DE3044037C2 - Ratenänderungschaltung - Google Patents
RatenänderungschaltungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/05—Electric or magnetic storage of signals before transmitting or retransmitting for changing the transmission rate
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Description
Eine Ratenänderung bei der Datenübertragung beinhaltet die Transformation von Daten mit einer Rate in
g. Daten mit einer anderen, vorbestimmten Rate. Es gibt zwar Ratenänderungsschaltungen bei vielen Anwen-
£* dungsfäHeü, aber das Interesse konzentriert sich insbesondere auf Zeitkompressions-Multiplexsysteme (TCM)
unter Verwendung dispersiver Kanäle.
Generell weist ein TCM-System (das auch als Burst-Betrieb-System bekannt ist) Schaltungen an beiden
Enden des Kanals auf, die abwechselnd Daien-Bursts in Blöcken mit einer Vielzahl von Abtastdaten aussenden.
Jedem Burst ist ein geeignetes Schutzband zugeordnet, um ein Abklingen von Störimpulsen sowie die Synchronisation
und Taktwiedergewinnung zu ermöglichen. An jedem Ende des Kanals ist eine Pufferung in Form von
Ratenänderungsschaltungen erforderlich, um die Daten immer dann anzusammeln, wenn die Schaltung am
jeweiligen Ende im Empfangsbetrieb arbeitet.
Bei der TCM-Betriebsweise ist die Umlaufverzögerungszeit ein kritischer Parameter im Hinblick auf eine als
Echo bekannte Signalstörung, die auf Einflüsse von Kanal-Unregelmäßgikeiten bei der Signalübertragung
zurückgeht. Eine bedeutsame Komponente bei dieser Verzögerung ist die sogenannte »Überschußverzögerung«.
Es handelt sich dabei - wie noch genauer erläutert werden soll - um die Verzögerung bei der Leerung des
letzten Pufferspeichers, der bei konventionellen Ratenänderungsschaltungen verwendet wird, um die Primärrate
(Endstellenrate) in die Sekundärrate (Burst-Rate) umzuwandeln und umgekehrt. Vor 1971 wurde eine Null-Überschußverzögerung
mit konventionellen Anordnungen von Ratenänderungsschaltungen, typisch Schieberegistern,
nur erreicht, wenn die Anzahl der unabhängigen Schieberegister bis auf die Anzahl von Bits in einem
Block erhöht wurde, wodurch sich komplizierte Anordnungen hinsichtlich der Weiterleitungs- und Schiebefunktionen
ergeben.
Der Stand der Technik bei Ratenänderungsschaltungen mit einer Null-Überschußverzögerung wird beschrieben
in einem Aufsatz »A General Class of Rate-Change Circuits« in »The Bell System Technical Journal«,
Dezember 1971. In diesem Aufsatz wird eine Schaltungsauslegung erläutert, die in erster Linie in Verbindung
mit der Magnetblasen-Technologie zweckmäßig ist. Die durch diese Technologie bei der Auslegung der Schaltung
bedingte Einschränkung besteht darin, daß alle individuellen Informationsbits in einem Taktzyklus um
eine Periode weitergeführt werden müssen. Dazu sind die Muster der Schaltungswege nach einer geometrischen
Reihe angeordnet. Die Schaltungsauslegung arbeitet, wenn sie mit Schieberegistern verwirklicht wird, zufriedenstellend,
um eine Null-Überschußverzögerung zu erreichen. Die Schaltungsauslegung bedingt jedoch zwei
unnötige Beschränkungen: Die Fähigkeit von Schieberegistern, daß mit einer Rate eingeschoben und mit einer
anderen Rate ausgeschoben werden kann, wird nicht ausgenutzt, und eine Ratenänderung um nicht ganzzahlige
Faktoren bedingt ein zweistufiges Verfahren, so daß eine zu große Anzahl von Schieberegistern erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ratenänderungsschaltungen zu schaffen, die eine Ratenerhöhung
und Ratenerniedrigung mit Null-Überschußverzögerung oder minimaler Überschußverzögerung auch für nicht
ganzzahlige Faktoren bei kleinem Aufwand, insbesondere an Speichern, ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Unter Überschußverzögerung wird die Verzögerung verstanden, die bei einer Ratenverzögerung zwischen
dem Ende eines Blockes mit der ursprünglichen Rate und dem Ende des Blockes mit der erhöhten Rate bzw. bei
einer Ratenverringerung zwischen dem Anfang eines Blockes mit der ursprünglichen Rate und dem Anfang des
Blockes mit der verringerten Rate vergeht.
Der Ausdruck »Überschuß« trägt dem Umstand Rechnung, daß eine gewisse Verzögerung schon aufgrund
von Laufzeiten und anderen Effekten unvermeidbar ist.
Die Erfindung umfaßt eine erste Klasse von Ratenänderu.^gsschaltungen, die eine Null-Überschußverzögerung
zeigen, wobei die Zahl der Schieberegister und die Kompliziertheit der Schiebe- und Weiterleitfunktionen
ein Minimum wird. Für Ratenvergrößerungsschaltungen ist die Überschußverzögerung immer dann Null, wenn
die erforderliche Ratenäi/derung größerals 2 ist. Entsprechend ist für Ratenverringerungsschaltungen die Überschußverzögerung
für Ratenänderungen bis zu '/2 gleich Null.
