrichtung der beschriebenen Art kann mehrere Paare von Messkammern mit darin bewegbaren
Kolbeneinrichtungen umfassen, welche in ihren Endlagen eine Art einer Abtasteinrichtung betätigen
können (siehe britische Patentschrift 1 026 973). Bei einer solchen Messeinrichtung gemäss Erfindung
ist ein besonderer Verzögerungsmeohaniamus einer
Vielzahl von Mesekammern gemeinsam» So ist ein
Verzögerungsmeohanismus mit wenigstens einer Abtasteinrichtung einer jeden einer Vielzahl von
Hesskammerpaaren verbunden, und kann betätigt werden, ua seine Verzögerungstunktion nur dann zu beginnen,
wenn alle Kolbeneinriohtungen in den Messkammerpaaren
ihre entsprechenden Endlagen erreicht haben. Der VerzögerungsmechaniamuB ist vorzugsweise in einem
eXektrieohen Stromkreis eingeschlossen, in welchem
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die AbtaSteinrichtungen der verschiedenen Mesakamraerpaare in Reihe geschaltet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
einem Messkammerpaar,
Fig. 2 einen Verzögerungsmechanismus,
Pig« 5 eine Messvorrichtung mit zwei
Messkammerpaaren
Fig. 4 einen Verzögerungsmechanismus, der mit
zwei Abtasteinrichtungen in Reihe geschaltet
ist.
In Fig. 1 ist eine Messvorrichtung gezeigt, welche einen Zylinder 1 umfasst, dessen Inneres mittels eines Kolbens 2,
welcher darin frei bewegbar ist, in zwei Messkaoaern 3 und
unterteilt ist. Die Measkammer 3 ist mit einer £inlaesleltu«c
5 und einer Auslassleitung 6 verbunden, und die MeaakawMr
<"" ist ait einer Einlassleitung 7 und einer Auslaaalettung
verbunden. Beide Einlassleitungen 5 und 7 sind alt einer gemeinsamen Einlassleitung 9 verbunden, welche von eine*
Bebälter 10 führt. Ein· Kreiaelpunpe 11 ist Bit der
Leitung 9 verbunden. Beide Auslassleitungen sind eit
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einer gemeinsamen Auslassleitung 11 verbunden.
In jeder der Einlassleitungen 5, 7 und der Auslassleitungen 6 und 8 sind entsprechend Absperrventile
14, 15 und 16 vorgesehen. Für den Betrieb sind diese
Ventile mit einer Steuereinheit 21 verbunden. Zwei ÄbtaSteinrichtungen 24 und 25 aind ebenfalls mit
der Steuereinheit 21 über zwei Leitungen 22 und 23 verbunden. Diese Abtaeteinrichtungen sind an den
Endwänden des Zylinders 1 ausserhalb seiner Messkammern 3 und 4 angeordnet und können die Gegenwart
des Kolbens 2 in der Nähe seiner entsprechenden
Endlagen abfühlen. Zu diesem Zwedc· ist der Kolben
mit einem Magneten 26 versehen. Hit den Leitungen und 23 sind entsprechend Verzögerungsmechanismen 27
und 28 verbunden.
Sie Arbeitsweise der Messvorrichtung wird nachfolgend
beschrieben und es ist angenommen, dass die Ventile und 16 in der anfänglichen Lage offen sind, während
die Ventile 14 und 13 geschlossen sind.
Flüssigkeit wird aus den Behälter 10 durch die
Leitungen 9 und 5 in die Messkammer 3 gepumpt. Deshalb wird der Kolben 2 durch den Druck nach
rechte In Flg. 1 gedrückt, während in der Messkammer
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•vorhandene !Bissigkeit durch die Leitung 8 und
weiterhin durch die Auslassleitung 12 gedrückt
wird. Kurz "bevor" der Kolben 2 seine Endlage im rechten Abschnitt des Zylinders 1 erreicht,
wird die Abtasteinrichtung 25 betätigt. In einer vorbestimmten Zeitdauer nach diesem Augenblic-k,
wenn der Kolben seine Endlage erreicht hat und dort verbleibt, werden die Ventile 13 und 16
geschlossen. Naoh einigen weiteren Momenten werden die Ventile 14 und 15 geöffnet und Flüssigkeit
wird in die Messkammer 4 gepumpt. Der Kolben 2 bewegt sich dann nach links und drüokt Flüssigkeit aus
der Messkammer 3 durch die Leitung 6 und weiterhin duroh die Auslassleitung 12. Kurs bevor der Kolben
seine Endlage im linken Abschnitt des Zylinders 1 erreicht, wird die Abtasteinrichtung 24 betätigt.
In einer vorbestimmten Zeit nach diesem Augenblick, wenn der Kolben seine Endlage erreicht hat und dort
verbleibt, werden die Ventile 14 und 15 geschlossen. Nach einigen weiteren Augenblicken werden die
Ventil« 13 und 16 wiederum geöffnet, und das oben beschriebene Verfahren wird wiederholt.
Dl« oben beschriebenen Ventileinetellungen werden ron
dtr Steuereinheit 21 durchgeführt, sit welcher die
Abtteteinrichtungen 24 und 25 verbunden sind. Di·
Zeitverzögerung zwischen dem Abfühlen des Kolbene 2
von der Abtaeteinrichtung 24 und 25 und der Einstellung
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der Ventile 13, 16 bzw. 14, 15 durch die Steuereinheit ist mittels den Verzögerungsmechanismen 27 und 28
geschaffen.
Das Abfühlen des Kolbens und Einstellen der Ventile wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Pig. 2 beschrieben,
in weloher ein Abschnitt des Zylinders 1, .ein Abschnitt des Kolbens 2, die Abtasteinrichtung 24»
der Verzögerungsmechanismus 27 und ein Abschnitt der Steuereinheit 21 gezeigt ist.
Die Abtasteinrichtung 24 umfasst einen stationären Abschnitt 29 und einen bewegbaren Abschnitt 30.
Mittels elektrischer Leitungen 31 und 32 sind entspreohnd die Abschnitte 29 und 30 mit der Steuereinheit
21 verbunden. Der Verzugerungsmeohanismus 27
ist mit der Leitung 31 verbunden. Dieser Mechanismus ist von bekannter Art und umfasst unter anderem «inen
elektrischen Zeitschalter 33 und eine UND-Schaltung
Wenn der Kolben 2 sich &ti seiner linken Endlage in d··
Zylinder 1 nähert, zieht der Magnet 26 des Kolbene den bewegbaren Abschnitt 30 der Abtasteinrichtung 24 en.
Kontakt ist dann zwischen diesem Abschnitt 30'
und dem statiorären Abschnitt 29 der Abtasteinrichtung hergestellt. Der unter anderem den Verzögerungemeohanlaaus
27 umfassende Kreis let dann geaohloeeen. Dies tritt ein,
wenn der Kolben die gestrichelte Linie K in flg. 2
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erreicht. Erst naoh einer bestimmten Zeitdauer
nach diesem Augenblick, die von dem Zeitschalter .33
des Verzögerungsmechanisraus 27 bestimmt ist, sendet
letzterer ein Signal zu der Steuereinheit 21.
Dieses Signal verursaohtj dass die Steuereinheit
das Ventil 14 in der Einlassleitung 7 der Messkammer 4 und das Ventil 15 in der Auslassleitung 6 der Hesskammer
schliesst. Die erwähnte Zeitdauer ist angepasst, so dass während dieser der Kolben Zeit hat, um seine
Endlage in dem linken Abschnitt des Zylinders 1 zu erreichen und gegen die Endwand des Zylinders gedrückt
wird. Danach, wenn alle Ventil· 13-16 für einige Augenblicke geschlossen gehalten sind, werden das
Ventil 13 in der Einlassleitung 5 der Messkammer 3
und das Ventil 16 in der Auslassleitung 8 der Messkammer 4 von der Steuereinheit 21 geöffnet, so
dass sich der Kolben 2 nach rechte in dem Zylinder 1 bewegt.
