DE3047032C2 - Vorrichtung zum Fassen von Schmucksteinen - Google Patents
Vorrichtung zum Fassen von SchmucksteinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/04—Setting gems in jewellery; Setting-tools
- A44C17/043—Setting-tools
Landscapes
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fassen von in Steinfassungen eingelegten Schmucksteinen mittels Fasserzange entsprechend dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
- Man kennt solche Vorrichtungen nach der DE-OS 26 36 600, bei welcher ein Fasserkopf mit Fasserbacken auf die offenen Fassungskrampen durch Zentralverschiebung zustellbar ist. Bei weiterem Vorschub werden die Fassungskrampen am Schmuckstein angelegt. Der Fasserkopf besteht aus einer Schiebehülse mit Aufnahme für die Fasserbacken, wobei die Fasserbacken mittels Führungsteilen in Radialnuten laufen und Krampenanlagen aufweisen, sowie durch eine Drehplatte nach innen auf die Krampen zustellbar sind. Hierbei werden die Schmucksteine beim Fassen leicht zerdrückt.
- Es ist nun Aufgabe der Vorrichtung nach der Erfindung zur Sicherung gegen Zerdrücken des zu fassenden Steins, die Zustellung der Fasserbacken in radialer Richtung nach Anlage der Krampen am Stein zu unterbinden.
- Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch, daß an der Drehplatte zwischen den Enden einer aufliegenden, begrenzt aufspreizbaren Rundfeder ein Betätigungshebel angelenkt ist, welcher nach außen in einen Drehring zur Handbetätigung greift, wodurch bei Anlage der Fassungskrampen am Schmuckstein die weitere Zustellung der Fasserbacken in den Radialnuten über den Drehring begrenzbar ist, durch Bremsanlage der Rundfeder beim Spreizen vermittels zwischen deren Enden greifendem Betätigungshebel.
- Hierbei kann die Rundfeder aus einer Flachkreisfeder mit Schlitzung zum Einlegen des an der Drehplatte dazwischen angelenkten Betätigungshebels bestehen, welche zusammen mit der Drehplatte in einer Zylinderausnehmung am Fasserkopf zur Spreizbegrenzung liegt.
- Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung sind die Fasserbacken über Schwenklamellen mit einer Drehplatte verbunden, welche Lamellen einerseits über Zapfen mit den Fasserbacken und andererseits über Zapfen mit der darüber gelagerten Drehplatte verbunden, wodurch infolge geringer Reibung eine bessere Feinfühligkeit beim Fassen erreicht wird.
- Weitere Einzelheiten der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind nachfolgend an Hand der Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben und zwar zeigt
- Fig. 1 die Seitenansicht einer Vorrichtung beim Fassen teilweise im Schnitt,
- Fig. 2 den Fasserkopf mit Schiebehülse aufgeschnitten,
- Fig. 3 eine teilweise Draufsicht zu Fig. 2 und
- Fig. 4 den Fasserkopf in perspektivischer Explosionsdarstellung der Einzelteile ohne Schiebehülse.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung zum Fassen von in Steinfassungen mit Krampen 1 eingelegten Schmucksteinen 2 mittels Fasserzange aus einem Fasserkopf 3 mit Fasserbacken 4 zur Krampenanlage mittels Ausnehmung 5. Der Fasserkopf wird durch einen Schwenkhebel 6 betätigt, an welchem einerseits unter Parallelschaltung einer Rückholfeder 7 ein Exzenterhebel 8 zur Betätigung über den Schiebeteil 8 a, gegebenenfalls mit Überlastfeder, angreift, bei dessen (8) Verschwenken in Richtung A der mittels Eingriff 9 vom Schwenkhebel 6 betätigbare Fasserkopf 3 nach unten in Richtung B bewegt wird.
- Der Fasserkopf 3 besitzt eine mittels Stift-Schlitzführung 10, 10 a längsgeführte Schiebehülse 11 mit Aufnahmeteil 12, welches Radialnuten 13 für die querverschiebbaren Fasserbacken 4 besitzt, wobei die Längsführung im Ständerteil 14 erfolgt und der Schraubteil 15 den Fasserkopf 3 durch Eingriff in seine Gewindebohrung 16 an der Schiebehülse 11 austauschbar hält. Die querverschiebbaren Fasserbacken 4 sind über Schwenklamellen 17 mit der Drehplatte 18 im Fasserkopf verbunden, welche Lamellen 17 einerseits über Zapfen 19 mit den Fasserbacken 4 und andererseits über Zapfen 20 mit der darüber gelagerten Drehplatte 18 verbunden sind. An der Drehplatte 18 ist zwischen den Enden der aufliegenden, begrenzt aufspreizbaren Rundfeder 21 bei 22 mit Gegenlager 23 der Betätigungshebel 24angelenkt, welcher (24) nach außen in einen Drehring 25 zur Handbetätigung - Verdrehung in Richtung C - greift, wodurch die Fasserbacken 4 über die Schwenklamellen 17 nach vorherigem Zubringen B durch Querverschiebung D an den Krampen 1 mit eingelegtem Schmuckstein 2 zugestellt und dieselben (1) zur Anlage am Stein 2 gebracht werden. Nach Anlage der Fassungskrampen 1 am Schmuckstein 2 wird die weitere Zuführung der Fasserbacken 4 in den Radialnuten 13 vom Drehring 25 aus betätigt durch Bremsung der Rundfeder 21 beim Spreizen vermittels zwischen dessen Enden greifendem Betätigungshebel 24 begrenzt, wie sich aus Fig. 3 ergibt, wodurch ein Zerdrücken des Schmucksteins 2 vermieden wird.
- Die Schwenklamellen 17 bestehen bei vier Fasserbacken 4 aus viertelkreisförmigen, hochgekröpften Flachbogen entspr. Fig. 4, welche sich teilweise übergreifen und an den Enden einen jeweils nach oben bzw. unten gerichteten Zapfen 19, 20 zum Eingriff in die Fasserbacken 4 bzw. die Drehplatte 18 aufweisen. Die Rundfeder 21 besteht aus einer Flachkreisfeder entspr. Fig. 4 mit Schlitzung zum Einlegen des zwischen der Drehplatte 18 bei 22 und dem Gegenlager 23 angelenkten Betätigungshebel 24 und liegt zusammen mit der Drehplatte in einer Zylinderausnehmung 26 am Fasserkopf 4 zur Aufspreizbegrenzung, wie in Fig. 3 gestrichelt dargestellt ist.
- Die Fasserbacken 4 besitzen eine solche Ausnehmung 5 zur Anlage an den Fasserkrampen 1 der Steinzarge 2, daß sie nach Zustellung bei Zentralverschiebung D die Fasserkrampen 1 am Schmuckstein 2 zur Anlage bringen und bei weiterer Zustellung B des Fasserkopfs 3 mit Schiebehülse 11 die Fasserkrampen 4 am Steinrand nach Fig. 1 umlegen. Auch im Fasserkopf 3 bzw. der Schiebehülse 11 kann entspr. dem Patent 30 32 011 eine Feder zwischengeschaltet sein.
- Im übrigen ist die Schmucksteinfassung mit Fassungskrampen 1 und Schmuckstein 2 entsprechend dem Patent 30 32 011 in einer Schmuckaufnahme 30 gehalten, welche in Richtung E schienengeführt und mittels Spannhebel 31 feststellbar und in der Höhe F mittels Exzenter- Drehgriff 32 einregulierbar ist.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Fassen von in Steinfassungen eingelegten Schmucksteinen mittels Fasserzange, bei der ein Fasserkopf mit Fasserbacken auf die offenen Fassungskrampen durch Zentralverschiebung zustellbar und die Fassungskrampen am Schmuckstein umlegbar sind und der Fasserkopf aus einer Schiebehülse mit Aufnahme für die Fasserbacken besteht, wobei die Fasserbacken mittels Führungsteilen in Radialnuten laufen und Krampenanlagen aufweisen, sowie durch eine Drehplatte nach innen auf die Krampen zustellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Drehplatte (18) zwischen den Enden einer aufliegenden, begrenzt aufspreizbaren Rundfeder (21) ein Betätigungshebel (24) angelenkt ist, welcher (24) nach außen in einen Drehring zur Handbetätigung greift, wodurch bei Anlage der Fassungskrampen am Schmuckstein die weitere Zustellung der Fasserbacken (4) in den Radialnuten (13) über den Drehring (25) begrenzbar ist, durch Bremsanlage der Rundfeder (21) beim Spreizen vermittels zwischen deren Enden greifendem Betätigungshebel (24).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundfeder (21) aus einer Flachkreisfeder mit Schlitzung zum Einlegen des an der Drehplatte (18) dazwischen angelenkten Betätigungshebels (24) besteht, welche (21) zusammen mit der Drehplatte (18) in einer Zylinderausnehmung (26) am Fasserkopf zur Spreizbegrenzung liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasserbacken (4) über Schwenklamellen (17) mit einer Drehplatte (18) verbunden sind, welche Lamellen (17) einerseits über Zapfen (19) mit den Fasserbacken (4) und andererseits über Zapfen (20) mit der darüber gelagerten Drehplatte (18) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklamellen (17) bei vier Fasserbacken (4) aus viertelkreisförmigen, hochgekröpften Flachbogen bestehen, welche sich teilweise übergreifen und an den Enden jeweils einen nach oben bzw. unten gerichteten Zapfen (19, 20) zum Eingriff in die Fasserbacken (4) bzw. die Drehplatte (18) aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasserbacken (4) eine solche Ausnehmung zur Anlage an den Fasserkrampen der Steinzargen besitzen, daß sie nach Zustellung bei Zentralverschiebung die Fasserkrampen am Schmuckstein anlegen und bei weiterer Zustellung des Fasserkopfes mit Schiebehülse die Fasserkrampen am Steinrand umlegen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (2)
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| DE19803032011 DE3032011C2 (de) | 1980-08-25 | 1980-08-25 | Vorrichtung zum Fassen von Schmucksteinen |
| DE19803047032 DE3047032C2 (de) | 1980-08-25 | 1980-12-13 | Vorrichtung zum Fassen von Schmucksteinen |
Publications (2)
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| DE3047032A1 DE3047032A1 (de) | 1982-07-22 |
| DE3047032C2 true DE3047032C2 (de) | 1987-02-26 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Family Cites Families (5)
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| DE3032011C2 (de) * | 1980-08-25 | 1987-02-26 | Reinhold 7925 Dischingen Heckel | Vorrichtung zum Fassen von Schmucksteinen |
-
1980
- 1980-12-13 DE DE19803047032 patent/DE3047032C2/de not_active Expired
Also Published As
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