DE3045792A1 - Einrichtung zur herstellung von luftreifen - Google Patents
Einrichtung zur herstellung von luftreifenInfo
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Description
Patentanwälte
Dipl -Ing Dipl -Chum Dipl -Ing
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser
Ernsbergerstratie 19 vU4b /V^
8 München 60
4. Dezember 1980
Kational-Standard Company
60i Worth Eignth Street
ITiles, Michigan 49120 U.S.A.
60i Worth Eignth Street
ITiles, Michigan 49120 U.S.A.
Unser Zeichen: N 687
Einrichtung· zur Herstellung von Luftreifen
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Herstellung
von Luftreifen, und zwar insbesondere auf solche Einrichtungen, bei welchen das Karkassenmaterial ohne Verwendung von
festen Aufweitungselementen pneumatisch aufgeweitet wird. Es ist somit eine erste Aufgabe der Erfindung, eine neue Einrichtung
zur Herstellung von Luftreifen zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung
einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, bei welcher das Karkassenmaterial zwischen den Wulstkernen pneumatisch
auf neuem und schnellem Wege ohne die Verwendung von festen Aufweitungselementen expandiert wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, bei welchen
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BAD ORIGINAL
das Karkasseninaterial zwischen den Wulstkernen durch unmittelbare
Einwirkung von Luft auf das Karkaesenmaterial pneumatisch
expandiert wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer
neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen der vorgenannten
Art, bei welcher das Hochhalten und das Anbringen der Seitenwandteile auf pneumatischem Wege erfolgen kann.
Einrichtungen zur Herstellung von Luftreifen, bei welchen der zwischen den Wulstkernen befindliche Teil des Karkassenmaterials
pneumatisch aufgeweitet wird, sind bereits bekannt. Als Beispiele dafür seien die US-Patentschriften 3 035 ^29
sowie 3 053 308 genannt. Die vorliegende Erfindung hat zur wesentlichen Aufgabe, diese bekannten Einrichtungen zur Herstellung
von Luftreifen zu verbessern.
Es sind auch bereits Einrichtungen zur Herstellung von Luftreifen bekannt, bei welchen das Hochf.alten und das Anbringen
der Seitenwandteile auf pneumatischem Wege erfolgt, wie sich dies beispielsweise aus den US-Patentschriften 3 053
und 3 833 445 ergibt. Zu den wesentlichen Aufgaben der vorliegenden Erfindung gehört es auch, diese bekannten Einrichtungen
zu verbessern.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, bei
welcher die der Formgebung der Karkasse dienenden Arbeitsgänge in neuer und zeitsparender Weise durchgeführt werden.
Zusätzlich zu dieser Aufgabe soll die Einrichtung dazu dienen, die vorgenannten Arbeitsgänge auf pneumatischem Wege
durchzuführen.
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Bei dem Betrieb der bisher bekannten Einrichtungen zur Herstellung
von Luftreifen, bei welchen das Karkassenmaterial zwischen den Wulstkernen durch mechanisch oder pneumatisch
betätigte Einrichtungsteile aufgeweitet wird, trat durchweg die Schwierigkeit auf, daß die Reifenrohlinge die Neigung
haben, nach dem Aufweiten an Teilen der Einrichtung anzukleben oder sonstwie anzuhaften. Eine andere Schwierigkeit
ergab sich daraus, daß das Karkassenmaterial häufig zu Unregelmäßigkeiten,
wie z.B. Verdickungen oder anderen Unebenheiten, neigte, die durch die das Aufweiten des Karkassenmaterials
bewirkenden Teile verursacht wurden.
Es ist somit auch eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, dafür zu sorgen, daß das Karkassenmaterial auf
neue und zeitsparende Weise aufgeweitet werden kann, ohne daß dabei innere Aufweitungsteile Verwendung finden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, bei welcher
die Aufweitung des Karkassenmaterials zwischen den Wulstkernen in neuer und zeitsparender V/eise bewirkt werden
kann, ohne daß das Material durch innere Aufweitungsteile der Einrichtung verformt wird oder an solchen Einrichtungsteilen
anhaften kann.
Koch eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer
neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, deren Einrichtungsteile schnell und leicht ausgewechselt werden können,
um die Einrichtung für die Herstellung verschiedener Reifengrößen brauchbar zu machen, ohne daß dazu ein größerer Umbau
und längere Stillstandszeiten erforderlich sind.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen Einrichtung der vorgenannten Art zur Herstellung von
Luftreifen, welche eine-neue Zwischentrommel und zwei Endtrommeln
aufweist, die sich an entgegengesetzten Enden der Zwischentrommel befinden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, auf welcher
in einem einzigen Arbeitsgang ein vollständiger Reifen erzeugt werden kann.
Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der
Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, die zur endgültigen Fertigung eines Reifens dienen kann, der auf einer anderen Einrichtung voi'gefertigt wurde.
Schaffung einer neuen Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen, die zur endgültigen Fertigung eines Reifens dienen kann, der auf einer anderen Einrichtung voi'gefertigt wurde.
Koch eine andere Aufgabe der Erfindung besteht in der
Schaffung einer neuen Einrichtung der vorgenannten Art zur Herstellung von Luftreifen, die im Betrieb wirtschaftlich ist und leicht und mit geringen Kosten angefertigt werden kann.
Schaffung einer neuen Einrichtung der vorgenannten Art zur Herstellung von Luftreifen, die im Betrieb wirtschaftlich ist und leicht und mit geringen Kosten angefertigt werden kann.
Weitere Aufgaben der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, den Patentansprüchen und der Zeichnung. Die
Zeichnung zeigt bevoi'zugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
und läßt deren Grundgedanken erkennen. Diese G-rundgedanken
können in anderen Ausführungsformen mix baulichen Abweichungen verwirklicht werden, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung
verlassen wird.
In der Zeichnung sind:
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Fig. 1 ein Längsschnitt einer Einrichtung zur Herstellung
von Luftreifen gemäß der Erfindung, wobei sich die Einrichtung in der rechten Hälfte in zusammengelegter
Stellung und in der linken Hälfte in expandierter Stellung befindet,
Fig. 2 ein Teil des Längsschnittes der Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 2A ein Teilschnitt durch die V/ulstkern-Klemmvorrichtung
gemäß der Erfindung in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 ein Teilschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 2 in weiter vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 ein Teilschnitt nach Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 bis 7 Längsschnitte durch den rechten Abschnitt
der Fig. 2 in verschiedenen Stellungen der Einrichtungsteile bei der Herstellung eines Reifens,
Fig. 8 ein Teilquerschnitt, woraus sich die Verbindung von Strukturelementen des Reifens ergibt,
Fig. 9 bis 12 Längsschnitte durch den rechten Abschnitt
der Fig. 2 ähnlich den Fig. 5 bis 7, woraus sich jedoch verschiedene zusätzliche Stellungen der
Einrichtungsteile bei der Herstellung eines Reifens
ergeben,
Fig. 13 ein Teilquerschnitt nach Linie 13-13 in Fig. 2,
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Fig. 14 ein Längsschnitt ähnlich Fig. 2 durch eine abgeänderte
Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 15 bis 17 Längsschnitte durch den rechten Abschnitt
der Fig. 14 und ähnlich den Fig. b bis 7 bei der abgeänderten Aurjführungsform nach Fig. 14.
Die Fig. 1 bis 13 der Zeichnung zeigen eine der Erfindung entsprechende Einrichtung 1 zur Herstellung eines vollständigen
Luftreifens in der derzeitig bevorzugten Ausführung sform.
Die Einrichtung 1 ist so ausgebildet, daß sie in jede geeignete Reifenherstellungsmaschine, beispielsweise in eine Maschine
eingefügt werden kann, wie sie in der US-Patentschrift 4 007 081 beschrieben ist.