Die Erfindung umfaßt außerdem eine zweite Kiasse von Ratenänderungsschaltungen, die eine minimale
Überschußverzögerung aufgrund eines vom Benutzer auswählbaren Kompromisses zwischen der Anzahl von
Schieberegistern und der Kompliziertheit der Schiebe- und Weiterleitfunktionen zeigen. Für Ratenvergrößerungsschaltungen
gilt dies immer dann, wenn die Ratenänderung zwischen 1 und 2 liegt. Entsprechend tritt Tür
Ratenverringerungsschaltungen eine minimale Verzögerung für Ratenänderungen Vi und 1 auf.
Ratenvergrößerungsschaltungen beider Klassen weiten eine Parallelanordung von Speichern auf, wobei die
Größe der verschiedenen Speicher geometrisch bei nur logarithmischer Zunahme der Anzahl von Speichereinrichtungen
ansteigt. Die Basis des Logarithmus und der geometrischen Vervielfacher werden beide als der ganzzahlige
Teil des Ratenvergrößerungsfaktors, oder anders gesagt, des Verhältnisses der Endstellenrate zur Burst-Rate
bestimmt. Eingangstakteinrichtungen führen Datenabtastwerte der ankommenden Datenblöcke zum
jeweiligen Speicher, während eine Ausgangstakteinrichtung nach einergeeigneten Verzögerung die in den Speichern
angesammelten Abtastdaten zum Ausgang fuhrt. Das letzte Bit im Block wird entweder direkt zum Ausgang
gegeben oder für eine Ratenänderung größer als 2 bzw. zwischen 1 und 2 in einem Speicher abgelegt.
Für Ratenverringerungsschaltungen kann die Schaltungsauslegung ähnlich der oben beschriebenen Aus-
!5 legung sein. Ein zusätzlicher, zwischen den Eingang und Ausgang gelegten Speicher nimmt das erste- Bit des
Blocks auf, und die Ausgangstakteinrichtung beginnt mit der Verarbeitung am Anfang des Blocks. Die Basis des
Logarithmus und der geometrischen Multiplizierer sind der ganzzahlige Teil des Ratenerniedrigungsfaktors
oder, anders gesagt, des Verhältnisses der Burst-Rate zur Endstellenrate.
Für beide Klassen der Ratenerhöhungs- und Erniedrigungsschaltung verwenden die Eingangs- und Ausgangstakteinrichtungen
Signale, die als Kombinationen logarithmischer Zählwerte entweder der Endstellenrate oder
der Burst-Rate ableitbar sind.
Im Prinzip beruhen die Schaltungsanordnungen nach der Erfindung auf der Möglichkeit, aus einem beliebigen
Speicher auszuschieben, während in den nächstkleineren Speicher eingeschoben wird. Zwei wesentliche
Vorteile ergeben sich durch diese Anordnung: Die Anzahl der Speicher kann exponentiell für eine gegebene
Verzögerung verringert werden, und die Weiterleitung kann sehr einfach durch identische Zähler bewirkt werden,
die exponentiell sich ändernde Zeitspannen mit der Primär- und der Sekundär-Taktrate ausgeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Ratenvergrößerungsschaltung mit Null-Überschußverzögerung für die Basis 2 nach der Erfindung;
Fig. 2 Zeitsteuerungsinformationen für die Eingangs- und Ausgangstakteinrichtung nach Fig. 1;
F i g. 3 eine Ratenvergrößerungsschaltung mit Null-Überschußverzögerung für die Basis oder Wurzel R nach
der Erfindung;
F i g. 4 eine Ratenverringerungsschaltung mit Null-Überschußverzögerung für die Basis 2 nach der Erfindung
als Gegenstück für die Schaltung nach Fig. 1;
Fig. 5 Zeitsteuerungsinformationen für die Eingangs- und Ausgangstakteinrichtung in Fig. 4;
F i g. 6 eine Ratenvergrößerungsschaltung für minimale Überschußverzögerung und die Basis 2 entsprechend
der Erfindung, mit der Ratenverhältnisse zwischen 1 und 2 verwirklicht werden können;
F i g. 7 Zeitsteuerungsinformationen für die Eingangs- und Ausgangstakteinrichtung in F i g. 6 unter Darstellung
des Intervalls minimaler Verzögerung;
Fi g. 8 eine verallgemeinerte Ratenvergrößerungsschaltung nach der Erfindung für minimale Überschußverzögerung
und Ratenverhältnisse zwischen 1 und 2.
Für die Klarheit der Darstellung ist es zweckmäßig, die Erläuterung der Ausführungsbeispiele aufzuteilen in
zuerst eine unabhängige Beschreibung von Ratenvergrößerungsschaltungen mit Null-Überschußverzögerung,
gefolgt von einer Beschreibung von Ratenverringerungsschaltungen mit Null-Überschußverzögerung und
anschließend eine Beschreibung von Ratenvergrößerungsschaltungen minimaler Verzögerung. Darüberhinaus
werden zwar Ratenveränderungsschaltungen für nicht ganzzahlige Faktoren besonders herausgestellt, eine
ganzzahlige Ratenänderung läßt sich aber ebenfalls leicht unter Verwendung der hier beschriebenen Schaltungsanordnungen
verwirklichen.
1. P-atenvergrößerungsschaltungen mit Null-ijberschnßverzögerung
Vor einer Erläuterung der allgemeinen Schaltungsauslegung vermittelt ein spezielles Beispiel einen Einblick
in das allgemeine Schema.
