DE3041961C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Metallfolie aus einer ferritischen,
aluminiumhaltigen Edelstahllegierung, ein Verfahren
zur Herstellung einer solchen Metallfolie sowie ihre Verwendung
zur Herstellung eines katalytischen Kraftfahrzeug-
Auspuffgas-Konverters vom Monolithtyp. Insbesondere betrifft
die Erfindung die Herstellung einer FeCrAlY-Folie, die mit
einer Aluminiumoxidbeschichtung verbunden werden kann, und
die zur Ausbildung eines katalytischen Konverters vom Monolithtyp
geeignet ist.
Katalytische Konverter vom Monolithtyp sind zur Behandlung
von Kraftfahrzeugabgasen bekannt, um die Emission von
Schadstoffen zu reduzieren. Der Monolith-Konverter umfaßt
typischerweise ein extrudiertes zylindrisches Keramikbauelement
mit einer Vielzahl von Axialdurchlässen mit quadratischem
Querschnitt, die honigwabenartig angeordnet sind.
In den Durchlaßflächen befindet sich ein Edelmetallkatalysator,
beispielsweise ein Gemisch aus Pt/Pd/Rh, und dieser
Katalysator reagiert mit den Abgasen, die hindurchgeleitet
werden. Ein ähnliches Konverterbauelement wird aus einer
kalt gewalzten Metallfolie mit einer katalysatorgetränkten
Keramikbeschichtung gebildet. Die Folie ist gewellt, und
es wird ein einzelner Wickel daraus gebildet, wobei die
Wellungen die gasleitenden Durchlässe bilden. Im Vergleich
zum Monolith ergeben sich bei dem Folienwickel wesentlich
dünnere Wände, so daß eine Steigerung der Flächengröße der
katalysatortragenden Oberfläche pro Volumeneinheit und
damit eine Verbesserung der Konverterwirksamkeit möglich
ist.
Die Folie für den Konverter besteht normalerweise aus einer
hochtemperatur-korrosionsfesten, aluminiumhaltigen, ferritischen
Legierung. Als bevorzugte Legierung wird eine solche
mit 15 bis 25 Gew.-% Chrom, 3 bis 6 Gew.-% Aluminium,
0,3 bis 1,0 Gew.-% Yttrium und Rest Eisen verwendet. Diese
normalerweise als FeCrAlY-Legierung bezeichnete Legierung
ist im Handel als kalt gewalzte Folie erhältlich. Diese
Folie wird typischerweise durch Erhitzen in Luft auf
1000° C für 1 bis 24 Stunden vorbehandelt, so daß eine dünne,
gut haftende Oxidoberflächenschicht entsteht, die die
darunter befindliche Legierung vor weiterer Oxidation während
des Einsatzes bei hohen Temperaturen schützt. Die
Schutzschicht besteht vornehmlich aus Alpha-Aluminiumoxid
und enthält einen geringen Anteil von Yttriumoxid, wodurch
die Adhäsion der Oxidschicht an dem Legierungssubstrat verbessert
wird. Bei Untersuchung mit einem Raster-Elektronenmikroskop
zeigt sich eine Oberfläche der Schutzschicht, die
im wesentlichen eben ist, die jedoch auch Knötchen enthalten
kann.
Die Oxidschutzschicht ist jedoch als Katalysatorträger nicht
zufriedenstellend. Aus diesem Grund wird die oxidierte Folie
mit einer wäßrigen Aluminiumoxid-Dispersion beschichtet
und ausgeheizt, so daß sich eine Beschichtung aus Gamma-Aluminiumoxid
mit hoher Oberfläche bildet, und diese wird
mit dem Katalysator getränkt. Die aufgetragene Aluminiumoxidschicht
ergibt eine große Zahl von Anlagerungsstellen
für das Katalysatormetall und verringert die schädlichen
Einflüsse mancher Bestandteile des Auspuffgases auf die
Wirksamkeit der Katalysatorstoffe. So wird in der
US-PS 39 20 583 ein selbsttragendes Substrat für Katalysatorsysteme
beschrieben, das aus einer ferritischen, aluminiumhaltigen
Edelstahllegierung, die vorzugsweise bis zu
15% Chrom, 0,5 bis 12% Aluminium, 0,1 bis 3% Yttrium und
Rest Eisen enthält, hergestellt ist, in Luft erhitzt wird,
um eine schützende Aluminiumoxidschicht zu bilden, bevor das
Substrat mit dem Aluminiumoxidgel beschichtet und in Luft
auf 1000° C erhitzt wird.
Wenn der aus einem solchen Folienwickel bestehende Konverter
in ein Kraftfahrzeug-Auspuffsystem zur Behandlung der
Abgase aufgenommen wird, tritt ein Absplittern der katalysatorhaltigen
Beschichtung auf. Dieses Problem rührt grundsätzlich
von der schlechten Adhäsion der aufgetragenen
Aluminiumoxidschicht an der Oxidschutzschicht her. Teilweise
ergibt sich eine schlechte Adhäsion wegen der Glattheit der
Schutzschichtfläche, die keinen zufriedenstellenden Griff
oder keine zufriedenstellende Verankerung für die aufgetragene
Schicht ergibt. Aus diesem Grunde bricht oder blättert
die aufgetragene Schicht ab, wenn der Konverter mechanischen
Vibrationen und zyklischen Temperaturbeanspruchungen ausgesetzt
wird, Bedingungen, die typischerweise beim Einsatz
in Kraftfahrzeug-Auspuffsystemen auftreten. Die zyklischen
Temperaturverläufe zwischen Umgebungstemperatur und Abgastemperatur
erweisen sich besonders schädlich wegen der unterschiedlichen
thermischen Ausdehnung der Legierung und der
Aluminiumoxidbeschichtung. Dadurch tritt ein Absplittern der
Beschichtung auf, und der Konverterbetrieb wird verschlechtert.
In der US-PS 39 69 082 wird ein katalytischer Auspuffgaskonverter
beschrieben, bei dem der Katalysatorträger aus
einer FeCrAlY-Legierung besteht. Die Metallfolie aus dieser
Legierung wird vor dem Aufbringen des katalytischen Materials
zunächst in Luft auf etwa 1000° C erhitzt. In ähnlicher
Weise wird der Katalysatorträger gemäß der US-PS 40 96 095
vorbehandelt, bevor er beschichtet wird. Bei diesen Verfahren
bilden sich keine Oxidschutzschichten mit ausreichend
guter Adhäsion.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Metallfolie
der eingangs genannten Art mit einer Oberfläche zu schaffen,
die eine gute Adhäsion zu darauf aufgebrachten Beschichtungen
hat, so daß diese nicht abblättern. Ferner wird ein
Verfahren zur Herstellung solcher Metallfolien sowie deren
Verwendung zur Herstellung eines katalytischen Konverters
vom Monolithtyp vorgeschlagen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die in Patentanspruch 1 angegebene
Metallfolie vorgeschlagen. Die mit dicht nebeneinander
angeordneten Oxidwhiskern bedeckte Oberfläche weist eine
verbesserte Haftwirkung zu einer auf ihr aufgebrachten Keramik-
oder anderen Beschichtung auf.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine katalysatorgetränkte
Aluminiumoxidbeschichtung auf die whiskerbedeckte Folie aufgebracht
wird, um eine abblätterfeste beschichtete Folie zu
bilden, die zur Herstellung eines katalytischen Konverters
vom Monolithtyp geeignet ist.
Ein Verfahren zur Herstellung der Metallfolie, deren Oberfläche
mit dicht nebeneinander angeordneten Oxidwhiskern
bedeckt ist, ist in Patentanspruch 7 angegeben.
Durch das Metallschälen und Erhitzen in einem sauerstoffhaltigen
Gas wächst eine eng anhaftende Schutzoxidschicht
auf, die Oxidwhisker mit großem Höhen-Breiten-Verhältnis
enthält. Die Whisker bedecken im wesentlichen die gesamte
Folienoberfläche und verbessern die Verbindung mit einer
daraufhin aufgebrachten Beschichtung. Dabei wird vorzugsweise
die whiskerbedeckte FeCrAlY-Folie mit einer auf
Aluminiumoxid basierenden Masse beschichtet und zur Herstellung
eines katalytischen Konverters vom Monolithtyp
mit verbessertem Absplitterwiderstand verwendet.
Bevorzugt wird eine Legierung verwendet, die im wesentlichen
aus 15 bis 25 Gew.-% Cr, 3 bis 6 Gew.-% Al,
0,3 bis 1 Gew.-% Y und Rest Fe besteht. Ein allgemein
zylindrischer Knüppel (im folgenden Barren genannt) dieser
Legierung wird gedreht, und dabei wird ein axial gerichtetes
Schneidwerkzeug auf die Umfangsfläche hin gerichtet,
so daß kontinuierlich ein dünner Metallstreifen
abgeschält wird. Beim Abschälen wird der Streifen von der
Barrenfläche mit kontrollierter Spannung abgezogen, um
die Folie zu bilden, die eine irreguläre und stark kalt
verformte Fläche besitzt. Die abgeschälte Folie wird danach
in einem freien Sauerstoff enthaltenden Gas, vorzugsweise
in Luft, erhitzt, um die Oxidwhisker auf der Folienfläche
wachsen zu lassen. Eine Oxidation bei einer Temperatur
zwischen 870° C und 930° C während 8 Stunden oder
mehr bedeckt die Folienoberfläche im wesentlichen mit einer
Schutzschicht, die aus Oxidwhiskern mit vorzugsweise
hohem Verhältnis von Höhe zu Breite bestehen. Die sich
ergebende Whiskertopographie der Oxidschicht auf der geschälten
und behandelten FeCrAlY-Folie der erfindungsgemäßen
Art kann eine nachfolgend aufgebrachte Schicht mit
verbesserter Adhäsion binden.
Eine bevorzugte Anwendung der whiskerbedeckten Folie nach
der vorliegenden Erfindung
besteht in der Herstellung eines katalytischen
Kraftfahrzeugkonverters vom Monolith-Typ mit verbessertem
Abblätterwiderstand. Die Folie ist gewellt und wird zu
einem zylindrischen Wickel geformt. Eine Schicht auf
Aluminiumoxidbasis wird auf die whiskerbedeckte Fläche
aufgebracht und mit einem Edelmetallkatalysator getränkt.
Der sich ergebende beschichtete Folienaufbau wird zur
Abgasbehandlung in ein Kraftfahrzeug-Auspuffsystem eingebaut.
Eine wichtige Eigenschaft der bevorzugten Ausführung der
erfindungsgemäßen Metallfolie besteht darin, daß die
Oxidwhisker auf einer geschälten Metallfolie aufwachsen.
Es soll keine Beschränkung auf eine besondere
Theorie beabsichtigt werden, jedoch wird angenommen, daß
die intensive plastische Verformung des Metalls durch
das Schneidwerkzeug eine Vielzahl von Fehlstellen vom
Versetzungstyp im Metallaufbau hervorruft,
einschließlich einer dichten Bestückung dieser Fehlstellen
an der Folienoberfläche. Die Oberflächenmetallfehlstellen
schaffen Aufbaufehlstellen in der sich zunächst an der
Folie bildenden Oxidschicht. Unter geeigneten Umständen
bilden diese Oxidfehlstellen leicht zu beschreitende
Diffusionswege durch die anfangs entstehende Oxidschicht,
längs derer aus der Legierung stammende Aluminiumionen
schnell zur Oberfläche hin wandern. Der sich ergebende
Fehlstellen-lokalisierte Aufbau von Aluminiumoxid an der
Oberfläche bildet dann die genannten Whisker. Wegen der
dicht an dicht vorhandenen Oberflächendefekte wird die
so behandelte Schälfolie im wesentlichen mit Oxidwhiskern
bedeckt. In bemerkenswertem Gegensatz hierzu besitzt auf
herkömmliche Weise hergestellte kalt gewalzte FeCrAlY-Folie
relativ wenige Oberflächendefekte und bildet bei
Erhitzung in Luft eine bemerkenswert glattere Oxidtopographie
aus. Auch bei Behandlung mit der bevorzugten Whiskerbildungs-
Oxidationsbehandlung in der erfindungsgemäßen Weise zeigt
eine kalt gewalzte Folie, wenn überhaupt, nur gelegentliche
Whiskerbildungen.
Nach der Behandlung sind beide Oberflächen der geschälten
Folie vorzugsweise mit Oxidwhiskern mit hohem Höhen-Breiten-Verhältnis
bedeckt. Es ist jedoch mikroskopisch
ein Unterschied der Whiskertopographie an den entgegengesetzt
liegenden Seiten zu beobachen, der, wie angenommen
wird, von dem Metallschälverfahren herrührt. Während
des Metallschälvorganges wird das Metall in der Nähe
des Schneidwerkzeuges durch Zugbeanspruchung deformiert,
während die freie Oberfläche, die vom Schneidwerkzeug entfernt
liegt, durch Druckkräfte verformt wird. Dieser Unterschied
der Metallbearbeitung ergibt einen Unterschied
der Art der Oberflächenfehlstellen und dadurch einen
Unterschied beim Wachsen der Whisker. Es hat sich herausgestellt,
daß auf den mit Druckspannung beaufschlagten
Flächen wesentlich größere Whisker entstehen im Vergleich
zu den mit Zugspannung beaufschlagten Flächen. Die mit
Zugspannung beaufschlagte Fläche zeigt mehr einzelne
kleinere Blätter pro Flächeneinheit; beide Flächen sind
im wesentlichen mit Whiskern mit hohem Höhen-Breiten-Verhältnis
versehen. Trotz der
im Mikroskop zu erkennenden Unterschiede der an den beiden
Oberflächen entstandenen Whisker sind beide Flächen in der
Lage, zufriedenstellend eine aufgebrachte Schicht zu binden
und die Adhäsion zu verbessern im Vergleich zu einer glatten
Oxidschicht-Oberfläche.
Das Wachstum der Whisker wird auch durch die Behandlungstemperatur
der Folie und die Behandlungszeit beeinflußt.
Für die bevorzugte, Yttrium enthaltende Legierung zeigt
sich, daß Whisker mit hohem Höhen-Breiten-Verhältnis durch
Erhitzen in Luft auf Temperaturen zwischen 870° C und 930° C
erhalten werden. Eine Behandlung von minimal 8 bis etwa
12 Stunden reicht aus, um die Folienfläche zu bedecken, wobei
sich bei längeren Zeiten allgemein größere Whisker ergeben.
Wenn auch zur Verbesserung der Adhäsion für die aufgebrachte
Schicht Whisker mit großem Höhen-Breiten-Verhältnis bevorzugt
werden, ergeben sich doch brauchbare Whiskertopographien
bei Oxidierung mit 950° C bis 850° C oder noch geringeren
Temperaturen während mindestens einer halben Stunde oder
etwas länger, je nach Temperatur. Bei Oxidationstemperaturen
von über 950° C erfolgt kein Aufwachsen von Whiskern, und
es ergibt sich eine glatte Oxidschicht. Diese Temperaturgrenze
wird der Anwesenheit von Yttrium zugeschrieben.
Gleichartige Legierungen ohne Yttrium erlauben ein Whiskerwachstum
auch bei Temperaturen über 950° C-
Es ist nicht notwendig, daß die Whisker von Anfang an aus
einer blanken Metalloberfläche herauswachsen. Die Whisker
werden auch genügend ausgebildet, wenn die Oberfläche zuerst
leicht bei Temperaturen oxidiert wird, die niedriger sind
als die zum Whiskerwachstum als notwendig angesehenen
Temperaturen. So kann die abgeschälte Folie zunächst in
Luft angelassen werden und noch weitere Behandlung erfahren,
bevor die Whisker-Aufwachsbehandlung erfolgt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung
wird die bevorzugte, mit Whiskern bedeckte und geschälte
FeCrAlY-Folie mit einer Aluminiumoxidschicht bedeckt,
die dann wieder mit einem Edelmetall-Katalysator getränkt
oder imprägniert wird. Die entstehende Folie wird dann
in der erforderlichen Weise so gewickelt, daß ein monolithartiger
katalytischer Konverter für Kraftfahrzeugverwendung
entsteht. Die Rauhigkeit der mit Whiskern versehenen Oberfläche
der Oxid-Schutzschicht verbessert die Adhäsion der
aufgebrachten Schicht wesentlich und beseitigt die
Absplitterprobleme, die bei Oxidschichten mit den sonst
typischen glatten oder mit Knötchen durchsetzten Oberflächen
auftreten. Dazu ergibt die Whiskertopographie die Möglichkeit,
eine stärkere Beschichtung mit einer Vielzahl von
Katalysatoranlagerungsstellen zu halten. Zusätzlich zu
den durch die Whisker erzielten Vorteilen ergibt sich auch
noch ein wirtschaftlicher und technischer Vorteil durch
die Erfindung durch das Metallschälen zur Bildung der Folie.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
beispielsweise näher erläutert; in der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Querschnittsdarstellung
einer Vorrichtung zum Abschälen einer Metallfolie,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils
der Fig. 1 zur Erläuterung des Abschälvorgangs,
Fig. 3 eine graphische Darstellung mit der Oxidationszeit
als Abszisse und der Oxidationstemperatur
als Ordinate, mit eingetragenen Bereichen des
Whisker-Wachstums nach der Erfindung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Folienwickels
für einen katalytischen Kraftfahrzeugkonverter
vom Monolith-Typ,
Fig. 5 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung von Oxid-Whiskern, die sich auf
einer durch Druckkräfte beeinflußten Fläche
einer abgeschälten FeCrAlY-Folie gebildet
haben, die 24 Stunden bei 900° C an Luft
oxidiert wurde,
Fig. 6 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung von Oxid-Whiskern, die sich auf
einer zugspannungsbeeinflußten Oberfläche
einer abgeschälten FeCrAlY-Folie gebildet
haben, die 24 Stunden bei 900 °C an Luft
oxidiert wurde,
Fig. 7 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung einer nicht-oxidierten druckspannungsbeeinflußten
Fläche einer geschälten
FeCrAlY-Folie,
Fig. 8 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung einer unoxidierten zugspannungsbeeinflußten
Oberfläche einer geschälten FeCrAlY-Folie,
Fig. 9 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung von Oxid-Whiskern, die sich auf
einer kalt gewalzten FeCrAlY-Folie gebildet
haben, die 24 Stunden bei 900° C an
Luft oxidiert wurde,
Fig. 10 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung einer Oxidoberfläche, die sich auf
einer zugspannungsbeeinflußten Oberfläche einer
abgeschälten FeCrAlY-Folie nach Oxidierung
während 4 Stunden bei 975° C an Luft gebildet
hat,
Fig. 11 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung der Oxidtopographie, die sich auf
einer zugspannungsbeeinflußten Oberfläche
einer geschälten FeCrAlY-Folie nach Erhitzen
in Luft während 4 Stunden bei 900° C gebildet
hat, und
Fig. 12 eine fotographische Darstellung einer Raster-
Elektronenmikroskopuntersuchung mit 5000-facher
Vergrößerung des sich auf einer zugspannungsbeeinflußten
Fläche einer FeCrAlY-Folie
bildenden Oxidschicht nach 4 Stunden Erhitzen
auf 885° C an Luft.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die
Whisker-bedeckte geschälte FeCrAlY-Folie zum Aufbau eines
katalytischen Konverters vom Monolith-Typ zur Behandlung
von Kraftfahrzeug-Abgasen benutzt. Die bevorzugte Legierung
besteht aus 15 Gew.-% Cr, 4 Gew.-% Al, 0,5 Gew.-% Y, Rest Fe.
Die Legierung besitzt eine ferritische Matrix und eine
feinverteilte Phase, die aus einer intermetallischen Verbindung
YFe₉ besteht. Als Ausgangsprodukt zum Schälen wird
ein hohlzylindrischer Barren mit einer Länge von etwa 7,6 cm
geformt. Die Barrenlänge bestimmt die Folienbreite und
sollte vorzugsweise mindestens gleich der erforderlichen
Axiallänge des Folienwickels sein.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 10 zum Schälen einer FeCrAlY-Legierung
von einem allgemein hohlzylindrischen Barren 12
zur Bildung einer Folie 14. Der Barren ist sicher um eine
durch motorischen Antrieb drehbare Spindel 16 befestigt.
Während des Schälvorgangs wird der Barren 12 um die Achse
15 der Spindel 16 in Uhrzeigerrichtung gedreht, wie durch
den Pfeil 17 angezeigt ist. Die Spindeldrehung wird so
gesteuert, daß eine konstante Geschwindigkeit zum gleichmäßigen
Abschälen von ca. 110 m.min-1 Folienlänge an der
Außenfläche 18 des Barrens 12 eingehalten wird. Um die
konstante Schneidgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten, wird
die Spindel-Drehung so beschleunigt, wie es zum Ausgleich
des abnehmenden Barrendurchmessers beim Abschälen von der
Oberfläche 18 erforderlich ist. Die Spindel 16 ist stabil
in genauer Einstellung gelagert, um irreguläre Bewegungen
zu verhindern, die Schwingungen oder einen wellenförmigen
Streifen hervorrufen könnten. Beim Abschälen von großen
Barren werden der Barren 12 und die Spindel 16 vorzugsweise
gekühlt, um enge Abmessungstoleranzen einzuhalten und
dadurch den Schälvorgang unter genauer Kontrolle zu halten.
Der Kühlvorgang besteht typischerweise aus einem Überfluten
oder Aufsprühen einer Kühlflüssigkeit auf die Außenfläche 18
des Barrens 12.
Ein Schneidwerkzeug 20, das zumindest an der Schneidkante
22 aus Wolframkarbid-Material besteht, ist in einem
Werkzeughalter 24 so angebracht, daß die Schneidkante 22
parallel zur Außenfläche 18 des Barrens 12 liegt. Der
Werkzeughalter 24 ist durch eine (nicht gezeigte) gesteuerte
Antriebseinrichtung in Horizontalrichtung bewegbar, um
das Schneidwerkzeug 20 allgemein zur Achse 15 der Spindel
16 hin zu bewegen. Während des Metallschälvorgangs stellt
der Werkzeughalter 24 das Schneidwerkzeug 20 zu und drückt
die Schneidkante 22 in die Barrenoberfläche 18 hinein. Die
Vorschub- oder Zustellgeschwindigkeit des Halters 24 und
damit der Schneidkante 22 beträgt 0,03 mm
pro Umdrehung des Barrens 12. Da die Barrenumdrehung zur
Aufrechterhaltung einer konstanten Schneid- oder Schälgeschwindigkeit
verändert wird, muß auch die lineare Vorschubgeschwindigkeit
des Halters 24 zeitlich in gleicher
Weise geändert werden, um die Zustellung oder den Vorschub
der Schneidkante 22 zu steuern. Nach dem Schneiden oder
Schälen wird die Folie 14 von der Barrenoberfläche 18 mit
einem vorbestimmten Winkel abgezogen und um eine Führungswalze
26 geleitet.
Die Schälvorrichtung 10 weist noch einen motorisch angetriebenen
Aufwickeldorn 28 auf, der die abgeschälte Folie
14 zu einem Wickel 29 verformt. Die durch den Dorn 28
auf die abgeschälte Folie 14 übertragene Zugspannung
beträgt ca. 413,7 MPa. Die Folienstärke
hängt von der Streifenspannung und dem Vorschub des
Schneidwerkzeugs ab und liegt etwa bei 0,051 mm.
Bei der genannten Spannung und Stärke ergibt sich eine
Geschwindigkeit des abgezogenen Streifens von ca. 61 m.min-1.
Beim Aufwickeln der Folie 14 auf
den motorbetriebenen Wickeldorn 28 wird dessen Drehgeschwindigkeit
so gesteuert verändert, daß die Folie 14 mit
konstanter Lineargeschwindigkeit bewickelt wird.
Zusätzliche Einzelheiten betreffend die Ausrüstung und
den Vorgang beim Abschälen der Metallfolie können aus den
US-PS 33 55 971, 34 60 366 und 36 03 186 entnommen werden.
Der Metallschälvorgang ist vergrößert in Fig. 2 noch einmal
dargestellt, wobei entsprechende Bezugszeichen die gleichen
oder entsprechenden Elemente wie in Fig. 1 bezeichnen.
In Fig. 2 ist die Oberfläche 18 des Barrens 12 als bereits
einem Schälvorgang unterzogene Fläche 30 und eine frisch
aufgeschnittene Fläche 32 dargestellt, wobei nach einer
Umdrehung des Barrens 12 die Fläche 32 die Fläche 30 wird.
Wenn die Schneidkante 22 in die Barrenoberfläche 30
hineinschneidet, erfolgt ein Schervorgang durch Abziehen an der
Abweisfläche 34 des Schneidwerkzeugs 20, wobei diese Scherung
mit vorbestimmter Geschwindigkeit auf plastische Weise
erfolgt. Die Geschwindigkeit, mit der das Metall dem
Schervorgang unterzogen wird, wird durch Regulierung der Schneidtiefe
kontrolliert. Die Schneidtiefe ist nach Fig. 2 gleich
dem Radialabstand 36 zwischen der Oberfläche 30 und dem
strichpunktiert eingezeichneten Schneidkantenweg 38. Bei
der Ausführung beträgt die Schneidtiefe 36 0,03 mm, d. h. gleich
dem Vorschub des Werkzeugs 20 pro Umdrehung des Barrens.
Die Folie 14 wird dann dadurch ausgebildet, daß der
abgescherte Streifen über die Abweisfläche 34 mit einem
vorbestimmten Winkel und einer vorbestimmten Kraft abgezogen
wird. Nach Fig. 2 wird der Streifen in der Richtung des
Pfeils 40 mit einem Winkel von 38° gegenüber dem die
Schneidkante 22 durchsetzenden Radius 42 abgezogen. Die
Zugkraft wird auf die Folie 14 durch den Wickeldorn 28
ausgeübt und beträgt ca. 413,7 MPa. Es ergibt
sich damit eine abgeschälte Folie 14 mit einer Stärke von
ca. 0,051 mm.
Bei dem Metallschälvorgang ergeben sich Unterschiede der
plastischen Verformungskräfte. Die an der Arbeitsfläche
34 anliegende Folienfläche 44 wird durch Zugkräfte verformt,
die durch das Scheren des Metalls längs des Schneidkantenweges
38 hervorgerufen werden. Im Gegensatz dazu wird die
Folienoberfläche 46, die sich von dem Werkzeug 20 entfernt
ausbildet, als freie Fläche unter Druckspannungseinfluß
ausgebildet. Das bedeutet allgemein, daß das Metall an
der Barrenoberfläche 30 unter Druckkrafteinfluß in die
Folienoberfläche 46 umgeformt wird, während das Metall
längs des Schneidkantenweges 38 unter Zugspannungseinfluß
zur Folienoberfläche 44 umgeformt wird. Die Druckspannungsdeformation
ist die strengere Verformung. Wie bereits angeführt
und später weiter erläuter, wird durch diesen Unterschied
das spätere Oxid-Whisker-Wachstum beträchtlich
beeinflußt.
In Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführung wird
die abgeschälte Folie weiter zur Bildung eines Konverters
vom Monolith-Typ verarbeitet. Die abgeschälte Folie wird
zunächst gereinigt, um anhaftende Kühlflüssigkeit zu entfernen.
Dabei wird beispielsweise ein Lösungsmittel wie Petrolether
(z. B. Petrolether mit einem Siedebereich von 149°C bis 202°C)
verwendet und mit Methanol-Ethanol gespült. Die gereinigte
Folie wird eine Minute lang bei
900°C an Luft angelassen. Durch das Anlassen wird die
Duktilität der abgeschälten Folie beträchtlich verbessert,
so daß sie bei den nachfolgenden Konverter-Erzeugungsvorgängen
leichter bearbeitet werden kann. Es kann bei
der sehr kurzen Anlaßbehandlung eine geringe Oxidation
der Schälfolienoberflächen auftreten. Das Anlassen
geschieht jedoch vorzugsweise zu kurz, um die erfindungsgemäßen
Oxid-Whisker auszubilden. Es hat sich auch gezeigt,
daß eine während des Anlassens auftretende Oxidation das
spätere Whiskerwachstum nicht merklich beeinflußt, auch
wenn das Anlassen bei einer Temperatur geschieht, die
sonst ein Whiskerwachstum verhindert.
Um den bevorzugten Konverterträger zu bilden, wird die
angelassene Schälfolie gewellt. Sie wird durch zwei angetriebene
Walzen geleitet, die einander angepaßte Zähnungen
mit einer Höhe von 0,76 mm und einem Schrittwert von 1,8 mm
besitzen. Diese Zähnungen sind in einem Zick-Zack-Muster
so an der Walzenoberfläche angebracht, daß ein Fischgrätmuster
(s. Fig. 4) entsteht. Dabei beträgt der Neigungswinkel
der Zähne bezogen auf die Walzenlängsachse 10°
gegen die Richtung senkrecht zur Folienkante. Während des
Wellvorgangs wird ein üblicher Leichtmetall-Arbeitsschmierstoff
auf die Folie aufgetragen, der nachher durch Benutzung
eines Lösungsmittels, wie z. B. Tetrafluorethylen, abgespült
wird.
Die gewellte Schälfolie wird dann zu dem Monolithaufbau
verarbeitet. Ein Streifen mit einer Länge von ca. 18 m
wird hälftig zurückgeschlagen, so daß die Halbstreifen
parallel zueinander liegen, jedoch die Wellungen
nicht aufeinander passen. Dadurch wird die Folie so
aufeinander zurückgeschlagen, daß die Erhöhungen aufeinanderliegen
und die dazwischenliegenden Vertiefungen offene Durchlässe
bilden. Die so gebogene Folie wird dann in ähnlicher Weise
so aufgewickelt, daß die Wellen nicht aufeinanderpassen.
Dadurch wird der in Fig. 4 dargestellte zylindrische
Wickel 48 gebildet. Dieser Wickel besitzt eine Länge von
ca. 7,6 cm und einen Durchmesser von 12,7 cm,
so daß sich ein Volumen von etwa 983 cm3
bildet. Wie in Fig. 4 gezeigt, bilden die
Wellungen 50 der Folie die Längsdurchlässe 52 für
durchströmendes Gas. Es sind vorzugsweise ca. 70 Durchlässe
pro Quadratzentimeter Oberfläche der Wickelenden 54
vorhanden. Gegenüber der
Längsachse 56 des Wickels 48 bilden die Durchlässe 52
einen Winkel von 10°. Es wird hier darauf hingewiesen,
daß der entstehende katalytische Konverter dieser
Ausführung im wesentlichen die gleiche Form wie der Wickel 48
besitzt und daß die nun folgenden Verarbeitungsschritte in
erster Linie die Folienoberfläche beeinflussen.
Der Folienwickel wird dann zur Bildung der erfindungsgemäßen
Oberflächen-Oxidwhisker behandelt. Der Wickel wird zur
Verminderung der Metall-auf-Metall-Berührung ein wenig gelöst
und in einen Ofen eingesetzt, in dem Luft zirkuliert. Die
Schälfolie wird dann etwa 24 Stunden bei 900°C gehalten,
um die bevorzugten Oxidwhisker auszubilden. Die entstehenden
Whisker sind vergrößert in Fig. 5 und 6 gezeigt. Zum Vergleich
ist die Oberfläche vor aufgetretenem Whiskerwachstum
in Fig. 7 und 8 dargestellt. Die Oberfläche in Fig. 7 ist
die durch Druckkräfte gebildete Oberfläche 46 nach Fig. 2.
Das sich auf dieser Oberfläche bildende Oxid nach Fig. 5
enthält relativ große einzelne Whisker, die zufallsorientiert
sind und im wesentlichen die gesamte Oberfläche bedecken.
Die unter Zugkrafteinfluß verformte Oberfläche 44 in Fig. 2
ist in Fig. 8 abgebildet. Die gewachsenen Oxidwhisker auf
dieser Fläche sind in Fig. 6 dargestellt und es ist zu
sehen, daß es kleinere und gleichförmiger orientierte
Einzelkristalle sind im Vergleich zu den Whiskern auf
der durch Druckkräfte beeinflußten Oberfläche. Diese kleineren
Whisker bedecken ebenfalls im wesentlichen die gesamte
Oberfläche. Es wird angenommen, daß der Unterschied der
entstehenden Whisker direkt von den unterschiedlichen
Verformungskräften während des Metallschälvorgangs herrührt.
Die mit Whiskern versehene Oberfläche wird dann mit einem
Gamma-Aluminiumoxidmaterial beschichtet, das als ein Gel
mit darin enthaltenen Teilchen aufgetragen wird. Das Gel
wird so vorbereitet, daß etwa 3,0 Gew.-% kolloidales
Alpha-Aluminiumoxidmonohydrat Al₂O₃H₂O in Wasser gegeben
wird und daß das Gemisch durch Hinzufügen von Salpetersäure
HNO₃ zur Einstellung des pH-Wertes auf etwa 2,0
stabilisiert wird. Dazu sind etwa 5 ml Säure pro 100 ml
Wasser notwendig. Dem sich ergebenden thixotropen Gel
werden Gamma-Aluminiumoxidpartikel zugegeben. Die bevorzugten
Gamma-Aluminiumoxidpartikel besitzen eine Porosität
von mehr als ca. 1 cm³ Porenvolumen pro Gramm und eine
wirksame Oberfläche von mehr als 100 m²/g. Etwa 70% der
Partikel liegen in einer Größe zwischen 0,074 mm und
0,044 mm und die restlichen Partikel sind kleiner als
0,044 mm. Die Menge der in das Gel eingemischten Partikel
reicht aus, um den sich ergebenden Aluminiumoxidgehalt
auf etwa 90 Gew.-% Gamma-Aluminiumoxid und etwa 10 Gew.-%
im Gel enthaltenes Aluminiumoxid zu bringen. D. h.
einem Gel, das etwa 3,0 g (3,0 Gew.-%) Alpha-Aluminiumoxid-
Monohydrat pro 100 ml enthält, werden 27 g Gamma-Aluminiumoxid-
Partikel zugegeben.
Das Aluminiumoxidgel-Material wird vorzugsweise durch
Aufsprühen auf die Whisker-bedeckte Folienfläche aufgebracht.
Um Zutritt zur Oberfläche für das Aufsprühen zu erhalten,
wird der Wickelaufbau nach der Whiskerwachstums-Ofenbehandlung
aufgewickelt. Es wird zunächst vorzugsweise eine Grundschicht
auf die Folienoberfläche so dick aufgetragen,
wie es ohne Ablaufen oder Abtropfen möglich ist, wobei
diese Grundschicht aus dem erwähnten säurestabilisierten
Aluminiumoxidgel ohne die Gamma-Aluminiumoxidteilchen
besteht. Vor dem Trocknen der Grundschicht wird eine
erste Schicht aus Gel mit Partikeln aufgetragen. Die
Aluminiumoxidschicht wird an Luft bis zum Weißwerden,
typischerweise etwa 15 Minuten lang, getrocknet. Ein
schnelleres Trocknen kann mit einem Heißluftgebläse erzielt
werden. Die so entstehende Schicht besitzt eine
Stärke von ca. 15 µm. Eine zweite und dritte Schicht
des Partikel enthaltenden Gels wird in der gleichen Weise
aufgetragen und getrocknet. Damit entsteht eine Beschichtung
mit einer Stärke von 40 bis 50 µm.
Die nun mit der luft-getrockneten Aluminiumoxidbeschichtung
versehene Folie wird dann wieder aufgewickelt und 4 Stunden
bei 550°C in Luft aufgeheizt. Es ist Vorsorge zu treffen,
um die giftigen NO₂-Dämpfe zu entfernen, die beim Zersetzen
der Säure während des Ausheizens entstehen.
Die Beschichtung aus Gamma-Aluminiumoxid wird dann mit
dem Edelmetallkatalysator getränkt. 250 ml Katalysator
enthaltende Lösung werden dadurch vorbereitet, daß
volumetrisch etwa 1,4 g Tetraamin-Platin-(II)-Chlorid,
0,76 g Tetraamin-Palladium-(II)-Chlorid und 0,22 g
Pentaaminrhodium (III)-Chlorid in Wasser gelöst werden.
Die Gewichte der Aminkomplexsalze entsprechen jeweils
etwa 0,8 g Pt, 0,3 g Pd
bzw. 0,08 g Rh. Die gesamten 250 ml
der Lösung werden gleichmäßig auf die Folie aufgebracht
durch Aufwickeln des Wickels und Durchleiten der Aluminiumoxid-
bedeckten Folien zwischen Schwammkissen, auf welche
die Edelmetallösung mit der erforderlichen Rate zugegeben
wird, wobei die Zugabe genau gesteuert wird. Die nasse
Schicht wird dann dadurch getrocknet, daß der Folienstreifen
zwischen Heißluftdüsen durchgeleitet wird. Die getrocknete
Folie wird dann wieder in den zylindrischen Wickelaufbau
gebracht und vier Stunden bei 550°C in einer Atmosphäre
ausgeheizt, die aus 4 Vol.-% Wasserstoff und 96 Vol.-%
Stickstoff besteht. Durch das Ausheizen werden die Aminkomplexsalze
zerstört und die Edelmetalle in ihren Elementarzustand
reduziert.
Der Schälfolienwickel mit der Katalysator-imprägnierten
Beschichtung ist nun für die Behandlung von Kraftfahrzeugabgasen
geeignet. Zwei eng gewickelte Folienwickel werden
koaxial in einem Gehäuse angeordnet, welches Teil des
Kraftfahrzeugauspuffsystems ist. Die Abgase fließen durch
die fischgrätförmigen Durchlässe im Wickelaufbau und kommen
dadurch in Berührung mit den Edelmetallkatalysatoren, um
die erwünschten Reaktionen einzuleiten. Durch die erfindungsgemäßen
Whisker wird die Adhäsion der Aluminiumoxidbeschichtung
an der Legierungsfolie wesentlich verbessert,
wie sich an der sehr stark verminderten Absplitterung der
Schicht im Gebrauch zeigt. Die Whisker ergeben auch einen
weiteren bedeutenden Vorteil des erfindungsgemäßen Konverters
vom Monolith-Typ. Bei einer bevorzugten Ausführung besitzt
die Gamma-Aluminiumoxidschicht eine Stärke von 40 bis 50 µm.
Das ergibt eine wesentlich stärkere Schicht als bei den
üblichen 10 µm starken Beschichtungen und dadurch wird,
wie angenommen wird, eine Verbesserung des Widerstandes
des Konverters gegen Vergiftung durch die Bleiverbindungen
oder andere Vergiftungsstoffe im Abgas erreicht. Es ist bei
dem verbesserten Konverter vom Monolith-Typ mit den Whiskern
also eine bessere Adhäsion einer stärkeren Gamma-Aluminiumoxidschicht
möglich.
Bei der bevorzugten Ausführung werden die Whisker auf den
stark kalt verarbeiteten Oberflächen der abgeschälten FeCrAlY-
Folie dadurch aufgewachsen, daß die Folie in Luft bei 900°C
während 24 Stunden erhitzt wird. Röntgenstrahlanalyse und
Analyse durch Sekundärionen-Massenspektroskopie zeigen,
daß die Whisker im wesentlichen Alpha-Aluminiumoxidkristalle
sind. Yttrium, Chrom und Eisen sind nur in Spurenmengen
von beträchtlich weniger als 1% vorhanden. Aus
Rasterelektronenmikroskopaufnahmen, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt,
wurde bestimmt, daß die bevorzugt erreichten Whisker in
der Größenordnung 3 μm Höhe besitzen und ein hohes
Verhältnis von Whiskerhöhe zu Whiskerbreite, von beträchtlich
mehr als 1. Eine Whisker-bedeckte Oberfläche wurde auch
mit einer BET-Oberflächenbereich-Analyse ausgewertet. Obwohl
die untersuchte Whisker-bedeckte Oberfläche nicht
vom bevorzugten Typ war, zeigte sie eine Oberflächengröße
von etwa 12 mal der geometrischen Größe. Zum Vergleich kann
angeführt werden, daß die Oberflächengröße einer auf
herkömmliche Art oxidierten Folie etwa 3 mal größer als die
geometrische Größe ist, oder nur ein Viertel der Whisker-bedeckten
Oberflächengröße. Dabei wird angenommen, daß die
Oberflächengröße der bevorzugten Whisker-bedeckten Folie
wesentlich größer als die untersuchte Oberflächengröße ist.
Das genaueste Verfahren zur Bestimmung der Anwesenheit von
Oxidwhiskern an der Oberfläche der FeCrAlY-Folie ist die
Betrachtung mit dem Rasterelektronenmikroskop, wobei sich
Bilder wie Fig. 5 und 6 ergeben. Die Whisker-bedeckte
Oberfläche ist jedoch auch mit anderen Verfahren zu erfassen.
Bei der Vorbereitung einer Probe für das Abtastelektronenmikroskop
wird eine Goldbeschichtung durch Abscheidung aus
der Dampfphase auf die Probenoberfläche normalerweise aufgebracht.
Im goldbeschichteten Zustand erscheint die Whisker-bedeckte
Oberfläche samtschwarz in bemerkenswertem Kontrast
zu dem typischen goldfarbenen Aussehen einer metallischen
oder einer auf herkömmliche Weise oxidierten Folie. Ein
weiteres Anzeichen für die bevorzugten Whisker wird leicht
durch Anbringen eines Klebebandes, wie eines Maskierbandes
an der Oberfläche erreicht. Das Band kann bei der üblicherweise
oxidierten Folie leicht abgezogen werden, verbindet
sich jedoch wesentlich fester mit der Whisker-bedeckten
Oberfläche und zerreißt typischerweise beim Abnehmen. Bei
Beschriften mit einem Filzstift mit feiner Spitze verteilt
sich das Markierungszeichen bei der Whisker-bedeckten
Oberfläche nach außen und bildet einen Klecks, im Gegensatz
zu den scharf begrenzten Markierungen, die ein solcher
Stift auf einer auf herkömmliche Weise oxidierten Folie
hinterläßt.
Bevorzugterweise werden erfindungsgemäß die Oxidwhisker auf
einer geschälten Folie aufgewachsen. Sowohl die zugspannungsbeeinflußten
wie die druckspannungsbeeinflußten Oberflächen
der Schälfolie besitzen eine große Dichte von Metallstruktur-Fehlstellen,
die Ausgangspunkte für das Aufwachsen von
Whiskern ergeben. Es ist keine spezielle Vorbehandlung
außer dem Reinigen notwendig. Ein gutes Aufwachsen von
Whiskern wird auch dann festgestellt, wenn die Folie
Vorbehandlungen unterzogen wird, deren Umstände normalerweise
einem Whiskerwachstum nicht förderlich sind, wie beispielsweise
die anfängliche Anlaßbehandlung bei der bevorzugten
Ausführung. Im Gegensatz dazu tritt dasselbe Ausmaß von
Whiskerwachstum nicht bei den handelsüblichen kalt gewalzten
FeCrAlY-Folien auf, auch wenn sie auf erfindungsgemäße
Weise oxidiert werden. Fig. 9 zeigt eine Oxidschicht, die
auf kalt gewalzter FeCrAlY-Folie gebildet wurde bei einem
Aufheizen in Luft bei 900°C während 24 Stunden ohne irgendeine
spezielle Vorbehandlung. Die kalt gewalzte Oberfläche
in Fig. 9 ist typisch für die handelsübliche Folie. Bei
diesem Experiment werden nur gelegentlich willkürlich ausgerichtete
Whiskerkristalle gebildet, die durch glatte Bereiche
von normalem Oxid mit Knoteneinschlüssen getrennt sind.
Das Oxidwhiskerwachstum ist, wie bereits bemerkt, grundsätzlich
von der Oxidationstemperatur und der Verweilzeit bei dieser
Temperatur abhängig. Die Beziehung zwischen Whiskerwachstum
und Oxidationsbedingung ist allgemein für eine Yttriumhaltige
Legierung in Fig. 3 dargestellt. Bezeichnenderweise
wird kein Whiskerwachstum bei einer Yttrium-haltigen Legierung
beobachtet, die mit einer Temperatur von mehr als etwa
950°C behandelt wird (Bereich A in Fig. 3). Es wird die
Theorie vertreten, daß bei diesen höheren Temperaturen
die Yttrium-Ionen mit den Aluminiumionen zu der Folienoberfläche
wandern. Die größeren Yttrium-Ionen sperren die
Durchgänge in der Oxidschicht und verhindern dabei die
Wanderung der Aluminium-Ionen, die zur Bildung der Whisker
erforderlich ist. Es ergibt sich dann eine Oberfläche nach
Fig. 10. Hier wurde eine Schälfolie 4 Stunden lang in Luft
bei 975°C oxidiert. Die Oxidschicht enthält geringfügige
Knötchen, die bloße Hügel darstellen im Vergleich zu den
gebirgig anmutenden Whiskern in Fig. 5 und 6. Im Vergleich
mit der erfindungsgemäßen mit Whiskern bedeckten Oberfläche
ist die mit Knötchen bedeckte Oxidschicht nach Fig. 10
zu glatt, um auf annehmbare Weise eine aufgetragene Keramikbeschichtung,
wie die bevorzugte Aluminiumoxidbeschichtung,
zu halten.
Allgemein werden die erfindungsgemäßen Whisker dadurch
zum Wachsen gebracht, daß die geschälte FeCrAlY-Folie
bei etwa 950°C oder weniger während einer genügend langen
Zeit oxidiert wird. Innerhalb dieses Bereiches beeinflußt
jedoch die gewählte Temperatur und die Verweilzeit sehr
eindrücklich das Whiskerwachstum. Eine Oxidation zwischen
930°C bis etwa 950°C ergibt den in Fig. 11 gezeigten
Wachstumszustand der Whisker. Die in dieser Figur dargestellten
Whisker wurden auf der unter Druckverformung gebildeten
Oberfläche einer geschälten FeCrAlY-Folie durch Oxidation
an Luft bei 900°C mit etwa 4 Stunden Dauer gebildet. Die
willkürlich orientierten Whisker sind deutlich
nicht so groß oder hervorstehend wie die bevorzugten Whisker
nach Fig. 5. Ein gleichartiges Whiskerwachstum wird bei
Oxidationstemperaturen beobachtet, die unter etwa 870°C
liegen und auch allgemein bei Oxidationszeiten, die geringer
als etwa 8 Stunden betragen, bei Temperaturen zwischen
870°C und 930°C; d. h. in dem Bereich, der in Fig. 3 mit
B bezeichnet ist.
Die bevorzugten Whisker werden durch Oxidation der Folie
zwischen etwa 870°C und 930°C während einer Zeit, die
8 Stunden überschreitet, zum Aufwachsen gebracht, d. h.
im Bereich C der Fig. 3. Bei der bevorzugten Ausführung
wurde die Folie bei 900°C etwa 24 Stunden oxidiert, um
die Whisker wachsen zu lassen. Wie Fig. 3 zeigt, können
die bevorzugten Whisker bei 925°C in einer Zeit von etwa
8 Stunden erreicht werden. Dadurch wird die Verfahrenszeit
verkürzt, so daß sich eine bessere Auslastung des Ofens
und eine kostengünstigere Herstellung ergibt.
Die im Bereich D liegenden Oxidationszustände erzeugen ein
wesentlich flacheres Oxid, wie es in Fig. 12 dargestellt
ist; hier wurde die durch Druckkräfte geformte Folienoberfläche
4 Stunden in Luft bei etwa 85°C erhitzt. Das dabei
auftretende Oxidwachstum ergibt eine zu glatte Oberfläche,
um eine wirksame Adhäsion zu erreichen, die mit der durch
die erfindungsgemäß bevorzugten Oxidwhisker erreicht wird.
Auch die Zusammensetzung der Legierung beeinflußt das
Whiskerwachstum. Wie bereits erwähnt, wachsen bei der bevorzugten
Yttrium-haltigen Legierung keine Whisker bei Temperaturen
über 950°C. Das wird nicht als Nachteil betrachtet,
da die Legierung gleichzeitig eine gute Hochtemperatur-
Oxidationsfestigkeit zeigt, die von der Wirkung des Yttrium
beim Verhindern der fortgesetzten Bildung von Aluminiumoxid
herrührt. Damit ergibt die Kombination einer Whisker-bedeckten
Oberfläche und einer großen Hochtemperatur-Oxidationsfestigkeit
bei der FeCrAlY-Legierung, daß
diese für die Verwendung als katalytischer Konverter für
Kraftfahrzeuge gut geeignet ist. Tatsächlich erscheint
das eruptive Wachstum der erfindungsgemäßen Whisker an
der bevorzugten FeCrAlY-Folie als überraschend im
Hinblick auf die sehr große Oxidationsfestigkeit dieser
Legierung.
