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DE1267551B - Einrichtung zur UEberwachung und Regelung der Belastung von Maschinen oder Arbeitsvorrichtungen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung und Regelung der Belastung von Maschinen oder Arbeitsvorrichtungen

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Publication number
DE1267551B
DE1267551B DEP1267A DE1267551A DE1267551B DE 1267551 B DE1267551 B DE 1267551B DE P1267 A DEP1267 A DE P1267A DE 1267551 A DE1267551 A DE 1267551A DE 1267551 B DE1267551 B DE 1267551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bar
drive
flange
shaft
bar element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1267A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Egerton Smith Engineers Ltd
Original Assignee
Egerton Smith Engineers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1991058A external-priority patent/GB927931A/en
Application filed by Egerton Smith Engineers Ltd filed Critical Egerton Smith Engineers Ltd
Publication of DE1267551B publication Critical patent/DE1267551B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/08Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to the load or torque on a member, e.g. if exceeding a predetermined value thereof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19219Interchangeably locked
    • Y10T74/19251Control mechanism
    • Y10T74/19256Automatic
    • Y10T74/19274Automatic torque responsive

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwachung und Regelung der Belastung von Maschinen oder Arbeitsvorrichtungen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur überwachung und Regelung der Belastung von Maschinen oder Arbeitsvorrichtungen mit einem treibenden und einem getriebenen Maschinenteil und einem auf Torsion beanspruchten Verdrehstabelement, dessen Verwindung von der zwischen den Maschinenteilen übertragbaren Belastung abhängig ist.
  • Es ist bereits ein derartiger Regler für Kraftmaschinen bekannt, bei dem die Hauptwelle der Maschine als elastisches Glied verwendet wird, so daß also die die gesamte Leistung übertragende Welle als Drehstabelement herangezogen wird. Die Maschinenwelle selbst, einerseits als Drehstabelement, andererseits aber auch zur Übertragung der Leistung zu verwenden, ist insofern nachteilig, als die Welle auf mehrfache Sicherheit dimensioniert sein sollte, was auch in der Regel eine Vorschrift ist, dann aber nicht mehr als Drehstabelement benutzbar ist; denn die auf mehrfache Sicherheit ausgelegte Maschinenwelle ist in aller Regel hierzu nicht hinreichend drehelastisch.
  • Bei einer anderen bekannten Regeleinrichtung für Turbinen wird ein Drehstab verwendet, der mit einem ventilartigen Regelorgan zusammenwirkt. Hierzu wird die Trägheit des mit dem Drehstab zusammen umlaufenden Körpers dieses Regelorgans benutzt. Der Drehstab ist mit seinem einen Ende in der Turbinenwelle koaxial zu dieser befestigt und läuft demzufolge mit dieser zusammen um. In Verbindung mit der Ausnutzung der Trägheit des ebenfalls mit umlaufenden Regelorgankörpers kann der Drehstab nur auf eine Beschleunigung bei plötzlich auftretenden Geschwindigkeitsänderungen des Antriebs ansprechen. Durch eine Änderung der Geschwindigkeit wird nämlich eine Öffnung im ölstromkreis gesteuert und hierdurch eine Änderung des Öldruckes eines Regelkreises veranlaßt, der seinerseits die Turbine steuert. Der Drehstab stellt somit eine von der Last der Turbine unabhängige Verbindung zwischen der Turbinenwelle und dem erwähnten Regelorgankörper dar. Die bekannte Einrichtung dient somit lediglich als Sicherheitsregler neben der unabhängig davon vorzusehenden normalen Regelung der Turbine.
  • Schließlich ist auch eine Schaltkupplung mit Unterbrechung des Motorstromes bei Überlastung bekannt, bei der zwischen den beiden Kupplungshälften Spiral-oder Gummifedern angeordnet sind, so daß sich die beiden Kupplungshälften gegeneinander verschieben können und hierbei Schaltvorgänge auslösen. Zur Übertragung hoher Leistungen ist die bekannte Schaltkupplung nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kraftübertragung zur Drehmomentmessung außerhalb des eigentlichen Kraftflusses vorzunehmen, so daß also das zu messende Drehmoment nicht unmittelbar an der auf Torsion beanspruchten Welle abgenommen wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Verdrehstabelement einen in axialem Abstand von einem festgehaltenen Ende desselben angeordneten und mit ihm fest verbundenen radialen Arm, der mit einem der unter Last stehenden Maschinenteile an einer im Abstand von der Achse der Bewegung liegenden Stelle wirkungsmäßig in Verbindung steht, um in vorbestimmten Bereichen eine Verwindung des Verdrehstabelementes zu bewirken, sowie eine auf die Verwindung im Verdrehstabelement ansprechende Vorrichtung aufweist, welche die Belastung der Maschine oder der Vorrichtung anzeigt oder regelt.
  • Durch die außermittige Anordnung des Verdrehstabelementes schafft die Erfindung die Möglichkeit, im Bedarfsfall auch eine Vielzahl solcher Elemente unterzubringen, um hohe Leistungen übertragbar zu machen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß mehrere parallel angeordnete Verdrehstabelemente vorhanden sind, deren radiale Arme mit dem unter Last stehenden Teil der Maschine wirkungsmäßig verbunden sind.
  • Das Drehstabelement steht zwar unter Last, liegt aber durch die Erfindung außerhalb der eigentlichen Antriebsübertragung, wobei ein Ende fest eingespannt ist. Daher kann die An- bzw. Abtriebswelle ohne Rücksicht auf ihre Drehelastizität zur Verhütung eines Torsionsbruches auf mehrfache Sicherheit berechnet und konstruiert werden.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt F i g. 1 eine Darstellung einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung in Perspektive, wobei die Einzelteile der Klarheit wegen teilweise auseinandergezogen veranschaulicht sind, F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Teils einer weiteren Ausführungsform, F i g. 3 eine Ansicht von rechts auf die Ausführungsform nach F i g. 2, teilweise im Schnitt und mit weggebrochenen Teilen, F i g. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines durch einen erfindungsgemäßen Drehmomentenregler gesteuerten Schneckentriebes, F i g. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht durch die Abtriebswelle einer weiteren Ausführungsform, F i g. 6 einen - Schnitt nach der Linie VI-VI der F i g. 5, F i g. 7 einen Schnitt durch einen Elektromotor, dessen Leistungsabgabe durch eine erfindungsgemäße Einrichtung gesteuert wird, F i g. 8 einen Schnitt durch eine Antriebsübertragung, F i g. 9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Förderschnecke mit der in F i g. 1 veranschaulichten Einrichtung, F i g. 10 einen Schnitt durch eine Antriebsübertragung, F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 10, F i g. 12 eine teilweise geschnittene Seitenansicht von rechts der in F i g. 10 gezeigten Einrichtung; F i g.13 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Antriebsübertragung, F i g.14 eine Einzelheit in Blickrichtung der Pfeile bei A in F i g. 13.