Es seien Datenblöcke betrachtet, die 42 Abtastwerte, typisch Bits, enthalten, die seriell in Blöcken durch die
PCM-Endstellenschaltung gemäß F i g. 1 verarbeitet werden sollen. Das Ratenänderungsverhältnis beträgt 3 :7,
d. h. die Ausgangsrate soll gleich 21A der Eingangsrate sein. Da 42 ein Vielfaches von 3 und 7 ist, ergibt sich der
Fall, daß Datenblöcke mit je 42 Bits in Abschnitten mit 42 Bits verarbeitet werden. Jeder Block mit 42 Bits auf
der Leitung 100 wird durch die gleiche Gruppe von Weiterleit- oder Gatterfunktionen verarbeitet, die auch eine
Verarbeitung bei früheren Blöcken durchgeführt haben. Es sei zunächst die Anordnung von 6 Schieberegistern
101-106 gemäß F i g. 1 betrachtet. Die Länge der Schieberegister entspricht der Folge 2° 2', 22,2\ 2" und (42-25).
Demgemäß hat das Schieberegister 101 die Länge 1, das Schieberegister 102 die Länge 2 usw. bis zum letzten
Schieberegister 106 mit der Länge 10. Der geometrische Vervielfacher 2 wird als ganzzahliger Teil des Ratenänderungsverhältnisses
bestimmt. Die Länge des letzten Registers 106 ergibt sich aus der Differenz zwischen der
Anzahl von Bits im Datenblock (42) und der Summe aller Bits, die vorhergehenden Schieberegistern 101-105
zugeordnet worden sind, zuzüglich des Bits, das direkt zwischen den UND-Gattern 201 und 501 übertragen wird.
Bei diesem Beispiel ergeben sich für die vorhergehenden Bits insgesamt 1 + Σ? 2· = 25 = 32, so daß das letzte
Register 106 die Länge 10 hat.
Das Signal C„, das die UND-Gatter 301 und 306 treibt, und das Signal C* das die UND-Gatter 401 und 406
treibt, sind Eingangs- bzw. .^usgangstaktsignale, die mit Vielfachen von T,, und T1 auftreten, wobei Tn die primäre
(Endstellen-) Taktdauer und T1 die sekundäre (Burst-) Taktdauer in Sekunden angeben.
Die Signale Ao, Ai,..., At aut'den Leitungen 211 bis 217 werden alle 42 T1, Sekunden erzeugt und dauern für
IT,,, 20T,,, 21T,, 24T,, und (42-25) T,, Sekunden an, beginnend mit dem Signal A1, und endend
mit dem Signal Ao. Die Gattersignale A0 bis A6 werden auf einfache Weise durch Binärzähler erzeugt, wenn das
Ratenänderungsverhältnis zwischen 2 und 3 liegt, wobei jeder Zähler durch das Taktsignal C,, weitergeschaltet
wird. Auf entsprechende Weise werden Signale Bo, Bi,..., B6 auf den Leitungen 511 bis 517 durch identische
Schaltungen erzeugt, die mit dem sekundären Taktsignal T, betrieben werden, das aber für die ersten (1 - η)
42 T,, = 24 T, Sekunden verzögert ist, wiederum beginnend mit dem Signal B6 und endend mit Bo. Demgemäß
fuhren die Signale A0 bis A6, die Eingangssignale für UND-Gatter 201 bis 207 darstellen, die ersten (42-25)
Abtastwerte zum Schieberegister 106, die nächsten 24 Abtastwerte zum Schieberegister 105 und so weiter, bis
das letzte Bit auf der Leitung 100 direkt über das UND-Gatter 201 zum UND-Gatter 501 gegeben ist. Außerdem
ermöglicht die Kombination der Signale Ai bis A6 und Q,, die Eingangssignale der UND-Gatter 301 bis 306 bilden,
ein getaktetes Einführen der Datenbasis in die jeweiligen Schieberegister 101 bis 106 zu den jeweils richtigen
Zeitpunkten. Darüberhinaus führen die Signale B0 bis B6 und Cft die Eingangssignale der UND-Gatter 401
bis 406 darstellen, die Datenbits sequentiell aus den entsprechenden Schieberegistern 101 bis 106 zum jeweils
richtigen Zeitpunkt zum ODER-Gatter 601. Die TCM-Daten erscheinen auf der Ausgangsleitung 600 des
ODER-Gatters 601.
Die Eingangs-und Ausgangs-Zeitsteuerungsinformation für einen Burst mit 42 Abtastwerten wird im Zeitdiagramm
gemäß F i g. 2 zusammengefaßt. In F i g. 2 ist der als Bezugswert verwendete Zeitabschnitt entsprechend
dem oberen Zeitdiagramm der volle Wert des primären Taktsignals T^. Mit diesem Takt werden die Eingangsdaten
verarbeitet. Der sekundäre Takt ist entsprechend der Darstelung im unteren Zeitdiagramm mit Bezug auf
den primären Takt maßstäblich verändert. Im unteren Diagramm sind die Zeitpunkte für das Auftreten sowie
die Ubertragungsintervalle der Ausschiebeoperationen dargestellt. Entsprechend dem oberen Diagramm werden
die ersten 10 Daten-Abtastwerte während des Intervalls 0 bis 10 T,, in das Schieberegister 106 gegeben. Zwischen
11 T, und 26 T, werden die nächsten 16 Abtastwerte in das Schieberegister 105 gegeben und so weiter, bis
während der einzigen Zeitlage, die bei 41 T^ endet, der vorletzte Abtastwert in das Register 101 geschoben wird.
