DE2948765C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/58—Details
- F16D13/60—Clutching elements
- F16D13/64—Clutch-plates; Clutch-lamellae
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kupplung der im Oberbegriff des
Hauptanspruchs genannten Art.
In der Einrückstellung einer solchen gattungsgemäßen Kupplung
ist die Reibscheibe axial zwischen den Platten eingeklemmt,
wodurch die angetriebene Welle drehfest mit der treibenden
Welle verbunden ist.
In der Ausrückstellung der Kupplung ist die Reibscheibe nicht
eingeklemmt und somit freigesetzt, was die feste Verbindung
der angetriebenen Welle mit der antreibenden Welle löst und
somit, da die angetriebene Welle nicht mehr angetrieben ist,
das Einlegen eines Gangs im Fall eines klassischen Getriebes
mit Handbetätigung und parallelen Kraftwegen ermöglicht, oder
das Herstellen eines neuen Drehzahlverhältnisses im Fall ei
nes automatischen Getriebes mit epizykloidenartigen Kraftwe
gen bzw. mit Planetengetriebe.
In der Praxis kann es aber in der Ausrückstellung der Kupp
lung geschehen, daß die Reibscheibe an einer der Platten wei
ter anhaftet und so einem unerwünschten Schleppmoment ausge
setzt ist.
Ein derartiges Schleppmoment stellt sich insbesondere in Öl
kupplungen ein, und insbesondere in jenen Kupplungen, welche
bei einem halbautomatischen Getriebe eingesetzt werden; dies
rührt von einer hydrodynamischen Anhaftung her, die im kalten
Zustand besonders ausgeprägt ist, aber in gleicher Weise auch
in warmem Zustand auftreten kann und die trotz eines Rotati
onsschlupfes zwischen der Reibscheibe und der betreffenden
Platte die Reibscheibe in der unmittelbaren Nachbarschaft
dieser Platte hält und sie daran hindert, sich zwischen die
ser und der anderen Platte erneut mittig auszurichten. Ein
solches Schleppmoment kann aber auch bei Trockenkupplungen
auftreten, insbesondere bei den Kupplungen für Schwerfahr
zeuge: sie rührt dann von einer mechanischen statt einer hy
drodynamischen Anhaftung der Reibscheibe an der einen oder
anderen der Platten her, zwischen denen sie sich befindet,
und zwar unter den gleichen Wirkungen, wie sie oben erwähnt
sind.
In jedem Falle ergibt sich in der Ausrückstellung der Kupp
lung insbesondere beim klassischen Getriebe die Schwierig
keit, einen Gang einzulegen, da die getriebene Welle ange
trieben bleibt, und auch beim automatischen Getriebe kommt es
zu einem Leistungsverlust wegen des niedrigen Wirkungsgrades
infolge dieses Schleppmoments.
Aus der DE-AS 19 59 520 ist eine Lamellenabdrückeinrichtung
für eine Lamellen- oder Mehrscheibenkupplung bekannt, bei der
Nabe und Nabenscheibe starr miteinander verbunden sind. Am
Außenumfang der Nabenscheibe ist eine Lamellennabe vorgese
hen, auf der drei Lamellen axial verschiebbar angeordnet
sind, wobei die beiden äußeren jeweils durch die Federmittel
beaufschlagt und gegen einen Anschlag gedrückt werden. Dabei
bleibt jedoch die mittlere Lamelle frei von jeglicher Beein
flussung irgenwelcher Zentriermittel. Des weiteren ist nicht
gewährleistet, daß die der Gegendruckplatte gegenüberliegende
Lamelle sich von dieser Gegendruckplatte löst, da eine Bewe
gung der Reibscheibe als Ganzes, d.h. gemeinsam mit Naben
scheibe und Nabe nicht vorgesehen ist.