In Pig. 1 sind zwei Verzögerungemeohanismen 27 und gezeigt. Gewünschtenfalls kann die Abtasteinrichtung
und 35 statt dessen mit ein und demselben Verzögerungsmeohanismus
verbunden sein.
In Pig. 3 ist eine Messvorrichtung mit zwei Mess
zylindern mit darin bewegbaren Kolben gezeigt. Die
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Die Zylinder haben, gleiche Durchmesser, jedoch
unterschiedliche Längen und sind dazu bestimmt, unterschiedliche Mengen von zwei unterschiedlichen
Flüssigkeiten zu messen. "Die„gemessenen Flüssigkeiten
müssen in einer Leitung 35 gemisch* werden, welche
für beide Messzylinder gemeinsam ist. Die den Bezugaziffern in Pig. 1 entsprechenden Bezugsziffern sind
mit dem Buchstaben a für den oberen Messzylinder in Fig. 3 und die dazu gehörende Anordnung verwendet.
Für den unteren Zylinder in Fig. 3 und für die dazu gehörende Anordnung sind die Bezugsziffern, welche denen
in Fig. 1 entsprechen, ait dem Buchstaben b versehen.
Alle Ventile 13a bia 16a und 13b bis 16b sind mit einer Steuereinheit 36 verbunden, welche für beide
Hesszylinder 1a und 1b gemeinsam ist. Eine Abtasteinrichtung 24a des Messzylinders 1a und eine Abtasteinrichtung
24b dea Messzylinders 1b sind mit einem gemeinsamen Verzögerungsmechanismus 37 verbunden,
während die anderen Abtasteinrichtungen 25a und 25b der Messzylinder 1a und 1b mit einem anderen ähnlichen
Verzögerungsmechanismus 38 verbunden sind. Die Verbindung ist derart, dass jeder Verzögerungsmechanismus
37 und 38 in einem Stromkreis eingeschlossen ist, in welohem beide AbtaSteinrichtungen 24a, 24b bzw. 25e, 25b
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in Reihe geschaltet sind. Die Versögerungsmechanistnen
37 und 38, die von der gleichen Art wie der Verzögerungsmechanismus
27 in Fig. 2 ist, sind mit der Steuereinheit 36 verbunden,.
In Fig. 4 ist die Verbindung des Verzögerungsinechanisraus
37 zwischen'der Abtasteinrichtung 24a, 24b und der
Steuereinheit 36 gezeigt. Der Zeitschalter des Verzögerungsaechanismus 37 ist mit 39» die UND-Schaltung
mit 40 und die die verschiedenen Teile in dem Kreis verbindenden Leitungen mit 41f42 und 43 bezeichnet.
Die Arbeitsweise der Messvorrichtung in Fig. 3 wird nachfolgend beschrieben, wobei angenommen ist,
dase die Ventile 13a, 16a und 13b, 16b tn der
anfänglichen Lage geschlossen sind, während die Ventile 14a, 15a, und 14b, 15b geöffnet sind.
