DE3046387A1 - Spritzgiesseinheit einer kunststoff-spritzgiessmaschine mit einem behaelter fuer rieselfaehiges kunststoffmaterial - Google Patents
Spritzgiesseinheit einer kunststoff-spritzgiessmaschine mit einem behaelter fuer rieselfaehiges kunststoffmaterialInfo
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Description
Karl Hehl, Arthur- Hehl- Strasse 32,.7298 Loßburg 1
Spritzgießeinheit einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
mit einem Behälter für rieselfähiges Kunststoffmaterial
Die Erfindung bezieht sich auf die in horizontale oder
vertikale Lage umsetzbare Spritzgießeinheit einer Kunststoff-Spritzgießmaschine mit axial verschiebbarer Förderschnecke
im Plastifizierzylinder, der von einem Trägerformstück der Spritzgießeinheit aufgenommen ist, sowie
mit einem Behälter für rieselfähiges Kunststoffmaterial,
dessen Vorratsraum über einen Rieselschacht mit dem PIastifizierraum
des Plastifizierzylinders in offener Verbindung steht, welcher Rieselschacht durch eine Bohrung,
im Trägerformstück und Bohrungen in weiteren Formstücken gebildet ist, die derart gestaltet und wahlweise aneinandergefügt
sind, daß für eine horizontale Spritzgießeinheit ein vertikaler und für eine vertikale Spritzgießeinheit
ein etwa um 45° gegen die Horizontale geneigter
Rieselschacht entsteht.
Bei einer bekannten Spritzgießeinheit dieser Art kann ein vertikaler und ein zur Vertikalen geneigter Rieselschacht
für eine wahlweise horizontal oder vertikal angeordnete Spritzgießeinheit dadurch gebildet werden,
daß ein im Längsschnitt etwa trapezförmiges Formstück wahlweise um 180° um seine Längsachse gedreht im Schacht
eingefügt ist» Bei einer solchen Anordnung :.st es aber
erforderlich, einen ziemlich asymmetrischen Granulatbehälter einzusetzen. Gerade dies ist a"ber in
vielen Fällen nicht erwünscht, zum Beispiel bei Anwendung von rotierenden Rührwerken. Abgesehen davon
kan die radialsymmetrische Gestaltung als
optimal für das erwünschte Abrieseln des Kunststoffmaterials durch Schwerkraft angesprochen werden
(DE-AS 28 34- 203).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgießeinheit der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß bei wahlweiserVerwirklichung eines vertikalen oder eines zur Vertikalen geneigten Rieselschachtes
für eine horizontale bzw. vertikale Spritzgießeinheit ein Behälter höherer Symmetrie eingesetzt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, daß
das Trägerfornistück zwei in den Einfallschacht des PIastifizierzylinders
mündende Schachtabschnitte bildet und daß der Vorratsbehälter mit Hilfe
eines Lagerstückes wahlweise an den bei horizontaler Lage der Spritzeinheit vertikalen Schachtabschnitt oder
über ein Zwischenstück am anderen Schachtabschnitt anschließbar ist.
Bei einer solchen Ausbildung liegen auch die technischen Voraussetzungen dafür vor, daß im Bedarfsfalle eines der
an der Bildung des Rieselschachtes teilhabenden Formstücke als horizontale ^Führungsleiste ausgebildet sein
kann, auf welcher der Behälter aus Betriebsposition in eine Entleerungsposition verschoben werden kann. Eine
solche Möglichkeit ist von großer Bedeutung, wenn Granulatbehälter mit verhältnismässig großem Fassungsvermögen
zum Einsatz kommen, die für eine Entleerung nicht mehr
von Hand abgenommen werden können. Eine solche Führungsleiste 'ist an sich bekannt (DE-OS 29 20 584- - Fign-3,4).