Aus der DE-AS 20 52 004 ist eine Nachstellvorrichtung für
eine Reibscheibenkupplung bekannt, bei der eine Einrichtung
zur federnden Beaufschlagung der Nabe vorgesehen ist. Diese
Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer Art Federtele
skop, wobei eine hülsenförmige Aufnahme einer Schraubenfeder
auf ein freies axiales Ende der Nabe aufgesetzt und mit
Schultern und einem Abstützring versehen ist. Die Schulter
der Hülse übergreift einen nach außen gebogenen Rand eines
Abstützteils und kann zwischen einer Anlage an einem ortsfe
sten, hier das Führungslager für die Abtriebswelle und dem
genannten Rand axial bewegt werden. Diese Vorrichtung erfor
dert einen gewissen Freiraum sowohl in axialer, als auch in
radialer Richtung am entsprechenden Ende der Nabe, so daß die
Gesamtauslegung entsprechend größer durchgeführt werden muß.
Aus der DE-OS 22 07 320 ist eine Kupplungsausrückvorrichtung
für ein Fahrzeug bekannt, bei der Nabe, Nabenscheibe und
Reibscheibenträger starr miteinander verbunden sind. Zusätz
lich ist ein Ring mit federnden, radial nach innen gerichte
ten Armen an der Nabenscheibe befestigt, wobei sich die Arme
mit ihrem radial innen liegenden Ende an der Stirnseite einer
hülsen- oder rohrförmigen Abtriebswelle abstützen, um beim
Trennen der Gegen- und der Druckplatte die gesamte Reib
scheibe in Richtung der sich fortbewegenden Druckplatte zu
bewegen. Bei dieser Anordnung ist jedoch kein Anschlag für
die Bewegung der Reibscheibe in Richtung auf die Druckplatte
vorgesehen, so daß sie im Extremfall dieser folgen kann. Die
gleiche Gefahr tritt bei dem anderen Ausführungsbeispiel auf,
bei der die Federarme am Ende einer fest auf der Nabe aufge
setzen Hülse ausgebildet sind und sich federnd am Innenring
des Zentrierlagers für die Abtriebswelle abstützt. Ein An
schlag in Richtung auf die sich bewegende Druckplatte ist
nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einfachem und
kostengünstigem Aufbau eine Zentrierung der Reibbeläge einer
Reibscheibe bei einer Scheibenkupplung so zu verbessern,
daß die Reibbeläge in geöffnetem Zustand der Kupplung stets
sowohl von der Druckplatte als auch von der Gegendruckplatte
getrennt sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des neuen Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestal
tungen der erfindungsgemäßen Kupplung angegeben.
In jedem Fall gewährleistet die erfindungsgemäße Zentrierung
vorteilhafterweise , daß jedes einen Störantrieb bildende
Schleppmoment für die Reibescheibe aufgehoben oder zumindest
auf einen Geringstwert reduziert ist.
Zwar wurde in der US-PS 22 76 416 die Ausführung einer Reib
scheibe vorgeschlagen, in welcher die Radscheibe ein von der
Nabe getrenntes Teil bildet und in Richtung auf einen mit
diesem fest verbundenen Anschlag durch elastische Einrichtun
gen mit axialer Wirkung vorgespannt.
Dieses Patent zielt jedoch darauf ab, die Aufeinanderfolge
verschiedenartiger Teile sicherzustellen, welche die betref
fende Reibscheibe bilden und Reibungsringscheiben aufweisen
und diese Aufeinanderfolge und somit diese Reibungsringschei
ben einer axialen Klemmwirkung zu unterziehen.
Dort ist jedoch nicht vorgesehen, daß diese elastischen Ein
richtungen beim Ausrücken in irgendeiner Weise eingreifen, um
eine erneute Zentrierung der Reibscheibe bezüglich der Plat
ten zu sichern, zwischen welchen sie sich befindet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand in der Zeichnung darge
stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Kupplung, welche eine
erfindungsgemäße Reibscheibe aufweist,
Fig. 2 und 3 mit vergrößertem Maßstab Einzelheiten der Fig.
