DE3042523A1 - Messer mit auswechselbarer klinge - Google Patents
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Description
Messer mit auswechselbarer Klinge
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Messer mit Wechselklinge, die von einem Spannfutter gehaltert ist, und
insbesondere ein derartiges Messer mit einer Einrichtung, die das Lösen der Klinge aus dem Spannfutter erleichtert.
Messer mit Wechselklingen in einem Spannfutter sind bekannt. Herkömmlicherweise weisen derartige Messer einen langgestreck- ,
ten Handgriff mit einer axialen Bohrung an einem Ende, eine j Hülse und ein Spannfutter auf, dessen Kopf zu Backen aufgeteilt ,
ist, die den Schaft der Klinge aufnehmen; der Schaft des Futters ist in die Bohrung im Griff einschraubbar und verläuft dabei ;
durch die Hülse, so daß, wenn er in den Griff eingeschraubt ;
wird, der Kopf des Spannfutters reibschlüssig in Eingriff mit der Hülse tritt und diese zurückzieht, so daß sie die Backen
des Kopfes aneinanderdrückt und diese die Klinge zwischen sich
sicher festhalten. i
Obgleich Messer dieses Aufbaus die Klinge sicher und lösbar hai-ι
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/NSPECTED
j,. C —
tern, läßt sich der reibschlüssige Eingriff zwischen Hülse und Spannfutterkopf oft nur mit Schwierigkeiten lösen - insbesondere
wenn die Klinge über einen längeren Zeitraum im Kopf eingesetzt war und unter Umständen die Berührungsflächen zwischen der Hülse
und dem Kopf bereits ankorrodiert sind. In diesen Fällen muß auf die Hülse eine erhebliche Kraft aufgebracht werden, um sie
vom Kopf des Spannfutters zu lösen, und diese Trennung läßt sich oft nicht bewerkstelligen, ohne die Hülse oder den Spannfutterkopf
zu beschädigen. Dieses gewaltsame öffnen des Futters ist außerdem gefährlich, da der Benutzer sich dabei notwendigerweise
in unmittelbarer Nähe der Klinge befindet und sich schneiden kann, sofern er mit dem Messer nicht sehr sorgfältig umgeht.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, die oben erläuterten Schwierigkeiten zu beseitigen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Messer mit einer Wechselklinge mit einer Schneide und einem Schaft.
Das Messer weist einen langgestreckten Handgriff mit einer in Längsrichtung verlaufenden Bohrung, ein an einem Ende des Handgriffs
angebrachtes Hülsenelement, das vom einen Ende koaxial mit der Bohrung auswärts vorsteht, ein Spannfutter mit einem Kopf
sowie einem mit einem Gewinde versehenen Schaft, wobei der Kopf mit einer Vielzahl in Längsrichtung vorstehender und in
Radialrichtung biegsamer Finger ausgebildet ist, von denen bestimmte beabstandet sind, um zwischen sich die Klinge aufzuneh- ;
men, miteinander zusammenwirkende Teile auf dem Hülsenelement und auf dem Kopf, um die Finger bei einer Rückziehbewegung des '
Kopfs im Hülsenelement radial einwärts zu bewegen und J,n den
Klemmeingriff auf die Klinge aufzulegen, und eine Gewindeeinrichtung
im Handgriff auf, in die der Schaft eingeschraubt werden kann, um die Finger ansprechend auf eine Drehbewegung der
Hülse relativ zum Gewinde auf die Klinge aufzulegen oder von ihr abzuheben.
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— Ό ~
Die vorliegende Erfindung schafft eine verbesserte Messerkonstruktion,
bei der die Hülse sich selbsttätig vom Kopf des Spannfutters löst. Weiterhin ist der Handgriff des Messers
speziell dazu ausgestaltet, daß das Messer sich im Einsatz leichter handhaben läßt und, wenn abgelegt, nicht rollt.
