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DE3045702A1 - Pressform zur herstellung von hohlkoerpern aus holzfasern und/oder -spaenen - Google Patents

Pressform zur herstellung von hohlkoerpern aus holzfasern und/oder -spaenen

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Publication number
DE3045702A1
DE3045702A1 DE19803045702 DE3045702A DE3045702A1 DE 3045702 A1 DE3045702 A1 DE 3045702A1 DE 19803045702 DE19803045702 DE 19803045702 DE 3045702 A DE3045702 A DE 3045702A DE 3045702 A1 DE3045702 A1 DE 3045702A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recess
approach
mold
mould
punch
Prior art date
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Application number
DE19803045702
Other languages
English (en)
Other versions
DE3045702C2 (de
Inventor
Valentin 6503 Mainz-Kastel Schollmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3045702A1 publication Critical patent/DE3045702A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3045702C2 publication Critical patent/DE3045702C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N5/00Manufacture of non-flat articles
    • B27N5/02Hollow articles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Preßform zur Herstellung von Hohlkörpern
  • aus Holzfasern und/oder -Spänen Die Erfindung betrifft eine Preßform zur Herstellung von Hohlkörpern aus Holzfasern und/oder -spänen unter Verwendung eines Bindemittels bestehend aus einer Unter form mit einer Ausnehmung für das zu verpressende Gemisch und einer Oberform mit einem in die Ausnehmung der Unterform schiebbaren Ansatz, wobei bei eingeschobenem Ansatz zwischen der Oberfläche der Ausnehmung und der Oberfläche des Ansatzes ein Raum für den zu pressenden Hohlkörper ist.
  • Pressen der genannten Art sind bekannt. Sie weisen den Nachteil auf, daß beim Pressen das in die Ausnehmung in der Unterform eingefüllte Gut vom Ansatz an der Ober form im wesentlichen auf den Boden und nicht an die Seitenwandungen der Ausnehmung gedrückt wird. Der Boden des Hohlkörpers wird also erheblich stärker verdichtet als es die Seitenwandungen werden. Wird ein solcher Hohlkörper als Fuß an eine Palette angeformt, besteht die Gefahr, daß bei der gewollten Belastung der Palette die Seitenwandung des Hohlkörpers, also des Fußes brechen und dadurch die Platte unbrauchbar wird.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, wurde auch schon vorgeschlagen, die Seitenflächen der Ausnehmung mit mehreren übereinanderliegenden scharfkantigen Stufen zu versehen. Durch diese Stufen wird erreicht, daß das eingefüllte Gemisch beim Pressen in erheblich größerem Umfange auf die Seitenwandungen gedrückt wird als dann, wenn die Seitenwandungen glatt sind.
  • Die Seitenwandungen werden also stärker verdichtet. Dennoch sind auch bei dieser Gestaltung die Seitenwandungen des Hohlkörpers nicht so stark verdichtet wie der Boden.
  • Zur noch weiteren Verbesserung wurde dann auf das freie Ende des kegelstumpf-bzw. pyramidenstumpfförmigen Ansatzes an der Ober form ein relativ flacher Kegel bzw. flache Pyramide aufgesetzt. Eine gleichmäßige Verdichtung des Bodens und der Seitenwände des Hohlkörpers über deren ganze Höhe kann jedoch auch mit einem so gestalteten Ansatz an der Oberform nicht erreicht werden.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Preßform der Eingangs genannten Art zu schaffen, mit der es möglich ist, Hohlkörper herzustellen, die überall praktisch gleichmäßig verdichtet sind.
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß in der Ausnehmung in der Unterform etwa zentrisch ein in den Boden der Ausnehmung schiebbarer Stempel angeordnet ist.
  • Die Ausnehmung in der Unterform und der Ansatz an der Oberform sind vorteilhaft kegelstumpfförmig oder pyramidenstumpfförmig, von den einander zugekehrten Oberflächen der Oberform und der Unterform weg sich stetig verjüngend ausgebildet.
  • Die Kopffläche des Ansatzes ist dabei vorteilhaft gerundet, während der Boden der Ausnehmung zweckmäßig eben ist. Die Seitenwandungen der Ausnehmung sollten glatt sein. Die Höhe des Stempels sollte etwa ein Drittel der Tiefe der Ausnehmung betragen und der Durchmesser des Stempels etwa ein Drittel des Durchmessers der Ausnehmung,gemessen auf dem Boden.