Wegen der speziellen Anordnung der Register kann das Ausschieben aus einem vorher geladenen Register
beginnen, während das nächste Register der Anordnung geladen wird. Darüberhinaus ist die Zeitsteuerung so
gewählt, daß das letzte Bit im Datenblock bei seinem Eintreffen direkt zum Ausgang geführt werden kann, da
alle vorhergehenden Bits gespeichert und auf geeignete Weise zum Ausgang geführt worden sind. Bei der Ausgangsoperation
werden entsprechend dem unteren Diagramm in Fig. 2 die 10 im Register 106 gespeicherten
Abtastwerte während des Intervalls zwischen 24 T,, und 28 η Tp zum Ausgang übertragen. Während dieses
Intervalls ist das Register 105 vollständig geladen worden, und beim Register 104 hat das Laden begonnen. Das
Register 105 wird während des Zeitintervalls zwischen 28 η Tp und 35 η Tp geleert, während für das Register 104
das Laden beendet wird und das Register 103 mit der Verarbeitung beginnt. Das letzte Bit wird direkt bei seinem
Eintreffen während des bei 42 T, endenden Intervalls zum Ausgang geführt. Da T1 = η T,, ist, wird zur Erzeugung
des Ausgangssignals ein Intervall von (42-24) T,, = (18)3 T5 = 42 ^Sekunden benötigt. Die Überschußverzögerung
ist Null, weil das letzte Bit direkt übertragen wird, der ratenerhöhte Block also gleichzeitig mit dem
ursprünglichen Block endet.
Es wird jetzt die Verallgemeinerung des speziellen Ausführungsbeispiels nach F i g. 1 anhand der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 3 dargestellt. (Bauteile in Fig. 3, die Bauteilen in Fig. 1 entsprechen, tragen um 1000
erhöhte Bezugszeichen in Fig. 3). Die Eingangsdaten treffen in Blöcken mit N Abtastwerten auf der Leitung
1100 mit einer Rate von R,, Blöcken je Sekunde ein. Diese Abtastwerte sollen während einer Zeitdauer T = ^-
Sekunden verarbeitet und auf der Ausgangsleitung 1600 mit einer Rate von R,(>
R,,) Blöcken je Sekunde geliefert werden. Das Ratenvergrößerungsverhältnis R,: R,,, das wenigstens gleich 2 ist, bestimmt eine Wurzel R
als ganzzahligen Teil des Verhältnisses Rs: R,.
Die Schiebcrcgisterlär.ge entspricht der Folge R0, R2,..., R',..., R-", (N-!-i£J R'). Die Zahl J der Schieberegister
ist so gewählt, daß sie der Bedingung RAI
< (N-I) (R-I) < Ry für alle Werte von N
> R genügt. Diese Bedingung gilt, da die Anzahl von Abtastwerten für die vorhergehenden J-1 -Register zuzüglich des direkt übertragenen
Abtastwertes kleiner sein muß als N, wobei N kleiner oder gleich der Summe aller Abtastwerte sein
muß, wenn man das ./-te Register der Länge RJ voraussetzt. Demgemäß gilt:
J-I
J-\
1 + Σ /? < 7V<
1 + Γ Ä' ;
-° ' = 0
' - ° R~l
so daß sich die gewünschte Bedingung ergibt. Die J Schieberegister tragen in F i g. 3 die Bezugsziffern 1101 bis
1106.
Das Signal C1,, das die UND-Gatter 1301 bis 1306 treibt, und das Signal C5, das die UND-Gatter 1401 bis 1406
treibt, sind Eingangs- bzw. Ausgangstaktsignale, die bei Vielfachen von Tn = -^ und 7; = -^ auftreten, wobei
Tp die primäre (Endstellen-) Taktdauer und T5 die sekundäre (Burst-) Taktdauer in Sekunden angegeben.
Die Signale A0, A\, ■ ■ ■, Λ+ Ai-u Ai auf den Leitungen 1211 bis 1217 werden alle T= NTn Sekunden
erzeugt und dauern 1T1,, R0T1,, R1T1,,... ,RJ-2TP und (ΛΜ-Γ R!)TP Sekunden an, beginnend mit dem Signal Aj
und endend mit dem Signal A0. Die Gattersignale A0 bis Ai werden durch Zähler der Basis /{erzeugt. Entsprechend
werden Signale fiobis Bj, die auf den Leitungen 1511 bis 1517 erscheinen, durch identische Schaltungen
erzeugt, die durch den sekundären Takt £ verzögert um die ersten (1-y) 7Sekunden, betätigt, wiederum beginnend
mit dem Signal Bj und endend mit dem Signal Bo. Demgemäß führen die Signale Ao bis Ai, die Eingangssignale
der UND-Gatter 1201 bis 1207 bilden, die ersten (Ν-1-Σ Ä')-Abtastwerte zum Schieberegister 106, die
/ ■ ο
nächsten RJ-2 Abtastwerte zum Schieberegister 105 usw., bis der letzte Abtastwert v/c-qv Leitung 1100 direkt
über das UND-Gatter 1201 zum UND-Gatter 1501 übertragen ist. Demgemäß ermöglicht die Kombination der
Signale A\ bis Ai und Cp, die Eingangssignale der UND-Gatter 1301 bis 1306 darstellen, ein taktgesteuertes Eingeben
der Datenbits in die entsprechenden Schieberegister 1101 bis 1106 zu den jeweils richtigen Zeitpunkten.