1, die jeweils durch die Umrahmungen II und III
in dieser Figur bezeichnet sind,
Fig. 4 eine Perspektivansicht einer Federscheibe, die in
der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Reib
scheibe verwendet wird,
Fig. 5 eine Ausführungsvariante in einer Ansicht entspre
chend jener der Fig. 2,
Fig. 6 eine Ansicht eines Axialschnitts einer anderen Aus
führungsvariante der erfindungsgemäßen Reibscheibe
längs der unterbrochenen Linie VI-VI in Fig. 7,
Fig. 7 eine Ansicht eines Querschnitts dieser Ausführungs
variante längs der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 bis 9 und 10 bis 11 jeweils den Fig. 6 bis 7
entsprechend weitere Ausführungsvarianten der er
findungsgemäßen Reibscheibe, wobei die Linien VIII-
VIII, IX-IX, X-X und XI-XI in diesen Figuren die
durchgeführten Schnitte bezeichnen,
Fig. 12 eine Ansicht eines Axialschnitts einer nächsten
Ausführungsvariante längs Linie XII-XII in Fig. 13,
und
Fig. 13 eine Teilansicht dieser Ausführungsvariante in
Richtung des Pfeiles XIII in Fig. 12 gesehen.
Diese Figuren stellen beispielsweise die Anwendung der Erfin
dung bei einer Kupplung 10 dar, welche für ein halbautomati
sches Getriebe 11 ausgelegt ist.
Eine derartige Kupplung und ein derartiges Getriebe bilden an
sich nicht Teile der vorliegenden Erfindung, sie werden daher
nicht in allen ihren Einzelheiten beschrieben.
Es genügt darauf hinzuweisen, daß die Kupplung 10 auf an sich
bekannte Weise im allgemeinen eine Reibscheibe 12 aufweist,
die axial beweglich zwischen zwei Platten 13, 14 angebracht
ist, von denen eine, und zwar die Platte 14, in geeigneter
Weise bezüglich der anderen, nämlich der Platte 13 axial be
weglich angebracht ist.
Bei dem dargestellten halbautomatischen Getriebe, stehen die
Platten 13 und 14 in gegenseitiger Zylinder- und Kolben-
Beziehung; die Platte 13 ist durch Nieten 15 auf einer Nabe
16 angesetzt, welche axial festliegt und die Platte 14 ist
axial beweglich auf einer Nabe 17 angebracht.
Zwischen der Einrücklage der Kupplung, die in Fig. 1 darge
stellt ist und in welcher die Reibscheibe 12 zwischen den
Platten 13 und 14 eingeklemmt ist, und der Ausrücklage (nicht
dargestellt), in welcher die Reibscheibe 12 nicht eingeklemmt
ist, beträgt der axiale Weg oder Hub der Platte 14 den Wert
C₁ (Fig. 1).
Auf an sich bekannte Weise umfaßt die Reibscheibe 12 eine
Nabe 18 und eine ringförmige Nabenscheibe 19, wobei die Na
benscheibe an der Nabe 18 mit ihrem Innenumfang befestigt ist
und beiderseits an ihrem Außenumfang Reibungsbeläge 20 zum
Einklemmen zwischen die Platten 13, 14 trägt, wobei die Platte
14 die Andruckplatte und die Platte 13 die Gegenplatte bil
det.
Der Außenumfang der Nabe 18 weist bei einem halbautomaschinen
Getriebe zur Betätigung einer Klappe 21, die eine Öffnung 22
der Nabenscheibe 19 steuert, eine Zähnung 23 auf. Der Innen
umfang der Nabenscheibe 19 besitzt seinerseits eine Zähnung
24, über welche die Nabenscheibe 19 mit der Nabe 18 in Ein
griff steht, wobei ein begrenztes Winkelspiel zwischen diesen
Zahnungen 23 und 24 vorgesehen ist.
Diese Anordnungen sind an sich bekannt und werden hier nicht
noch näher im Detail beschrieben.
Gemäß der Erfindung ist die Nabenscheibe 19 der Reibscheibe
12 axial gegenüber deren Nabe 18 beweglich angebracht und
elastischen Einrichtungen mit axialer Wirkung ausgesetzt,
welche nachfolgend elastische Zentriereinrichtungen genannt
sind und ständig die Nabenscheibe in Richtung auf einen mit
der Nabe 18 fest verbundenen axialen Anschlag vorbelasten,
der nachfolgend Positionieranschlag genannt wird.
In den durch die Fig. 1 bis 11 dargestellten Ausführungs
formen stützen sich die derart gemäß der Erfindung vorgese
henen elastischen Zentriereinrichtungen auf einem mit der
Nabe fest verbundenen Stützanschlag ab.
