DE3049779C1 - Flachbandkabel - Google Patents
FlachbandkabelInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/08—Flat or ribbon cables
-
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- H01B7/08—Flat or ribbon cables
- H01B7/0846—Parallel wires, fixed upon a support layer
Landscapes
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- Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Flachbandkabel aus mehreren parallelen Einzeladern und einem
diese verbindenden Fixierungselement.
Flachbandkabel dieser Art werden häufig verlegt in Fahrzeugen, Metallbearbeitungsmaschinen, Kühlanlagen
und sonstigen Vorrichtungen mit einer Vielzahl von Stromverbrauchern. Dabei gewinnen die Flachbandkabel
eine immer größere Verbreitung, und zwar wegen der Massenfertigung von Maschinen und Anlagen mit
einer Vielzahl von Stromverbrauchern.
Ein Flachbandkabel der eingangs genannten Gattung ist aus der GB-PS 13 42 716 bekannt. Bei dieser Konstruktionsausführung
sind die Einzeladern sämtlich parallel zueinander verlegt und durch Zusammenkleben,
-heften oder -schweißen an einer flachen Unterlage in Bandform fixiert. Wegen der Einfachheit der Bildung
von Abzweigungen einzelner Adern oder einer Gruppe von Adern hat diese Ausbildung eines Flachbandkabels
eine vorzugsweise Verbreitung gefunden.
Das Fixierungselement bei der bekannten Ausbildung ist eine thermoplastische Unterlage in Form eines
durchgehenden Bandes oder einzelner Streifen, auf deren Oberfläche die Adern durch Zusammenschweißen
ihrer Isolierung mit dem Fixierungselement gehalten sind.
Aus der SU-Patentschrift 5 74 048 ist eine ähnliche Ausbildung bekannt, bei der die Einzeladern an eine
Unterlage angeschweißt sind und zusätzlich aus einem thermoplastischen Material hergestellt und zur Befestigung
des Flachbandkabels bei dessen Montage dienende Elemente aufweisen.
Trotz der bekannten Vorteile von Flachbandkabeln ist als Nachteil der vorstehend betrachteten Ausbildungen
anzusehen deren nicht ausreichende Festigkeit, zu der auch die Unterlage nichts Wesentliches beiträgt.
Diese hat eine relativ geringe Stärke von ca. 0,2 mm. Bei mechanischen Einwirkungen auf die Adern wird die Unterlage
leicht zerstört.
Wenn andererseits eine ausreichende Festigkeit des Flachbandkabels durch entsprechende Verstärkung der
Unterlage erzielt werden soll, so führt dies zu einer beträchtlichen Erhöhung des Materialaufwandes, was
sich ebenfalls in mehrfacher Hinsicht nachteilig auswirken würde, insbesondere aus Gewichts- und Kostengründen.
Schwierigkeiten bereitet auch die Notwendigkeit zusätzlicher Arbeitsgänge bei der Ausstattung des Flachbandkabels
mit besonderen Befestigungselementen, da diese getrennt herzustellen und anschließend mit der
Unterlage zu verbinden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flachbandkabel zu schaffen, das im Vergleich zu den bekannten
Ausbildungen billiger, leichter und von größerer Lebensdauer ist.
Ausgehend von der gattungsgemäßen Ausbildung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Fixierungsclement aus mindestens einer in Zickzackform auf den
parallelen Einzeladern aufliegenden und fest mit diesen
ίο verbundenen Ein/.cladcr besteht.
Kin so ausgebildetes Flachbandkabel ist von hoher mechanischer Festigkeit, denn diese rührt her von der
Festigkeit des Drahtes in der zickzackförmig verlaufenden Ader. Da nur diese eine Ader etwas länger werden
muß, nämlich um bis zu 40%, andererseits aber keinerlei zusätzliche Fixierungselemente notwendig sind, ist das
erfindungsgemäße Flachbandkabel besonders leicht, wenig materialaufwendig und billig.
Wenn in einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung einzelne Wendestellen der zickzackförmigen
Ader unter Bildung von Befestigungsschleifen über die äußeren parallelen Einzeladern vorstehen, so ergibt sich
praktisch keinerlei Mehraufwand, wenn die Kabel nicht nur lose verlegt werden sollen, z. B. auf den Boden von
Fahrzeugen oder in Kabelrinnen, sondern mit besonderen Elementen befestigt werden sollen. Es entfällt eine
getrennte Herstellung von Befestigungselementen, was den Arbeits- und Materialaufwand für die Fertigung des
Kabels weiter verringert.
jo Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend von anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 ein Flachbandkabel in der Ansicht der das Fixierungselement
aufweisenden Seite, die gewöhnlich die
•35 Vorderseite ist;
F i g. 2 ein Flachbandkabel mit Befestigungsschleifen und seine Befestigung an einer Tragkonstruktion;
F i g. 3 den Schnitt nach der Linie IH-III in F i g. 2.
