DE3048090C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D7/00—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
- F16D7/04—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type
- F16D7/06—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers
- F16D7/08—Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving axially between engagement and disengagement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine drehmomentbegrenzende
Kupplung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
genannten Art.
Bei einer solchen, aus der DE-AS 16 75 774 bekannten
drehmomentbegrenzenden Überlastkupplung erfolgt die
Übertragung des Drehmoments von einer Antriebsscheibe
auf eine Abtriebsscheibe mittels Kugeln, die in
Schlitzen der Antriebsscheibe geführt werden. Die
Abtriebsscheibe weist zylindrische Bohrungen auf, in die
die Kugeln zur Drehmomentübertragung eingreifen. Eine
Druckplatte drückt mit der Federkraft einer Feder die
Kugeln gegen die Bohrungen. Im Überlastfall treten die
Kugeln aus den Bohrungen und werden entlang der Schlitze
geführt, die Druckplatte wird zurückgedrückt und die
Kugeln rollen an der ebenen Fläche der Druckplatte und
an der Abtriebsscheibe ab; damit ist die
Drehmomentübertragung von der Antriebsscheibe zur
Abtriebsscheibe unterbrochen. Aufgrund der Schlitzform
der Kugelführung in der Antriebsscheibe ist eine
spielfreie Drehmomentübertragung nicht möglich.
Aus dem DE-GM 19 06 813 ist eine Überlastkupplung
bekannt, bei der die Drehmomentübertragung vom
Antriebsteil zum Abtriebsteil über Kuppelbolzen und
Kugeln erfolgt. Die Sitze im Abtriebsteil für die Kugeln
weisen einen gerundeten Übergang zwischen Rastbohrung
und Lauffläche auf.
Bei einer aus der US-PS 28 66 325 bekannten
Überlastkupplung wird ein Drehmoment zwischen
Antriebsscheibe und Abtriebsscheibe mittels federnd
gelagerter Kugeln übertragen, deren Sitze auf der
Antriebsscheibe und deren Führungen auf der
Abtriebsscheibe eine korrespondierende unregelmäßige
Lochteilung aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine drehmomentbegrenzende
Kupplung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
genannten Art so auszubilden, daß eine weitestgehend
spielfreie Drehmomentübertragung vom Antriebsteil zum
Abtriebsteil ermöglicht wird bei einfacher Herstellung
der Kupplung.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die erfindungsgemäße drehmomentbegrenzende Kupplung
zeichnet sich dadurch aus, daß ein mit dem Antriebsteil
verbindbarer Führungsring Ringflächensitze aufweist, die
komplementär zur Form der Rastglieder ausgebildet sind.
Dadurch erhalten die Rastglieder eine genaue
Lagefixierung, was eine weitestgehend spielfreie
Drehmomentübertragung vom Antriebsteil zum Abtriebsteil
gestattet. Da der Führungsring getrennt vom Antriebsteil
gefertigt wird, können die Sitze im Führungsring und im
Abtriebsteil in einer gemeinsamen Aufspannung
hergestellt werden, womit eine genaue Fluchtung der
Sitze des Abtriebsteils zu den Sitzen des Führungsrings
erreicht wird.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Sicherheitskupplung in
einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der Sicherheitskupplung im Schnitt
entlang der Linie 2-2 in Fig. 3,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Sicherheitskupplung und
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 2 durch
die Linie 4-4 umgrenzten Ausschnitts.
Eine in Fig. 1 in einer Gesamtansicht dargestellte
drehmomentbegrenzende Sicherheitskupplung gemäß
der vorliegenden Ausführungsform hat eine mit einer Antriebswelle 2
verbundene Antriebseinheit 1 und ein mit einer
Abtriebswelle 3 verbundenes Abtriebsteil 4.