In dem noch näher durch die Fig. 1 bis 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel wirkt diese elastische Zentriereinrich
tung in Zugrichtung auf die Nabenscheibe 19 ein; es handelt
sich um eine oder mehrere elastisch verformbare, radiale
Klauen 26, die, wie dargestellt, durch eine gemeinsame Halte-
Ringscheibe 27 getragen sein können und die mit der Naben
scheibe 19 beispielsweise durch Nieten 28, wie dargestellt,
unter Zwischenanordnung einer Verbindungsringscheibe 29, die
einen radialen Kanal 30 für die Klappe bzw. das Ventil 21
bildet, zusammengebaut sind.
In dieser Ausführungsform ist der Stützanschlag für die ela
stische Zentriereinrichtung, welche von den Klauen 26 gebil
det ist, durch eine erste, querverlaufende Stirnfläche 31 ei
ner Ringscheibe 32 gebildet, deren andere querverlaufende
Stirnfläche 33 den Positionierungsanschlag der Nabenscheibe
19 bildet und auf der Nabe 18 beispielsweise durch Nieten 34,
wie dargestellt, angesetzt ist. Somit sind in dieser Ausfüh
rungsform der Stützanschlag 31 und der Positionierungsan
schlag 33 axial zueinander entgegengesetzt auf der gleichen
Seite der Nabenscheibe 19 angebracht, und die Anschläge lie
gen gemeinsam bei ein und derselben Ringscheibe 32 vor, auf
welche die Klauen 26 eingreifen.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die Ring
scheibe 32 in Umfangsrichtung alternierend Bereiche 36, durch
welche sie sich in Anlage gegen die Nabe 18 befindet und die
den Positionierungsanschlag 33 bilden, und Bereiche 37, die
axial gegenüber der Nabe vorspringen und den Stützanschlag 31
bilden.
Die Ringscheibe mit verhältnismäßig geringer axialer Dicke
tritt vorteilhafterweise an die Stelle einer Ringscheibe mit
größerer axialer Dicke, wobei man lediglich Aufnahmen zum
Einsetzen von Nieten 34 einbringt, welche zur Befestigung der
Ringscheibe an der Nabe 18 erforderlich sind, so daß sich die
infolge dieser Nieten 34 vorliegende axiale Überdicke verrin
gert.
In der Eingriffsstellung der Kupplung (Fig. 1 und 2) ist die
Nabenscheibe 19 der Reibscheibe 12 gegenüber ihrem Positio
nierungsanschlag durch die Andruckplatte 14 entgegen der Wir
kung abgespreizt, welche auf sie durch die Klauen 26 ausgeübt
wird, die die elastischen Zentriereinrichtungen bilden; der
axiale Zentrierungsweg zwischen ihr und dem
Positionierungsanschlag 33 beträgt C₂.
Gleichzeitig liegt für diese Eingriffsstellung ein Axialspiel
J zwischen den Naben 17 und 18 vor.
Durch konstruktive Festlegung ist dieses Axialspiel J kleiner
als der Unterschied zwischen dem Weg C 1 der beweglichen
Platte 14 einerseits, wie dies oben definiert ist, und dem
Zentrierungsweg C 2 der Radscheibe 19 der Reibscheibe 12 ande
rerseits, wie dies ebenfalls oben definiert ist.
Wegen dieser Tatsache spreizen in der Ausrückstellung (nicht
in der Zeichnung dargestellt) unabhängig vom Axialspiel der
Nabe 18 zwischen den Naben 16 und 17 die Klauen 26, die stän
dig eine Zugwirkung auf die Radscheibe 19 der Reibscheibe 12
ausüben, und zwar von der Platte 13 aus gegen die Platte 14,
wie dies durch den Pfeil F 1 in Fig. 2 dargestellt ist, die
Nabenscheibe 19 von der Platte 13 ab und halten sie gegen ih
ren Positionierungsanschlag 33 abgestützt.
Gegen den Positionierungsanschlag 33 gedrängt, befindet sich
die Nabenscheibe 19 genau im gleichen Abstand zwischen den
Platten 13 und 14, und wird daher von keiner dieser Platten
her, insbesondere nicht von der Platte 13 her, irgendeinem
Antriebsmoment mit störender Schleppwirkung beaufschlagt.
