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DE3041991A1 - Absaugvorrichtung fuer insbesondere schweissungsbedingte abgase und daempfe in werkhallen o.dgl. - Google Patents

Absaugvorrichtung fuer insbesondere schweissungsbedingte abgase und daempfe in werkhallen o.dgl.

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Publication number
DE3041991A1
DE3041991A1 DE19803041991 DE3041991A DE3041991A1 DE 3041991 A1 DE3041991 A1 DE 3041991A1 DE 19803041991 DE19803041991 DE 19803041991 DE 3041991 A DE3041991 A DE 3041991A DE 3041991 A1 DE3041991 A1 DE 3041991A1
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DE
Germany
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housing
suction
ceiling
ceiling element
hood
Prior art date
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Application number
DE19803041991
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DE3041991C2 (de
Inventor
Martin 8870 Günzburg Bronnhuber
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE3041991A1 publication Critical patent/DE3041991A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/02Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using chambers or hoods covering the area

Landscapes

  • Ventilation (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Absaugvorrichtung für insbe-
  • sondere schweißungsbedingte Abgase und Dämpfe in Werkhallen oder dergleichen großen Arbeitsräumen, mit mindestens einem im Bereich der Schweißstelle anordbaren Absaugaggregat.
  • In großen Werkhallen sind oftmals an verschiedenen Stellen Arbeitsplätze, wo Schweißarbeiten ausgeführt werden. Bekanntermaßen entstehen beim Schweißen Abgase und Dämpfe, die über die in Werkhallen fest eingebaute Absauganlage abgeführt werden müssen. Es hat sich allerdings gezeigt, daß die zentralen Absauganlagen zumeist nicht in der Lage sind die beim Schweißen entstehenden Dämpfe schnell und vollständig abzuführen, so daß es stets zu Beeinträchtigungen kommt.
  • Um diesen Nachteilen abzuhelfen, sind besondere Schweißtische bekannt (etwa DE-GM 79 14 399),auf denen das zu schweißende Werkstück eingespannt wird und die entstehenden Abgase über ein im Schweißtisch integriertes Absaugaggregat abgeführt werden. Dieser Schweißtisch ist aber nur für bestimmte Werkstückgrößen, für die auch das Absaugaggregat ausgelegt ist, einsetzbar und kann nicht für unterschiedlich große Werkstücke, insbesondere sehr lange Werkstücke verwendet werden. Darüberhinaus kann mit einem derartigen Schweißtisch nicht verhindert werden, daß die an räumlich verteilten Schweißnähten entstehenden Dämpfe und Abgase in die Umgebung abgeführt werden, wobei diese Gefahr insbesondere bei größeren Werkhallen aufgrund der durch die zentrale Absauganlage vorhandenen Luftströmungen relativ groß ist.
  • Zum Abführen der beim Schweißen entstehenden Abgase ist es auch bekannt (DE-GM 75 20 283),verfahrbare Absaugaggregate einzusetzen, die an die entsprechenden Schweißstationen herangefahren werden können. Auch hierdurch kann es nicht verhindert werden, daß die beim Schweißen entstehenden Abgase in die Umgebung insbesondere aufgrund der vorhandenen Luftströmungen abgeführt werden. Um allerdings die hierdurch eintretende Beeinträchtigung der Arbeitsplätze um die Schweißstelle zu vermindern, wäre eine entsprechend große Dimensionierung und Leistungsauslegung der Absaugaggregate erforderlich, was jedoch sehr unwirtschaftlich ist. Darüberhinaus besteht bei sehr leistungsstarken Absaugaggregaten die Gefahr, daß auch saubere Luft aus der Umgebung um die Schweißstelle herum mit rlli!l"r"nliCJt wit-Il, we Insleeondere in kalten Jahreszeiten zu einem erheblichen Heizkostenmehrbedarf führt, abgesehen vom hierdurch verminderten Wirkungsgrad der Absaugvorrichtung selbst.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Absaugvorrichtung für Werkhallen und dergleichen so zu gestalten, daß der Absaugvorgang im wesentlichen nur auf die unmittelbare Umgebung der Schweißstelle konzentriert ist, wobei eine räumliche Anpassung an unterschiedliche Gegebenheiten und Arbeitsverhältnisse schnell und ohne großen Aufwand möglich sein soll.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein dem oder den Absaugaggregat(en) zugeordnetes, die Schweißstelle haubenartig einschließendes und baukastenartig aufgebautes Gehäuse. Durch das die Arbeitsstelle haubenartig umgebende Gehäuse wird der Absaugvorgang alleine auf den Arbeitsplatz konzentriert, so daß nur dieser Bereich vom Absaugaggregat bestrichen werden muß. Demzufolge kann auch das Absaugaggregat leistungsmäßig entsprechend gering ausgelegt werden. Zugleich wird gewährleistet, daß Luft aus der Umgebung der Schweißstelle nicht abgesaugt wird, so daß die benachbarten Arbeitsplätze vom Absaugvorgang unbeeinträchtigt bleiben. Eine Anpassung an unterschiedliche Verhältnisse ist hierdurch möglich, daß das Gehäuse baukastenartig aus Grundelementen aufge-Daut ist, wobei als Grundelemente lediglich Deckenelemente, Stützständer und das Gehäuse seitlich abschließende Schutzvorhänge erforderlich sind. Durch eine solche elementierte Absaugvorrichtung kann sehr schnell durch einfache Demontage einzelner Deckenelemente unterschiedlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden. Da der Absaugvorgang einzig auf das haubenartige Gehäuse konzentriert ist, ist in kälteren Jahreszeiten lediglich die innerhalb des begrenzten Raumes durch das Absaugaggregat abgeführte Wärme zu erneuern, so daß die Heizkosten entsprechend niedrig gehalten werden können. Zudem sind die benachbarten Arbeitsplätze nicht durch übermäßige Luftströmungen beeinträchtigt. Zweckmäßig ist es weiter, daß das Gehäuseinnere mittels an den Deckenelementen aufgehängte Schutzvorhänge in einzelne Abteilungen unterteilbar ist, wodurch wiederum der Absaugvorgang auf entsprechende Arbeitsplätze innerhalb des haubenartigen Gehäuses konzentriert werden kann. Eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Arbeitsverhältnisse wird dadurch erreicht, daß jedem Deckenelement ein Absaugaggregat zugeordnet ist, welches zweckmäßigerweise mit dem Deckenelement befestigt ist. Durch Steckrohrverbindungen oder Flanschverbindungen lassen sich bei einer Erweiterung des Gehäuses durch Hinzufügung weiterer Deckenelemente entsprechend zusätzliche Absaugaggregate am zentralen Absaugrohr anschließen. Durch die einzelnen Absaugaggregaten zugeordnete Drosselklappen können einzelne Aggregate entsprechend den einzelnen Unterabteilungen ab- oder zugesichaltet werden. Das Deckenelement ist in einfacher Weise aus zusammengeschweißten Profilträgern aufgebaut, die durch Holme verstärkt sein können. Nach außen und zur Seite sind die Deckenelemente durch Platten aus Blech oder Kunststoff abgedeckt. Zweckmäßig sind innerhalb der Deckenelemente Luftschlitze bzw. Luftabzugskanäle ausgebildet, welche eine gleichmäßige Verteilung des durch das Absaugaggregat bewirkten Sogs gewährleisten, so daß sich die beim Schweißen erzeugten Abgase nicht in toten Räumen sammeln können; Zweckmäßig ist hierbei die Einstellbarkeit der Schlitzbreite, wobei der öffnungsquerschnitt der Schlitze mit der Nähe zum Absaugaggregat sich verringert. Es ist zweckmäßig, daß die Luftschlitze durch Windleitbleche gebildet werden, die zugleich der Versteifung der Deckenelemente dienen können. Bei sehr großen Gehäusedecken ist es zweckmäßig, wenn die Deckenelemente auf Stützträgern abgestützt sind, welche die einzelnen Stützständer miteinander verbinden. Sind die Windleitbleche als Biegeteile ausgeführt, so lassen sich Luftabzugskanäle durch nebeneinanderangeordnete Windleitbleche bilden, deren Öffnungsquerschnitt zum Gehäuseinneren zunimmt.
  • Die Anordnung der Stützständer auf Laufrollen erlaubt die Verschiebung des Gehäuses bzw. der Absaugvorrichtung, wobei hier zweckmäßigerweise auch das Absaugrohr flexibel ausgebildet ist. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen Fig. 1 eine perspektivische Schemaansicht einer erfindungsgemäß gestalteten Absaugvorrichtung sowie Fig. 2 eine ähnliche Vorrichtung wie in Fig. 1 jedoch in anderer Zusammenstellung.
  • Die aus Fig. 1 ersichtliche und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehene Absaugvorrichtung wird in größeren Werkhallen oder Arbeitsräumen verwendet, wo an bestimmten Stellen Dämpfe oder Abgase entstehen, die abgesaugt werden müssen. Insbesondere wird die aus den Zeichnungen ersichtliche Absaugvorrichtung 1 an Arbeitsstellen in einer Werkhalle eingesetzt, wo Schweißarbeiten ausgeführt werden. Die Absaugvorrichtung 1 umfaßt im wesentlichen ein Absaugrohr 2, welches an die nicht näher dargestellte zentrale Absauganlage angeschlossen und zweckmäßigerweise aus einem flexibles Material gebildet ist. An dieses zentrale Absaugrohr 2 können ein oder mehrere Absaugaggregate 3 angeschlossen sein, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel insgesamt sechs Absaugaggregate 3 an das zentrale Absaugrohr 2 angeschlossen sind. Zweckmäßig erfolgt der Anschluß der Absaugaggregate 3 über Steckrohrverbindungen 4 oder Flanschverbindungen, so daß je nach Bedarf eine beliebige Anzahl von Absaugaggregaten 3 mit dem Ansaugrohr 2 in Verbindung gebracht werden können. Dies erfolgt nach dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Anschluß an eine Abzweigleitung 5, die über Rohrschellen mit dem Absaugrohr 2 verbunden ist. In den einzelnen Zweigen der Abzweigleitung 5 können Sperrklappen und dergleichen angeordnet sein. Zweckmäßigerweise sind Sperr- oder Drosselklappen 6 in den einzelnen Absaugrohren 7 der Absaugaggregate 3 angeordnet, so daß je nach Bedarf die Absaugaggregate 3 dem zentralen Absaugrohr 2 zugeschaltet werden können.
  • Den Absaugaggregaten 3 ist ein allgemein mit dem Bezugszeichen 8 gekennzeichnetes Gehäuse zugeordnet, welches- den Arbeitsplatz, an dem die Schweißung vorgenommen wird, einschließt oder umgibt und diesen gegen den übrigen Raum innerhalb der Werkhalle abgrenzt.
  • Dies führt dazu, daß die Absaugaggregate 3 lediglich den abgegrenzten Teilraum der Werkhalle bearbeiten, so daß die Umgebung in der Nachbarschaft der Schweißstelle nicht von den Absaugaggregaten 3 beeinträchtigt wird.
  • Bei dem Gehäuse 8 handelt es sich um ein elementiertes Gehäuse, also ein nach dem Baukastenprinzip aufgebautes Gehäuse, welches beliebig verkleinert oder erweitert werden kann, so daß eine Anpassung an unterschiedliche Arbeitsverhältnisse möglich ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Gehäuse 8 im wesentlichen aus drei Grundelementen aufgebaut ist, nämlich den Deckenelementen 9, den Stützständern 10 und den das Gehäuse seitlich abschließenden Schutzvorhängen 11. An den Ecken der Deckenelemente 9 sind die Stützständer 10 anschraubbar. Je nach Größe des Arbeitsplatzes, der von der Absaugvorrichtung bestrichen werden soll, kann eine entsprechende Anzahl von Deckenelementen 9 zu einer Gehäusedecke zusammengeschlossen werden, wobei hierzu die einzelnen Deckenelemente 9 lediglich miteinander verschraubt werden müssen. Das heißt, daß die Gehäusedecke in beliebiger Weise verkleinert bzw. vergrößert werden kann. Nach Zusammenschließen der einzelnen Deckenelemente 9 sind lediglich an den Ecken der Gehäusedecke die Stützständer 10 anzuschrauben und die Schutzvorhänge 11 einzuhängen.
  • Wie aus Fig. 1 hervorgeht, weist ein Deckenelement 9 einen Stützrahmen 12 auf, der aus miteinander verschweißten Profilträgern, zweckmäßigerweise Hohlprofilträgern, gebildet ist. Über diese Stützrahmen 12 können die Deckenelemente 9 mittels Schraubverbin-Jungen 13 zu großflächigen Gehäusedecken zusammengeschlossen werden. Gehäuseaußenseitig sind die Deckenelemente 9 durch dünne Platten aus Kunststoff oder Blech abgedeckt, wobei es zweckmäßig ist, wenn diese Platten 14 mit dem Stützrahmen 12 verschraubt sind.
  • Zweckmäßigerweise in der Mitte eines jeden Deckenelements 9 ist eine öffnung 15 freigelassen, über welche die Absaugaggregate 3 angeordnet oder in welche die Absaugaggregate 3 eingesetzt sind. Es isl- zweckmäßig, wenn die Absaugaggregate 3 mit den entsprechenden Deckenelementen 9 befestigt, insbesondere verschraubt sind.
  • Wie bereits ausgeführt, sind an den Ecken einer Gehäusedecke die Stützständer 10 angeordnet, über welche die Gehäusedecke gegenüber dem Boden der Werkhalle abgestützt ist. Zweckmäßigerweise sind an den unteren Enden der Stützständer 10 Laufrollen 16 vorgesehen, so daß die Absaugvorrichtung 1 nach Beendigung des Schweißvorganges für den Transport schwerer Schweißwerkstücke zur Seite yesclloberl werden kann. Diese Verfahrbarkeit ist auch deswegen von Vorteil, weil hierdurch ein Verschieben des Gehäuses zu anderen Arbeitsplätzen innerhalb der Werkhalle möglich ist, ohne daß eigens das Gehäuse demontiert und an der entsprechenden Arbeitsstelle erneut montiert werden muß.
  • An den Rändern der Deckene)enente 9 sind umlaufend Schienen 17 ausgebildet, an welchen die einzelnen Bahnen der SchutzvorhXnge 11 geführt sind. Die Schutzvorhänge 11 können an ihren Seitenrändern Druckknopfverbindungen oder Reißverschlüsse aufweisen, so daß die einzelnen Bahnen fest aneinandergeschlossen werden können. Von besonderem Vorteil ist es in diesen Zusammenhang, daß die Schienen umlaufend an jedem Deckenelement 9 ausgebildet sind, weil hierdurch ein erstelltes Gehäuse in sehr einfacher Weise durch Verschieben der Schutzvorhänge entsprechend den vorhandenen Deckenelementen 9 in einzelne Arbeitseinheiten oder abgetrennte Abteilungen unterteilt werden kann. Dadurch ist es möqlich ein etwa nur ein Deckenelement 9 umfassendes Unterabteil abzuyrenzen oder aber etwa zwei Deckenelemente 9, je nach Größe des Arbeitsplatzes,zu einem Unterabteil zusammenzufassen. Zweckmäßigerweise sind die Schutzvorhänge aus einem transparenten Material hergestellt, welches flammhemmend und gegen Funkenflug und Schweißspritzer widerstandsfähig ist.
  • Wie aus Figur 1 weiter ersichtlich, erstrecken sich die Schutzvorhänge 11 über eine geringere Länge als die Länge der Stützständer 10, so daß ein Spalt zwischen dem Boden der Werkhalle und dem unteren Ende des Schutzvorhanges 11 verbleibt. Dieser Spalt erlaubt bei geschlossener Außenhaut des Gehäuses eine Luftzirkulation aus der dem Gehäuse benachbarten Hallenumgebung, so daß das Gehäuse stets mit Frischluft versorgt ist.
  • Um sicher zu stellen, daß mit den Antriebsaggregaten auch jede kleinste Ecke des Gehäuses bestrichen wird, also keine sogenannten toten Räume innerhalb des Gehäuses entstehen, sind in den Deckenelementen 9 Luftschlitze 18 vorgesehen, welche sich zweckmäßigerweise über die Länge der einzelnen Deckenelemente 9 erstrecken.
  • Hierdurch wird der durch jedes Absaugaggregat 3 erzeugte Sog entsprechend gleichmäßig über das gesamte Deckenelement 9 aufgeteilt.
  • Da die Ansaugwirkung im unmittelbaren Bereich der Antriebsaggregate 3 am größten ist, sind die Luftschlitze 17 in ihrer Breite veränderbar, wobei die Schlitzbreite gegen den Rand der Deckenelemente 9 hin zunimmt. Das heißt, daß zweckmäßigerweise der Öffnungsquerschnitt der Luftschlitze in der unmittelbaren Umgebung der.Antriebsaggregate 3 kleiner als in den weiter entfernten Bereichen ist. Dies bewirkt eine sehr gleichmäßige Absaugung.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform werden die Luftschlitze 18 durch mehrere nebeneinander am Stützrahmen 12 befestigte Windleitbleche 19 gebildet. Die Windleitbleche sind U-förmig gebogen, wobei die U-Schenkel,wie aus der Zeichnung deutlich ersichtlich ist, nach außen geneigt sind. Dies führt dazu, daß durch benachbarte U-Schenkel ein Lüftungskanal 20 gebildet wird, dessen Öffnungsquerschnitt zur Gehäuseinnenseite zunimmt, so daß eine Kanalwirkung entsteht. Die unterschiedliche Schlitzbreite, welche abhängig von der Entfernung zum Antriebsaggregat 3 zunehmen soll, kann durch einen entsprechenden Zuschnitt der Windleitbleche 19 erfolgen. Zweckmäßig ist es aber, benachbarte Windleitbleche 19 schräg zueinander zu stellen, so daß die Ränder der Bleche 19 zueinander divergieren und somit die Schlitzbreite von einem Seitenrand zum anderen kontinuierlich zunimmt. Wenn dann jeweils Paare von Windleitblechen 19 derart angeordnet werden, daß die entsprechenden Luftschlitze 18 bzw. Luftkanäle 20 umgekehrt divergieren, wird im Mittel ein guter Ausgleich der über das Absaugaggregat 3 bedingten Absaugwirkung erreicht. Es ist zweckmäßig, wenn in den Windleitblechen Langlöcher vorgesehen sind, durch welche die Befestigungsschrauben greifen, da hierüber die Breite der Luftschlitze 18 bzw. der Luftkanäle 20 entsprechend der Saugleistung der Absaugaggregate 3 eingestellt und verändert werden kann. Diese Einstellung ist deswegen zweckmäßig, weil hierdurch unterschiedlichen Verhältnissen in einzelnen durch Schutzvorhänge 11 bewirkten Unterabteilungen des Gehäuses Rechnung getragen werden kann.
  • Gemäß Fig. 2 sind die aus Fig. 1 ersichtlichen zusätzlichen Deckenelemente 9 abmontiert, so daß die Absaugvorrichtung 1 lediglich noch zwei Deckenelemente 9 a und 9 b umfaßt, wobei jedem Deckenelement ein Antriebsaggregat 3 zugeordnet ist, welches mit dem entsprechenden Deckenelement verschraubt ist. Je nach Art der zu verschweißenden Werkstücke läßt sich somit das Gehäuse reduzieren, so daß nurmehr ein entsprechend kleiner Raum von der Absaugvorrichtung bestrichen werden muß. hierdurch vergrößert sich der Wirkungsgrad der Heizung einer Werkhalle wesentlich. Unterschiedlich zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind in Fig. 2 die Luftschlitze bzw. Luftkanäle 20 durch benachbarte Windleitbleche 19 gebildet, die L-förmig gebogen sind, wobei ein stumpfer Winkel zwischen den L-Schenkeln vorgesehen ist. Die Stützflächen 21 der Windleitbleche 19 überlappen sich gegenseitig geringfügig, so daß dort keine Luftschlitze gebildet werden. Die Verstellung der Windleitbleche 19 erfolgt auch hier zweckmäßigerweise über Langlöcher in den Stützflächen 21, so daß die Schlitzbreite entsprechend eingestellt werden kann.
  • Anstelle einer Befestigung der Antriebsaggregate 3 an den entsprechenden Deckenelementen 9 ist es auch zweckmäßig lediglich ein Antriebsaggregat 3 vorzusehen, welches über einen zeichnerisch nicht festgehaltenen Saugrohrarm an einem Drehgelenk des Absaugrohrs 2 angeschlossen ist, so daß das Antriebsaggregat 3 zu den einzelnen Öffnungen 15 in den Deckenelementen 9 geschwenkt werden kann.
  • Zusammenfassend wird nach der Erfindung eine elementierte Absaugvorrichtung 1 geschaffen, welche die Absaugung auf bestimmte Bereiche innerhalb einer Werkhalle über ein an das Absaugrohr 2 angeschlossenes haubenartiges Gehäuse begrenzt, wobei das elementierte Gehäuse im Baukastenprinzip aus drei Grundelementen, nämlich Deckenelement, Stützständer und Schutzvorhängen aufgebaut ist, so daß durch beliebiges Aneinanderanschließen der Grundelemente eine entsprechende Anpassung der Absaugvorrichtung 1 an unterschiedliche Arbeitsverhältnisse schnell und einfach möglich ist.
  • x oder stoßen aneinander an Leerseite

Claims (23)

  1. Absaugvorrichtung für insbesondere schweißungsbedingte Abgase und Dämpfe in Werkhallen oder dergleichen Patentansprüche Absaugvorrichtung für insbesondere schweißungsbedingte Abgase und Dämpfe in Werkhallen oder dergleichen großen Arbeitsräumen, mit mindestens einem im Bereich der Schweißstelle anordbaren Absaugaggregat, gekennzeichnet durch, ein dem oder den Absaugaggregat(en) (3) zugeordnetes, die Schweißstelle haubenartig einschließendes und baukastenartig aufgebautes Gehäuse.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse durch einen Bausatz bestehend im wesentlichen aus mindestens einem Dsckenelement (9), Stützständern (10) für das Deckenelement und am Deckenelement randseitig aufhängbaren Schutzvorhängen (11) für den seitlichen Abschluß des Gehäuses gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke des Gehäuses aus mehreren Deckenelementen (9) zusammensetzbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseinnere mittels an den Deckenelementen (9) aufgehangte Schutzvorhänge (11) in einzelne Abteilungen unterteilbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Deckenelement (9) ein Absaugaggregat (3) zugeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Absaugaggregate (3) des Gehäuses mittels Steckrohr- oder Flanschverbindungen an ein gemeinsames Absaugrohr (2) oder Absaugzweigleitung (5) angeschlossen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansaugrohr eines jeden Absaugaggregats (3) eine Drosselklappe (6) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement (9) aus einem rechteckförmigen Stützrahmen (12) aus Profilträger zusammengesetzt ist, welcher mit Platten (14) aus Blech oder Kunststoff nach außen hin abgedeckt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckenelement (9) eine Öffnung (15) zur Aufnahme des Absaugaggregats (3) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Absaugaggregat (3) mit dem Deckenelement (9) verschraubt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Gehäuseaußenseite abgedeckte Deckenelement (9) zum Gehäuseinneren führende Luftschlitze (18) aufweist, die sich im wesentlichen über die Länge des Deckenelements (9) erstrecken.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbreite von der Mitte des Deckenelements (9) zum Rand des Deckenelements zunimmt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbreite einstellbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftschlitze (18) durch nebeneinander angeordnete Windleitbleche (19) gebildet sind, welche an den Profilträgern befestigt sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Windleitbleche unter einem stumpfen Winkel zu einer L-förmigen Querschnittsform gebogene Bleche sind, wobei Paare dieser Bleche mit ihren Schrägflächen derart aneinandergestellt sind, daß durch die Schrägflächen Luftabzugskanäle (20) gebildet sind, deren Öffnungsquerschnitt zum Gehäuseinneren zunimmt, wobei sich die Stützflächen (21) der Bleche überdecken oder aneinanderanstoßen.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Windleitbleche (19) U-förmig gebogene Bleche sind, deren U-Schenkel schräg nach außen geneigt sind.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß zugeordnete Paare von Windleitblechen (19) derart ausgebildet oder auf den Trägern des Deckenelements (9) befestigt sind, daß der durch die Bleche begrenzte Luftabzugskanal (20) in Längsrichtung von einem Rand des Deckenelements (9) zum anderen Rand divergiert,wobei benachbarte Paare der Windleitbleche umgekehrt zueinander divergieren.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Windleitbleche (19) zum Verstellen der Schlitzbreite Langlöcher (21) aufweisen, durch welche Schrauben zur Befestigung der Windleitbleche (19) am Deckenelement (9) greifen.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rändern eines jeden Deckenelements (9) umlaufend Schienen (17) zum Aufhängen der Schutzvorhänge (11) angeordnet sind.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Stützständerlänge größer als die Länge der Schutzvorhänge (11) ist, derart, daß zwischen Gehäuseboden und Schutzvorhang (11) ein Luftspalt erb1eibt.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Ecken der Gehäusedecke montierten Stützständer (10) am unteren Ende mit Laufrollen (16) versehen sind.
  22. 22. Vorrlchtung nach einem der torhergthenden Ansprtiche dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzvorhänge (11) Druckknöpfe oder Reißverschlüsse aufweisen, so daß benachbarte Bahnen der Schutzvorhänqe (11) verbindbar sind.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer Gehäusedecke lediglicll ein Absaugaggregat (3) zugeordnet ist, welches über einen Saugrohrarm am Drehgelenk eines zentralen Absaugrohrs (2) angelenkt ist, so daß es über die Absaugöffnungen (15) verschiedener Deckenelemente (9) schwenkbar ist.
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