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DE304503C - - Google Patents

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Publication number
DE304503C
DE304503C DENDAT304503D DE304503DA DE304503C DE 304503 C DE304503 C DE 304503C DE NDAT304503 D DENDAT304503 D DE NDAT304503D DE 304503D A DE304503D A DE 304503DA DE 304503 C DE304503 C DE 304503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjustment
nut
sleeve
spindle
link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304503D
Other languages
English (en)
Publication of DE304503C publication Critical patent/DE304503C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/24Base structure
    • G02B21/241Devices for focusing
    • G02B21/242Devices for focusing with coarse and fine adjustment mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Mikrometereinstellvorrichtung für Mikroskope und andere Apparate, und zwar auf solche Einrichtungen, bei denen eine feststehende Gewindespindel zum Grobeinstellen und eine darauf vorgesehene Differenzialgewindemutter zur Feineinstellung angeordnet sind.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen ίο dem Differenzialgewinde und der Mutter ein nicht drehbares Glied, etwa in Form einer Hülse eingeschaltet ist.
. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Mittelschnitt durch einen Teil eines mit der verbesserten . Mikrometereinstellung ausgerüsteten Mikroskops.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der verbesserten Mikrometereinstellung, wobei letztere von dem Mikroskop abgenommen ist.
Fig. β ist eine Sonderansicht der Mikrometereinstellung von unten gesehen.
Fig. 4 ist ein besonderer Grundriß des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes der Mikrometereinstellung.
Fig. 5 ist eine Sonderansicht hiervon von unten her gesehen.
Fig. 6 ist ein besonderer Schnitt durch die drehbare Mutter des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes, wobei die von diesem Gliede getragene, mit Gewinde versehene Hülse in Ansicht dargestellt ist.
Fig. 7 ist ein besonderer Mittelschnitt durch die mit Gewinde versehene Hülse des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes.
Fig. 8 ist ein besonderer Mittelschnitt durch das feststehende Glied der verbesserten Mikrometereinstellung.
Fig. 9 ist eine besondere Seitenansicht der feststehenden Hülse, und
Fig. 10 ist ein besonderer Grundriß der feststehenden Hülse.
In der Zeichnung bezeichnen gleiche Nummern durchweg gleiche Teile.
Wenn auch die Einstellvorrichtung in der Zeichnung in senkrechter Lage an einem Mikroskop angebracht ist, so ist sie doch in gleicher - Weise geeignet, an der Seite oder einem anderen geeigneten Teile eines Mikroskopes angeordnet oder in Verbindung mit anderen Vorrichtungen benutzt zu werden, die eine sehr feine,' genaue Einstellung erfordern.
Die Einstellvorrichtung besteht aus einer gewissen Anzahl von Gliedern oder Elementen, welche als Einstellglied, Stütz- oder Grundglied und Geschwindigkeitsverminderungsglied bezeichnet werden können.
Das Einstellglied, wie es in seiner zweck-, mäßigsten Form dargestellt ist, besitzt eine ■·: obere oder Einstellmutter 1 mit einem gekordelten Flansch 2, um eine geeignete Angriffsfläche beim Drehen für die Finger des Benutzers zu bieten, und eine Spindel 3, die mit Gewinde und einem verbreiterten KQpf.4 verr Λ sehen ist. Der Kopf ist ebenfalls mit Ge-
winde versehen, welches in das Gewinde der: Einstellmutter ι paßt. Ferner besitzt der\; verbreiterte Kopf 4 einen Flansch 5, der sieh ν gegen die Oberfläche der Einstellmutter .an-· legt, wenn die Spindel 3 sich in ihrer mittle-, ren, abwärts ragenden Stellung gegenüber der Einstellmutter befindet. ■: Γ
Das untere Ende der Spindel hat einen dünneren Ansatz 6, der eine Spitze trägt und dessen Zweck weiter unten auseinandergesetzt werden wird. :
Das in der Zeichnung dargestellte Trageoder Grundglied- hat die Form, einei" feststehenden Mutter 7, welche fest auf den oberen Teil eines Gestelles 8 aufgeschraubt ist, welches die Objektivlinse des Mikroskopes trägt:"" :;·"""■■
Das Gestell wird einstellbar an einer Säule 9 gehalten, die ,sich von einer Mikroskopgrundplatte 10 . senkrecht aufwärts erstreckt.
Die Säule .9 ,ist hohl, und eine Druckfeder 11 ist darin untergebracht; das Oberende der Feder stützt sich gegen ein Endstück 12, welches die obere Mündung der Säulenbohrung verschließt. Das Unterende der Feder greift um einen Gleitblock 1,3, der von einem Quer-
:IC: stift Ί 4 unterstützt wird, der in dem Gestell angeordnet ist und durch einen senkrechten Schlitz 15 in der Säule hindurchfaßt.