Vorzugweise stehen in dieser Stellung, wie dies auch schema
tisch gestrichelt in Fig. 2 dargestellt ist, die Klauen 26,
noch immer unter Last, was eine wirksame Abstützung der Na
benscheibe 19 gegen den Positionierungsanschlag 33 sicher
stellt.
Im übrigen kann in der Eingriffslage der Positionierungsan
schlag 33, der von der Nabe 18 getragen ist, nicht in stören
den Eingriff mit der Nabenscheibe 19 gelangen.
Es ist demnach festzustellen, daß sich bei der erfindungsge
mäßen Kupplung die Reibscheibe, und genauer deren Naben
scheibe, in der oben beschriebenen Ausführungsform, während
des Überganges der Kupplung aus ihrer Einrücklage in ihre
ausgekuppelte Lage axial in einer ersten Richtung um so viel
verlagert wie in umgekehrter Richtung während der Rückführung
der Kupplung in ihre Einrücklage.
Gemäß der durch Fig. 5 dargestellten Ausführungsvariante
wirkt die elastische Zentriereinrichtung durch Andruck auf
die Nabenscheibe 19 der Reibscheibe 12 ein; es handelt sich
beispielsweise um eine elastische Ringscheibe 36, die dem Typ
nach eine Scheibenfeder ist und sich einfach gegen die Naben
scheibe 19 abstützt, sowie einen Stützanschlag 31 aufweist,
der durch eine Ringscheibe 37 gebildet ist, welche durch Nie
ten 38 auf der Nabe 18 angesetzt ist.
Gleichzeig ist der Positionierungsanschlag 33 der Naben
scheibe 19 durch eine geschlitzte Ringscheibe 39 gebildet,
welche in eine Nut 40 der Nabe 18 eingreift.
In diesem Fall sind der Stützanschlag 31 und der Positionie
rungsanschlag 33 axial einander zugewandt und beiderseits der
Radscheibe 19 angeordnet.
Gemäß den Ausführungsvarianten, die durch die Fig. 6 und 7
dargestellt sind, weist die elastische Zentriereinrichtung
mindestens eine elastisch verformbare Klaue 40 auf, welche
durch Einschneiden der Nabenscheibe 19 selbst mittels eines
in diese eingebrachten Einschnitts 41 hergestellt und in ge
eigneter Weise geformt ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Klauen 40
vorgesehen, wobei jeweils zwei um 120° versetzt sind.
Der entsprechende Stützanschlag 31 ist durch eine geschlitzte
Ringscheibe 42 gebildet, welche in eine Nut 43 der Nabe 18
eingreift, während der Positionierungsanschlag 33 der Naben
scheibe 19 eine querverlaufende Schulter an dieser Nabe ist.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsvarianten ist analog zu
der oben beschriebenen.
Gemäß den durch die Fig. 8 bis 10 dargestellten Ausfüh
rungsformen weisen die der Nabenscheibe 19 der Reibscheibe 12
zugeordnetnen elastischen Zentriereinrichtungen eine elasti
sche Ringscheibe 45 auf, welche an ihrem Innenumfang eine
Zahnung 46 aufweist, die komplementär zur Zahnung 23 der Nabe
18 ausgebildet ist; diese bildet ihrerseits in Querrichtung
eine Einkerbung 47, welche örtlich die Zahnung 23 unter
bricht.
Die Einkerbung 47 ist geeignet, die Ringscheibe 45 aufzuneh
men, und, genauer gesagt, den inneren, gezahnten Umfang die
ser Ringscheibe: es genügt hierzu, die Ringscheibe 45 axial
durch ihre Zahnung 45 auf der Zahnung 23 der Nabe 18 längs
des Pfeiles F₂ in Fig. 8 in Eingriff zu bringen, dann, wäh
rend die Ringscheibe 45 gerade bei der Einkerbung 47 der Nabe
18 angelangt ist, die Ringscheibe 45 um einen Winkel, der
gleich ist der halben Teilung ihrer Zahnung, längs des Pfeils
F₃ in Fig. 9 zu drehen.
Nach einer derartigen Drehung stützt sich die Ringscheibe 45
axial durch ihre Zahnung 46 auf der Flanke der Einkerbung 47
der Nabe 18 gegenüber der Nabenscheibe 19 ab, wobei die ge
nannte Flanke durch den axialen Endabschnitt der Zahnung 23
der Nabe 18 gebildet ist.
