DE3049171A1 - Horizontalbandsaegemaschine - Google Patents
HorizontalbandsaegemaschineInfo
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Description
Dipl.-Ing. BUSCHHOFF
Dipl.-Ing. HENNICKE
Dipl.-Ing. VOLLBACH
Dipl.-Ing. HENNICKE
Dipl.-Ing. VOLLBACH
5000 KÖLN 1
Reg.-Nr.
PÜT262 J
bitte angebsn
200, Ishida, Iseharm«-ahi. Kanagawa-ken (Japan)
KÖLN, den23.12.1980 /
Anm.it
Die Erfindung betrifft ein« Horizontalbandsägemaechine mit
einer das Sägeband la Schneidbereich führenden, einstellbaren Sägebandführung·
Bekannte Horizontalbandsägemaschinen weisen ein Unterteil mit einem Werkstücktisch für die Aufspannung des Sägegutes
und einen Sägekopf auf, in welchem ein flexibles, endloses Sägeband um ein Paar Rollen oder Räder !»läuft, von denen
das eine Umlenkrad angetrieben wird« Das Sägeband ist im Sägekopf mit seiner senkrecht nach unten gerichteten Sägekante
durch ein Paar führungsorgane in der Sägezone beweglich gehalten und geführt, so dae es in das Sägegut eindringen kann«
Dabei ist zumindest eines der beiden Führungsorgane in Richtung auf das andere Führunfsorgan und in Gegenrichtung verstellbar, um die Sägestrecke des Sägebandes in der Sägezone
in Anpassung an die Abmessungen des Sägeguts einstellen zu können· Häufig sind zusätzlich zu diesen Hauptführungsorganen Hllfsführungen für das Sägeband vorgesehen.
Die bekannten Horizontalbandsägemaschinen weisen einen heb-
und senkbarea, z.B. einen mittels eines hydraulischen
Schwenkzylinders um einen Schwenkbolzen od.dgl. verschwenkbaren oder in Vertikalführungen hübbeweglichen Sägekopf auf Ψ
Bei jedem Sägezyklus mud zunächst der Sägekopf angehoben und dann wieder gegen den Tisch abgesenkt werden, damit das an-
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getriebene, umlaufende Sägeband den Schnitt an den auf dem
Sägetisch in der Sägepoaition festgelegten Sägegut durchführen kann. Bei bekannten automatischen Horizontalbandsägemaschinen wird der Sägekopf automatisch gehoben und gesenkt;
außerdem sind hier automatische Werkstück-Zuführungsvorrichtungen vorgesehen» um die zu sägenden Werkstücke nach jedem
Sägezyklus in die Sägeposition zu bringen·
Bei Horizontalbandsägemaschlnen der vorgenannten Art ist es
wünschenswert, den Abstand zwischen den das Sägeband führen-
/~ den Führungsorganen so klein wie möglich einzustellen, um
die Sohneidgenauigkeit und die Standzeit des Bandsägeblattes zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsgeräusohe der Maschine herabzusetzen. Ist der Abstand zwischen den Führungsorganen zu groß, so hat das Sägeband die Neigung, unter dem während des Sägerorgangs erforderliehen Vorsohubdruck nach oben
auszuweichen und sich durchzubiegen· Außerdem stellen sich
erhebliche Schwingungen In Aufwärtsrichtung und In Seltenrichtung am Sägeband ein. Je gröfler der Abstand zwischen den
das Sägeband:^führenden Führungsorganen eingestellt wird, um so größer ist die Auskrümmung oder Ausbiegung des Sägebandes
nach oben und um so größer auch die sich am Sägeband im Sägebetrieb einstellenden Vibrationen. Bei den Ausbiegungen des
"^ Sägebandes während des Sägebetriebs hat die Sägekante des
Sägebandes die Tendenz, sich nicht senkrecht zu dem Sägegut, sondern schief hierzu einzustellen mit dem Ergebnis, daß das
Sägeband aus der gewünschten Schnittlinie herausläuft. Es versteht sich, daß diese - Sägebandabweichungen keinen genauen Schnitt zulassen und zu einem erhöhten Verschleiß sowie
zu erhöhter Bruchgefahr des Sägebandes führen. Die sich zugleich einstellenden Sohwlngungen des Sägebandes erhöhen
nicht nur die Arbeitsgeräusohe der Maschine, sondern führen
auch zu einer Verschlechterung der Schneidgenauigkeit und zu einer Verkürzung der Standzelt des Sägebandes.
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Bei den herkömmlichen Horizontalbandsägemaschinen ist man daher bestrebt, den Abstand anriechen den Führungsorganen des
Bandsägeblattes so klein einzustellen, wie dies im Hinblick auf die größte Querabmessung de« zu schneidenden Werkstücks
noch eben möglich ist. Dabei wird eines der beiden Führungsorgane so nahe, wie die* im Hinblick auf die größte Werkstüokabmesaung noch eben möglich 1st, an das andere Führungsorgan herangeführt. Während des Sägezyklus ist der Abstand
der Führungeorgane, wie er zuvor eingestellt wurde, fixiert. Infolgedessen ist der Abstand der Führungsorgane stets dann
zu groß, wenn das Sägeband bei einem Werkstück mit veränderlicher Querabmessung im Bereich der kleineren Werkstück-Querabmessung schneidet« Da die zu schneidende Breite des Werkstücks beim Sägeayklus sich ändert, kann kein wirklich ge«
naues Schneiden des Sägegutes erwartet werden, wenn die Führungsorgane auf die jeweils größte Querabmessung des Sägegutee eingestellt werde«. Bs ist jedenfalls nicht möglioh,
mit höohster Schneidgenauigkeit bei höchstmöglicher Standzeit des Sägeblattes und geringstmöglicher Geräuschentwicklung während des Sägevorganges zu arbeiten«
Andererseits ist es wünschenswert, den Abstand der Sägebandführungen automatisch einzustellen, um Horizontalbandsägemaschinen mit möglichst geringem Arbeite« und Bedienungsaufwand betreiben zu können« Bei den bekannten Horizontalbandsägemaschinen muß jedesmal beim Wechsel von einem Werkstück
auf ein anderes Werkstück unterschiedlicher Abmessung die Sägebandführung von Hand eingestellt und auch von Hand in ihrer Lage festgelegt werdun. Dies 1st mit nicht unerheblichem
Arbeite- und Zeitaufwand verbunden und ermöglicht außerdem kein automatisches und unterbreehungsfreies Sägen von Werkstücken unterschiedlicher Abmessungen in einem bedienungsfreien Betrieb, Bei awteaatiechen Horizontalbandsägemaschinen, bei welchen das Sagegut automatisch und kontinuierlich
zugeführt, am Sägetisch eingespannt und geschnitten wird, ist es daher wünschenswert, auch die Einstellung des Abstan-
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des der Sägebandführungen auf dl· unterschiedlichen Werkstücke automatisch und möglichst kontinuierlich durchzuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Horizontalbandsägemaschine so auszubilden, daß die Einstellung des Abstandes
der Sägebandführung bzw· ihrer Fülsrunge organe auf den jeweils im Hinblick auf die Querschnittsabmessung des Sägeguts kleinsten Abstand selbsttätig erfolgt. Hierduroh soll
auch die Schneidgenauigkeit erhöht, die Standzeit des Sägebandes verlängert und die Geräuscaentwicklung während des
Sägevorganges vermindert werden· Ferner bezweckt die Erfindung eine besonders einfache und zuverlässige Ausgestaltung
einer die Sägebandführungen selbsttätig nach Maßgabe der Querschnittsinderungen des Sägeguts einstellenden Einstellvorrichtung.
Die vorgenannte Aufgab« wird erf ladung«gemäß dadurch gelöst,
daß die Horizontalbandsägeaasohine alt einer die Quersohnittsabmessungen des Sägegute abtastenden Tastvorrichtung
und »it einer von der Tastvorrichtung betätigten, einen Stellantrieb für die Einstellung der Sägebandführung steuernden Steuervorrichtung versehen Ä. Die Sägebandführung
weist hierbei vorzugsweise zwei Tragglieder od.dgl. mit Sägebandführungsorganen auf, von denen zumindest das eine
Tragglied mittels des automatisch gesteuerten Stellantriebes in Richtung auf das andere Tragglied und in Gegenrichtung
verstellbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Horizontalbandsägemaschine 1st daher eine automatische Einstellung der Sägebandführungen In Anpassung as die jeweilige Quersohnittsabmessung des Sägegutes erre.lcfcbar, wobei sieh der Abstand
der Führungsorgane auch während d«s Sägevorgangs auf das jeweils kleinetmögliche Maß bringen läßt. Die Sägebandführungen sind daher während des Sägtvorgangs nicht in ihrem Ab-
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stand fixiert, sondern verändern ihren Abstand selbsttätig in der Weise, daß für die jeweilige Sägeposition der jeweils
kleinstmögliche Abstand der SägebandfUhrungen gegeben ist. Auf diese Weise Assen sich Schnitte mit auBerordentlich hoher
Genauigkeit bei erhöhter Standzeit des Sägebandes und geringstmöglioher Geräuschentwioklung während des Sägebetriebes
erreichen» Zugleich wird der Bedienungsaufwand der Horizontalsägemaschine aufgrund der automatischen Einstellung
der Sägebandführungen vermindert und die Möglichkeit geschaffen» mit einer praktisch bedienungsfreien Horizontalbandsägemasohine
zu arbeiten, bei der auch in den Abmessungen unterschiedliche Werkstücke automatisch und im wesentlichen
unterbrechungsfrei nach einem vorgegebenen Arbeitsprogramm der Haschine zugeführt und ohne Bedienungspersonal geschnitten
werden«
Die vorgenannte Testvorrichtung ist zweckmäßig an dem einstellbaren
Tragglied angeordnet. Sie weist zweckmäßig ein in Kontakt mit der Oberfläche des Sohneidguts stehendes, beim
Sägevorgang über die Werkstückoberfläche bewegtes Tastorgan, vorzugsweise eine Tastrolle od.dgl., auf. Das Tastorgan kann
an einem in Richtung der Querachse des Sägeguts beweglichen, am heb- und senkbaren Sägelcopf angeox&eten Tragelement od.
dgl. gelagert sein, welches vorteilhafterweise aus einem Tragarm, insbesondere eine» gegen eine Federkraft verschwenkbaren
Tragarm, besteht. Die Steuervorrichtung weist zweckmäßig ein vom verstellbaren Tragelement bzw. vom Tragarm der
Tastvorrichtung betätigtes, durch die Stellbewegung des Tragelementes bzw· des Tragarmes beeinflußtes Steuerglied auf,
über welches der Stellantrieb der Slgebandführung bzw. der
SägebandfUhrungen gesteuert wird.
Eine baulich besonder» einfache und zuverlässige Anordnung
ergibt sich, wenn eine druckmittelbetätigte Steuervorrichtung vorgesehen wird, welche ein von der Tastvorrichtung gesteuertes
Steuerventil, z.B. einen Steuerschieber od.dgl.,
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aufweist. Dae Steuerventil kann in vorteilhafter Ausführung
ein federbelastetes Ventilglied aufweisen, das durch das verstellbare
Tragelement der Tastvorrichtung, z.B. über einen Stößel od.dgl., gegen die Pederrüoketellkraft schaltbar ist,
wobei die Sohaltbetätigungen zur Steuerung des Stellantriebs der Sägebandführung ausgenutzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der
Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel n*~
her erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Horizontalbandsägemaschine gemäß der Erfindung in Stirnansicht}
Fig. 2 eine Teilansicht der Horizontalbandsägemaschine
nach Fig. 1 in größerem Maßstab zusammen mit einem Sohaltdiagramm.
Die in Fig. 1 gezeigte Horizontalbandsägemasohine 1 weist
ein kastenförmiges Unterteil .3 und einen Sägekopf 5 auf, der gegenüber dem Unterteil 3 heb- und senkbar ist. Das Unterteil
3 ist mit einem Werkstücktisch 7 für das zu sägende Werkstück
bzw. das Sägegut W versehen« Letzterer weist eine Einspannvorrichtung 9 mit einer feststellenden Klemmbacke 9f und einer
beweglichen Klemmbacke 9m auf, die Bitteis eines hydraulischen Antriebsmotor* 11 betätigt wird, um das Sägegut W zwischen
den Klemmbacken einzuspannen.
