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DE307385C - - Google Patents

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Publication number
DE307385C
DE307385C DENDAT307385D DE307385DA DE307385C DE 307385 C DE307385 C DE 307385C DE NDAT307385 D DENDAT307385 D DE NDAT307385D DE 307385D A DE307385D A DE 307385DA DE 307385 C DE307385 C DE 307385C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
sheet
sheets
carriage
conveyor belts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307385D
Other languages
English (en)
Publication of DE307385C publication Critical patent/DE307385C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/26Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles
    • B65H29/36Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles from tapes, bands, or rollers rolled from under the articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/24Pile receivers multiple or compartmented, e.d. for alternate, programmed, or selective filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15U GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1917 ab.
Bei den durch das Kunstdruckverfahren hergestellten frischgedruckten Bogen besteht, der Mißstand, daß die unvollständig getrocknet aufeinandergelegten Bogen auf der Rückseite beschmiert werden. Es wurde zwar ver-, sucht, diesem Mangel dadurch abzuhelfen, daß man Durchschußpapier zwischen die Druckbogen legte. Jedoch ließ sich dadurch nicht vermeiden, daß durch das trotzdem stattfindende Abfärben den halbtrockerien Bogen ein, wenn auch geringer Teil der aufgedruckten Farben wieder entzogen wurde, so daß die Farbentöne an Tiefe und Schönheit verloren. Zudem wurde besonders bei Tief druck. durch das Übereinanderlegen der unvollständig getrockneten Bogen das richtige Verdunsten der im Farbstoff befindlichen ätherischen öle derart gestört, daß diese auf der Rückseite der Bogen durchdrangen. Diese Übelstände suchte man bereits dadurch zu beheben, daß man die bedruckten Bogen von Hand gesondert auslegte, um dadurch den frischen Drucken die erforderliche Zeit zum Trocknen zu verschaffen.
Diese Mangel sowie die'bis jetzt von Hand ausgeführte Ablegung eier bedruckten Bogen sollen nun durch den Gegenstand vorliegender Erfindung beseitigt werden, und es soll dabei gleichzeitig infolge der eigenartigen Anordnung der Bogenablegevorrichtung eine gute Trocknung der Bogen erzielt und eine Beschädigung bzw. Verschmierung der Drucke sowie der Rückseiten der Bogen verhindert werden, so daß auch Tiefe und Schönheit der Farbentöne erhalten bleiben.
Dies wird dadurch erreicht, daß die der Trockentrommel entnommenen Druckbogen abwechselnd auf zwei verschiedene Tische abgelegt werden, derart, daß jeder zweite Bogen durch einen über den ersten Tisch geführten, aus' einem an sich schon bekannten Förderband bestehenden Wagen aufgefangen und dem anderen Tisch zugeführt wird, wodurch--die Zeit zum Austrocknen der Druckbogen in richtiger Weise verlängert wird.
Auf' der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung zum Ablegen der Bogen in den Fig. I1 bis 3 in einer Ausführungsform veranschaulicht. Hierbei zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung in Seitenansicht, während die Fig. 2 und 3 Einzelheiten wiedergeben.
Die Erfindung besteht in der Hauptsache, darin, daß unterhalb der Trockentrommel ι ein Ablegetisch; 2 mit auf und ab bewegbarem Rechen 3 gelagert und zwischen diesem und der Trommel ein endlose - Förderbänder 4 tragender,: in bekannter Weise hin und her bewegbarer Wagen 5 derart angeordnet ist, daß die von ihm aufgenommenen Druckbogen nach einem vor dem Tisch 2 angeordneten zweiten Ablegetisch 6 befördert werden können (Fig. 1). Vor der in bekannter Weise im Innern mit zur Erzeugung von Druckluft dienenden Windflügeln ausgestatteten Trockentrommel 1 ist -der Druckzylinder 7 mit der Vordermarke 8 und den Greifern 9 in bekannter Weise angeordnet. Der Rechen 3 des Tisches 2 steht durch eine 'Zahnstange 10 mit einem Zahnsegmenthebel 11, 12 in' Verbindung, dessen einer Hebelarm 12 sich gegen eine im vorderen
Wagen 5 angeordnete Rolle 13 legt, so daß beim Linksgange des Wagens das Zahnsegment 11 und damit auch der Rechen 3 angehoben wird (Fig. 3). Die Verschiebung des Wagens 5 erfolgt durch ein Kettenrad 14, das einerseits durch ein Zahnradvorgelege 15, 16 von einem durch ein Kurbelgetriebe 17,18 bewegten Zahnsegmenthebel 19 angetrieben wird, während es andererseits mit einer Kette 20 kämmt, die an den Enden .des Wagengestelles 5 befestigt ist (Fig. 1). Der Wagen 5 ruht auf Rädern 21, 22, die mittels Verzahnung in am Maschinengestell gelagerte Zahnstangen 23 eingreifen, während die Förderbänder 4 auf auf den gleichen Achsen wie die Zahnräder2i, 22 gelagerten Bandwalzen 24, 25 ruhen. Diese Bandwalzen 24, 25 sind während des Linksganges des Wagens 5 gekuppelt, so daß sich infolge der angewandten Übersetzung die Förderbänder 4 schneller nach links bewegen als.der Wagens, wodurch dem auf den Förderbändern 4 jeweils liegenden Bogen eine Voreilung erteilt wird und sich dieser dadurch gegen die am linken Ende angebrachte Wand 26 des Tisches 6 anas legt, während sich die Förderbänder 4 unter dem nach links geförderten Druckbogen beim Rechtsgang des Wagens 5 hinwegrollen, da sie hierbei entkuppelt und die oberen Teile der Förderbänder 4 festgehalten werden. Um dies zu ermöglichen, ist eine endlose Kette 27 über die Bandwalzen 24, 25 sowie über ein im Maschinengestell auf der gleichen Achse wie das Kettenrad 14 gelagertes Kettenrad 28 geführt, das einerseits bei der Linksbewegung des Wagens 5 lose drehbar, andererseits bei der Rechtsbewegung des Wagens durch ein Klemmgesperre festgestellt ist, so daß der Kettentrieb 24, 25, 27 und 28 in Ruhe bleibt und daher nur das Einrollen der Bänder 4 erfolgt, und der Druckbogen auf den Tisch 6 hinabgleiten kann (Fig. 2). Um die Förderbänder 4 gespannt zu halten, sind in
·· dieselben mit Gewichten 29 belastete Spannrollen 30 eingehängt. Zum Erfassen der Druckbogen besitzt die Trockentrommel !,ihrerseits Greifer 31, 32.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung beim Ablegen der Druckbogen ist folgende:
Die von Hand an die Vordermarke 8 gebrachten Druckbogen werden von den Greifern 9 des Druckzylinders 7 erfaßt und nach Vollendung des Druckes der an Umfang doppelt so großen Ablege- bzw. Trockentrommel 1 zugeführt, und von deren Greifern 31 oder 32 erfaßt. Durch die im Innern der Trommel 1 von Windflügeln erzeugte Druckluft werden die Druckbogen von dem Trommelmantel ferngehalten und dadurch vor dem Verschmieren geschützt und bereits etwas vorgetrocknet.
Ist nun ein Druckbogen beispielsweise von den Greifern 31 der Trommel 1 bis etwa senkrecht unter die Drehachse der letzteren gebracht, so wird derselbe von dem bei der Linksbewegung des Wagens 5 durch den Zahnsegmenthebel 11, 12 bewegten Rechen 3 des 6g Ablegetisches 2 erfaßt bzw. aufgehalten, wobei sich gleichzeitig die Greif er 31 öffnen und den Druckbogen freigeben, so daß er auf den Tisch 2 hinabgleitet. Hierauf bewegt sich der Wagen 5 nach rechts und bewegt sich dadurch auch der Rechen 3 infolge seines Eigengewichtes wieder abwärts, so daß sich die Förderbänder 4 über diesen schieben lassen und ihre Rechtsstellung zur Aufnahme des von den Greifern 32 herangeführten folgenden Druckbogens einnehmen und die Greifer 32 den letzteren freigeben, so daß er auf die Förderbänder 4 zu liegen kommt. Nun wird der Wagen 5 durch das Getriebe 14 bis 19 unter Ver- ' mittlung der Kette 20 wieder nach links bewegt, wobei das Rad 28 von den durch die Zahnlaufräder 21, 22 zwangläufig bewegten Walzen 24, 25 leerlaufend mitgenommen wird und sich die Bänder 4 infolgedessen schneller vorwärts bewegen, so daß dem Druckbogen eine Voreilung erteilt wird und sich dieser gegen die Wand 26 des Tisches 6 anlegt. Gleichzeitig wird bereits ein weiterer Bogen auf den Tisch 2 abgelegt. Bei dem nunmehr wieder erfolgenden Rechtsgang des Wagens 5 wird mit Hilfe eines Klemmgesperres das Kettenrad 28 festgehalten, während die Bänderwalzen 24, 25 von ihren Kupplungen gelöst werden, wodurch die bewirkte Ruhestellung der Kette 27 auf die Förderbänder 4 übertragen wird und diese eingerollt werden, so daß die nach links beförderten Bogen ohne Horizontalbewegung auf den Tisch 6 hinabgleiten.
Damit. der Fallraum über dem hinteren Tisch 2 möglichst gering gehalten werden kann, ist an diesem eine Heb- und Senkeinrichtung anbringbar.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Ablegen der Druckbogen für Druckpressen, insbesondere Tiefdruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die der Trockentrommel entnommenen Druckbogen abwechselnd auf zwei verschiedene Tische abgelegt werden, derart, daß die Bogen das eine Mal dem hinteren Tisch (2) durch einen anhebbaren Rechen (3) zugeführt, das andere Mal dagegen durch einen über den hinteren Tisch bewegten, aus einem an sich bekannten, mit einrollbaren Förderbändern (4) versehenen Wagen aufgefangen und auf den vorderen Tisch (6) befördert werden.
    2'. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am hinteren Tisch (2) anhebbar angeordnete Rechen (3) durch eine Zahnstange (10) mit einem Zahnsegmeiithebel (11, 12) in Verbindung steht; der bei der Bewegung des Wagens (5) nach dem vorderen Tische durch eine an diesem vorgesehene Rolle (13) gedreht wird und dadurch auch für kurze Zeit den Rechen (3) anhebt, der dann die auf den hinteren, in der Höhe verstellbaren Tisch (2) abzulegenden Bogen aufhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307385D Active DE307385C (de)

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DE (1) DE307385C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058525B (de) * 1955-01-31 1959-06-04 Wilhelm Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger
DE1092036B (de) * 1954-03-08 1960-11-03 Gerhard Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger
EP0385652A1 (de) * 1989-02-28 1990-09-05 De La Rue Systems Limited Apparat zum Handhaben von Werkstücken

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092036B (de) * 1954-03-08 1960-11-03 Gerhard Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger
DE1058525B (de) * 1955-01-31 1959-06-04 Wilhelm Ritzerfeld Bogenablegevorrichtung fuer Rotationsvervielfaeltiger
EP0385652A1 (de) * 1989-02-28 1990-09-05 De La Rue Systems Limited Apparat zum Handhaben von Werkstücken
US5060930A (en) * 1989-02-28 1991-10-29 De La Rue Systems Limited Apparatus for receiving articles by self-feeding and for conveying and dispensing such articles

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