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DE3042757A1 - Durch fliehkraft selbstverstellende keilriemenscheibe - Google Patents

Durch fliehkraft selbstverstellende keilriemenscheibe

Info

Publication number
DE3042757A1
DE3042757A1 DE19803042757 DE3042757A DE3042757A1 DE 3042757 A1 DE3042757 A1 DE 3042757A1 DE 19803042757 DE19803042757 DE 19803042757 DE 3042757 A DE3042757 A DE 3042757A DE 3042757 A1 DE3042757 A1 DE 3042757A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt pulley
release lever
flyweights
locking member
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803042757
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Beausoleil Buffet
Jean-Claude Buffet
Renato 7758 Meersburg Lorenzi
Pierre Jean-Marie Rey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BorgWarner Transmission Systems Monaco SAM
Original Assignee
Eaton SAM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton SAM filed Critical Eaton SAM
Priority to DE19803042757 priority Critical patent/DE3042757A1/de
Publication of DE3042757A1 publication Critical patent/DE3042757A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/52Pulleys or friction discs of adjustable construction
    • F16H55/56Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are relatively axially adjustable
    • F16H55/563Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are relatively axially adjustable actuated by centrifugal masses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/662Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members
    • F16H61/66231Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members controlling shifting exclusively as a function of speed
    • F16H61/66245Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings with endless flexible members controlling shifting exclusively as a function of speed using purely mechanical sensing or control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Durch Fliehkraft selbstverstellende Keilriemenscheibe
  • Die Erfindung betrifft eine durch Fliehkraft selbstverstellende Keilriemenscheibe, insbesondere für stufenlos verstellbare Keilriemengetriebe von Waschmaschinen,mit einer Nahe, auf der zwei etwa kegelstumpfförmige Scheibenwangen sitzen, von denen eine längsverschieblich sowie drehfest und die andere starr mit der Nabe gekuppelt ist, mit einer fest auf der Nabe sitzenden Stütz scheibe und mit zwei schen der Stützscheibe und der beweglichen Scheiben wange radial verschieblich geführten und liegen die Stützscheibe sich abstützenden Fliehgewichten, die durch eine in die Haltestellung elastisch vorgespannte Sperrvorrichtung in der Stellung für den kleinsten wirksamen Scheibendurchmesser gehalten sind und in dem freigegebenen Zustand nach außen drängen, um die bewegliche Scheibenwange auf die feststehende zuzubewegen.
  • In der DE-OS 1 933 045 ist eine derartige )Keilriemenscheibe mit veränderlichem wirksamem Durchmesser beschrieben, bei der die Fliehgewichte einen Fortsatz tragen, der durch radial verlaufende Schlitze in d Stützscheibe hindurchragt und auf diese Weise <ie Fliehgewichte führt, Zur Arretierung der Fliehgewichte in der dem Rleir.sten wi::ksainen Keilriemenscheibendurchmesser entsprechenc1r-'n Stellung sind auf der Außenseite der etwa kegelstumpfförmigen SttitzscheilDe zweiarmige Hebel angelenkt, von denen Feder einem Fliehgexsicht zugeordnet ist. Die Hebel weisen Ausnehmungen auf, in die die Fortsätze der Fliehgewichte eingreifen, so daß diese auf diese Weise in der entsprechenden Stellung gehalten werden. An der den Ausnehmungen gegenüberliegenden Seite der zweiarmigen Hebel greift ein für alle Hebel gemeinsames federvorbelastetes Druckstück ein, das in der Nabe axial verschiebbar geführt ist. Bei einem axial gerichteten Druck auf das Druckstück werden die Hebel um ihren Drehpunkt in jeweils die Drehachse der Keilrismenscheibe enthaltenden Ebenen verschwenkt und geben die Fortsätze der Fliehgewichte frei, so daß diese nach außen wandern können.
  • Diese Anordnung der Hebel und des Druckstückes bedingt es, daß die Auslösevorrichtung bei der Verwendung in Waschmaschinen auf der dem Antriebsmotor gegenüberliegenden Seite der Keilriemenscheibe angeordnet werden muß, was zu einer fertigungstechnisch nachteiligen auseinandergezogenen Bauweise der gesamten aus Motor, Keilriemenscheibe und Auslösevorrichtung gebildeten Antriebsvorrichtung führt.
  • Außerdem ist es aus Sicherheitsgründen und wegen der Geräuschentwicklung unzweckmäßig, wenn die Hebel zum Festlegen der Fliehgewichte freiliegen und bei Freigeben der Fliehgewichte obendrein auch noch nach außen verschwenkt werden müssen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, die eingangs genannte verstellbare Keilriemenscheibe derart weiterzubilden, daß sie kompakt auszuführen und die Sperrvorrichtung gekapselt ist Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße verstellbare Keilriemenscheibe durch die Merkmale des tiauptanspruches gekennzeichnet.
  • Durch diese Anordnung der Sperrvorrichtung ergibt sich der Vorteil, daß die Nabe der Keilriemenscheibe auf beiden Seiten frei ist, so daß eine durchgehende Motorwelle verwendet werden kann. Außerdem kann sich zweckmäßigerweise der Auslösemechanismus auf derselben Seite wie der Antriebsmotor befinden.
  • Eine sehr einfache Konstruktion ergibt sich, wenn das Sperrglied etwa die Gestalt einer Scheibe mit angeformten radial nach außen zeigenden Fortsätzen aufweist, an deren radial außenliegenden Lnden eine in Drchric,-tung zeigende Nase sitzt, die in eine entsprechende Aus nehmung in dem jeweiligen Fliehgewicht eingreift, wobei so viel Fortsätze wie Fliehgewichte vorhanden sind. Die getriebliche Verbindung zwischen dem Auslösehebel und dem Sperrglied gestaltet sich sehr einfach, wenn das Sperrglied bei in ausgelöster Stellung befindlichem Auslösehebel durch die Fliehgewichte im Sinne einer Freigabe der Fliehgewichte verdrehbar ist. Hierzu ist es möglich, daß zur Erzeugung der Drehbewegung des Sperrgliedes jede Nase im Bereich ihrer Eingriffsstelle mit der Ausnehmung in dem jeweiligen Fliehgewicht abgeschrdgt ist, dais an der T'ingriffsstelle ebenfalls <ine Abschrägung an der Ausnehmung aufweist.