Der Sggekopf 5 weist im Abstand zueinander angeordnete Gehäuseteile
13 und 15 auf, die über einen Kopfträger 17 miteinander
verbunden sind. Er 1st mit dem Unterteil 3 über ein Bolzengelenk 19 so verbunden, daß er sich mittels eines
Schwenkantriebes, z.B. eines hydraulischen Schwenkmotors 21, gegenüber dem Unterteil hoohcchwenken und zu dem Unterteil
hin abschwenken läßt. Xn dem Sägekopf 5 ist ein endloses, flexibles Sägeband 23 um ein Antriebsrad 25 und ein Umkehr-
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"Pi
-At*
rad 27 herumgeführt. Die Räder 25 und 27 sind um eine Welle
29 bzw· 31 drehbar. Über das Antriebsrad 25 läßt sich daher das endlose Sägeband 23 zur Drallführung des Sägevorganges
antreiben.
In der Sohneid- bzw· SÄgeaone ist das Sägeband 23 mit seiner
senkrecht nach unten weisenden Sägekante verschiebbar gehalten bzw. geführt von einem Paar Führung·Organen 33 und 35,
die an Traggliedern 37 und 39 angeordnet sind. Das Tragglied 37 mit den Fübrungsorgan 33 ist lösbar an dem Kopf träger 17
des Sägekopfes 5 befestigt· Das andere Tragglied 39 mit dem Führungsorgan 35 ist dagegen an der Führung 41 beweglich so
gelagert, daß es sich in Richtung auf das feststehende Tragglied 37 und in Gegenrichtung verstellen läßt. Beim Abwärtsschwenken des Sägekopfes 5 um den Sohwenkbolzen 19 aus der
angehobenen Position sehneidet das über die Räder 25 und 27
umlaufende Sägeband 23 in das auf dem Werkstücktisch 7 eingespannte Werkstück W.
Die dargestellte Horizontalbandsägemaschine 1 kann in vorteilhafter Weise so auegebildet sein, daß sich ihr Sägekopf
5 für jeden Sägezyklus automatisch heben und senken läßt.
Hierbei wird zweckmäßig auch eine automatische Werkstückzuführung und Werkstückeinspannung auf dem Sägetisch 7 vorgesehen. Die Erfindung läßt sich im übrigen bei allen bekannten Horizontalbandsägemasehinen und insbesondere auch bei
solchen verwirklichen, bei welchen der das angetriebene Sägeband 23 tragende Sägekopf 5 nioht verschwenkbar, sondern
entlang einer oder mehrerer Ftihrungsstangen od.dgl. in Vertikalriohtung heb- und senkbar ist.
Zur Verstellung des das Führungsorgan 35 tragenden Traggliedes 39 entlang der Führungsbahn 41 zum Zwecke der Abstandseinstellung der beiden das Sägeband führenden Führungsorgane 33 und 35 ist ein Stellantrieb 43 an dem
Sägekopf 5 gelagert, der bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel von einem hydraulischen Stellmotor bzw. einem
hydraulischen Schubkolbengetriebe gebildet ist. Wie vor al-
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lern Fig. 2 zeigt, weist der hydraulische Stellmotor 43 einen Zylinder 45 mit einem Zylinderraum 47 und einem Kolben 49
nebst Kolbenstange 51 auf, wobei der Kolben 49 den Zylinderraum 47 in die beiden Zylinderkammern 47f und 47s unterteilt.
Die Kolbenstange 51 1st aus dem Zylinder 45 herausgeführt und an dem Tragglied 39 angeschlossen, so daß sich dieses
in Richtung auf das Tragglied 37 und in Gegenrichtung entlang der Führungsbahn 41 bewegen Iftßt· Die erste Zylinderkammer
47f des hydraulischen Stellmotors 43 ist über eine Leitung 53 und eine elektromagnetisch betätigte Ventilvorrichtung
55 sowie eine weitere Leitung 57 mit einer hydraulischen Pumpe 59 verbunden, die von einem Motor 61 angetrieben
wird und an einen hydraulischen Tank T angeschlossen ist. Bei dem gezeigten, bevorzugten Ausführungsbeispiel 1st die
elektromagnetisch betätigte Ventilvorrichtung 55 so ausgebildet.^
daß die erste Zylinderkammer 47f des hydraulischen Stellmotors 53 normalerweise mit dem Rücklauf bzw. Tank T
verbunden ist und daß sich die Zylinderkaramer 47 f durch Erregung
des Magnetventils mit der Druckseite der Pumpe 59 verbinden läßt. Außerdem 1st die Anordnung so getroffen, daß
die Ventilvorrichtung 55 durch ein Betätigungsorgan, z.B.einen
Endschalter, an Strom angelegt und erregt wird, wenn das
Sägeband 23 nach Beendigung eines Sägezyklus mit dem Sägekopf 5 über die Scheitelstelle des Werkstücks V angehoben
worden 1st. Der die Kolbenstange 51 aufweisende Kolben 49 des hydraulischen Stellmotors 43 wird daher normalerweise
so beaufschlagt, daß er das Tragglied 39 von dem feststehenden Tragglied 37 fort bewegt, wobei die gegenläufige Bewegung
In Richtung auf das fortgehende Tragglied nur dann erfolgt,
wenn die elektromagnetisch betätigte Ventilvorrichtung 55 an den Strom angelegt und damit die Druckkammer 47f des hydraulischen
Stellmotors 43 mit der Druckseite der Pumpe 59 verbunden
wird ο
Um das Tragglied 39 von dem feststehenden Tragglied 37 zurückzufahren,
wird die zweite Zylinderkammer 47s des hydrau-
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lischen Stellmotors 43 vom hydraulischen Druckmedium beaufschlagt.
Zu diesem Zweck ist dies· Zylinderkammer 47s über
eine Leitung 63 mit eine» darin liegenden Überdruckventil
65, über eine Steuerventilvorriohtung 67 und eine Leitung
an die Leitung 57 der Pt»pe 59 angeschlossen· Die Steuerventilvorrichtung
67 weist ein zylindrisches Gehäuse 71 mit einem Zylinderraum 73 und einem Schieber 75 auf, der in dem
Gehäuse 71 verschiebbar ist und den Gehäuseraum 73 in zwei Zylinderkammern 73f und 73s unterteilt. Außerdem ist die
Steuerventilvorrichtung 67 "bzw· der Schieber 75 mit einem
Ansatz oder Stößel 77 versehen, der stirnseitig aus dem Gehäuse 71 bzw. aus seiner Zylinderkammer 73f herausragt. Der
Schieber 75 der Steuerv*ntilvorrichtung 67 steht unter der Vorspannung einer ia Gehäuse 71 angeordneten Feder 79, die
in der zweiten Gehäusekammer 73s liegt und unter deren Wirkung der Stößel 77 aus der anderen Gehäusekammer 73f geschoben
wird. Die Leitung 63, die zu der Zylinderkammer 47s des hydraulischen Stellmotors 43 führt, ist im Endbereich an die
Gehäusekammer 73* der Steuerventilvorrichtung 67 angeschlossen, wo der Stößel 77 od.dgl. des Schiebers 75 aus dem Gehäuse
herausragt. Die zu der Puape 59 führende Leitung 69 ist mit der anderen Gehtuaekanmer 73f der Steuerventilvorrichtung
67 über eine Bohrung 81 verbunden, die im mittleren Bereich des Gehäuses 71 derart angeordnet ist, daß sie normalerweise
durch den unter der Federvorspannung der Feder stehenden Schieber 75 geschlossen gehalten und nur dann geöffnet
wird, wenn der Schieber 75 gegen die Rückstellkraft der Feder 79 verstellt wird. Die Steuerventilvorriohtung
ist, wie vor allem Fig. k zeigt, im unteren Bereich an dem
Tragglied 39 gelagert, wobei der Stößel 77 des Schiebers in Richtung auf das Tragglied 37 weist. Die zweite Gehäusekammer
73s der Steuerventilvorrichtung 67 kann über eine Leitung 83 mit der Leitung 53 verbunden werden, welche die
Zylinderkammer 47f des hydraulischen Stellmotors 43 und die Ventilvorrichtung 55 verbindet, über die Leitung 83 kann
die zweite Gehäusekammer 73s vom Druck beaufschlagt werden,
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wenn die Ventilvorriohtung 55 elektrisch geschaltet wird·
Die zweite Zylinderkammer 47s des hydraulischen Stellmotors 43 kann von der Pumpe 59 über die Leitungen 57 und 69, die
Bohrung 81, die Gehäusekammer 73f der Steuervorrichtung 67 und die Leitung 63 vom hydraulischen Druok beaufschlagt werden, um das Tragglied 39 von de» feststehenden Tragglied 37
zurückzuziehen· Diese Druokbeaufsohlagung erfolgt, wenn der
Schieber 75 der Steuerventilvorriohtung 67 gegen die Rückstellkraft der Feder 79 bewegt und damit die Bohrung 81 geöffnet wird. Bei Bewegung des Kolbens 49 und der Kolbenstange 51 in Richtung auf das feststehende Tragglied 37 wird die
in der Zylinderkammer 47s des hydraulischen Stellmotors 43 befindliche Flüssigkeit bei elektrisch eingeschalteter Ventilvorrichtung über das Überdruckventil 65 abgeführt.
Zur Steuerung der Steuerventilvorriehtung 67 und damit des
Stellantriebes 43 ist eine die Querschnittsabmessungen des Sägegutes W abtastende Tastvorriohtung vorgesehen· Diese
weist ein Steuerglied in Gestalt eines länglichen Tragelementes oder Tragarmes 85 auf» der an seinem unteren Ende ein
Taetorgan87 trägt und im ober·» Bereieh in einem Gelenk 89
schwenkbar an dem Tragglied 39 angeschlossen ist· Der an dem Tragglied 39 hängend angeordnete Tragarm 85 steht in seinen
beiden Schwenkrichtungen in ständigem Kontakt mit dem Stößel 77 od. dgl. des Schiebers 75 der Steuerventilvorrichtung 67· Die Anlage des Tragarmes 85 an dem Stößel 77 wird
durch eine Feder 91 bewirkt, die zwischen dem Tragarm und dem Tragglied eingeschaltet ist· Das an dem Tragarm 85 angeordnete Tastorgan 87 ist so angeordnet, daß es sich unmittelbar unterhalb des Bandsägeblatt«* 23 an das Werkstück V
legt und bei der Absenkbewegung sich über die Außenfläche
des Werkstücks W hinweg bewegt und dabei während des Absenken« des Bandsägeblattes 23 uaÄ während der Sägearbelt die
Werkstückform abtastet«Das Tastorgan 87 besteht vorzugsweise aus einer Tastrolle od.dgl«, die am unteren Ende des das
Steuerglied bildenden Tragarmes 85 gelagert ist und die sich bei der Abwärtsbewegung auf der Außenfläche des Werkstücks W
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abrollt. Der Tragarm 85 wird daher von dem Tastorgan 37 um
die Achse «eines Gelenks 89 entsprechend der Formgebung des "Werkstückes W bzw. der veränderlichen Querschnittsabmessung
desselben verschwenkt, wobei diese Schwenkbewegung über den Stößel 77 oder einen sonstigen Fortsatz auf den Schieber 75
der Steuerventilvorriohtung 67 übertragen wird, der somit
bei der kontinuierlichen Abwärtsbewegung des Sägebandes 23 und des Tragarmes 85 eine von der Formgebung des zu sägenden
Werkstücke« ¥ abhängige Stellbewegung in der einen oder anderen Richtung ausführt.
Bei der Absenkbewegung gelangt das Tastorgan 87 unmittelbar vor dem Sägeband 23 in Kontakt mit dem Werkstück W. Im Verlauf
des Sägevorgangs läuft das Tastorgan 87 Über die Außenfläche des Werkstückes W. Bei dieser Bewegung des Tastorgans
87 am Werkstück W entlang wird der Tragarm 85 durch das Tastorgan 87 entsprechend der Formgebung des Werkstücks W, d.h.
»ach Maßgabe der sich ändernden Breite oder Querschnittsabmessung des Werkstücks W, um die Achse des Gelenkes 89 verschwenkt,
wodurch entweder der Stößel 77 des Schiebers 75 nach innen gestoßen oder freigegeben wird. Wird der Stößel
77 von dem Tragarm 85 nach innen gestoßen, so bewegt sich der Schieber 75 im Gehäuse 71 gegen die Rückstellkraft der
Feder 79, wodurch die Bohrung 81 geöffnet und dadurch, wie oben beschrieben, der Kolben 49 so vom Druckmedium beaufschlagt
wird, daß er mit seiner Kolbenstange 51 das Tragglied
39 mit dem Führungsorgan 35 von dem feststehenden Tragglied 37 und dessen Führungsorgan 33 entfernt. Bei diesem
Stellvorgang wird der Stößel 77 des Schiebers 75 der Steuerventilvorrichtung 67 von dea Tragarm 65 freigegeben, so dsß
der Schieber 75 unter der Rückstellkraft der Feder die Bohrung 81 allmählich verschließt und damit die Stellbewegung
des Traggliedes 39 durch Absperren der Druckmittelzuführung zu der Zylinderkaamer 47s stoppt. Bs ist erkennbar, daß der
Abstand zwischen den Führungsorganen 33 und 35 an den Traggliedern
37 und 39 mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung
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stets so klein wie möglich im Hinblick auf die eich ändernden
QuersohnittsabmesBungen de« Werkstücks W gehalten wird,
so daß über den gesamten Sohneidhub das umlaufende Sägeband 23 jeweils im kleinstmöglichen Abstand geführt und gehalten
wird. Die von den Teilen 85 «nd 87 gebildete Tastvorrichtung steuert die Steuerventilvorrichtung 6? und über diese den
hydraulischen Stellmotor 43 im Sinne der jeweils optimalen Abstandseinstellung der beiden Sägebandführungen,
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung läßt sich in verschiedener
Weise Ändern, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann die Steuerventilvorrichtung
67 so ausgebildet und angeordnet sein, daß sie die Druckmittelzuführung
zu beiden Zylinderkaamern 47f und 47s des hydraulischen
Stellmotors 43 während des Sägevorgangs steuert. Das als Tragarm für das Taetorgän ausgebildete Steuerglied
85 kann auch so ausgestaltet sein, daß es auf der Seite des feststehenden Traggliedes 37 die Fora des Werkstückes W abtastet.
Das Steuerglied 85 und das Tastorgan 87 können durch andere Funktionsteile ersetzt werden, z.B. durch elektrische
Vorrichtungen, wie z.B. Annäherungsschalter od.dgl., die den Stellantrieb 43 in der beschriebenen Welse steuern« Ferner
ist es möglich, beide Tragglieder 37 und 39 zur Einstellung
des Abstandes der Sägebandführungen 35 und 35 verstellbar
anzuordnen, obwohl Im allgemeinen eine Anordnung der vorstehend
beschriebenen Art vorzuziehen ist, bei der das eine Tragglied feststeht und das andere einstellbar!ist. Der hydraulische
Stellmotor 43 kann durch einen anderen Stellantrieb, z.B. auch durch einen pneumatischen Stellantrieb,
ersetzt werden· Ferner ist es möglich, die Bewegung des Traggliedes 39 in Richtung auf das andere Tragglied 37 durch
geeignete Mittel, zoB, einen Endschalter, einstellbar zu begrenzen,
der an der Führungsbahn 41 so angeordnet ist, daß eine Einstellung des Traggliedes 37 nach Maßgabe der Abmessungen
und Formgebungen der verschiedenen Werkstücke erreicht wird,
130037/0839
ORIGINAL IHSPiCTED
■Η-
Leerseite
Claims (14)
- PATENTANWÄLTE "■DlPL.-ING. BUSCHHOFF
DlPL.-ING. HENNICKE
DlPL.-ING. VOLLBACHKAISER-WILHELM-RING 245000 KÖLN 1Rog.-Nr. Aktenz.:Aa 262 I Köln, den18.12.1980bitte angeben VOAnm.: Amada Corappny, Limited200, Ishida, Isehara-shi. Kanagawa-ken (Japan)Titel: HorizontalbandsägemaechinePatentansprüche:Horizontalbandsägemaschine mit einer das Sägeband im Schneidbereich führenden, einstellbaren Sägebandführung, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer die Querschnittsabmessungen des Sägeguts (W) abtastenden Tastvorrichtung (85* 87) und mit einer von der Tastvorrichtung betätigten, einen Stellantrieb (43) für die Einstellung der Sägebandführung steuernden Steuervorrichtung (67) versehen ist. - 2. Horizontalbandsägemaechine naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägebandführung zwei Tragglieder (37, 39) mit Sägebandführungsorganen (35t 35) aufweist, von denen zumindestene das eine Tragglied (39) mittels des automatisch gesteuerten Stellantriebs (43) in Richtung auf das andere Tragglied (37) und in Gegenrichtung verstellbar ist.