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen:
Figur Λ einen Ausschnitt aus der Spritzgießeinheit im
Bereich seines Behälters in Seitenansicht bei horizontaler Anordnung ( ohne Plastifizierzylinder),
Figur 2 in vergrößerter Darstellung und im vertikalen Schnitt einen Ausschnitt aus der Anordnung
gemäss Fig.1,
Figur 3 die Anordnung gemäss Fig.1 bei vertikal angeordneter Spritzgießeinheit und
Figur 4- in vergrößerter Darstellung und im vertikalen
Schnitt einen Ausschnitt aus der Anordnung gemäss Fig.3.
Die Spritzgießeinheit umfaßt ein auf Holmen 16 axial verschiebbar gelagertes, als Trägerbrücke ausgebildetes Trägerformstück
10. Yon diesem Trägerformstück ist der PIastifizierzylinder
17 in einer zentralen Bohrung aufgenommen. Ein weiteres Trägerformstück 11 ist als Trägerbrücke
auf den Holmen 16 hydraulisch verschieblich und
-X- f
trägt die in der Spritzachse liegende Förderschnecke 18.
Hydraulische Antriebszylinder 10a zum Aufsetzen und Absetzen der Spritzgießeinheit auf die Spritzgießform
sind durch Bohrungen im Trägerformstück 10 gebildet. In gleicher Weise sind hydraulische Antriebszylinder
für die Axialbewegung der Förderschnecke in dem Trägerformstück
11 für die Förderschnecke angeordnet. Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist der Sotationsmotor für die
Förderschnecke in der Spritzachse rückseitig am Trägerformstück 11 angeflanscht. Er weist einen Anschlußstutzen
38a für die Zufuhr und Abfuhr des Öls auf. Die Antriebszylinder 10a enden gießformseitig in einem Paßsitz
10b für die zugehörigen Zylinderdeckel 15· Die hydraulischen Zylinder im Trägerformstück 11 sind durch
Zylinderdeckel 37 abgedeckt. Zur Messung der Relativbewegung zwischen Plastifizierzylinder und Förderschnecke
ist im Bereich zwischen den beiden Trägerformstücken 10, 11 eine Wegmeßeinrichtung 12 angeordnet. Eine Schutzabdeckung
13 ist am Trägerformstück 11 befestigt. In diese Schutzabdeckung taucht eine am Trägerformstück 10
befestigte Schutzabdeckung 14 teleskopartig ein. Die
Schutzabdeckungen 13?14· umschließen hydraulische Organe,
die sich vom Trägerformstück 10 ausgehend in das Trägerformstück 11 hinein erstrecken. Der Vorratsraum des Behälters
23 für rieselfähiges Kunststoffmaterial ist bei horizontaler Anordnung der Spritzgießeinheit über einen
vertikalen Rieselschacht 4-3,33,34- mit dem Plastifizierraum
4-2 des Plastifxzierzylinders 17 in offener Verbindung. Bei vertikaler Spritzgießeinheit steht der Vorratsraum
über einen Rieselschacht 4-3,4-1,4-0,34- mit dem
Plastifizierraum 4-2 in offener Verbindung, der zur Horizontalen etwa einen Winkel von 4-5° einschließt, also
schräg angeordnet ist. Sowohl der vertikale als auch der schräge Rieselschacht ist im Mündungsabschnitt durch
den Einfallschacht 34- des Plastifxzierzylinders 17 ge-
— 5 —
bildet. Daran schließt sich beim vertikalen Eieselschacht ein Schachtabschnitt 33 an,der durch eine Eohrung in einer
Ausformung 10c des Trägerformstückes 10 gebildet ist. Daran schließt sich ein Schachtabschnitt 43 an, der durch
eine Bohrung in einer horizontalen Führungsleiste 19 gebildet ist. Der untere Abschnitt des in der unteren
Hälfte trichterförmigen und in der oberen Hälfte zylindrischen Behälters 23 ist durch ein radialsymmetrisches
Basisteil 22 gebildet. Dieses Basisteil 22 ist innerhalb des Lagerstückes 20 für den Behälter 23 angeordnet.
Während das Basisteil 22 ein spanabhebend gefertigtes Formstück ist, besteht der Granulatbehälter im übrigen
aus Stahlblech. Der untere trichterförmige Abschnitt 23b des Blechbehälters läuft in einen zylindrischen Abschnitt
23a aus, dessen freier Rand nach innen eingebördelt ist. Der zylindrische Abschnitt 23a und sein Bördel
23x sind zwischen dem Basisteil 22 des Vorratsbehälters 23 und dem Lagerstück 20 des Vorratsbehälters
formschlüssig eingeklemmt, da die diesbezügliche Klemmflächen von Basisteil 22 und Lagerstück 20 entsprechend
dem Abschnitt 23a und dessen Bördel 23x geformt sind.
Im oberen Teil 2Od ist das Lagerstück 20 trichterförmig gestaltet. An der inneren Stützfläche dieses trichterförmigen
Teiles 2Od liegt der trichterförmige Teil 23b des Granulatbehälters formschlüssig an. Durch die Verklemmung
des Abschnittes 23a und die Abstützung des unteren Teils des trichterförmigen Abschnittes 23b des
Behälters ergibt sich eine hervorragende Abstützung des blechförmigen Teiles 23a,23b,23c des Behälters bei
schwerer Füllung. Das Lagerstück 20 ist mit dem Basisteil
22 mittels Befestigungsschrauben 32 verbunden.
Bei vertikaler Spritzgießeinheit ist der an den Einfallschacht 3^ des Plastifizierzylinders 17 anschließende
Schachtabsclinitt durch eine Bohrung 40 in der Ausformung
10c des Trägerformstückes 10 gebildet. Daran schließt sich ein Schachtabschnitt 41 als Bohrung in einem Zwi schenstück
36 an , auf welches die horizontale Führungsleiste 19 aufgesetzt ist, die mit ihrer Bohrung den Eingangsabschnitt
43 des Rieselschachtes bildet.
Das Trägerformstück 10 bildet also zwei in den Einfallschacht 34 des Plastifizierzylinders 17 mündende Schachtabschnitte
33,40. Der radialsymmetrische Vorratsbehälter
23 ist mit Hilfe des Lagerstückes 20 wahlweise an dem bei horizontaler Lage der Spritzgießeinheit vertikalen
Schachtabschnitt 33 oder über das Zwischenstück 36 am
anderen Schachtabschnitt 40 anschließbar.
Die einen Zentriwinkel von 45° zueinander einschließenden
Schachtabschnitte 3354O vereinigen sich vor Einmündung
in den Einfallschacht 34 des Plastifizierzylinders 17·
Das Trägerformstück 10 hat am Schachtabschnitt 33 im
Bereich seiner Anformung 10c bei horizontaler Spritzgießeinheit eine horizontale Anschlußfläche 1Od. Am Schachtabschnitt
40 ist die entsprechende Anschlußfläche 10c stets um 45° gegen die Horizontale geneigt. Das Zwischenstück
36 weist einenends eine Anschlußfläche 36a auf, die einen Winkel von 45° zur Achse b-b dieses Zwischenstückes
einschließt. Am anderen Ende steht diese Anschlußfläche
36b im rechten Winkel zur Achse b-b und ist dort durch einen Anschlußflansch gebildet. Der Behälter 23 ist auf
der sich radial zum Rieselschacht 43, 33*34 bzw.43,41,40
und 34 erstreckenden Führungsleiste aus seiner Arbeitsposition in eine Entleerungsposition verschiebbar und dort
arretierbar. In dieser Entleerungsposition ist der Ausgang des Behälters 23 deckungsgleich mit einer Ausfall-,bohrung
am freien Ende der Führungsleiste 19· Der Behäl-
- -10.
tea? kann aber auch in eine Zwischenposition zwischen der
Arbeitsposition ( Fig.1,3) und. der Entleerungsposition
verschoben -und dort arretiert werden. In dieser Zwischenposition ist der Rieselschacht unterbrochen. Eine
sichere Führung des teilweise sehr schweren Behälters an der Führungsleiste ist dadurch erreicht, daß das
Lagerstück 20 an seiner Unterseite horizontale Gleitflächen 20b aufweist, die an der planen Oberseite der
Führungsleiste 19 anliegen. Weitere vertikale Gleitflächen 20c sind durch diametrale Fahrungsansätze 20a
des Lagerstückes 20 gebildet. Das Lagerstück 20 ist mit der Führungsleiste 19 mittels einer im Gewindeeingriff
mit dem Lagerstück 20 stehenden Arretierschraube 27 mit Gewinde 27b verspannbar. Bei Verspannung wird eine Druckscheibe 28
von Kopf der Arretierschraube 27 gleichzeitig auf die Unterseite eines Führungsansatzes 20a des Lagerstückes
20 und auf die Unterseite der Führungsleiste 19 aufgepreßt. Die Arretierschraube ist mit Hilfe ihrea radialen
Hebels 27a betätigbar. Zur Verschiebung des Behälters auf der Führungsleiste 19 dienen Griffe 21 am Lagerstück
20.
Der nicht im Betrieb befindliche Schachtabschnitt 33
bzw. 40 des Trägerformstückes 10 ist mit einem Ver-·
schlußkörper 29 verschließbar. Dabei ist ein einziger Verschlußkörper 29 zum Verschließen beider Schachtabschnitte
33,^0 geeignet dessen Flansch 29a mittels
Befestigungsschrauben 30 am Trägerformstück 10 gesichert ist. Die Führungsleiste 19 ist auf beiden Seiten von
den Führungsansätzen 20a des Lagerstückes 20 hintergriffen. Die Druckscheibe 28 liegt in einer entsprechenden
Bohrung ( in der Schnittzeichnung gemäss Fig.2 nicht
erkennbar) des Führungsansatzes in dessen unterem Be-. reich. Der axiale Druck auf die Druckscheibe 28 wird
über eine Druckübertragungsscheibe L]A- übertragen, die
am Kopf der Arretierschraube 27 anliegt. Der -Einfallschacht 34- des Plastxfizierzylinders 17
ist auf der von der Düse des Plastxfizierzylinders abgewandten Seite von einer gekrümmten vertikalen
Fläche der Wandung des Plastxfizierzylinders und auf der gegenüberliegenden Seite von einer etwa um
4-5° gegen die Spritzgießachse a-a geneigten und ebenfalls gekrümmten Fläche des Plastxfizierzylinders
begrenzt, der durch die am Trägerformstück 10 anliegende Schraubenmutter 35 axial gesichert ist. Der Deckel 25 des
Behälters 23 ist mit Handgriff 26 versehen.
Leerseite
Claims (1)
- PatentansprücheIn horizontale oder vertikale Lage umsetzbare Spritzgießeinheit einer Kunststoffspritzgießmaschine mit axial verschiebbarer Förderschnecke im Plastifizierzylinder, der von einem Trägerformstück der Spritzgießeinheit aufgenommen ist, sowie mit einem Behälter für rieselfähiges Kunststoffmaterial, dessen Vorratsraum über einen Rieselschacht mit dem Plastifizierraum des Plastifizierzylinders in offener Verbindung steht, welcher Rieselschacht durch eine Bohrung im Trägerformstück und Bohrungen in weiteren l'O.finatücken gebildet ist, die derart gestaltet und wahlweise aneinanderfügbar sind, daß für eine horizontale Spritzgießeinheit ein vertikaler und für eine vertikale Spritzgießeinheit ein etwa um 4-5° gegen die Horizontale geneigter Rieselschacht entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerformstück (10) zwei in den Einfallschacht (34) des Plastifizierzylinders (17) mündende Schachtabschnitte (35, 40) bildet und daß der Vorratsbehälter (23) mit Hilfeeines Lagerstückes (20) wahlweise an dem bei horizontaler Lage der Spritzgießeinheit vertikalen Schachtabschnitt (33) oder über ein Zwischenstück (36) em anderen Schachtabschnitt (40) anschließbar ist.2. Spritzgießeinheit nach Patentanspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerformstück (10) zwei einen Zentriwinkel von 45 zueinander einschließenden Schachtabschnitte (335 40) aufweist, die sich vor Einmündung in den Einfallschacht (34) des Plastifiaierzylinders (17) vereinigen.ORIGINAL INSPECTED3. Spritzgießeinheit nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerformstück (10) am Schachtabschnitt (33) "bei horizontaler Spritzgießeinheit eine horizontale Anschlußfläche (1Od) und am Schachtabschnitt (40) stets eine um 45° gegen die Horizontale geneigte Anschlußfläche (1Oe) aufweist.4.Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (-56) einenends eine einen Winkel von 90 und anderenends eine einen Winkel von 45° zu seiner Achse (b-b) einschließende Anschlußfläche (36b, 36a) aufweist.5·Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei horizontaler Spritzß-ioßeinheit an der Anschlußfläche (1Od) des Trägerformstückes (10) und bei vertikaler Spritzgießeinheit an der Anschlußfläche (36b) des Zwischenstückes (36) eine einen Schaftabschnitt (4-3) (in Figur 2) bildende, horizontale Führungsleiste (19) befestigt und an dieser Führungsleiste je das Lagerstück (20) des Behälter (23) angeschlossen ist.6.Spritzgießeinheit nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (23) auf der sich radial zum Hieselscliacht (43,33, 34 bzw. 43, 41, 40, 34) erstreckendeni'ührungsleiste (19) aus seiner Arbeitsposition (Fig. 1; 3) in eine Entleerungsposition verschiebbar und arretierbar ist, in welcher der Ausgang des Behälters (23) deckungsgleich mit einer Ausfallbohrung am freien Ende der Führungsleiste (19) ist.7.Spritzgieiieinheit nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (23) in eine zwischen Arbeitsposition (Figuren 1,3) und Entleerungsposition befindliche Zwischenposition verschiebbar und arretierbar ist, in welcher der Rieselschacht (43,33,34 bzw. 43,41,40, 34) unterbrochen ist.8. Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche 5 bis 7? dadurch gekennzeichnet, daß das im oberen Teil radialsymmetrische Lagerstück (20) an der planen Oberseite der Führungsleiste (19) anliegende horizontale Gleitflächen (2Ob) und an den Längskanten der Führungsleiste (19) anliegende vertikale Gleitflächen (20c) aufweist, die durch diametrale Führungsansätze (20a) gebildet sind.9. Spritzgießeinheit nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerstück (20) mit der Führungsleiste(19) mittels einer im Gewindeeingriff mit dem Lagerstück(20) stehenden Arretierschraube (27) verspannbar ist, wobei eine Druckscheibe (28) von der Arretierschraube (27) gleichzeitig auf die Unterseite eines Führungsansatzes (20a) des Lagerstückes (20) und auf die Unterseite des Führungsleiste (19) aufgepreßt ist.lO.Spritzgießeinehit nach einem der vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht im Betrieb befindliche Schachtabschnitt (33, bzw. 40) des Trägerformstückes (10) je mit einem Yerschlußkörper (29) verschließbar ist,der zum Verschließen beider Schachtabschnitte (33 "bzw. 40) geeignet ist.ΊΙ. Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der das Basisteil des im übrigen aus Stahlblech gefertigten Behälters (23) durch ein radialsymmetrisches Formstück (22) gebildet und dieses im Innern des Lagerstückes (20) angeordnet ist.■ 12.Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansrpüche 3 -11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleiste (19) auf beiden Seiten von dem JFührungsansatz (20a; des Lagerstückes (20) .-unter Bildung einer Nut hintergriffen ist.13· Spritzgießeinhoit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß' der Einfall schacht (34) auf der von der Düse des Plastifizierzylinders (17) angewandten Seite von einer vertikalen Fläche des Plastifizierzylinders und auf der gegenüberliegenden Seite von einer etwa um 45° gegen die Spritzachse (a-a) geneigten Fläche des Plastifizierungszylinders(I7) begrenzt ist.14. Spritzgießeinheit nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerformstück (10) eine auf Holmen (16) verschiebbar gelagerte Trägerbrücke ist, in welcher die hydraulischen Antriebszylinder (10a) für das Auffahren und Absetzen der Spritzgießeinheit auf die Spritzgießform angeordnet sind.
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