  • In F i g. 1 ist der Antriebsmechanismus ein hypozykloidisches Zahnradgetriebe mit einer Antriebswelle 1, einer Abtriebswelle 2, einem winklig verschiebbaren Teil in Form eines innenverzahnten Ringes 3 und einem Ritzel 4, das auf einem mit der Antriebswelle 1 verbundenen Exzenter 5 drehbar befestigt ist. Das Ritzel4 ist von kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Ringes 3 und kämmt mit diesem. Ferner sind am Ritzel4 zwei Stiftschrauben 92, die mit diesem drehbar sind, angebracht: Die Abtriebswelle 2 ist mit einer Platte 93 versehen, an welcher zwei Stiftschrauben 94 mit dieser drehbar in einer Ebene quer zum Durchmesser der Stiftschrauben 92 befestigt sind. Ein schwimmender Teil 9 mit zwei Paar aneinander gegenüberliegenden Schlitzen 95 ist so angeordnet, daß die Stiftschrauben 92 und 94 mit diesen Schlitzen im Eingriff stehen, wodurch der Antrieb vom Ritzel4 auf die Abtriebswelle 2 über eine Kupplung erfolgt. Der Ring 3 ist mit drei kreisbogenförmigen Schlitzen 11a versehen, in welche Stifte eingreifen, die am Gehäuse 96 des nicht dargestellten Zahnradgetriebes befestigt sind und in denen der Ring drehbar angeordnet ist, so daß er eine begrenzte Drehbewegung in bezug auf Antriebswelle 1 ausführen kann. Alternativ kann der Ring 3 mit Außenansätzen 13 versehen werden, die je in einen Schlitz 97 des Gehäuses eingreifen.
  • Am Umfang des Ringes 3 befindet sich eine Nut 15. Ein Verdrehstabelement 16 ist in bezug auf das Gehäuse 96 am oder nahe einem Ende 17 befestigt und trägt am anderen Ende einen radialen Arm 18, der in die Nut 15 eingreift. Der Teil 98 des Verdrehstabelementes ruht in einem nicht dargestellten Lager im Gehäuse 96, während das freie Ende des Stabes mit einem Glied, z. B. einer Kurbel 25, zwecks Verbindung mit einer auf die Verwindung des Verdrehstabelementes ansprechenden Vorrichtung versehen ist.
  • Man erkennt, daß bei Drehung der Antriebswelle 1 sich das Ritzel 4 durch den Exzenter 5 im Kreis bewegt und sich dreht und mit den Zähnen des Ringes 3 kämmt und daß der Antrieb der Abtriebswelle 2 über die Teile 92, 9 und 94 erfolgt. Sollte die Abtriebswelle 2 unter übermäßiger Belastung stehen, so würde die Reaktionskraft am Zahnradgetriebe eine Drehung des Ringes 3 gegen den Widerstand des Verdrehstabelementes 16 bewirken wollen. Der Teil 98 des Verdrehstabelementes 16 zwischen Ende 17 und radialem Arm 18 ist von solcher Länge und solchem Durchmesser, daß, wenn Ring 3 zur Drehung auf eine vorbestimmte Begrenzung nach jeder Richtung hin durch die auf dem Getriebe ruhende Belastung über die Abtriebswelle 2 gebracht wird, Teil 98 des Verdrehstabelementes sich verdreht, so daß Kurbel 25 winklig verschoben wird und mit ihrem Ende 24 die auf die Verwindung ansprechende Vorrichtung betätigt. Die Länge der Kurbel 25 kann so gewählt werden, daß für die erforderliche Verstellung ihres Endes 24 nur eine sehr kleine Winkelverschiebung des Ringes 3 notwendig ist. Die auf die Verwindung ansprechende Vorrichtung kann derart sein, daß sie einen Apparat oder ein Instrument betätigt und beispielsweise an einer Skalenscheibe oder als Diagramm die Beanspruchung des Zahnradgetriebes aufschreibt; oder sie kann die Betätigung einer Vorrichtung zur Veränderung, Stillsetzung oder Umsteuerung des dem Antriebsmechanismus von der Kraftmaschine erteilten Antriebs bewirken.
  • Es muß darauf hingewiesen werden, daß obgleich F i g.1 ein hypozykloidisches Zahnrad darstellt, auch irgendein anderes Zahnradgetriebe verwendet werden kann, bei welchem ein verschiebbarer Teil normalerweise ortsfest angeordnet ist oder sich nur innerhalb einer vorbestimmten Grenze oder Grenzen bewegt, aber hierbei genügend verschoben wird, um eine Verdrehung des Verdrehstabelementes herbeizuführen.
  • Die auf Verwindung ansprechende Vorrichtung kann bei Betätigung der Steuerung der Kraftmaschine oder bei der Regelung der Energiezufuhr für einen Elektromotor als Antriebsmaschine diese Betätigung nur bewirken, wenn der verschiebbare Teil die Grenze seiner Bewegung erreicht hat; oder aber es kann eine solche Betätigung kontinuierlich bewirken im Verhältnis zur Größe der Bewegung des verschiebbaren Teils, und es kann sich nach jeder Richtung des Antriebs hin betätigen, um eine Umsteuerung des Antriebes oder eine Schwingung des getriebenen Teils zu verursachen.