- 3. Horizontalbandsägemasohine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastvorrichtung (85, 87) an dem einstellbaren Tragglied (39) angeordnet ist.
- 4. Horizontalbandsägemasohine nach einem der Ansprüche 1 bis 3s dadurch gekennzeichnet, daß die TastvorrichtungORIGINAL INSPECTEDAa 262 -TT-* *(85, 87) ein in Kontakt mit der Oberfläche des Sägegutes (W) stehendes, beim Sägevorgang über die Werkstückoberfläche bewegtes Tastorgan (87)» vorzugsweise eine Tastrolle , aufweist.
- 5. Horizontalbandsägemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan (87) an einem in Richtung der Querachse des Sägegutes (W) beweglich am heb- und' senkbaren Sägekopf (5) angeordneten Tragelement (85) vorgesehen ist.
- 6. Horizontalbandsägemaßchine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (85) mit dem Tastorgan (87) am verstellbaren Tragglied (39) der Sägebandführung angeordnet ist.
- 7. Horizontalbandsägemaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (85) aus einem Tragarm besteht, an dessen unterem Ende das Tastorgan (87) angeordnet ist.
- 8. Horizontalbandsägemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (85)»vorzugsweise gegen eine Federkraft (91), verschwenkbar gelagert ist.
- 9. Horizontalbandsägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (67) ein vom verstellbaren Tragelement (85) der Tastvorrichtung betätigtes, durch die Stellbewegung des Tragelementes beeinflußtes Steuerglied (75) aufweist.
- 10. Horizontalbandsägemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (67) an dem die Testvorrichtung (85, 87) aufweisenden Tragglied (39) angeordnet ist,130037/0839
- 11. Horizontalbandsägemasohine nach einem der Ansprüche 1 bis 10f gekennzeichnet durch eine druckmittelbetätigte Steuervorrichtung (67), welche ein von der Testvorrichtung (85, 87) gesteuertes Steuerventil aufweist.
- 12. Horizontalbandsägemasehine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil ein federbelastetes Ventilglied (75), vorzugsweise einen Steuerschieber,aufweist, das bzw, der durch das verstellbare Tragelement (85) der Tastvorrichtung gegen die Federrückstellkraft schaltbar 1st.
- 13. Horizontalbandeägemaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil in einer Druckleitung (63, 69) angeordnet ist, die zumlndestens zu einer der beiden Zylinderkammern (47f, 47s) des druckmittelbetätigten Stellantriebs (43) führt.
- 14. Horlzontalbandsägemasohine nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die druokalttelbetätigte Steuervorrichtung (67) in einem Gehäuse (71) einen federbelaateten Schieber (75) aufweist, der mit einem aus dem Gehäuse herausgeführten Stößel (77) od. dgl« versehen ist, wobei die beiden Räume beiderseits des Schiebers einerseits an den hydraulischen Stellmotor (43) und andererseits an die Pumpendruckleitung angeschlossen sind und wobei ferner die Verbindung der Druckleitung zu dem hydraulischen Stellmotor (43) durch die Stellbewegung des Schiebers (75) entgegen der Feder« rückstellkraft zu öffnen 1st,130037/083 9 ORiG1NAt inspected
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