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DE306810C - - Google Patents

Info

Publication number
DE306810C
DE306810C DENDAT306810D DE306810DA DE306810C DE 306810 C DE306810 C DE 306810C DE NDAT306810 D DENDAT306810 D DE NDAT306810D DE 306810D A DE306810D A DE 306810DA DE 306810 C DE306810 C DE 306810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
tilting
plow frame
chains
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT306810D
Other languages
English (en)
Publication of DE306810C publication Critical patent/DE306810C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/58Self-propelled ploughs with two wheels
    • A01B3/60Alternating ploughs
    • A01B3/62Balance ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Kipppflügen für Seil- oder Kettenzug oder bei Motorkipppflügen sind besondere Einrichtungen bekannt zur Erzielung" der sogenannten »Antibalance«, ferner zur Einstellung' aller arbeitenden Pflugkörper einer Seite auf gleichmäßigen Tiefgang' beim Pflügen in den verschiedenen praktisch erforderlichen Furchentiefen, endlich zur selbsttätigen Auslösung und zum Kippen desKipppflugrahmens beim Übergang von der einen Fahrrichtung in die andere.
Alle diese bekannten Einrichtungen sind meist ziemlich umständlich; die vorliegende Erfindung bringt dagegen für die genannten
!5 besonderen Erfordernisse des Kipppfluges eine ganz einfache, in der Herstellung sehr billige Lösung, wobei die Erzielung der »Antibalance« und die richtige Einstellung der Pflugkörper durch geeignete Anwendung einer einzigen, sehr einfachen baulichen Einrichtung möglich ist.
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel·' veranschaulicht durch die Fig. ι bis 3, und zwar stellt
Fig. ι einen Aufriß des Kipppfluges dar, wobei sich die Pflugkörper der einen (linken) Seite in Arbeitsstellung befinden.
Fig. 2 zeigt den Kipppflug in Transportstellung für Straßenfahrt.
Fig. 3 gibt den Grundriß von Fig. i, auf dem auch die für den Betrieb des Kipppfluges verwendete Zugmaschine mit einem Treibrade α und zwei Stütz- und Lenkrädern b etwas ausführlicher dargestellt ist.
Der ganze Kipppflugrahmen p-o-p ist in vier Punkten: einerseits in s,s, andererseits an den zwei Enden der Windenwelle t aufgehängt mit zwei Ketten r unterhalb der Tragoder Triebradachse I1 und zwar so, daß die beiden Ketten r über Rollen q, q geleitet sind, die auf der Achse des Trag- bzw. Triebrades drehbar sitzen. In den beiden Punkten s, s sind die Ketten r, an deren Stelle natürlich auch Drahtseile o. dgl. verwendet werden können, fest mit dem Pflugrahmen p->o-p verbunden; in ihren beiden anderen Befestigungspunkten sind sie jedoch mit einer entsprechenden Anzahl von Windungen auf einer AVelle aufgewunden, so daß sie hier durch Drehung der an sich bekannten sperrbaren Winde t verlängert oder verkürzt werden können.
Durch diese Aufhängung zusammen mit der \rerlängerungs- bzw. Verkürzungsmöglichkeit der Aufhängung und der Möglichkeit, die Ketten auf den sie tragenden Rollen q, q nach Bedarf zu verschieben, wird auf das Allereinfachste der angestrebte Zweck erreicht: einerseits die sogenannte »Antibalance« herzustellen, d. h. die Mittellinie C-D des Kipppflugrahmens von der Mittellinie A-B des den Kipppflugrahmen tragenden Trieb- oder Tragrades α weg nach der gerade arbeitenden Seite des Kipppflugrahmens zu verlegen, andererseits die Pflugkörper jeder Seite beim Arbeiten, der jeweiligen Furchentiefe entsprechend, auf gleichmäßigen Tiefgang einzustellen. Zur Vervoll-
ständigung dei einfachen Einrichtung sind noch die Zugnasen u, u erforderlich, von
, denen auf jeder Seite/» des Kipppflugrahniens zwei Stück vorhanden und in geeigneten Rasten oder in Lochreihen mit Schraubenbolzen o. dgl. verschiebbar auf den Schienen/) angeordnet sind. Die Nasen ·//, // der jeweils nicht arbeitenden .Seile des Kipppflugrahmens fassen in den Flansch der U-för-πι igen Querträger e des Fahrgestells, wo auf sie durch das Fahrgestell der Vorwärtsschub des Triebrades, des Zugseiles oder der Zugkette übertragen wird.
Zur selbsttätigen Auslösung und Durchführung des Kippens des Kipppflugrahmens beim Übergang von der einen Fahrrichtung in die andere sind schließlich im mittleren Schwerpunkt C-D des Kipppflugrahmens an den beiden Längsseiten desselben zwei verstellbare Stützen jv-y-c vorgesehen, die dicht unter dem Rahmen 0 ihren Drehpunkt haben und um diesen Drehpunkt in senkrechter Ebene verschwenkbar angeordnet sind. Die Wirkungsweise dieser Stützen ist folgende: Beim Fahrrichtungswechsel gräbt sich die Schaufel ζ der Stützen in den Boden bis zu dem durch ein starkes Blech gebildeten Fuß v, der Rahmen 0 wird dann alsbald nach oben und gleichzeitig nach rückwärts gestemmt, die auf der einen Seite in die Schiene e eingreifenden Zugnasen w, u werden frei, der Rahmen ο wird immer weiter angehoben und zurückgedrängt, wobei die Ketten r auf den Rollen q gleiten, die vorher arbeitenden Pflugkörper der einen Seite kommen aus dem Boden, die Pflugkörper der anderen Seite werden in den Boden eingesetzt, die Zugnasen u auf der nunmehr ausgehobenen Seite des Kipppflugrahmens kommen in Eingriff mit der Ouerschiene e des Fahrgestells, und die Schaufeln der Stützen x-y-s, welche während dieses Vorganges mit ihrem Drehpunkt um ihre Füße y einen Kreisbogen beschrieben haben, werden schließlich aus dem Boden herausgezog'en, so daß die Stützen wieder in der neuen Fahrrichtung· auf dem Boden nachschleifen, bis sie beim nächsten Wechsel der Fahrrichtung wieder in gleicher Weise arbeiten können.
Damit sich dieses durch die Stützen x-y-c bewirkte selbsttätige Kippen immer in richtiger Weise vollziehen kann, muß die Möglichkeit vorhanden sein, die Stützen etwas langer oder kurzer zu machen, je nach der Beschaffenheit des Bodens, dessen Widerstand gegen die Füße y naturgemäß mit seinem physikalischen Zustand wechselt.
Die Art und Weise, wie diese Verlängerung bzw. Verkürzung der Stützen .v-y-s konstruktiv erreichbar ist, ist an sich bekannt. Auch ist die Verwendung von Stützen im allgemeinen zu dem geschilderten Zweck nicht neu, wohl aber die besondere Anordnung der Stützen im Schwerpunkt C-D des Kipppflugrahmens, ihre dadurch auf zwei Stück beschränkte Anzahl, ihre Verwendung für die Auslösung in beiden Fahrrichtungen und die Maßnahme, sie nach Bedarf zu verlängern oder zu verkürzen. Für die Straßenfahrt werden die Stützen entweder hochgeklappt und mit ihren Füßen 3' dicht unter dem Rahmen 0 befestigt oder ganz abgenommen (Fig. 2).
Die vorliegende Erfindung eignet sich selbstverständlich ebensogut für ein Fahrgestell mit zwei mittleren Trag- bzw. Triebrädern.

