-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Absaugvorrichtung für insbe-
-
sondere schweißungsbedingte Abgase und Dämpfe in Werkhallen oder dergleichen
großen Arbeitsräumen, mit mindestens einem im Bereich der Schweißstelle anordbaren
Absaugaggregat.
-
In großen Werkhallen sind oftmals an verschiedenen Stellen Arbeitsplätze,
wo Schweißarbeiten ausgeführt werden. Bekanntermaßen entstehen beim Schweißen Abgase
und Dämpfe, die über die in Werkhallen fest eingebaute Absauganlage abgeführt werden
müssen. Es hat sich allerdings gezeigt, daß die zentralen Absauganlagen zumeist
nicht in der Lage sind die beim Schweißen entstehenden Dämpfe schnell und vollständig
abzuführen, so daß es stets zu Beeinträchtigungen kommt.
-
Um diesen Nachteilen abzuhelfen, sind besondere Schweißtische bekannt
(etwa DE-GM 79 14 399),auf denen das zu schweißende Werkstück eingespannt wird und
die entstehenden Abgase über ein im Schweißtisch integriertes Absaugaggregat abgeführt
werden. Dieser Schweißtisch ist aber nur für bestimmte Werkstückgrößen, für die
auch das Absaugaggregat ausgelegt ist, einsetzbar und kann nicht für unterschiedlich
große Werkstücke, insbesondere sehr lange Werkstücke verwendet werden. Darüberhinaus
kann mit einem derartigen Schweißtisch nicht verhindert werden, daß die an räumlich
verteilten Schweißnähten entstehenden Dämpfe und Abgase in die Umgebung abgeführt
werden, wobei diese Gefahr insbesondere bei größeren Werkhallen aufgrund der durch
die zentrale Absauganlage vorhandenen Luftströmungen relativ groß ist.
-
Zum Abführen der beim Schweißen entstehenden Abgase ist es auch bekannt
(DE-GM 75 20 283),verfahrbare Absaugaggregate einzusetzen, die an die entsprechenden
Schweißstationen herangefahren werden können. Auch hierdurch kann es nicht verhindert
werden, daß die beim Schweißen entstehenden Abgase in die Umgebung insbesondere
aufgrund der vorhandenen Luftströmungen abgeführt werden. Um allerdings die hierdurch
eintretende Beeinträchtigung der Arbeitsplätze um die Schweißstelle zu vermindern,
wäre eine entsprechend große Dimensionierung und Leistungsauslegung der Absaugaggregate
erforderlich, was jedoch sehr unwirtschaftlich ist. Darüberhinaus
besteht
bei sehr leistungsstarken Absaugaggregaten die Gefahr, daß auch saubere Luft aus
der Umgebung um die Schweißstelle herum mit rlli!l"r"nliCJt wit-Il, we Insleeondere
in kalten Jahreszeiten zu einem erheblichen Heizkostenmehrbedarf führt, abgesehen
vom hierdurch verminderten Wirkungsgrad der Absaugvorrichtung selbst.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Absaugvorrichtung für Werkhallen
und dergleichen so zu gestalten, daß der Absaugvorgang im wesentlichen nur auf die
unmittelbare Umgebung der Schweißstelle konzentriert ist, wobei eine räumliche Anpassung
an unterschiedliche Gegebenheiten und Arbeitsverhältnisse schnell und ohne großen
Aufwand möglich sein soll.
-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein dem oder den Absaugaggregat(en)
zugeordnetes, die Schweißstelle haubenartig einschließendes und baukastenartig aufgebautes
Gehäuse. Durch das die Arbeitsstelle haubenartig umgebende Gehäuse wird der Absaugvorgang
alleine auf den Arbeitsplatz konzentriert, so daß nur dieser Bereich vom Absaugaggregat
bestrichen werden muß. Demzufolge kann auch das Absaugaggregat leistungsmäßig entsprechend
gering ausgelegt werden. Zugleich wird gewährleistet, daß Luft aus der Umgebung
der Schweißstelle nicht abgesaugt wird, so daß die benachbarten Arbeitsplätze vom
Absaugvorgang unbeeinträchtigt bleiben. Eine Anpassung an unterschiedliche Verhältnisse
ist hierdurch möglich, daß das Gehäuse baukastenartig aus Grundelementen aufge-Daut
ist, wobei als Grundelemente lediglich Deckenelemente, Stützständer und das Gehäuse
seitlich abschließende Schutzvorhänge erforderlich sind. Durch eine solche elementierte
Absaugvorrichtung kann sehr schnell durch einfache Demontage einzelner Deckenelemente
unterschiedlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden. Da der Absaugvorgang einzig
auf das haubenartige Gehäuse konzentriert ist, ist in kälteren Jahreszeiten lediglich
die innerhalb des begrenzten Raumes durch das Absaugaggregat abgeführte Wärme zu
erneuern, so daß die Heizkosten entsprechend niedrig gehalten werden können. Zudem
sind die benachbarten Arbeitsplätze nicht durch übermäßige Luftströmungen beeinträchtigt.