  • Wenn die Rückstellkraft durch die Fliehgewichte nicht ausreicht, um das Sperrglied vor dem Einrasten der Fliehgewichte in die Ruhestellung erneut zu verdrehen, ist zweckmäßigerweise an dem Sperrglied eine Einrichtung vorgesehen, durch die das Sperrglied bei freigegebenen Fliehgewichten in der Freigabestellung haltbar ist. Im einfachsten Fall besteht die Einrichtung zum Halten des Sperrgliedes in der Freigabestellung aus einem an einem der Fortsätze angeformten, radial nach außen weisenden Ansatz mit einer Nase, der nach dem Auslösen auf dem radial nach außen drtincJenden Fliehclewicht: fJ1eitet.
  • Um sicherzustellen, daß der Auslösehebel beim Betrieb in der Verriegelungsstellung gehalten ist, andererseits aber nach seiner Betätigung erst nach einer Drehzahlverminderung wieder in seine Ruhestellung zurückkehrt, kann dem in die Verriegelungsstellung elastisch vorgespannten Auslösehebel eine Einrichtung zugeordnet sein, durch die er nach seiner Betätigung in der entriegelten Stellung haltbar ist. Diese Einrichtung kann darin bestehen, daß der Auslösehebel ein Zusatzgewicht umfaßt, das bei der Betätigung des Auslösehebels radial nach außen verschwenkbar ist und den Auslösehebel bis zum Erreichen einer vorgegebenen Mindestdrehzahl in dieser Stellung festhält. Wenn beispielsweise aufgrund der Platzverhältnisse kein ausreichend großes Zusatzgewicht verwendet werden kann, kann die Einrichtung zum Halten in der entriegelten Stellung eine drehfest mit dem Auslösehebel verbundene und etwa in Schwenkrichtung weisende Blattfeder sowie einen an der verschieblichen Scheibenwange befestigten und in Richtung auf die Stützscheibe ragenden Fortsatz enthalten, an dem sich die Blattfeder zum Halten des Auslösehebels nach dessen Betätigung abstützt. Sehr raumsparende Verhältnisse ergeben sich hierbei, wenn der Auslösehebel zwischen der Stützscheibe und der beweglichen Scheibenwange sitzt und mit seinem Betätigungsende über den Außenumfang der beweglichen Scheibenwange hinausragt.
  • Hierbei wird die Herstellung sehr einfach und kostengünstig, wenn der Auslösehebel und die Blattfeder einstückig aus Kunststoff geformt sind.
  • Um zu verhindern, daß die Fliehgewichte eventuelle bei den nicht vermeidbaren Winkelbeschleunigungen in ihren Führungen in der Keilriemenscheibe klappern, können die Fliehgewichte in Radialrichtung und quer zu der Drehrichtung der Keilriemenscheibe längsgeteilt sein, wobei die beiden Teile jedes Fliehgewichtes durch entsprechende Ansätze und Ausnehmungen miteinander formschlüssig verbunden sind, während die beiden Teile jedes iliehgewiclltes durch ein Federglied auseinanderpreßbar und gegen dir ;ejeweiligen Seiten in den zugehörigen Führungen preßbar sind.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Fliehgewichte kann zum Vermeiden von Klappergeräuschen, die durch die Fliehgewichte in ihren Führungen hervorgerufen werden, seitlich in den einstückig ausgebildeten Fliehgewichten eine etwa in Radialrichtung weisende Nut eingeformt sein, in der eine das jeweilige Fliehgewicht in Drehrichtung gegen die Seitenwand der zugehörigen Führung drückende Blattfeder sitzt, die sich an der gegenüberliegenden Seitenwand der jeweiligen Führung abstützt.
  • Wenn die Stützscheibe aus Kunststoff geformt ist, ,t sich eine verbesserte Geräuschminderung und eine C,ewicltseinsparung; außerdem werden die Herstellungskosten gesenkt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine verstellbare Keilriemenscheibe gemäß der Erfindung, geschnitten entlang der Linie I-I nach Fig. 2 in einer Seitenansicht, Fig. 2 die Keilriemenscheibe nach Fig. 1, geschnitten entlang der Linie II-II in einer Draufsicht, Fig. 3 das Sperrglied der Keilriemenscheibe nach Teig. 1 in einer Draufsicht, Fig. 4 eine Hälfte eines Fliehgewichtes der Keilriemenscheibe nach Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 5 die mit dem Auslösehebel gekuppelte Sperrklinke der Keilriemenscheibe nach Fig. 1 in einer Draufsicht, Fig. 6 die Sperrklinke nach Fig. 5, geschnitten entlang der Linie VI-VI in einer Seitenansicht, Fig. 7 den Auslösehebel der Keilriemenscheibe nach Fig. 1 in einer Draufsicht, Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Keilriemenscheibe gemäß der Erfindung mit zwischen der Stützscheibe und der beweglichen Scheibenwange angeordnetem Auslösehebel in der Stellung mit dem kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser, geschnitten entlang der Linie VIII-VIII nach Fig.
  • 10, in einer Seitenansicht, Fig. 9 die Keilriemenscheibe nach Fig. 8, eingestellt auf den größten wirksamen Keilriemenscheihendurchmesser, ebenfalls geschnitten entlang der Linie VIII-VIII nach Fig. 10, Fig. 10 die Stützscheibe der Keilriemenscheibe nach Fig. 8 bei entfernter feststehender und entfernter längsverschieblicher Scheibenwange, in einer Draufsicht und teilweise geschnitten, Fig. 11 ein einstückiges Fliehgewicht für die Keilriemenscheibe nach Fig. 8 mit einer Radialnut für eine Blattfeder in perspektivischer Darstellung und Fig. 12 eine Blattfeder für das Fliehgewicht nach Fig. 11 in einer perspektivischen Darstellung.
  • In Fig. 1 ist eine stufenlos verstellbare Keilriemenscheibe 1 mit zwei etwa kegelstumpfförmigen Scheibenwangen 2 und 3 veranschaulicht, von denen die Scheibenwange 2 starr mit einer auf eine nicht dargestellte Motorantriebswelle aufziehbaren Nabe 4 verbunden ist, während die Scheibenwange 3 auf der Nabe 4 axial verschieblich gelagert ist. Auf der der Scheibenwange 2 gegenüberliegenden Seite der Scheibenwange 3 befindet sich eine Stützscheibe 5, die starr mit der Nabe 4 verbunden ist. An der Rückseite der Stützscheibe 5 ist auf der Nabe ein Laser 6 vorgesehen, mit dem ein einen Auslösemagneten 8 haltender Ausleger 7 auf der Nabe 4 gelagert ist.
  • An einem radial innenliegenden Bereich jeder der beiden Scheibenwangen 2 und 3 sind radial verlaufende Ausnehmungen 9 und 10 äquidistant und konzentrisch zu der Drehachse 11 der Keilriemenscheibe 1 ausgebildet, so daß diese einen großen Verstellhub aufweist. Die Ausnehmungen 9 und 10 sind so gestaltet, daß sie die durch die Ausnehmungen der jeweils gegenüberliegenden Scheibenwanqe begrenzten Klauen aufnehmen können und auf diese Weise eine starke-Annäherung der beiden Scheibenwangen 2 und 3 ermöglichen.
  • Die bewegliche Scheibenwange 3 ist über die Stützscheibe 5 mittels einer Mitnehmereinrichtung längsverschieblich und drehfest mit der Nabe 4 gekuppelt. Hierzu sind an der Rückseite der beweglichen Scheibenwange 3 auf gleichem Teilkreis drei in axialer Richtung sich erstreckende Fortsätze 12a, 12b und 12c angeformt, die jeweils eine in axialer Richtung verlaufende zylindrische Bohrung 13a, 13b und 13c enthalten. In den Bohrungen 13a bis 13c stecken die Mitnehmereinrichtung vervollständigende zylindrische Zapfen 14a bis 14c, die an der Stützscheibe 5, beispielsweise durch Nieten, befestigt sind.
  • Die kegelstumpfförmige bewegliche Scheibenwange 3, an deren Außenumfang ein konzentrischer zylindrischer Fortsatz 15 angeformt ist, begrenzt zusammen mit der ebenfalls kegelstumpfförmigen Stützscheibe 5,die außen von dem zylindrischen Fortsatz 15 überragt ist, einen zu der Drehachse 11 konzentrischen Ringraum 1 6 mit etwa dreieckförmigem Querschnittsprofil und radial außen liegender Spitze. In dem so gebildeten Ringraum, 16 befinden sich in Fig. 2 erkennbare Fliehgewichte 17a, 17b und 17c sowie ein Sperrglied 18, durch das die Fliehgewichte 17a bis 17c in der dem kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser entsprechenden Lage festgehalten werden können.
  • Die Fliehgewichte 17a bis 17c sitzen in an der Rückseite der beweglichen Scheibenwange 3 einstückig ausgebildeten Führungen 19a bis 19c, die in radialer Richtung verlaufen und parallele Seitenwände aufweisen. Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, sind die Fliehgewichte 17a bis 17c längsgeteilt und weisen jeweils zwei kongruente Fliehgewichthälften 20 mit etwa quaderförmiger Gestalt auf. Aus Fig. 4 ist ersichtlich,daß jede Fliehgewichthälfte 20 auf einer Flachseite eine randseitige Ausnehmung 21 sowie ein ungefähr mittig angeordnetes kreisrundes Sackloch 22 und einen zu der Ausnehmung 21 komplementären Fortsatz 23 aufweist. Die Ausnehmung 21 und der Fortsatz 23 sind so angeordnet, daß jeweils zwei Fliehgewichthälften 20 mit den Ausnehmungen 21 und den Fortsätzen 23 formschlüssig miteinander verbunden werden können und ein komplettes Fliehgewicht 17 bilden. Hierbei fluchten die in jeder Fliehgewichthilft 20 vorgesehenen Sacklöcher 22 und nehmen eine Schraubenfeder 24 auf, die die Fliehgewichthälften 20 jedes Fliehgewichts 17 in Drehrichtung der Keilriemenscheibe auseinander, gegen die Seitenwandung der jeweiligen Führung 19a bis 19c drückt und so ein Klappern der Fliehgewichte 17 in den Führungen 19 vermeidet.
  • Um ein Verkanten der Fliehgewicmte 17, bezogen auf die Stützscheibe 5 und die bewegliche Scheibenwange 3 zu verhindern, und um außerdem die Flächenpressung und demzufolge die Abnutzung der Fliehgewichte 17 bzw der entsprechenden Flächen auf der beweglichen Scheibenwange 3 und der Stützscheibe 5 zu verringern, sind die Fliehgewichte 17 im Bereich ihres außenliegenden Endes entsprechend den Kegelwinkeln der Stützscheibe 5 und der beweglichen Scheibenwange 3 bei 25 und 26 abgeschrägt.
  • Um die Fliehgewichte 17 bei einem Umlaufen der Keilriemenscheibe 1 in der radial innersten Stellung, die dem kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser entspricht, zu halten, ist in jeder Fliehgewichthälfte 20 von der dem Sackloch 22 gegenüberliegenden Seite her eine viereckige Ausnehmung 27 angebracht, in die das Sperrglied 18 mit entsprechenden Nasen 28 eingreift.
  • Das Sperrglied 18 ist in dem Ringraum 16 auf einem entsprechenden Bund 29 der Nabe 4 drehbar und konzentrisch gelagert sowie durch einen in einer entsprechenden Nut der Nahe 4 sitzenden Sprengring 30 gesichert. Wie in Fig. 3 veranschaulicht, ist das Sperrglied 18 durch eine etwa kreisförmige Scheibe gebildet, an der radial nach außen weisende Fortsätze 31a, 31b und 31c einstückig angeformt sind, die die oben erwähnten und in Umfangsrichtung weisenden Fortsätze 28a, 28b und 28c zum Festhalten der Fliehgewichte 17 tragen.Sowohl die Ausnehmungen 27 in den Fliehgewichthälften 20 als auch die damit zusammenwirkenden Nasen 28 des Sperrgliedes 18 sind im Bereich ihrer Eingriffsstelle miteinander um ca. 300 gegen die Querachse jedes Fliehgewichtes 17a bis 17c abgeschrägt, so daß bei nicht festgehaltenem Sperrglied 18 die zusammenwirkenden Abschrtigungen an den Fliehgewichten 17a bis 17c und den Nasen 28a bis 28c das Sperrglied 18 im Sinne einer Freigabe der Fliehgewichte 17a bis 17c, bezoqen auf Fig. 2, entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen können.
  • Radial weiter außenliegend ist an dem Fortsatz 31b des Sperrgliedes 18 eine weitere Nase 32 angeformt, die in dieselbe Umfangsrichtung weist wie die Nase 28b.
  • Die Nase 32 ragt durch eine entsprechende Ausnehmung 33 in der Seitenwand der Führung 19b und ist in ihrem radialen Abstand sowie der Länge so bemessen, daß sie auf der Außenseite des Fliehgewichtes 17b'gleitend das Sperrglied 18 in der entriegelten Stellung hält, die das Sperrglied 18 einnimmt, sobald die Nasen 28 aus den entsprechenden Ausnehmungen 27 der Fliehgewichte 17 freigekommen sind und zunächst auf deren Außenseite aufliegen.
  • An dem Fortsatz 31a ist eine etwa in radialer Richtung weisende, nach außen offene Ausnehmung 34 vorgesehen, in die eine Sperrklinke 35 eingreift, die an einer in der Stützscheibe 5 mittels einer eingepreßten Büchse 36 exzentrisch zu der Drehachse 11 gelagerten Welle 37 starr verbunden ist. Neben der Ausnehmung 34 trägt das Sperrglied 18 einen Arm 38, an dessen äußerem Ende eine Rückholfeder 39 angreift, die das Sperrglied-18 in die sperrstellung vorspannt, d.h. so-vorspannt, daß die Nasen 28 in die entsprechenden Ausnehmungen 27 gedrückt werden.
  • Die Sperrklinke 35 ist, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, als U-Profil ausgebildet, dessen parallele Seiten in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zu beiden Seilendes Fortsatzes 31a liegen, während ein von dem U-Profil der Sperrklinke 35 gebildeter Steg 40, wie in Fig. 2- veranschaulicht, in die Ausnehmung 34 eingreift und eine Drehbewegung des Sperryliedes 18 blockiert. Um die Sperrklinke 35 in diese Blockierstellung vorzuspannen, trägt die Sperrklinke einen Ausleger 41, an dem die Zugfeder 39 eingreift.
  • Auf dem an der Rückseite der Stützscheibe 5 befindlichen Ende trägt die parallel zu der Drehachse 11 verlaufende Welle 37 drehfest einen Auslösehebel 42, wie c'r in i. 7 gezeigt ist. An den Auslösehebel 42 ist ein Gegengewicht 43 derart angeformt, daß im nicht ausgelösten Zustand ein Drehmoment auf die Welle 37 und damit auf die Sperrklinke 35 und den Ausleger 41 ausgeübt wird, das kleiner als das von der Zugfeder 39 ausgeübte Rückstelldrehmoment ist, so daß die Sperrklinke 35 das Sperrglied 18 festhält.
  • Zur Betätigung des Auslösehebels 42 und somit zur Freigabe des Sperrgliedes 18 ist in dem Ausleger 7 ein Kipphebel 44 gelagert, dessen kurzer Schenkel 45 durch eine Schwenkbewegung um einen Drehpunkt 46 in die Flugbahn des Auslösehebels 42 verschwenkbar ist, wozu der lzinq Schenkel des U-förmig gestalteten Kipphebels 44 formschlüssig mit einem Tauchanker 47 des Auslösemagneten 8 gekuppelt ist. Der Tauchanker 47 ist durch eine kegelförmige Schraubenfeder 48 in eine Stellung vorgespannt, in der der kurze Schenkel 45 außerhalb des Flugkreises des Auslösehebels 42 steht.
  • Entsprechend den Platzverhältnissen in dem Ringraum 16 und der radialen Ausdehnung des scheibenförmigen Teiles des Sperrgliedes 18 kann es zweckmäßig sein, wie in Fig. 4 veranschaulicht, an der Unterseite der Fliehgewichtehälften eine etwa V- oder trapezförmige Ausnehmung 49 vorzusehen, so daß die in der radial innersten Stellung befindlichen Fliehgewichte 17a bis 17c, wie in den Fig. 1 bis 2 gezeigt, mit ihren AusneInunq<.n 49 das Sperrglied 18 teilweise umgreifen.
  • Für den Betrieb der Keilriemenscheibe 1 sei zunächst angenommen, daß sich die Fliehgewichte 17a bis 17c in ihrer radial innersten Stellung befinden, so daß die Nasen 28a bis 28c des Sperrgliedes 18 unter der Wirkung der Zugfeder 39 in die Ausnehmungen 27 der Fliehgewichte 17a bis 17c gedrückt werden. Gleichzeitig zieht die Zugfeder 39 über den Ausleger 41,den Steg 40 der Sperrklinke 35 in die Ausnehmung 34, so daß eine Drehbewegung des Sperrgliedes 18 verriegelt ist. Weiterhin befindet sich der Auslösemagnet 8 im abgeschalteten Zustand, womit der kurze Schenkel 45 des Kipphebels 44 außerhalb des Flugkreises des Auslösehebels 42 steht.
  • Wenn nunmehr die Keilriemenscheibe 1 von einem nicht veranschaulichten Motor angetrieben wird, stellt sich durch die Keilwirkung des umlaufenden Keilriemens der größte Abstand zwischen der beweglichen Wange 3 und der feststehenden Wange 2 ein und damit das größte Untersetzungsverhältnis, so daß eine nicht veranschaulichte, über die Keilriemenscheibe 1 angetriebene Waschtrommel im normalen Waschgang läuft. Die Fliehgewichte 17a bis 17c üben zwar über ihre abgeschrägten Ausnehmungen 27 eine in Umfangsrichtung gerichtete Kraftkomponente auf das Sperrglied 18 im Sinne einer Freigabe der Fliehgewichte 17a bis 17c aus, doch ist dessen Drehbewegung durch den in der Ausnehmung 34 befindlichen Steg 40 blockiert. Sobald nun der Schleudergang erwünscht ist, wird der Auslösemagnet 8 eingeschaltet und der Tauchanker 47 gegen die Kraft der Feder 48 angezogen, so daß der Kipphebel 44 mit einem kurzen Schenkel 45 in die Flugbahn des Auslösehebels 42 verschwenkt wird. Im Verlauf der Umdrehung der Keilriemenscheibe 1 trifft nun der Auslösehebel 42 auf den kurzen Schenkel 45, womit dieser, bezogen auf Fig. 7, entgehen dem Uhrzeigersinn verdreht wird und dementsprechend die Welle 37 und damit die Sperrklinke 35, bezogen auf Fig. 2, ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, so daß das Gegengewicht 43 radial nach außen verschwenkt wird und nunmehr ein Drehmoment erzeugt wird, das größer als das von der Zugfeder 39 erzeugte Drehmoment ist, wodurch der Steg 40 außerhalb der Ausnehmung 34 des Sperrgliedes 18 gehalten ist.
  • Aufgrund der in Umfangsrichtung, bezogen auf Fig. 2, im Uhrzeigersinn gerichteten Kraftkomponente der F icI-gewichte 17a bis 17c auf die Nasen 28a bis 28c führt das Sperrglied 18 eine Drehbewegung aus, und die ligewichte 17a bis 17c gleiten in ihren Führungen 19a I>is 19c radial nach außen, während sie sich an der Stützscheibe 5 abstützend die bewegliche Scheibenwange 3 auf die feststehende Scheibenwange2 zuschieben. Die Keilriemenscheibe 1 weist somit den größten wirksamen Durchmesser auf und die Waschtrommel wird auf Schleudertouren gebracht.
  • Wie bereits ausgeführt, wird das Sperrglied 18 durch die Nase 28b und die Nase 32, die beide zeitlich überlappend auf der Außenseite des Fliehgewichtes 17b entlanggleiten, in der verdrehten bzw Freigabestel gehalten. Weil das Fliebgewicht. 17b wegen der ke Li(r Stützscheibe 5 eine, bezogen auf die Drehebene des Sperrgliedes 18 schräg gerichtete Bewegung ausführt, kann die Nase 32 nicht in die Ausnehmung 27 des Fliehgewichtes 17b einrasten.
  • Wenn anschließend das Getriebe wieder auf den normalen Waschgang zurückgestellt werden soll, wird der Antriebsmotor abgeschaltet, so daß sich die Drehzahl der Keilriemenscheibe 1 erniedrigt. Aufgrund der Keilwirkung des um die Keilriemenscheibe 1 umlaufenden Keilriemens werden unterhalb einer gewissen Drehzahl die Fliehgewichte durch die kegeligen Flächen der Stützscheibe r, und der beweglichen Scheibenwange 3 wieder radial nach innen gedrückt, bis sie ihre radial innerste Stellung eingenommen haben. Sobald die Ausnehmungen 27 der Fliehgewichte 17a bis 17c vor die zugehörigen Nasen 28a bis 28c des Sperrgliedes 18 kommen, wird dieses unter der Wirkung der Feder 39 in die verriegelte Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, während gleichzeitig der Steg 40 der Sperrklinke 35 in die Ausnehmung 34 einrastet, da das von dem Gegengewicht 43 ausgeübte Drehmoment wegen der verringerten Drehzahl kleiner ist als das von der Zugfeder 39 ausgeübte Drehmoment. Die Keilriemenscheibe 1 befindet sich nunmehr wieder in der Stellung für den Normalwaschgang.
  • In den Fig. 8 bis 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Keilriemenscheibe 1 veranschaulicht, das weitgehend ähnlich der Keilriemenscheibe nach den Fig. 1 bis 2 ist; gleiche bzw. einander entsprechende Bauteile sind demzufolge mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Die Keilriemenscheibe 1 nach Fig. 8 enthält eine aus Kunststoff hergestellte Stützscheibe 5, an die ein auf der Nabe 4 sitzendes Lagerrohr 80 einstückig angeformt ist, auf dem die bewegliche Scheibenwange 3 mit einem entsprechenden zylinderartigen Fortsatz 81 gelagert ist.
  • Die drehfeste Verbindung zwischen der Scheibenwange 3 und der Nabe 4 erfolgt durch klauenartige Ausnehmungen 82, die in die Rückseite der Stützscheibe 5 eingeformt sind und in die entsprechende klauenartige Fortsätze 83 der Nabe 4 eingreifen. Zur drehfesten und längsverschieblichen Kupplung der Stützscheibe 5 mit der beweglichen Scheibenwange 3 sind an dem Außenumfang der Stützscheibe 5, wie Fig. 10 zeigt, vier etwa rechteckförmige Ausnehmungen 84a, 84b, 84c und 84d eingeformt, in die entsprechende,in axialer Richtung verlaufende Rippen 85 eingreifen, die an der Innenseite des die Stütz scheibe 5 umgreifenden Randes 15 der beweglichen Scheibenwange 3 ausgebildet sind.
  • Auf einem Lagerzapfen 86, der an die Stützscheibe 5 angeformt ist,sitzt schwenkbar gelagert der Auslösehebel 87, der mit seinem freien Betätigungsende 88 etwa radial nach außen durch eine entsprechende Ausnehmung 89 in dem Rand 15 der Stützscheibe 5 ragt. Mittels eines Sprengringes oder einer Krallenfeder 90 ist der Auslöschebel 8 auf dem Lagerzapfen 86 gesichert.
  • Das Bet:.itigungsendc 88 des Auslöschebels 87 weist, wie Fig. 10 zeigt, etwa die Gestalt eines L auf, das entgegen der Drehrichtung der Keilriemenscheibe 1 zeigt. Bezogen auf den Lagerzapfen 86 ist gegenüber dem Betätigungsende 88 an den Auslösehebel 87 ein Haken 91 angeformt, in den zum Arretieren des Sperrgliedes 18 und damit zum Festhalten der Fliehgewichte 17a bis 17c eine Nase 92 hineinragt, die an dem Fortsatz 31a des Sperrgliedes 18 angeformt ist und sich gegenüber dem Fortsatz 28a zum Festhalten des Fliehgewichtes 17a befindet. Der Auslösehebel 87 wird durch die Feder 39, die einenends an dein nrm lt und anderenend an einem entsprechenden Ausleger 93 des Auslösehebels 85 angreift, in die Sperrst-eIuncj vorqf'-spannt. Durch die gegenseitige Verspannung des Sperrgliedes 18 und des Auslösehebels 87 wird durch die Wirkung der Feder 39 der Haken 91 gegen die Nase 92 gepreßt, so daß die aufgrund der Zentrifugalkraft nach außen drängenden Fliehgewichte 17a bis 17b das Sperrglied 18 nicht verdrehen können.
  • Zum Festhalten des Auslösehebels 87 entgegen der Wirkung der Zugfeder 39 in der Freigabestellung ist dem Auslösehebel 87 eine Einrichtung 43 zugeordnet, die eine an den Auslösehebel 87 einstückig angeformte Blattfeder 94 sowie einen in axialer Richtung weisende, an der innenseite der beweglichen Scheibenwange 3 befestigten Fortsatz 9 aufweist.
  • Der Fortsatz 95 der längsverschieblichen Scheibenwange 3 ist in Fig. 10 gestrichelt veranschaulicht und eluat im Ouerschnittsprofil etwa die Gestalt eines Dreiecks, dessen eine Ecke bei 96 stufenartig nach innen verformt ist, während das freie Ende der Blattfeder 94 bei nicht betätigtem Auslösehebel 87 auf den Fortsatz 95 zu zeigt, jedoch radial weiter innen liegt. Die Länge und die räumliche Anordnung der Blattfeder 94 sind so getroffen, daß bei einer Verschwenkung des Auslösehebels 87 in die Stellung, in der das Sperrglied 18 freigegeben ist, das freie Ende der Blattfeder 94 zunächst an der nach innen weisenden Schrägfläche des Fortsatzes 95 entlanggleitet und schließlich in die stufenartige Ausnehmung 96 einschnappen kann, um den Auslösehebel in de- Freigabestellung des Sperrgliedes 18 zu halten.
  • Die etwa quaderförmigen Fliehgewichte 17a bis 17c sind einstückig ausgeführt und an ihren an der Stützscheibe bzw. der längsverschieblicilen Scheibenwange 3 anliegenden Kanten entsprechend dem Keqelwinkel der beiden Bauteile bei 97 und 98 abgeschrägt, wobei an einer der beiden in Umfangsrichtung weisenden Seitenflächen eine Ausnehmung 99 vorgesehen ist, in die die entsprechende Nase 28a bis 28c des Sperrgliedes 18 eingreift, um das jeweilige Fliehgewicht 17a bis 17c in der Stellung für den kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser festzuhalten. Die radial innenliegende Fläche der Ausnehmung 99 ist, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel mit den geteiltesn FJiehgewichten, unter einem Winkel von etwa 300 abgeschrägt, so daß die nach außen drängenden Fliehgewichte 17a bis 17c eine Kraftkomponente zum Verdrehen des Sperrgliedes auf die zugehörigen Nasen28a bis 28c ausüben können. Auf der der Ausnehmung 99 gegenüberliegenden, in Umfangsrichtung weisenden Seitenfläche der Fliehgewichte 17 ist eine längsovale Ausnehmung 100 eingearbeitet, die etwa denselben Neigungswinkel aufweist wie die Abflachung 97 und damit etwa parallel zu der Kegelfläche der Führungsnut 19a bis 19c der Stützscheibe 5 verläuft. Die Ausnehmung 100 dient der Aufnahme einer omegaförmig gebogenen Blattfeder 101, wie sie ir Fig. 12 veranschaulicht ist. Die Omegafeder 101 stützt sich an einer Seitenwand der Führung 19a bis 19c ab und drückt das zugehörige Fliehgewicht 17a bis 17c an die in Umfangsrichtung gegenüberliegende Seitenwand der jeweiligen Führung 19a bis 19c, um auf diese Weise ein Klappern des Fliehgewichtes in den Führungen 17a lis 17c zu vermeiden.
  • Als Ausgangsstellung der Keilriemenscheibe 1 sei nunmehr angenommen, daß sich die Fliehgewichte 17a bis 17c in der Stellung für den kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser befunden und die Nasen 28a bis 28c des Sperrgliedes in di zugehörigen Ausnehmungen 99 d'r Fliehgewichte 17a bis 1c angerastet sind. Weiterhin sei vItlgenommen, daß sich der Auslösehebel 87 etwa in der in Fig. 10 veranschaulichten Stellung befindet, in der der Fortsatz 92 in den Haken 91 eingreift, und das freie Ende der Blattfeder 94, bezogen auf den Fortsatz 95 der längsverschieblichen Scheibenwange 3, radial innen liegt. Wenn in dieser Stellung der Motor,auf dem die Keilriemenscheibe 1 befestigt ist, anläuft, üben die Fliehgewichte 17a bis 17c aufgrund der Zentrifugalkraft und der geneigten Grundfläche der Ausnehmungen 99 ein Drehmoment auf das Sperrglied 18 aus und versuchen es, bezogen auf Fig. 10, entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen. Die Verdrehl.ewequng ist jedoch durch den mittels der Zut eder 39 vor gespannten Auslösehebel 87 blockiert, dessen Makn 91 den Fortsatz 92 des Sperrgliedes 18 festhält. In dieser Stellung der Fliehgewichte 17a bis 17c sind die verschiebliche Scheibenwange 3 und die Stützscheibe 5 am weitesten aneinander angenähert, so daß sich der Fortsatz 95 in der Bahn des freien Endes der Blattfeder 94 befindet.
  • Wenn nunmehr beispielsweise bei einer Waschmaschine die Schleuderdrehzahl bzw. das zugehörige Obersetzungsverhältnis des Keilriemengetriebes gewünscht ist, wird nun durch einen Auslösemagneten 8 und einen Kipphebel 44, ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, der Auslösehebel 87 aufgrund der Drehbewegung der Keilriemenscheibe 1 entgegen deren Drehbewegnng verschwenkt, wobei das freie Ende der Blattfeder 94, wie ausgeführt, an der radial nach innen weisenden Schrägfläche des Fortsatzes 95 entlanggleitet und dann in die stufenförmige Ausnehmung 96 einrastet. Hierdurch wird der Ausi('sehebel entgegen der Wirkung der Zugfeder 39 in der ireigabestellung gehalten, in der der Haken 91 den Fortsatz 92 des Sperrgliedes 18 freigibt, so daß das Sperrglied aufgrund der Fliehkraftwirkung der Fliehgewichte 17a bis 17c verdreht werden kann. Die Fliehgewichte wandern nunmehr in ihren Führungen 19a bis 19c radial nach außen, wobei gleichzeitig das Sperrglied 18 durch die Nase 32, die an der Seitenfläche des Fliehgewichtes 17b entlanggleitet,in der aus der Ruhelage verdrehten Stellung gehalten wird. In dem Maße, in dem sich die Fliehgewichte 17a bis 17c nach außen bewegen, wandert die längsverschiebliche Scheibenwange von der Stützscheibe 5 fort und auf die feststehende Scheibenwange 2 zu. Aufgrund dieser Axialbewegung der beweglichen Scheibenwange 3 wandert auch der angeformte Fortsatz 95 in axialer Richtung von dem freien Ende der Blattfeder 94 weg, die, bezogen auf die Stützscheibe 5r ortsfest bleibt. Wenn der Fortsatz 95 mit der beweglichen Scheibenwange 3 weit genug axial verschoben ist, kommt das freie Ende der Blattfeder 94 aus der stufenförmigen Ausnehmung 96 frei und kann über die Stirnfläche des Fortsatzes 95 wieder radial nach innen schwenken, womit der Auslösehebel 87 durch die Wirkung der Zugfeder 89 wieder in Richtung auf die Ruhestellung gedreht werden kann.
  • Die Ruhestellung das Auslösehebels 87 wird jedoch nicht erreicht, weil sich zunächst wegen des verdrehten Sperrgliedes 18 der Haken 91 von außen an den Fortsatz 92 anlegt.
  • Sobald die Drehzahl der Keilriemenscheibe 1 sinkt, wandern durch die Wirkung des Keilriemens und der entsprechenden Schrägflächen in den Führungen 19a bis 19c die Fliehgewichte 17a bis 17c wieder radial nach innen, so daß die Fortsätze 28a bis 28c des Sperrgliedes 18 wieder gezogen durch die Zugfeder 39 in die zugehörigen AusnrX mungen 99 einrasten können. Gleichzeitig rastet der Fortsatz 92 in den Haken 91 des Auslösehebeis 87 ein, el.)mit bei einem erneuten Wiederhochlaufen der ICeilriemenscheibe 1 die Fliehgewichte 17a bis 17c in der dem kleinsten wirksamen Keilriemenscheibendurchmesser entsprechenden Lage festgehalten werden.
  • Der Auslösehebel 87 bleibt nunmehr in seiner in Fig. 10 dargestellten Ruhelage und nimmt erst wieder bei einer Betätigung die in Fig. 8 gezeigte Stellung ein, in der die beispielsweise aus Kunststoff gefertigte Blattfeder 94, die einstückiger Bestandteil des Auslösehebels 87 ist, in den Fortsatz 95 einschnappt.

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Durch Fliehkraft selbstverstellende Keilriemenscheike,enscheibe, insbesondere für stufenlos verstellbare Keilriemengetriebe vonleasclamaschinen,mit einer Nabe, auf der zwei ctwn keqclsturnpfförmige ';cheibenwangen sitzen, von denen eine längsverschieblich sowie drehfest und die andere starr mit der Nabe gekuppelt ist, mit einer fest auf der Nabe sitzenden Stützscheibe und mit zwischen der Stützscheibe und der beweglichen Scheibenwange radial verschieblich geführten und gegen die Stützscheibe sich abstützenden Fliehgewichten, die durch eine in die Haltestellung elastisch vorgespannte Sperrvorrichtung in der Stellung für den kleinsten wirksamen Scheibendurchmesser gehalten sind und in dem freigegebenen Zustand nach außen drängen, um die bewegliche Scheibenwange auf die feststehende zu: bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß dlc Sperrvorrichtung (18, 28a bis 28c, 27, 34, 40) einen ex7(ntrisc an der Stützscheibe (5) drehbar gelagerten Auslösehebel (42, 87) sowie ein zwischen der Stützscheibe (5) und der beweglichen Scheibenwange (3) konzentrisch auf der Nabe (4) gelagertes Sperrglied (18) enthält, das zwischen der Haltestellung und der Freigabestellung hin- und herdrehbar und in der Haltestellung durch den Auslösehebel (42, 87) verriegelbar ist.
  2. 2. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (18) etwa die Gestalt einer Scheibe mit angeformten, radial nach außen zeigenden Fortsätzen (31a bis 31c) aufweist, an deren radial außenliegenden Enden eine in Drehrichtung zeigende Nase 28a bis 28c) sitzt, die in eine entsprechende Ausnehmung (27, 99) in den jeweiligen Fliehgewichten (17a bis 17c) eingreift, und daß soviel Fortsätze (31a bis 31c) wie Fliehgewichte (17a bis 17c) vorhanden sind.
  3. 3. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (18) bei in ausgelöster Stellung befindlichem Auslösehebel (42, 87) durch die Fliehgewichte (17a bis 17c) im Sinne einer Freigabe der Fliehgewichte (17a bis 17c) verdrehbar ist.
  4. 4. Keilriemenscheibe nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Drehbewegung des Sperrgliedes (18) jede Nase (28a bis 28c) im Bereich ihrer Eingriffsstelle mit der Ausnehmunq (27, 99) in dem jeweiligen Fliehgewicht (17a bis 17c) abgeschrägt ist, das an der Eingriffsstelle mit der jeweiligen Nase (28a bis 28c) ebenfalls eine Abschrägung an der Ausnehmung (27) aufweist.
  5. 5. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (18) eine Einrichtung (32) aufweist, durch die es bei freigegebenen Fliehgewichten (27a bis 27c) in der Freigabestellung haltbar ist
  6. 6. Keilriemenscheibe nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32) zum Halten des Sperrgliedes (18) in der Freigabestellung einen an einen der Fortsätze (31b) angeformten, radial nach außen weisenden Ansatz mit einer Nase (32) enthält, die auf einen der radial nach außen drängenden Fliehgewichte(17a bis 17c) gleitet-.
  7. 7. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem in die Verriegelungsstellung elastisch vorgespannten Auslösehebel (42, 87) eine Einrichtung (43) zugeordnet ist, durch die er nach seiner Betätigung in der entriegelten Stellung haltbar ist.
  8. 8. Xeilriemenscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (43) zum Halten des Auslösehebels (42) in der entriegelten Stellung ein an den Auslösehebel (42) angeformtes Zusat?qewicht (43) umfaßt, das bei der Betätigung des Auslösehebels (42) radial nach außen verschwenkbar ist und den Auslösehebel (42) bis zum Erreichen einer vorgegebenen Mindestdrehzahl festhält.
  9. 9. Keilriemenscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (43) zum Halten des Auslösehebels (87) in der entriegelten Stellung eine drehfest mit dem Auslösehebel (87) verbundene und etwa in Schwenkrichtung weisende Blatt feder (94) sowie einen an der verschieblichen Scheibenwange (3) befestigten und in Richtung auf die Stützscheibe (5) ragenden Fortsatz (95) enthält, an dem sich die Blattfeder (94) zum Halten des Auslösechebels (87) nach dessen BetEtiguntJ absLiit-.t 10.
  10. Keilriemenscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (87) zwischen der Stützscheibe (5) uM der verschieblichen Scheibenwange (3) sitzt und mit seinem Betätigungsende (88) über den Außenumfang der verschieblichen Scheibenwange (3) hinausragt.
  11. 1. Keilriemenscheibe nach Anspruch . 11, dadurch 1 zeichnet, daß der Auslöchebel @@@ und @@ @@ feder (94) einstuckig aus @@@@@@@@.
  12. 2 Keilriemenscheibe nacb Anspruch. 1, dadurch zeichnet, daß die Fliehgewichte (17a @@@@@ @@@@@@ lang einer die Drehaches ( 11, ent@@@@@@@@@ @@@@@@ längsgeteils sind, wobei die @@@@@@ @@@@@@@@@@ jedes Fliehgewichtes (17a bis bis 17c) durch ,- - , de Ansätze (23) und Ausnehmungen (21) miteinander forinschlüssig verbundnn sind, und ie . die Teile (20) jedes Fliehgewichtes (17a bis 17c) @@@@@ ein Federglied (24a bis 24c) auseinanderpre@bar gegen die jeweiligen Seiten der zugehörigen (19a bis 19c) preßbar sind
  13. 13. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 7 zeichnet, daß seitlich in den einstückig aseesildeten Fliehgewichten (17a bis 1,c) eine etwa in Radialrichtung weisende Nut (100) eingeforme in der eine das jeweilige Flichgewicht (17a bis in Drehrichtung gegen die Seitenwand der ctei zugehdrigen Pührung (19a bis 19c) drückende Blattfeder (101) sitzt, die sich auf der gegenüberliegenden Seitenwand der jeweiligen Führung (19a bis I9c) abstützt
  14. 14. Keilriemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützscheibe (5) als un' geformt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1227266A3 (de) * 2001-01-26 2004-01-07 ADLER S.p.A. Riemenscheibe, zum Beispiel für ein stufenloses Getriebe, und Bauteil für eine solche Riemenscheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1227266A3 (de) * 2001-01-26 2004-01-07 ADLER S.p.A. Riemenscheibe, zum Beispiel für ein stufenloses Getriebe, und Bauteil für eine solche Riemenscheibe

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