Weiterhin führen die Signale ßobis Bj und Cn die Eingangssignale der UND-Gatter 1401 bis 1406 darstellen,
sequentiell die Daten-Abtastwerte aus den entsprechenden Schieberegistern 1101 bis 1106 zu den jeweils richtigen
Zeitpunkten zum ODER-Gatter 1601. Die TCM-Daten erscheinen auf der Ausgangsleitung 1600 des
ODER-Gatters 1601.
2. Ratenverringerungsschaltung mit Überschußverzögerung
Wenn die gewünschte Ratenverringerung ein Ratenänderungsverhältnis zwischen 0 und 0,5 besitzu kann die
bereits anhand von Beispielen in F i g. 1 und 3 dargestellte Grundschaltungsanordnung mit nur 2 kleineren Veränderungen
verwendet werden. Die erforderlichen Änderungen sind:
(i) Ersetzen des direkten Weges, der bisher den letzten Abtastwert im Block vom Eingang zum Ausgang übertragen
hat, durch ein Speicherelement, beispielsweise ein Flipflop oder ein Schieberegister, um jetzt den ersten
Abtastwert für eine Neuaussendung zu speichern; (ii) Umkehrung der Reihenfolge bei der Erzeugung der
Signale Λο, A\,...,Aj\inaBo,B\ Bj, d.h. A0 wird zuerst erzeugt, gefolgt von A\ usw. Entsprechendes gilt für
Bo bis Bj.
Als Beispiel ist die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 4 die duale Ausführung der Schaltung gemäß F i g. 1, da
Blöcke mit 42 Abtastwerten unter Anwendung eines Datenverringerungsverhältnisses von 7 :3 verarbeitet werden,
d. h. die Eingangsrate beträgt = 21A der Ausgangsrate. (Bauteil in Fig. 4, die Bauteilen in Fig. 1 entsprechen,
tragen um 2000 erhöhte Bezugszeichen.)
Das Schieberegister 2107 ist hinzugefügt worden, um das erste Bit des auf der Leitung 2100 ankommenden
Blocks zu speichern. Wiederum läßt sich die Länge der Schieberegister 2101 bis 2106 schreiben
als 2°, 2' (42-25). Die Taktsignale C, und Cn die Eingangssignale der UND-Gatter 2301 bis 2307 und
2401 bis 2407 sind, stehen im Verhältnis 3 :7. Die Signale A0 bis At auf den Leitungen 2511-2517 werden für (1,
2°,2' 2", 10) rrund(1.20,2' 2")7; Sekunden erzeugt, beginnend am Anfang des Blockes. Die Anfangs-
zeitpunkte dieser Signale liegen (0,1,2°, 2" 24)7^ Sekunden und (0,1,2°, 2',..., 24)7; Sekunden von der
Anfangsposition des Blockes für die Signale Ao bis Ai bzw. Bo bis Bi entfernt. Die Zeitsteuerungsinformation
wird durch das Diagramm gemäß Fig. 5 zusammengefaßt. Das Bezugsintervall ist der Burst-Takt 7^,
und der Ausgangstakt ist in diesem Maßstab im unteren Diagramm dargestellt. Der Eingangstakt ist mit
Bezug auf Γ, maßstäblich verändert. Die Eingangsschiebe- und Gatter-Intervalle sind im oberen Diagramm
gezeigt.
Das Prinzip dieses Beispiels läßt sich auf einen N-Bit-Block der Wurzel R und eine Schaltungsanordnung ähnlich
der Fig. 3 mit den oben beschriebenen, kleineren Änderungen anwenden.
3. Ratenerhöhung zwischen 1 und 2
i-rUrCu unVcitcfUng ucf üucfi υ650ΐΐϊΊ6υ£Ω6Ω vjftinugcuäriiCcn laut SiCn äüCn 6ίΩ6 oCiiäitüngSänoruuUng mit
Null-Überschußverzögerung für diese Ratenänderung ableiten. Die Anzahl der Schieberegister erhöht sich
jedoch wie bei den konventionellen Ratenänderungsschaltungen auf die Anzahl von Bits im Block. Es ist jedoch
möglich, die Forderung nach einer Null-Überschußverzögerung im Wege eines Kompromisses geringfügig
abzuändern und auf vorteilhafte Weise die Anzahl der Schieberegister zu verringern sowie die Gatter- und
Schiebefunktionen zu vereinfachen. Diese Überlegungen geben Veranjassung für eine zweite Klasse von Ratenänderungsschaltungen,
den sogenannten Schaltungen mit minimaler Überschußverzögerung, die jetzt besprochen
werden.
Es sei wiederum das spezielle Beispiel eines Datenblockes mit einer Länge von 84 Bits betrachtet, der durch
die Schaltungsanordnung gemäß Fi g. 6 verarbeitet werden soll. Die gewünschte Ratenerhöhung beträgt 4:7,
d. h. die Ausgangsrate ist = 13A der Eingangsrate. Für Ratenänderungsverhältnisse zwischen 1 und 2 wird die
Wurzel im Voraus zu 2 gewählt Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 6 stimmt also mit der Anordnung gemäß
F i g. 1 überein, für die ebenfalls die Wurzel 2 gilt (Bauteile in F i g. 6, die Bauteilen in F i g. 1 entsprechen, haben
um 3000 erhöhte Bezugszeichen.)