Das Flachbandkabel besteht aus einer Mehrzahl von parallel zueinander verlaufenden Einzeladern 1 und einem Fixierungselement 2 in Gestalt einer weiteren Einzelader 2, die auf der ebenen Oberfläche des Bandes aus den Einzeladern 1 in Zickzackform verläuft. Die parallelen Einzeladern 1 sind mit der Zickzack-Einzelader 2 durch Verflechten mit Fäden, durch Zusammenkleben oder bei Verwendung von Adern mit einer thermoplastischen Isolierung durch Zusammenschweißen der Isolationsschichten an ihren Berührungsstellen verbunden.
F i g. 3 den Schnitt nach der Linie IH-III in F i g. 2.
Das Flachbandkabel besteht aus einer Mehrzahl von parallel zueinander verlaufenden Einzeladern 1 und einem Fixierungselement 2 in Gestalt einer weiteren Einzelader 2, die auf der ebenen Oberfläche des Bandes aus den Einzeladern 1 in Zickzackform verläuft. Die parallelen Einzeladern 1 sind mit der Zickzack-Einzelader 2 durch Verflechten mit Fäden, durch Zusammenkleben oder bei Verwendung von Adern mit einer thermoplastischen Isolierung durch Zusammenschweißen der Isolationsschichten an ihren Berührungsstellen verbunden.
Bei der Ausbildung gemäß F i g. 2,3 überragen einige
der Wendestellen der zickzackförmigen Einzelader 2 die beiden äußeren Einzeladern Γ oder wenigstens eine
von diesen. Diese überragenden Wendestellen 3 bilden Befestigungsschleifen 5, die in jeweils zwei benachbarte
Schrägabschnitte 4 der Zickzackform übergehen.
Ein solches Flachbandkabel wird an einer Tragkonstruktion 7 oder an einer Wand, am Objekt selbst oder
dergl. mittels Haken 6 und/oder mittels Nieten 8 befestigt.
Die Herstellung eines Flachbandkabels des beschriebenen Aufbaus kann folgendermaßen geschehen:
Die parallelen Einzeladern 1 werden auf die Oberfläche einer Schablone in einer Ebene verlegt. Die als Fixierungselement
bestimmte Einzelader 2 wird mit Hilfe eines eine fortschreitende Bewegung in Richtung der
Banderstreckung bei einer gleichzeitigen hin- und hergehenden Bewegung in Querrichtung ausführenden Legers
in einer Zickzacklinie verlegt. Die zickzackförmig
verlegte Ader 2 wird an die parallel verlegten Adern angedrückt. Ihr Leitungsdraht wird an den einen Pol
eines Hochfrequenzgenerators angeschlossen und die Leitungsdrähte der parallelen Adern 1, Γ werden an
dessen anderen Pol angeschlossen. Auf diese Weise kommt eine Hochfrequenzverschweißung der sich berührenden
Isolierschichten zustande.
Es versteht sich, daß es bei der Verlegung der zickzackförmigen
Ader 2 nur auf die Relativbewegung zwischen den parallelen Adern 1, Γ und dem Leger ankommt,
also dieser auch auf eine Hin- und Herbewegung in Querrichtung beschränkt sein kann, während
die parallelen Adern sich unter ihm fortschreitend bewegen.
15
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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21J
35
40
55
60
- Leerseite -
Claims (2)
1. Flachbandkabel, bestehend aus mehreren parallelen Einzeladern und einem diese verbindenden Fixierungselement,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fixierungselement (2) aus mindestens
einer in Zickzackform auf den parallelen Einzeladern
(1) aufliegenden und fest mil diesen verbundenen Einzelader (2) besteht.
2. Flachbandkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Wendestellen (3) der
zickzackförmigen Ader (2) unter Bildung von Befcstigungsschleifen (5) über die äußeren parallelen
Einzeladern (Γ) vorstehen.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU2809432 | 1979-08-08 | ||
| SU792809432A SU881878A1 (ru) | 1979-08-08 | 1979-08-08 | Ленточный провод |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3049779T5 DE3049779T5 (de) | 1982-02-25 |
| DE3049779C1 true DE3049779C1 (de) | 1984-08-16 |
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ID=20846207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3049779T Expired DE3049779C1 (de) | 1979-08-08 | 1980-08-08 | Flachbandkabel |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3049779C1 (de) |
| GB (1) | GB2074393B (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| SU575048A3 (ru) * | 1973-02-13 | 1977-09-30 | Рист Вайрз Энд Кейблз Лимитед (Фирма) | Плоский кабель |
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1979
- 1979-08-08 SU SU792809432A patent/SU881878A1/ru active
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1981
- 1981-04-07 SE SE8102222A patent/SE459701B/sv not_active IP Right Cessation
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| JPS6249684B2 (de) | 1987-10-21 |
| SU881878A1 (ru) | 1981-11-15 |
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