  • Beim Einfüllen fällt das zu pressende Gemisch über den Stempel bis seitlich von diesem auf den Boden. Ist die Ausnehmung gefüllt, wird die Form geschlossen und dabei der Ansatz an der Oberform in die Ausnehmung in der Unterform geschoben.
  • Durch den Stempel bedingt, wird das Gemisch in sehr starkem Umfange in Richtung auf die Seitenwandungen der Ausnehmung gedrückt. Erst dann, wenn der vom Ansatz ausgeübte Pruck ausreicht, die Kraft, die den Stempel hochdrückt und den Reibungswiderstand des in die Ausnehmung reichenden Stempels im angepreßten Gemisch zu überwinden, wird der Stempel nach unten geschoben. Dies tritt im allgemeinen erst dann ein, wenn das freie Ende des Ansatzes den Stempel berührt. Ist der Ansatz ganz eingeschoben und der Stempel in den Boden geschoben, St der Preßvorgang beendet.
  • Wie die Praxis zeigt, sind die in einer solchen Preßform geformten Hohlkörper praktisch überall gleichmäßig verdichtet.
  • Der Stempel ist zweckmäßig gegen die Kraft einer Feder in den Boden der Ausnehmung schiebbar.
  • Abhängig vom Gemisch, insbesondere dessen Füllgewicht, kann der Fall eintreten, daß beim Einschieben des Ansatzes in die Ausnehmung bevor der Ansatz den Stempel berührt, das Gemisch derart stark auf die Seitenwandungen gedrückt wird, daß beim fertigen Formkörper die Seitenwandungen oben stärker verdichtet sind, als unten und insbesondere als der Boden. Um solches zu vermeiden, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, den Ansatz an der Oberform mit einer oder zweckmäßig mehreren, vorteilhaft ganz umlaufenden Stufe zu versehen. Diese Stufen können in den Ansatz eingeschnitten sein. Zweckmäßig ist es jedoch, sie auf den Ansatz aufzusetzen. Die nach unten freien ebenen Flächen dieser Stufen drücken dann das Gemisch nach unten.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die geformten Hohlkörper, völlig unabhängig vom Gemisch, immer praktisch überall gleichmäßig verdichtet sind.
  • Es besteht die Möglichkeit, daß der geformte Hohlkörper im Boden ein Loch aufweist, welches jedoch maximal so groß ist, wie der Querschnitt des Stempels, im allgemeinen nur so groß wie der Berührungspunkt zwischen Ansatz und Stempel. Für die Festigkeit des rlohlkörlDers, ist dieses Loch ohne Nachteil.
  • Wird der Hlhlkörper als Fuß an eine Palette angeformt, wird die Unterform der Preßform für die Palette mit den entsprechenden Ausnehmungen und die Oberform mit den entsprechenden Ansätzen versehen. Im allgemeinen sind bei Paletten vier Füße vorgesehen,nämlich im Bereich jeder Ausnehmung liner.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figur und in den Unteransprüchen dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
  • In der Figur ist die Erfindung an einer Ausführungsform beispielsweisedargestellt, ohne auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein.
  • Die Preßform besteht aus der Unterform 2 und der Oberarm 7.
  • Die Unterform 2 weist auf der Oberseite eine kegel stumpfförmige Ausnehmung 1 auf, in die das zu pressende Gemisch eingefüllt wird. In diese Ausnehmung 1 ist unten ein Stempel 4 angeordnet, dessen Höhe etwa ein Drittel der Tiefe der Ausnehmung 1 beträgt. Der Durchmesser dieses Stempels 4 ist etwa ein Drittel des Durchmessers der Ausnehmung 1 gemessen auf dem ebenen Boden 3. Im Boden 3 ist eine Ausnehmung 9 vorgesehen, deren Durchmesser dem Durchmesser des Stempels 4 entspricht und deren Tiefe geringfügig größer ist als die Länge des Stempels 4. In diese Ausnehmung 9 ist der Stempel 4 gegen den Druck einer Druckfeder 5 einschiebbar. Um eine sichere Führung des Stempels 4 zu erreichen, sollte bei entspannter Feder 5 der Stempel 4 noch ein Stück in die Ausnehmung 9 hineinragen. An der Unterfläche der Oberform 7 ist ein kegelstumpfförmiger Ansatz 6 mit gerundetem freien Ende angeordnet. Auf der seitenfläche dieses Ansatzes 6 sind in Abstand übereinander und in Abstand sowohl von der Platte der Oberform 7 als auch in Abstand vom freien Ende 2 umlaufencle Stufen 8 aufgesetzt mit nach unter freier, inetwa ebener Fläche. Der Ansatz 6 ist derart gestaltet, daß bei geschlossener Form zwischen der Oberfläche des Ansatztes 6 und der Oberfläche der Ausnehmung 7 überall ein Spalt verbleibt, der der gewünschten Stärke des zu pressenden Hohlkörpers entspricht.