Gleichzeitig ist die Ringscheibe 45 mit Eingriffseinrichtun
gen versehen, die zur Sperre gegen Drehung auf der Radscheibe
19 der Reibscheibe 12 geeignet sind.
In der durch die Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungs
form umfassen diese Eingriffseinrichtungen mindestens eine
Klaue 49, die axial auf der elastischen Scheibe 45 zum Ein
griff in eine Aussparung 50 vorgesehen ist, die zu diesem
Zweck in der Nabenscheibe 19 vorgesehen ist.
Es sind zwei axiale Klauen 49 auf der Ringscheibe 45 an ein
ander diametral gegenüberliegenden Stellen vorgesehen, und
jede dieser Klauen ist durch eine winklige bzw. rechtwinklige
Umbiegung einer radialen Klaue 51 gebildet, die von einem lo
kalen Einschnitt in die Ringscheibe 45 herrührt.
Gemäß einer Ausführungsvariante (Fig. 10 und 11) weisen die
Eingriffseinrichtungen, mit welchen die elastische Ring
scheibe 45 versehen ist, mindestens einen Ausschnitt 52 auf,
der an dieser elastischen Ringscheibe beispielsweise an ihrem
Außenumfang vorgesehen ist, und zwar zum Eingriff mit einem
Vorsprung 53, der axial auf der Nabenscheibe 19 vorgesehen
ist.
In der Praxis und wie dargestellt sind zwei Ausschnitte 52 an
einander diametral gegenüberliegenden Stellen vorgesehen, und
die entsprechenden Vorsprünge 53 der Nabenscheibe 19 sind
durch Nieten gebildet.
Bei den voranstehenden Einrichtungen stützen sich die elasti
schen Zentriereinrichtungen, die der Nabenscheibe 19 zugeord
net sind, auf deren Nabe 18 ab und bilden somit einen inte
grierten Teil dieser Reibscheibe.
In der durch die Fig. 12 und 13 dargestellten Ausführungs
variante stützen sich die elastische Zentriereinrichtung, die
der Reibscheibe 12 zugeordnet ist, wie vorher auf der Platte
13 ab, aber sie liegen unmittelbar auf der Nabenscheibe 19
auf.
Es handelt sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um einen
Federring 61, der axial, beispielsweise wannenartig nach Art
der Federringe verformt ist, die "dachförmig bzw. gewölbt"
genannt werden, wie dies dargestellt ist; der Federring wird
von der Platte 13 getragen.
Zu diesem Zweck ist eine Ringscheibe 62 auf dieser Platte 13
aufgesetzt; zu ihrer festen Verbindung mit einem Federring 61
weist die Ringscheibe radial mindestens eine Klaue 63 auf,
mit welcher sie in den Federring 61 eingreift; in der Praxis
und wie dargestellt sind zwei radiale Klauen 63 an einander
diametral gegenüberliegenden Stellen vorgesehen.
Vorzugsweise ist die Ringscheibe 62 an der Platte 13 durch
die Nieten 15 befestigt, welche sie fest mit der sie tragen
den Nabe 16 verbinden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Federring 61
offen, und unmittelbar an einer der radialen Klauen 63 der
Ringscheibe 62 weist jedes seiner beiden Umfangsenden eine
winklige Umbiegung 64 auf, die in eine axiale Bohrung bzw.
einen axialen Durchbruch 65 der Scheibe 13 eingreift.
In jedem Fall liegt der Federring 61 mit seinen obersten Ste
gen bzw. Erhebungen seiner Verformungen gegen die Naben
scheibe 19 an.