Zweckmäßig ist es weiter, daß das Gehäuseinnere mittels an den Deckenelementen aufgehängte
Schutzvorhänge in einzelne Abteilungen unterteilbar ist, wodurch
wiederum
der Absaugvorgang auf entsprechende Arbeitsplätze innerhalb des haubenartigen Gehäuses
konzentriert werden kann. Eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche
Arbeitsverhältnisse wird dadurch erreicht, daß jedem Deckenelement ein Absaugaggregat
zugeordnet ist, welches zweckmäßigerweise mit dem Deckenelement befestigt ist. Durch
Steckrohrverbindungen oder Flanschverbindungen lassen sich bei einer Erweiterung
des Gehäuses durch Hinzufügung weiterer Deckenelemente entsprechend zusätzliche
Absaugaggregate am zentralen Absaugrohr anschließen. Durch die einzelnen Absaugaggregaten
zugeordnete Drosselklappen können einzelne Aggregate entsprechend den einzelnen
Unterabteilungen ab- oder zugesichaltet werden. Das Deckenelement ist in einfacher
Weise aus zusammengeschweißten Profilträgern aufgebaut, die durch Holme verstärkt
sein können. Nach außen und zur Seite sind die Deckenelemente durch Platten aus
Blech oder Kunststoff abgedeckt. Zweckmäßig sind innerhalb der Deckenelemente Luftschlitze
bzw. Luftabzugskanäle ausgebildet, welche eine gleichmäßige Verteilung des durch
das Absaugaggregat bewirkten Sogs gewährleisten, so daß sich die beim Schweißen
erzeugten Abgase nicht in toten Räumen sammeln können; Zweckmäßig ist hierbei die
Einstellbarkeit der Schlitzbreite, wobei der öffnungsquerschnitt der Schlitze mit
der Nähe zum Absaugaggregat sich verringert. Es ist zweckmäßig, daß die Luftschlitze
durch Windleitbleche gebildet werden, die zugleich der Versteifung der Deckenelemente
dienen können. Bei sehr großen Gehäusedecken ist es zweckmäßig, wenn die Deckenelemente
auf Stützträgern abgestützt sind, welche die einzelnen Stützständer miteinander
verbinden. Sind die Windleitbleche als Biegeteile ausgeführt, so lassen sich Luftabzugskanäle
durch nebeneinanderangeordnete Windleitbleche bilden, deren Öffnungsquerschnitt
zum Gehäuseinneren zunimmt.
-
Die Anordnung der Stützständer auf Laufrollen erlaubt die Verschiebung
des Gehäuses bzw. der Absaugvorrichtung, wobei hier zweckmäßigerweise auch das Absaugrohr
flexibel ausgebildet ist. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen Fig. 1 eine perspektivische Schemaansicht
einer erfindungsgemäß gestalteten Absaugvorrichtung sowie
Fig. 2
eine ähnliche Vorrichtung wie in Fig. 1 jedoch in anderer Zusammenstellung.
-
Die aus Fig. 1 ersichtliche und allgemein mit dem Bezugszeichen 1
versehene Absaugvorrichtung wird in größeren Werkhallen oder Arbeitsräumen verwendet,
wo an bestimmten Stellen Dämpfe oder Abgase entstehen, die abgesaugt werden müssen.
Insbesondere wird die aus den Zeichnungen ersichtliche Absaugvorrichtung 1 an Arbeitsstellen
in einer Werkhalle eingesetzt, wo Schweißarbeiten ausgeführt werden. Die Absaugvorrichtung
1 umfaßt im wesentlichen ein Absaugrohr 2, welches an die nicht näher dargestellte
zentrale Absauganlage angeschlossen und zweckmäßigerweise aus einem flexibles Material
gebildet ist. An dieses zentrale Absaugrohr 2 können ein oder mehrere Absaugaggregate
3 angeschlossen sein, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel insgesamt sechs
Absaugaggregate 3 an das zentrale Absaugrohr 2 angeschlossen sind. Zweckmäßig erfolgt
der Anschluß der Absaugaggregate 3 über Steckrohrverbindungen 4 oder Flanschverbindungen,
so daß je nach Bedarf eine beliebige Anzahl von Absaugaggregaten 3 mit dem Ansaugrohr
2 in Verbindung gebracht werden können. Dies erfolgt nach dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel durch den Anschluß an eine Abzweigleitung 5, die über Rohrschellen
mit dem Absaugrohr 2 verbunden ist. In den einzelnen Zweigen der Abzweigleitung
5 können Sperrklappen und dergleichen angeordnet sein. Zweckmäßigerweise sind Sperr-
oder Drosselklappen 6 in den einzelnen Absaugrohren 7 der Absaugaggregate 3 angeordnet,
so daß je nach Bedarf die Absaugaggregate 3 dem zentralen Absaugrohr 2 zugeschaltet
werden können.
-
Den Absaugaggregaten 3 ist ein allgemein mit dem Bezugszeichen 8 gekennzeichnetes
Gehäuse zugeordnet, welches- den Arbeitsplatz, an dem die Schweißung vorgenommen
wird, einschließt oder umgibt und diesen gegen den übrigen Raum innerhalb der Werkhalle
abgrenzt.
-
Dies führt dazu, daß die Absaugaggregate 3 lediglich den abgegrenzten
Teilraum der Werkhalle bearbeiten, so daß die Umgebung in der Nachbarschaft der
Schweißstelle nicht von den Absaugaggregaten 3 beeinträchtigt wird.
-
Bei dem Gehäuse 8 handelt es sich um ein elementiertes Gehäuse, also
ein nach dem Baukastenprinzip aufgebautes Gehäuse, welches beliebig verkleinert
oder erweitert werden kann, so daß eine Anpassung an unterschiedliche Arbeitsverhältnisse
möglich ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Gehäuse 8 im wesentlichen aus drei
Grundelementen aufgebaut ist, nämlich den Deckenelementen 9, den Stützständern 10
und den das Gehäuse seitlich abschließenden Schutzvorhängen 11. An den Ecken der
Deckenelemente 9 sind die Stützständer 10 anschraubbar. Je nach Größe des Arbeitsplatzes,
der von der Absaugvorrichtung bestrichen werden soll, kann eine entsprechende Anzahl
von Deckenelementen 9 zu einer Gehäusedecke zusammengeschlossen werden, wobei hierzu
die einzelnen Deckenelemente 9 lediglich miteinander verschraubt werden müssen.
Das heißt, daß die Gehäusedecke in beliebiger Weise verkleinert bzw. vergrößert
werden kann. Nach Zusammenschließen der einzelnen Deckenelemente 9 sind lediglich
an den Ecken der Gehäusedecke die Stützständer 10 anzuschrauben und die Schutzvorhänge
11 einzuhängen.
-
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist ein Deckenelement 9 einen Stützrahmen
12 auf, der aus miteinander verschweißten Profilträgern, zweckmäßigerweise Hohlprofilträgern,
gebildet ist. Über diese Stützrahmen 12 können die Deckenelemente 9 mittels Schraubverbin-Jungen
13 zu großflächigen Gehäusedecken zusammengeschlossen werden. Gehäuseaußenseitig
sind die Deckenelemente 9 durch dünne Platten aus Kunststoff oder Blech abgedeckt,
wobei es zweckmäßig ist, wenn diese Platten 14 mit dem Stützrahmen 12 verschraubt
sind.
-
Zweckmäßigerweise in der Mitte eines jeden Deckenelements 9 ist eine
öffnung 15 freigelassen, über welche die Absaugaggregate 3 angeordnet oder in welche
die Absaugaggregate 3 eingesetzt sind. Es isl- zweckmäßig, wenn die Absaugaggregate
3 mit den entsprechenden Deckenelementen 9 befestigt, insbesondere verschraubt sind.
-
Wie bereits ausgeführt, sind an den Ecken einer Gehäusedecke die Stützständer
10 angeordnet, über welche die Gehäusedecke gegenüber dem Boden der Werkhalle abgestützt
ist. Zweckmäßigerweise sind an den unteren Enden der Stützständer 10 Laufrollen
16 vorgesehen, so daß die Absaugvorrichtung 1 nach Beendigung des Schweißvorganges
für den Transport schwerer Schweißwerkstücke zur Seite
yesclloberl
werden kann. Diese Verfahrbarkeit ist auch deswegen von Vorteil, weil hierdurch
ein Verschieben des Gehäuses zu anderen Arbeitsplätzen innerhalb der Werkhalle möglich
ist, ohne daß eigens das Gehäuse demontiert und an der entsprechenden Arbeitsstelle
erneut montiert werden muß.
-
An den Rändern der Deckene)enente 9 sind umlaufend Schienen 17 ausgebildet,
an welchen die einzelnen Bahnen der SchutzvorhXnge 11 geführt sind. Die Schutzvorhänge
11 können an ihren Seitenrändern Druckknopfverbindungen oder Reißverschlüsse aufweisen,
so daß die einzelnen Bahnen fest aneinandergeschlossen werden können. Von besonderem
Vorteil ist es in diesen Zusammenhang, daß die Schienen umlaufend an jedem Deckenelement
9 ausgebildet sind, weil hierdurch ein erstelltes Gehäuse in sehr einfacher Weise
durch Verschieben der Schutzvorhänge entsprechend den vorhandenen Deckenelementen
9 in einzelne Arbeitseinheiten oder abgetrennte Abteilungen unterteilt werden kann.
Dadurch ist es möqlich ein etwa nur ein Deckenelement 9 umfassendes Unterabteil
abzuyrenzen oder aber etwa zwei Deckenelemente 9, je nach Größe des Arbeitsplatzes,zu
einem Unterabteil zusammenzufassen. Zweckmäßigerweise sind die Schutzvorhänge aus
einem transparenten Material hergestellt, welches flammhemmend und gegen Funkenflug
und Schweißspritzer widerstandsfähig ist.
-
Wie aus Figur 1 weiter ersichtlich, erstrecken sich die Schutzvorhänge
11 über eine geringere Länge als die Länge der Stützständer 10, so daß ein Spalt
zwischen dem Boden der Werkhalle und dem unteren Ende des Schutzvorhanges 11 verbleibt.
Dieser Spalt erlaubt bei geschlossener Außenhaut des Gehäuses eine Luftzirkulation
aus der dem Gehäuse benachbarten Hallenumgebung, so daß das Gehäuse stets mit Frischluft
versorgt ist.
-
Um sicher zu stellen, daß mit den Antriebsaggregaten auch jede kleinste
Ecke des Gehäuses bestrichen wird, also keine sogenannten toten Räume innerhalb
des Gehäuses entstehen, sind in den Deckenelementen 9 Luftschlitze 18 vorgesehen,
welche sich zweckmäßigerweise über die Länge der einzelnen Deckenelemente 9 erstrecken.
-
Hierdurch wird der durch jedes Absaugaggregat 3 erzeugte Sog entsprechend
gleichmäßig über das gesamte Deckenelement 9 aufgeteilt.
-
Da die Ansaugwirkung im unmittelbaren Bereich der Antriebsaggregate
3 am größten ist, sind die Luftschlitze 17 in ihrer Breite veränderbar, wobei die
Schlitzbreite gegen den Rand der Deckenelemente 9 hin zunimmt. Das heißt, daß zweckmäßigerweise
der Öffnungsquerschnitt der Luftschlitze in der unmittelbaren Umgebung der.Antriebsaggregate
3 kleiner als in den weiter entfernten Bereichen ist. Dies bewirkt eine sehr gleichmäßige
Absaugung.
-
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform werden die Luftschlitze
18 durch mehrere nebeneinander am Stützrahmen 12 befestigte Windleitbleche 19 gebildet.
