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DE3049582A1 - Reluktanzmotor - Google Patents

Reluktanzmotor

Info

Publication number
DE3049582A1
DE3049582A1 DE19803049582 DE3049582A DE3049582A1 DE 3049582 A1 DE3049582 A1 DE 3049582A1 DE 19803049582 DE19803049582 DE 19803049582 DE 3049582 A DE3049582 A DE 3049582A DE 3049582 A1 DE3049582 A1 DE 3049582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pole
rotor
reluctance motor
magnetic
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803049582
Other languages
English (en)
Inventor
Martin 7742 St Georgen Burgbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebm Papst St Georgen GmbH and Co KG
Original Assignee
Papst Motoren GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19792925392 external-priority patent/DE2925392A1/de
Application filed by Papst Motoren GmbH and Co KG filed Critical Papst Motoren GmbH and Co KG
Publication of DE3049582A1 publication Critical patent/DE3049582A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/10Synchronous motors for multi-phase current
    • H02K19/103Motors having windings on the stator and a variable reluctance soft-iron rotor without windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/14Synchronous motors having additional short-circuited windings for starting as asynchronous motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Reluktanzmotor
  • (Zusatz zu P 29 25 392) Die Erfindung bezieht sich auf einen Reluktanzmotor mit einem Kurzschlußkäfigaußenrotor nach dem Anspruch 1 der Stammanmeldung P 29 25 392, auf welche zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen Bezug genommen wird.
  • Bei solchen Motoren werden beiderseits der Polmitten leitende Bahnen für den magnetischen Fluß des Motors gebildet. Bei Reluktanzmotoren mit Kurzschlußkäfigrotor muß man eine bessere Wicklungsverteilung, d.h. eine feinere Treppung und somit kleinere Nutteilung und das heißt eine größere Spulenzahl aufwenden, denn sie zeigen bei schlechterer Wicklungsverteilung, d.h. relativ wenigen Nuten, ein schlechteres Betriebsverhalten (schlechteres Hochlaufverhalten, kleinere Drehmomente im Synchronismus). Andererseits ist man bestrebt, gerade in der Serienfertigung die Spulenzahl zu reduzieren, um maschinelle Bewicklung des Stators anwenden zu können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reluktanzmotor mit Kurzschlußkäfigrotor im Hinblick auf diese einander widersprechenden Forderungen zu verbessern. Die Erfindung löst die Aufgabe mit den Mitteln des Anspruchs 1. Der Erfindung liegt also die Erkenntnis zugrunde, daß die Anwendung einer relativ grob genuteten Maschinene=twicklung überraschenderweise bei einem Außenläuferreluktanzmotor, der Merkmale verwendet, wie sie insbesondere in der Stammanmeldung P 29 25 392 beansprucht sind, möglich ist, so daß durch diese Kombination das Motorverhalten so gut wird wie bei aufwendigen Wicklungen.
  • Selbstverständlich wird bei Anwendung der Ausnehmungen über einem größeren Teil der Polteilung (wie sie die Stammanmeldung auch zeigt) der Motor nicht schlechter und ebenso sind in aufwendigerer Weise zwei Spulen pro Pol und Phase möglich, aber die Erfindung gewährt bei geringen wirtschaftlichen Aufwendungen insbesondere für die Serienfertigung (Maschinenwicklung) die Herstellung eines guten Motors (bei 1 Spule pro Pol und Phase).
  • Besonders bei einem 2-poligen Außenrotor ist die Anwendung der Erfindung durchaus wirkungsvoll. Das in Fig. 1 gezeichnete Ausführungsbeispiel zeigt jedoch ein 4-poliges Rotorblech 1, wobei abwechselnd von Polmitte M1... zu Polmitte M2... drei bzw. vier Ausnehmungen 2 - 4, 5 - 8 vorgesehen sind, jeweils im Joch des Außenrotors, und diese drei bzw. vier Nuten jeweils symmetrisch um die Polmitte angeordnet sind und wegen der vorgesehenen 30 Nuten tN = 2 g/30 und der notwendigen Ausrichtung der Ausnehmungen zu den Nuten 101 - 130 es sich so ergibt. Dabei ist die mittlere Ausnehmung 3 oder sind die beiden inneren Ausnehmungen 6, 7, die der Polmitte benachbart sind, etwas kleiner als die von der Polmitte weiter entfernt liegenden 2, 4, wobei die letzteren mit der zugehörigen Nut auch vereinigt sind. Dadurch ist es möglich, die kleineren Ausnehmungen 3, 6, 7 radial so zwischen den Außenumfang U des Rotorjochs und den Nutgrund G der jeweils zugehörigen Nut zu legen, daß doch noch eine radial relativ breite Brücke zwischen der Ausnehmung und dem Außenumfang des Rotorjochs, B1, und auch zwischen der Ausnehmung und dem Nutgrund, B2, entsteht. Diese Brücken B1 und B2 dienen zur Leitung des Querflusses und sollen einen hohen magnetischen Widerstand aufweisen. Andererseits aber muß das Blech für die Fertigungshandhabung eine gewisse Steifigkeit aufweisen, und die extrem starken Reduzierungen des Jochquerschnitts gerade in der Polmitte bedeuten eine Labilität solcher Außenrotorreluktanzbleche.
  • Da aber die Querreaktanz in den Polmitten, wo man, wie im Ausführungsbeispiel bei jedem zweiten Pol M2, M2, je eine Ausnehmung beiderseits der Polmitte hat, durch einen in Umfangsrichtung längeren magnetischen Pfad gebildet wird und also auch einen größeren Widerstand darstellt, ist diese Anordnung einer relativen Verkleinerung der Ausnehmungen in unmittelbarer Nähe der Polmitte durchaus noch vorteilhaft praktikabel. Außerdem können sehr wirkungsvoll diese Ausnehmungen in der und um die Polmitte, besonders wie in Fig. 4 der Stammanmeldung schon angedeutet und hier im Ausführungsbeispiel gestrichelt eingezeichnet, rechteckförmig (oder in Umfangsrichtung in anderer Weise länglich geformt sein, z.B. in Form eines Langlochs) gestaltet werden.
  • Dadurch werden die genannten Brücken zu in Umfangsrichtung, d.h. in Richtung des Querflusses längeren magnetischen Leitpfaden bei doch wirkungsvoll (zur Erhöhung der Querreaktanz), aber mäßig verringertem Querschnitt und damit von größerem magnetischem Widerstand, obwohl ihr Querschnitt und damit die Stabilität des Bleches immer noch relativ gut ist, jedenfalls für die Erfordernisse der Fertigung ausreichend.
  • Die äquidistanten Nuten 101 - 130 sind zueinander um die Nutteilung tN =a5/15 = 120 versetzt. Um die radiale Breite der Brücke B2 liegt der radial innere Rand der Ausnehmungen 3, 6, 7, 3', 6', 7' vom Nutgrund G radial entfernt auf dem Kreis vom Durchmesser D . Auf diesem Kreis liegen auch die Mitten der Ausa nehmungen 5, 8, 5', 8', während die Mitten der Ausnehmungen 2, 4, 2', 4' auf dem Kreis vom Durchmesser Db liegt und die Zentren der der Ausnehmungen 6, 7, 6', 7' auf dem vom Durchmesser Dc.
  • Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Ausnehmungen kreisrund. Fig. 1 zeigt natürliche Größe, so haben die Ausnehmungen 3, 6, 7 einen Durchmesser von 6 mm, die Ausnehmungen 2, 4, 5, 8 einen von 6,8 mm. Sind die Ausnehmungen wie gestrichelt gezeichnet rechteckig (vgl. 3', 6', 7'), so gelten die Dimensionen Da, Db, Dc trotzdem und proportional ähnlich auch bei größeren oder kleineren als den hier im Maßstab 1 : 1 gezeichneten und beschriebenen Maßverhältnissen.
  • Fig. 2 zeigt in axialer Draufsicht den zum Rotor der Fig. 1 zugehörigen Innenstator mit 24 Nuten mit den Wickelköpfen einer dreiphasigen Maschinenwicklung, wobei in jeder Nut eine Spulenseite liegt und die Phasen I, II, III nacheinander in die Nuten 201 - 224 hineingewickelt sind, so daß die Wickelköpfe jeder Phase die der vorher eingewickelten Phase überlappen.
  • Die in Figur 1 unten und oben gezeigte Anordnung der unmagnetischen Teile (die im allgemeinen Ausnehmungen in einem üblichen serienmäßigen Blechschnitt sind) sind in sich axialsymmetrisch zur Achse M1 M1L1 ebenso die links und rechts gezeigten Anordnungen. Diese beiden unterschiedlichen Anordnungen oder Ausnehmungen wechseln in Umfangsrichtung ab, wodurch eine gewisse Unsymmetrie entsteht, d.h. die magnetischen Verhältnisse um in Umfangsrichtung aufeinander folgende Polmitten sind alternativ verschieden. Es können aber auch mehr als zwei Typen von magnetischen Ausprägungen (zyklisch in diesem Sinn) gegenüber dem vollsymmetrischen Erregerfeld vorgesehen werden. Außerdem kann man die Unsymmetrie, wie sie bei der Anordnung nach Fig. 1 vorliegt, noch erhöhen, indem man die Ausnehmungen zur Polmitte nicht mehr symmetrisch wählt, z.B. wie es Fig. 3 zeigt, wo die Ausnehmungen 6' und 7 untereinander gleich groß und kleiner sind als die gleich großen und gleichen Ausnehmungen 6 und 7', so daß für die Querschnitte q jeweils gilt: q6 > q6 ' q6 ? q7 q7 < q7' q7' > q6' Wenn so zu vier (oder n) Statorpolen vier (oder n) unterschiedliche bzw. magnetisch unterschiedlich konfigurierte oder wenigstens variable Anordnungen der unmagnetischen Teile bzw.
  • Ausnehmungen um die vier (oder n) Polmitten des Rotors vorliegen, erhält man nach dieser Weiterbildung der Erfindung kleinere dynamische Drehmoment-Einbrüche beim Anlauf, weil die Feldverzerrungen räumlich ungleich verteilt sind und sich in ihrer nachteiligen Wirkung nicht mehr unterstützen. Dies ist bei allen Drehfeld-Reluktanzmotoren vorteilhaft.
  • Die in Fig. 1 links und unten gestrichelt gezeichneten Ausnehmungen allein ergeben auch schon eine gewisse Verbesserung des Drehmoments, insbesondere wenn, wie links gezeichnet, zwei, und wie unten gezeichnet, eine in Umfangsrichtung längliche Ausnehmung (unmagnetischer Teil) vorgesehen sind und dieses sich auch über dem Umfang fortsetzt, wie z.B. in Fig. 4 eine Periode des Umfangszyklus gezeichnet ist. Der Effekt stellt sich ein bei einer Variation gemäß Fig. 5. Die magnetischen Verhältnisse nach Fig. 4 und 5 sind bezüglich der Achsen A und B um die Polmitten symmetrisch. Jedoch können gewisse Störungen der Symmetrie, wie sie z.B. Fig. 3 zeigt, sogar noch Vorteile hinsichtlich der Momenten-Einbrüche bringen.
  • Die Erfindung ermöglicht auch, axial kürzere Motoren bei gleichem zylindrischem Einbauvolumen, d.h. auch gleichem Gewicht für eine bestimmte Leistung zu bauen, weil die noch relativ gute Feldverteilung durch die Erfindung (auch in Verbindung mit der genannten USA-Patentschrift) axial kürzere Motoren (mit einem im Durchmesser relativ größeren zentralen Innenraum) für eine axial kompakte Unterbringung der Lagerung zuläßt, so daß man also ein kleineres Verhältnis von L/D erreicht, wobei L die axiale Länge und D der Durchmesser des Einbauraumes bedeuten.
  • L e e r s e i t e

Claims (2)

  1. Patentansprüche Reluktanzmotor mit einem Stator, der eine Vielzahl von Polen aufweist, wobei wenigstens eine Spule pro Pol und Phase vorgesehen ist, so daß ein rotierendes Magnetfeld im Luftspalt bei Betrieb gebildet wird; mit einem Kurzschlußkäfigaußenrotor, der eine Vielzahl von Polteilungen aufweist, wobei jede Polteilung zwei Polenden hat, zwischen denen sich der Polbogen über die Polmitte jeweils hinweg erstreckt, wobei sich magnetische Flußleitpfade zum Luftspalt an der Rotor- seite zwischen den Koternuten erstrecken und wobei in einem Be- reich vom 0,2 bisH576Eachen des Polbogens um die Polmitten herum unmagnetische, die Jochhöhe des Rotors verkleinernde Teilbereiche, die mit den Rotornuten ausgerichtet sind, vorgesehen sind, insbesondere nach der deutschen Patentanmeldung P 29 25 392, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teilbereiche in ihrer Raumstruktur bezüglich ihres magnetischen Widerstandes bei am Rotorumfang aufeinanderfolgenden Polteilungen unterschiedlich ausgebildet sind.
  2. 2. Reluktanzmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teilbereiche bezüglich der jeweiligen Polmitten bei am Rotorumfang aufeinanderfolgenden Polteilungen winkelmäßig in ungleicher Weise (d.h. in winkelmäßig unterschiedlichem Abstand) zur jeweiligen Polmitte versetzt sind.
DE19803049582 1979-06-23 1980-12-31 Reluktanzmotor Ceased DE3049582A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792925392 DE2925392A1 (de) 1979-06-23 1979-06-23 Reluktanzmotor
US06/158,982 US4370580A (en) 1979-06-23 1980-06-12 Reluctance motor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3049582A1 true DE3049582A1 (de) 1981-12-24

Family

ID=25779643

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803049582 Ceased DE3049582A1 (de) 1979-06-23 1980-12-31 Reluktanzmotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3049582A1 (de)

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EP0625819A1 (de) * 1993-05-19 1994-11-23 Siemens Aktiengesellschaft Reluktanzmotor, insbesondere zum Antrieb eines Waschautomaten

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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: PAPST-MOTOREN GMBH & CO KG, 7742 ST GEORGEN, DE

8120 Willingness to grant licences paragraph 23
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection