DE3048291A1 - "bagger" - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
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Description
7980 Ravensburg ■ Goetheplatz 7 . Telefon (0751) 214
Patentinhaber: Kaiser Josef
Schaanwald (Liechtenstein)
Ge genst and: Bagger
beanspruchte Priorität: Österreich, 1979 12 24, A 8158/79
Erfinder: Kaiser Josef
Schaanwald (Liechtenstein)
Druckschriften, die zur Abgrenzung vom Stand der Technik
in Betracht gezogen wurden:
DE-AS 22 11 148
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Bagger mit einem
auf einem Grundrahmen um eine Vertikalachse drehbaren Oberteil mit einem Ausleger für die Arbeitsgeräte, wie
Schaufel, Greifer od. dgl. und mit am vorderen und rückseitigen Randbereich des Grundrahmens angelenkten
Tragarmen, die sowohl in vertikalen wie in horizontalen Ebenen verstellbar sind und an deren freien Enden Abstützorgane
angeordnet sind.
Es sind zwei Baggertypen bekannt, die eine Type wird als "Mobilbagger" bezeichnet. Am Grundrahmen dieses Mobilbaggers
sind angetriebene Räder angeordnet, mit welchen sich dieser Mobilbagger fortoewegt. Solche
Mobilbagger sind jedoch nur in ebene/a Gelände einzusetzen, wobei außerdem der Einsatzbereich eingeengt
ist, da die Spurbreite in der Regel nicht oder nur in einem unwesentlichen Ausmaß verändert werden kann.
Die zweite Type wird als "Schreitbagger" bezeichnet. Diese weisen weitauskragende Tragarme an der Vorderseite
und an der Rückseite eines Grundrahmens auf, wobei diese Tragarme in horizontaler Richtung und in vertikalenen
Ebenen, und zwar unabhängig voneinander, verstellbar sind, so daß die Spurweite und der Radstand verändert
werden können. Solche "Schreitbagger" können daher in unebenem und steilem, unwegsamem Gelände eingesetzt
werden. Bei diesen Schreitbaggern tragen die der einen Seite des Grundrahmens zugeordneten Tragarme
antriebslose Räder und die anderen Tragarme Haltepratzen, die den Schreitbagger auf den Boden abstützen.
Solche "Schreitbagger" bewegen sich dadurch fort, daß
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die die Haltepratzen tragenden Tragarme durch Niederdrücken des Bagtjerauslegers gegenüber dem Erdboden angehoben
werden, wonach dann durch Abwinkelung des mehrteiligen Auslegers der Bagger auf den antriebslosen
Rädern gezogen oder geschoben wird. Zum Transport von Lasten können solche Schreitbagger nicht verwendet
werden, da j'a der Ausleger zur [Fortbewegung des Baggers benötigt wird, so daß eine'aufgenommene Last nach
jedem kurzen Schritt des Baggers wieder abgelegt werden müßte, um den Ausleger zur nachfolgenden Weiterbewegung
des Baggers frei zu haben.
Aus der deutschen Auslegeschrift 22 11 148 ist ein Schwimmbagger bekannt. Der Schwimmkörper dieses Baggers
trägt einen Ausleger. An der einen Stirnseite des Schwimmkörpers sind zwei Tragarme angelenkt, die horizontal
und vertikal verstellbar sind und die an ihrem freien Ende Räder tragen, die aus einer vertikalen Lage in
eine horizontale Lage umgeklappt werden können. An der anderen Stirnseite ist ein Tragarm vorgesehen, der ebenfalls
vertikal und horizontal verstellt werden kann. An diesem Tragarm kann ein Radpaar befestigt werden. Auf
diesen Rädern wird der Schwimmbagger auf Land fortbewegt, wobei bei einer solchen Portbewegung die an der einen
Stirnseite vorgesehenen beiden Tragarme durch eine Verbindungsschiene fest miteinander gekoppelt werden. Beim
betriebsmäßigen Einsatz des Schwimmbaggers werden die Räder des Tragarmpaares in ihre horizontale Lage gekippt,
so daß sich der Bagger auf dem Grund eines Gewässers abstützen kann. Am anderen Tragarm wird ein
Schwert befestigt, mit welchem der Bagger am Grund des Gewässers verankerbar ist.
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Die Erfindung bezieht sich, nun auf einen sogenannten
Schreitbagger und sie zielt darauf ab, die Einsatzmöglichkeit und die Beweglichkeit eines solchen Baggers
zu vergrößern, was erfindungsgemäß dadurch gelingt, daß als Abstützorgane an allen vier Tragarmen Bäder vorgesehen
sind, von welchen mindestens ein Paar willkürlich lenkbar ist, und von welchem mindestens ein Rad
antreibbar ist. Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß ein "Schreitbagger" einerseits auch
in steilem und unwegsamem Gelände für den Transport von lasten eingesetzt werden kann und daß seine Beweglichkeit
auch in unwegsamem Gelände ganz erheblich verbessert wird.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile
werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert, die zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine
Seitenansicht eines Schreitbaggers; l'ig. 2 eins Draufsicht
auf den Bagger, wobei jedoch der Aufbau der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden ist; Fig. 3
einen Tragarm in Schrägsicht; Fig. 4- eine Nabe für ein zusätzliches Rad; Fig. 5 und 6 zwei Einsatzbeispiele
des Baggers, wobei Jedoch nur die Tragarme mit den lenkbaren Rädern aus Gründen der Übersichtlichkeit dargestellt
sind; Fig. 7 eine zweite Ausführungsform eines Schreitbaggers; die Fig. 8 und 9 in Draufsicht und Ansicht
das lenkbare Red und den ihn tragenden Scheinmel; Fig. 10 eine Haltepratze in Schrägsicht.
Die erste Ausführungsform eines Schreitbaggers besteht aus einem Grundrahmen 1, einem auf dem Grundrahmen 1
drehbar gehaltenen Oberteil 2, welcher die Führerkabine
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sowie die Antriebselemente aufnimmt, einem mehrteiligen
Ausleger 3» an welchem die Bagger schaufel 4 "befestigt
ist, sowie jeweils zwei am vorderen und rückwärtigen Randbereich des Grundrahmens 1 angelenkten Tragarmen
und 6. Der Tragarm 5 besteht aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohrstücken 51 und 5'1· Die
Tragarme 5 und 6 sind in bekannter Weise unabhängig
voneinander in horizontaler und vertikaler Richtung verstellbar, wobei die horizontale Verstellbarkeit durch
das Verschwenken um einen annähernd aufrecht angeordneten Lagerbolzen 7» 8 erreicht wird. Die Tragarme
können dadurch nicht nur jeder Geländeform angepaßt werden, es ist such möglich, sogar die Spurweite und
auch den Radstand beliebig zu verändern. An allen vier Tragarmen 5- und 6 sind endseitig Räder 9 und 10
angeordnet. Zur Verstellung der Tragarme 5 und 6 in vertikaler Richtung um horizontale Achsen dienen
Kolben-Zylinder-Einheiten 23, 24, die einerseits an
den Tragarmen, andererseits am Grundrahmen 1 angreifen. Die Tragarme 6 haben eine vorgegebene fixe Länge. Sie
tragen endseitig um aufrechte Achsen 25 verschwenkbare
Radnaben 26, in welche hydraulische Antriebsmotoren für den Antrieb der Räder 10 angeordnet sind. Mit der
schwenkbaren Nabe 26 ist je ein Parallellenkgestänge 27 verbunden, das anderseitig am Grundrahmen 1 angelenkt
ist. Dieses Parallellenkgestänge 27 gewährleistet, daß beim horizontalen Verschwenken (Pfeil 28) der Tragarme
6 die beiden Räder 10 ihre parallele Lage zueinander beibehalten. Diese Tragarme werden manuell verschwenkt.
Ihre Lage gegenüber dem Grundrahmen 1 wird durch eine Loch-Bolzen-Verbindung 29 fixiert. Solche
Verbindungsmöglichkeiten sind in hinlänglicher Form bekannt
und brauchen hier im Detail nicht erläutert zu werden.