  • Ist die Ausnehmung 1 gefüllt, wird die Form geschlossen und dabei der Ansatz 6 an der Oberform 7 in die Ausnehmung 1 in der Unterform 2 geschoben. Der Ansatz 6 drückt, wie die Praxis zeigt, das zu pressende Gemisch derart gegen die Wand und den Boden der Ausnehmung, daß ein Hohlkörper entsteht, bei dem der Boden und die Seitenwand überall praktisch gleichmäßig verdichtet sind. Spätestens dann, wenn das freie Ende des Ansatzes 6 die Oberfläche des Stempels 4 berührt, wird der Stempel 4 gegen die Kraft der Feder 5 in die Ausnehmung 9 gedrückt.
  • Der Stempel 4 mit der Feder 5 kann gleichzeitig als Auswerfer gestaltet sein zum Härten der geformten Körper weisen Oberform 7 und Unterform 2 Durchgänge 10 auf,durch die nach dem Schließen der Form ein entsprechendes Heizmittel mit entsprechender Temperatur geleitet wird, z.B. Heißwasser.
  • Oberform 7 und Unterform 2 werden in an sich bekannter Weise in die als nicht zur Erfindung gehörig nicht dargestellte Presse eingesetzt. Auch der Aussdihß der Durchgänge 10 an einen Heißwasserkessel odgl. erfolgt in an sich bekannter, nicht dargestellter Weise.
  • L e e r s e i t e

Claims (13)

  1. Patentanspxüche (1.) Preßform zur Herstellung von Hohlkörpern aus Holzfasern und/oder -spänen unter Verwendung eines Bindemittels bestehend aus einer Unterform mit einer Ausnehmung für das zu verpressende Gemisch und einer Oberform mit einem in die Ausnehmung der Unterform schiebbaren Ansatz, wobei bei eingeschobenem Ansatz zwischen der Oberfläche der Ausnehmung und der Oberfläche des Ansatzes ein Raum für den zu pressenden Hohlkörper ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung(l) in der Unterform (2) etwa zentrisch ein in den Boden (3) der Ausnehmung (1) schiebbarer Stempel (4) angeordnet ist.
  2. 2. Preßform nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel 4) gegen die Kraft einer Feder (5) in den Boden (3) der Ausnehmung (1) schiebbar ist.
  3. 3. Preßform nach Anspruch 1 und/oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (6) an der Oberform (7) von der Oberform (7)Weg sich stetig verjüngt.
  4. 4. Preßform nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (6) an der Oberform (7) eine oder mehrere vorteilhaft ganz umlaufende Stufen (8) aufweist.
  5. 5. Preßform nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (8) in den Ansatz (6) eingeschnitten sind.
  6. 6. Preßform nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (8) auf den Ansatz (6) aufgesetzt sind.
  7. 7. Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Ansatzes (6) gerundet ist.
  8. 8. Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (6) kegelstumpfförmig mit gerundetem freien Ende ausgebildet ist.
  9. 9. Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (1) in der Unterform (2) sich nach unten stetig verjüngt.
  10. lo.Preßform nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (1) einen ebenen Boden (3) aufweist.
  11. ll.Preßform nach Anspruch 9 und/oder lo dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (1) kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
  12. 12.Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Ausnehmung (1) glatt ist.
  13. 13.Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 , 2 und 9 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Stempels(4) in etwa ein Drittel der Tiefe der Ausnehmung(l) beträgt.
    14Preßform nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2 und 9 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Stempels(4) etwa ein Drittel des Durchmessers der Ausnehmung (1) gemessen auf dem Boden (3) beträgt.
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