Die Einrichtung 1 hat eine Zwischentrommelanordnung 2 und
zwei Endtrommelanordnungen 3 und 3a, die sich in der Längsrichtung
der Zwischentrommelanordnung 2 an deren Enden anfügen. Die Endtrommelanordnungen 3 und 3a befinden sich also
gemäß Fig. 1 und 2 auf der rechten bzw. linken Seite der Zwischentrommelanordnung 2. Die Trommelanordnungen 2, 3 und
3a und die zu ihrer Betätigung dienenden Vorrichtungen befinden sich in symmetrischer Stellung auf beiden Seiten der
mittleren Querschnittsebene 4 der Einrichtung 1. Dabei tragen in der Zeichnung Einrichtungsteile, welche sich links
von der mittleren Querschnittsebene 4 befinden und gleichen Einrichtungsteilen rechts dieser Ebene entsprechen, zwar
die gleichen Bezugszahlen, jedoch mit dem Zusatz "a". Ferner
ist zu beachten, daß in den Fig. 1 und 2 die Teile der Trommeln 2 und 3 und deren Betätigungsvorrichtungen auf der rech-
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ten Seite der Mittelebene 4 in zusammengelegtem Zustande dargestellt
sind, während sich die Teile der Trommeln 2 und 3a und deren Betätigungsvorrichtung auf der linken Seite der
Mittelebene 4 in diesen Figuren in aufgeweiteter oder expandierter Stellung befinden.
Die Einrichtung 1 hat eine hohle Hauptwelle 5, die sich in
der Längsrichtung durch die Einrichtung erstreckt. Die V.'elle b geht also axial durch die Trommeln 2,. 3 und 3a hindurch.
Ihr rechtes Ende ist mit einem Montierungsflansch- 6 verbunden,
der mit dem Antrieb oder einem sonstigen umlaufenden Teil einer Reifenherstellungsmaschine in Verbindung steht,
die nicht dargestellt ist. Das linke Ende der Hauptwelle 5 kann in irgendeinem nicht gezeigten Tragteil dieser Reifenherstellungsmaschine
gelagert sein.
Rechts von der Mittelebene 4 umgibt die Welle 5 eine im
wesentlichen zylindrische Trägereinheit 7· Die Trägereinheit 7 hat ein Gehäuse 8 mit im wesentlichen zylindrischer
Seitenwand 9, welche mit Abstand um die Hauptwelle b herumläuft.
Die Seitenwand 9 hat einen äußeren Endabschnitt 10, dessen Ende radial nach innen vorspringende Ringflanschen
11 bzw. 12 trägt (Fig. 2). Die Flanschen 11 und 12 sind
auf der Hauptwelle mit verhältnismäßig dichter, jedoch frei verschiebbarer Passung angeordnet, wodurch die Trägereinheit
7 auf der Welle 5 gelagert ist. Der innere Endabschnitt 13 der Seitenwand 9 des Gehäuses 8 ist mit dem
inneren Ende des hinteren Endabschnittes 10 der Seitenwand durch Bolzen 14 verbunden, welche sicn durch den inneren
Flansch 12 erstrecken. Von da ab weitet sich der Endabschnitt 13 radial nach außen auf, wie dies Fig. 2 zeigt.
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Der äußere Endabschnitt 10 der Seitenwand 9 hat an seinem inneren Ende einen radial nach außen vorspringenden Plansch
15, von dessen äußerem Umfang sich ein Hülsenteil 16 in Abstand von und konzentrisch mit dem äußeren Ende 17 des
inneren Endabschnitts 13 der Seitenwand 9 in Richtung nach
der Mittelebene 4 erstreckt. Auf diese Weise ist ein die Welle b umgebender Ringzylinder 18 gebildet. In diesem
Zylinder 18 befindet sich ein Ringkolben 19, der darin
koaxial mit der Hauptwelle 5 hin und her verschiebbar ist.
Der Kolben 19 hat einen ringförmigen Kopf 20, welcher in dem Zylinder eine verhältnismäßig dichte Passung hat, jedoch
zwischen der Hülse 16 und dem äußeren Ende 17 des inneren Endabschnittes 13 der Seitenwand 9 frei verschiebbar
ist. Der Kolben 19 trägt auch eine ringförmige Hülse 21, welche konzentrisch mit der Hauptwelle 5 von dem Kopf 20
nach der Mittelebene 4 hin verläuft (Pig. 2). Das innere Ende der,Hülse 21 umgibt mit Gleitpa^sung die Außenseite
eines Zwischenteiles 22 des inneren Endabschnittes 13 der Seitenwand 9 und bildet so einen weiteren-Ringzylinder
zwischen der Hülse 21 und dem äußeren Ende 17 des inneren Endabschnittes 13 der Seitenwand 9 (Fig. 2).
Links von der Mittelebene 4 ist eine Trägereinheit 7a angeordnet, welche in ihrer Ausbildung mit der Trägereinheit 7,
wenn auch spiegelbildlich, übereinstimmt.
Durch die Hauptwelle 5 erstreckt sich koaxial eine innere
Spindel 24, welche in Lagern 25 bzw. 26 am rechten bzw. linken Ende der Hauptwelle gelagert ist (Fig. 1). Die innere
Spindel 24 hat Endabschnitte 27 bzw. 27a, die sich auf ent-
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gegengesetzten Seiten der Mittelebene 4 befinden und gegenläufige Gewinde tragen. Mit diesen gegenläufigen Gewindeabschnitten
stehen Muttern 28 bzw. 28a in Eingriff, welche bei Drehung der Spindel 24 in der einen Richtung nach innen
gegeneinander bewegt und. bei Drehung der Spindel 24 in der anderen Richtung nach außen voneinander weg bewegt werden,
wobei sich die Muttern in der Kittelebene 4 stets in gleichem Abstand befinden.
Die Hauptwelle ,5 hat zwei diametral gegenüberliegende Schlitze
29, die sich rechts der Mittelebene 4 befinden, und zwei dia-,
metral gegenüberliegende Schlitze 29a, die sich links der '.
Mittelebene 4 befinden, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Jede der Muttern 28 und 28a hat zwei Ansätze 30 bzw. 50a, die
durch einen der Schlitze 29 bzw. 29a nach außen hindurchragen. Die Ansätze 30 und 30a stehen mit den Planschen 12
bzw. 12a der Trägereinheiten 7 bzw. 7a durch Bolzen 31 bzw.
31a in Verbindung. Yfenn die Muttern 28 bzw. 28a in der Längsrichtung
der inneren Spindel 24 nach innen bzw. nach außen bewegt werden, so führen demnach die Trägereinheiten 7 bzw.
7a längs der Hauptwelle eine entsprechende Bewegung nach innen bzw. nach außen aus, wobei sie sich von der Mittelebene
4 stets in gleichem Abstand befinden.
Die Mitteltrommelanordnung 2 hat ein mittleres Trägerelement 32, welches sich in der mittleren Querschnittsebene 4 der
Einrichtung 1 befindet (Pig. 2). Das mittlere Trägerelement 32 hat einen Fuß- oder Montierungsring 33 (Fig. 2 und 4),
der auf der Außenseite der Hauptwelle 5 zwischen und in Abstand von den Schlitzen 29 und 29a befestigt ist. Weiterhin
hat das Trägerelement 32 eine Scheibe 34, die von dem Montierungsring 33 radial nach außen gerichtet ist (Fig. 3)· Die
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Scheite 54 hat ihrerseits einen Hauptteil 55, der von dem
Montierungsring 55 radial nach außen verläuft, und einen Kopfteil 56, der auf dem äußeren Ende des Hauptteils 55 beispielsweise
durch Bolzen 57 (Fig. 5) befestigt ist, Die radial äußere Fläche 56 des Kopfteiles 56 bildet eine ringförmige
Tragfläche, die mit der Welle 5 konzentrisch ist.
Zweckmäßig umgibt die Außenseite 58 des Kopfteiles 56 eine
elastische Trommelhülle oder Membran 59. Diese Trommelhülle oder Membran hat verdickte ringförmige Endteile 40, 40a, die
in Endringen 41 und 41a untergebracht sind, welche an den inneren Enden der inneren Endabschnitte 15 bzw. 15a der Seitenwände
9 bzw. 9a der Trägereinheiten 7 bzw. 7a eine Befestigung haben. Deren Zweckbestimmung wird im einzelnen
nachfolgend erläutert werden.
Die Endtrommel 5 hat eine Mehrzahl von länglichen Tragarmen oder Trommelsegmenten 42, die mit gleichem Abstand rund um
die Trägereinheit 7 verteilt sind. Jedes der Trommelsegmente 42 hat einen länglichen Hauptteil 45 mit einem äußeren Bein
44 und einem inneren Bein 45, die von den betreffenden Enden des Hauptteils nach innen zu der Trägereinheit 7 hin verlaufen.
Die freien Enden der Beine 44 sind gelenkig an die Endabschnitte der Trägereinheit 7 z.B. mit Hilfe von Bolzen
46 angeschlossen. Jedes der inneren Beine -45 der Trommelsegmente
42 hat eine gelenkige Verbindung mit Hilfe einer Lasche 47 mit dem ringförmigen Kolben 19. Zweckmäßig haben
die Beine 44 und 45 und die Laschen 47 eine solche Länge, daß sich bei voll zusammengelegter Stellung der Endtrommel 5
und in der äußersten Stellung in dem Zylinder 18 gemäß Fig. 2 befindlichem Kolben 19 der Hauptteil 45 jedes der
Trommelsegmente 42 in äußerem Abstand von der Hauptwelle 5,
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jedoch in paralleler Lage zu dieser, befindet. Jedes der Hauptteile
43 jedes der Trommelsegmente 42 hat ein gebogenes Wulstkern-Klenimelement
48 üblicner Art, das an dem inneren Ende desselben angeordnet ist.
Der äußere Umfang der Endtrommel 3 trägt einen aufblasbaren
Hochfaltsack 49 (Fig. 2, 5 bis 7 und 9 bis 12). Der Sack kann von jeder geeigneten Art sein und beispielsweise der
US-Patentschrift 3 833 44b entsprechen. Zweckmäßig ist der
Hochfaltsack jedoch als Zweikammersack oder als Doppelsack ausgebildet, derart, daß ein äußerer Niederdrucksack 50
und ein innerer Hochdrucksack 51 vorhanden ist (Pig. 5 und
10). Der Niederdrucksack 50 hat eine innere Gummischicht und eine äußere Gummischicht 53 (Fig. 5), die auch durch
Stahlcorde oder anderes zugfestes Material axial verstärkt sein können. Am inneren Ende des Sackes 50 bildet die innere
Schicht 52 einen abgestumpften Kegel 54, der dicht in entsprechende
Nuten in den Wulstkern-Klemmelementen 48 an den
inneren Enden der Trommelsegmente 42 paßt. Die abgestumpften Kegelelemente 54 haben Einlasse, so daß ein Druckmedium in
den Sack 50 gelangen kann, um dessen Aufblähung zu bewirken
bzw. um das Druckmedium zum Zwecke des Zusammenfalten des Sackes 50 aus diesem abzulassen.
Der Hochdrucksack 51 hat auch zwei Gummischichten 55 und 56, die sich axial außerhalb des stumpfkegeligen Teiles 54
und innerhalb des Sackes 50 befinden (Pig. 5 und 10). Dabei können nicht dargestellte Durchlässe vorhanden sein, durch
die ein Druckmedium in den Hochdrucksack 51 eingeleitet und aus diesem wieder abgelassen werden kann, wie dies nachfolgend
im einzelnen erläutert werden wird.
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Auf der Trägereinheit 7a links von der Kittelebene 4 in Fig. ί
sind eine Endtrommel 3a und ein aufblasbarer Hochfa.ltsack 49a
angeordnet, die in ihrer Konstruktion der Endtrommel 3 bzw. dem Hochfaltsack 49 entsprechen. Wie schon gesagt, sind Teile
links der Kittelebene 4, welche Teilen der Endtroinmel 3 und
des Sackes 49 entsprechen, in der Zeichnung mit den gleichen Bezugszahlen, jedoch mit dem Zusatz "a" versehen.
Wird beim Betriebe der Einrichtung 1 die innere Spindel gegenüber der Hauptwelle gedreht, so bewirkt dies eine Verschiebung
der Endtrommeln 3 und 3a in der Axialrichtung der Hauptwelle 5 zueinander nach innen bzw. nach außen. Das Aus-Uiaß
der Einwärtsbewegung der Trägereinheiten 7 und 7a und
der Endtrommeln 3 und 3a kann durch geeignete Mittel, wie
z.B. durch Endschalter, gesteuert werden, die mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor für den Antrieb der Spindel
verbunden sind. Die Begrenzung der Auswärtsbewegung der
Trägereinheiten 7 und 7a und der Endtrommeln 3 und 3a und die Regelung der Stellung des Wulstkernes in dem in der
Einrichtung 1 herzustellenden Reifen erfolgt jedoch zweckmäßiger mittels einer Anschlagmutter oder Anschlaghülse 57,
die mit dem inneren Endteil 58 des Montierungsflansches 6 in Gewindeeingriff steht. Die Einstellmutter 57 erstreckt
sich von dem Montierungsflansch 6 axial nach innen, und sie umfaßt die Hauptwelle 5i innerhalb welcher das innere Ende
der Mutter 57 als Anschlag für den äußeren Flansch 11 der Trägereinheit 7 dient, wenn die Trägereinheiten 7 und 7a
und die Endtrommeln 3 und 3a auf der inneren Spindel 24 die gewünschten äußersten Stellungen erreicht haben. Wird
die Mutter 57 auf dem Endteil 58 des Montierungsflansches 6 gedreht, so können dadurch die äußersten Stellungen der
Trägereinheiten 7 und 7a und der Endtrommeln 3 und 3a ohne
Schwierigkeit genau eingestellt werden.
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Die Einstellung der Trägereinheiten 7 und 7a in.'ihre nonuale
Ausgangs- oder Ruhestellung vor der Ingangsetzung eines Arbeitsganges zur Reifenherstellung erfolgt normalerweise
durch Einstellung des Trommelantriebes. Die Einstellung kann jedoch "durch Anbringung eines Handrades W auf der Spindel 24
und Drehung dieses Handrades vervollständigt werden (Fig. 1).
Dabei ist die Spindel 24 von ihren Antriebsniitteln zu trennen
und die Trägereinheit 7 in die erwähnte Anschlagstellung mit dem inneren Ende der Anschlagmutter 57 zu bringen. Diese
Handeinstellung der Trägereinheit wird am besten für die Trommeleinstellung auf ein bestimmtes Reif enprogz-amm benutzt.
Die Welle 5 umgibt eine ringförmige elastische Hülse oder Membran 59 in äußerem Abstand und konzentrisch mit der Welle
5. Die Hülse oder Membran hat einen kegelstumpfförmigen Teil
60, der den äußeren Umfang darstellt und sich zwischen dem kegelstumpfförmigen Teil 54 des aufblasbaren Hochfaltsackes
und der Innenfläche des Wulstkern-Kleinmelementes 48 befindet
(Fig. 2). Der innere ringförmige Kantenteil der Membran 59
ist an dem inneren Gehäuseendteil 13 in geeigneter Weise, z.B. mittels eines geschlossenen Metallringes 75 oder mittels
Bolzen oder Schrauben 61 befestigt (Fig. 2). Eine andere Membran 59a, die in ihrer Konstruktion der Membran 59
entspricht, ist auf der linken Seite der Mittelebene 4 in ähnlicher Weise in der Einrichtung 1 festgelegt. Die Membranen
59 und 59a sind für den nachstehend im einzelnen erläuterten Zweck luftundurchlässig.
Die Trommelhülse 39 der Einrichtung 1 hat eine Mehrzahl von auf dem Umfang in Abstand befindlichen durchgehenden Öffnungen
62, deren Zweck ebenfalls nachstehend angegeben werden wird.
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Beim Betrieb der Einrichtung 1 zur Reifenherstellung werden
die Zwischentrommel 2 und die Endtrommeln 3 und 3a zunächst in ihre vollständig zusammengelegte Stellung gebracht, wobei
die Endtromraeln 3 und 3a sich auf der Hauptwelle b in ihrer
äußersten Stellung befinden, in welcher der Flansch 11 der Trägereinheit 7 an der Einstellmutter bl für die Wulstkernlagerung
anliegt, so wie dies in Fig. 2 für den Einrichtungsteil rechts von der Mittelebene 4 dargestellt ist. In dieser
Stellung der Einrichtung 1 befinden sich die Kolben 19 und 19a in den Zylindern 18 bzw. 18a in ihren äußersten Stellungen,
so wie dies in Fig. 2 bei dem Kolben 19 gezeigt ist. Dadurch liegen die Außenflächen der Beutel 49 und 49a auf den
Endtrotnmeln 3 und 3a und die Außenfläche der Hülse 39 auf der
Zwischentrommel 2 in axialer Ausrichtung miteinander. Bei einer solchen Stellung der Einrichtungsteile können in üblicher
Weise und wie aus Fig. 5 ersichtlich Karkassen- und Seitenwandmaterialien 63 über die elastische Trommelhülse
39 und die Hochfaltsäcke 49 und 49a herübergelegt werden, während die Wulstkerne 64 und 64a radial außerhalb der
Wulstkern-Klemmelemente 48 und 48a in Stellung gebracht und durch nicht dargestellte Wulstkernhalter in Stellung gehalten
werden können.
Nun kann Druckluft in die Zylinder 18 und 18a in den Trägereinheiten
7 bzw. 7a durch nicht dargestellte Einlasse eingeleitet werden, um so die Kolben 19 und 19a axial einwärts
zu bewegen, während die Zylinder 23 und 23a zu dieser Zeit mit der Atmosphäre in Verbindung stehen. Die Einwärtsbew^ung
der Kolben 19 und 19a bewirkt, wie aus Fig. 6 ersichtlich,
über die Lenker 47 eine Bewegung der Wulstkern-Klemmelemente 48 und 48a auf den inneren Enden der EndtrommelSegmente 42
bzw. 42a radial nach außen. Dadurch wird das Reifenmaterial mit den Wulstkernen 64 genau und konzentrisch festgeklemmt.
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Hierauf kann die innere Spindel 24 durch geeignete Antriebsmittel,
z.B. durch einen nicht dargestellten Motor, in der notwendigen Richtung gedreht werden, damit sich die Muttern
28 und 28a axial einwärts aufeinander zu bewegen und dadurch
die Trägereinheiten 7 bzw. 7a nach innen mitnehmen. Gleichzeitig mit der Einwärtsbewegung der Trägereinheiten 7 und 7a
kann Druckluft in das Innere der Zwisehentrommelanordnung
zwischen den Trägereinheiten 7 und 7a eingelassen werden. Die
in die Trommelanordnung 2 eingeleitete Luft strömt durch die Öffnungen 62 in der Trommelhülse 39 nach außen in direktem
Kontakt mit der Innenseite des Abschnittes 65 des Karkassenmaterials 63 zwischen den Wulstkernen 64 und 64a. Die Membranen
59 und 59a dichten das Innere des Karkassenmaterials b3
zwischen den Wulstkernen 64 und 64a ab, so daß keine Luft nach außen zwischen den Endhülsen 13 und 13a und den Trommeln
3 und 3a austreten kann.
Die Einwärtsbewegung der Trägereinheiten 7 und 7a und die gleichzeitige Einwirkung von Druckluft auf die Innenseite
des Karkassenmaterials 63 veranlassen die Wulstkern-Kletnmelemente
48 und 48a und die festgelegten 'wulstkerne 64 und 64a, sich mit den Trägereinheiten 7 und 7a axial einwärts
zu bewegen. Außerdem wird dadurch der Abschnitt 65 des Karkassenmaterials 63 zwischen den Wulstkernen 64 und 64a
nach außen in eine kranzförmige Gestalt aufgeweitet, wie dies Fig. 7 zeigt. An dieser Stelle des Arbeiusganges ist
durch dif Ausdehnung deu Abuchnitlcu 65 des Kar>:assenmaterials
63 dieses Material einer Zugspannung und teilweise einer Vorformung unterworfen worden. Die axiale Einwärtsbewegung
der Wulstkern-Klemmelemente 48 und 48a zusammen mit den Trägereinheiten 7 bzw. 7a hat die festgelegten
V/ulstkerne 64 und 64a in Stelluxigen direkt radial innerhalb
der Schultern des in der Herstellung begriffenen Reifens
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gebracht. Nachdem die Trägereinheiten 7 und 7a auf der
Spindel 24 in diese zuletzt genannten innersten Stellungen gelangt sind, wird eine weitere Einwärtsbewegung der Trägereinheiten
7 und 7a in geeigneter Weise, z.B. durch einen nicht dargestellten Endschalter, auf dem Antriebsmotor der
Spindel 24 verhindert.
Jetzt können in üblicher Weise Zwischenlagen 66 und der
Laufstreifen 67 (Pig. 7) aufgelegt und an der teilweise
vorgeformten Reifenkarkasse wie aus Fig. 8 ersichtlich befestigt werden. Die Zwischenlagen und der Laufstreifen
können gewünschtenfalls auf einer Konfektionierungstrommel vorgefertigt und vorher radial über der Mitte 4 des Reifens
abgelegt werden. Sie würden dort durch nicht dargestellte Transportmittel gehaltert werden. In diesem Fall würde die
Karkasse durch die vorerwähnten Expansionsmittel direkt in die Gurtung und den Laufstreifen expandiert werden. Die
Transport- und Halterungsmittel werden dann entfernt, während die Befestigung des Laufstreifens gemäß Fig. 8 vervollständigt
wird. Die Seitenwandteile 68 des Reifenmaterials 63 können durch Aufblasen des Hochfaltsackes 49 und die
axiale Einwärtsbewegung von Druckringen 69 (Fig. 9 und 10)
an die Karkasse angelegt und gemäß Fig. 11 befestigt werden.
Bei der Inbetriebsetzung der Hochfaltsäcke 49 und 49a werden
die Hochdrucksäcke 51 und 51a (Fig. 9 und 10) zuerst aufgeblasen, um die Wulstkerne 64 und 64a zwischen die Karkassenteile
65 und 68 einzuschließen. Dann werden die Niederdrucksäcke
50 und 50a aufgeblasen und die Druckringe 69 nach innen bewegt, um so die Seitenwandteile und die äußeren Endteile
des Karkassenmaterials an den Seitenwänden des gebildeten Formlings 65 aus dem Karkassenmaterial 63 zur Anlage zu bringen.
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Hierauf kann Druckluft in die Zylinder 23 und 23a in den Trägereinheiten 7 und 7a eingelassen werden. Wenn die Zylinder
18 und 18a dabei mit der Atmosphäre in Verbindung stehen, so werden die Kolben 19 und 19a axial nach außen bewegt. Das hat
eine Bewegung, der wulstkern-Klermuelernente 48 radial einwärts
außer Eingriff mit den Wulstkernen des gebildeten Reifens zur Folge. Wird die Spindel 24 duren die nicht dargestellten Antriebsmittel
in umgekehrter Richtung gedreht,, so werden dadurch die Trägereinheiten 7 und 7a zurück in ihre äußerste
Stellung nach Fig. 12 bewegt, in welcher die Trägereinheit wieder an der Einstellmutter 57 Anschlag findet.
Die gebildete Reifenkarkasse kann dann über ein Ende der Einrichtung 1 von dieser abgenommen werden. Hierauf wird
der Reifen natürlich in einer üblichen "Vulkanisierform vulkanisiert,
um damit den Herstellungsgang abzuschließen.