Wie man in Fig. 2 erkennt, weist die Antriebseinheit 1 ein
unmittelbar auf der Antriebswelle 2 befestigbares oder
mittels Schrauben 6 an einem Flansch einer Antriebs
welle 2 befestigbares, als Nabe ausgebildetes Antriebsteil 5 auf. Ein mittels
der Schrauben 6 und weiterer Befestigungselemente 7′
auf einem Absatz der Nabe 5 befestigter Führungsring 7
weist eine Anzahl von Ringflächensitzen 8 für die Aufnahme
jeweils eines als Kugel ausgebildeten Rastgliedes 9 auf.
Wie man in Fig. 3 erkennt, sind in der dargestellten
Ausführungsform sieben Ringfächensitze 8 für sieben Kugeln 9
vorgesehen. Je nach dem Verwendungszweck der Kupplung
kann die Anzahl der Ringflächensitze 8 und Kugeln 9 auch größer oder
kleiner sein. Die Ringflächensitze 8 sind in ungleichmäßigen Ab
ständen entlang dem Umfang des Führungsrings 7 geformt.
Dadurch ist bewirkt, daß das Antriebsteil 5 und das Ab
triebsteil 4 nach Lösen der Antriebsverbindung dazwischen,
d. h. nach dem Austritt der Kugeln 9 aus den
Sitzen, eine volle Drehung relativ zueinander voll
führen müssen, bevor sämtliche Kugeln 9 den ihnen
zugeordneten Sitzen 10 im Abtriebsteil 4 wieder gegen
überstehen.
In einer für ein Auslösedrehmoment zwischen etwa 115
und 346 kpm ausgelegten Sicherheitskupplung der
beschriebenen Art sind vorzugsweise etwa neun Rast
kugeln 9 vorgesehen. Die dargestellte Ausführungsform
mit sieben Rastkugeln 9 ist für ein Auslösedrehmoment
zwischen etwa 34,6 und ca. 115 kpm ausgelegt. Bei einer
kleineren, für ein Auslösedrehmoment von ca. 5,76
bis etwa 23 kpm ausgelegten Sicherheitskupplung sind
dagegen beispielsweise nur fünf Rastkugeln 9 notwendig.
Das Abtriebsteil 4 ist in der dargestellten Ausführungs
form ringförmig ausgeführt und kann direkt mit einem
anzutreibenden Teil verbunden sein, beispielsweise mit
der Rückseite eines schrittweise fortschaltbaren
Drehtisches od. dergl. In einer ringförmigen Lauffläche
11 des Abtriebsteils 4 sind mit den den Führungs
ring 7 durchsetzenden Ringflächensitzen 8 fluchtende
Sitze 10 geformt. Diese sind abwärts durch jeweils
eine Blindbohrung 12 verlängert, so daß die Kugeln 9
nicht auf dem Boden der Sitze 10 aufsitzen, sondern nur
mit einem um etwa 45° zur Axialrichtung versetzten
Bereich daran in Anlage kommen. Wie man in Fig. 4
erkennt, haben die Sitze 10 im wesentlichen den gleichen
Radius wie die Rastkugeln 9, so daß diese sich in
satter Anlage an den Sitzflächen befinden und ein stets
gleichbleibendes Drehmoment erforderlich ist, um sie
aus den Sitzen zu heben. Um Beschädigungen der Kugeln 9
beim Austritt aus den Sitzen 10 zu vermeiden, ist zwi
schen den Sitzen 10 und der Oberfläche 11 des Abtriebs
teils 4 jeweils ein gerundeter Übergang 13 geformt,
so daß die Kugeln 9 beim Auslösen der Kupplung über keine
scharfe Kante hinwegzurollen brauchen. Die Kugeln 9
befinden sich mit einem um ca. 45° zur lotrechten Achse
versetzten Bereich in Anlage an den tragenden Flächen
der Sitze 10. Wie man ferner in Fig. 4 erkennt, grei
fen die Ringflächensitze 8 des Führungsrings 7 in einem um
weniger als 90° zur lotrechten Achse versetzten Bereich
der Kugeln 9 an diesen an, so daß sich also die Anlage
flächen zwischen der Kugel 9 und den Sitzen 8 und 10
jeweils auf einer Halbkugel befinden. Daraus ergibt sich,
daß die Kugeln 9 bei Auftreten eines übermäßigen hohen
Drehmoments in Axialrichtung vom Führungsring 7
und vom Abtriebsteil 4 abgehoben werden, um die Antriebs
verbindung zwischen den beiden Teilen zu unterbrechen.
Die Kugeln 9 brauchen also nicht, wie dies bei bekannten
Ausführungen der Fall ist, aus einander diametral gegenüber
liegenden Sitzen gehoben zu werden und sind deshalb
einem erheblich verringerten Verschleiß unterworfen.
An der dem Abtriebsteil 4 abgewandten Seite des Führungsrings 7 ist ein von Durch
lässen 15 für die Aufnahme jeweils einer Kugel 9 durch
setzter Haltering 14 mittels Schrauben 16 befestigt. Die
Durchlässe 15 fluchten mit den Ringflächensitzen 8 der Füh
rungsscheibe 7, so daß die Kugeln 9 bei ihrem Austritt
aus den Sitzen 10 darin geführt sind. Die Lauffläche 11
des Abtriebsteils 4 bildet eine ringförmige Lauffläche,
auf welcher die Kugeln 9 nach ihrem Austritt aus den
Sitzen 10 umlaufen. Da die Sitze 10 und Kugeln 9, wie vor
stehend anhand von Fig. 3 erläutert, in ungleichmäßigen
Umfangsabständen angeordnet sind, ist jeweils eine volle
Umdrehung notwendig, bis sämtliche Kugeln 9 den ihnen
zugeordneten Sitzen 10 wieder gegenüberstehen. Dadurch
sind die Kugeln 9 beim Überrollen der übrigen Sitze 10
keinen stärkeren Stoßbelastungen unterworfen, wie dies
bei einer Anordnung in gleichmäßigen Umfangsabständen
der Fall wäre. Die Sitze 10 und Kugeln 9 sind vorzugsweise
so angeordnet, daß sich jeweils wenigstens drei Kugeln
auf der Lauffläche 11 abstützen, solange nicht sämtliche
Kugeln 9 den ihnen zugeordneten Sitzen 10 gegenüberstehen.
Oberhalb des Halterings 14 ist ein ringförmiger Lager
deckel 17 angeordnet, welcher um ein kleines Stück in
Axialrichtung verschieblich ist, wie durch den gestri
chelt gezeichnetem Umriß 17 a angedeutet. Der Lager
deckel 17 enthält einen mit seiner Unterseite auf den
Rastkugeln 9 aufliegenden unteren Drucklagerring 18,
eine Anordnung von auf dessen Oberseite laufenden Wälz
körpern 19 und einen auf diesen liegenden oberen Lager
ring 20, welcher sich an einer Innenstufe 21 des Lager
deckels 17 abstützt. Ein Bund 22
des Lagerdeckels 17 dient als Auflage für eine hier als
ein Stapel von Tellerfedern 23 dargestellte elastische
Einrichtung, welche am oberen Ende durch eine Stell
mutter 24 abgestützt ist. Die Mutter 24 ist auf ein
Außengewinde 25 der Nabe 5 geschraubt und läßt sich auf
diesem auf und nieder schrauben, um damit die von den
Federn 23 über den Lagerdeckel 17 auf die Kugeln 9 aus
geübte Kraft einzustellen. Zur Anpassung der Sicherheits
kupplung an ein größeres oder kleineres Auslösedrehmo
ment kann auch eine größere oder kleinere Anzahl von
Tellerfedern 23 eingesetzt werden. Nach dem Einstellen
des Auslösedrehmoments ist die Stellmutter 24 mittels
einer Madenschraube 26 feststellbar, so daß die einmal
gewonnene Einstellung des Auslösedrehmoments erhalten
bleibt.
Bei einem Blockieren oder einer zum Ansprechen der
Sicherheitskupplung führenden Drehzahlverringerung
des Abtriebsteils 4 ist es offensichtlich nachteilig,
wenn sich das Antriebsteil 1 mit unverminderter Drehzahl
weiterdreht, da die Kugeln 9 nach einer vollen Umdrehung
wieder den ihnen zugeordneten Sitzen 10 gegenüber
stehen. Dabei können die Kugeln sehr heftig auf den
gerundeten Übergängen 13 der Sitze 10 aufprallen, was
zu Beschädigungen der Kugeln 9 und/oder Sitze 10 führen kann.