  • In den F i g. 2 und 3 wird die Anwendung einer Einrichtung, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist, für die Kontrolle eines Ventilschaftes gezeigt. F i g. 2 zeigt im oberen Teil des Gehäuses eine Welle 108, die einen Ventilschaft bildet oder mit einem solchen verbunden ist, der durch eine Antriebsmaschine oder von Hand, wie später beschrieben, über eine Antriebstransmission geöffnet oder geschlossen wird. Die Welle 108 schraubt in einer außen mit Längsnuten und innen mit Gewinde versehenen Buchse 99, wobei die Längsnuten 100 mit ähnlichen Teilen an einer Hohlwelle 101 im Eingriff sind und die Längsnuten eine seitliche Bewegung der Buchse innerhalb dieser Hohlwelle zulassen. Verkeilt mit der Hohlwelle ist ein Kegelrad 102, das mit zwei Kegelritzeln 103,104 kämmt, wobei Ritzel 104 mit einer Welle 105 verkeilt ist, die der Abtriebswelle 2 in F i g. 1 entspricht. Ritze1103 ist ein frei laufendes Ritzel. Die Teile 99 bis 105 bilden den Antriebsmechanismus dieses Ausführungsbeispiels. Der Drehmomentregler ist in F i g. 4 schematisch dargestellt, ist aber bei A in F i g. 2 und 3 ersichtlich. Das Ritzel 4 erkennt man im unteren Teil der F i g. 2, es kämmt mit dem mit dem oberen Ende des Verdrehstabelementes 16 verbundenen Ring 3.
  • Das Verdrehstabelement ist an seinem unteren Ende 17 an einem Vorsprung des Gehäuses 106 befestigt, und der den Arm 18 tragende Teil des Stabes dreht sich frei in einem Vorsprung 107 am oberen Ende des Gehäuses 106.
  • In F i g. 3 ist am Gehäuse 106 das Gehäuse eines Elektromotors 32 befestigt, dessen Antriebswelle 33 mit einer kurzen Welle 34 verbunden ist. Das freie Ende der Welle 34 ist mit Klauenzähnen 35 versehen, die mit Klauen 36 im Eingriff sind, die an einer Welle 37 mittels eines Hebels 38 gleitbar angeordnet sind, der bei 39 am Gehäuse 106 drehbar angelenkt ist und sich unter die untere Wandung des Gehäuses erstreckt. Der zentrale Teil der Klaue 36 ist mit einem Ritzel 40 versehen und ist mit seinem freien Ende mit einem Ritzel41 verkeilt, das mit einem Kegelrad 42 kämmt, das an der Welle 43 befestigt ist, die mit der in F i g. 1 dargestellten Antriebswelle 1 übereinstimmt.
  • Man ersieht hieraus, daß, wenn der Motor eingeschaltet wird und Hebel 38 sich in der in F i g. 3 gezeigten Stellung befindet, der Motor über die Zahnräder 41, 42, die Wellen 43, 105, die Zahnräder 104, 103, die Hohlwelle 101 und die Gewindebuchse 99 die Welle 108 dreht, um das Ventil entweder zu öffnen oder zu schließen. Wenn das Ventil die geöffnete oder geschlossene Stellung erreicht hat, so wird die der Welle 108 infolge weiteren Widerstandes gegen die Bewegung des Ventiltellers erteilte Belastung den Ring 3 innerhalb seiner Begrenzungen zur Drehung bringen, wodurch Teil 19 des Verdrehstabelementes 16 verdreht wird. Das Verdrehstabelement 16 ist mit einer Anzeigevorrichtung 44 verbunden, welche bei Verdrehung des Verdrehstabelementes 16 einen Schalter auslöst und den Strom nach dem Motor abschaltet.
  • Wenn in F i g. 3 der Hebel nach rechts bewegt, wird, so werden die Klauen 35, 36 ausgerückt, und Teil 36 verschiebt sich nach links, bis das Ritzel 40 mit einem Ritzel 45 im Eingriff ist, das mit einer im Gehäuse gelagerten Welle 46 verkeilt ist, die einen Hebel 47 trägt. So kann das Ventil von Hand durch Verschwenken des Hebels 47 entweder geöffnet oder geschlossen werden, wobei der Motorantrieb abgeschaltet ist. Sollte der Hebel über die vorbestimmte Stelle der Belastung hinaus gedreht werden, so wird das Verdrehstabelement 16 verdreht, um einer weiteren Belastung entgegenzuwirken und sie bei Freigabe des Hebels wieder frei zu machen.
  • F i g. 4 zeigt die Anwendung der Einrichtung auf einen Schneckenantrieb. Dieser Antrieb besteht aus einer Antriebswelle 1, die von einer Kraftmaschine über ein Getriebe angetrieben wird, von welchem ein Ritze150 an der Welle dargestellt ist. Die Welle ist mit einer Schnecke 51 versehen, die mit einem an einer getriebenen Welle 53 befestigten Schneckenrad 52 kämmt. Die Welle 1 läuft in Lagern 54 und läßt sich axial verschieben. Die Steuerung dieser axialen Verschiebung geschieht durch das Verdrehstabelement 16, dessen Arm 18 mit einer ringförmigen Nut 55 eines an der Welle 1 befestigten Teils 56 im Eingriff steht. Ein zusätzliches Verdrehstabelement 16 mit Arm 18 kann auf der gegenüberliegenden Seite von Teil 56 vorgesehen werden, um eine ausgeglichene axiale Bewegung der Welle zu garantieren und zu verhindern, daß die Welle sich durchbiegt. Das obere Verdrehstabelement 16 ist mit einem Doppelkontakt 68, 69 versehen, während zwei benachbarte Kontaktglieder 67 im Gehäuse der Vorrichtung befestigt sind, so daß bei Verschiebung der Welle 1 axial, wenn sich die Stäbe verdrehen, einer der Kontakte 68, 69 einen der Kontakte 67 berührt und so einen elektrischen Stromkreis schließt, in dem diese: Kontakte den Strom zur Kraftmaschine (die in diesem Fall eine Antriebsmaschine ist) abschalten, verändern oder umsteuern und so den über Welle 53 erteilten Antrieb beeinflussen. Wo die zwei Verdrehstabelemente 16 vorgesehen sind, wie in F i g. 4 dargestellt, ist es klar, daß jeder Stab nur den halben Wert eines Verdrehstabelementes besitzt, falls nur ein Verdrehstab verwendet wird, oder die beiden Stäbe können verschiedene Werte für den hierin spezifizierten Zweck haben. Im Betrieb halten der Verdrehstab oder die Stäbe die Welle 1 in der in F i g. 4 dargestellten Stellung; und der Antrieb geht normalerweise von Ritzel 50 nach Welle 53. Sollte die Welle 53 bis zu einer vorbestimmten Grenze belastet werden, so bewirkt der dem Antrieb infolge der Belastung entgegengestellte Widerstand, daß infolge der Belastung eine axiale Kraft an die Welle 1 gelegt wird, so daß das Verdrehstabelement 16 sich verdreht und einen der Kontakte 67, 68 oder 67, 69 schließt. Sobald sich nun der Antrieb als Ergebnis des Kontaktes ändert, fällt die Belastung auf die Welle 53 ab, und die Verdrehstabelemente 16 bringen die Welle 1 wieder in die in F i g. 4 dargestellte Stellung. Da das Getrieberad, wie dargestellt, ein Schrägzahnrad ist, läßt es diese axiale Verschiebung der Welle 1 zu.
  • In den F i g. 5 und 6 hat der Antriebsmechanismus auf einer Welle 70 ein Ritzel 71 im Eingriff mit einer Zahnstange 72, die mit einer oder mehreren Nuten 15 versehen ist, in welche die an den Verdrehstabelementen 16 angebrachten Arme 18 eingreifen und eine axiale Verschiebung der Zahnstange verhindern. Am Ende der Zahnstange ist ein Kontakt 74 angebracht, der, falls sich die Zahnstange über eine vorbestimmte Distanz verschiebt, in Berührung mit einem Gegenkontakt 75 kommt, der im Stromkreis einer die Kraftmaschine des Antriebsmechanismus steuernden elektrischen Vorrichtung enthalten ist. Sollte also der Antriebsmechanismus bis zu einer vorbestimmten Begrenzung belastet werden, so neigt Welle 70 dazu, sich zu drehen; dies wird jedoch durch die Verdrehstabelemente 16 verhindert. Aber bei vorbestimmter Belastung lassen sie eine Verschiebung der Zahnstange zu, um den Stromkreis 75, 74 zu schließen. Ein zweiter Kontakt 74 kann am linken Ende oder an einer anderen Stelle der in F i g. 5 dargestellten Zahnstange vorgesehen werden, um die Regelung in zwei Richtungen des Antriebes wirksam zu machen.
  • F i g. 7 stellt einen Elektromotor mit einem Rotor 76 und Stator 77 dar; wobei diese in einem ringförmigen verdrehbaren Teil 78 befestigt sind, der drehbeweglich im Gehäuse 79 des Motors angeordnet ist. Der Teil 78 steht im Eingriff mit einem am Verdrehstabelement 16 befestigten Arm 18, und Kontakte 80, 81 sind wie in F i g. 4 vorgesehen.
  • Der Stab 16 kann einen zweiten Arm 18a haben, und die beiden Kontakte können so angeordnet werden, daß jeder mit einem der Arme 18,18a in Kontakt kommt, wenn Teil 78 verstellt wird. Wenn der Motor im Betrieb normal läuft, hält der Stab 16 den Teil 78 in seiner Stellung fest, sollte dagegen der Motor bis zu einer vorbestimmten Grenze, z. B. bis zur Durchbrenngrenze, belastet werden, dann erzeugt das magnetische Feld eine Kraft, die dahin neigt, den Stator 77 und daher auch den Teil 78 zu bewegen. Ist diese Kraft groß genug, den Verdrehwiderstand im Verdrehstab 16 zu überwinden, so wird er sich verdrehen und der Arm 18 oder 18 a oder auch beide den Stromkreis für die Zuführung elektrischer Energie zum Motor schließen und so ein Ausbrennen der Wicklungen verhindern, was bei einer Beibehaltung der überlastung geschehen würde.
  • Wenn das Verdrehstabelement bei der Verdrehung eine elektrische oder elektronische Regelung betätigt, so kann der Stab mit einem Schalter gekuppelt werden, so daß der Schalter bei einer vorbestimmten Belastung des Mechanismus geschlossen wird. Da dies in Verbindung mit einem Schalter ausgeführt werden kann, der mit einem rotierenden, vom Antrieb getriebenen Teil versehen ist, so wird das Aufzeichnungsgerät bei Schließung des ersten Schalters, wenn der Drehschalter danach schließt, betätigt. Wenn bei Vielfachschaltern jeder der ersten Schalter auf einen separaten Stab anspricht und der Dreh- ; schalter für verschiedene Belastungen eingestellt wird, so kann dieser Vielfachmechanismus eine Folge von Operationen durch die geregelte Maschine oder den Mechanismus bewirken.
  • Die in F i g. 8 dargestellte Antriebsübertragung ; besteht aus einer Welle 1 als Antriebswelle und einer Welle 2 als getriebenem Teil, die relativ zueinander rotieren können. Die Welle 1 ist mit einer Keilnut 2 a zwecks Verbindung mit der Kraftabgabewelle der Antriebsmaschine versehen. Die Welle 2 hat einen f Flansch 109 mit einer Anzahl Bohrungen 110, von denen eine gezeigt ist, während Welle 1 einen ringförmigen Flansch 111 trägt, dessen Durchmesser kleiner als der des Flansches 109 ist und der mit einer radialen Nut 15 versehen ist, die mit jeder Bohrung f 110 im Flansch 109 fluchtet. Eine kreisförmige Platte 113 ist an der Welle 2 befestigt und hat eine Anzahl Bohrungen 114, von denen jede axial mit einer der Bohrungen 110 im Flansch 109 fluchtet, wobei jede Bohrung einen unrunden, z. B. rechteckigen Querschnitt hat.
  • Eine Anzahl Verdrehstäbe 16, von denen einer in F i g. 8 gezeigt ist, sind jeder mit einem in einer der Bohrungen 114 befestigten Vierkant versehen und laufen frei in den fluchtenden Bohrungen 110 des Flansches 109. Jeder Stab 16 trägt an seinem freien Ende einen radialen Arm 18, der in eine der Nuten 15 des Flansches 111 eingreift.
  • Es ergibt sich hieraus, daß, wenn Welle 1 angetrieben ist, das Antriebsdrehmoment auf die Welle 2 mittels der Nuten 15, der Arme 18, der Stäbe 16 und des Flansches 109 übertragen wird. Der Stab 16 ist aus solchem Werkstoff und derart bemessen, daß er einen vorbestimmten Drehmomentwiderstand besitzt, so daß, wenn das durch die Antriebsmaschine auf die Welle 1 übertragene Drehmoment sich innerhalb der vorbestimmten oberen und unteren Grenzen befindet, der Stab 16 starr bleibt und Welle 2 mit derselben Drehzahl rotiert wie Welle 1. Sollte jedoch die Belastung der 'Übertragung die obere oder untere vorbestimmte Begrenzung überschreiten oder darunter fallen, für welche der Drehmomentwiderstand des Stabes 16 ausgewählt wurde, so verdreht sich der Stab in seiner Bohrung 110, während das andere Ende ortsfest in seiner Bohrung 114 bleibt, so daß eine relative Drehbewegung zwischen den Wellen 1 und 2 bewirkt wird.