Bei der Herstellung eines Reifens auf der Einrichtung 1 sollte der Luftdruck in dem Teil 65 des Karkassenmaterials
63 zwar ausreichend sein, um ein Verwinden desselben beim Hochfalten und bei der Seitenwandanlage zu verhindern, der
Luftdruck sollte jedoch nicht so groß sein, daß. auf den Teil 65 des Karkassenmaterials b3 übermäßig große, nach
außen gerichtete Kräfte übertragen werden, die ein Rutschen des Karkassenmaterials gegenüber dem Wulstkern 64 und den
Wulstkern-Klemmelementen 48 zur Folge haben könnte. Das Letztere gilt besonders bei Lastwagenreifen, welche normalerweise
breiter sind und deren Expansion eine größere Spannung auf die Seitenwände überträgt, als dies bei kleineren
Reifen, wie z.B. bei Reifen für Personenkraftwagen, der Fall ist.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß bei einer Einrichtung
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der "beschriebenen Art der Luftdruck in den Hochdrucksäcken
51 und 51a während des Hochfaltens zweckmäßig größer als der Luitdruck in dem Teil 65 des Karkassenmaterials C 3 ist. Wie
dies für die Zweikaramerhochfaltsäcke der vorbekannten Art
galt, ist der .Druck in den Hochdrucksäcken 51 und 51a zweckmäßig höher als der Druck in den Niederdrucksäcken 50
und 50a.
In dieser Hinsicht hat es sich gezeigt, daß bei der Herstellung von Lastwagenreifen auf einer Einrichtung entsprechend
der Einrichtung 1 der Luitdruck in dem Teil 65 des Karkassenmatei-ials
63 während eines Hochfaltarbeitsganges nicht wesentlich :weniger als 12 Pfund pro Quadratzoll und nicht
wesentlich mehr als 25 Pfund pro Quadratzoll betragen sollte. Zweckmäßig liegt der Druck in dem Bereich von etwa 15 Pfund
pro Quadratzoll. Bei der Herstellung von Reifen für Personenkraftwagen sollte der Druck in dem Teil 65 des KarkassenTnaterials
63 nicht wesentlich/rweniger als 15 Pfund je
Quadratzoll und nicht wesentlich mehr als 30 Pfund pro Quadratzoll betragen und zweckmäßig in dem Bereich von etwa
22 Pfund pro Quadratzoll liegen. Ferner hat sich gezeigt, daß bei dem Betrieb der Einrichtung 1 der Luftdruck in den Hochdrucksäcken
51 und 51a zweckmäßig nicht wesentlich weniger als das Eineinhalbfache und nicht wesentlich mehr als das
Zweifache des Luftdrucks in dem Teil 65 des Karkassenmaterials 63 und nicht wesentlich weniger als das Eineinhalbfache
und nicht wesentlich mehr als das Fünffache des Luftdrucks in den äußeren Säcken 50 und 50a beträgt. Zur Aufrechterhaltung
dieser Beziehungen sollte der Druck in den Hochdrucksäcken 51 und 51a nicht wesentlich weniger als
25 Pfund und nicht wesentlich mehr als 35 Pfund betragen und zweckmäßig in der Größenordnung von etwa 30 Pfund je Quadratzoll
liegen, während der Druck in den Niederdrucksäcken 50 und
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50a einen Wert von nicht wesentlich weniger als b Pfund je Quadratzoll und nicht wesentlich mehr als 1b Pfund je Quadratzoll
und zweckmäßig von etwa 10 Pfund je Quadratzoll haben sollte.
Aus den vorstehenden Angaben ist zu entnehmen, daß/ beim
Betrieb der neuen Einrichtung 1 zur Herstellung von Luftreifen
der Teil 6b des KarKassenmaterials b3 durch direkte Einwirkung von pneumatischem Druck nach außen in die gewünschte
Form expandiert wird, ohne daß dabei von den bekannten inneren Expansionselementen Gebrauch gemacht wird.
Infolgedessen besteht keine Gefahr, daß das Karkassenmaterial
t>b von etwaigen Unregelmäßigkeiten solcher innen
angeordneter Expansionselemente beeinträchtigt werden kann. Auch besteht keine Gefahr, daß das Karkassenmaterial an
solchen inneren Expansionselementen festklebt oder anhaftet, was dann ein Ablösen des Karkassenmaterials erforderlich
macht, wie dies bei den bisher bekannten Einrichtungen der Fall ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
inneren Beine 4b der Trommelsegmente 42 (Fig. 2) mit den
entsprechenden Laschen oder Lenkern 47 durch Bolzen 70 verbunden, während die Troramelsegmente 42 mit der Trägereinheit
7 durch Bolzen 46 in Verbindung stehen. Infolgedessen
können diese Teile leicht auseinandergenommen und, wenn nötig, ersetzt werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wie sie
in der Zeichnung dargestellt ist, werden die Endteile 40 und 40a der Hülse 39 in den Endringen 41 bzw. 41a gehalten. Die
Endringe 41 und 41asind an den inneren Enden der inneren Abschnitte
13 und 13a der Gehäuse 8 und 8a der Trägereinheiten
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7 und 7a durch geeignete Mittel, wie z.B. durch Bolzen 72 und
72a befestigt. Andere Ringe 71 und 71a sind lösbar an den Außenseiten der Endringe 41 und 41adurch geteilte Klemmringe
73 und 73a gehaltert, welche in Ringnuten der Endteile 13
und 13a der Trägereinheiten 7 und 7a angeordnet sind (Fig. 2 und 3). Die Klemmringe 73 und 73a stehen dabei mit den Ringen
71 und 71a durch geeignete Mittel, wie z.B. Bolzen oder Stifte
74 und 74a in Klemmverbindung, wie dies insbesondere aus Fig.13 ersichtlich ist.
Das mittlere Tragelement 32 der mittleren Trommelanordnung 2 hat bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wie
schon gesagt, eine Scheibe 34, die von einem Montagering 33 radial nach außen verläuft. Die Scheibe 34 hat einen Kopfteil
36, der mit dem äußeren Ende des hauptsächlichen Bauteiles
33 durch Bolzen 37 lösbar verbunden ist. Wenn bei
dieser Konstruktion beabsichtigt ist, die Größe des Trägerelementes 32 der Einrichtung 1 zu ändern, so kann dies leicht
geschehen, indem man die Bolzen 37 löst und den Kopfteil 36
axial über die äußere Trommel 3a, von welcher die Trommelsegmente 42 vorher entfernt wurden, nach außen herüberbewegt.
Dann kann ein neuer Kopfteil 36 von einer zu dem herzustellenden Reifen geeigneten Größe über die äußere Trommel
3a axial nach innen herübergeschoben und an dem Hauptteil 34 des Trägerelementes 32 durch die Bolzen 57 befestigt werden.
Durch diese Konstruktion kann die Einrichtung 1 leicht für die Herstellung verschiedener Reifengrößen hergerichtet werden.
Wenn ein solcher Wechsel erforderlich ist, so werden die Bolzen 46 und 46a gelöst und die Endtrommelsegmente 42
und 42a werden um die Bolzen 70 und 70a nach außen geschwenkt, so daß man zu den letzteren Zugang erhält. Dann
können die Bolzen 70 und 70a entfernt und auch die Trommel-
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segmente 42 und 42a aus der Einrichtung 1 abgebaut werden.
Dann werden die Befestigungsteile 74 und 74a auf den Klemmringen 73 bzw. 73a gelöst, so daß nunmehr die Hülse 39 "von
den Endringen 41 und 41a abgenommen werden kann, wodurch der mittlere Teil der Einrichtung 1 unbedeckt ist. Nach Abnahme
der Hülse 39 ist das Trägerelement 32 von außen her zugänglich, so daß der Kopfteil 36 des Trägerelementes 32
nach Abschrauben der Bolzen 37 entfernt werden kann. Auch die Bolzen 72 und 72a können von den Endringen 41 und 41a
gelöst werden, so daß man die Endringe 41 und 41a von den inneren Endabschnitten 13 und 13a der Trägereinheit 7 bzw.
7a abnehmen kann.
