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DE3045295A1 - Surgical instrument for an endoscope - Google Patents

Surgical instrument for an endoscope

Info

Publication number
DE3045295A1
DE3045295A1 DE803045295A DE3045295A DE3045295A1 DE 3045295 A1 DE3045295 A1 DE 3045295A1 DE 803045295 A DE803045295 A DE 803045295A DE 3045295 A DE3045295 A DE 3045295A DE 3045295 A1 DE3045295 A1 DE 3045295A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lumen
catheter
flexible
channel
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE803045295A
Other languages
English (en)
Inventor
C Petruzzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Circon Corp
Original Assignee
American Cystoscope Makers Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Cystoscope Makers Inc filed Critical American Cystoscope Makers Inc
Publication of DE3045295A1 publication Critical patent/DE3045295A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/3205Excision instruments
    • A61B17/3207Atherectomy devices working by cutting or abrading; Similar devices specially adapted for non-vascular obstructions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/320016Endoscopic cutting instruments, e.g. arthroscopes, resectoscopes
    • A61B17/32002Endoscopic cutting instruments, e.g. arthroscopes, resectoscopes with continuously rotating, oscillating or reciprocating cutting instruments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/05Electrodes for implantation or insertion into the body, e.g. heart electrode
    • A61N1/056Transvascular endocardial electrode systems

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  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • Endoscopes (AREA)

Description

Anwaltsakte: F 641 American Cystoscope
Makers, Inc.
Medizinisches Gerät für ein Sadoskop
Die Brflnduag betrifft Zubehör für ein Endoskop. Die Erfindung betrifft insbesondere ein medizinisches Gerät zur Anwendung bei eine» flexiblen Endoskop wie einen Duedenoskop.
Flexible Endoskop« sind bestens bekennt und werden im allgemeinen zusammen mit einer flexiblen Welle angewandt, die dazu in der Lage 1st, hinter Krümisansen geführt au werden, um tiefe Körperhöhlungen zu untersuchen. Ein Bndoskop besitzt im allgemeinen einen Faser-optischen Lichtträger sowie ein Okular, womit ein Arzt die Körperhöhlung untersuchen kann· Die optische Paser 1st flexibel und in einer Führung der flexiblen Welle angeordnet, ua an einem distalen Bade der welle alt einer geeigneten Betraehtungsoptlk zu enden· Ss werden auch ander·» hülsenföralge StadoakopfOhrungen vorgesehen, durch die beispielsweise eine Flüssigkeit wie MtJUtW hlndurohgefuhrt werden kann; ein medizinisches Werkzeug kann verwendet werden, um eine medizinische Operation unter Beobachtung alt Hilfe der flexiblen optischen Faser durchzuführen·
Die zu» Einführen in eine Endoskopführung vorgesehenen medizinischen werkzeuge sind verschieden, je nach dem besonderen, anzuwendenden
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Verfahren oder den zu untersuchenden physiologischen Problea. Bei einem Werkzeug wird beispielsweise «ine Meßeinrichtung vorgesehen, die beim Hindurchführen durch eine Bndoskopführung gerade 1st, die Jedoch bein Eintauchen im Bereich des vorderen Teiles eine besondere Gestalt annimmt, die beispielsweise dazu geeignet ist, Tuaore »it Hilfe visueller Qradulerungen tu erfassen.
Bei einem anderem aedisinisohen Werkzeug ist ein« leitende : Schlinge an Sode einer langen Leitung angeordnet und wird in einen langen Katheter eingeführt· Die Schlinge wird mittels eines Handgriffes an naheliegenden Snde des Bndoakopes gehand- _ _ habt, von wo aus das Hervorragen der Schlinge an distalen Ende des Katheters sowie der elektrische Schneidvorgang gesteuert werden· Andere medizinische Werkzeuge k&nnen beispielsweise eine Zange sein, eine Schere, Nadeln, Börsten, und zwar von unterschiedlicher Gestalt, oft ganz besonderen Verwendungszwecken angepaßt«
So ist beispielsweise «ine als "Papillote»* bekanntes medizinisches Werkzeug derart gestaltet, daß es eine komplexe medizinische Operation auszuführen vermag, eingeschlossen eine Untersuchung des DuodenuBS, des Bereiches der Speiseröhre unmittelbar stromabwärts des Magens sowie eine radiographisehe Untersuchung des blUären oder gewöhnlichen Kanales, der zur Pankreas und zur Gallenblase führt· Der gewöhnliche Kanal endet in einen Ventil, der Aapulle von Vater, oder Papilla·
Ergibt die Untersuchung das Vorliegen von Steines in allgemeinen Kanal (common duct), so ISSt sloh dieser Zustand durch Herstellen einer Öffnung Im Duodenum-Wandbereich Ändern, der mit dem gemeinsamen Kanal gemeinsam ist, um die Steine zu entlassen· Diese Öffnung ISSt sieh durch Schneiden mit einem elektrischen Hoehfrequeazverfahren vorsehen·
In der Praxis wird ein Duodenoskop so lange gehandhabt, bis die Vater-Ampulle (ampulla of Vater) beobachtet wird· Vom distalen
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Bade wird ein Katheter eingeführt und la gemeinsamen Kanal gehandhabt· Sobald der Katheter eingeführt let, wird ein opakes Hat er i al durch den Katheter eingeführt* um mittels eines Badiogramme* den Kanal auf Verstopfungen oder Sicherungen zu untersuchen.
In vielen Fällen läßt sioh eine beobachtete Verstopfung wie ein Gallenstein unverzüglich durch Anwendung eines elektrischen oder hochfrequenten Measere behandeln, das dea Katheter einteilig zugeordnet ist, dessen diatales Ende nunmehr Innerhalb des gemeinsamen Kanäle« liegt· Der Schneidvorgang geht üblicherweise von einem blinden oder unsichtbaren Bereich des Katheters aus, wenn dieser von den gemeinsames Kanal voraagesehoben oder zurückgezogen wird, um somit die Hand zwischen gemeinsamem Kanal und Duodenum zu öffnen und das Abführen des verstopfenden Materiales zu ermöglichen·
Bei einem derartigen Kathetermesaer wird ein Draht Innerhalb des Katheterlumens verwendet und durch eine Seitenöffnung Im Bereich des dlstalen Kathetereades hindurchgeführt, um schließlich entlang des findbereiches des Katheters zu Jenes JEktde hin außen zu liegen, an welchem der Draht verankert 1st· Wird der Draht zurückgezogen, so bildet er einen Strang, und wenn der Draht elektrifiziert wird, so schneidet er einen Schlitz· Der Nachteil dieser Art von Paplllotomaesser oder !Elektrode, wie man Ihn auch nennen könnte, besteht darin, daß die Länge dee Schnittes von der Länge des Stranges abhängt, welche wiederum mit der Strangepennung variiert· Da sich die Strangspannung beim Schneiden rasch ändert, ist die genaue Kontrolle über die Länge des Schnittes insbesondere dann schwierig, wenn das Zurückschnellen berücksichtigt wird, das beim Zurückziehen und Ausdehnen des Drahtes auftritt·
Bei einem anderen Kathetermesser wird ein Badbereieh eines elektrischen Drahtes außerhalb des Katheterluasens um einen geringes Abstand zu einem Ankerpunkt geführt, der sich in geringer Entfernung von dem dlstalen Katheterende befindet· Durch Vorschieben des Drahtes In das Lumen und das damit verbundene Bilden eines Huckers des Btedebereiehes wird ein Mea&er gebildet. Diese Art von Messer gibt Jedoch eine geringe Möglichkeit der SinfluSnahme, wobei Gefahr ftt.' benachbarte Bereiche während des Schneidens besteht*
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Bei einen medizinischen Instrument für «in flexibles Endoskop gemäß der Erfindung erlangt man ein· verbessert* XoHtI1OlIe über die Position des ©ediziniaohen Werkzeugen innerhalb eines Katheters bei wesentlicher Verringerung des Zurüekaohnellene (backlash). Damauf »Ige 1IbBt eioh die ZusaEBDenaiehung und Auedehnung des Werk·*, zeuge» ta distalen Sode) des Sadeskopes am proxiaalen Sode des Ünaosfcopes gems» «essen· Diese Verbesserung der Kontrolle laßt al cn durch Anwenden «ines raedlzlnlsehea Werkzeuges innerhalb des Luiien» eine» Sohlkanal** erreichen, das aus einen diatalen «ade und einen langsrerlauf enden, hiermit verbundenen gebildet ist· Der Kentrelldraht ist «it einer die Lunenwand be- ,1 röhrenden Bnteratützung versehen« die derart beaeeaea 1st» das ·ι? radial Ale Position de» Xontrolldrahtes Innerhalb des Luaens -^- -stabilisiert, während sie einen gleitenden Kontakt alt der LuaenwaiBd eehaff t, so dafl um owdixinlsehe Werkseug rom proxlaalen Bade des flexiblen Bndoskopes genau eingesogen und auegefahren werden kann»
Vie zuvor besSglieh eizier Auaiilhrungsforra eines Bedlslnisehen Inetruaentes gemäS der Erfindung beschrieben, wird der Kontrolldraht aua einem aich länge erstreckenden, leitenden, flachen Band ge» bildet, das ttber eoln« Läng* schraubenlinienförmig verdrillt ist· Die Breite des Bandes entspricht dea Iasiandurchaesser des httleenfonaigen KansOs oder X*tmena, so daß eine Gleitbewegung ermöglicht wird, wShrend die radiale Verschiebung des Bandes innerhalb des Lujnens sdaiasl gehalten wird. Me Bmddieke 1st relativ xua Innendurehaesser des Lmsens voraugsweiee relativ g ring, so daß ein Durohgaag deren das Luaen gesehaffen wird, de' genügend groB ist, ua ein 91ud wie bei8pl«l£welae ein Oaa oder eine yiüselgkeit zur Anwendtmg am dletalen Iod· zu injizieren. Der Querschnitt des Bandes ist vorzugsweise nicht gro&er als etwa eile Hilft* der QwersehnittsfUtche des
Der bendfo^nlge KontroXldraht hat die Featlgkait und Steifigkeit, die zur Dauerhaftigkeit notwendig ist, wem* er us eine zur dünnen Seite senkrechte Hone« verbogen wird, wrA die Flexibilität, die
notwendig ist* um un einen beatlsmten Krümmungsradius gebogen zu werden, wenn er «ine zur groBen Flach seit· senkrechte Aohse gebogen wird. Durch Vvrswirnen des K©ntroll<äraht*a in eine Spirale erhält oum »owohl Festigkeit als axieh FlexiMlitÄt bei« Kranaen in Jeglicher gegebener Ebene. i>ie Spirale erlaufet ferner einen freie» Flue von FlQsslgkelt» wenn dies« daran die umsehlleftende Httlse atrttat, und de d*r rechtwinklige Querschnitt wesentlich ringer «le jener der useohlieflenäen Rite· let» wird der Flüssigfeel tedturehs atz gesteigert. -
Kit eine» medizinisehen Werkzeug geaSS der Erfindung last sieh ein Verfahren wie besehrieben zur Sntferaung von Gallensteinen ver- -wenden» und zwar dureh Aufschneiden der Wamd zvieehen des Duodenäzo- und dea geseineaaen Kanal (AusfQhrumgejSAng der Bauehspelcheldrüse), alt grSierer Fr&zleien und Sieherhelt für den Patienten·
SLn derartige« Verfahren wird Insbesondere dureh Anwenden eines Medizinischem Insrtrueeatea geaiS der Irfinduag verbessert, »it einem Arbeltsende in Gestalt eines elektrischen Drahtes alt zuvor vorgesehener KrttaaRBig «ad Innerhalb des lAtaens eines isolierenden flexiblen Katheters angeordnet« Bwr Katheter hat ein begradigbarea, normalerweise gebogenes Arbeitesegment an einen distalen Ende» das In uneingezogenea Zustand eine XUamcag alt otmr bevorzugten Orientierung bildet« Me Krassaung let «it einen Kanal ausgerüstet» der sieh dureh die Viand auf der inneren Krttaerang der Biegung von einer Öffnung aus zu den Katheterlaaen hin erstreckt/ wobei der Kanal enter eine« Kinkel relativ zur Käthetwraohs® derart geneigt 1st» dafi der elektrische Draht automatisch in de» Kanal zufolge der bevorzugten Orientierung des KAtheter-ArbeltasegaeiiteB eingeführt wird· Wt eine» aedizinisehen Xnetrume^t geaitS der Erfindung wird das Blnziehen, Ausdehnen und die ppoxlntäle Xontrolle 6ber das Instrument in vorteilhafter Weise begönatigff.
DemgeraÜ liegt tier Erfindung die Aufgabe zugrunde» ein medizinisches Instrument zur Anwendung In einen flexiblen Endoskop zu schaffen» mit welchem Instrument nan die volle Kontrolle erhält« Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde» ein verbessertes medizinisches Instrument zum Durchführen des Paplllototaverfahrens
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zu schaffen» Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Katheter und ein medizinisches Werkzeug zur Anwendung bei eine» flexiblen Endoskop au sohaffen.
Diese und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung lassen sich aus der folgenden Beschreibung verschiedene Ausfahrungeformen der Erfindung verstehen, beschrieben in Verbindung alt den folgenden Zeichnungen·
Pig· 1 zeigt in teilweise perspektivischer Darstellung und teilweise in Schnitt ein flexibles Endoskop» das ein medizinisches Instrument gea&S der Erfindung verwendet; Y;
Pig· 2 zeigt eine vergrößerte Teilschnittanaicht der flexiblen Welle des Sndoskopes gemHß Fig. 1 gea&ß der Schnittlinie 2-2 in Pig. I;
Pig· > 1st eine vergrößertβ Teilsohnittansioht des dlatalen Endes des flexiblen Bndoskops gemäß Pig. I;
Fig. 4 ist eine Schnittaneicht des Bedienungshandgriffes bei einem medizinischen Instrument gemäß der Erfindung;
Pig· 5 1st eine vergßfterte Teilsehnlttansleht der Verbindung, die zwischen des» medizinischen Werkzeug gemäß der Erfindung und dem Bedienungenandgriff ge näß Pig· 4 hergestellt ist;
PIg. 6 ist eine Sohnlttanaieht gem&ß der Schnittlinie 6-6 in Pig. 5;
Flg. 7 ist eine Schnittansloht des Betätigung^handgriffes gemäß der Schnittlinie 7-7 von Pig· 4;
Flg. 8 1st eine vergrößerte Seitenansicht ein as Teiles des medizinischen Instrumentes gemäß der Erfindung;
Pig. 9 1st eine Sehnlttansletet gea&S der Schnittlinie 9-9 in FIg*
des üistalen Eadea eines Katheters» der bei einen medizinischen Instrtiraent gemäß der Erfindung verwendet wird;
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Pig. 10 let etna Schnittansieht geraUß der Schnittlinie 10-10
In Tig. 4 einer Kupplung, die bei dan Betätigungshandgriff gemüß Flg. 4 verwendet wird;
Fig. 11 ist eine vergrößerte 3ennitt*nsicht das distalen Bades des flexiblen Endoskops, wobei das distale Ende dea medlzinisohen Instrumentes in den gemeinsamen Kanal ; eingefüiirt 1st, der sun Duodenum führt ι
Fig. 12 ist βim vergrößerte Schnittanaleht dee distalen Endes
des medizinischen Instrumentes innerhalb des gemeinsamen Kanftles: und - :
Fig» 13 ist eine vergrößerte Sohnlttansicht einer weiteren Ausführungsfora eines Kontrolldrahtes gemäß der Erfindung.
In Pig» 1 1st ein herkömmliches, flexibles Endoskop 20 dargestellt» wie ein Duodenoskop, das in eiaa Position zu» untersuchen des Duodenums 22 unterhalb des Magens '24 verbracht ist» Pas distale Ende 26 des Sndoskops 20 1st derart angeordnet* daß der gemeinsame Kanal 28 hinter einem Ventil 30 untersucht werden kann, das als "Vater-Ampulle" bekannt ist. Der gemeinsame Kanal 28 führt zum Pankreaakanal 32 und zum Zyatenkanal 34, der an die Gallenblase 36 angeschlossen 1st.
Das flexible Endoskop 80 ist aus einem proximalen Kopf 3d und einem flexiblen Schlauch 40 gebildet. Kopf 38 hat Kontrollrädchen 42-42», die die Ausrichtung des distalen Endes 26 kontrollieren, um den Arzt in die Lage zu versetzen, den flexiblen Schlauch 40 in tiefe Körperhöhlungen einzuführen. Der proximale Kopf 38 umfafit ein Okular 44, einen WasaerzufuhranschluS 46 und einen Anschluß 48 zur Aufnahme eines medizinischen Instrumentes 50. Das Endoskop 1st von allgemein bekannter Bauart und somit mit einem optischen Paserweg (hler nicht dargestellt)ausgerüstet, der dazu dient, Licht zur Körperhöhlung entgegen dea dietalen Ende 26 zu übertragen so wie mlc einem optischen Faserbündel (nicht dargestellt), um Körperhöhlen-Bilder durch das Okular 44 zu betrachten. Der Wasseranschluß 46 besteht mit einem geeigneten Kanal innerhalb
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des flexiblen Schlauches 40 in Verbindung, im an distal en Ende zu enden und um Verstopfungen oder andere dorthin verbrachte Materialien über Linsen as distalen Ende zu entfernen· Das medizinische Instrument 50 wird durch einen anderen Kanal in den flexiblen Schlauch eingeführt, um Behandlungen auszuführen·
Wird ein flexibles Endoskop 20 verwendet, um eine medizinische : : : Operation vorzunehmen, so versteht sieh die Notwendigkeit einer genauen Positionskontrolle bezüglich des ddkstaien Endes 26, insbesondere dann, wenn ein schwierig auffindbarer Kanal 28 untersucht werden soll. Eine sogar noch genauere Positionskontrolle 1st für den Einsatz der medizinischen Instrumente erforderlich. Wird der flexible Schlauch in der in Fig. 1 dargestellten Weise ;_..:. vm die Ecken herum bewegt, so wird die Kontrolle über ein medizinisches Werkzeug wie eine Schlinge innerhalb eines Kanales oder des Lumens eines Katheters oft von einem Backlash (Spiel, Zurückschnellen) begleitet, das durch die Tendenz des zu der Schlinge führenden Kontrolldrahtes verursacht ist, an der Inneren Wandfläche eine Krümmung dann anzuliegen, wenn er zurückgezogen wird, und an der Außenseite der Wandflache der Krümmung, wenn er ausgefahren wird.
Bei gewissen medizinischen Instrumenten wird ein dioht aufgespulter Kontrolldraht verwendet, dessen Durchmesser den Kanal eines flexiblen Schlauches oder Lumens eines Katheters ausfüllt und somit in einer stabilen radialen Position während des Oebrauohs verbleibt. Bei einem solche» Werkzeug verbleibt Jedoch nur ein ungenügender Raum innerhalb des Lumens für fließfähige Medien, die oft während medizinischer Operationen angewandt werden müssen. Wird ein dünnwandiges hakenförmige« Material als Kontrolldraht verwendet, so erhält man zwar zusStaufeaen Kanalraum für fließfähiges Medium, die Kleinheit dee Lusaene erfordert Jedoch eine derart dünne Wand des ftSHBtrollaegaentee, daß es leicht basehüdlgt werden kann.
Mit Pig, 2, 3 und 8 ist ein medizinisches Instrument gemäß der Erfindung dargestellt, das ein medizinisches Werkzeug innerhalb des Lumens 5^ eines Katheters 56 verwendet. Werkzeug 52 hat ein Arbeltsende 58 in Gestalt eines Hoehfrequenzaiessers, das an einen
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leitenden KontrcUdraht 6θ angeschlossen 1st, der an einen Be« tätigungshandgriff 62 am proximalen End« angekoppelt Is4-.. Katheter 56 ist derart bemessen, dafi er Innerhalb eines Kanalee 46 des flexiblen Sehlaoohee 40 zu gleiten versag« Kontrolldraht 60 1st, wie «an sieht, aus einen flachen* sehraubenl linienförmige verdrillten Band 6o gebildet» Band 60 hat eine Breite entsprechend des Innendurchmessers des Lumens 54, ao dafi das Bend 6o eirw : stabile radiale Position einnimmt. Der Querschnitt des Kontroll- ... drahtes 60 1st in genügendem KaJe kleie»r als die Querschnittsfläche des Lumens 54, um einen Kanal 56 für fließfähig« Medien vom prexlmalen Betätigungshandgriff (Manipulator) 62 su schaffen·
Das Drahtaiesser 58 gemäß den Pig« J> und δ weist an seinem dlstalftß. Ende eine Krümmung auf, die genügend groß ist, um einen Teil 70 des Airbeitsendes 68 gegen eine Seite 72 der Katheterwand 74 anzulegen und drückt somit ein distales Ende 76 des Messers 58 federnd gegen die Seite 78 der Katheterwand 74. Soda 76 1st aus einer geschlossenen, engen Slnselschlaufe eines Drahtes gebildet, aus welche« Messer 58 gefertigt ist.
Der Katheter 56 hat ein distales Arbeitssegment 80, das in unelngespanntem Zustand eine bevorzugte Orientierung in Gestalt einer Krümmung 82 hat, so wie in den Flg. J5 und 8 veranschaulicht. Sine derartige Krümmung 82 läßt sloh durch einen Wärmebehandlunssprozess oder durch die natürliche Tendenz einer aufgewickelten Spule des Materiales zu einem solchen Verbiegen erzeugen. Katheter 56 hat ge» nagend Flexibilität, um innerhalb eines Kanales 64 des flexiblen Schlauches 40 gerade su bleiben. KrOnasung 82 hat eine Innenwand 84 entlang der Innenseite der Krümmung 82; es wird ein Kanal 86 unter einem winkel hler hindurchgeschnitten, gemessen relativ zur iAimenaehse 88 bei einer geraden Fora des Katheter-Arbeltssegaentes 80 > oder gemessen relativ su einer Linie, die tangential «ur Kanalöffnung 90 in Lumen 54 der Innenwand 84 1st. Kanal 86 hat, wie In Fig. 9 dargestellt, eine im wesentlichen längs verlaufende langgestreckte Öffnung 90, die derart bemessen 1st, daa sie das Ende 76 des medizinischen Messers 58 bequem aufnimmt. Die Oröfie des Winkels
kann variieren, abhängig von dem Maß der Krümmung 82. Bin winkel von etwa 15° hat sich als zweckmäßig gezeigt.
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Die bevorzugte Ausrichtung des Arbeit»segmentes 80 des Katheters zur zylindrischen InnenVcrtiimoung des Lumen» 5^ und die Krümmung des Arbeiteendes 58 des medizinischen Werkzeuges 52 Innerhalb dee lumens 54 ergänzen sieh derart» daß da« Ende 58 in vorbestimmter Ausrichtung mit Lumen 5^ gehalten wird. Demzufolge wird Ende 76 automatisch in Kanal 86 dann eingeführt, wenn Werkzeug 52 von des* proxiaalen Manipulator 62 aus sum Arbeitssegment 80 des Katheters 56 hin ausgefahren wird· Das Ausfahren und Einziehen des Arbeitsendes 58 des medizinischen Werkzeuges 52 läßt sieh somit in zuverlässiger Weise handhaben, ohne die Anwendung einer KellflKohe, die la Lumen 5k eingelagert wäre.
Hit einen medizinischen Instrument 50 gemäß der Erfindung Itßt sich' eine komplexe medizinische Operation wie die Untersuchung und Be« handlung des gemeinsamen Kanales genau durchführen. Wie in Fig. 11 für eine Operation dargestellt, wird der flexible Schlauch 40 beispielsweise derart gehandhabt, daß sein distales Ende 26 in eine Position gelangt, wobei Katheter 56 alt de» eingefahrenen medizinischen Werkzeug 52 in den gemeinsamen Kanal 28 eingeführt werden kann· Se kann notwendig sein, das Katheter-Arbeltssegment mit einem Kell 92 (siehe Pig» 3) zu neigen, um die richtige Ausrichtung zu erhalten, um in den gemeinsamen Kanal 28 einzutreten. Kontrollorgane zur Anwendung mit Keil 92 sind wohlbekannt.
Befindet sich Katheter 56 erst einmal ira gemeinsamen Kanal 28, so wird eine radlp-opake Flüssigkeit durch Kanal 66 zwischen Werk· aeug 52 und Luraonwand 74 eingeführt und durch Steine verursachte Biookierungen erfaßt. WLe in Fig. 12 dargestellt, kamt das medizinische Messer 58 sodann durch Kanal 86 so weit ausgefahren werden, bis Ende 76 gemeinsam zwischen Kanal 28 und Duodenum 22 berührt. Das Ausfahren von Messer 58 läßt sich genau regeln, da das Spiel verringert ist; die Skalenaazelge 96 auf Mamftpulator 62 ist zuverlässig und zeigt genau an, um welche Distanz Messer 58 von Katheterkanal 86 ausgefahren ist·
Sine Sehneidoperation ISSt sich dann durch ünteretromsetzen des medizinischen Werkzeuges 52 durchführen, und täurcn dessen Anschließen an einen hochfrequenten Strom. Katheter 56 wird aus
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isolierendem Werkstoff gebildet, der sicherstellt, d&S die elektrische Energie an Jener Stelle aufgebracht wird, wo Ende 76 des Messers 58 die Kanalwand 94 beröhrt·
Die Kontrolle über das Ausfahren urd Einziehen des Medizinischen Instrumentes 50 wird Mittels Manipulator 62 erlangt, der» wie ixt -We · 4 genauer besehrieben, aus einem Außengehäuse 100 mit einer Durehgangsbohrung 1OS gebildet ist, innerhalb welcher ein Kontrollsohlauoh gleitbar gelagert ist· Teil 103 der Gehäuse- '.. bohrungen 162 ist mit einem Gewinde versehen, in die eine mit Außengewinde versehene Buchse 104 eingesehraubt ist, die ihrerseits mit einer Traghülse 106 fest verbunden ist· Bin dlstales : ~ Ende von Traghülse 106 sitzt dichtend Im prcximalen &tde von : Lumen 54 von Katheter 56, der an Hülse 104 anliegt. Sin distal es* Ende ,108 des Gehäuses 100 ist axial rait vier Schlitzen 109 versehen, um eine Binspannung dann zu schaffen, wenn eine Spannmutter 110 auf ein mit Außengewinde versehenes Segnenj 112 des Gehäuses 100 aufgeschraubt wird. Durch Verwendung von Mutter 110 wird somit Katheter 56 sicher festgehalten, wäTrend er gleichzeitig dichtend an Traghülse 106 festgespannt ist.
Das proximale Ende von Kontrolldraht 60 des medizinischen Werkzeuges 52 ist an eine» Fortsatz 11t eines Kontrollrohrea 116 zuverlKesig befestigt, das frei in Lumen 54 passt und das genügend lang ist, um mit radialem Spiel durch die Stützhülse 106 zu passen, und zwar zum Anschluß an und in einer Bohrung II8 der Kontrollbuohse 104. Eine Dichtbuchse ISO aus wäraieiichrriapffähigem Werkstoff wird um das proximale Ende von Stützhülse 106 und um Kontrollhülse II6 aufgeschrumpft.
Das proximale Ende von Kontrollhülse 116 kommuniziert mit einem PlüsslgkeiteansohluB 1S2 durch ein herkömmliche« Leuer-SchloB 124, zugeführt über eine Nadel einer Spritze. Die KontrollhHlse erlaubt somit die Zufuhr von radio-opaker Flüssigkeit zu Flüssigkeitskanal 66,
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Es ist eine Verbladung zwischen Kontrollhülae Il6 alt einem Kontakt 126 hergestellt (siehe Fig. 10), aufgebracht durch eine seitliehe Gegenbohrung 128 in Kontrollaohaft 104. Kontakt 126 liegt gegen den Boden einer Bohrung 130 an. Ein elektrischer Kontakt 1st unter geringer Verformung von KontrollhOlse 1l6 vorgenommen, ua somit den letztgenannten sicher an Kontrollschaft 104 zu halten·
Das Ausfahren und Einziehen der Kontrollhülse 116 1st duroh einen Schlitz 132 und einer Stellschraube 134 begrenzt, die in Oehäuse . 100 eingesetzt und durch eine Bohrung 102 und in einen Teil des Schlitzes 132 eindringt. Die in Fig. 1 erkennbaren Gradeinteilung*?* 96 können an den Selten von Schlitz 132 vorgesehen und unter Bezug auf das proxlmale Ende 136 von Gehäuse 100 besessen sein·
Die Verbindung zwischen Kontrollhülse 116 und Kontrolldraht 60 ist derart gestaltet, daß der Durohflufl von fließfähigem Medium in Kanal 66 möglich ist. Kontrollhülse I16 ist unter einer Neigung relativ zu ihrer Längsachse geschnitten, so daß die Durchgangsbohrung 117 einen vergrößerten Auslad 138 zum Kanal 66 bildet. Eine flache Lasche 140 von KontrollhOlse 116 1st an den bandförmigen Kontrolldraht 60 angeschweißt.
Bei Anwendung der sohraubenlinlenfönalgen Verdrillung des Kontrolldrahtes wird die seitliche Bewegung innerhalb eines Luaens wesentlich verringert. Di· Anzahl von Verdrillungen, die notwendig 1st, ua das Spiel dann zu verringern, wenn eich das Instrument innerhalb des Kanales einte« flexiblen Endoskopes befindet, hängt von der maximalen Anzahl von Krümmungen und deren Stärken des letztgenannten ab. Bei einen hochflexiblen Schlauch ist eine höhere Anzahl vcfi Verdrillungen wünschenswert, obgleich zu viele Verdrillungen die Läng« des eehraubenlinienfönalgen Kanales vergrößern, so da8 das Strömen fließflaigen Mediums hler hindurch schwieriger wird· Bei einer Ausführungsfora eines Duodenoskopes haben sich vier Verdrillungen pro Zoll als günstig gezeigt, wenn auch sehr oder weniger angewandt werden können, je nach de» besonderen Einsätzfall. Die Länge L einer Schraubenlinie oder Verdrillung wird in Ab-
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hängigkeit von der Breite eines bandförmigen Kontrolldrahtes bestimmt* So wird die Verdrillungelänge L vorzugsweise im Bereich von vier bis fünfzehn MbI der Breite w dee bandförmigen Kontrolldrahtes 6o gewählt.
Die Quersohnlttsseite eines bandförmigen Kontrolleegmentes 60 wird. entsprechend der strukturellen Steifigkeit bemessen» wobei ein genügend großer Querschnitt für den Flüssigkeitskanal 66 verbleibt· Da der Innendurchmesser eines Katheterlumens 54 klein sein soll, lEfit sioh die Querschnittβfläohe eines bandförmigen Kontroll« drahtes relativ zu jener des Lumens 54 ohne einen Verlust an struktureller Unversehrtheit klein halten· Demgemäß sollte die Querschnittsflache des bandförmigen Kontrolldrahtes 60 Vorzugs« r* weise nicht mehr als etwa 50 % der QuerschnitteflHehe von Lumen 54, vorzugsweise nur etwa 25 % betragen» Die Querschnittsfl&che des bandförmigen Kontrolldrahtes 60 kann im Bereich von etwa 20 bis etwa 6o Prozent von jener des Lumens 5* liegen.
So wurde beispielsweise ein bandförmiger Xontrolldraht verwendet mit einer Bandbreite w von 0,052 Zoll und einer Stärke von 0,008 Zoll» um in ein Katheterlumen mit einem Innendurchmesser von 0,035 Zoll zu passen. Das Band wurde mit etwa vier Verdrillungen pro Zoll gebildet· Das resultierende medizinische Instrument wurde mit einem Katheter aus Teflon gebildet und mit einem Außendurchmesser von 0,066 Zoll; es hat sich als geeignet als Papillotom erwiesen und sum Schneiden der Vater-Ampulle und des angrenzenden Intramuralen Bereiches des bill&ren oder gemeinsamen Kanales zur Entfernung von eingeschlossenen Steinen.
Aus einer solchen Beschreibung einer Ausführungeform eines medizinischen Instrumentes gemJ&S der Erfindung lassen sich die Vorteile erkennen. Die Anwendung eines spiraligen oder verdrillten, rechteckigen, bandförmigen Kontrolldrahtes als Leiter t^v ein elektrisches Messer in einem Sohlauoh schließt die Radialbewegung zwischen dem Kontrolldraht und dem Sohlauoh aus, wenn der letztere gekrümmt ist. Demzufolge wird ein Längsspiel wesentlich verringert und Jegliche Axialbewegung, die dem Kontrolldraht
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mitgeteilt wird, führt zu einer wirksamen Axialverscliebung des Messers·
Als weiter« Fora eines Koatrolldrahtes IMBt eioh die in Fig.13 ait 140 bezeichnete verwenden. Kontrolldraht l4o wird aus einen extrudlerten Netall »it einen zentralen Drahtbereich 142 gebildet, von welohem eine Anzahl von wenigstens drei Selten 144 radial ausgehen· Die Seiten sind vorsugsweise in gleiohwinkligem Abstand angeordnet und derart bemessen» daß sie die wand des hölsenförmigen Kanäle« gleitend berühren· Zentraldraht 142 kann hohl und schraubenlinienförmig verwunden sein, um die gewünschte Flexibilität und Steifigkeit zu erhalten.
27.01,1981

Claims (1)

  1. Anwaltsakte ι P 641 Amerleaa Cystoscope
    Makers, Inc.
    1. Flexibles medizinisches Instrument tür Anwendung bei einem flexiblen Endoskop, wobei das Endoskop einen Kanal hat, der sieh von einem proxlmalen Ende zu einen distalen Bade dee Endoskop* erstreckt, umfassend
    einen langgestreckten flexiblen Katheter, der derart bemessen istj daß er in das proxlm&le Ende des Endoskop» kanales eingeführt und stm distalen Bnde des Endoskopkanales durchgeführt werden kann; der genannte Katheter hat ein Lumen, das von einer Lumenwand umgeben 1st;
    ein medizinische» Werkzeug, das derart bemessen ist, daß es durch das Lumen hindurchgleitet und ein Arbeiteende und einen flexiblen Kontrolldraht hat, der an das Arbeitsende au dessen Handhabung vom proxiaalen Sode des Katheters her angeschlossen ist; der Kontrolldraht hat eine QuerschnittsflXehe, die geringer als der Querschnitt des Katheterlumens 1st, wehrend er derart gestaltet 1st, um einen Kanal for fließ fööalgea Medium zwischen dem Kontrolldraht und der Wand des Lumens zu schaffen; der genannte Kontrolldraht hat weiterhin eine die Laaenwand berührende Stütze, um die Lage des Koatrolldrahtes innerhalb des Katheterlumens radial au stabilisieren, wobei das Arbeltsende des medizinischen Werkzeuges bei verringertem LHngsspiel gehandhabt werden kann, um die Genauigkeit der Kontrolle der Lage des Arbeitsendes des Werkzeuges zu steigern.
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    2. Flexibles medizinisches Instrument gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontrolldraht von der Qestalt eines langgestreckten rechteckigen Materialbandes ist mit einer Breite, die derart bemessen ist, daß es in gleitendem Koatatt alt der Lumenwand steht; das Band let schraubenlinienförmig verdrillt, um es radial innerhalb des Katheterluraena und Über Biegungen des Endoskopee hinweg stabil ssu halt «α und über einen kontinuierlichen Kanal für fließfähiges Medium zu schaffen«
    5. Flexibles medizinisches Instrument gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dad das Band eine Querschnittefläche hat, die geringer als etwa die Hälfte des Querschnittes des Katheterlumens ist«
    4. Plexibles medizinleohes Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafl die Querschnittsfläche des bandförmigen Kontrolldrahtes innerhalb dee Bereiches von etwa einem Viertel bis etwa der Hälfte des Querschnittes des Katheterlumens liegt.
    5. Flexible» medizinisches Instrument nach Anspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Verdrillung des bandförmigem Kontrolldrahtes im Bereich von etwa dem Vierfachen bis zum Zwölffaohen der Stärke des bandförcsigen Kontrolldrahtes liegt.
    6. Flexiblee medizinisches Instrument zur Anwendung in einem flexiblen Endoskop gemäß Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, das der Kontrolldraht von der Gestalt eines langgestreckten flexiblen Zentralerahtee mit einer Anzahl von wenigstens drei Längsrippen ist, die sieh radial vom zentralen Draht aus erstrecken, um die Lumenwand leitend zu berühren·
    7. Flexibles medizinisches Instrument zur Anwendung bei einem flexiblen Endoskop gemäß Anspruoh 6, daduroh gekennzeichnet, daß der zentrale Draht zur Hindurohführung von fließfähigen Madlura hohl 1st«
    J30617/00B0 3
    At 3
    δ. Flexibler Katheter zur Anwendung bei einem Endoskop, wobei der Katheter ein Lumen hat, das sieh von einem proximalen zu einem distalen Ende entlang einer Lumenachse erstreckt, wobei die Verbesserung umfaßt
    einen flexiblen Katheter mit eine» begradigbaren, normalerweise gebogenen Arbeitesegment; wobei dieses Arbeitssagraent In unbeanspruchte» Zustand eine Krümmung bildet, um eine bevorzugte Ausrichtung des Arbeite-Segmentes zu definieren und ein« Innenwand entlang einer Kurve der Krümmung hat, wobei dieses Arbeitesegment ferner innerhalb eines Kanales vorgesehen ist, der sich durch die Innenwand von einer Öffnung zu dem Lumen hin erstreckt; der Kanal 1st unter einem winkel relativ zur Lunenmohse zua distalen Ende des Katheters hin geneigt, wobei der Winkel und der Ort der Kanalöffnung auf der Innenseite der Wand derart ausgewählt ist, da3 der Kanal ein Arbeitsende eines Werkzeuges aufzunehmen vermag, das in das Innere des Lumens zua diatalen Ende des Katheters hin vorgeaoho&en und entlang der Innenwand bei bevorzugter Ausrichtung des Arbeitssegmentes geführt 1st.
    9, Verbesserter flexibler Katheter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel des Kanales relativ zu einer begradigten Lumenaohse etwa 15 ° beträgt.
    10. Medizinisches Instrument zur Anwendung bei einem flexiblen Endoskop duroh Einführen in einen Kanal, umfassend
    ein medizinisches Instrument mit einem Arbeltsende und einem flexiblen langgestreckten Kontrolldraht, der an das Arbeltsende zu dessen Betätigung angeschlossen ist» .
    Kittel zum Handhaben des Ausfahren» und Einslehens des Arbeltsendes des Werkzeuges in Längsrichtung;
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    der genannte Kontrolldraht hat eine Quersohnittsfläehe, die geringer als der Querschnitt des Kanales ist« durch welche das medizinlache Werkzeug einzuführen ist, der genannte Querschnitt 1st weiterhin selektiv gestaltet, um die Bildung eines Strömungskanales für fließfähiges Medium zu bilden« der sich außerhalb des Kontrolldrahtes nach dessen Einführung in den Kanal befindet» der Kontrolldraht hat weiterhin eine die seitliche Kanal» wand berührende Unterstützung» die derart bemessen 1st, daß eine gleitende Bewegung des Werkzeuges bei dessen -Halten im Kanal alt radialer Positionsstabilität über ; die Länge des Kontrolldrahtes ermöglicht wird» wobei das Werkzeug, das sich Innerhalb des Kanales befindet, im wesentlichen ohne Spiel entlang des Kanales bewegt werden kann, ua eine verbesserte Positionskontrolle des Arbeltsendes des Werkzeuges vom proxlmalen Ende des Bndoskops her zu gewinnen.
    11. Medizinisches Werkzeug gemäß Anspruch 10, wobei der Kontrolldraht aus einem langgestreckten Band von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt gebildet ist, mit Kanten, die eine die seitliche Kanalwand berührende Unterstützung bilden, v/obel das genannte, langgestreckte Band ferner entlang seiner Längemit einer Mehrzahl von Verdrillungen versehen ist, um einen spiraligen Kontrolldraht zu bilden, der In verschiedenen Ebenen gebogen werden kann, während er die genannte radiale Positioneetabilität innerhalb des Kanales dann beibehält, wenn das Werkzeug innerhalb des Kanales zufolge dessen Betätigung längs verschoben wird·
    12.Medizinisches Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daS das Arbeitsende des medizinischen Werkzeuges in einer vorbestimmten Krüiasarag flexibel 1st, daß der Arbeitsendbereich in ein®» Ende ausläuft und eine genügend große Krümmung im Bereich dieses Endes hat, so daß dann» wenn es sich im Kanal befindet» ein Teil des Endbereiches In der Mähe des ßadea an einer Seite <3sr Kaaalwand gleitet und das Ende gegen die andere Seite der Kanalwand federnd andrückt,
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    zo 5
    13* Medidkilaohes Werkzeus nach Anspruch ig, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsendberelch aus einem Draht «alt der genannten Krömmrag besteht.
    l4. Medizinisches werkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekenn* zeichnet, daß das medizinische Werkzeug aua einen leitenden :" Werkstoff besteht, wobei das genannte Arbeltsende als enge, * glattfläohlge Sehlaufe zur Bildung «lnee elektrischen Messers gestaltet ist.
    15.Medizinisches Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daB die Betätigungsmittel ferner umfassen
    , ein Gehäuse mit einer Durohgangsbohrung;
    eine In der genannten Oehäusebohrung befindliche Hülse für fließfähige» Medium, derart bemessen, daß die eilt Qleltsltz in den Kanal passt und an den Kontrolldraht angeschlossen, wobei eine Strömung fließfähige» Mediums durch die genannte HUlee In den Kanal ermöglicht wird;
    eine Sttttzhülse, die in das genannte Gehäuse in der genannten CtehSus«bohrung eingesetzt 1st und die derart bemessen 1st, daß sie in den Kanal passt, wobei sie mit derKanalwand einen flttsaigceitsdiehten Abschluß bildet, wobei die Stützhülse die Hülse für das fließfähige Medium alt radialen Abstand umgibt;
    eine Qleitdichtung zwischen der Stützhülse und der Flüsslgkeitshlllse, um eine Leckage von fließfähigem Medium durch den radialen Abstand hindurch zu verhindern; und
    eine Kupplung, die an das proximale Bade der Flüssigkeitshttlse angeschlossen ist, um diese zu betätigen und flie£fähiges Medium an diese anzuschließen.
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    16. Medizinisches Instrument zum Sehneiden von Gewebe unter endoakopiseher Kontrolle mit einem proximalen und einem distalen Ende, umfassend
    einen flexiblen, hohlen Schlauch mit einer Länge, die derart bemessen ist, daß er sich vom proximalen zum distalen Ende des Endoskopes zu erstrecken vermag und der ein Lumen von vorbestimmten) Durchmesser hat;
    einen flexiblen Draht zum Leiten eines hochfrequenten Stromes zu dessen distalem Ende zu dem zu schneidenden Gewebe, wobei der Draht im wesentlichen innerhalb des Schlauches eingeschlossen 1st;
    einen Manipulator, der an den flexiblen Draht angeschlossen ist, um ein distales Ende des Drahtes aus den distalen Ende des Schlauches heraus und den dieses wieder einzuziehen;
    der genannte Draht 1st aus einem flachen, schrauben* llnienfurmigen verdrehten Band über seine gesamte Lange gebildet, wobei die Breite des Bandes dem Durchmesser des Lumens des Schlauches entspricht, so daß eine Längsbewegung des Drahtes möglich 1st, während die relative Radialbewegung des Drahtes innerhalb des Lumens reduziert 1st;
    die Stärke des genannten Bandes ist gering im Vergleich zu dem Lumendurchmesser, so daß ein Querschnitt von im allgemeinen weniger als Jener des Lumens eingenommen wird, um einen Stronsungsweg für fließfähiges Medium zu schaffen, das durch den Schlauch nach dem Draht geführt werden kann·
    17. Medizinisches Instrument nach Anspruoh 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Verdrillung des Drahtbandes in der Größenordnung von etwa dem Vierfachen bis zum PUnfzehnfaehen der Bandbreite 1st.
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    Ιδ. Medizinisches Instrument nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnlttsfl&eüe des Bandes la Bereich von etwa 20 bis etwa 50 % der Querschnittsfläche des genannten Lumens liegt.
    19. Medizinisches Instrument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Bandes etwa 25 % der Quersohnlttsfläohe des Lumens beträgt.
    27.O1.19Ö1 DrW/MJ
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    I--3G45295
    Aktenzeichen: P 30 45 295.0 American Cystoscope
    Anwaltsakte: P 641 Makers, InC.
    ÜBERSETZUNG DER GEÄNDERTEN ANSPRÜCHE
    1. Flexibles medizinisches Instrument zur Anwendung bei einem flexiblen Endoskop, wobei das Endoskop einen Kanal hat, der sich von einem proximalen Ende zu einem distalen Ende des Endoskops erstreckt, umfassend
    einen langgestreckten flexiblen Katheter, der derat bemessen ist, daß er in das proximale Ende des Endoskopkanales eingeführt und zum distalen Ende des Endoskopkanales durchgeführt werden kann; der genannte Katheter hat ein Lumen, das von einer Lumenwand umgeben ist; das Lumen erstreckt sich von einem proximalen Ende des Katheters zu dessen distalem Ende;
    ein medizinisches Werkzeug, das derart bemessen ist, daß es durch das Lumen hindurchgleitet und ein Arbeitsende und einen flexiblen Kontrolldraht hat, der an das Arbeitsende zu dessen Handhabung vom proximalen Ende des Katheters her angeschlossen ist; der Kontrolldraht hat eine Querschnittsfläche, die geringer als der Querschnitt des Katheterlumens ist, während er derart gestaltet ist, um einen Kanal für fließfähiges Medium zwischen dem Kontrolldraht und der Wand des Lumens zu schaffen; der genannte Kontrolldraht hat weiterhin eine Querschnittsgestalt, die derart ausgewählt ist, um getrennte Unterstützungen zu bilden, die einen solchen Abstand haben, daß sie die Lumenwand gleitend berühren und die Position des Kontrolldrahtes radial innerhalb und entlang des Katheterlumens dann stabilisieren, wenn sich der Kontrolldraht innerhalb des Lumens befindet, wobei das Arbeitsende des medizinischen Werkzeuges bei
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    304529^
    verringertem Längs-Zurückschnellen gehandhabt werden kann, um die Genauigkeit der Kontrolle über die Position des Arbeitsendes des Werkzeuges zu verbessern.
    2. Flexibles medizinisches Instrument gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontrolldraht von der Form eines langgestreckten rechteckigen Bandes mit Seitenkanten und von einer solchen Breite ist, um die Seitenkanten in gleitenden Kontakt mit der Lumenwand gelangen zu lassen, daß das Band schraubenlinienförmig verdrillt ist, um das Band radial innerhalb des Katheterlumens über die Biegungen des Endoskopes hinweg stabil zu halten und einen kontinuierlichen Kanal für fließfähiges Medium zu schaffen.
    3. Fle'xibles medizinisches Instrument gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band eine Querschnittsfläche hat, die geringer als etwa die Hälfte des Querschnittes des Katheterlumens ist.
    4. Flexibles medizinisches Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des bandförmigen Kontrolldrahtes innerhalb des Bereiches von etwa einem Viertel bis etwa der Hälfte des Querschnittes des Katheterlumens liegt,
    5. Flexibles medizinisches Instrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Verdrillung des bandförmigen Kontrolldrahtes im Bereich von etwa dem Vierfachen bis zum Fünfzehnfachen der Stärke des bandförmigen Kontrolldrahtes liegt.
    6. Flexibles medizinisches Instrument zur Anwendung in einem flexiblen Endoskop gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontrolldraht von der Gestalt eines langgestreckten flexiblen Zentraldrahtes mit einer Anzahl von wenigstens drei Längsrippen ist, die sich radial vom zentralen Draht aus erstrecken, um die Lumenwand gleitend zu berühren.
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    7. Flexibles medizinisches Instrument zur Anwendung bei einem flexiblen Endoskop gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Draht zur Hindurchführung von fließfähigem Medium hohl ist.
    8. Flexibler Katheter zur Anwendung bei einem Endoskop, wobei der Katheter ein Lumen hat, das sich von einem proximalen zu einem distalen Ende entlang einer Lumenachse erstreckt, wobei die Verbesserung umfaßt
    einen flexiblen Katheter mit einem begradigbaren, normalerweise gebogenen distalen Arbeitssegment; wobei dieses distale Arbeitssegment in unbeanspruchtem Zustand eine Krümmung bildet, um eine bevorzugte Ausrichtung des distalen Arbeitssegmentes zu definieren und eine Innenwand entlang einer Kurve der Krümmung hat, wobei dieses distale Arbeitssegment ferner an der genannten Innenwand angeordnet ist mit einer öffnung, deren Größe und Ort an der Innenwand derart gewählt ist, daß die öffnung ein distal flexibles und gekrümmtes Ende eines Werkzeuges aufnehmen und hindurchzulassen vermag, das innerhalb des Lumens zum distalen Ende des Katheters vorgeschoben und entlang der genannten Innenwand mittels der bevorzugten Ausrichtung des distalen Arbeitssegmentes des Katheters vorgeschoben wird.
    9. Verbesserter flexibler Katheter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte öffnung in der Innenwand von der Gestalt eines Kanales ist, der sich durch die Innenwand hindurcherstreckt unter einer Neigung relativ zur Lumenachse und gegen das distale Ende des Katheters hin ausgerichtet.
    10. Medizinisches Instrument zur Anwendung bei einem flexiblen Endoskop durch Einführen in einen Kanal, umfassend
    ein medizinisches Instrument mit einem distalen Arbeitsende und einem flexiblen langgestreckten Kontrolldraht, der an das distale Arbeitsende zu dessen Betätigung angeschlossen ist;
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    Mittel zum Handhaben des Ausfahrens und Einziehens des Arbeitsendes des Werkzeuges in Längsrichtung;
    der genannte Kontrolldraht hat eine Querschnittsfläche, die geringer als der Querschnitt des Kanales ist, durch welche das medizinische Werkzeug einzuführen ist, der genannte Querschnitt ist weiterhin selektiv gestaltet, um die Bildung eines Strömungskanales für fließfähiges Medium zu bilden, der sich außerhalb des Kontrolldrahtes nach dessen Einführung in den Kanal befindet, der Kontrolldraht hat weiterhin eine die seitliche Kanalwand berührende Unterstützung, die derart bemessen ist, daß eine gleitende Bewegung des Werkzeuges bei dessen Halten im Kanal mit radialer Positionsstabilität über die Länge des Kontrolldrahtes ermöglicht wird, wobei das Werkzeug, das sich innerhalb des Kanales befindet, im wesentlichen ohne Spiel entlang des Kanales bewegt werden kann, um eine verbesserte Positionskontrolle des Arbeitsendes des Werkzeuges vom praximalen Ende des Endoskops her zu gewinnen.
    11. Medizinisches Instrument gemäß Anspruch 10, wobei der Kontrolldraht aus einem langgestreckten Band von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt gebildet ist, mit Kanten, die eine die seitliche Kanalwand berührende Unterstützung bilden, wobei das genannte, langgestreckte Band ferner entlang seiner Länge mit einer Mehrzahl von Verdrillungen versehen ist, um einen spiraligen Kontrolldraht zu bilden, der in verschiedenen Ebenen gebogen werden kann, während er die genannte radiale Positionsstabilität innerhalb des Kanales dann beibehält, wenn das Werkzeug innerhalb des Kanales durch die Betätigungsmittel längs verschoben wird.
