DE305359C - - Google Patents
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- DE305359C DE305359C DENDAT305359D DE305359DA DE305359C DE 305359 C DE305359 C DE 305359C DE NDAT305359 D DENDAT305359 D DE NDAT305359D DE 305359D A DE305359D A DE 305359DA DE 305359 C DE305359 C DE 305359C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H21/00—Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
- D21H21/14—Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties characterised by function or properties in or on the paper
- D21H21/36—Biocidal agents, e.g. fungicidal, bactericidal, insecticidal agents
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Protection Of Plants (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 305359 KLASSE 55/. GRUPPE
Salizylpapier für Einmachzwecke. ' Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1917 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mit Salizyl getränktes Fließpapier für Einmachzwecke und
besteht darin, daß das Papier so eingerichtet ist, daß durch Einprägung, Perforierung
oder eingelegte Drähte Kreisflächen markiert sind, die leicht aus dem Papierbogen
herausgetrennt werden können und sich bequem zum Anzeichnen gleich großer Blätter
benutzen lassen, wodurch unter Zeitersparnis ίο , stets ein richtig rundes Blatt erzielt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι das vorgezeichnete Papierblatt in einer Draufsicht;
Fig. 2 und 3 zeigen Querschnitte.
Es ist α ein Bogen mit Salizylsäure getränktes
Fließpapier. Der Bogen α wird in beliebiger Stärke hergestellt, er erhält zweckmäßig
eine leichte Kreppung und eine weiße Farbe oder eine solche, die das Verschmutzen
des Papiers leicht erkennen läßt. Dieses mit Salizylsäure getränkte Fließpapier ist nicht pergamentiert,
so daß es die Säure auch restlos behält und dadurch in ganz hervorragender ' Weise die Fäulniserreger von dem Inhalt des
Fruchtglases abhält. ,
Gemäß der Erfindung sind auf dem Papier Kreise vorgezeichnet, die entweder konzentrisch
ineinander liegen oder einzelne für sich bestehende Gruppen bilden, z. B. b, c, d, β.
Diese Kreise stellen verschieden große Kreis-So flächen dar, bestimmt für verschieden große
Gläser oder Töpfe, und es können nun die nötigen Größen aus einer der Gruppen herausgeschnitten
werden. Zur Erleichterung des Abtrennens sind die Kreislinien f eingepreßt
(Fig. 2). Dadurch wird das Papier so dünn, daß das Schneiden mittels eines Messers oder
einer Schere sich mühelos bewirken läßt.
Es können aber auch an den Trennstellen schraubenförmig gewundene dünne Drähte g
(Fig. 3) eingelegt sein, die gleich bei der Herstellung des Papiers mit eingefügt werden.
Diese Drähte durchschneiden das Papier, wenn man sie an einem Ende freilegt und
aus ihrem Sitz herauswindet; man erhält dabei ein Einzelblatt in tadelloser Rundung
völlig mühelos. Gegebenenfalls kann man auch eine feine Perforierung vorsehen oder
durch chemische Mittel das Papier an den Kreisstellen so zermürben, daß man die gewünschte
Blattgröße leicht aus 'dem Bogen herausdrücken kann.
Da in der Regel stets mehrere Gläser oder Töpfe gleicher Größe zu behandeln sein werden,
so benutzt man das ersterhaltene Blatt als Modell oder Schablone und schneidet nach
ihm die noch erforderlichen Blätter aus. Strichpunktiert ist dieses in Fig. 1 angedeutet. Die
mitdurchschnittenen Drähte schaden dabei keineswegs, sie versteifen im Gegenteil das
Papier und verhüten sein Aufbiegen. Die ausgewickelten bzw. zum Ausschneiden der
Blätter dienenden Drähte können zum Festbinden benutzt werden, so daß auch sie nicht
verloren gehen. An Stelle der Drähte kann auch eine feine Perforierung' treten. Wenn
chemische Mittel zur Anwendung gelangen,
dann müssen sie selbstverständlich indifferent sein. Die Blätter aus Fließpapier sollen nur
die Frucht im Einmachglas bedecken. Zum Verbinden dienen dann wie gewöhnlich aus
Pergament-Salizylpapier ausgeschnittene Blätter, deren Form jedoch ziemlich unregelmäßig
sein kann, da es hier nicht wie bei den auf die Frucht bzw. in das Glas hineingelegten
Blättern auf eine genaue kreisrunde Form ankommt.
Durch das neue Einmachpapier wird viel Arbeit erspart, da man nicht wie bisher messen
und zirkeln muß, um ein schön rundes und passendes Deckblatt zu erhalten.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Salizylpapier für Einmachzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Papier (ά) Gruppen konzentrischer Kreise (b, c, d,e) durch Erpressungen^), durch Einlegen schraubengangförmig gewundener Drähte (g) oder durch chemische Substanzen leicht brüchig vorgezeichnet sind, so daß Kreisflächen leicht aus dem Papierblatt (a) entfernt werden können, worauf man die so erhaltenen Schablonen zum Ausschneiden weiterer Deckblätter benutzen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE305359C true DE305359C (de) |
Family
ID=558880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT305359D Active DE305359C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE305359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2631733A (en) * | 1947-10-09 | 1953-03-17 | K C M Company | Method and apparatus for the continuous screening of fluids |
-
0
- DE DENDAT305359D patent/DE305359C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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