Nachdem die genannten Teile je nach den auf der Einrichtung 1 herzustellenden Reifengrößen durch größere oder kleinere
Teile ersetzt wurden, kann die Einrichtung 1 wieder zusammengebaut werden. Soll die Einrichtung 1 beispielsweise zur
Herstellung größerer Reifen dienen, so muß an dem Hauptteil 35 des Trägerelementes durch die Bolzen 37 ein größerei·
Kopfteil 36 befestigt werden.
Natürlich werden dabei auch neue Endringe, deren Außendurchmesser viel größer sind als die Außendurchmesser der
Endringe 41 und 41a, auf dem inneren Endabschnitt 13 bzw. 13a der Trägereinheiten 7 und 7a angebracht und mit Hilfe
der Bolzen 72 bzw. 72a befestigt. Die Trägereinheiten 7 und
7a können dann in die geeignete neue Stellung für die Anordnung der neuen Hülse gebracht werden, welche die Hülse
39 ersetzt, indem die Spindel 24 und die Einstellmutter 57 gedreht wird.
Hierauf wird die neue Hülse 39 von entsprechend größerem
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Durchmesser aui" die neuen Tragglieder 32 aufgelegt und in
die neuen Endringe 4I und 41a eingesteckt. Dann werden die
Klemmringe 71 und 71a außerhalb der neuen Endringe 4I und
41a angebracht und durch die Klemmringe 73 und 73a, welche ihrerseits durch die Elemente 74 bzw. 74a gesichert werden,
festgelegt.
Bei dem folgenden Montageabschnitt werden neue Trommelsegmente
42 und 42a mit Beinen 44 und 45 bzw. 44a und 45a von geeigneter Länge durch Bolzen 70 bzw. 70a mit den Laschen oder
Lenkern 47 bzw. 47a verbunden, worauf die Verbindung mit den Trägereinheiten 7 und 7a durch die Bolzen 46 bzw. 46a erfolgt.
Damit ist die Einrichtung 1 wieder vollständig zusammengesetzt worden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Einrichtung
1 verhältnismäßig leicht und schnell auf verschiedene Reifengrößen umgestellt werden kann. Der dazu erforderliche
Aufwand ist verhältnismäßig gering und die notwendige Stillstandszeit der Einrichtung ist verhältnismäßig kurz.
Unter den neuen und erfinderischen Merkmalen der Einrichtung sind die nachfolgend angegebenen besonders hervorzuheben.
Es handelt sich hierbei um das Merkmal, daß die Trommelhülse 39 der Einrichtung gelocht ist und sich nicht nach außen
ausdehnt, so daß bei der Expansion des Karkassenmaterials von der Hülse 39 kein Druck auf den Karkassenabschnitt 65
ausgeübt wird. Weiterhin handelt es sich dabei um die Anbringung der Membran 59 bzw.59a, welche ein Ausströmen von Luft
nach außen zwischen dem Enägehäuse 13 und den Trommeln 3 und
3a aus dem Innern der Trommel 2 und dem Karkassenteil b5 verhindert,
wenn letzterer expandiert wird.
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Eine abgeänderte Ausführungsform 101 der Einrichtung gemäß
der Erfindung ist in den Fig. 14 bis 17 dargestellt. Teile der Einrichtung 101, welche in ihrer Konstruktion Teilen der
Einrichtung 1 nach den Fig. 1 bis 15 entsprechen, tragen in
der Zeichnung die gleichen Bezugszahlen. Teile der Einrichtung
101, welche Teilen der Einrichtung nach den Fig. 1 bis 13 nur ähnlich sind, tragen dagegen die gleichen, jedoch um 100 vermehrten
Bezugszahlen.
Die im übrigen identische Einrichtung 101 weist gegenüber der Einrichtung 1 nach den Fig. 1 bis 13 folgende Unterschiede
auf:
Es ist kein Hochfaltsack entsprechend den Hochfaltsäcken
und 49a der Einrichtung 1 vorhanden. Bei der Einrichtung nach den Fig. 14 bis 17 sind an den inneren Endteilen bestimmter
Trommelsegmente 142 der Endtromuiel 103 Anschläge, wie z.B.
die Anschläge 76, angebracht. D±e Einrichtung 101 hat auch
keine flexible Trommelhülle, wie z.B. die Trommelhülle 39. Die Einrichtung 101 hat zwei teleskopartige Zylinder 77
und 77a, die auf den Endringen 41 bzw. 41a angebracht sind. Diese Endringe befinden sich an den inneren Enden der inneren
Endabschnitte 13 bzw. 13a der Seitenwände 9 bzw. 9a der Trägereinheiten
7 bzw. 7a (Fig. 14).
Die aus den Fig. 14 bis 17 ersichtliche Endtrommel 103 entspricht
in ihrer Konstruktion der Endtrommel 3 nach den Fig. 1 bis 13, jedoch mit der Ausnahme, daß die Endtrommel
103 wenigstens drei oder mehr Trommelsegmente 142 aufweist, die aaf dem Umfang gleiche Abstände haben. Die Trommelsegmente
142 entsprechen in ihrer Konstruktion den Trommelsegmenten 42 nach den Fig. 1 bis 13, jedoch mit der Ausnahme, daß ein
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Anschlag 76 an dem inneren Endteil jedes Trommelsegmentes
142 vorhanden und damit z.B. durch Schweißung verbunden ist. Jeder der Anschläge 7t>
ist im Querschnitt etwa I-förmig und er hat einen im wesentlichen horizontalen Schenkel 78,
der auf der Außenseite des betreffenden Trommelsegmentes
142 parallel zu diesem befestigt ist, und einen auswärts
gerichteten inneren Schenkel 79» der etwa rechtwinklig zu dem Schenkel 78 und bündig mit der Außenkante des gebogenen
Wulstkern-Klemmelementes 48 auf dem betreffenden Trommelsegment
142 verläuft (Fig. 1!>).
Die Zylinder 77 und 77a sind an den Endringen 4I bzw. 41a
angebracht und umgeben diese. Zur Verbindung dienen Bolzen oder Schrauben 81 bzw. 81a (Fig. Η)· Dabei sind die Zylinder
77 und 77a zueinander teleskopartig angeordnet, wobei der Zylinder 77a sich innerhalb des Zylinders 77 befindet.
Die Längen der Zylinder 77 und 77a sind so gewählt, daß, wenn sich die Einrichtung 101 in der im rechten Teil der
Fig. Η gezeigten Ruhestellung befindet, die inneren Enden der Zylinder 77 und 77a die benachbarte Kante des Kopfteiles
36 des Trägerelementes 32 umgeben, so wie dies bei der Innenkante
82 des Zylinders 77» welche in Fig. 14 mit ausgezogenen
Linien dargestellt wird, zu sehen ist. Befindet sich dagegen die Einrichtung 101 vollständig in der Betriebsstellung, so
wie dies die linke Seite der Fig. 14 wiedergibt, so befinden sich die Innenkanten der Zylinder 77 und 77a auf der anderen
Seite des Kopfteiles 36 des mittleren Tragelementes 32, jedoch nach einwärts hin in Abstand von den Halteringen 41a
bzw. 41, wie dies an der Kante 82 des strichpunktiert eingezeichneten
Zylinders 77 in Fig. I4 sichtbar ist.
Wie die in der Einrichtung 1 nach den Fig. 1 bis 13 vorhandene
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Membran 39 haben die Zylinder 77 und 77a durchgehende Öffnungen
162 bzw. 162a, durch welche die Luft seitlich durch die Zylinder 77 und 77a nach außen strömen kann.
Es ist somit möglich, daß die Einrichtung 1 schnell und
leicht in die Einrichtung 101 und umgekehrt umgewandelt werden kann. Will man beispielsweise die Einrichtung 1 in
die Einrichtung 101 umwandeln, so ist es nur erforderlich, aus der Einrichtung 1 diejenigen Trommelsegmente 42 zu
entfernen, welche durch die Trommelsegmente 142 der Einrichtung 101 ersetzt werden müssen, und dafür die Segmente
142 einzubauen. Ferner sind aus der Einrichtung 1 die Luftbeutel 49 und 49a und die Membran 39 zu entfernen, während
die Zylinder 77 und 77a in Betriebsstellung an den Endringen 41 bzw. 41a der Einrichtung 101 anzubringen sind.