Fig. 1 zeigt eine erste bevorzugte Ausführungsform des
Messers nach der vorliegenden Erfindung im Seitenriß;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Einzelheit des klingenseitigen Endes des Messers der Fig. 1, wobei bestimmte Teile
weggebrochen und andere geschnitten dargestellt sind, um den Innenaufbau zu zeigen;
Fig. 3 ist ein Seitenriß eines Hülsenelements im Messer der Fig. 1, wobei die Darstellung teilweise weggebrochen
ist, um den Innenaufbau zu zeigen;
Fig. 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des in Fig. 2 gezeigten Messerendes;
Fig. 5 ist ein Seitenriß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
des Messers nach der vorliegenden Erfindung;
j Fig. 6 ist eine vergrößerte und verkürzte Darstellung des Messers der Fig. 5, in der bestimmte Teile weggebrochen
und im Schnitt gezeigt sind, um den Innenaufbau darzustellen; und
Fig. 7 ist eine vergrößerte perspektivische Explosionsdarstellung
des klingenseitigen Endes des Messers der Fig.
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Die Fig. 1 zeigt bei 1o eine erste Ausführungsform der vorlie-'
genden Erfindung mit einer dünnen zugespitzten Klinge 11, die J eine Schneide 12 und einen Schaft 13 aufweist. Die Schneide 12
j ist rasierklingenartig aufgebaut und, wenn neu, auf die Schärfe einer Rasierklinge zugeschliffen. Das Messer 1o ist so konstruj
iert, daß die Klinge 11 vom Benutzer leicht und gegen Verletzungen
geschützt ausgewechselt werden kann.
Um es bequem ergreifen und halten zu können, ist das Messer 1o mit einem stabförmigen langgestreckten Handgriff 14, vorzugsweise
aus einem Kunststoff oder anderen Werkstoff mit niedrigem Reibungsbeiwert, hergestellt. Der Handgriff 14 hat einen langgestreckten
Körper 2o, der nach hinten sich geringfügig verjüngt und einen Vorderteil 21 mit vieleckigem Querschnitt aufweist,
so daß die entstehenden Abflachungen 22 ein Rollen des Messers 1o verhindern, wenn es abgelegt ist. Im Vorderteil 15 des Körpers
2o befindet sich ein verhältnismäßig steil geschrägter Abschnitt 16, der als Schulter wirkt, auf die man einen rückwärts
gerichteten Druck aufbringen kann, um das Messer zum Durchführen eines Schnitts zu ziehen. Wie die Fig. 4 zeigt, steht
aus dem Abschnitt 16 nach vorn ein hülsenförmiger Abschnitt 17 vor, dessen Querschnittsdurchmesser geringer als der des Rests
des Handgriffs 14 ist. Auf dem Abschnitt 17 ist, beabstandet
vom verjüngten Abschnitt 16, ein umlaufender Wulst 18 vorgese- , hen, der eine umlaufende flache Nut 19 bildet. Eine axiale Boh- ,
rung 23 ist mit einem Innengewinde versehen und verläuft durch ;
die Abschnitte 16, 17 hindurch derart, daß die Wanddicke im : Abschnitt 17 verhältnismäßig gering ist.
In diesem Wandteil des Abschnitts 17 sind diametral gegenüberliegende
Schlitze 24 (von denen nur einer gezeigt ist) vorgesehen, so daß zwei Hälften 25, 26 entstehen, die beim Einsetzen
des Abschnitts in das Ende 27 eines Hülsenelements 28 (vergl. Fig. 2) sich elastisch verformen. Das Hülsenelement 28 ist auf
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der Außenfläche 29 gerändelt und seine Axialbohrung 3o weist einen einwärts verjüngten Endabschnitt 31 (Fig. 3) mit einer
kegelig verlaufenden Innenfläche 32 auf. Am anderen Ende 27 der Bohrung 3o wird deren Durchmesser von einem nach innen vorstehenden
Flansch 33 verringert.
Beim Einsetzen des Abschnitts 17 in das Hülsenende 27 werden
die Hälften 25, 26 aufeinandergedrückt, da der Flansch 33 auf den Wulst T8 drückt, bis letzterer schließlich in die Nut 19
auf dem Abschnitt 17 einrastet. Bei eingerastetem Wulst 33 federn die Hälften 25, 26 wieder auseinander, so daß der Wulst 18
und der Flansch 33 im Eingriff stehen und miteinander die Hülse 28 so auf dem Abschnitt 17 haltern, daß die Hülse 28 auf dem
Handgriff 14 axial gedreht werden kann.
Ein Spannfutter 34 (Fig. 4), das vorzugsweise aus einem elastisch
nachgiebigen Metall oder hochfesten Kunststoff ausgebildet ist, haltert die Klinge 11 und weist an einem Ende einen Kopf 35
und am anderen Ende einen Schaft 36 mit einem Außengewinde auf. : Der Kopf 35 hat einen zylindrisch geformten hinteren bzw. inneren
Teil 37 zwischen dem Schaft 36 und einem vorderen bzw. äus- ; seren Längsabschnitt 38 mit einer nach hinten verjüngten Außen- '
bzw. ümfangsfläche, deren Durchmesser an der umlaufenden Kante ;
j 39 maximal ist, so daß das vordere Ende des Kopfes 35 eine
kegelstumpfförmige Gestalt erhält. Der Kopf 35 ist zu vier glei-
! chen Backen 4o durch zwei einander schneidende Schlitze 41, 42
' unterteilt, die rechtwinklig zueinander im wesentlichen über die gesamte Länge des Kopfteils 35 verlaufen. Die Backen 4o
, sind also von den Schlitzen 41, 42 voneinander getrennt, so daß ;
im Effekt eine Anzahl von längsverlaufenden und radial biegsamen
; Fingern entsteht, die so beabstandet sind, daß sie zwischen sich
den Klingenschaft 13 aufnehmen können.
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Das Futter 34 ist langer als das Hülsenelement 28 und läßt sich
durch letzteres hindurch mit dem Schaft 36 in die Gewindeboh-r
rung 2 3 im Handgriff einschrauben. Nachdem man dieses Einschrauben begonnen hat, schraubt man mit einer Drehung des
Griffs 14 relativ zum Futter 34 im Uhrzeigersinn den Schaft 36 in die Bohrung 23 ein. Dabei wird der Kopfteil 35 in der Bohrung
3o der Hülse 28 zusairanengepreßt, während der Innenkonus 32 der Hülse 28 sich unter Reibung an den Kopf 35 des Spannfutters
anlegt. Um das Einschrauben des Schafts 36 in die Bohrung 23 zu erleichtern, ist auf den Schaft 36 am hinteren Abschnitt 37
des Kopfes 35 ein O-Ring 43 aufgesetzt, der sich an die Innenfläche
3o der Hülsenbohrung anlegt, eine Drehung des Futters 34 mit dem Griff 14 verhindert und folglich eine Relativdrehung
zwischen beiden beim Drehen des Griffs 14 gewährleistet.
Der verjüngte Kopfteil 35 des Spannfutters ist in seinem größten Durchmesser größer als der Durchmesser der Hülsenbohrung 3o,
so daß bei weiterem Einziehen des Kopfes 35 in die Hülse 28 die Backen 4o zusammengepreßt werden und den Schaft 13 der Klinge
sicher zwischen sich festspannen. Gleichzeitig hält das Hülsenelement 2 8 den Kopf 35 fest, damit das Futter 34 sich im Hülj
senelement 2 8 nicht drehen kann. Wäre die Hülse 28 nicht drehbar an den Griff 14 angesetzt, würde eine Drehung der Hülse 28
relativ zum Griff 14 im Uhrzeigersinn das Futter 34 und das ! Hülsenelement 28 als Einheit vom Griff 14 lösen. Dieses Lösen
ist jedoch unerwünscht, da es dann schwierig und auch wegen der Klinge 11 gefährlich wäre, das Futter 34 vom Hülsenelement 28 zu
lösen.
Bei der vorliegenden Erfindung sind nun Vorkehrungen getroffen, um dieses Abschrauben des Futters 34 und der Hülse 28 als Einheit
vom Griff durch die Drehkopplung der Hülse 28 mit dem Griff 14 zu verhindern. Die Drehung der Hülse 28 relativ zum
Griff 14 im Uhrzeigersinn dient also nicht nur zum Lösen des
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- 1ο -
Futters 34 vom Griff 14, sondern löst auch den reibschlüssigen
Griff der Hülse 28 auf dem Spannfutter 34, so daß ein Herausnehmen
der Klinge 11 aus dem Futter 34 wesentlich vereinfacht und die Möglichkeit versehentlicher Schnittverletzungen durch
die Klinge 11 erheblich reduziert sind.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung ersichtlich, tritt eine erhebliche Drehung zwischen der Hülse 28 und dem Griff 14 auf
und ein großer Teil dieser Drehung erfolgt, während das Element 2 8 und der Griff 14 reibschlüssig aneinanderliegen.
Bei den bekannten Messern bewirkt diese Drehung ein derartig starkes Fressen ("galling") der aufeinanderliegenden Teile
des Elements 28 und des Griffs 14, daß das Futter sich nicht mehr fest genug an die Klinge 11 anlegen läßt. Die vorliegende
Erfindung bewirkt eine selbsttätige Freigabe der Klinge 11 und beseitigt weiterhin das Problem des Festfressens durch Verwendung
eines Griffs 14 aus einem Kunststoff mit niedrigem Reibungsbeiwert, der auch bei häufigem Reibungseingriff mit
der Hülse 28 nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Die Fig. 5 zeigt eine zweite bevorzugte Ausfuhrungsform der
Erfindung allgemein bei 5o. Das Messer 5o hat einen allgemein zylindrisch geformten hohlen Handgriff 51, der dem des Messers
1o dahingehend ähnlich ist, daß er einen schrägen vorderen Abschnitt 52 sowie einen im Querschnitt vieleckig geformten Abschnitt
49 aufweist, der vom vorderen Ende nach hinten absteht. Der Endabschnitt 52 ist jedoch das vordere Ende des Griffs 51
und eine axiale Bohrung 53 (Fig. 6 und 7) verläuft von diesem über die gesamte Länge des Handgriffs 51 zu dessen hinterem
Ende 54.
Das hintere Ende 54 des Handgriffs ist in seiner Bohrung 35 nach innen zu einem Flansch 55 abgewinkelt, der als Halteelement
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für ein Gewindeelement 56 dient, das einen Körper 57 mit einem
gerändelten Knopf 58 an einem Ende hat. Der Körper 57 ist im
Durchmesser geringfügig kleiner als die Bohrung 53 im Griff und das Gewindeelement 56 ist in die Bohrung 53 an deren vorderen
Ende einsetzbar und kann in ihr gedreht werden. Vom anderen Ende des Körpers 57 steht axial ein Abschnitt 59 ab, in
dem eine axiale Bohrung 6o mit Innengewinde vom freien Ende des Abschnitts 59 aus nach hinten verläuft. Die Durchmesser des
Knopfes 58 und der Verlängerung 59 sind kleiner als der des Körpers, so daß eine Anschlagschulter 61 auf der Rückseite des
Körpers 57 entsteht, an die sich der Flansch 55 des Griffendes 54 anlegen kann, damit das Gewindeelement 56 nicht durch das
hintere Ende 54 des Körpers 57 hindurchtreten kann; der Sinn dieser Maßnahme ist unten erläutert.