Ferritische Edelstahllegierungen, die Aluminium, jedoch
kein Yttrium enthalten, sind auch zur Herstellung von
Schälfolien und zur Behandlung dieser Folien zur Bildung
einer im wesentlichen mit Aluminiumoxidwhiskern bedeckten
Folie geeignet. Beispielsweise besteht eine verwendbare
Yttrium-freie Legierung aus etwa 22,5 Gew.-% Chrom, etwa
5,5 Gew.-% Aluminium und Rest Eisen. Es wird angenommen,
daß kleine Änderungen der optimalen Whiskerwachstumszustände
von der unterschiedlichen Zusammensetzung dieser
Legierung gegenüber der bevorzugten Yttrium-haltigen Legierung
herrühren. Ein gutes Whiskerwachstum, wie es den
Fig. 5 und 6 entspricht, wird durch Aufheizen in Luft bei
einer Temperatur zwischen 870°C und 970°C zu erreichen sein.
Dabei sind Wachstumszeiten von etwa 4 Stunden oder länger
bei etwa 950°C erforderlich, wobei die längeren Zeiten bis
etwa 24 Stunden bei den unteren Temperaturen in der Nähe
von 870°C erforderlich sind. Ein geeignetes Whiskerwachstum,
wie es Fig. 11 entspricht, wird durch Aufheizen auf eine
Temperatur zwischen 990°C und 850°C oder darunter etwa
eine halbe Stunde oder länger erzielt. Die längeren Zeiten
sind typischerweise bei den unteren Temperaturen erforderlich.
Es wird darauf hingewiesen, daß höhere Wachstumstemperaturen
als 950°C bei Abwesenheit von Yttrium gefunden
werden. Es wird auch angenommen, daß eine Veränderung des
Aluminium- oder Chromgehaltes auch die Bedingungen für
Whiskerwachstum ändert. Es wurde jedoch kein Whiskerwachstum
beobachtet bei Wachstumstemperaturen von 1000°C oder höher
und es wird auch nicht angenommen, daß ein solches Wachstum
in diesem Bereich auftritt.
Bei der bevorzugten Ausführung wird die whiskerbedeckte
Folie benutzt zum Aufbau eines bestimmten katalytischen
Konverters des Monolith-Typs zur Behandlung von
Kraftfahrzeugabgasen. Es ist jedoch einleuchtend, daß die
Whisker-bedeckte Folie auch für andere Zwecke einsetzbar
ist. Beispielsweise kann die Folie zum Absorbieren von
Solarenergie verwendet werden. Wie bereits erwähnt, erscheint
beim Aufbringen einer Goldbeschichtung auf die
bevorzugte Whisker-bedeckte Folie die sich dann ergebende
Folienoberfläche samtschwarz. Dadurch wird eine hohe
Absorption von Licht im sichtbaren Bereich angezeigt.
Wenn nun diese Whisker-bedeckte Folie dem Sonnenlicht
ausgesetzt wird, heizt das absorbierte Licht die Folie
wirksam auf, so daß ein Einsatz zum Aufheizen einer
Arbeitsflüssigkeit möglich ist.
Claims (12)
1. Metallfolie aus einer ferritischen, aluminiumhaltigen
Edelstahllegierung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Folie (14) eine im wesentlichen mit
dicht nebeneinander angeordneten Oxidwhiskern bedeckte
Oberfläche aufweist.
2. Metallfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Folie (14) eine geschälte
Metallfolie ist.
3. Metallfolie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
daß die geschälte Folie (14) aus
einer Legierung gebildet ist, die 15 bis 25 Gew.-% Chrom,
3 bis 6 Gew.-% Aluminium und als Rest überwiegend
Eisen enthält.
4. Metallfolie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Legierung außerdem 0,3 bis
1,0 Gew.-% Yttrium enthält.
5. Metallfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Whisker ein hohes
Verhältnis von Höhe zu Breite aufweisen.
6. Metallfolie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Whisker etwa
3 μm hoch sind.
7. Verfahren zur Herstellung einer Metallfolie nach
einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallfolie durch Metallschälen
gebildet wird, wobei eine hochgradig unregelmäßige
und stark kaltverformte Oberfläche erzeugt wird,
und daß die geschälte Folie in einem sauerstoffhaltigen
Gas bei einer Temperatur und während einer Zeit,
die zur Bildung der Oxidwhisker an der
kaltverformten Oberfläche ausreichen, gehalten wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7 zur Herstellung einer
Metallfolie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die geschälte Folie in Luft auf
eine Temperatur zwischen 870° C und 970° C
ausreichend lang erhitzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 zur Herstellung einer
Metallfolie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
daß die geschälte Folie in Luft auf
eine Temperatur zwischen 870° C und 930° C
ausreichend lang erhitzt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallfolie (14) aus einem
zylindrischen Knüppel (12) der Legierung durch Drehen
des Knüppels, Abschälen eines kontinuierlichen Streifens
von der Knüppeloberfläche mit einem Schneidwerkzeug
(20) und Abziehen des Streifens von der Knüppeloberfläche
unter Bildung der Folie hergestellt wird.
11. Verwendung der Metallfolie nach einem der Ansprüche 1
bis 6 zur Herstellung eines katalytischen Konverters
vom Monolithtyp, der zur Hochtemperaturbehandlung von
Automobilabgasen geeignet ist und ein Folienbauelement
mit gasleitenden Durchlässen aufweist, bei der die mit
Oxidwhyskern bedeckte Oberfläche der Metallfolie mit
einer abblätterfesten Gamma-Aluminiumoxidschicht beschichtet
wird, und die Gamma-Aluminiumoxidschicht
mit einem katalytisch aktiven Edelmetall imprägniert
wird.
12. Verwendung nach Anspruch 11, bei der eine Grundschicht
aus einem wäßrigen Aluminiumoxidgel auf die mit Oxidwhiskern
bedeckte Oberfläche der Metallfolie aufgebracht
wird, die Folie mit der abblätterfesten Gamma-
Aluminiumoxidschicht beschichtet wird durch Auftragen
mindestens einer Schicht aus einem Material, das
Gamma-Aluminiumoxidpartikel in dem wäßrigen Aluminiumoxidgel
suspendiert enthält, auf die Grundschicht
und Trocknen, die Aluminiumoxidschicht mit einer wäßrigen,
lösliche Edelmetallsalze enthaltenden Lösung
imprägniert wird, und die Edelmetallsalze zur Erzielung
der entsprechenden Edelmetalle in einem katalytisch
aktiven Elementarzustand reduziert werden.
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