Das Endstück 12 hat auf der Oberseite eine senkrechte Tülle 16, in welche das kegelförmige Ende 6 der Spindel 3 hineinfaßt, um die Spindel zu'zentrieren und zu halten.
Das· ' Geschwindigkeitsverminderungsglied besteht zweckmäßig·.aus einer drehbaren Mutter 17, welche zwischen der Einstellmutter 1 und der feststehenden Mutter 7 angeordnet ist und eine Hülse 18 trägt, die innen und außen mit Gewinde versehen ist.
Die inneren und äußeren Gewindegänge auf der Hülse 18 verlaufen in derselben Richtung, haben indessen eine verschiedene Steigung.
Das Außengewinde, welches bei der dargestellten Ausführungsform die gröbere Steigung hat, tritt in die feststehende Mutter 7 . ein, und das innere Gewinde umfaßt eine besondere, feststehende Hülse 19, welche ebenfalls innen und außen mit Gewinden versehen ist und ihrerseits auf die Spindel des Einstellgliedes aufgeschraubt ist.
Der Zweck der Hülse 19 besteht darin, das Drehen des Einstellgliedes oder des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes bei der Drehung des anderen Gliedes zu verhindern, da sie ein nicht drehbares Element bildet,
/-· welches unmittelbar zwischen den beiden Gliedern sich befindet und die Übertragung ,der·Drehbewegung von dem einen Gliede auf das andere verhindert.
Die Hülse 19 ist zweckmäßig an der feststehenden Mutter gegen Drehung durch zwei ', gegenüberliegende Klemmschrauben 20 gesichert, welche kegelförmige Spitzen 21 haben, die in Ausnehmungen 22 in einem Bodenflansch 23 der Hülse eingreifen.
Eine geeignete Skala mit Teilstrichen ist auf der Einstellmutter 1 und auf dem Geschwindigkeitsverminderungsgliede vorgesehen, so daß der Grad der Einstellung genau bestimmt werden kann.
Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann sowohl eine verhältnismäßig grobe Einstellung als auch eine sehr feine Einstellung erzielt werden.
Die grobe Einstellung wird durch Drehen des Einstellgliedes erreicht, wobei der Grad der Grobheit der Einstellung durch die Steigung des Gewindes an der Spitze des Ein-Stellgliedes bestimmt wird. Die sehr feine Einstellung wird durch Drehen des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes erzielt, welches sich in dem feststehenden Gliede oder der , Mutter dreht und sich in der Längsrichtung in dem genannten Gliede in der einen Richtung, bewegt und gleichzeitig auf der feststehenden Hülse sich dreht und die feststehende Hülse und das Einstellglied in einer Richtung bewegt, die entgegengesetzt zu der Richtung der Längsbewegung des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes in dem feststehenden Gliede ist.
Man sieht also, daß der wirkliche Betrag der Einstellbewegung aus der Differenz zwisehen den beiden entgegengesetzten Bewegungen des Geschwindigkeitsverminderungsgliedes und des Einstellgliedes besteht, so daß eine außerordentlich feine Einstellung erzielt wird. " ' . ■ ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Einstellung von Mikroskopen und anderen Apparaten mit feststehender Gewindespindel zum Grobeinstellen und darauf befindlicher Diffe- : renzialgewindemutter zur Feineinstellung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Spindel zum Gröbeinstellen. (1, 3) und der Mutter (17, 18) ein nicht drehbares Glied, etwa eine mit dem einzustellenden Teil (8) des Mikroskopgestelles gekuppelte Hülse (19) eingeschaltet ist, um eine Übertragung der Drehung von dem einen Gliede (1, 3) auf das andere (17, 18) zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT304503D Active DE304503C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE304503C true DE304503C (de)

Family

ID=558102

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE304503C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742611C (de) * 1941-06-27 1943-12-08 Optikotechna Ges M B H Einstellvorrichtung fuer Mikroskope
DE745894C (de) * 1941-03-05 1944-05-30 Herwig Kress Dr Ing Druckgeber zur Messung periodischer Druckaenderungen
US2563702A (en) * 1948-02-10 1951-08-07 Bausch & Lomb Microscope fine adjustment mechanism
DE898365C (de) * 1949-02-16 1953-11-30 Leitz Ernst Gmbh Einstellvorrichtung mit mehreren die Vorschubeinrichtung antreibenden Organen fuer verschiedene Vorschubgroessen, insbesondere zum Vorschub des Praeparatetraegers bei Schlittenmikrotomen
DE954122C (de) * 1954-02-11 1956-12-13 Linnemann Schnetzer Kommanditg Getriebe fuer Messvorrichtungen u. dgl.
DE1127611B (de) * 1959-04-02 1962-04-12 Gabriel Rouzil Mikroskop mit einem den Objekttisch bogenfoermig uebergreifenden Halter
DE1141855B (de) * 1955-11-23 1962-12-27 Jos Petermann Sa Vorrichtung zum Verstellen bzw. Einstellen eines Maschinenteiles

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