Claims (13)
1. Kupplung mit einer Druckplatte und einer Gegendruck
platte, wobei erstere zur letzteren axial bewegbar und
zwischen beiden eine eine Nabe und eine Nabenscheibe
aufweisende Reibscheibe axial bewegbar und einklemmbar
ist, und wobei die Nabenscheibe mit ihrem Innenumfang
drehfest auf der Nabe festgelegt ist und an ihrem Außen
umfang Reibbeläge trägt, und mit einer Federmittel und
Zentrieranschlagsmittel aufweisenden Zentriereinrich
tung, die eine zentrierende Verschiebung der Reibbeläge
relativ zu den beiden Platten herbeiführt, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Nabe (18) mit einem Spiel (J) im
wesentlichen ortsfest gehalten und die Nabenscheibe (19)
durch die Federmittel (26; 36; 40; 45; 61) relativ zur Nabe
(18) entlang einer exakt bemessenenen Zentrierstrecke
(C) axial verschiebbar ist, wobei die Zentrieranschlags
mittel als ein axialer Positionieranschlag (33) auf der
Nabe (18) festgelegt sind und eine Zentrierendlage defi
nieren, in der die Reibbeläge sowohl von der Druckplatte
als auch von der Gegendruckplatte einen Abstand aufwei
sen und wobei in der Einrücklage das Axialspiel (J) der
Nabe (18) der Reibscheibe (12) zwischen den Platten
(13,14) kleiner ist als der Unterschied zwischen einer
seits dem Weg (C 1) der beweglichen Platte (14) zwischen
der Einrück- und Ausrücklage und andererseits dem axia
len Zentrierungsweg (C 2) der Nabe (19) der Reibscheibe
(12).
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Stützanschlag (31) für die elastische Zentrierein
richtung (25) und der Positionierungsanschlag (33) der
Nabenscheibe (19) der Reibscheibe (12) axial einander
entgegengesetzt ausgerichtet auf der gleichen Seite der
Nabenscheibe angeordnet sind, und daß die elastische
Zentriereinrichtung eine Zugwirkung auf die Nabenscheibe
ausübt und zu diesem Zweck an dieser insbesondere durch
Nieten (28) befestigt ist.
3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stützanschlag (31) der elastischen Zentriereinrich
tung (26) und der Positonierungsanschlag (33) der Naben
scheibe (19) der Reibscheibe (12) gemeinsam an derselben
Ringscheibe (32) angeordnet sind, deren beide radial
verlaufende Stirnflächen sie bilden und die an der Nabe
(18) insbesondere durch Nieten (34) befestigt ist.
4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringscheibe (32) gewellt ist.
5. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Stützanschlag (31) der elastischen Zentriereinrich
tung (35, 40, 45) und der Positionierungsanschlag (33) der
Nabenscheibe (19) der Reibscheibe (12) axial einander
zugewandt beiderseits der Nabenscheibe angeordnet sind,
und daß die elastische Zentriereinrichtung eine Druck
wirkung auf die Nabenscheibe ausübt und sich zu diesem
Zweck bevorzugt in einfacher Abstützung gegen diese be
findet.
6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Zentriereinrichtung mindestens eine ela
stisch verformbare Klaue (40) aufweist, die durch Ein
schneiden der Nabenscheibe (19) der Reibscheibe (12) ge
bildet und entsprechend geformt ist (Fig. 6, 7).
7. Kupplung nach Anspruch 5, wobei der Außenumfang der Nabe
der Reibscheibe eine Zahnung aufweist und der Innenum
fang der Nabenscheibe der Reibscheibe ebenfalls eine
Zahnung aufweist, mit welcher die Nabenscheibe auf der
Nabe in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastische Zentriereinrichtung eine elastische Ring
scheibe (45) umfaßt, welche an ihrem Innenumfang eine
zur Zahnung (23) der Nabe (18) komplementär ausgebildete
Zahnung (46) aufweist und mit einer Eingriffseinrichtung
(49, 51; 52) versehen ist, die zur drehfesten Sperrung der
elastischen Ringscheibe auf der Nabenscheibe (19) einge
richtet ist,
und daß die Nabe (18) in Querrichtung
eine Einkerbung (47) aufweist, welche örtlich ihre Zah
nung unterbricht um die Ringscheibe,
nach einem Verdrehen um einen halben Zahn, aufzunehmen.
8. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eingriffseinrichtung (49, 51) mindestens eine axial
auf der elastischen Ringscheibe (45) vorgesehene Klaue
(49) für den Eingriff in eine Aussparung (50) aufweist,
die zu diesem Zweck in der Nabenscheibe (19) vorgesehen
ist.
9. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannte Eingriffseinrichtung mindestens eine Aus
nehmung (52) aufweist, die auf der elastischen Ring
scheibe (45) für den Eingriff auf einem Vorsprung (53)
vorgesehen ist, der axial zu diesem Zweck auf der Naben
scheibe (19) ausgebildet ist.
10. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die elastische Zentriereinrichtung (61) auf einer
der Platten (13, 14) abstützt und unmittelbar auf der Na
benscheibe (19) der Reibscheibe (12) getragen ist.
11. Kupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Zentriereinrichtung (61) von der
Platte (13), auf der sie sich abstützt, getragen ist.
12. Kupplung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die elastische Zentriereinrichtung
von einem axial gewölbten Federring (61) gebildet ist.
13. Kupplung nach den beiden Ansprüchen 11 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Federring (61) fest durch eine
Ringscheibe (62) mit der Platte (13) ver
bunden ist, und daß die genannte Ringscheibe radial min
destens eine Klaue (63) aufweist, mit welcher sie in
Eingriff mit dem Federring steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7834152A FR2446414A1 (fr) | 1978-12-04 | 1978-12-04 | Disque de friction et embrayage le comportant |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2948765A1 DE2948765A1 (de) | 1980-06-19 |
| DE2948765C2 true DE2948765C2 (de) | 1990-05-03 |
Family
ID=9215671
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792948765 Granted DE2948765A1 (de) | 1978-12-04 | 1979-12-04 | Kupplung |
| DE19797934135 Expired DE7934135U1 (de) | 1978-12-04 | 1979-12-04 | Kupplung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19797934135 Expired DE7934135U1 (de) | 1978-12-04 | 1979-12-04 | Kupplung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE2948765A1 (de) |
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| FR (1) | FR2446414A1 (de) |
| GB (1) | GB2037944B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010029306A1 (de) * | 2010-05-26 | 2011-12-01 | Zf Friedrichshafen Ag | Taumelweiche Kupplungsscheibe für eine Reibungskupplung |
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|---|---|---|---|---|
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| GB2186054B (en) * | 1986-01-30 | 1990-10-10 | Daikin Mfg Co Ltd | Flywheel assembly |
| DE3916853C2 (de) * | 1988-11-11 | 1997-10-02 | Fichtel & Sachs Ag | Reibungskupplung mit separater Lagerung der Kupplungsscheibe |
| GB2341901B (en) * | 1998-07-17 | 2003-05-28 | Mannesmann Sachs Ag | Clutch disc assembly for a motor vehicle friction clutch |
| DE19901043B4 (de) | 1998-07-17 | 2013-01-17 | Zf Friedrichshafen Ag | Kupplungsscheibe für eine Kraftfahrzeug-Reibungskupplung |
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|---|---|---|---|---|
| US2276416A (en) * | 1939-07-15 | 1942-03-17 | Borg Warner | Clutch plate |
| DE1001065B (de) * | 1953-05-26 | 1957-01-17 | Lamellen Und Kupplungsbau Augu | Ein- und ausrueckbare Lamellenkupplung mit in Achsrichtung gewellten, federnden und radial geschlitzten Drahtringen zum Abheben der Lamellen |
| JPS4922248B1 (de) * | 1971-02-23 | 1974-06-07 |
-
1978
- 1978-12-04 FR FR7834152A patent/FR2446414A1/fr active Granted
-
1979
- 1979-11-30 GB GB7941428A patent/GB2037944B/en not_active Expired
- 1979-12-03 ES ES486542A patent/ES486542A1/es not_active Expired
- 1979-12-04 DE DE19792948765 patent/DE2948765A1/de active Granted
- 1979-12-04 DE DE19797934135 patent/DE7934135U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010029306A1 (de) * | 2010-05-26 | 2011-12-01 | Zf Friedrichshafen Ag | Taumelweiche Kupplungsscheibe für eine Reibungskupplung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2948765A1 (de) | 1980-06-19 |
| DE7934135U1 (de) | 1980-04-24 |
| FR2446414A1 (fr) | 1980-08-08 |
| GB2037944A (en) | 1980-07-16 |
| FR2446414B1 (de) | 1982-07-23 |
| ES486542A1 (es) | 1980-06-16 |
| GB2037944B (en) | 1983-04-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VALEO, 75017 PARIS, FR |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |