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DE307584C - - Google Patents

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Publication number
DE307584C
DE307584C DENDAT307584D DE307584DA DE307584C DE 307584 C DE307584 C DE 307584C DE NDAT307584 D DENDAT307584 D DE NDAT307584D DE 307584D A DE307584D A DE 307584DA DE 307584 C DE307584 C DE 307584C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
arms
tension
springs
cables
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307584D
Other languages
English (en)
Publication of DE307584C publication Critical patent/DE307584C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/74Use of electric power for propelling ploughs for rotary cultivators or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Auf- und Abwickeln von freihängenden Kabeln, die den elektrischen Strom von einer festen Verteilungsstelle aus zu sich bewegenden landwirtschaftlichen Maschinen führen. "...
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art mußte der Fahrer den Durchhang der Kabel überwachen und den Windemotor von Hand einschalten, um entsprechend der zunehmenden oder abnehmenden Entfernung· zwischen der Maschine und der -festen Verteilungsstelle die Kabel zu verlängern oder zu verkürzen. Eine besonders sorgfältige Über-λΥ3οΐΜΐ^ war da geboten, . wo es sich um blanke Leitungen handelt, die weder miteinander noch mit dem Erdboden zur Berührung kommen dürfen.
Es sind bereits Regelungsvorrichtungen vorgeschlagen worden, die den Zweck haben, ein. zu rasches Aufwickeln des Kabels zu verhindern. Diese Vorrichtungen entbinden den Fahrer aber keineswegs von der Überwachung des Kabeldurchhanges; sie wirken nur beim Auflaufen des Kabels und können, weder ein Zerreißen desselben bei zu langsamem Abwickeln noch ein Schleifen des Kabels bei zu ' langsamem Aufwickeln verhindern.
Gemäß der. Erfindung wirkt die Änderung der; Kabelspannung auf bewegliche Arme entgegengesetzt dem Zug von Federn oder Gewichten ein, wobei die Bewegung dieser Arme auf einen Schalter für die Motorwinde in der Weise übertragen wird, daß bei zu großer Kabelspannung ein Abwickeln der Kabel und bei zu geringer Kabelspannung ein 'Aufwickeln derselben stattfindet. ·
Bei dieser Ausbildung der Vorrichtung wird also eine selbsttätige Überwachung des Kabeldurchhanges erzielt, so daß der Fahrer erheblich entlastet wird und seine volle Aufmerksamkeit auf die Führung der landwirtschaftlichen Maschine richten kann.
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß die Kabelwinde an der festen Verteilungsstelle vorgesehen werden kann, so daß die landwirtschaftliche Maschine kleiner und leichter wird.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veränschaulicht. -
Fig. ι zeigt die an einem Mast der feststehenden Verteilungsstelle angeordnete Vorrichtung in Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht,. ' Fig. 3 ein Grundriß.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit, die zur Übertragung des Stromes von der Mastspitze zu der Spannvorrichtung dient.
Fig. 5 zeigt einen isolierten Schleppkontakt
für die Stromübertragung von der vorderen Aufwickeltrommel zum oberen Draht.
Fig. 6 zeigt die beweglichen Arme und den Schalter der Motorwinde in Seitenansicht in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 7 ist ein wagerechter Schnitt,
Fig. 8 eine Vorderansicht hierzu, teilweise im Schnitt.
Fig. 9 zeigt in noch größerem Maßstabe ίο eine Sperrvorrichtung, welche bei Stillstand des Motors die Seilscheiben gegen Ablaufen sichert.
Fig. io zeigt eine Einzelheit der Bewegungsvorrichtung für den Schalter der Motorwinde.
Fig. 11 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der beweglichen Arme in Seitenansicht mit Gewichts- und Federbelastung.
Fig. 12 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, wobei nur Gewichtsbelastung verwendet wird.
Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform der beweglichn. Arme für drei Kabel.
Fig. 14 ist ein Grundriß hierzu.
An der feststehenden Verteilungsstelle ist ein Mast angeordnet, dessen Spitze ein Rohr 1 trägt. Auf diesem Rohr ist mittels Kugellagers 2 die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung drehbar angeordnet. Zur Sicherung der Vorrichtung dient ein in das obere Ende des Rohres eingeschraubter ' isolierter Zapfen 3.
Die Vorrichtung besitzt zwei Kabeltrommeln 4 und. S für je einen der beiden Drähte der Gleichströmleitung. Der obere Draht 6 ist gegen den Erdboden isoliert, der untere Draht 7 steht mit der Erde in leitender Verbindung. Beide Trommeln 4 und 5 sind durch eine Treibkette 8 miteinander verbunden, so daß sie sich mit derselben Geschwindigkeit drehen müssen. Von der Trommel 5 führt außerdem eine Treibkette zu einem Kettenrade 13, das auf dem einen Ende einer Welle 18 (Fig. i, 7 und 8) festsitzt, die in dem Gehäuse 14 drehbar gelagert ist.
An dem anderen Ende der Welle 18 sitzt eine'Scheibe 20, welche eine Reihe von Armen 24 trägt. Diese Arme sind, durch Schraubenfedern τ 7 mit einer zweiten Reihe von Armen 28 verbunden, die an einer Scheibe 15' sitzen. Die Scheibe 15 ist auf der die Welle 18 umfassenden Lagerhülse 16 drehbar. Die Relativbewegung der Arme 24 gegen die Arme 28 wird durch Anschläge 19 und~2i begrenzt, die an einem an zwei Armen 28 befestigten ■ Segment 20' sitzen. Mit diesen Anschlägen wirkt ein Fortsatz 156 an einem Arm 24 zusammen. Auf der Lagerhülse 16 ist auch ein Zahnrad 10 drehbar angeordnet, welches mit dem Ritzel 11 des Motors 12 in Eingriff steht. Die Scheibe 15 und das Zahnrad 10 sind nicht miteinander -verbunden. Das Zahnrad .10 trägt auf der Nabe ein Sperrad 54, in welches eine am Gehäuse 14 befestigte Klinke 55 (Fig. 6) eingreift, die eine Drehung des Zahnrades 10 nur entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gestattet. An dem Zahnrad 10 ist eine Brems- oder Kupplungsscheibe 22 befestigt. Die zugehörigen Backen 23 sitzen drehbar an den Armen 28 und tragen radial nach innen ragende Hebel 29. Auf die freien Hebelenden können Stifte 26 einwirken, die an der Scheibe 20 angeordnet sind. Durch, die Stifte können die Backen 23 von der Kupplungsscheibe 22 abgehoben werden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Die Federn 33, die an den Armen 24 befestigt sind, haben das Bestreben, die Backen 23 mit der Kupplungsscheibe in Eingriff zu halten. Bei eingeschalteter Kupplung ist die Scheibe 15 "samt den Armen 28 mit dem Stirnrad 10 verbunden ; die Arme 28 können mit Hilfe der Federn 17 die Arme 24 und damit auch das Kettenrad 13 bei einer Drehung des Rades 10 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung mitnehmen.
Um die Wirkung der Kupplungsbacken 23 zu unterstützen und ein Gleiten derselben auf der Scheibe bei geschlossener Kupplung unmöglich zu machen, ist eine in Fig. 9 schaubildlich dargestellte Sperrvorrichtung vorge- ■ sehen, die an einem der Arme 28 befestigt ist (in Fig. 6 an dem links oben befindlichen Arm). Die Sperrvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer drehbaren, mit einer Rolle 25' versehenen Klinke 25, die durch die Feder 35 in die Zähne eines an der Kupplungsscheibe 22 angeordneten inneren Sperrzahnkranzes 34 gedrückt wird. Zur Auslösung der Klinke 25 bei zu starker Spannung der Kabel dient der Hebel 36, der von einem Anschlag 37 mitgenommen wird, wenn die Arme 24 infolge des Zuges der Kabel unter Überwindung der Spannung der Federn 17 sich r im Sinne des Uhrzeigers drehen; der Anschlag 37 ist an einem der Arme 24 (in Fig. 6 an dem oberen Arm 24) angeordnet. Die Klinke besitzt einen zweiten Arm 38 mit Ansatz 39, der beim Auslösen der Klinke 25 unter eine Führungsschiene 46 greift, die an der Scheibe 20 befestigt ist. Wenn nach Auslösen der Klinke und Ausheben der Kupplungsbacken die Kabel abzulaufen beginnen, so ziehen sich die Federn 17.zusammen, und der Anschlag 37 gibt den Hebel 36 frei. Trotzdem kann die Klinke 25 unter dem Druck der Feder 35 noch nicht in den Sperrzahnkranz zurückgelangen, . denn sie wird von dem Ansatz 39, der sich unter der Schiene 46 befindet, zurückgehalten.. Je mehr die Federn 17 sich zusammenziehen, um so weiter verschiebt sich der Ansatz 39 unter der Führung 46 nach rechts (Fig. 9),
bis die Federn ι J eine mittlere Spannung erreicht haben. In diesem.Augenblick hat der Ansatz das rechte Ende der Schiene 46 erreicht, so daß er die Klinke 25 nicht langer halten kann, und die Feder 35 die Klinke in die Sperrzähne zurückzudrücken vermag.
Einer der Arme 28 trägt einen Fortsatz 32 mit hakenförmigem Ende (Fig. 6, 7 und 8). Dieses Ende greift unter einen Hebel 31, der
•10 an dem Außenende einer Welle 27 sitzt.' Die Welle 27 ist an einem der Arme 24, und zwar parallel zu diesem drehbar gelagert. Das Innenende der Welle trägt einen Hebel 44, dessen freies En.de in der Richtung der Achse 18 liegt. An dem gleichen Arm 24 ist ferner ein Winkelhebel 40 angeordnet, dessen inneres Ende ■ dem Hebel 44 gegenübersteht. Beide Hebel tragen kleine kegelförmige Vertiefungen, und· zwischen beiden Hebeln befindet sich ein mit Körnerspitzen versehener Stift 57. Eine Zugfeder 56 drückt den inneren Arm des Hebels 40 ständig gegen den Stift 57, so daß dieser aus den Vertiefungen in den Hebeln 40 und 44 nicht herausfallen kann. . Das andere Ende des Hebels 40 (in Fig. 6 und 7 das linke Ende) ist als Schleifkontakt 45 ausgebildet, der sich über Kontaktknöpfen 41, 42 und 43 bewegen kann. Bei der in Fig. 7 dargestellten Lage des Schleifkontaktes ist der Motorstrom ausgeschaltet; sobald der Schleifkontakt jedoch die. Knöpfe 42 oder 43 berührt, wird ein schwächerer oder stärkerer Strom eingeschaltet.
Die elektrische Schaltung ist wie folgt:
Der Strom wird von der Kabeltrommel über eine isolierte Leitung zur isolierten Hülse 47 (Fig. 4) geleitet, in welcher der Zapfen 3 drehbar ist, sodann durch diesen Zapfen und den isolierten Schraubenkopf 48 zu zwei isolierten Leitungen, von denen die eine (49) zum Elektromotor 12 und die andere über den oberen Draht 6 zur landwirtschaftlichen Maschine führt. Die Leitung des Elektromotors 12 führt außerdem zu dem Schleifkontakt 45 und über einen der Kontakte 41, 42, 43 zur elektrischen Maschine zurück, schließlich durch das Gestell und zur Erdleitung. Die andere Leitung 50 führt durch den Schleifkontakt bekannter Bauart (Fig. 5) über die Welle der oberen Aufwickeltrommel 4 und durch eine isolierte Stange 51 zu dem äußeren, . durch Klötze 52 aus Fiber isolierten Radkranz 53, sowie durch den oberen freien Draht - zur landwirtschaftlichen Maschine, von weleher der Strom durch den unteren freien Draht 7 und einen an der unteren Aufwickeltrommel 5 vorgesehenen Schleifkontakt zur . Spannvorrichtung zurück und zu der mit dieser verbundenen Erdleitung geführt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: ;-.'■ . ·'■·
Die an den Kabeltrommeln 4 und 5 wirkende Kabelspannung wird durch die Ketten 8 und g auf das Kettenrad 13, von hier durch die Welle 18 auf die Scheibe 20 und auf die Arme 24 übertragen. Die Kabelspannung ist bestrebt, die Arme 24 in der Uhrzeigerrichtung zu drehen.' Die Federn 17 wirken dem Kabelzug entgegen. Bei normaler Kabelspannung halten der Kabelzug und die Spannung der Federn 17 einander das Gleichgewicht. ■ Bei zunehmendem Kabelzug erfolgt eine Drehung' der Arme 24 im Sinne der Uhrzeigerrichtung (Fig. 6), bei abnehmender Kabelspannung -erfolgt eine Drehung der Arme in. entgegengesetztem Sinne. Die Bewegung der Arme 24 wird durch die Anschläge 19 und 21 begrenzt.
Wenn die Arme 24 bei zunehmendem Kabelzug unter Überwindung der Spannung der Federn 17 sich gegenüber den Armen 28 im Sinne des Uhrzeigers drehen, so heben die an der Scheibe 20 sitzenden Stifte 26 die Kupplungsbacken 23 von der Scheibe 22 mehr oder . weniger ab, und gleichzeitig drückt der Anschlag 37 die Klinke 25 aus dem Sperrzahnkranz 34 heraus. Auf diese Weise werden die Arme 24 und 28 von der Bremsscheibe 22 frei, so daß beide Armreihen mit ihren Scheiben 20 bzw. 15 unter der Wirkung des Kabelzuges umlaufen können. '
Die Arme 29 und die Stifte 26 werden zweckmäßig so angeordnet, daß die Kupplungsbacken beim Umlauf der Arme 24 und 28 auf der Scheibe 22 schleifen, so daß die Arme keine unzulässig hohe Geschwindigkeit erlangen können. Das Umlaufen findet so lange statt, wie der Kabelzug größer ist als die Spannung der Federn 17. Sobald die Kabelspannung infolge des. Ablaufes der Kabel nachläßt, ■ führen die Arme 24 gegenüber den Armen 28 eine Relativbewegung" entgegengesetzt zum Uhrzeiger aus. Die Kupplungsbacken 23 bewegen sich infolgedessen gegen .die Kupplungsscheibe, und der Anschlag 37 gibt die Klinke 25 frei. Letztere wird durch den unter der Schiene 46 befindlichen Fortsatz 39 noch so lange ausgehoben gehalten, bis Gleichgewicht zwischen dem Kabelzug und der Spannung der Federn 17 eingetreten ist. In xl° diesem Augenblick gleitet der Fortsatz 39 von der. Schiene 46 ab, die Klinke 25 fällt in den Sperrzahnkranz 34, und die Backen 23 liegen unter der Wirkung der Federn 33 fest an der Scheibe 22 an. ,Die Arme 24 und 28 sowie J15 die Kabeltrommeln werden wieder gesperrt, da die Scheibe 22 mit dem Zahnrad 10 fest verbunden ist, welches sich infolge der Wirkung des Sperrades 54 und der Klinke 55 nur entgegengesetzt zum Uhrzeiger, d. h. im Sinne des Aufwickeins der Kabel drehen kann. '-
. Wenn der Zug der Kabel unter das vorge-,
schriebene Maß sinkt, so bewegen sich die Arme 24 gegenüber den Armen 28 unter dem Zug der Federn 17 entgegengesetzt zum Uhr-
' - zeiger. Infolgedessen entfernt sich der die Welle 27'tragende Arm 24 von dem den hakenförmigen Ansatz 32 tragenden Arm 28. Der Ansatz 32 hält hierbei den Hebel 31 zurück, so daß die Welle 27 eine Drehbewegung ausführen muß. Der Hebel 44 dreht hierbei
ίο mittels des Stiftes 57 den Hebel 40, so daß der Schleifkontakt 45 auf die Kontaktknöpfe 42 oder 43 gelangt, je nachdem der Kabelzug weniger oder mehr nachgelassen hat. Hierdurch wird der Motor eingeschaltet, er dreht das Zahnrad 10 entgegengesetzt zum Uhrzeiger, was von dem Sperrad 54 und der Klinke 55 nicht verhindert wird. Das Zahnrad 10 nimmt die Kupplungsscheibe 22 und die Arme 28 mit. Letztere ziehen mittels der
ao Federn 17 die Arme 24 nach sich, und die Arme 24 nehmen das Kettenrad 13 mit. Die Bewegung des letzteren wird· durch die Ketten 8 und 9 auf die Seilscheiben 4 und 5. übertragen.
Sobald die.Spannung der Kabel wieder zunimmt, dehnen sich die Federn 17 aus, und der die Welle 27 tragende Arm 24 nähert sich wieder dem den Fortsatz 32 tragenden Arm; ■ hierdurch hört die Einwirkung des Fortsatzes 32 auf die Welle'27 und den Winkelhebel 40 auf, so daß die Feder 56 den Schleifkontakt in die Stellung41 zurückführen, d.h. ausschalten kann. Der Motor wird auf diese Weise stillgesetzt, und das System kommt zur Ruhe.' -·■■■■
• Fig. 11 zeigt eine andere Ausführungsform des Spannungsreglers. Die Anordnung des Gestells und der Aufwickeltrommeln 4 und 5 ist dieselbe wie bereits beschrieben. Die obere Trommel 4 wird von dem Elektromotor durch ein Kettengetriebe 13 und ein Zahngetriebe 10, 11 in Drehung gesetzt. Die Räder 10 und 13 sitzen auf derselben Welle 62. Am Gestell ist ein schwingender Arm 60 gelagert, der eine Seilscheibe 61 trägt, über welche der obere Draht 6 läuft. Der Arm 60 trägt einen zweiten Hebelarm 65 mit einem Gegengewicht 63, um das Gewicht der Seilscheibe 61 auszugleichen. Der Zug des Kabels 6 wird durch eine zwischen dem Gestell und dem Hebelarm 65 eingeschaltete Feder 67 aufgenommen, deren Widerstand so bemessen ist, daß sie bei einer bestimmten geringsten Spannung, entsprechend der Lage 68 der -Seilscheibe 61, einen berechneten geringsten Zug des Kabels 6 ausgleicht, dagegen etwa bei der Lage 69 der Seilscheibe 61 einen bestimmten größten Zug.
Am Hebelarm 65 sitzt ein Schleifkontakt 70, der mit den Kontaktknöpfen 72 bis jy zwecks Ein- und Ausschaltung des Elektromotors 12 wie auch der elektrischen Bremsen zusammenwirken kann. Fig. 11 zeigt den Schleifkontakt 70 auf die Nullage 71 eingestellt, die in der Mitte der Kontaktschiene, liegt und dem Normalzuge des Kabels 6 entspricht. Der Elektromotor ist so angeschlossen, daß er bei dieser Stellung ausgeschaltet ist. Sinkt der Kabelzug, so schwingt der Hebel 65 nach unten, und der Schleifkontakt 70 gleitet über die Kontaktknöpfe 75, 76 und 77, so daß der Elektromotor eingeschaltet wird, bis er schließlich seine volle Geschwindigkeit erreicht und daher die Kabel 6 und 7 aufwickelt. Erhöht sich dagegen der Kabelzug über die Normalspannung hinaus, so schwingt der Hebelarm 65 nach oben, so daß der Schleifkontakt 70 über die Kontakte 74, 73 und 72 gelangt, worauf der Elektromotor unter Umkehrung seiner Drehrichtung ebenfalls die volle Geschwindigkeit erreicht und dabei die Kabel 6 und 7 abwickelt.
Fig. 12 zeigt noch eine Äusführungsform, die von der nach Fig. 11 etwas abweicht. Die Bauart ist sonst -dieselbe, nur treten für die Feder 67 zwei Gewichte 80 und 81 ein, von denen das erstere am Hebelarm 65 und das letztere an einem Arm 85 sitzt, der unmittelbar über dem Arm 65 am Gestell gelagert ist. Das Gewicht 80 ist derart bemessen, daß der Arm 65 bei dem geringsten Zuge des Kabels 6 auf dem Anschlag 82 ruht. Steigt die Spannung, dann hebt sich der Arm 65 bis zur Normallage, welche der Nullage des Schalters entspricht, bei der der Elektromotor stillgesetzt ist. Diese Stellung ist in Fig. 12 angegeben. Der Arm 65 hat sich dabei gegen einen Vorsprung 83 des Arms 85 gelegt, vermag aber diesen noch nicht zu heben. Steigt die Kabelspannüng, so hebt sich der Arm 85 weiter, schaltet den Elektromotor auf umgekehrte Drehrichtung, so daß die Kabel abgewickelt werden, und trifft schließlich gegen einen Anschlag 84. Der Hebelarm 65 schwingt also zwischen den Endlagen 82, 84, welche den Anschlägen 19 und 21 nach Fig. 1 bis 10 entsprechen. ·
Die Fig. 13 und 14 stellen eine Ausführungsform der A^orrichtung dar, die für Dreiphasenstrom eingerichtet ist. Zur Steuerung dient dabei ein Hebelarm 95, der den Höhenlagen des mittleren Kabels 90, entsprechend den verschiedenen Spannungen desselben, folgt. Dieser Draht ist auf die mittlere Trommel 91 aufgewickelt, von welcher aus die obere und untere Kabeltrommel 94 bzw. 96 gleichförmig angetrieben werden, wenn die mittlere Trommel über ein Kettengetriebe vom Elektromotor 12 aus in Drehung versetzt wird. Der verhältnismäßig lange Hebelarm 95 trägt am äußersten Ende ein isoliertes Auge 94, durch . welches das Kabel 90 läuft, und ist durch ein
Gewicht 98 auf seinem über seinen Drehpunkt verlängerten Arm 100 möglichst vollständig ausgeglichen. Er - trägt einen elektrischen Schalter 99 in derselben Ausführung wie nach Fig. 11. Sinkt das Kabel 90, so daß es eine gewisse geringste Spannung erhält, so wird der Elektromotor für den Vorwärtsgang eingestellt und wickelt die Kabel auf. Erreicht die Kabelspannung dagegen einen Höchst-· wert, so läuft der Elektromotor umgekehrt und wickelt die Kabel ab.
Zwei der elektrisch isolierten Leitungen führen von der Seiltrommel zu der frei drehbaren Spannvorrichtung, und zwar zu Schleifkontakten 92, 93 derselben. Die mit der Erde verbundene, nicht isolierte Leitung führt über das obere Lager der Vorrichtung. Die zwei übereinander gelagerten Kabelscheiben 94 und 96 sind an ihren Wellen mit Schleifkontakten versehen. Ihre Radringe sind in . gleicher Weise wie bei der Trommel in Fig. 1 isoliert. Der untere Draht ist mit der Erde verbunden. Die Leitungsdrähte der Dreiphasenmaschine und des Relais sind auf bekannte Weise angeschlossen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drahtspannungsregler für freihängende Stromleitungskabel, besonders für den Antrieb landwirtschaftlicher Maschinen, gekennzeichnet durch feder- oder gewichtsbelastete' Hebel (24, Fig. 6, 60, Fig. 11, 95, Fig. 13), die sich bei Veränderung der Durchhängung der Kabel (6, 7) in der einen oder anderen Richtung bewegen und diese Bewegung auf Schaltvorrichtungen (26, 29 und 40, 45, Fig. 6 und 7, 65, 70, Fig. 11, 99, 100, Fig. 13) übertragen, deren Einstellung die Drehung der Windetrommeln (4, 5 bzw. 91, 94, 96) in der einen oder anderen Richtung zur Folge hat, so daß die Spannung der Kabel möglichst dauernd gleich gehalten wird.
  2. 2. Drahtspannungsregler nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der die Windetrommeln drehende Zug der Kabel durch zwei oder mehrere durch Federn (17) verbundene Hebel (24, 28, Fig. 6, 7 und 8) aufgenommen wird, deren Bewegung zueinander auf einen Kontakthebel (40) übertragen wird, der den Windemotor steuert.
  3. .3. Drahtspannungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Hebel (24, 28) mit dem vom Motor (12) angetriebenen Rade (10) durch eine Brems- und Sperrvorrichtung (22, 23, 25, 34) hergestellt wird, wenn der Kabelzug unter das zulässige Mindestmaß sinkt, aber gelöst wird, wenn der Kabelzug zunimmt.
  4. 4. Drahtspannungsregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken (23) der Bremsscheibe (22) , mit unter der Wirkung von Federn (33) stehenden Sperrarmen (29) verbunden sind, die bei der Bewegung der Hebel (24) ein vollständiges Abheben der Bremsbacken bewirken, und zwar erst dann, " wenn der Kabelzug auch die Spannung der' Federn (33) überwunden hat.
  5. 5. Drahtspannungsregler nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, , daß der Regler samt den Windetrommeln ■ und deren Antrieb um eine' senkrechte Achse frei schwingbar gelagert ist, so daß er sich in die jeweilige Richtung der Kabel . einstellen kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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