Auf dem schrägen vorderen Endabschnitt 52 des Griffs 51 ist
eine Hülse 6 3 mit einem vorderen Teil 64 und einem hinteren Teil 64a befestigt, der im Preßsitz in der Bohrung 53 des Griffs
sitzt. Der hintere Teil 6 4a kann weit genug in die Bohrung 53 hinein vorstehen, um die Verlängerung 59 des Gewindeelements
aufzunehmen, sich an die Schulter 62 anlegen und so das Gewindeelement 56 in der Sollage am Flansch 55 zu halten. Vorzugsweise
wird jedoch zwischen die Schulter 62 auf dem Gewindeelement und dem Hülsenteil 64a ein Kunststoffring 65 eingelegt, um den
durch Reibung verursachten Verschleiß zwischen beiden zu verringern. Die Außenfläche des vorderen Teils 64 des Hülsenelements
63 verläuft im wesentlichen bündig mit dem Abschluß 52 des Griffs. 51 und steht axial auswärts aus diesem vor. Das Hülsenelement
hat eine durchgehende Bohrung 66, die mit der Bohrung 53 des Griffs koaxial verläuft; an ihrem vorderen Ende 67 ist sie bei
68 nach außen aufgeweitet.
Ein Spannfutterelement 69, ähnlich dem Spannfutter 34, hat einen
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Schaft 7o, der durch die Hülse 63 hindurch in die Bohrung 6o des Elements 56 einschraubbar ist derart, daß bei einer Drehung
des Futters 69 im Uhrzeigersinn das Element weiter in die Hülse 63 zurück eingezogen wird, bis ein Kopfteil 71 des
Elements 69 sich an die kegelige Innenfläche 68 der Hülsenbohrung 66 anlegt und der gleiche Sperreingriff für eine Klinge 72
entsteht, wie er oben für das Messer 1o beschrieben worden ist. Nachdem jedoch beim Messer 5o der Schaft 68 des Spannfutters in
das Element 56 anfänglich in das Element 56 eingeschraubt worden ist, läßt letzteres sich mit dem Knopf 58 so drehen, daß
das Futter 69 in die Hülse 63 eingezogen wird. Auf diese Weise wird die Handhabung des Futters 69 mit eingesetzter Klinge 72
auf ein Minimum reduziert. Ein dem O-Ring 43 des Messers 1o
entsprechender O-Ring 73 ist auf den Schaft 68 aufgesetzt, um eine Drehung des Futters 69 relativ zum Gewindeelement 56 zu
behindern, wie ebenfalls bereits beschrieben.
Um die Klinge 72 aus dem Messer 5o zu entfernen, braucht man nur das Gewindeelement 56 mit dem Knopf 58 im Gegenuhrzeigersinn
zu drehen, so daß der Kopf 71 des Spannfutters axial nach aussen gedrückt und daher vom Hülsenelement 6 3 gelöst wird.
Beim Messer 5o erfolgt also das Herausnehmen der Klinge ähnlich wie beim Messer 1o.
Beide Ausführungsformen 1o, 5o der vorliegenden Erfindung schaffen
also Mittel, um den festen Reibschluß zwischen einem Futter, das eine Klinge festhält, und einer dieses umgebenden Hülse mit
der Kraft zu lösen, die auftritt, wenn es von einem zugehörigen Handgriff abgeschraubt wird. Wie ersichtlich, ist in der Ausführungsform
1o die Hülse mit dem Griff 14 drehgekoppelt, während in der Ausführungsform 5o die Hülse 63 mit einem festen
Preßsitz am Handgriff 51 befestigt ist. Folglich ist eine Drehung der Hülse relativ zum Griff nicht wesentlich, um in der
vorliegenden Erfindung die Klinge herausnehmen zu können; viel-
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j - 13 -
j mehr muß die Drehung zwischen der Hülse und dem Griffgewinde-
; teil erfolgen.
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Leerseite
Claims (9)
- GSL INDUSTRIES, INC., 317 High Avenue East, Oskaloosa,Iowa 52577 / V. St. A.Patentansprücheiy Messer mit auswechselbarer Klinge, die eine Schneide und einen Schaft hat, gekennzeichnet durch die Kombination eines langgestreckten Handgriffs mit einer längsverlaufenden Bohrung, einem an einem Ende des Handgriffs angebrachten Hülsenelement, das von dem einen Ende koaxial mit der Achse der Bohrung auswärts vorsteht, ein Spannfutter mit einem Kopfteil und einem Schaft mit Gewinde, wobei der Kopfteil mit einer Vielzahl in Längsrichtung verlaufender und radial biegsamer Finger ausgebildet ist, von denen bestimmte beabstandet sind, um die Klinge zwischen sich aufzunehmen, durch miteinander zusammenwirkende Teile auf dem Hülsenelement und dem Kopfteil, um die Finger radial einwärts auf die Klinge zu bewegen und diese festzulegen, wenn der Kopfteil im Hülsenelement nach hinten eingezogen wird, und durch eine Gewindeeinrichtung im Handgriff zum Gewindeeingriff mit dem Schaft, um ansprechend auf eine Drehbewegung zwischen der Gewindeeinrichtung und dem Hülsenelement die Finger in den Spanneingriff mit der Klinge zu bringen bzw. sie von ihr zu lösen.U0022/077S
- 2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeeinrichtung durch ein Innengewinde in der längsverlaufenden Bohrung im Handgriff gebildet ist und daß miteinander zusammenwirkende Anschlagelemente an einem Ende des Handgriffs und einem Ende des Hülsenelements letzteres drehend in axialer Zuordnung mit dem Handgriff verkoppeln, um eine Relativdrehung zwischen dem Hülsenelement und der Gewindeeinrichtung zu erzeugen. ;
- 3. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff einen allgemein zylindrisch gestalteten Hauptteil sowie einen diesem gegenüber mit geringerem Durchmesser ausgeführten nachgiebigen Endteil mit einer Flanscheinrichtung zum Einsetzen in ein Ende des Hülsenelements aufweist und daß eine Flanscheinrichtung in einem Ende des Hülsenelements mit der Flanscheinrichtung des Handgriffs in Eingriff treten und sich an sie anlegen kann, um das Hülsenelement mit dem Handgriff in axialer Zuordnung zu verkoppeln.
- 4. Messer nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung auf dem Gewindeschaft des Spannfutters, die an das Hülsenelement anlegbar ist, um eine Drehung des Futters mit dem Handgriff zu verhindern.
- 5. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenelement auf dem Ende des Handgriffs festgelegt ist, daß die Bohrung des Handgriffs von einem Ende des Handgriffs zu dessen anderem Ende verläuft und daß die Gewindeeinrichtung ! aus einem Element besteht, das drehbar in der Bohrung im Handgriff angeordnet ist und mit einem Teil aus dem anderen Ende des Handgriffs vorsteht, um die Gewindeeinrichtung relativ zum ■ Hülsenelement verdrehen zu können. [130022/0775 =
- 6. Messer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die zusammenwirkenden und aneinanderliegenden Teile sich auf der Gewindeeinrichtung und dem Handgriff befinden, um die Gewindeeinrichtung in der Bohrung des Handgriffs festzuhalten.
- 7. Messer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich net, daß das Element der Gewindeeinrichtung eine axial verlaufende Bohrung mit einem Innengewinde aufweist, in das der Schaft des Spannfutters eingeschraubt ist.
- 8. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Handgriffs eine Schulter vorgesehen ist, auf die Druck aufgebracht werden kann, um das Messer bei einem Schnitt zu ziehen.
- 9. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff einen vieleckig geformten Teil aufweist, um ein Rollen des abgelegten Messers zu verhindern.1o. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der Handgriff aus einem Werkstoff mit niedrigem Reibungsbeiwert ausgebildet ist.130022/0775
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1980
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- 1980-11-14 JP JP16067780A patent/JPS5676977A/ja active Pending
- 1980-11-14 FR FR8024293A patent/FR2470662A1/fr active Pending
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Also Published As
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|---|---|
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| GB2063140A (en) | 1981-06-03 |
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