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DE306893C - - Google Patents

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Publication number
DE306893C
DE306893C DENDAT306893D DE306893DA DE306893C DE 306893 C DE306893 C DE 306893C DE NDAT306893 D DENDAT306893 D DE NDAT306893D DE 306893D A DE306893D A DE 306893DA DE 306893 C DE306893 C DE 306893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
balance beam
slide
balance
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT306893D
Other languages
English (en)
Publication of DE306893C publication Critical patent/DE306893C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
    • G01G1/30Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweight is in the form of a chain

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- M. 306893 -". KLASSE 42/. GRUPPE
Wage mit Kettengewicht. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1916 ab.
Es sind Wagen mit Kettengewicht, wie sie für feines und genaues Abwiegen in Laboratorien, Juwelengeschäften usw. verwendet
■'· werden, bekannt, bei denen das Ketten gewicht mit einem Ende an dem Wag^ebalken hängt, mit dem anderen Ende an einem senkrecht auf und ab beweglichen Schieber befestigt ist und mit einer Vorrichtung zum Anzeigen der Gewichte entsprechend dem veränderlichen, an dem Wagebalken hängenden Kettengewicht in Verbindung steht. Diesen bekannten Wagen gegenüber besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß der senkrecht bewegliche, die Kette tragende Schieber mit einer Mutter auf einer senkrechten Schraube sitzt, die durch einen Handgriff der Wage in Drehung versetzt wird. Des weiteren besteht die Erfindung darin, daß der Kettenauf hängepunkt am Wagebalken
so von einer längseinstellbaren, mit ringnutförmigem Schneidenlager versehenen Schraube gebildet wird, in deren. Lager die Kette miteinem Schneidenglied hängt. :■
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform derselben. Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer Laboratoriumswage mit Gehäuse, wobei der bewegliche Vorderteil des letzteren teilweise gehoben ist; Fig. 2 ist eine Ansicht des Wagebalkens und seines Zubehörs; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt nach der Linie 4-4 der ' Fig. Ί;. Fig. 5 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt von der Vorderseite gesehen; Fig. 6 zeigt den Auf hänger' für sich,, mittels dessen die Kette an dem Wagebalken aufgehängt ist und Fig. 7 ist eine Ansicht dieses Aufhängers ,von der linken Seite in Fig. 6 gesehen. Fig. 8 ist eine Ansicht einer Einzelheit. · : ,
Die Wage hat im allgemeinen die für Laboratoriums- oder Juwelierwagen übliche Konstruktion. In der Darstellung ist die Wage mit einem Grundteil A; versehen, an dem die Justierschrauben a, a; sitzen. Auf diesem Grundteil ist eine Mittelsäule B angeordnet, an deren oberem Ende die übliche Schneide b, die Fig. 2 im Schnitt veranschaulicht, vorgesehen ist. Der Wagebalken C hat Arme gleicher Länge, an denen mittels der üblichen Schneiden c, c die Schalen D, D oder andere 'Mittel aufgehängt sind, mittels welcher die zu wiegenden (Gegenstände oder irgendwelche Gegengewichte von dem Balken in der Schwebe gehalten werden. Die Schneiden könnten durch irgendwelche andere Verbindungen, wie sie z.B. bei den früher verwendeten Torsionswagen üblich waren, ersetzt werden.
Der Wagebalken kann mit irgendwelchen der üblichen Einstellungen, wie z.B. mit einem Gewindeschaft d versehen1 sein, der von
ihm oberhalb der Schneidenlagerung vorragt und auf welchen Einstellgewichte in Form von Muttern geschraubt sind. Es könnten auch andere bekannte Mittel zum Ausbalaneieren oder Einstellen des AVagebalkens oder zum Tarieren verwendet werden. Im dargestellten Falle ist der Wagebalken mit einem Zeiger E versehen, der beim Einstellen der Wage ins Gleichgewicht über einer Grad-
1.0 einteilung spielt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Wage mit den üb- , liehen Mitteln zum Einbringen des Wagebalkens in die Wagerechte sowie zum Abheben desselben von seinem Schneidemviderlager versehen. Dieselben bestehen aus einem senkrecht beweglichen Schieber G, der wie in Fig. 2 punktiert angegeben, durch die Säule B geht und an seinem oberen Teil sich bis unter den Balken erstreckende T-Arme H trägt, so daß diese, wenn der Schieber etwas gehoben wird, unter, den Wagebalken greifen und denselben heben. Der Schieber ist außerdem mit den üblichen Armen (nicht gezeigt) versehen, die unter die Verlängerung der Schneiden b greifen, so daß der Balken ohne die Möglichkeit des Kippens gehoben, werden kann. Die T-Arme sind'mit den üblichen Justierschrauben f, f versehen, die unter den Wagebalken greifen. Der Hebeschieber ist in Fig. 1 in der Ruhelage und in Fig. 2 in der Wirkungslage dargestellt. Nach Fig. 1 ist die Wage in dem üblichen" Gehäuse / eingeschlossen, das Seiten aus Glas und eine verschiebbare Vordertür / hat, die teilweise gehoben ist.