Vfenndie Einrichtung 101 entsprechend den Fig. 14 bis 17 ausgebildet
ist, so soll diese als "Zweitmaschine" arbeiten, welche die Herstellung eines Reifens mittels einer Reifenkarkasse
vervollständigt, die auf einer "Erstmaschine" vorgefertigt bzw. vorgeformt wurde. Bei einer solchen Verwendung
der Einrichtung 101 erhält die vorgeformte Reifenkarkasse 163 vor ihrer Einbringung in die Einrichtung 101
die Wulste oder Wulstkerne, wie z.B. 64 gemäß Fig. 14 bis 17, und das Seitenwandmaterial, wie z.B. das Material 18
nach den Fig. 14 bis 17, der in den Fig. 1 bis 13 dargestellten Reifenkarkasse 63. Beim Einbringen der Reifenkarkasse
163 in die Einrichtung 101 wird die Karkasse über
das linke Ende der Einrichtung 101 geschoben und dann, wie aus den Fig. I4 bis 17, ersichtlich, nach rechts bewegt, bis
die Wulst mit dem Wulstkern 64 auf die Innenseite der Schenkel 79 des Anschlages 7b trifft. Bei der so aufgebrachten
Reifenkarkasse 1b3 wird die Wulst mit dem Wulstkern 64 und
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die entsprechende Wulst auf der anderen Seite der Karkasse in die Stellung gebracht, in welcher die Wulste durch die
betreffenden Klemmelemente 48 bzw. 48a, die sich auf gegenüberliegenden
Seiten der mittleren Querschnittsebene der Einrichtung 101 befinden, erfaßt werden können. In Pig. 16
ist das Erfassen der Wulst uiit dem Wulstkern durch die
Klemmvorrichtung 48 dargestellt.
Nachdem die Karkasse 163 auf diese Weise in der Einrichtung 101 in die richtige Stellung gebracht wurde, ist die Arbeitsweise
der Einrichtung 101 im wesentlichen mit dem Teil des Arbeitsganges der Einrichtung 1 identisch, der in den Pig.
5 bis 7 dargestellt ist.
Die Fig. 15 bis 17 zeigen nur das rechte Ende der Einrichtung 101. Das linke Ende der Einrichtung 101, welches nicht dargestellt
ist, ist jedoch damit identisch, stellt jedoch ein Spiegelbild des rechten Endes dar. Außerdem fehlt im linken
Ende der Anschlag 57 und der Anschlagring 76. Sonst ist die
Arbeitsweise gleich. Der Kolben 19 wird in dem Zylinder 18 aus der Stellung nach Fig. 15 in die Stellung nach Fig. 16
bewegt. Diese Stellungen sind ähnlich den Fig. 5 und 6. Dadurch wird das Wulst-Klemmelement 48 mit der Wulst bzw.
dem Wulstkern 64 in Klemmverbindung gebracht. Hierauf wird Druckluft durch die Zylinder 77 und 77a nach außen geblasen,
wodurch das Karkassenmaterial 163 nach außen in eine im wesentlichen kranzförmige Gestalt aufgebläht wird, wie sie
Fig. 17 zeigt. Es folgt das Auflegen der Scheitelbewehrung 66 und des laufStreifens 67 auf das Karkassenmaterial 163
und die Befestigung dieser Reifenbestandteile, so wie dies in Verbindung mit dem Betrieb der Einrichtung 1 nach den
Fig. 1 bis 13 und insbesondere nach Fig. 11 beschrieben
wurde.
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ITunmehr kann die Einrichtung 101 wieder in ihre Ausgangsstellung
gebracht und die gebildete Reifenkarkasse kann in
der gleichen Weise entnommen werden, wie dien im Hinblick
auf die Einrichtung 1 beschrieben wurde.
Obwohl die Zylinder 77 und 77a als teleskopartig angeordnete Zylinder mit Öffnungen 162 dargestellt sind, welche auf einem
von ihnen umgebenen Tragteil 32 angeordnet sind, so handelt es sich hierbei doch nur um die Darstellung einer bevorzugten
Ausführungsform der Einrichtung 101, die in keiner Weise eine
Beschränkung der Erfindung darstellen soll. Die Konstruktion der Traganordnung für das Karkassenmaterial 163 kann vielmehr
Abänderungen erfahren, ohne daß damit dex* Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Fexmerhin können die teleskopartig angeordneten Zylinder 77
und 77a der Einrichtung 101, wie sie in den Fig. 14 bis 17 dargestellt sind, durch die Trommelhülse 39 der Einrichtung
1, wie sie die Fig. 1 bis 13 zeigen, ersetzt werden.
Aus der voraufgegangenen Beschreibung ergibt sich, daß die
Erfindung eine neue Einrichtung zur Herstellung von Luftreifen schafft. Mit dieser Einrichtung erfolgt die Formgebung
der Karkasse in neuer und vorteilhafter Weise auf pneumatischem Wege. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin,
daß die Einrichtung gemäß der Erfindung schnell und leicht verschiedenen Reifengrößen angepaßt werden kann. Dabei kann
die Einrichtung gemäß der Erfindung bei einer Ausfühx-ung, bei
welcher auf ihr ein kompletter Reifen herzustellen ist, leicht und schnell in eine Einrichtung umgewandelt werden, die bei
einem auf mehrere Maschinen verteilten Herstellungsgang als zweite Maschine Verwendung findet und umgekehrt.
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Schließlich scuafft die Erfindung eine neue Einrichtung zur
Herstellung von Luftreifen, die im Betrieb praktisch und wirtschaftlich ist und die auf wirtschaftliche Weise kostengünstig
hergestellt werden kann.
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Claims (1)
-
Patentanwälte I G. Ui|>l I'HJ 30A5792 ! MpI Itm (>l|)l CIlMlIl Leiser E. Prinz Dr. G. Hauser F [ ni.t'Cr ijrr ;,t r a!, Kf- 1 V 8 München 60 4. Dezember 1980JxOJ-lh WJ/,nth Street
Ϊ.Ί1(.-ΰ, KJt.'hityMi /,'jl/0 öUnser Zeichen: i: 687Pa^entansprücheEinrichtung für die Herstellung von luftreifen, gekennzeichnet durch die Kombination von einer länglichen Achsef einem auf der Achse angeordneten und sie umgebenden Stützzwischenelement, zwei die Achse umgebenden an beiden Seiten des Stützzwischenelementes angeordneten Endstützelementen, deren äußerer Umfang zur Unterstützung der Reifenkarliasse dient, Wulstkern-Klemmelementen, die radial nach außen bewegbar sind, um das Karkassenmaterial auf den Wulstkernen festzuklemmen, wobei die äußeren Umfangsflächen in einer Stellung im wesentlichen mit der äußeren Umfangsfläche des StutζZwischenelementes fluchten, um das Karkassenmaterial des Reifens rundherum abzustützen, auf der Achse angeordneten Trägern, die wirkungsmäßig mit den Endstützelementen in Verbindung stehen und gegenüber der Achse beweglich sind, um bei der axial äußeren Stellung das Einbringen und das Abnehmen des Kfrkassenmaterials zu ermöglichen und um in der axial inneren Stellung die Vulstkern-Elemmeletaente in eine StellungPr/Hf130039/0918zu bringen, in der sie die Wulstkerne in ihrer in dem fertigen Reifen vorgesehenen Stellung halten, und von Mitteln zur Drucklui tzufuhr in die Zwischenstützeletnente, damit die Druckluft nach außen in Kontakt mit dem Karkassenmaterial des Reifenss strömen kann, während sich gleichzeitig die Stützeleniente einwäi'ts gegeneinander bewegen, so daß das Karkassenraaterial von dem Zwischenstützeleuient im wesentlichen radial nach außen in eine expandierte Stellung gebracht wird.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstützelement luftdurchlässig ist, um einen Luftdur chtritt in Kontakt mit dem herumgelegten Karkassenmaterial zu ermöglichen.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekeniizeich.net, daß das Karkassenmaterial mit zwei Wulsten bzw. Wulstkernen und Seitenwandmaterial, das von einer der Wulste zur anderen reicht, vorgeformt ist.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstützelemente zwei längliche Zylinder enthalten, die in der Längsrichtung teleskopartig zueinander angeordnet sind.lj>. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstützelement eine Zwischentrommel mit einem porösen Mantel oder einer porösen Hülle aufweist, die bzw. der aus einem Zwischenteil und zwei Endteilen besteht, die mit einem der Endstützelemente in Verbindung stehen.130039/09186. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle aus elastisch-flexiblem Material besteht.7. Einrichtung nach Anspxuch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kndstu !,^elemente zwei Endtrommeln aufweisen, voia denen jede eine flexible ringförmige Membran hat, die an einem Ende je einer der Endtrommeln angebracht ist, um den Durchtritt von luft nach außen in die Atmosphäre zu verhindern, wenn das Karkassenmaterial expandiert wird,8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstützelemente einen Anschlag aufweisen, der von den Wulstkern-Klemmelementen nach außen vorspringt und eine Kante des Karkassenmaterials erfaßt und dasselbe gegenüber den V/ulstkern-Klemmelementen in Stellung hält.9. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Anschlägen, die auf einem der Endstützelemente auf dessen Umfang in Abstand voneinander angeordnet sind und im wesentlichen radial nach außen vorstehen und dabei der Seite der Wulstkern-Klemmelemente des Endstützeleraentes, welche dem anderen Endstützelement abgekehrt ist, im wesentlichen in einer Ebene gegenüberstehen.10. Einrichtung für die Herstellung eines vollständigen Luftreifens in einem einzigen Arbeitsgang, gekennzeichnet durch die Kombination von einer länglichen Achse, einer auf der Achse angeordneten und sie umgebenden130039/0918BAD ORIGINALZwischentrommel, zwei die Achse umgebenden an beiden Seiten der Zwischentrommel angeordneten End trommeln, deren äußerer Umfant, zur Unterstützung der Reifenkarkasse dient, Wulstkern-Klennnelementen, die radial nach außen bewegbar sind, um das Karkasseniuaterial auf den Wulstkernen festzuklemmen, wobei die äußeren Umfangsflachen in einer Stellung im wesentlichen mit der äußeren Umfangsfläche der Zwischentrommel axial fluchten, um das Karkassenmaterial des Reifens x'undherum abzustützen, auf der Achse angeordneten Trägern, die wirkungsmäßig mit den Endtrommeln in Verbindung stehen und gegenüber der Achse beweglich sind, um die Endteile einer Zwischentroinmelhülle gleichzeitig nach innen längs der Achse zueinander in eine expandierte Stellung zu bringen und eine Verlagerung der Endtrorameln längs der Achse nach innen zueinander in eine Stellung zu bewirken, daß die YAilstkern-Klemmelemente in eine Lage kommen, daß sie die Wulstkerne in ihrer in dem fertigen Reifen vorgesehenen Stellung halten, und von Mitteln zur Druckluftzufuhr in die Zwischentrommel, damit die Druckluft nach außen in Kontakt mit dem Karkassenmaterial des Reifens strömen kann, während sich gleichzeitig die Endtrommeln gegeneinander einwärts bewegen, so daß das Karkassenmaterial im wesentlichen radial nach außen in eine expandierte Stellung gebracht wird, und von auf den Endtrommeln axial außerhalb der V/ulstkem-Klemmelemente angeordneten Mitteln zum Eochfalten der Karkasse.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischentrommel mit einer porösen Hülle versehen ist, die einen Zwischenteil und zwei beiderseitige130039/0918zwischen den Endtrommeln befindliche Endteile hat.12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Hülle einen elastisch-flexiblen Teil hat.13· Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Endteile der Hülle mit den betreffenden Endabschnitten der Endtrommeln in Verbindung stehen und damit beweglich sind.14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischentrommel ringförmige die Achse umgebende Stützmittel hat, welche den Zwischenteil der Hülle radial unterstützen.15· Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Verhinderung von Luftaustritt in die Atmosphäre aus dem Kontakt mit dem Karkassenmaterial vorhanden sind.16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verhinderung des Luftaustrittes aus Dichtungsmitteln für den Raum zwischen der Zwischentrommel und den Endtrommeln bestehen.17. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verhinderung des Luftaustrittes zwischen die Wulstkern-Klemmelernente und den Träger reichen.18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle aus einem elastisch-flexiblen Material besteht und ihre Endabschnitte wirkungsmäßig mit dem130039/0918Träger in Verbindung stehen und daß die zwischen dem Wulstkern-Klemmelement und dem Träger befindlichen Mittel zur Verhinderung eines Luftaustrittes zwei flexible ringförmige Membrane aulweisen, die an entgegengesetzten Seiten der Hülle angeordnet sind.19. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfaltmittel aus aufblasbaren Säcken besteht, die die Endtrommeln umgeben, daß die aufblasbaren Säcke zwischen einem zusammengelegten Zustand, bei dem die Säcke glattwändige zylindrische, eine der Endtrommeln umgebende Gebilde sind,Unu einer aufgeblasenen Stellung bewegbar sind, worin die Säcke von den betreffenden Trommeln radial nach außen vorstehen und dabei den auf den Endtrommeln befindlichen Teil des Karkassenmaterials, aas sich axial außerhalb der Wulstkern-Klemmelemente befindet, an denjenigen Teil des Karkassenmaterials andrücken, der sich auf der Zwischentrommel befindet, wenn dessen Zwischenabschnitt seine expandierte Stellung einnimmt, und daß Kittel zur Druckluftzufuhr zu den Säcken, um diese aus dem zusammengelegten Zustand in ihre aufgeblasene Stellung zu bringen, vorhanden sind.20. Einrichtung nacn Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Säcke aus einem inneren schlauchförmigen Sack und aus einem äußeren schlauchförmigen Sack besteht, wobei die äußeren Säcke einen größeren Außendurchmesser als die inneren Säcke haben und wobei jeder der inneren Säcke in einem der größeren Säcke in unmittelbarer Nachbarschaft zur inneren Umfang sw andung des letzteren und auf einer der Endtrommeln in unmittelbarer130039/0918
BAD ORIGINALKachbarschai't zu den hulstkem-KlemmelGiiiGnteii der letzteren in solcher Stellung angeordnet ist, daß der innere Sack in aufgeblasenem Zustand den auf der End trommel unmittelbar außerhalb des Ymlstkern-Kleramelementes befindlichen Karkassenteil utn den festgeklemmten Wulstkern und in Anlage an das Karkassenmaterial drückt, das sich auf den Endabschnitten der Hülle unmittelbar innerhalb der Wulstkern-Klemmelemente befindet, und wobei jeder der äußeren Säcke auf einer der Endtrommeln in einer Stellung angeordnet ist, daß der äußere Sack denjenigen Teil des Karkassenmaterials, v/elcher· sich außerhalb des inneren Sackes befindet, in Anlage mit dem Karkassenraaterial auf den mittleren Abschnitt der mittleren Trommel drückt,21. Einrichtung nach Anspruch .20, dadurch gekennzeichnet, daß die der Luftförderung in die Säcke dienenden Mittel in die inneren Säcke Luft von höherem Druck als in die äußeren Säcke einleiten.22. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die der Luftförderung in die Säcke dienenden Mittel in die inneren Säcke Luft von höherem Druck einleiten als die Mittel, welche die Luftzufuhr zu der Zwischentrommel bewirken.23. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel für die Luftförderung in die Säcke in die inneren Säcke Luft von höherem Druck einleiten als in die äußeren Säcke, und zwar auch unter höherem Druck, als Luft in die Zwischentrommel gedrückt wird.130039/0918BAD ORIGINAL
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