Die Windleitbleche sind U-förmig gebogen, wobei die U-Schenkel,wie aus der Zeichnung
deutlich ersichtlich ist, nach außen geneigt sind. Dies führt dazu, daß durch benachbarte
U-Schenkel ein Lüftungskanal 20 gebildet wird, dessen Öffnungsquerschnitt zur Gehäuseinnenseite
zunimmt, so daß eine Kanalwirkung entsteht. Die unterschiedliche Schlitzbreite,
welche abhängig von der Entfernung zum Antriebsaggregat 3 zunehmen soll, kann durch
einen entsprechenden Zuschnitt der Windleitbleche 19 erfolgen. Zweckmäßig ist es
aber, benachbarte Windleitbleche 19 schräg zueinander zu stellen, so daß die Ränder
der Bleche 19 zueinander divergieren und somit die Schlitzbreite von einem Seitenrand
zum anderen kontinuierlich zunimmt. Wenn dann jeweils Paare von Windleitblechen
19 derart angeordnet werden, daß die entsprechenden Luftschlitze 18 bzw. Luftkanäle
20 umgekehrt divergieren, wird im Mittel ein guter Ausgleich der über das Absaugaggregat
3 bedingten Absaugwirkung erreicht. Es ist zweckmäßig, wenn in den Windleitblechen
Langlöcher vorgesehen sind, durch welche die Befestigungsschrauben greifen, da hierüber
die Breite der Luftschlitze 18 bzw. der Luftkanäle 20 entsprechend der Saugleistung
der Absaugaggregate 3 eingestellt und verändert werden kann. Diese Einstellung ist
deswegen zweckmäßig, weil hierdurch unterschiedlichen Verhältnissen in einzelnen
durch Schutzvorhänge 11 bewirkten Unterabteilungen des Gehäuses Rechnung getragen
werden kann.
-
Gemäß Fig. 2 sind die aus Fig. 1 ersichtlichen zusätzlichen Deckenelemente
9 abmontiert, so daß die Absaugvorrichtung 1 lediglich noch zwei Deckenelemente
9 a und 9 b umfaßt, wobei jedem Deckenelement ein Antriebsaggregat 3 zugeordnet
ist, welches mit dem entsprechenden
Deckenelement verschraubt
ist. Je nach Art der zu verschweißenden Werkstücke läßt sich somit das Gehäuse reduzieren,
so daß nurmehr ein entsprechend kleiner Raum von der Absaugvorrichtung bestrichen
werden muß. hierdurch vergrößert sich der Wirkungsgrad der Heizung einer Werkhalle
wesentlich. Unterschiedlich zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
in Fig. 2 die Luftschlitze bzw. Luftkanäle 20 durch benachbarte Windleitbleche 19
gebildet, die L-förmig gebogen sind, wobei ein stumpfer Winkel zwischen den L-Schenkeln
vorgesehen ist. Die Stützflächen 21 der Windleitbleche 19 überlappen sich gegenseitig
geringfügig, so daß dort keine Luftschlitze gebildet werden. Die Verstellung der
Windleitbleche 19 erfolgt auch hier zweckmäßigerweise über Langlöcher in den Stützflächen
21, so daß die Schlitzbreite entsprechend eingestellt werden kann.
-
Anstelle einer Befestigung der Antriebsaggregate 3 an den entsprechenden
Deckenelementen 9 ist es auch zweckmäßig lediglich ein Antriebsaggregat 3 vorzusehen,
welches über einen zeichnerisch nicht festgehaltenen Saugrohrarm an einem Drehgelenk
des Absaugrohrs 2 angeschlossen ist, so daß das Antriebsaggregat 3 zu den einzelnen
Öffnungen 15 in den Deckenelementen 9 geschwenkt werden kann.
-
Zusammenfassend wird nach der Erfindung eine elementierte Absaugvorrichtung
1 geschaffen, welche die Absaugung auf bestimmte Bereiche innerhalb einer Werkhalle
über ein an das Absaugrohr 2 angeschlossenes haubenartiges Gehäuse begrenzt, wobei
das elementierte Gehäuse im Baukastenprinzip aus drei Grundelementen, nämlich Deckenelement,
Stützständer und Schutzvorhängen aufgebaut ist, so daß durch beliebiges Aneinanderanschließen
der Grundelemente eine entsprechende Anpassung der Absaugvorrichtung 1 an unterschiedliche
Arbeitsverhältnisse schnell und einfach möglich ist.
-
x oder stoßen aneinander an
Leerseite