An der Vorderseite des Gehäuses befindet sich ein Hand- oder Fingerrad G', durch dessen Drehung der Schieber G gehoben oder gesenkt werden kann. Außerdem ist hier ein Druckknopf K vorgesehen, der die üblichen Schalenheber zum Festhalten der Schälen während des Einbringens oder Entfernens der zu wiegenden Gegenstände und'der Gegengewichte betätigt.
Soweit bisher beschrieben, hat die Wage die gebräuchliche Konstruktion, so daß sich eine ausführliche Beschreibung erübrigt.
Mit M ist die Wiegekette bezeichnet, die gemäß der Erfindung mit einem Ende an einem Arm des Wagebalkens und mit dem anderen Ende an einem Schieber P hängt, der auf einer senkrechten Führung Q auf- und abwärts beweglich angeordnet ist. Die Kette hängt, wie Fig. 4 zeigt, in einer Kettenlinienkurve zwischen den gegenüberliegenden Trägern. Beim Heben oder Senken des Schiebers P wird etwas Gewicht von dem Wagebalken genommen oder ihm zugefügt. Der Schieber bildet nach seiner Einstellung einen ortsfesten Träger, der den unwirksamen Teil der Kette hochhält. Der von dem Wagebalken herabhängende Kettenteil ist der wirksame Teil, dessen Gewicht auf den Arm, an dem er hängt, wirkt. Um das effektive Gewicht der Kette ablesen zu können',"ist die senkrechte Führung Q mit Gradeinteilung nach irgendeiner gewünschten Bezeichnung wie Grain, Milligramm, Karat usw. versehen, so daß, wenn eine Marke χ auf dem Schieber mit einer dieser Einteilungen übereinstimmt, das Gewicht der zu wiegenden Gegenstände unmittelbar abgelesen werden kann. Haben die Kettenglieder gleiches Gewicht, so kann die Gradeinteilung in gleichen Abständen erfolgen. ·
Wenn der Schieber P, der mit Reibung auf der Führung Q gleitet, unmittelbar von Hand bewegt würde, so würde die hierzu erforderliche Kraft ihn immer zu weit führen, so daß zahlreiche Wiedereinstellungen notwendig sein würden, um die Wage in das genaue Gleichgewicht zu bringen. Dies würde bei einer eingeschlossenen Wage ein Öffnen des Gehäuses bei jeder Einstellung erforderlich machen, so daß kein oder nur ein kleiner Vorteil gegenüber anderen Wagentypen vorbanden wäre. Gemäß der Erfindung wird die Einstellung des Schiebers P durch Drehen eines Hand- oder Fingerrades R bewirkt, was verhindert, daß dem Schieber übermäßige Bewegungen erteilt werden. Bei einer eingeschlossenen Wage wird der Griff R an der Außenseite des Gehäuses angeordnet. Der Griff oder das Handrad R sitzt auf der Welle R', die mittels der Kegelräder g, h einer senkrechten Welle 6" Bewegung erteilt, welch letztere unmittelbar hinter der Führung Q liegt und mit einer Schraubennut geeigneter Stei-, gung versehen ist. Der Schieber P weist' eine Mutter T auf, die in die Schraubennut eingreift, was im dargestellten Fall durch einen Stift / bewirkt wird.' Auf diese AVeise wird der Schieber P durch Drehen des Ra-' des R gehoben oder gesenkt und bleibt stets in der Stellung, in die er eingestellt ist, stehen. Die. Welle 6" ist unten in einem Lager des Grundteiles A und oben in einem Kopf Q' gelagert, der auf der Führung 'Q sitzt und von der Säule B durch einen Querarm Q" umfaßt wird.
Der Schieber P besitzt einen vorragenden no Haken k, von dem ein Endglied eines: Kettenendes herabhängt. Das entgegengesetzte Kettenende ist mit einem Endring oder Haken versehen, der in geeigneter Weise an dem Wagebalken hängt. Die zweckmäßigste Konstruktion ist.die in Fig. 6 und 7 gezeigte, bei der die Kette an einem Auge oder Ring 1 hängt, dessen innerer Teil zu einer Schneide ausgebildet ist und in eine V-förmige Nut der Schraube m eingreift, wie dies Fig. 6 klar veranschaulicht. Die Schraube m ist in einen Pfeiler η eingeschraubt, der von dem
Wagebalken C vorragt, und sie kann hereinimd herausgeschraubt werden, um den Angriffspunkt des Gewichtes der Kette in die gewünschte Entfernung von der Achse des Schneidenwiderlagers zu bringen.