Wenn jedoch das Schieberegister 3107 nach einer Verzögerung von (1-4A) 84 Tp = 36 ζ geleert wird, dann wird
das nächstniedrigere Schieberegister 3106 nicht vollständig geladen. Aus diesem Grund wird der Kompromiß
notwendig. Wenn die Ausschiebefolge zum Ausgang 3600 um einen kleinen Betrag verzögert wird, der gerade
;.'· eine Anpassung an die Ladeanforderungen für das Register 3106 berücksichtigt, dann ergibt sich die inkremen-
fi teile Verzögerung zu 44A T9 = 20 Tn + 32 T1, - 36 Tn - 20(4A) Tp.
^ Zum besseren Verständnis dieses Verzögerungsfaktors wird auf das Zeitdiagramm gemäß F ig. 7 verwiesen.
[:· Dieses Diagramm entspricht in seinem Aufbau dem nach F i g. 2. Der Bezugszeitabschnitt ist Tn und die im unte-
I ren Teil von F i g. 7 gezeigte Ausgangszeitfolge ist mit Bezug auf die Eingangszeitfolge im oberen Teil maßstab-
fe lieh verändert.
t Wenn das Schieberegister 3107 mit dem Ausschieben um Zeitpunkt 36 Tp beginnen würde, wäre die Schiebe-
p operation bei 473A Tn beendet (vgl. das gestrichelte Intervall unterhalb des zweiten Diagramms). Das Schiebe-
K register 3106 wird jedoch weiter geladen und ist zum Zeitpunkt 527J, voll geladen.
j| Erst vom Zeitpunkt 52 T1, an kann der Inhalt des Schieberegisters 3106 zum Ausgang geführt werden. Die
i' bevorzugte Lösung dieses Problems besteht darin, das Ausschieben des Registers 3107 um 4V? Tn Sekunden zu
P: verzögern, so daß das endgültige Ausschieben vom Register 3107 und das endgültige Laden des Registers 3106
Ii zusammenfallen.
|i Die minimale Verzögerung von 44A Tp Sekunden spielt eine zentrale Rolle bei der Arbeitsweise der Schaltung.
t Diese Verzögerung, die Tür die richtige Funktion des Schieberegisters 3106 wesentlich ist, wird in 22A Tn,
% 11A Tn, 4A Tn, 2A 7^, 1A Tn und schließlich 1A Tn für die Schieberegister 3105 bis 3101 bzw. 3iO8 aufgeteilt. Wenn diese
[I Verzögerung von 4 4A Tn durch zusätzliche Schaltungen erzeugt ist, läßt sich die Funktion der UND-Gatter 3201
\>: bis 3208,3300 bis 3307,3400 bis 3407 und 3501 bis 3508 sowie der Signale A0 bis A1 und B0 bis B1 mit Hilfe nor-
f. maler Binärzähler verwirklichen, die um den entsprechenden Wert verzögert sind. Dieses Merkmal macht kom-
L plizierte Gatterschaltungen selbst dann überflüssig, wenn die Bruchteils-Erhöhungsrate kleiner als 2 ist.
[; Es zeigt sich, daß die Gesamtverzögerung von 4 4A Tp Sekunden durch Aufteilung des Registers 3106 in zwei 16-
Q Bit-Register (nicht gezeigt) halbiert werden kann. In diesem Fall wird das Register 3107 um 2 2A Tn verzögert und
|i die restliche Verzögerung wird in 11A Tn, 4A Tn, 2A Tn, 1A Tn und 1A Tn für die restlichen Schieberegister 3107 bis 3101
[I und 3108 aufgeteilt. Führt man diese Überlegungen unbegrenzt weiter, so würde sich ergeben, daß alle Schiebe-
& register für eine Null-Verzögerung in Einzelbit-Register aufgeteilt werden müssen. An dieser Stelle wird der
ti Kompromiß zwischen der Kompliziertheit hinsichtlich der Schieberegister und minimaler Verzögerung offen-
f| sichtlich. Beispielsweise würden konventionelle Schaltungsanordnungen mit 7 Schieberegistern fürje 12 Bits zu
p einer Verzögerung von 12 Tn Sekunden führen, während 12 Schieberegister mit je 7 Bits eine Verzögerung von
V 7 Tn Sekunden bewirken würden. Dies steht einer Verzögerung von 44A Tn und 22A Tn Sekunden für 8 bzw. 9
Schieberegister bei der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 6 gegenüber. Die Kompliziertheit der Schaltung läßt
r sich abhängig von den jeweiligen Anforderungen durch den Konstrukteur wählen.
; Die Verallgemeinerung des speziellen Ausführungsbeispiels in F i g. 6 wird durch die Schaltungsanordnung in
ί F i g. 8 dargestellt. (Bauteile in F i g. 8, die Bauteile in F i g. 1 entsprechen, weisen um 4000 erhöhte Bezugszei-
Ir- chen auf.) Die Eingangsdaten kommen in Blöcken mit /VAbtastwerten auf der Leitung 4100 mit einer Rate von
j Rn Blöcken je Sekunde an. Diese Abtastwerte werden während einer Zeitspanne 7"= ^Sekunden verarbeitet und
:f auf der Ausgangsleitung 4600 mit einer Rate von Rj[>Rn) Blöcken je Sekunde ausgegeben. Das Ratenerhöhungs-
Ϊ: verhältnis r =γ liegt zwischen 1 und 2.