Wenn Flüssigkeit aus den Behältern 10a und 10b in die Messkammern 4a und 4b gepumpt wird, bewegen
sich die Kolben 2a und 2b naoh links und Flüssigkeit wird aus den Zylindern 1a und 1b durch die Leitungen
6a, 12a bzw. 6b bzw. 12b zu der gemeinsamen Leitung gedrückt. Wenn die Pumpen in diesem Fall mit dem
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gleichen Druck arbeiten, wird der Kolben 2b erst seine Endlage in dem linken Abschnitt des
Zylinders 1b erreichen. Kurz bevor er diese Endlage erreicht, wird ein Kontakt zwischen dem statiorären
Abschnitt 29 b und dem bewegbaren Abschnitt 50b der Abtasteinrichtung 24b hergestellt (siehe Fig. 4). Nur
wenn der Kolben 2a ebenfalls in die Nähe seiner Endlage in dem linken Abschnitt des Zylinders 1a kommt
und somit ebenfalls Kontakt zwischen dem stationären Abschnitt 29a und dem bewegbaren Abschnitt 30a der
Abtasteinrichtung 24a hergestellt ist (Pig. 4), wird der Stromkreis, in welchem der Verzögerungsmechaniamus
37 eingeschlossen ist, geschlossen. Somit beginnt kurz nach diesem Moment der Zeitachalter 39 des
Verzögerungsmechanismus 37 seinen Betrieb. Eine vorbestimmte Zeitdauer danach, wenn beide Kolben 2a und 2b
in dem linken Abschnitt des entsprechenden Zylinders verbleiben, wird ein Signal von der UHD-Schaltung 40
des Verzögerungsmechanismus 37 zu der Steuereinheit gesandt, welche dann die Ventile 14a, 15a und 14b, 15b
Bchliesst. Einige Augenblicke später werden die Ventile 13a, 16a und 13b, 16b geöffnet, und die Kolben 2a
und 2ϋ bewegen sich nach rechts, so dass bestimmte
Flüssigkeitsmengen aus den Zylindern 1a und 1b durch die Leitungen 8a, 12a, bzw. 8b, 12b zu der gemein-
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Leitung 35 gedrückt werden.
Wenn die Kolben 2a und 2b ihre Endlagen in dem rechten
Absohnitt des entsprechenden Zylinders erreicht haben, wird eine entsprechende Verzögerung mittels dea
Verzögerungsmechanismus 38 hervorgerufen, und danach werden die Ventile 13af 16a und 13b, 16b geschlossen
und die Ventile 14a, 15a und 14b, 15b wieder geöffnet.
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Claims (5)
1. j Messvorrichtung mit v/enigstens einem Messkammerpaar,
In welchem eine gemeinsame Kqlbeneinrichtung zwischen
zwei Endlagen hin- und herbewegbar ist, wobei jede Messkammer mit einer Mediumeinlassleitung und einer
Mediuraauslassleitung verbunden ist und jede der leitungen ein Absperrventil aufweist und die Kolbeneinrichtung in oder
kurz vor jeder ihrer Endlagen eine Abtasteinrichtung betätigen kann, welche ein Einstellen der Ventile einleitet,
um die Kolbeneinrichtung in ihre entgegengesetzte Endlage zurückzuführen, gekennzeichnet durch einen Verzögerungsmechanismus (27, 28) der mit der Abtasteinrichtung verbunden
ist und das Einstellen der Ventile (13 bis 16) während einer vorbestimmten Zeitperiode verzögert, welche mit der Aktivierung
der Abtasteinrichtung beginnt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung (24, 25) einen elektrischen
Stromkreis betätigen kann, welcher den Verzögerungsmechanismus (27, 28) einschliesst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verzögerungsmechanismus als solcher bekannter Art ist und einen elektronischen Zeitschalter (33) und eine UUD-Sohaltung
(34) umfasst.
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4." Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» nit
wenigstens zwei Messkammerpaaren, wobei jede* der
Messkammerη eine Kölbeneinrichtung aufweist, welche
dariu bewegbar ist und in jeder ihrer Endlagen eine
Abtasteinrichtung betätigen kann, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verzögerungsmechanism.us (37, 38) mit wenigstens
einer Abtasteinrichtung (24a, 24b, 25a, 2$b) eines jeden
liesekamtnerpaares verbunden ist und seine Verzögerungsarbeit lediglich dann beginnt, wenn alle Kolbeneinrichtungen
(2a, 2b) ihre entsprechenden Endlagen erreicht haben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungemechanismus (37, 38) in einem
elektrischen Kreis enthalten ist, in welchem eine Vielzahl von Abtasteinrichtungen (24a, 24b, 25a, 25b), die
zu verschiedenen Messkammerpaaren gehören, in Reihe geschaltet sind.
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Le e rse i t
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