DE3042089C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3042089C2 DE3042089C2 DE3042089A DE3042089A DE3042089C2 DE 3042089 C2 DE3042089 C2 DE 3042089C2 DE 3042089 A DE3042089 A DE 3042089A DE 3042089 A DE3042089 A DE 3042089A DE 3042089 C2 DE3042089 C2 DE 3042089C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- parts
- polymer
- polyethylene
- chlorosulfonated polyethylene
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D123/00—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers
- C09D123/26—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment
- C09D123/32—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment by reaction with compounds containing phosphorus or sulfur
- C09D123/34—Coating compositions based on homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Coating compositions based on derivatives of such polymers modified by chemical after-treatment by reaction with compounds containing phosphorus or sulfur by chlorosulfonation
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine insbesondere als Auskleidungs- oder
Beschichtungsmasse geeignete Masse.
Es ist bekannt, daß Vorratsbehälter, insbesondere für die
Lagerung von Wasser oder Gruben oder Teiche, insbesondere
für die Lagerung von flüssigen Abfallmaterialien sowie damit
in Verbindung stehende Kanäle oder Verbindungsvorrichtungen
auf verschiedene Weise mit einer Membran oder Auskleidung
ausgekleidet werden können, wobei derartige Membranen oder
Auskleidungen gewöhnlich auf polymeren Materialien basieren.
Derartige polymere Materialien werden im allgemeinen
aus Polyvinylchlorid, Polyäthylen, chloriertem Polyäthylen,
Butylkautschuk, EPDM-Kautschuk, Polychloroprenkautschuk sowie
chlorsulfoniertem Polyäthylen ausgewählt. Von diesen
Materialien wird chlorsulfoniertes Polyäthylen in breitem
Umfange verwendet, es sei denn, daß aromatische Kohlenwasserstoffe,
sauerstoffhaltige Kohlenwasserstoffe sowie Öl oder
Benzin auftreten. Das Vorliegen sogar kleiner Mengen derartiger
Kohlenwasserstoffe in einer wäßrigen Mischung kann
beim Kontakt mit einer chlorsulfonierten Polyäthylenauskleidung
eines Vorratsteiches ein Quellen und letztlich eine
Zerstörung der Auskleidung bewirken. Dieser Nachteil von
Auskleidungen der Membranen, die aus chlorsulfoniertem
Polyäthylen hergestellt worden sind, setzt dem Einsatz derartiger
Auskleidungen Grenzen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, unter Behebung der
vorstehend geschilderten Nachteile der bekannten Massen neue,
insbesondere als Auskleidungs- oder Beschichtungsmassen geeignete
Massen zu schaffen, die für die genannten Zwecke gute physikalische
Eigenschaften zusammen mit einer hohen Widerstandsfähigkeit
gegenüber Öl besitzen.
Diese Aufgabe wird durch die Masse des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die US-PS 29 68 637 betrifft die Herstellung einer wäßrigen
Dispersion eines chlorsulfonierten Monoolefins, eines dispergierten
Oxids eines mehrwertigen Metalls, das "ein Härtungsmittel"
für das chlorsulfonierte Polymonoolefin darstellt, und eines dispergierten
Elastomeren. Diese Literaturstelle führt geeignete
Elastomere auf, die Verwendung von carboxyliertem Butadien/Acrylnitril-Polymeren
wird jedoch nirgends erwähnt. Es wird lediglich
die Verwendung eines Härtungsmittels für das chlorsulfonierte
Monoolefin, nicht jedoch die Verwendung eines Härtungsmittels
für das dispergierte Elastomere beschrieben.
Die DE-AS 10 52 676 beschreibt Mischungen aus chlorsulfoniertem
Polyethylen mit anderen Elastomeren. Es wird ausgeführt, daß
gemäß dieser Literaturstelle Elastomere mit verbesserter Dauerhaftigkeit
hergestellt werden sollen. Demgemäß wird die Zugabe
von chlorsulfoniertem Polyethylen, das eine ausgezeichnete Stabilität
besitzt, zu den ungesättigten Elastomeren beschrieben.
Bei der Aufführung von ungesättigten Elastomeren, die für die
Massen dieser Literaturstelle geeignet sind, wird carboxylierter
Butadien/Acrylnitril-Kautschuk nicht erwähnt. Das Beispiel 4
dieser DE-AS beschreibt die Zugabe von chlorsulfoniertem Polyethylen
(CSPE) zu Nitrilkautschuk (NBR). Das CSPE ist daher
in diesen bekannten Mischungen eine untergeordnete Komponente.
Folglich unterscheiden sich die in der DE-AS 10 52 676 beschriebenen
Elastomeren von den erfindungsgemäßen Massen in zwei wesentlichen
Punkten, und zwar durch den erwähnten Zusatz von
CSPE in kleinen Mengen zu Nitrilkautschuk einerseits und
andererseits dadurch, daß im bekannten Falle NBR verwendet
wird, während erfindungsgemäß ein carboxylierter Nitrilkautschuk
(XNBR) eingesetzt wird. Die erwähnte DE-AS gibt an, daß der Zusatz
von CSPE zu NBR den Modul von NBR verbessert, dieser Veröffentlichung
ist jedoch nirgends der Hinweis auf eine Mischung
zu entnehmen, die einen höheren Modul und eine höhere Zugfestigkeit
als CSPE besitzt. Daher stellen die erfindungsgemäßen Massen,
die XNBR/SSPE-Mischungen darstellen und einen höheren Modul
und eine höhere Zugfestigkeit als CSPE besitzen, gegenüber
den bekannten Massen technisch fortschrittliche Massen dar.
Die FR-PS 14 25 557 und die JA-PS 41-7352 beschreiben Copolymere
von Polyolefinen und Carbonsäuren, wobei gemäß der zuerst
genannten Literaturstellen ein verbesserter Klebstoff gebildet
und gemäß letzterer die Lehre vermittelt wird, daß eine verbesserte
Bedruckbarkeit beim Einsatz der jeweiligen Massen erzielt wird.
Die JA-PS 44-15 422 beschreibt ein Pfropfcopolymeres aus Polypropylen
und Maleinsäureanhydrid, das für Formungszwecke geeignet
ist. Die Literaturstelle "Graft Copolymers of Polyethylene
and Acrylic Acid. II", Journal of Polymer Science, Part C (1963)
Nr. 4 beschreibt auf den Seiten 589 bis 604 Pfropfcopolymere aus
Polyethylen und Acrylsäure, wobei angegeben wird, daß die Haftung
des Pfropfcopolymeren an Metall gegenüber der Haftung eines
nicht-modifizierten Polyethylens an Metall verbessert ist.
Die GB-PS 11 64 516 beschreibt ein Verfahren zum Verbinden von
Elastomeren mit Metallen unter Einsatz eines polymeren Klebstoffs,
der einen carboxylierten Nitrilkautschuk und einen chlorierten
Kautschuk enthält. Es wird angegeben, daß die Masse in aromatischen
Kohlenwasserstoffen löslich ist.
Die in der FR-PS 14 25 557, in der JA-PS 41-73 52, der JA-PS
44-15 422 und in der erwähnten Literaturstelle aus "Graft
Copolymers" beschriebenen Massen unterscheiden sich daher deutlich
von der erfindungsgemäßen Masse sowohl bezüglich ihrer Zusammensetzungen als auch der Zwecke, denen sie zugeführt werden.
Wie bereits erwähnt, besitzen die erfindungsgemäßen Massen eine
verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber organischen Verbindungen,
insbesondere Ölen und Lösungsmitteln. Massen aus einem
chlorsulfonierten Polyethylen, die keinen carboxylierten Ethylenkautschuk
enthalten, neigen in Gegenwart von aromatischen Kohlenwasserstoffen
und sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen zu
einem Erweichen und zu einer Runzelbildung, während erfindungsgemäße
Massen diese Wirkungen in viel geringerem Ausmaße zeigen,
wenn sie derartigen Lösungsmitteln ausgesetzt werden. Die
weiter unten folgenden Vergleichswerte zeigen deutlich die verbesserte
Widerstandsfähigkeit von erfindungsgemäßen Massen gegenüber
dem ASTM-Treibstoff B, und zwar im Vergleich zu der
Treibstoffwiderstandsfähigkeit von chlorsulfoniertem Polyethylen.
Die US-PS 29 68 637 und die DE-AS 10 52 676 sind bezüglich der
Polymertypen sehr spezifisch, die miteinander vermischt werden
können, wobei keine dieser Literaturstellen jedoch die Verwendung
von carboxyliertem Butadien/Acrylnitril-Kautschuk beschreibt.
Die anderen diskutierten Literaturstellen sind sowohl bezüglich
der Polymermassen als auch ihrer Verwendungszwecke spezifisch.
Ein Vermischen unter Bildung von Klebstoffen ist erfindungsgemäß
nicht vorgesehen. Vielmehr werden die erfindungsgemäßen Massen
vorzugsweise zur Herstellung von Membranen mit verbesserter
Widerstandsfähigkeit gegenüber aromatischen Kohlenwasserstoffen
und sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen verwendet.
Daß die erfindungsgemäßen Massen eine verbesserte Widerstandsfähigkeit
gegenüber Lösungsmitteln besitzen, konnte den vorstehend
diskutierten Literaturstellen nicht entnommen werden.
Die erfindungsgemäße Masse kann in Form einer Folie erzeugt werden,
wobei die Masse auf einem Nylon- oder Polyesterfasergewebe
abgeschieden ist.
Chlorsulfoniertes Polyethylen ist als Polyethylen bekannt,
das chemisch modifiziert worden ist und 25 bis
43 und für die erfindungsgemäße Verwendung
38 bis 42 Gew.-% Chlor und 0,9 bis
1,4 und vorzugsweise für die erfindungsgemäße Verwendung
0,9 bis 1,1 Gew.-% Schwefel enthält.
Es handelt sich um ein festes Polymeres mit einem Molekulargewicht,
ermittelt anhand der Mooney-Viskosität, von
30 bis zu 80 und vorzugsweise im Falle eines
erfindungsgemäßen Einsatzes von 35 bis
55, wobei die Mooney-Viskosität der ML-4-Wert bei 100°C ist.
Das Polymere besitzt eine ausgezeichnete Wärmealterungs- und
Ozonwiderstandsfähigkeit.
Carboxylierte Butadien/Acrylnitril-Polymere sind bekannt
und enthalten 25 bis 30 und vorzugsweise
26 bis 28 Gewichts-% Acrylnitril
und 5 bis 10 Gew.-% eines ungesättigten
Carbonsäuremonomeren, während sich der Rest aus Butadien
zusammensetzt. Es handelt sich um feste Polymere mit einem
Molekulargewicht, ermittelt anhand der Mooney-Viskosität
(ML-4 bei 100°C) von 45 bis 70.
Die erfindungsgemäßen Massen können ferner Füllstoffe, wie
Ruß oder Ruß/Mineralfüllstoff-Mischungen, verschiedene Verarbeitungshilfsmittel,
wie Weichmacher oder Antioxidationsmittel,
enthalten. Wird Ruß verwendet, dann kann er in einer
Menge von 40 bis 80 Gew.-Teilen pro 100
Gew.-Teile der Polymeren eingesetzt werden. Liegt eine Ruß/
Mineralfüllstoffmischung vor, dann kann sie in einer Menge
von 30 bis 60 Gew.-Teilen plus
10 bis 20 Gew.-Teilen Mineralfüllstoff pro 100 Gew.-Teile
der Polymeren verwendet werden. Verarbeitungshilfsmittel
können die bekannten Weichmacher sein, wie Polyäthylen
mit niederem Molekulargewicht, aromatische Kohlenwasserstoffharze,
Polyäthylenglykol sowie aromatische Kohlenwasserstofföle.
Antioxidationsmittel können aus den bekannten Mitteln
ausgewählt werden. Ferner können die Massen einen Schwefel
enthaltenden Beschleuniger, vorzugsweise in einer Menge von
0,5 bis 3 Gewichtsteilen, enthalten, wobei als derartige Beschleuniger
Mercaptobenzothiazol, Benzothiazyldisulfid oder
Dipentamethylenthiuramtetrasulfid erwähnt seien.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Massen aus toxikologischen
Gründen Magnesiumoxid als Vulkanisationsmittel.
Die erfindungsgemäßen Massen können, wie bereits erwähnt wurde,
auf Nylon- oder Polyesterfasergeweben abgeschieden sein, um
die Festigkeitseigenschaften einer derartigen Auskleidung oder
Membran, die aus derartigen Massen hergestellt werden, zu verbessern. Derartige
Auskleidungen oder Membranen besitzen im allgemeinen eine
Dicke von 0,25 bis 1,78 mm und vorzugsweise
von 0,375 bis 1,14 mm. Ein derartiges Gewebe kann
leicht während eines Kalanderns eingesetzt werden, durch welches
die Masse an sich selbst durch die Zwischenräume des Gewebes
hindurch anhaftet.
Auskleidungen oder Membranen auf der Basis von chlorsulfoniertem
Polyäthylen als einzigen polymeren Bestandteil dürfen nicht
in Kontakt mit aromatischen Kohlenwasserstoffen und sauerstoffhaltigen
Kohlenwasserstoffen aufgrund einer schlechten Widerstandsfähigkeit
gegenüber diesen Materialien eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Massen sind bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit
insbesondere gegenüber aromatischen Kohlenwasserstoffen
und sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen verbessert.
Wird ein einen Ablauf enthaltendes Bassin mit einer Auskleidung
versehen, die chlorsulfoniertes Polyäthylen enthält, und
enthält der Ablauf restliche Kohlenwasserstoffe, insbesondere
aromatische Kohlenwasserstoffe, dann erfolgt ein Erweichen und
eine Runzelbildung der Auskleidung, insbesondere an der Grenzfläche
zwischen der Ablaufoberfläche und der Auskleidung.
Wird demgegenüber ein derartiges einen Ablauf enthaltendes
Bassin mit einer Auskleidung versehen, die eine erfindungsgemäße
Masse aufweist, dann wird nur eine geringe weichmachende
Wirkung und Runzelbildung der Auskleidung festgestellt.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle Teilangaben
beziehen sich auf das Gewicht.
Gemäß den in der Tabelle I angegebenen Ansätzen werden Mischungen
hergestellt. Unter Verwendung eines Labor-Banbury (Modell
B), dessen Rotoren mit 77 Upm laufen, wobei die Rotoren auf 70°C
vorerhitzt werden und Kühlwasser läuft, werden ein chlorsulfoniertes
Polyethylen und ein carboxylierter Butadien/Acrylnitril-
Kautschuk zum Zeitpunkt Null zugesetzt. Das aromatische
Kohlenwasserstoffharz das Polyethylen sowie die Hälfte
des Rußes (Typ N 660) werdenb nach 1 min zugegeben, während
die restlichen Bestandteile (Magnesiumoxid, Polyethylenglykol,
Aminaktivator sowie Nickeldibutyldithiocarbamat als Antioxidationsmittel)
nach 2,5 min zugesetzt werden. Die Mischung
wird bei 5 min sich selbst überlassen und in Form einer Folie
in warmem Zustand (60°C) von der Mühle entnommen.
Unter Anwendung von ASTM-Methoden werden die in der Tabelle I
angegebenen Werte ermittelt. Die Ozonwiderstandsfähigkeit
wird mittels einer zu einer Schlaufe ausgelegten Probe
bei einer Ozonkonzentration von 50 pphm nach einem Einwirkenlassen
während 168 Stunden bei 40°C bestimmt.
Um innerhalb einer vernünftigen Zeitspanne das Altern sowie
die Kohlenwasserstoffwiderstandsfähigkeit der aus den Mischungen
hergestellten Folien zu ermitteln, werden beschleunigte
Alterungstests gemäß Tabelle II durchgeführt.
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode werden die in
der Tabelle III angegebenen Mischungen in Form von Folien untersucht.
Die charakteristischen Eigenschaften der Folien
gehen ebenfalls aus der Tabelle III hervor.
Die Werte eines beschleunigten Alterungstestes gehen aus der
Tabelle IV hervor.
Aus den Ergebnissen sowohl der Beispiele 1 und 2, wobei die
Versuchsnummern 1, 10 und 11 Vergleichsversuche sind, geht hervor,
daß die erfindungsgemäßen Massen gute Festigkeitseigenschaften
besitzen, insbesondere wenn Magnesiumoxid vorliegt,
ferner zeichnet sie eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber
ASTM-Treibstoff B, einem Öl mit hohem Aromatengehalt, ab,
wobei ferner nach dem Altern verbesserte Eigenschaften festgestellt
werden.
Claims (4)
1. Masse, insbesondere Auskleidungs- oder Beschichtungsmasse,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 90 bis 55
Gew.-Teilen eines chlorsulfonierten Polyethylens und
10 bis 45 Gew.-Teilen eines carboxylierten Butadien/Acrylnitril-
Polymeren, bezogen auf insgesamt 100 Gew.-Teile,
besteht, wobei das chlorsulfonierte Polyethylen 38 bis
42 Gew.-% Chlor und 0,9 bis 1,1 Gew.-% Schwefel
enthält und das carboxylierte Butadien/Acrylnitril-Polymere
25 bis 30 Gew.-% Acrylnitril und 5 bis 10 Gew.-%
eines ungesättigten Carbonsäuremonomeren einpolymerisiert
enthält, wobei die Masse außerdem pro 100 Gew.-
Teile der Polymeren 3 bis 7 Gew.-Teile Magnesiumoxid oder
10 bis 30 Gew.-Teile Bleioxid, neben ggf. aromatischen
Kohlenwasserstoffharzen, Polyethylenglykol, Aminaktivatoren,
Antioxidantien und aromatischen Verstreckungsmitteln,
enthält.
2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
pro 100 Gew.-Teile des Polymeren 40 bis 80 Gew.-Teile
Ruß oder 30 bis 60 Gew.-Teile Ruß und 10 bis 20 Gew.-
Teile eines mineralischen Füllstoffs sowie gegebenenfalls
0,5 bis 3 Gew.-Teile eines Schwefel enthaltenden
Beschleunigers enthält.
3. Masse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwefel enthaltende Beschleuniger aus Mercaptobenzothiazol,
Benzothiazyldisulfid und/oder Dipentamethylenthiuramtetrasulfid
besteht.
4. Verwendung einer Masse nach den Ansprüchen 1 bis 3
zur Herstellung von Membranen, Auskleidungen und Folien.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA000339502A CA1135441A (en) | 1979-11-09 | 1979-11-09 | Membrane |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3042089A1 DE3042089A1 (de) | 1981-05-21 |
| DE3042089C2 true DE3042089C2 (de) | 1987-08-06 |
Family
ID=4115573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803042089 Granted DE3042089A1 (de) | 1979-11-09 | 1980-11-07 | Masse, insbesondere auskleidungs- und beschichtungsmasse |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4370440A (de) |
| JP (1) | JPS5679139A (de) |
| AU (1) | AU534496B2 (de) |
| BE (1) | BE886033A (de) |
| CA (1) | CA1135441A (de) |
| DE (1) | DE3042089A1 (de) |
| FR (1) | FR2469431A1 (de) |
| GB (1) | GB2062653B (de) |
| MX (1) | MX6979E (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1135441A (en) | 1979-11-09 | 1982-11-09 | Polysar Limited | Membrane |
| US4419479A (en) * | 1983-01-14 | 1983-12-06 | Regal International, Inc. | Reinforced carboxy nitrile polymer compositions containing particulate nickel |
| US4666971A (en) * | 1983-11-03 | 1987-05-19 | General Electric Company | Thermal-sensitive insulating composition comprising cured acrylonitrile butadiene carboxylic acid rubbers containing filler materials |
| JPS6272740A (ja) * | 1985-09-25 | 1987-04-03 | Kao Corp | 加工性の改善されたクロルスルホン化ポリエチレン組成物 |
| JP6870367B2 (ja) * | 2017-02-16 | 2021-05-12 | 東ソー株式会社 | ゴム組成物、コンパウンド、加硫物及びゴムロール |
| USD863452S1 (en) * | 2018-04-09 | 2019-10-15 | Live-Right, Llc | Toy for infants or toddlers |
| CN108892875A (zh) * | 2018-05-23 | 2018-11-27 | 湖南辰砾新材料有限公司 | 一种包装缠绕膜及其制备方法 |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052676B (de) * | 1953-01-09 | 1959-03-12 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung eines gegen Sauerstoff, Ozon und andere oxydierende Stoffebestaendigen Elastomeren |
| US2968637A (en) * | 1953-07-20 | 1961-01-17 | Du Pont | Curable dispersions of ethylene polymers and process of curing same |
| GB916050A (en) * | 1960-06-14 | 1963-01-16 | J & A Hillman Ltd | Improvements in or relating to fluid impervious diaphragms |
| FR1425557A (fr) * | 1964-12-15 | 1966-01-24 | Eastman Kodak Co | Copolymères d'hydrocarbures éthyléniques et d'imide maléique |
| DE1594166A1 (de) * | 1966-02-18 | 1969-08-21 | Metallgesellschaft Ag | Haftmittel |
| US3790646A (en) * | 1971-05-01 | 1974-02-05 | H Fukuda | Oil-resistant polymer composition |
| JPS5118260B2 (de) * | 1972-02-18 | 1976-06-08 | ||
| CH572471A5 (en) * | 1973-09-20 | 1976-02-13 | Lonza Ag | 4-Methyl-7-substd.-2(1H)-quinolones prepn. - by reacting 1,3-phenylenediamine with diketene |
| FR2245058B1 (de) | 1973-09-25 | 1977-08-12 | Thomson Brandt | |
| US3989441A (en) * | 1973-10-26 | 1976-11-02 | United States Steel Corporation | Expansion shim for hot briquette roll segments |
| JPS5110885A (en) * | 1974-07-04 | 1976-01-28 | Bridgestone Tire Co Ltd | Gomusoseibutsuto kinzokuzairyotokaranarufukugotai oyobi sonoseizohoho |
| GB1531872A (en) * | 1976-03-26 | 1978-11-08 | British Petroleum Co | Blends containing polyethylene |
| JPS5491543A (en) * | 1977-12-29 | 1979-07-20 | Toshiba Corp | Adhesive for chemical plating |
| CA1116334A (en) | 1978-07-17 | 1982-01-12 | George C. Blackshaw | Carboxylated butadiene-acrylonitrile rubber vulcanizates |
| CA1135441A (en) | 1979-11-09 | 1982-11-09 | Polysar Limited | Membrane |
-
1979
- 1979-11-09 CA CA000339502A patent/CA1135441A/en not_active Expired
-
1980
- 1980-10-08 US US06/195,253 patent/US4370440A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-10-13 AU AU63219/80A patent/AU534496B2/en not_active Ceased
- 1980-10-27 JP JP15057580A patent/JPS5679139A/ja active Granted
- 1980-10-29 FR FR8023114A patent/FR2469431A1/fr active Granted
- 1980-11-03 MX MX809139U patent/MX6979E/es unknown
- 1980-11-03 GB GB8035304A patent/GB2062653B/en not_active Expired
- 1980-11-05 BE BE0/202702A patent/BE886033A/fr not_active IP Right Cessation
- 1980-11-07 DE DE19803042089 patent/DE3042089A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU6321980A (en) | 1981-05-14 |
| AU534496B2 (en) | 1984-02-02 |
| MX6979E (es) | 1987-01-19 |
| JPS6219784B2 (de) | 1987-05-01 |
| BE886033A (fr) | 1981-05-05 |
| DE3042089A1 (de) | 1981-05-21 |
| JPS5679139A (en) | 1981-06-29 |
| GB2062653B (en) | 1983-09-01 |
| FR2469431B1 (de) | 1984-12-21 |
| US4370440A (en) | 1983-01-25 |
| FR2469431A1 (fr) | 1981-05-22 |
| CA1135441A (en) | 1982-11-09 |
| GB2062653A (en) | 1981-05-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0000583B2 (de) | Hochschlagzähe Polyamidmasse und deren Verwendung in Formkörpern | |
| DE2855741C2 (de) | Thermoplastisches Elastomer | |
| DE69422417T2 (de) | Thermoplastische harzzusammensetzung und daraus hergestelltes laminat | |
| DE2848448C3 (de) | Elastoplastische Formmasse und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69409979T2 (de) | Schlauchförmiger Verbundgegenstand aus einem vulkanisierten Elastomer und einem thermoplastischen, Polyamidsequenzen enthaltenden Elastomer, insbesondere für einen Kraftstoffschlauch, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3842284A1 (de) | Gummischlauch | |
| DE3438414C2 (de) | Kautschukzusammensetzung | |
| DE2618954C3 (de) | Thermoplastische Elastomerzusammensetzung | |
| DE1136822B (de) | Alterungsbestaendige, thermoplastische, harte und zaehe Formmassen | |
| DE3042089C2 (de) | ||
| DE68920299T2 (de) | Dichtung und diese verwendendes medizinisches Gerät. | |
| DE3409414A1 (de) | Polyamid-gummi-gemisch | |
| DE2809817A1 (de) | Verfahren zum verbessern der handhabbarkeit von elastischem acryl-propfkautschuk | |
| DE2641966C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Masse und ihre Verwendung | |
| EP0129016B1 (de) | Verbundmaterialien und Verbundkonstruktionselemente auf Basis von EP(D)M | |
| DE3128993A1 (de) | Kautschukzusammensetzung | |
| DE2311093A1 (de) | Covulkanisierbare verbesserte kautschukmasse | |
| DE2934931A1 (de) | Haertbares gemisch aus butadien/acrylnitril-polymer und aethylencopolymer | |
| DE2139888A1 (de) | Ozonbestandige Gemische aus natur hchem Kautschuk/Polychloropren/EPDM Copolymerem sowie Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2165157B2 (de) | Durch Lichteinwirkung zersetzbare thermoplastische Formmassen | |
| DE2608829C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer vulkanisierbaren Formmasse | |
| DE1297791B (de) | Verkleben von Polyester-, Polyamid- und Cellulosematerialien miteinander oder mit anderen Materialien | |
| DE2001695A1 (de) | Gegenstaende aus oelbestaendigem Kautschuk und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2410572C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Folie mit elastomerischen Eigenschaften bei erhöhten Temperaturen | |
| DE2934961C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |