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Bei dem Erfindungsgegenstand führt die an einer gegebenen Stelle
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oder Anlage genutzte oder verbrauchte Energie zu der Erzeugung von
Impulsen als eine Funktion der derzeitigen Rate des Energieverbrauchs und derartige
Impulse werden bei aufeinanderfolgenden diskreten Zeitintervallen gezählt. Die Zählwerte
der aufeinanderfolgenden Intervallsummierungen werden in digitaler Form an entsprechenden
diskreten Stellen in einem Speicher aufgezeichnet, insbesondere auf einem durch
UV-Licht löschbaren PROM (EPROM), der in einer auswechselbaren Kassette mit einem
gegenüber UV-Licht praktisch undurchlässigem Gehäuse vorliegt. Die Zählwerte der
Intervallsummierungen werden summiert unter Ausbilden eines Wertes für die gesamte
Energienutzung oder Energieverbrauch, der an einer diskreten Stelle in einem EPROM
nach Abschluß der Aufzeichnungsperiode gespeichert wird. Die nachfolgenden Intervallzählungen
werden nacheinander verglichen, und der maximale Zählwert für das Intervall mit
der größten Energienutzung innerhalb einer speziellen Gesamtzeitspanne bestehend
aus einem Mehrfachen derartiger aufeinanderfolgender diskreter Zeitintervalle wird
auf dem EPROM nach Abschluß der speziellen Gesamtzeitspanne aufgezeichnet und die
Kassette wird entfernt, nachdem ebenfalls auf dem EPROM in digitaler Datenform und
an den entsprechenden diskreten Speicherstellen die entsprechenden Zeitpunkte des
Beginns und des Endes der speziellen Gesamtzeitperiode der Energieverbrauchsmussung
aufgezeichnet worden ist, sowie hierauf ebenfalls die örtlichkeit des Energieverbrauchers
aufgezeichnet wird, dessen Energieverbrauch gemessen und aufgezeichnet wird.
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Die Erfindung betrifft das Aufzeichnen von Daten einer Intervallmäßigen,
gesamten und maximalen Nutzung oder Verbrauch elektrischer Energie, und insbesondere
ein Verfahren und elektronische Feststoff-Aufzeichnungsanordnung für das Aufzeichnen
derartiger Daten in einem Speicher, speziell und vorzugsweise auf einem porgrammierbaren
Nur-Lese-Speicher (PROM), der sich in einer auswechselbaren Kassette befindet, wobei
gemäß einer stark bevorzugten Ausführungsform der PROM ein durch UV-Licht löschbarer,
programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EPROM) ist, und das Kassettengehäuse ist gegenüber
UV-Licht undurchlässig oder weist einen gegenüber UV-Licht undurchlässigen Gehäuseabschnitt
oder Ab-deckung über wenigstens dem
gegenüber UV-Licht empfindlichen,
löschbaren Teil des EPROM auf.
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Zum Zwecke der Erläuterung sind hier die Begriffe Nutzung, Benutzung
und Verbrauch synonym und austauschbar in dem Sinne zu verstehen, daß einem Verbraucher
oder Nutzer elektrische Energie zugeführt wird.
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Die Elektrizitätswerke benutzen eine Einheit, die maximale Nachfrage
genannt wird, um ihren Kunden die erhöhte Kapazität der Stromerzeugung in Rechnung
zu stellen, die sie zur Verfügung stellen müssen, um bei maximaler Nachfrage ihre
Kunden beliefern zu können.
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Es wird eine Vorrichtung angewandt, die als ein Rekorder für maximale
Nachfrage bezeichnet wird und wird für Großkunden angewandt zwecks Aufzeichnen der
Information anhand der diese maximale Nachfrage sowie der gesamte Energieverbrauch
durch den Kunden abgeleitet werden kann und anhand dieser aufgezeichneten Information
wird das Elektrizitätswerk die Gebühren für einen gegebenen Kunden für eine gegebene
Zeitspanne der Nutzung des elektrischen Stroms berechnen.
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Der Rekorder für die maximale Nachfrage und das Verfahren des Aufzeichnens
des Energieverbrauchs, wie sie herkömmlicher Weise und allgemein angewandt worden
sind, liegen in Form eines herkömmlichen, mechanischen Bandaufzeichnungsgerätes
vor, bei dem eine magnetische Bandkassette oder magnetische Bandpatrone angewandt
wird, und die von dem Meßgerät des Elektrizitätswerkes kommenden elektrischen Impulse
in Form von Kontaktschlüssenwerden auf einem Energieverbrauchskanal des Magnetbandes
aufgezeichnet. Weiterhin wird eine Zeitindizierung auf einem getrennten Kanal alle
15 Minuten oder innerhalb eines anderen geeigneten Zeitintervalls aufgezeichnet,
wobei diese Indizierung dazu dient einem nachgeschalteten Umsetzer Informationen
bezüqlich des Energieverbrauchs innerhalb eines Zeitintervalls zuzuführen, anhand
derer der maximale Energiewert abgeleitet wird, der der speziellen, gegebenen Gesaintperiode
des Stromverbrauchs zuzuordnen ist. Diese Umsetzer arbeiten allgemein durch einfaches
Zählen und Integrieren der Zählwerte der Gesamtimpulse und behalten den höchsten
Impulszählwert des individuellen Intervalls - typischer Weise 15 Minuten l'inger
- bei, der iiber dies (#nsaifltzeitspanne
hin aufgetreten ist.
Unglücklicherweise ist jedoch eine Aufarbeitung der Werte durch den Menschen und
ein gewisses Raten erforderlich, da es eine Tatsache ist, daß diese mechanischen
Bandrekorder sehr unzuverlässig sind dahingehend,daß sie unterschiedliche Geschwindigkeit
besitzen und dies hat die Wirkung eines Verdichtens oder Spreizens der Daten auf
dem-Band, und die Bedienungsperson an dem Umsetzer muß raten und die fehlenden Werte
einsetzen usw. in dem Versuch eine beste Schätzung dessen zu machen, was die tatsächliche
Verbrauchskurve war. Nach dieser"Aufarbeitung" der Grobinformation erzeugt die Bedienungsperson
gewöhnlich ein Neunstufen-IBM-Computerband, das sodann in einen getrennten Computer
für das Ausbilden der Kundenrechnung eingeführt wird.
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Es ergeben sich erhebliche Probleme nach dem Stand der Technik bezüglich
eines Versagens oder Anderungen bei der Geschwiddigkeit der Antriebsmotoren, und
die Aufzeichnungsgeräte sind auch sehr empfindlich gegenüber Temperaturveränderungen
und es haben sich hierbei viele unterschiedliche mechanische Probleme mit entsprechenden
Nachteilen, Ungenauigkeiten und/oder wenigstens fragwürdige Aufzeichnungen und Rechnungselegungen
ergeben.
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besteht darin, Die wesentliche der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe;
das derzeitige Verfahren und Vorrichtung durch eine Anordnung zu ersetzen, bei der
ein Bandaufzeichnungssystem für das Aufzeichnen des Energieverbrauchs angewandt
wird, wobei der Stoßenergieverbrauch und der gesamte Energieverbrauch in digitaler
Form an zwei entsprechenden Speicherstellen in einem digitalen Speicher aufgezeichnet
werden, und zwar vorzugsweise in einem Nur-Lese-Speicher, der austauschbare und
in seiner Gesamtheit löschbar ist.
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Fine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
ein spezielles Verfahren und Vorrichtung für das Aufzeichnen von Energienutzung
oderEnergieverbrauch zu schaffen, bei dem Zahlwertsignale einer digitalen Summierung
entsprechend in entsprechenden, aufeinanderfolgenden Zeitintervallen sowie ein digitales
Gesamtsummierungssignal entsprechend dem Gesamtbetrag aller der Signalwerte der
Zeitintervalle und ein Digitalsignal des Stoßenergieverbrauchs entsprechend dem
größten einzelnen Mengenwert der aufeinanderfolgenden digitalen Signale der Zeitintervallsummierung
und
zwar allesamt ohne die Unterstützung einer Berechnung durch die Bedienungsperson,
wobei es möglich wird ein maschinelles Lesen, Verarbeiten und/oder Ausdrucken auszuführen.
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Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in einem
Aufzeichnungsverfahren und Anordnung für den Stoßenergie-und Gesamtenergieverbrauch
zu schaffen, wobei die Daten in einfacher, digitaler Summierungsform an zwei diskreten
Speicherstellen in einem Speicher aufgezeichnet werden, und zwar speziell und bevorzugt
findet ein digitaler Feststoff-Speicher Anwendung.
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Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Verfahren und eine Feststoff-Auf
zeichnungsanordnung für das Aufzeichnen von Stoßenergie- und Gesamtenergieverbrauch
sowie diskreten Intervallverbrauch für aufeinanderfolgende Zeitabschnitte innerhalb
einer Gesamtzeitspanne zu schaffen, wobei ein erhebliches Ausmaß an Verläßlichkeit
sowie Sicherheit gegen ein Versagen und unbefugtes Eingreifen in die Aufzeichnungsanordnung
gegeben ist.
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Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Aufzeichnungsverfahren geschaffen,
das es ermöglicht eine wiederholt anwendbare, austauschbare Datenkassette anzuwenden,
die in ihrem Gehäuse einen durch UV-Licht löschbaren, programmierbaren Nur-Lese-Speicher
(BP ROM) aufweist und mit einem undurchsichtigen Gehäuse oder Abdeckung über dem
EPROM oder wenigstens dem Teil des EPROMS versehen ist, das der Löschung durch UV-Licht
zugänglich ist.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm
einer erfindungsgemäßen Anordnung; Fig. 2- eine schematische oder diagrammförmige
Darstellung des allgemeinen Formats der aufgezeichneten Daten gemäß einer bevorzugten
erfindungsgemäßen Ausführungsform; Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ist ein
elektronischer, digitaler Feststoff-Rekorder 10 mit einer Energiequelle, wie einer
herkömmlichen EMK-Stromquelle 11 verbunden, die Energie einem Energieverbraucher
durch einen Impulsgenerator 15 veränderlicher Frequenz, der auf den Energiefluß
anspricht, zuführt.
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Der Generator kann eine herkömmliche Bauart aufwiesen und gibt elektrische
Impulse mit einer Frequenz ab, die proportional der Rate des Energieflusses durch
denselben zu dem Energieverbraucher 13 ist. Der Generator 15 ist hier außerhalb
des Rekorders 10 gezeigt - kann jedoch gegebenenfalls im Inneren des Rekorders vorliegen
- wie dies der Fall ist bei dem Anwenden eines derartigen Generators bei den Verbrauchern
für die derzeitige Aufzeichnung des Energieverbrauchs auf einem Bandrekorder.
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Der elektrische Ausgangsimpuls des Generators 15 wird in den Intervallimpulszähler
17 eingeführt, der zweckmäßigerweise in Form eines binären, digitalen Ausgabezählers
vorliegt, welcher durch eine Zeitschaltuhr 19 inganggesetzt und zurückgestellt wird,
und die logische Steuereinheit 31 gibt geeignete Steuersignale ab, wobei der Zähler
17 zu Ende jeder Intervallperiode, z.B. 15 Minuten, ein digitales Signal abgibt,
das einen Hinweis auf die gesamte Intervallimpulszählung für jede entsprechende
Intervallperiode darstellt. Das Summierungssignal der Intervallimpulse wird dem
Tor 21, dem Komparator 23, dem Addierer 18 und dem Eingang des Puffer-Speichers
25 für ein Speichern in einem gewünschten diskreten Speicher zugeführt, wobei es
sich bei dem Puffer-Speicher zweckmäßigerweise um einen Speicher mit direktem Zugriff
handelt.
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Der Ausgang des Tors 21 ist ebenfalls mit dem Eingang des Puffer-Speichers
25 zwecks Speicherung in einem ausgewählten, diskreten Speicher verbunden. Dieser
Speicher weist darin gespeichert ein Signal auf, das kenazeichnend für die aktualisierte
Intervall-Verbraucherspitze für alle Intervallperiode zum jetzigen Zeitpunkt innerhalb
der gesamten speziellen Aufzeichnungsperiode ist. Dies wird dadurch erreicht, daß
ein Ausgan#g dieses Speichers in dem Puffer-Speicher 25 mit einem Vergleichseingang
des Komparators 23 verbunden wird, während der Ausgang des Intervailimpulszählers
17 mit einem weiteren Vergleichseingang des Komparators 23 verbunden wird. Der Ausgang
des Komparators 23 ist mit dem Steuereingang des Tors 21 dergestalt verbunden, daß
dann, wenn der Wert des Ausgangssignals des Intervallimpulszählers 17 über dem Wert
des Intervallimpuls-Summierungssignals
liegt, das dem Komparator
23 von dem Puffer-Speicher 25 zugeführt wird, das Tor 21 geöffnet wird und das augenblicklich
vorliegende Signal des Intervallimpuls-Zählers 17 weitergeleitet und in dem Speicher
25 in dem Intervall-Sptitzenenergie-Speicher gespeichert werden kann unter Ersetzen
des zuvor gespeicherten Wertes. In dieser Weise wird der Intervall-Summierungs-Spitzenenergiewert
in kontinuierlich aktualisierter Weise in dem entsprechenden Speicher des Puffer-Speichers
25 gespeichert.
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Das von dem Intervall-Impulszähler 17 kommende digitale Ausgangssignal
wird ebenfalls in einen Gesamtenergie-Addierer 18 eingeführt, der ein herkömmlicher
oder ansonsten zweckmäßiger Addierer für die demselben sukzessive zugeführten digitalen
Eingangswerte darstellt, und das von dem Addierer 13 kommende Ausgangssignal kann
sukzessive oder gegebenenfalls lediglich als abschließend summierter Betrag in einen
ausgewählten Speicher in dem Puffer-Speicher 25 eingeführt werden, um anschließend
in ein entsprechendes oder anderes geeignetes Speicherelement in der Kassettenspeichereinheit
43 überführt zu werden. Wahlweisekönnen die von dem Generator 15 kommenden Impulse
einem Gesamtimpulszähler, nicht gezeigt, zugeführt werden, und der abschließende
Zählwert zum Zeitpunkt der Beendigung der Aufzeichnung, der kennzeichnend für die
gesamte verbrauchte oder benutzte Eneryie ist, kann durch die logische Steuereinheit
31 in ein Speicherelement für den gesamten Energieverbrauch in dem Pufferspeicher
25 sowie dem EPROlI 43 überführt werden.
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Die logische Steuereinheit 31 ist vorgesehen für das Steuern des Adressenregisters
27, des Pufferspeichers 25 und des Feststoff-Kassetten-Speichers 43, der in der
lösbaren Kassette 41 vorliegt und einen Teil desselben darstellt. Eine geeignete
EME.-StSosquelle 33 für den Rekorder 10 und den Kassette speicher 43 ist mit der
logischen Steuereinheit 31 verbunden und wird durch dieselbe gespeist. Die logische
Steuereinheit 31 dient nicht nur der Zuführung elektrischer Energie und von Steuersignalen
zu dem Adressenregister, Pufferspeicher 25 und Kassettenspeicher 43, sondern dient
ebenfalls der Ubertragung von Signalen von einer digitalen Signalanordnung 35, die
zweckmäßigerweise eine in der Hand haltbare Eingangseinheit mit Tastatur sein kann
und dient zum Erzeugen digitaler Signale,
die kennzeichnend für
die Zeitpunkte des Beginns und Endes der Aufzeichnung für eine gegebene Zeitspanne
sowie für den Kunden und/oder Ortlichkeit oder Anlage geeignete Identifizierungsnummer
oder dgl. sind, und gegbebenenfalls kann die Identifizierung des Rekorders ebenfalls
durch diese Signaleinheit 35 eingegeben werden.
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Der logischen Steuereinheit 31 werden weiterhin ausgehend von dem
Zeitgeber 19 laufend Zeitwerte für die gesamte Taktmäßige Steuerung der verschiedenen
Einheiten 27, 25 und 43 zugeführt.
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Zusätzlich zu den von der logischen Steuereinheit 31 dem Adressenregister
27, Speicher 25 und Speicher 43 zugeführten Steuersignale werden die Identifizierungs-,
und Zeitangabesignale von der Signaleinheit 35 durch die Steuereinheit 31 hindurch
und ausgewählten Speicherelementen in dem Pufferspeicher 25 eingeführt zwecks anschließender
Überführung und abschließender Speicherung in entsprechenden, ausgewählten Speicherelementen
in dem Kassettenspeicher 43.
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Das Adressenregister 27 und der Pufferspeicher#25 können herkörrimliche
oder andere geeignete kompatible Bauart aufweisen, dies gilt z.B. für den Puffer
30, der zwischen das Adressenregister 27 und die Adresseneingänge der Kassettenspeicher-Einheit
43 einerseits geschaltet ist und den Puffer 29, der zwischen den Pufferspeicher
25 und die Eingangs-/Ausgangsstifte der Speichereinheit 43 geschaltet ist, wobei
die letzteren Stifte bei der besonders bevorzugten Ausführungsform lediglich als
Eingänge für das Aufzeichnen von Daten dienen, wie weiter unten weiter erläutert
und werden deshalb lediglich als nicht aufzeichenbare Ausgangs stifte nach dem Entfernen
aus dem Rekorder 10 dienen bis zu dem Zeipunkt, wo Maßnahmen ergriffen werden, um
ein Löschen der aufgezeichneten Information in dem Kassettenspeicher 43 zu be#wirken.
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Nach der besonders bevorzugten Ausführungsform liegt der Kassettenspeicher
43 in Form eines vermittels UV-Licht löschbaren, programmierbaren Nur-Lese-Speicher
vor, der nachfolgend einfach als UV-EPR0t4 bezeichnet wird. Diese EPROM-Speichereinheit
43
liegt im Inneren einer aus Kunststoff oder anderem geeigneten Material gefertigten
Kassette vor, die praktisch gegenüber UV-Licht undurchlässig ist, und es liegt lediglich
ein elektrisches Stiftverbindungsteil freiliegend an einer Kante oder Fläche der
Kassette vor für ein Einstecken in eine entsprechende Fassung an dem Feststoff-Rekorder
10.
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Das lichtundurchlässige Kunststoffgehäuse der Kassette 41 kann in
geeigneter Wese geöffnet werden, z.B. durch Trennen in zwei Hälften oder dgl., an
deren einer der EPROM und zugeordnete Schaltkreiselemente angeordnet sind, wobei
der gegenüber UV-Licht empfindliche Datenspeicherabschnitt des EPROM für ein Löschen
nach Abschluß der Benutzung und Öffnen des Gehäuses freiliegt. An dem Kassettengehäuse
kann eine geeignete Anordnung 45 vorliegen, die einen unbefugten Benutzer hindert,
um so die Sicherheit der in der EPROM-Speichereinheit 43 aufgezeichneten Daten zu
verbessern.
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Die entsprechenden Ausgangs stifte oder Stiftgruppen des Rekorders
werden als EMK für den Energieausgang des EPk0M-Speicherchips, als CE für die Signalausgänge
der Chipfreigabe, als DATA für den Datenausgang und als ADDRESS für die Adressenausgänge
bezeichnet und die entsprechenden Eingangsstifte oder Stiftgruppen der EPROM Speichereinheit
43 werden als V für den Gleichstromeingang des Chips, als CE für die Chipfreigabe,
I/O für die Eingangs/Ausgang-Stifte und A für die Adressenstifte bezeichnet. Der
Ausgang des Freigabestifts OF des B.PROM 43 ist nicht mit dem Rekorder 10 verbunden,
da kein Ablesen erforderlich ist, es sei denn, daß wahlweise eine Art der Überprüfung
angestrebt wird, wie z.B. wenn eine Bedienungsperson die Kassette 41 aus dem Rekorder
10 entfernt oder Vorbereitungen für die Entfernung trifft.
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Der gesamte elektronische Feststoff-Rekorder 10 und die auswechselbare
Feststoff-Speicherkassette 41 liegen vorzugsweise in einem Sicherheitsgehäuse vor,
das eine geeignete Zugangstür 43 aufweisen kann, die, wie bei 55 gezeigt, nach dem
Schließen
und Verriegeln durch die Bedienungsperson nach Einführen
einer neuen Kassette 41 sowie Aufzeichnen der Stelle und der Startzeitinformation
vermittels manuell eingetasteter oder anderer geeigneter Fingangssignale ausgehend
von einer Signalanordnung 35 mit einem Siegel versehen werden kann. Die Signalanordnung
35 liegt zweckmäßigerweise benachbart zu der Tür 53 im Inneren des Gehäuses 51 vor
oder es kann sich bei der Einheit 35 aus Gründen der wirtschaftlichen Zweckmäßigheit
um eine von der Bedienungsperson getragene einsteckbare Einheit handeln. Nach Ablauf
einer entpsrechenden Zeitspanne von z.B. 30 bis 35 Tagen wird nach Überprüfen des
Siegels 55 die Tür 53 geöffnet, und der Zeitpunkt der Beendigung der Aufzeichnung
wird durch die Bedienungsperson durchEintasten oder vermittels einer entsprechenden
Signalanordnung 35 eingeführt. Sodann wird die Kassette 41 für ein sich anschließendes
Ablesen und Verarbeiten der gespeicherten Daten entfernt. In jedem Fall können die
Ausgangssignale der Signalanordnung 35 in geeigneter binärer, digitaler Form für
das einführen in die entsprechenden Speicher 25 und 43 erzeugt werden. Wenn es auch
möglich ist die Ausgangssignale ausgehend von der Signalanordnung 35 sowie die Ausgangssignale
von dem Zähler 17 direkt in den Kassetten-EPR0M-Speicher einzuführen, erweist es
sich für das verläßliche Einführen als besser einen Pufferspeicher 25 und Puffer
29 anzuwenden, durch die eine Zurückführung der Eingangssignale zu dem Speicher
43 zwecks sicherer Einführung ausgeführt werden kann. Derartige aufeinanderfolgende,
sutfenweise Speichereinführeungen können leicht und einfach durch die logische Steuereinheit
31 bewerkstelligt werden wie sich dies ohne weiteres ergibt.
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Wach Einführen der neuen und völlig gelöschten Kassette 41 in die
Verbindungsfassung des Rekorders 10 beginnt der Rekorder seinen Auf zeichnungszyklus
und zeichnet auf dem Pufferspeicher 25 jeden von dem Intervallimpulszähler 17 kommenden
Signalwert auf und zeichnet ebenfalls den Signalwert entsprechend dem derzeitigen
aktuakisierten maximalen Energieverbrauch für alle bis zu diesem Zeitpunkt nach
der Startzeit vorliegenden Zeitintervalle auf. Gegebenenfalls kann das Beginnen
der Aufzeichnung erst nach und bei Abschluß des Einführens der Startzeit begonnen
werden, oder als eine Alternative kann der Beginn der
Aufzeichnung
durch das Einführen der Kassette in die Rekorderfassung inganggesetzt werden. Es
können auch andere geeignete Startvorgänge angewandt werden. Die von dem Zähler
17 kommenden digitalen Summierungssignale der aufeinanderfolgenden Intervallimpuls
zählung können von dem Pufferspeicher 25 zu der Kassette EPROM 41 direkt nach Einführen
in den Speicher 25 überführt werden, um so die Datenüberführung wirtschaftlich zu
gestalten, und das gleiche gilt bezüglich der Zeit, die die Bedienungsperson nach
Abschluß der Aufzeichnungsperiode aufzuwenden hat. Gegebenenfalls können derartige
Daten jedoch ebenfalls nach Abschlußder Auf zeichnungsperiode überführt werden.
In jedem Fall wird der in dem Pufferspeicher 25 gespeicherte, abschließende maximale
Energiesignalwert nicht zu dem Kassettenspeicher EPROM 43 überführt, bis das Ende
der Aufzeichnungsperiode erreicht ist. Diese Überführung kann in zweckmäßigerweise
durch die logische Steuereinheit 31 inganggesetzt werden als eine Funktion entweder
eines direkten Befehls ausgehend von der Signaleinheit 35 nach oder zu dem Zeitpunkt
des Einführens der Stoprekordingzeit oder eine derartige Datenüberführung kann durch
die Steuereinheit 31 automatisch aufgrund des Einführens der Stoprekordingzeit ausgehend
von der Signalanordnung 35 inganggesetzt werden. Die Signalanordnung 35 ist hier
so gezeigt und beschrieben, daßdieselbe dufch die Bedienungsperson gesteuert wird,jedoch
kann die Steuerung auch automatisch durch eine entsprechende Wechselwirkung mit
der Tür 53 und/oder der Kassettenfassung des Rekorders 10 gestaltet werden, wodurch
das Aufzeichnen ingang und zum Abschlußgebracht wird, sowie Daten für die Zeitpunkte
des Ingangsetzens und Stopens der Aufzeichnung eingeführt werden.
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Wie weiter oben allgemein angegeben, liegt die elektronische Feststoff-Speichereinheit
der auswechselbaren Kassette 41 in Form eines durch UV-Licht löschbaren, programmierbaren
Nur-Lese-Speichers bei der hier gezeigten und besonders bevorzugten erfindungsgemäßen
Ausführungsform vor. Wenn im Rahmen der Erfindung auch andere Speichereinheiten
angewandt werden können, bietet die bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform
erhebliche Vorteile, die sowohl vom
praktischen als auch vom wirtschaftlichen
Standpunkt aus eine wesentliche Verbesserung des Erfindungsgegenstandes bewirken.
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Herkömrtliche PROSS sind nicht löschbar und können somit nicht wieder
erneut angewandt werden, während elektrisch löschbare PROMS unerwünschte elektrische
Löschungen an individuellen Speicherstellen und nachfolgende Einführung anderer
Daten anstelle der richtigen aufgezeichneten Daten ermötlichen, wodurch die Aufzeichnung
weniger sicher wird und Verdachtsmomente sowie Verfälschungen und nicht beabsichtigte
unerwünschte Veränderungen vorkommen können. Andererseits sind die UV-EPR0MS im
wesentlichen nur durch Belichten mit UV-Licht in der Praxis löschbar, und das Löschen
erfolgt an allen Speicherstellen,ohne daß die Möglichkeit eines selektiven Löschens
und erneuten Einschreibens an einer ausgewählten, gegebenen Speicherstelle vorliegt.
Sobald die Daten eingeführt sind, ist weiterhin kein Überschreiben derselben mit
anderen Daten möglich, ohne zunächst ein Löschen zu bewirken, das aufgrund seiner
Art vollständig durch die Belichtung mit UV-Licht erfolgt. Das Anwenden einer elektronischen
Datenkassette 41 mit ihrem UV-PROM bietet somit bei der Ausführung des erfindungsgemaßen
Verfallrens und Benutzen der erfindungsgemäßen Vorrichtung wesentliche Vorteile
bezüglich der Verläßlichkeit und Sicherheit der Daten und bezüglich des Kostenfaktors
bei der Benutzung.
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Die Figur 2 zeigt schematisch oder diagrammförmig ein bevorzugtes
Format für die Aufzeichnungsstellen der oben erläuterten Daten auf dem Kassetten-EPROM
43. Zweckmäßigerweise werden die aufeinanderfolgenden Signale des Energie-Summierungswertes
in einer Vielzahl aufeinanderfolgender, benachbarter Speicherstellen auf dem EPROM
gespeichert, und die die Daten angebende Stelle des Energieverbrauchers, der Beginn
der Aufzeichnungszeit.und das Ende der Åufzecihnungszeit werden zusammen an den
ersten Speicherstellen gespeichert, so daß sie späterhin leicht abgelesen werden
können.
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In ähnlicher Weise sind die Signale, die das Intervall des größten
Energieverbrauchs und den gesamten Energieverbrauch angeben (dies wird angegeben
als die Summe aller aufgezeichneten, aufeinanderfolgenden Intervallenergie-Summierungswerte)
zweckmäßigerweise benacllbart zu der Zeit- und Ortsinformation auf dem EPROM zugänglich.
Somit
sind die Daten für die maximale Intervallenergie und den gesamten Energieverbrauch
vorzugsweise unmittelbar hinter der Stelle der Start/Stop-Aufzeichnungsdaten angeordnet.
Es können jedoch auch andere Datenspeicherstellen und Anordnunasarten der Daten
im Rahmen der Erfindung angewandt werden.
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Im Rahmen der Erfindung können Abweichungen und Modifizierungen durchgeführt
werden. Der Erfindungsgegenstand ist hier in seiner praktischen Ausführungsform
unter Anwenden eines allgemeinen Hardware-Systems erläutert worden, wobei wahlweise
eine Hardware und/oder Software logische Steuereinheit angewandt wird, jedoch kann
der Erfindungsgegenstand auch unter Anwenden eines Rekorders zur Durchführung kommen,
der zu einem gewissen Grad Software darstellen kann.