Um dies zu vermeiden, ist gegenüber einem oberen Rand
des Lagerdeckels 17 ein Schalter 27 angeordnet, welcher
bei einer Aufwärtsbewegung des Lagerdeckels 17 relativ
zum Abtriebsteil 4 und des in Axialrichtung unverschieblichen
Führungsrings 7 durch den Rand des Lagerdeckels
17 betätigt wird, um den mit der Antriebseinheit
verbundenen Antrieb stillzusetzen. Da die Antriebseinheit
1 dabei jedoch nicht plötzlich abgebremst wird, kann es
gewöhnlich noch eine volle Umdrehung relativ zum Abtriebsteil 4
vollführen, so daß die Kugeln 9 den ihnen zuge
ordneten Sitzen 10 wieder gegenüberstehen und in
diese einfallen können. Auf diese Weise wird der
Kraftschluß der Kupplung selbsttätig wiederhergestellt.
Claims (14)
1. Drehmomentbegrenzende Kupplung, mit
einem drehbaren Antriebsteil,
einem drehbaren Abtriebsteil,
einer am Antriebsteil angeordneten Führungseinrichtung zur Führung von Rastgliedern,
am Abtriebsteil geformten Sitzen für die Aufnahme der Rastglieder, welche ein Drehmoment vom Antriebsteil zum Abtriebsteil übertragen und welche beim Überschreiten eines vorbestimmten Drehmoments zum Unterbrechen der Antriebsverbindung aus den Sitzen des Abtriebsteils heraustreten,
einer dem Abtriebsteil gegenüberliegenden, ringförmigen Platte, mit deren einen ebenen Fläche die Rastglieder in Druck-Kontakt befindlich sind und auf deren einen ebenen Fläche die Rastglieder beim überschreiten des vorbestimmten Drehmomentes abrollen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung zur Führung der Rastglieder (9) ein Führungsring (7) ist, der mit dem Antriebsteil (5) lösbar verbunden ist,
daß der Führungsring (7) komplementär zur Form der Rastglieder (9) ausgebildete Ringflächensitze (8) aufweist, und
daß die Rastglieder (9) mit einem Ringflächenbereich ihrer dem Sitz (10) des Abtriebsteils (4) zugewandten Seite mit den Ringflächensitzen (8) des Führungsrings (7) und den Sitzen (10) des Abtriebsteils (4) in Eingriff befindlich sind.
einem drehbaren Antriebsteil,
einem drehbaren Abtriebsteil,
einer am Antriebsteil angeordneten Führungseinrichtung zur Führung von Rastgliedern,
am Abtriebsteil geformten Sitzen für die Aufnahme der Rastglieder, welche ein Drehmoment vom Antriebsteil zum Abtriebsteil übertragen und welche beim Überschreiten eines vorbestimmten Drehmoments zum Unterbrechen der Antriebsverbindung aus den Sitzen des Abtriebsteils heraustreten,
einer dem Abtriebsteil gegenüberliegenden, ringförmigen Platte, mit deren einen ebenen Fläche die Rastglieder in Druck-Kontakt befindlich sind und auf deren einen ebenen Fläche die Rastglieder beim überschreiten des vorbestimmten Drehmomentes abrollen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungseinrichtung zur Führung der Rastglieder (9) ein Führungsring (7) ist, der mit dem Antriebsteil (5) lösbar verbunden ist,
daß der Führungsring (7) komplementär zur Form der Rastglieder (9) ausgebildete Ringflächensitze (8) aufweist, und
daß die Rastglieder (9) mit einem Ringflächenbereich ihrer dem Sitz (10) des Abtriebsteils (4) zugewandten Seite mit den Ringflächensitzen (8) des Führungsrings (7) und den Sitzen (10) des Abtriebsteils (4) in Eingriff befindlich sind.
2. Kupplung mit Kugeln als Rastglieder (9) nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze (10) im
Abtriebsteil (4) einen komplementär zur Form der Kugeln
(9) ausgebildeten Ringflächenbereich aufweisen.
3. Kupplung mit Kugeln als Rastglieder (9) nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsring
(7) mit einem von Durchlässen (15) für die Aufnahme
jeweils einer Kugel (9) durchsetzten Kugelhaltering (14)
verbunden ist, in dessen Durchlässen (15) die Kugeln
beim Austritt aus den Sitzen (10) des Abtriebsteils (4)
in begrenztem Maße bewegbar sind.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine den Druck-Kontakt erzeugende
elastische Einrichtung (23) am Antriebsteil (5)
angeordnet ist.
5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Einrichtung (23) mindestens eine Feder
aufweist.
6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Feder (23) eine Tellerfeder ist.
7. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem Abtriebsteil (4)
gegenüberliegende ringförmige Platte (18) ein
Drucklagerring ist, auf dessen einer Seite die
Rastglieder (9) abrollen und auf dessen
gegenüberliegender Seite Wälzkörper (19) eines Lagers
(18, 19, 20) abrollen.
8. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Lager (18, 19, 20) von einem Lagerdeckel (17)
gehalten ist, der in Axialrichtung des Abtriebsteils (4)
verschieblich ist.
9. Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
ein in Wirkbeziehung zum Lagerdeckel (17) angeordneter
Schalter (27) beim Austritt der Rastglieder (9) aus den
Sitzen (10) des Abtriebsteils (4) zum Abschalten des
Antriebs betätigbar ist.
10. Kupplung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerdeckel (17) durch die
elastischen Einrichtungen (23) belastet ist.
11. Kupplung mit Kugeln als Rastglieder (9) nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abtriebsteil (4) ringförmig ist und eine ringförmige
Lauffläche (11) für die Kugeln (9) nach deren Austritt
aus den Sitzen (10) aufweist, wobei die Sitze in der
Lauffläche (11) geformt sind.
12. Kupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Sitzen (10) und der Lauffläche (11)
jeweils ein gerundeter übergang (13) für den stoßfreien
Austritt der Kugeln (9) aus den Sitzen (10) geformt ist.
13. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringflächensitze (8) und dazu
korrespondierende Sitze (10) in ungleichmäßigen
Kreisbogenabständen derart angeordnet sind, daß eine
volle Umdrehung des Antriebsteils (5) relativ zum
Abtriebsteil (4) notwendig ist, bis sämtliche
Rastglieder (9) den ihnen zugeordneten Sitzen (10)
wieder gegenüberstehen.
14. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Antriebsteil (5) und das
Abtriebsteil (4) jeweils in Form einer Welle, eines
Flansches, einer Scheibe oder dergleichen ausgeführt
oder mit einer bzw. einem solchen verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803048090 DE3048090A1 (de) | 1980-12-19 | 1980-12-19 | Drehmomentbegrenzende sicherheitskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803048090 DE3048090A1 (de) | 1980-12-19 | 1980-12-19 | Drehmomentbegrenzende sicherheitskupplung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3048090A1 DE3048090A1 (de) | 1982-12-02 |
| DE3048090C2 true DE3048090C2 (de) | 1990-03-08 |
Family
ID=6119724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803048090 Granted DE3048090A1 (de) | 1980-12-19 | 1980-12-19 | Drehmomentbegrenzende sicherheitskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3048090A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4300952A1 (de) * | 1993-01-15 | 1994-07-21 | Mayr Christian Gmbh & Co Kg | Überlastkupplung |
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1906813U (de) * | 1962-03-03 | 1964-12-17 | Hermann Dipl Ing Ehrhardt | Ueberlastsicherungskupplung. |
| GB1093364A (en) * | 1963-07-30 | 1967-11-29 | Fishlow Products Ltd | A new or improved over-load clutch or torque limiting device |
-
1980
- 1980-12-19 DE DE19803048090 patent/DE3048090A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3048090A1 (de) | 1982-12-02 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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