Claims (2)

Patent-An sprüc;he:
1. Motorkipppflug, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Kipppflugrahmen (p-ü-p) unterhalb der Achse (/) des Tragbzw. Triebrades in vier Punkten (s, χ und t, t) mittels zweier Ketten (V) so aufgehängt ist, daß die beiden Ketten über Rollen (q, q) geleitet sind, die auf der Achse (Z) des Trag- bzw. Treibrades drehbar sitzen, und durch eine an sich bekannte AYindevorrichtung (f) verlängert und verkürzt werden können zu dem Zweck, einerseits die sogenannte »Antibalance« herbeizuführen, andererseits den jeweils arbeitenden Teil (p) des Pflugrahmens in die richtige Tiefe und dabei parallel zum Boden einzustellen, wobei die Zugkraft der Zugmaschine auf den Pflugrahmen (/>, p) durch auf ihm verstellbare Zugnasen («, u) übertragen wird.
2. Kipppflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Kippen des Gerätes am Ende jedes Arbeitsganges durch zwei in ihrer Länge verstellbare Stützen {x-y-z) herbeigeführt wird, welche zu beiden Seiten des Pflugrahmens (o) in seinem Schwerpunkt (C-D) in senkrechter Ebene verschwenkbar angeordnet sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT306810D Active DE306810C (de)

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Publication Number Publication Date
DE306810C true DE306810C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE306810C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948367C (de) * 1949-02-03 1956-08-30 Niemeyer Soehne H Zum Kuppeln und Entkuppeln von Kipp-Pfluegen dienende Vorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948367C (de) * 1949-02-03 1956-08-30 Niemeyer Soehne H Zum Kuppeln und Entkuppeln von Kipp-Pfluegen dienende Vorrichtung

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