    12. Medizinisches Instrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsende des medizinischen Werkzeuges in einer vorbestimmten Krümmung flexibel ist, daß der Arbeitsendbereich in einem Ende ausläuft und eine genügend große Krümmung im Bereich dieses Endes hat, so daß dann, wenn es sich im Kanal befindet, ein Teil des Endbereiches in der Nähe des Endes an einer Seite der Kanalwand gleitet und das Ende gegen die andere Seite der Kanalwand federnd andrückt.
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    13. Medizinisches Instrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsendbereich aus einem Draht mit der genannten Krümmung besteht.
    14. Medizinisches Instrument nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das medizinische Werkzeug aus einem leitenden Werkstoff besteht, wobei das genannte Arbeitsende als enge, glattflächige Schlaufe zur Bildung eines elektrischen Messers gestaltet ist.
    15. Medizinisches Instrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel ferner umfassen
    ein Gehäuse mit einer Durchgangsbohrung;
    eine in der genannten Gehäusebohrüng befindliche Hülse für fließfähiges Medium, derart bemessen, daß sie mit Gleitsitz in den Kanal passt und an den Kontrolldraht angeschlossen, wobei eine Strömung fließfähigen Mediums durch die genannte Hülse in den Kanals ermöglicht wird;
    eine Stützhülse, die in das genannte Gehäuse in der genannten Gehäusebohrüng eingesetzt ist und die derart bemessen ist, daß sie in den Kanal passt, wobei sie mit der Kanalwand einen flüssigkeitsdichten Abschluß bildet, wobei die Stützhülse die Hülse für das fließfähige Medium mit radialem Abstand umgibt.;
    eine Gleitdichtung zwischen der Stützhülse und der Flüssigkeitshülse, um eine Leckage von fließfähigem Medium durch den radialen Abstand hindurch zu verhindern; und
    eine Kupplung, die an das proximale Ende der Flüssigkeitshülse angeschlossen ist, um diese zu betätigen und fließfähiges Medium an diese anzuschließen.
    16. Medizinisches Instrument zur Anwendung in einem Endoskop zum Schneiden von Gewebe unter endoskopischer Kontrolle, wobei das Instrument und das Endoskop jeweils ein proximales Ende und ein distales Ende haben, umfassend
    130617/OOSO
    einen flexiblen, hohlen Schlauch mit einer Länge, die derart bemessen ist, daß er sich vom proximalen zum distalen Ende des Endoskopes zu erstrecken vermag und der ein Lumen von vorbestimmtem Durchmesser hat;
    einen flexiblen Draht zum Leiten eines hochfrequenten Stromes zu dessen distalem Ende zu dem zu schneidenden Gewebe, wobei der Draht im wesentlichen innerhalb des Schlauchet; eingeschlossen ist;
    einen Manipulator, der an den flexiblen Draht angeschlossen ist, um ein distales Ende des Drahtes aus dem distalen Ende des Schlauches heraus und in dieses wieder einzuziehen;
    der genannte Draht ist aus einem flachen, schraubenlinienförmigen verdrehten Band über seine gesamte Länge gebildet, wobei die Breite des Bandes dem Durchmesser des Lumens des Schlauches entspricht, so daß eine Längsbewegung des Drahtes möglich ist, während die relative Radialbewegung des Drahtes innerhalb des Lumens reduziert 1st;
    die Stärke des genannten Bandes ist gering im Vergleich zu dem Lumendurchmesser, so daß ein Querschnitt von im allgemeinen weniger als jener des Lumens eingenommen wird, um einen Strömungsweg für fließfähiges Medium zu schaffen, das durch den Schlauch nach dem Draht geführt werden kann.
    17. Medizinisches Instrument nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Verdrillung des Drahtbandes in der Größenordnung von etwa dem Vierfachen bis zum Fünfzehnfachen der Bandbreite ist.
    18. Medizinisches Instrument nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Bandes im Bereich von etwa 20 bis etwa 50 % der Querschnittsfläche des genannten Lumens liegt.
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    19. Medizinisches Instrument nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Bandes etwa 25 % der Querschnittsfläche des Lumens beträgt.
    20. Instrument zum Einführen in eine Körperöffnung, umfassend
    einen langgestreckten, flexiblen Katheter mit einem Lumen, das sich von einem proximalen Ende des Katheters zu einem distalen Ende entlang einer Lumenachse erstreckt; der Katheter hat ein Segment, das sich zu krümmen vermag; die Krümmung hat eine Innenwand; die Innenwand ist mit einer Öffnung versehen, die derart bemessen ist, daß sie das distale Ende eines Werkzeuges aufzunehmen und dieses hindurchzuführen vermag; und
    ein medizinisches Werkzeug, das derart bemessen ist, daß es durch das Lumen des Katheters hindurchgeführt werden kann und ein flexibles distales Ende hat, das mit einer vorbestimmten Krümmung ausgestattet ist, so daß ein distales Ende des Werkzeuges entlang der Wand des Katheterlumens zu gleiten vermag, wobei das genannte distale Ende weiterhin derart bemessen ist, daß es in die Öffnung in der Krümmung des genannten Segmentes des Katheters eingeführt und durch sie hindurchgeführt werden kannj
    die genannte, vorgegebene Krümmung des distalen Endes des Werkzeuges und die genannte Krümmung in dem genannten Kathetersegment arbeiten miteinander, um eine Ausrichtung des genannten distalen Endes zu erreichen, so daß dieses entlang der Innenwand des genannten, gekrümmten Kathetersegmentes zu gleiten und dann in die genannte Öffnung einzutreten und durch diese hindurchgeführt zu werden vermag, wenn das Werkzeug zum gekrümmten Kathetersegment vorgeschoben wird. .
    22. Instrument nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Kathetersegment flexibel ist und eine begradigbare, vorbestimmbare Krümmung aufweist, um den genannten Krümmer zu bilden.
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    22. Instrument nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung ein Kanal ist, der sich durch die Innenwand hindurcherstreckt, unter einer Neigung relativ zur Lumenachse und gegen das distale Ende des Katheters hin ausgerichtet.
    23. Instrument nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Kanal einen Neigungswinkel relativ zu einer begradigten Lumenachse von etwa 15 aufweist.
    24. Instrument nach Anspruch 20, 21 oder 22, wobei das genannte medizinische Werkzeug einen Kontrolldraht aufweist, der sich von einem proxlmalen Ende zu einem distalen Ende hindurcherstreckt, um dieses zu kontrollieren, daß der Kontrolldraht in"seinem Querschnitt voneinander getrennte Unterstützungen aufweist, die derart angeordnet sind, daß sie die Lumenwand gleitend berühren und die Position des Kontrolldrahtes innerhalb und entlang des Katheterlumens radial stabilisieren, daß die Unterstützungen verdrillt sind, um dem medizinischen Werkzeug eine Flexibilität zu verleihen, die der Flexibilität des Katheters vergleichbar ist, wobei das medizinische Werkzeug bei verringertem Längsspiel gehandhabt werden kann.
    13.03.81
    DrW/Stlr
    130617/0050
DE803045295A 1979-05-21 1980-05-16 Surgical instrument for an endoscope Withdrawn DE3045295A1 (en)

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