Der Wagebalken C ist riiit einem einstellbaren Gegengewicht U versehen-, das aus einer Schraube mit schwerem Kopf besteht, die :in den Vorsprung p des Balkens eingeschraubt ist. Dieses Gewicht dient zur Aus^ gleichung des Gewichtes der Schraube m, des Ringes / und eines solchen Teiles des Gewichtes der Kette M, der nicht auf den Schieber T übertragen werden kann. Es ist unmöglich, den Schieber P hoch genug zu heben, um das ganze Gewicht der Kette von dem Wagebalken wegzunehmen, und es ist in der Praxis empfehlenswert, ungefähr die dargestellten Verhältnisse zu wählen, bei denen der Schie-
ao ber bis oder bis ungefähr zur Höhe des Balkens oder etwas höher bewegt wird, in. welcher Lage annähernd die Hälfte des Kettengewichtes an dem Wagebalken hängt. Wie aber auch die Verhältnisse sein mögen, stets ist es wünschenswert, daß, wenn der Sphieber P in die Nullstellung gebracht ist, irgendein Gewicht der Kette und ihrer Verbindungen, das an dem Wagebalken hängt, durch Einstellung des Gegengewichtes U ausgeglichen wird, so daß die Wage ohne Gewicht auf einer der Schalen vollkommen ausbalanciert ist. Die Schnurrichte der Kette kann durch eine Einstellung der Schraube m verändert werden, wobei die Kette gegen das Schneidenwiderlager bewegt oder von demselben entfernt wird. Dasselbe kann durch eine senkrechte Einstellung des Schiebers P bewirkt werden, 'wodurch mehr oder weniger Kette'ngewicht von dem Wagebalken auf den vorgenannten Träger, und zwar durch diesen Schieber übertragen wird. Die erstere Einstellung . wird ein für allemal bei der ersten Zusammenstellung und Adjustierung der Wage vorgenommen. Diese Einstellung sowie diejenige des Gegengewichtes U ermöglicht es, die Wage in genaue Übereinstimmung mit der Einteilung auf der Führung· Q zu bringen:
Die beschriebene Konstruktion ermöglicht· leicht die Anwendung eines Nonius für feine Ablesungen, wie dies beispielsweise in Fig. 8 veranschaulicht ist. Zu diesem Zweck werden sowohl der Schieber P als auch die Führung Q eingeteilt, wobei, sich die bezüglichen Einteilungen durch eine Einheit unterscheiden, d. h. für 10 Einteilungen auf dem einen Teil sind 9 Einteilungen auf dem anderen üblich. In Fig. 8 hat der Schieber 9 und die Führung 10 Einteilungen. ■■
Die Wage nach der Erfindung ermöglicht ein außerordentlich genaues Wiegen, mit größerer Schnelligkeit als bei den früheren Wagen, da es unnötig ist, besondere Gewichte oder Reiter zu handhaben. Anstatt dessen kann die Einstellung des unwirksamen Kettenendes durch einfaches Drehen des Handrades R bewirkt werden, um auf praktisch unendlich kleine Gradeinteilungen zu wiegen, und zwar durch die Übertragung des Gewichtes des oder der Kettenglieder an dem, unteren Ende der Kettenkurve von dem Wagebalken auf den tragenden Schieber oder ; umgekehrt, was mit großer Schnelligkeit und bei einer eingeschlossenen Wäge lediglich von außen ohne Öffnen des Gehäuses stattfinden kann.
Die Erfindung kann in der Ausführung gewisse Abänderungen erfahren, doch ist die dargestellte Ausführung für eine sehr genaue Wage für Laboratorien o. dgl. die beste.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Wage mit Kettengewicht, das mit einem Ende an dem Wagebalken hängt, mit dem anderen Ende an einem senkrecht auf und ab beweglichen Schieber befestigt ist und mit einer Vorrichtung zum Anzeigen der Gewichte entsprechend dem veränderlichen an dem Wagebalken hängenden Kettengewicht in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, ; daß der senkrecht bewegliche, die Kette tragende Schieber (P) mit einer Mutter (T) auf einer senkrechten Schraube sitzt, die durch den Handgriff (R) in Drehung versetzt, wird.
2. Wage nach Anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Kettenaufhängepunkt am Wagebalken von einer längseinstellbaren, mit ^ ringnutförmigem Schneidenlager versehenen Schraube (m) gebildet wird, in deren Lager die Kette mit einem Schneidenglied: (I) hängt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT306893D Active DE306893C (de)

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DE (1) DE306893C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046906B (de) * 1954-08-28 1958-12-18 Karl Schrader Neigungswaage, deren Wiegeergebnisse in einer mehrstelligen Zahl, dekadenweise zerlegt, nebeneinander zur Anzeige gelangen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046906B (de) * 1954-08-28 1958-12-18 Karl Schrader Neigungswaage, deren Wiegeergebnisse in einer mehrstelligen Zahl, dekadenweise zerlegt, nebeneinander zur Anzeige gelangen

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