  • Das freie Ende des Stabes 16 ist mit einem Schnellstartgewinde 22 versehen, das mit einem mit Gewinde versehenen Teil 112 im Eingriff ist, der an dem Flansch eines regelbaren Teiles 116 befestigt ist, der die Welle 1 frei umgibt. Das vom Teil 112 entfernte Ende des Teiles 116 ist mit einem radial genuteten Ring 117 versehen, in dessen Nut 118 die Nase 119 eines Drehzapfens 120 eingreift, der in bezug auf nicht dargestellte Lager, in denen die Welle rotiert, fest ist. Der Drehzapfen hat einen Vorsprung 121, der mit irgendeiner durch die Verschiebung des Drehzapfens beweglichen Vorrichtung verbunden werden kann. Sollte sich der Verdrehstab 16 verdrehen, wie oben beschrieben, so wird der Teil 116 axial zur Welle 1 mittels des Schnellstartgewindes 22 bewegt, während er mit der Welle 2 rotiert. Diese axiale Verschiebung von Teil 116 verschiebt den Vorsprung 121 des Drehzapfens und bewegt so einen Hebel oder betätigt ein anderes Gerät, das arbeitsmäßig mit Mitteln zur Veränderung der Belastung der überiragung verbunden ist. Eine solche Veränderung kann das vom getriebenen Teil übertragene Drehmoment ändern oder die Belastung oder die Leistung des von der Welle 2 angetriebenen Gerätes, Apparates od. dgl. verändern. Der Flansch 109 ist mit einem Deckel 114a versehen.
  • In Fig.9 besteht eine Fördervorrichtung aus einem Fördergehäuse 122, dem pulverförmiges Material mit Wasser durch einen Fülltrichter 123 zugeführt wird. Im Gehäuse 122 befindet sich eine rotierende archimedische Förderschnecke 124, die in Lagern 125 an einem Ende des Gehäuses und in einem Tragkreuz 126 an der Ausstoßseite des Gehäuses läuft. Die Welle 127 der Förderschnecke ist verbunden mit oder bildet die Abtriebswelle 2 einer Antriebsübertragung (D), wie aus F i g. 8 ersichtlich, deren Welle 1 mit einer Antriebsmaschine, z. B. einem Elektromotor 128, verbunden ist. Der Vorsprung 121 des Verdrehstabes 16 der Antriebstransmission ist mit einem Hebel 129 verbunden, der drehbar am Gestell des Apparates angebracht ist, so daß sein Außenende bei axialer Verschiebung des Verdrehstabes 16 einen Kreisbogen in der Richtung der Pfeile F beschreibt; diese Bewegung kann den dem Motor zugeführten Strom verändern, um das der Welle 127 erteilte Drehmoment zu ändern.
  • Die Ausgangsöffnung des Gehäuses 122 ist mit einem ringförmigen, flexiblen und aufblasbaren Ring 130, z. B. aus Gummi, versehen. Durch Aufblasen des Ringes 130 oder durch Entweichen der Luft kann der Durchmesser der öffnung verändert werden.
  • Der Ring 130 ist mittels einer Druckleitung 132 mit einer Pumpe 133 verbunden, die durch eine Kraftmaschine, z. B. einen Elektromotor 134, angetrieben wird. In der Leitung 132 ist ein Ventil 135 mit dem Drehzapfen 120 über einen drehbar gelagerten Hebel 136 verbunden, so daß eine axiale Bewegung des Drehzapfens entweder den Ring 130 aufbläht oder ihn zusammenfallen läßt und so die Leistung der Förderschnecke beeinflußt.
  • Obgleich die Antriebsübertragung in F i g. 8 mit besonderer Rücksicht auf die Förderschnecke in F i g. 9 beschrieben wurde, ist es klar, daß sie bei jeder Antriebswelle oder Transmission angewandt werden kann, bei der die Veränderung der Belastung auf die Antriebs- o der Abtriebswellen oder die Arbeitsleistung des angetriebenen Apparates od. dgl. eine kontinuierliche automatische Einregelung erfordert. Zum Beispiel kann die Antriebsübertragung beim Antrieb von Grobzerkleinerungsmühlen verwendet werden, bei denen der Druck zwischen den Zerkleinerungswalzen manchmal bis zum Bruchpunkt der Walzen ansteigt, wobei die Verdrehlast auf die Antriebswelle der Walzen zu gleicher Zeit anwächst und durch Anwendung der erfindungsgemäßen Antriebsübertragung in der Antriebswelle der Walzen die steigende Verdrehlast auf die Welle dazu führt, daß der Antrieb von der Kraftmaschine abgeschaltet wird, ehe der Druck zwischen den Walzen den Bruchpunkt erreicht.
  • In F i g. 10 bis 12 ist eine Antriebsübertragung dargestellt, die eine Antriebswelle 1 und eine Abtriebswelle 2 aufweist. Jede Welle trägt einen radialen Flansch 6 und 7, der mit der Welle rotiert. Der Flansch 6 sitzt seitlich auf Welle 1 und ist mittels einer Arretierschraube 139 befestigt. Mit der Antriebswelle 1 ist auch ein Flansch 12 verkeilt, und die Flansche 6 und 12 sind mit Bohrungen 11, 137 versehen, von denen die Bohrungen 11 vorzugsweise unrund, z. B. rechteckig im Querschnitt, während die Bohrungen 137 rund sind. Jede Bohrung 11 ist axial mit einer Bohrung 137 ausgerichtet.
  • Ein Verdrehstab 16 geht durch jede Bohrung 137 hindurch und sitzt mit seinem vierkantigen Ende in der ausgefluchteten rechteckigen Bohrung 11, in der er mittels einer Arretierschraube 139 befestigt ist. Der durch die Bohrung 137 hindurchgehende Teil des Stabes 16 kann sich frei drehen, aber er ist darin gelagert und ist über den Flansch 6 hinaus mit einem radialen Arm 18 versehen, dessen Außenende sich frei in einer Nut des Flansches 7 bewegt. Es sind zehn Stäbe 16 gezeigt, aber es kann auch nur einer oder irgendeine Anzahl verwendet werden, die vorzugsweise gleichwinklig um die Wellen 1, 2 herum angeordnet sind.
  • Wie ersichtlich, geht der Antrieb von Welle 1 aus über Flansch 6, den Verdrehstab 16, die Arme 18 und den Flansch 7 zur Welle 2, und wenn ein Drehmoment von der Antriebsübertragung ausgeübt wird, so verdrehen sich die Stäbe 16, und eine relativ winklige Bewegung entsteht zwischen den Flanschen 6 und 7, aber der Antrieb läuft weiter. Diese relative Bewegung, die direkt proportional zur übertragenen Drehmomentgröße ist, wird angewandt, um eine Regelung der auf den Antrieb ansprechenden Belastung zu bewirken.
  • Zur Erzielung einer solchen Regelung ist der Flansch 6 mit einem oder mehreren, in der Zeichnung mit zwei radialen Armen 140 versehen, die mit dem Flansch 6 rotieren. An jedem Arm 140 ist ein Stift 141 od. dgl. befestigt, der parallel zur Achse der Wellen 1 und 2 und frei durch einen im Flansch 7 befindlichen Schlitz 142, der konzentrisch mit den Wellen 1, 2 ist, verläuft, so daß, wenn eine relative Drehbewegung zwischen den Wellen 1, 2 vor sich geht, sich die Stifte 141 im Schlitz bewegen können. Die Länge des Schlitzes, der einen Kreisbogen von ungefähr 17 bis 25° umfaßt, ist in jedem Fall größer als der maximale Abbiegungswinkel für jeden Stab 16 und ist im Winkelmaß auch größer als Schlitz 143, der die Grenzen der genannten relativ winkligen Bewegung bestimmt.
  • Jeder Stift 141 geht über den Flansch 7 hinaus, und an ihm ist ein Hebel 82 angelenkt, dessen anderes Ende an einem Quadranten 83 a angelenkt ist, der wiederum bei 83 am Flansch 7 gelagert und mit einem segmentförmigen Arm 84, der Zähne 85 trägt, versehen ist. Die Zähne 85 kämmen mit einem Ritzel 86, das sich frei auf einer kleinen Achse 88 dreht, die ihrerseits am Flansch 7 befestigt ist, und das an einer Buchse 87 befestigt ist, die ebenfalls auf der Achse 88 angeordnet ist und ein Mehrganggewinde 89 trägt. Das Gewinde 89 schraubt in einer Gewindebuchse 150, die an einem Ring 151 befestigt ist, der sich frei auf der Nabe 152 dreht, die an dem Flansch 7 sitzt und mit der Welle 2 verkeilt ist.
  • Eine Bewegung des Stiftes 141 im Schlitz 142 während der genannten relativen Winkelbewegung schwenkt den Quadranten 83 a durch das Glied 153 und dreht die Buchse 87 und bewegt so den Ring 151 axial, um ein Glied, z. B. den Zapfenring 154, in Gang zu setzen, dessen Arme 155 in F i g. 12 ersichtlich sind, der mit einer Regelvorrichtung, z. B. der Betätigungsstange eines Kraftstoffventils einer Verbrennungsmaschine; verbunden sein kann. Der Verdrehstab kann hinsichtlich seiner Länge zwischen dem befestigten Teil und dem Flansch 6, seines Durchmessers und seines Werkstoffes, der ein hochbeanspruchbarer Stahl oder ein legierter Stahl sein kann, und seiner radialen Entfernung von den Achsen der Wellen 1, 2 gewählt werden, um den Grad von Regelung zu geben, die durch die relativ winklige Bewegung zwischen den Wellen 1 und 2 erforderlich ist. Das Material des Verdrehstabes 16 oder der Stäbe muß eine solche Festigkeitseigenschaft haben, um die erforderliche Drehfestigkeit zu geben, damit sich der Stab innerhalb der elastischen Grenzen des Materials in den gewählten Abmessungen verdrehen kann. Die Länge des Armes 18 wird so gewählt, um die gewünschte Vergrößerung der genannten relativen Drehbewegung zu geben und um mit den radialen Schlitzen einwärts der Stifte 141 in Eingriff zu kommen; oder die Stäbe 16 können auch weiter nach außen angeordnet werden, als in den F i g. 10 bis 12 angegeben. Weiterhin kann das Ende einer der Wellen 1, 2 von kleinerem Durchmesser als das andere Ende sein, und es kann ein frei rotierender Sitz in der Bohrung der gegenüberliegenden Flansche 6, 7 vorhanden sein, damit eine Konzentrizität der Kupplung gewährleistet wird.
  • Außerdem kann das Ende des Stabes 16 rechts vom Arm 18 auch mit einem Schnellstartgewinde ähnlich wie in F i g. 8 und 9 versehen werden, das mit dem Flansch 7 verbunden ist und so die Buchse 152 mit der daran befindlichen Quadrantenvorrichtung verschiebt, wodurch der Ausschlag des Zapfenringes 154 vergrößert wird; der Schlitz 142 und die Stange 156 sind für eine solche zusätzliche Bewegung lang genug. Die Arme 18 können in einem anderen Winkel als 90° zur Achse der Stäbe stehen und, wenn notwendig, gebogen oder geknickt sein.
  • Die Stiftschrauben 157 sind durch Verschraubung mit dem Flansch 7 -verbunden und gehen durch Schlitze 143 im Flansch 6 hindurch, in denen sie frei gleiten können. Die Muttern 158 sind einstellbar zwecks freier Bewegung der Stiftschrauben 157 innerhalb der Schlitze, um eine genaue axiale Beziehung von Flansch 6 zu Flansch 7 aufrechtzuerhalten. Die Stiftschrauben 157 und die Schlitze 143 können so angeordnet werden, daß sie den Verdrehstab oder die -stäbe voreinstellen, damit er sich bei einer vorbestimmten Begrenzung verdreht.
  • Die Verdrehstäbe sind an dem Antriebsteil gezeigt, aber die Übertragung kann auch umgekehrt erfolgen, wenn z. B. die Welle 2 der Antriebsteil in der Zeichnung wird. Mittels der erfindungsgemäßen übertragung; wie in den Zeichnungen dargestellt, wird eine Über- oder Unterbelastung des Antriebs in eine lineare Bewegung oder in eine andere Bewegung, z. B. eine rotierende, umgewandelt, um eine andere Maschine, Mechanismus oder Apparat zu betätigen, wie dies besonders zweckmäßig zur Betätigung einer Reglersteuerung der den Antrieb erteilenden Kraftmaschine ist.
  • In F i g. 13 ist eine Antriebsübertragung dargestellt mit einem Antriebsteil als Welle 1 und einem koaxial angetriebenen Teil als Welle 2. Jede Welle ist mit einer Kupplung in Form anstoßender radialer Flansche 6, 7 versehen, die durch Längskeile 160 mit den Wellen koaxial verbunden sind und mit ihnen rotieren. Welle 1 ist durch Längskeil 161 mit einem Flansch 12 verbunden. Die Flansche 12 und 6 haben miteinander fluchtende Bohrungen 162, 163; wobei die Bohrung 162 vorzugsweise urrund ist, z. B: einen viereckigen Querschnitt hat, während Bohrung 163 rund ist.
  • Ein Verdrehstab 16 läuft parallel zur gemeinsamen Achse der Wellen und ist mittels eines Vierkants 164 in der Bohrung 162 befestigt, während er am anderen Ende mit einem Arm 18 versehen ist, der sich von der Längsachse des Stabes hinweg erstreckt und im allgemeinen radial steht. Der Arm trägt einen als Verlängerung des Stabes 16 angeordneten Zapfen 165, der in der Bohrung 163 drehbar ist. Der Arm ist i mit einem zweiten Zapfen 166 versehen, der sich frei durch eine bogenförmige Nut 15 im Flansch 6 hindurch erstreckt und in einer Bohrung im Flansch 7 drehbar eingreift. Der Mittelpunkt der kreisförmigen Nut 15 liegt auf der Achse des Stabes 16. i Wenn daher Welle 1 durch eine Kraftmaschine angetrieben rotiert, drehen sich die Flansche 12 und 6 mit dem Stab 16 als eine Einheit mit ihr, und der Zapfen 165 treibt den Flansch 7 und die Welle 2. Der Stab 16 ist so bemessen und gestaltet und aus solchem Werkstoff, z. B. hochbeanspruchbarem Stahl, daß ei sich beim Antrieb verdreht, so daß eine relativ winklige Bewegung zwischen den Wellen entsteht, wobei eine solche Bewegung direkt proportional zur übertragenen Drehmomentgröße ist.
  • Die Flansche 6, 7 sind mit Regelelementen 167, 168 versehen, die entweder radiale Vorsprünge sein oder sich auch ringweise um die Peripherien der Flansche erstrecken und entweder mit diesen ein Ganzes bilden oder an ihnen befestigt sein können. Die Elemente 167, 168 haben Öffnungen 19, 20 (F i g. 14), die in der Ruhestellung in Deckung sind, die aber sonst teilweise aus dieser Stellung herauskommen und die kombinierte öffnung im Verhältnis zum übermittelten Drehmoment verringern.
  • Im Zusammenwirken mit diesen Regelelementen ist ein durch das Bezugszeichen 21 bezeichneter Detektor dargestellt, der mit einer Lichtquelle 91, z. B. einer Glühbirne, versehen ist, welche Lichtstrahlen durch die öffnungen 19, 20 auf eine übliche photoelektrische Einrichtung 23 richtet, z. B. eine Selenzelle, die in einem elektrischen Stromkreis, der einen Detektor in Form eines Anzeigegerätes 169 enthält, angeordnet ist. Wenn die Flansche 6, 7 rotieren, wird daher die auf die Vorrichtung 23 fallende Lichtmenge ein Signal im elektrischen Stromkreis auslösen, welches das Anzeigegerät betätigt. Das Gerät kann geeicht sein, um das Drehmoment als solches oder in Pferdestärken oder anderen zweckmäßigen Maßeinheiten anzuzeigen. Der Anzeiger kann mit einer Grenzmarke 170 versehen sein, so daß der Bedienungsmann das Drehmoment bei der übertragung reduzieren kann, falls der Zeiger des Gerätes diese Marke überschreiten sollte.
  • Es wäre höchst wünschenswert, sich zu vergewissern, daß das Drehmoment innerhalb der vorbestimmten Grenzen gehalten wird, und aus diesem Grund enthält der photoelektrische Stromkreis als Ergänzung oder Alternative zur Anzeigescheibe, Alarmglocke oder einem anderen Signal eine Betätigungsvorrichtung, z. B. ein Relais, das betätigt wird, wenn das Drehmoment eine vorbestimmte Grenze erreicht hat, um eine automatische Einregelung des Drehmomentes zu bewirken, z. B. durch Verringerung der Belastung der getriebenen Welle 2 oder durch Reduzierung der von der Kraftmaschine aufgenommenen Energie, wie bereits beschrieben, unter Berücksichtigung der F i g.1 bis 7, 8 und 9 und 10 bis 12.
  • Es können auch mehrere Verdrehstäbe um die Welle 1 herum angeordnet werden, oder der Stab oder die Stäbe können an der Welle 2 befestigt sein, wobei jeder Verdrehstab mit Ansätzen und Zapfen, wie bereits an Hand der Zeichnungen beschrieben wurde, versehen sind.
  • Es ist auch möglich, ein einziges Regelelement vorzusehen, aber in diesem Fall würde die Lichtquelle oder die photoelektrische Vorrichtung mit der das Regelelement tragenden Welle rotieren, wenn entsprechend die photoelektrische Vorrichtung oder Lichtquelle ortsfest ist. Ein Schleifring od. dgl. würde jedoch erforderlich sein, um den elektrischen Strom nach der Photozellenvorrichtung oder der Lichtquelle zu leiten.
  • Ein auf das Drehmoment ansprechendes Gerät, z. B. ein Detektor 21, kann geeicht werden, um ein Signal für eine niedriger vorbestimmte Begrenzung anzuzeigen und/oder einzuleiten, falls dies gewünscht werden sollte. Der elektrische Stromkreis der photoelektrischen Vorrichtung kann Teil eines Sperrkreises bilden, so daß Signale, die von der Vorrichtung 23 über eine Begrenzung hinaus ausgehen, einer Vorrichtung zugeleitet werden, die eine drehmomentregelnde Vorrichtung betätigt.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Überwachung und Regelung der Belastung von Maschinen oder Arbeitsvorrichtungen mit einem treibenden und einem getriebenen Maschinenteil und einem auf Torsion beanspruchten Verdrehstabelement, dessen Verwindung von der zwischen den Maschinenteilen übertragenen Belastung abhängig ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das Verdrehstabelement (16) einen in axialem Abstand von einem festgehaltenen Ende (17) desselben angeordneten und mit ihm fest verbundenen radialen Arm (18), der mit einem der unter Last stehenden Maschinenteile an einer im Abstand von der Achse der Bewegung liegenden Stelle (15) wirkungsmäßig in Verbindung steht, um in vorbestimmten Bereichen eine Verwindung des Verdrehstabelementes zu bewirken, sowie eine auf die Verwindung im Verdrehstabelement ansprechende Vorrichtung (21, 20, 23) aufweist, welche die Belastung der Maschine oder der Vorrichtung anzeigt (44, 169) oder regelt (167, 168).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel angeordnete Verdrehstabelemente (16) vorhanden sind, deren radiale Arme (18) mit dem unter Last stehenden Teil der Maschine wirkungsmäßig verbunden sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verdrehstabelement (16) auf bestimmte Belastungen geeicht ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Arm (18) des Verdrehstabelementes in eine Nut (15) od. dgl. des unter Last beweglichen Teils der Maschine gelenkig eingreift.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Last bewegliche Maschinenteil oder das Drehstabelement mit Stoppmitteln, z. B. Anschlägen (14), versehen ist, um seine Bewegung zu begrenzen oder umzukehren, so daß der Antrieb abwechselnd von einer Richtung in die andere umkehrbar ist, um eine oszillierende Bewegung des zu steuernden Teiles herbeizuführen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe einen drehbaren Antriebsteil (5) und ein mittels des Antriebsteiles antreibbares Zahngetriebe mit eingebautem verstellbarem Element (9) aufweist, mit welchem das Drehstabelement (16) in Wirkungsverbindung steht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Element die Gestalt eines innen verzahnten Ringes (3) hat, welcher einen epizyklischen oder hypozyklischen Zahntrieb darstellt, und daß ein exzentrisch angetriebenes epizyklisches Ritzel (4) mit einem Teil der Innenverzahnung kämmt und eine Umrollbewegung im Ring (3) ausführt und in Antriebsverbindung mittels einer Kupplung mit einem abgetriebenen Teil (2) ist, dessen Belastung über eine vorbestimmte Grenze oder Grenzen hinaus geregelt oder verhindert werden soll. B.
  8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einer Antriebsübertragung mit einem Antriebsteil (1) und einem Abtriebsteil (2), deren radiale Flansche (6, 7) gegeneinanderliegen und mehreren, beide Teile antriebsmäßig derart kuppelnden Drehstabelementen (16), daß eine relative Bewegung zwischen beiden Flanschen möglich ist (F i g. 11 bis 13 und 14).
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebs- und der Abtriebsteil, die aus zwei koaxialen Wellen (1, 2) bestehen, radiale Flansche (6, 7) von verschiedenem Durchmesser aufweisen und jedes Verdrehstabelement (16), dessen Ende (11) in einem auf Abstand angeordneten weiteren Flansch (12) der Antriebswelle (1) befestigt ist, in dem anderen Flansch (6) dieser Antriebswelle dicht an dem radialen Arm (18) und parallel zur Antriebswelle (1) gelagert ist, wobei der radiale Arm (18) in eine Nut des Flansches (7) der Abtriebswelle (2) eingreift, und daß jedem Verdrehstabelement ein Schnellstartgewinde (22) mit Mutter zugeordnet ist, welche mit einem konzentrisch zu diesem Teil der Antriebsübertragungsvorrichtung angeordneten ringförmigen Steuerglied (27) zusammenwirken, welches bei Verwindung der Verdrehstäbe eine axiale Bewegung zur Betätigung einer Aufzeichnungsvorrichtung ausführt (F i g. 11 bis 13).
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Flansche (6, 7) dicht aneinanderliegen und das Verdrehstabelement (16) in dem größeren Flansch (7) diesen durchgreifend geführt ist und sein radialer Arm (18) in die Nut des kleineren Gegenflansches (6) eingreift und daß ferner das Schnellstartgewinde (22) in Verlängerung des Drehstabelementes an diesem angeordnet und die Mutter des S.chnellstartgewindes mit dem ringförmigen Steuerglied (154) verbunden ist, das von mehreren Schnellstartgewinden getragen wird.
  11. 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Flansche (6, 7) auf Abstand zueinander stehen und das Verdrehstabelement (16) in dem kleineren Flansch (6) diesen durchgreifend geführt ist und sein radialer Arm (18) in einer radialen Nut des größeren Gegenflansches (7) eingreift und daß ferner das Schnellstartgewinde (22) an einer an einer kleinen Achse (88) des größeren Gegenflansches drehbar gelagerten Buchse (87) angeordnet und diese mit einem Ritzel (86) verbunden ist, das mittels eines am größeren Flansch (7) gelagerten Armes (84), welcher von dem kleineren Flansch betätigbar ist, antreibbar ist, und daß die Mutter des Schnellstartgewindes mit dem ringförmigen Steuerglied (154) verbunden ist, das auf einer Nabe (152) des größeren Flansches frei drehbar und radial verschiebbar ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Flansche (6, 7) längs ihres Umfanges sich gegenüberstehende Regelbestandteile mit Öffnungen (19, 20) aufweisen, die normalerweise deckungsgleich stehen und durch welche Strahlen einer Lichtquelle (91) hindurchgehen, daß eine relative Bewegung der Regelbestandteile die Größe der kombinierten Öffnung verändert und dadurch die Abbildung der Öffnung auf einer fotoelektrischen Einrichtung (23) veränderbar ist, um einen entsprechend der Verwindung der Verdrehstabelemente (10) veränderten fotoelektrischen Strom zu erzeugen, der zur Anzeige, Signalgabe oder automatischen Einregelung des Drehmomentes verwendet wird (F i g.14).
  13. 13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung derselben bei einem Elektromotor oder Dynamo, dessen Stator-Magnetspulen an dem verstellbaren Element befestigt sind, das am Motor- oder Dynamogehäuse drehverstellbar angeordnet ist, und daß das Verdrehstabelement in einer Gehäusekammer parallel zur Statorachse befestigt und mit wenigstens einem Kontakt versehen ist, dessen Gegenkontakt an der Gehäusekammer angeordnet ist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Verdrehstabelement zwei Kontakte auf gegenüberliegenden Seiten desselben angeordnet und diesen Gegenkontakte an der Gehäusekammer zugeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 319 314, 614 590; französische Patentschrift Nr. 924 659.
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