ί Die Schieberegisterlänge entspricht der Folge l,20,2',22,.. . ,2-", 2^2, (N-2·'-1)· Die Anzahl J ist so gewählt,
? daß sie der Bedingung 1 + 2^1
< N < 1 + V genügt.
Die erforderliche Verzögerung wird wie folgt bestimmt: Um sicherzustellen, daß das Ausschieben des Registers
4106 unmittelbar nach dem Einschieben des Registers 4105 stattfinden kann, wird die erforderliche Ver-
K zögerung berechnet aus:
D = (iV-2-'-1) + V-1 -N(?^-) - (P=^-) Tn Sekunden
L . r r
oder
D= 2-« (--1) Tn Sekunden.
r
Im ersten, obenstehenden Ausdruck geben die ersten beiden Tenne die zur Auffüllung der Register 4UD7 und
4106 mit (N-2·7-1 und 2J~2 Schieberegisterpositionen bei der primären Rate von 7"Sekunden je Block an. Der
dritte Term gibt den Beginn des zweiten Blocks aufgrund einer Taktratendifferenz zwischen Cpund Can. Der
vierte Term stellt die Zeit zur Leerung des Registers 3107 mit der sekundären Rate dar. Wie vorherzusehen, geht
im Grenzfall für r - 2 die erforderliche Verzögerung gegen Null.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Ratenänderungsschaltung für eine Folge von sequentiell auftretenden Abtastdaten, ge ken η ze i c tine
t durch eine Vielzahl von parallel angeordneten Abtastwert-Speichem (101-105) mit einer nach einer
s geometrischen Reihe ansteigenden Zahl von Abtastwert-Positionen, und einer Einrichtung (202-206; 502-
506) zur Überführung der Abtastdaten mit einer Rate in die Speicher und mit einer anderen Rate aus den
Speichern, wobei die einzelnen Speicher nach einer vorgegebenen Reihenfolge mit unterschiedlichen
Abschnitten der Folge von Abtastwerten beaufschlagt werden.
2. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastdaten in Blöcke
gleicher Länge unterteilt sind.
3. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Speicher (106),
dessen Länge die Summe der Abtastwertpositionen in der Vielzahl von Speichern auf die um Eins verminderte
Blocklänge ergänzt (Fig. 1 und 3).
4. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 3 mit Null-Überschußverzögerung, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erhöhung der Rate um einen gewählten Faktor von wenigstens zwei eine Einrichtung (207,206-
202) zur Weiterführung aller Abtastwerte außer dem letzten zuerst zum zusätzlichen Speicher (106) und
dann beginnend mit dem längsten Speicher (105) zur Vielzahl von Speichern (101-105) vorgesehen ist, daß
eine Einrichtung zur sequentiellen Erzeugung von Zeitintervallen für das A uslesen der Speicher vorgesehen
ist, und zwar zuerst abhängig von der Länge des zusätzlichen Speichers (106) und dann von der Länge der
Vielzahl von Speichern (101-105), beginnend mit dem längsten Speicher (105), daß ferner eine Einrichtung
zur Verzögerung des Auslesens der Speicher (101-106) um eine durch den gewählten Faktor vorbestimmte
Dauer vorgesehen ist, sowie eine Einrichtung (201,501) zur direkten Übertragung des letzten Abtastwertes
zum Ausgang (Fig. 1 und 3).
5. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 3 mit Null-Übergangsverzögerung, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erniedrigung der Rate um einen gewählten Faktor von wenigstens zwei eine Einrichtung (2206-2202,
2207) zur Weiterführung aller Abtastwerte außer dem ersten zuerst zu der Vielzahl von Speichern (2101-
2105), beginnend mit dem Speicher (2101) kleinster Länge, und dann zum zusätzlichen Speicher (2106) vorgesehen
ist, ferner ein weiterer Speicher (2107) zur Aufnahme des ersten Abtastwertes, und daß eine Einri chtung
zur sequentiellen Erzeugung von Zeitintervallen für das Auslesen der Speicher vorgesehen ist, und zwar
zuerst abhängig von einem der Abtastwerte nach der Ratenerniedrigung, dann von der Länge der Vielzahl
von Speichern (2101-2105), beginnend mit dem kürzesten Speicher (2101), und danach von der Länge des
zusätzlichen Speichers (2106) (Fig. 4).
6. RatenänderungsschaUung nach Anspruch 3 mit minimaler Überschußverzögerung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltung zur Erhöhung der Rate um einen Faktor zwischen eins und zwei eine Einrichtung
(3207-3202,3208) zur Weiterführung aller Abtastwerte außer dem letzten zuerst zu dem zusätzlichen
Speicher (3107) und dann, beginnend mit dem längsten Speicher (3106), an die Vielzahl von Speichern
(3101-3106) aufweist, ferner eine Einrichtung (3108) zur Aufnahme des letzten Abtastwertes, und daß eine
Einrichtung zur sequentiellen Erzeugung von Zeitintervallen für das Auslesen der Speicher vorgesehen ist,
und zwar zuerst abhängig von der Länge des zusätzlichen Speichers (3107), dann von der Länge der Vielzahl
von Speichern (3101-3106), beginnend mit dem längsten Speicher, und danach von einem der Abtastwerte,
und ferner eine Einrichtung zur Verzögerung des Auslesens der Speicher (3101-3108) um eine Zeitdauer, die
durch das Ratenerhöhungsverhältnis und die maximale Speieberlänge vorbestimmt ist (Fig. 6).
7. RatenänderungsschaUung nach Anspruch 1 zur Ratenerhöhung um einen nicht ganzzahligen Faktor
größer als zwei mit Null-Überschußverzögerung für Abtastdaten in Blöcken der Länge N, die während der
Zeitdauer T zu verarbeiten sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Block-Eingangsrate R,, = l/T und eine
Ausgangsrate R5 vorgesehen sind, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches des Zahlenwertes sowohl von R,, als
auch von R1 ist, und der ganzzahlige Teil des Verhältnisses R/R,, eine Wurzel R
> 2 bestimmt, daß die Anzahl J der Speicher (1101-1106) der Bedingung R^-'
< (N-I) (R-I) < RJ genügt, daß die Länge der Speicher der
Reihe R0, R1, R3,... R',... (N-1-.E^R') vom ersten (1101) zum letzten (1106) Speicher folgt, daß die Einrich-
tung (1207-1202) zur Überführung der Abtastdaten in die Speicher (1101-1106) mit der Rate R,, betrieben
und am Beginn jedes Zeitabschnitts T vorbereitet und aktiviert wird, um die Abtasldaten entsprechend der
Länge der Speicher (1101-1106) in diese zu überführen, und zwar beginnend mit dem letzten Speicher (1106)
und endend mit dem ersten Speicher (1101), und daß die Einrichtung (1507-1502) zum Überführen der
Abtastdaten aus dem Speicher mit der Rate Rs betrieben und während jedes Zeitabschnitts T nach einem
Verzögerungsintervall (1 -γ) T aktiviert wird, und daß eine Einrichtung (2101,1501) zur direkten Übertragung
des letzten Abtastwertes im Block zum Ausgang vorgesehen ist (Fig. 3).
8. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 1 zur Ratenerniedrigung um einen nicht ganzzahligen Faktor
von wenigstens zwei mit Null-Überschußverzögerung für Abtastdaten in Blöcken der Länge N, die während
eines Zeitabschnitts T zu verarbeiten sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Block-Eingangsrate R,, und
eine Ausgangsrate R, = 1/T vorgesehen sind, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches des Zahlenwertes sowohl
von R^ als auch von R5 ist und das ganzzahlige Teil des Verhältnisses R/R1 eine Wurzel R
> 2 bestimmt, daß die Anzahl (J+1) der Speicher (2101-2106) der Bedingung Ryl
< (N-1) (R-1) S IV genügt, daß die Länge der Speicher der Reihe 1, R0, R1 R2,... R\ .., (Ν-1-Γ^ R') vom ersten (2107) zum letzten (2106) Speicher folgt,
daß die Einrichtung (2201-2207) zur Überführung der Abtasidaten in die Speicher mit der Rate R,, betrieben
und am Anfang jedes Zeitabschnitts T vorbereitet und aktiviert wird, um die Abtastdaten entsprechend der
Länge der Speicher (2101-2107) in diese zu führen, und zwar beginnend mit dem ersten Speicher (2107) und
endend mit dem letzten Speicher (2106), und daß die Einrichtung (2501-2507) zum Überfuh-
ren der Abtastdaten aus den Speichern mit der Rate Rj betrieben und am Anfang jedes Zeitabschnitts T vorbereitet
und aktiviert wird, um die in den Speichern abgelegten Abtastdaten sequentiell zum Ausgang zu
führen.
9. Ratenänderungsschaltung nach Anspruch 1 zur Ratenvergrößerung um einen nicht ganzzahligen Faktor
zwischen eins und zwei mit minimaler Überschußverzögerung für Abtastdaten in Blocken der Länge N,
die während eines Zeitabschnitts T zu verarbeiten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung eine
Blockeingangsrate Rp = 1 /T und eine Ausgangsrate R, besitzt, wobei N ein ganzzahliges Vielfaches des Zahlenwertes
sowohl von R„ als auch von R3 ist, und das Verhältnis Rs: R7, zwischen 1 und 2 liegt, daß die Anzahl
(y+1) der Speicher (4101-4107) der Bedingung 2·7"1
< N-1 < 2J genügt, daß die Länge der Speicher der Reihe
1,2°. ?.', 22,... 2',... (N-2-'-1) vom ersten Speicher (4107) zum letzten Speicher (4106) folgt, und daß die Einrichtung
(4201-4207) zum Überführen der Abtastdaten in die Speicher mit der Rate Rp betrieben und am
Anfang jedes Zeitabschnitts T vorbereitet und aktiviert wird, um die Abtastwerte entsprechend der Länge
der Speicher (4201-4207) in diese zu führen, und zwar beginnend mit dem letzten Speicher (4206) und
endend mit dem zweiten Speicher (4201), und daß die Einrichtung (4501-4507) zum Überführen der Abtastdaten
aus oen Speichern mit der Rate Rj betrieben und während jedes Zeitabschnittes T nach einem Verzögerungsintervall:
(1 +^) T + 2J-2 (^) -I)T aktiviert wird, um die in den Speichern abgelegten Abtast-
Kj Kj
daten sequentiell zum Ausgang zu führen (Fig. 8).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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|---|---|
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