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Die lenkbaren Räder 9 sind an den freien Enden der Tragarme 5 lösbar angelenkt. Das Rad 9 wird von einer Radnabe
11 getragen, die an einem Radschemmel 12 befestigt ist. Dieser Radschemmel 12 trägt einen aufrechten Wellenschaft
13, der in einer korrespondierenden Bohrung oder Hülse des vorderen Endes des Tragarmes 5 "von unten einsetzbar
ist. Dieser Vellenschaft 13 ist etwas langer als die Aufnahmebohrung, so daß der eingesteckte Vellenstift
diese Hülse oder Bohrung nach oben überragt. Der vorstehende Teil des Wellenstiftes ist durch einen hier
nicht dargestellten Querriegel oder Querbolzen gegen achsiales Verschieben gesichert. Am freien Endbereich
des einen Rohrstückes 5' (siehe Fig. 2) ist ein Plansch 14 angeschweißt, an welchem das eine Ende einer Kolben-Zylinder-Einheit
15 angelenkt ist. Die Kolbenstange 16 dieser KoIben-Zylinder-Einheit 15 ist mit ihrem freien
Ende am Flansch 17 am Grundrahmen 1 eingehängt. Diese
Verbindung ist leicht lösbar und nach Lösen dieser Verbindung kann die Kolben-Zylinder-Einheit 15 nach vorne
geschwenkt werden, so daß die Kolbenstange 16 mit dem Schemmel 12 des lenkbaren Rades 9 verbunden werden kann,
was in Fig. 2 durch eine strichlierte Linie angedeutet ist. Die mit strichlierter Linie eingetragene Anordnung der
KoIben-Zylinder-Einheit 15 dient zur Lenkung der Räder
9. Die Steuereinrichtung für die Beaufschlagung dieser Kolben-Zylinder-Einheit ist dabei so eingerichtet, daß
in diesem Falle beide Kolben-Zylinder-Einheiten in Abhängigkeit voneinander gegenseitig und gleichzeitig beaufschlagt
werden können, so daß die Räder denselben Einschlag durchführen. Sind die KoIben-Zylinder-Einheiten
15 in der für die Lenkung der Räder 9 erforderlichen
Stellung (in Fig. 2 durch strichlierte Linien eingetragen), so wird die ausgeschwenkte Lage der Tragarme
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5 durch eine Bolzen-Loch-Steckverbindung 18 gesichert.
Im Bereich des Lagerbolzens 7 kann mit dem Tragarm 5
fest verbunden eine zusätzliche Nabe 19 für die Aufnahme eines weiteren Rades 20 vorgesehen werden. Dies
ist in Pig. 2 ixa Grundriß dargestellt, wobei auf der
rechten Seite des Baggerfahrgestelles das Rad 20 eingezeichnet ist, auf der linken Seite jedoch ausschließlich
die Radnabe 19> die ja das Rad 20 zu tragen hat.
Diese Naben 19 tragen eine Rohrhülse 22, die vom Lagerbolzen 7 durchsetzt ist und einen seitlich auskragenden
Flansch 21 (Jig. 4), über welchen die Nabe 19 mit dem Tragarm so verbunden wird, daß sie dessen horizontale
Schwenkbewegungen mitmachen kann.
Grundsätzlich wJ're es auch möglich, zusätzlich die Räder
10 willkürlich lenkbar auszuführen, womit eine Verringerung des Wendekreises erzielt werden könnte.
Die lenkbaren Räder 9 sind leicht lösbar in den Tragarmen 5 eingesetzt, sie können entfernt werden und
an ihre Stelle kann eine Haltepratze 29 eingefügt werden. Die Wahl des entsprechenden Abstützorganes (Rad 9 oder
Haltepratze 29) hängt von der Art der durchzuführenden Arbeiten ab*
Die Fig. 5 zeigt, daß ein solcher Bagger dort eingesetzt
werden kann, wo bisher bekannte Mobilbagger oder Schreitbagger nicht mehr zweckmäßigerweise verwendbar
sind. Dies beispielsweise beim Ausheben von Gräben oder dgl. Die Spurbreite gegenüber der Breite des
Grabens ist groß, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, so daß sich die Last des Baggers auf Jenen Bereich des
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Untergrundes verteilt, welcher weit vom Sand des Grabens entfernt ist, so daß die Einsturzgefahr für den Grabenrand
verringert ist. Der Schreitbagger kann an jeder beliebigen Stelle in Längsrichtung des Grabens verfahren
werden, so daß auch die Möglichkeit besteht, eventuelle Schalungen herauszuheben und nach dem Weiterfahren an
der neuen Stelle einzusetzen. Mit handelsüblichen Mobilbaggern kann bei einem derartigen Graben nicht mehr gearbeitet
werden, es sei denn, daß seitlich neben dem Graben ein ausreichender Platz zur Verfugung steht, der
Baggerführer hat aber dann kaum mehr die Möglichkeit, in den Graben zu sehen, was die Arbeit im Graben erschwert.
Beim Einsatzbeispiel nach J?ig. 6 ist ersichtlich, daß
beispielsweise bei steilen Böschungen oder steilen Hängen die Räder auf verschiedenen Ebenen laufen können, da Ja
die Tragarme in beliebigen Eichtungen und unabhängig voneinander verstellbar sind. Der J3agger kann mit oder ohne
Zuhilfenahme des Auslegers 3> 31 verfahren werden, da
ja sein eines Radpaar 10, 10' angetrieben ist. Me
Durchmesser der angetriebenen Räder 10, 10' sind dabei zweckmäßigerweise größer, als die lenkbaren Räder 9, 9'·
Dadurch ist es für den Bagger auch möglich, erhebliche Hindernisse mit eigener Kraft zu überfahren, selbst wenn
diese Hindernisse größer sind, als der halbe Durchmesser des angetriebenen Sades, da mittels des Auslegers das
angetriebene Rad an das Hindernis angedrückt wird und dann aufgrund des Antriebes über das Hindernis rollt.
Ein Bagger der erfindungsgemäßen Art kann sich aber auch ohne weiteres selbst in sumpfigem Gebiet fortbewegen,
wobei unter so erschwerten Umständen sowohl der Ausleger,
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wie auch der Antrieb für diese Fortbewegung herangezogen
werden. Beim betriebsmäßigen Einsatz des Baggers liegt derselbe auf den Rädern 9 und 10 auf. Für den Transport
des Baggers auf der Straße über größere Entfernungen können die Räder 20 verwendet werden, auf welchen der
Bagger durch Hochschwenken der Tragarme 5 abgelassen
wird.
'Jö'ig. 7 zeigt nun eine weitere Ausführungsform eines
solchen Baggers. Zur Bezeichnung gleicher Teile sind gleiche Hinweisziffern verwendet worden, denen zur Unterscheidung
ein Indexstrich beigefügt worden ist. Der aus Fig. 7 ersichtliche Bagger entspricht in allen wesentlichen
Punkten dem vorstehend beschriebenen Bagger. Die Ausführungsform des Baggers nach 3?ig. 7 unterscheidet
sich vom erstbesprochenen durch die Ausbildung der Radschemmel
12' für die lenkbaren Räder 91 und ferner dadurch,
daß an dem die lenkbaren Räder 91 tragenden
Tragarm 50 nahe der horizontalen Schwenkachse eine Hülse
30 mit aufrechter Achse angeschweißt ist. In diese aufrechte Hülse 30 kann von unten der Tragzapfen 31 einer
Haltepratze 29 (!'ig. 10) eingesetzt werden. Auf diese Pratze 29 kann der Bagger beim betriebsmäßigen Einsatz
abgesetzt werden, falls dies erforderlich ist. Der Radschemmel 12· besteht hier aus zwei winkelig zueinander
stehenden Schenkeln 32 und 33» wobei der horizontal liegende Schenkel 32 einen Wellenschaft 13* trägt,
der die ihn aufnehmende Bohrung oder Hülse nach oben überragt. Ein Querstift 34- sichert den Wellenschaft 13"
gegen axialen Versatz. Zur Entfernung des lenkbaren Rades 9 wird dieser Stift 34- ausgeschlagen oder ausgezogen und
dann kann in die Aufnahmebohrung oder Aufnahmehülse eine Haltepratze 29 eingesetzt werden. Randseitig sind im
horizontalen Schenkel 32 Bohrungen 35 vorgesehen, in
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welche die Kolbenstange 16' einer Kolben-Zyliiider-iänheit
einhängbar ist. Gegenüber der erstbeschriebenen forir. bietet dieser Kadschemmel 12' den Vorteil, daß
das Had um einen großen Winkel einschlagbar ist, so daß sehr enge Wendekreise gefahren worden können.
Der erfindungsgemäße Vorschlag vereinigt die Vorteile eines Mobilbaggers mit einem.Schreitbagger und bringt
überraschende und neue Einsatzmöglicnkeiten für ein solches Gerät.
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ORfGiNAL
Claims (13)
1. Bagger mit einem auf einem Grundrahmen um eine Yertikalachse drehbaren Oberteil mit einem Ausleger
für die Arbeitsgeräte, wie Schaufel, Greifer od. dgl» und mit am vorderen und rückseitigen Randbereich
des Grundrahmens angelenkten Tragarmen, die sowohl in vertikalen wie in horizontalen Ebenen
verstellbar sind und an deren freien Enden Abstützorgane
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Abstützorgane an allen vier Tragarmen (5» 6; 50,
6') Räder (9, 10; 9'? 101) vorgesehen sind, von
welchen mindestens ein Paar (9» 91) willkürlich
lenkbar ist, und von welchen mindestens ein Rad (10, 10') antreibbar ist.
2. Bagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der lenkbaren Räder (9» 9') jedem
Rad eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit (15) zugeordnet is't.
3. Bagger nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Einheit (15)
einerseits an einem das Rad (95 91) tragenden
Schemmel (12, 12') und andererseits am Tragarm (5»
50) angreift.
4-. Bagger nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß
der das lenkbare Rad (9, 9') aufweisende Tragarm
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ORIGINAL INSPECTED
(5, 50) in an sicli bekannter Weise aus mindestens
zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohrstücken (51, 5", 50", 50') besteht und die der
Lenkung des Rades (9, 91) dienende Kolben-Zylinder-Einheit
(15) im Bereich des freien Endes des am Grundrahmen (1, 1') angelenkten ßohrstückes (5',
50') befestigt ist.
5· Bagger nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß
die Kolben-Zylinder-Einheit (I5) mit ihrem einen
Ende am Schemmel (12, 12') lösbar befestigt ist, beispielsweise durch eine Bolzen-Loch-Verbindung,
und daß am Grundrahmen (1, 1·) zwischen den die
lenkbaren Bäder (9, 9') tragenden Tragarmen (5, 50) mindestens ein Plansch (17) angeordnet ist, an
welchem das eine Ende der Kolben-Zylinder-Einheit (15) wahlweise befestigbar ist.
6. Bagger nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Anordnung der lenkbaren
Räder (9, 91) die Schemmel (12, 12') an der
Oberseite einen vertikalen Wellenschaft (I3, 13')
tragen, der in eine dazu korrespondierende Hülse am freien Ende des !Tragarmes (5, 50) von unten einschiebbar
ist, und dessen Länge größer ist als die Länge der Hülse, und der die Hülse nach oben überragende
Teil des Wellenschaftes (15» 13') zur axialen Lagesicherung desselben Verriegelungsglieder (34) trägt. (Pig. 9)·
7. Bagger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Radschemmel (12') aus einem
horizontalen, den Wellenschaft (13') tragenden
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Schenkel (32) -und einem vertikalen nach untengerichteten,
das Radlager tragenden Schenkel (33) "besteht und das Rad (91) unterhalb des horizontalen
Schenkels (32) liegt.
8. Bagger nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet,
daß der horizontale Schenkel .(32) des Schemmels (12') randseitig mehrere Befestigungsösen (35)
für die Aufnahme des einen Endes einer Kolben-Zylinder-Einheit besitzt.
9. Bagger nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,
daß nahe dem Anlenkpunkt der die willkürlich lenkbaren Räder (9) tragenden Tragarme
(5) am Grundrahmen (1) ein weiteres Rad (20) am Tragarm (5) vorgesehen ist, dessen Nabe (19)
mit dem Tragarm (5) fest verbunden ist. (I1Ig. 1,
. 2 und 3).
10. Bagger nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Anlenkpunkt der die
willkürlich lenkbaren Räder (91) tragenden Tragarme
(50) am Grundrahmen (1·) eine Hülse (30) mit im
wesentlichen aufrechter Achse vorgesehen ist, in welche ein Tragschaft (31) einer Haltepratze (29)
von unten einsteckbar ist. (Pig. 7)
11. Bagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht willkürlich lenkbaren Räder (10, 10')
angetrieben sind und zum Antrieb dieser Räder (10, 10') in deren Kaben (26) Hydraulikmotoren vorgesehen
sind. (Pig. 2)
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12. Bagger nach Anspruch 1, und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die um aufrechte Achsen (25) schwenkbaren Naben (26) der angetriebenen Hader
(10, 10') mit einem Parallelführungsgestänge (27) verbunden sind, welches beim horizontalen Verschwenken
der Sragarme (6, 6') den Parallelversatz dieser Räder bewirken.
13. Bagger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung für die die Lenkung der Räder (95 9') bewirkenden
iLol-ben-Zylinder-Einheiten (15) umschaltbar ist, so
daß die beiden KoIben-Zylinder-Einheiten (15) unabhängig
voneinander oder aber gegensinnig und gleichzeitig beaufschlagbar sind.
Bagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der angetriebenen Räder (10,
10') größer ist, als der Durchmesser der lenkbaren Räder (9, 9')·
130037/0790
801023
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (7)
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| JP (1) | JPS5693927A (de) |
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| CH (1) | CH650299A5 (de) |
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| FR (1) | FR2472635A1 (de) |
| IT (1) | IT1129935B (de) |
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