DE3041763A1 - Einstellbarer federvorgespannter tuerverschluss fuer tueren von koksoefen o.dgl. - Google Patents
Einstellbarer federvorgespannter tuerverschluss fuer tueren von koksoefen o.dgl.Info
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Description
Einstellbarer federvorgespannter Türverschluß für Türen von Koksöfen oder dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen verbesserten federvorgespannten Türverschluß für Türen von Koksöfen
oder dgl.
Herkömmliche Türverschlüsse für Koks-
ofen-Türen weisen drehbare Verriegelungsstangen bzw. Riegel auf, die auf Spindeln montiert sind, welche durch
die Türe getragen werden. Die Verriegelungsstangen stehen
mit Haken in Eingriff bzw. in Funktionskontakt, die auf sich gegenüberliegenden Seiten der Tür durch den Türanschlag
getragen werden, um die Türe in geschlossenem Zustand bzw. in Schließstellung zu halten. Bei Verriegelungseinrichtungen mit Federvorspannung bzw. mit durch Federkraft
bewirktem Verschluß trägt die Spindel ferner Federn, welche die Tür in engen Anlagekontakt mit dem Türanschlag
drücken und somit dazu beitragen, ein Ausströmen von Gasen, usw. aus dem Ofen zu verhindern. Die Kraft, mit der
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j die Federn auf die Tür einwirken sollte sorgfältig gesteuert
werden. Wenn die Kraft zu klein ist, können die Federn die Tür nicht fest genug zu halten, wie es für die Verhinderung
von Leckage notwendig wäre; eine zu große C Kraft kann auf der anderen Seite zur Beschädigung von
Bestandteilen der Verriegelungsvorrichtung führen. Auch wenn die Federkraft anfangs exakt eingestellt wird,
so neigen die Federn doch dazu, während des Betriebs ihre Vorspannung zu verlieren. Es muß folglich gewöhn-
IQ licherweise dafür Sorge getragen werden, daß die Federkraft
immer wieder neu eingestellt wird. In diesem Zusammenhang kann auf die folgenden Patentanmeldungen
- Doll Patent Nr. 2 798 752, Peterson Patent Nr. 3 505 174, Da,hl Patent Nr. 4 061 382 - verwiesen werden,
I^ in denen typische Ausführungsformen von Koksofen-Türen
gezeigt sind, die mit federvorgespannten Verriegelungen
ausgestattet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten federvorgespannten Verriegelungsmechanismus
bzw. eine verbesserte Feder-Verriegelung zu schaffen, die im Vergleich zu bisher verwendeten Verriegelungen
einfacher justiert werden kann, um die von den Federn aufgebrachte Kraft zu korrigieren.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besitzt die einstellbare Feder-Verriegelung eine
Sichtanzeigevorrichtung, die es einer Bedienungsperson ermöglicht, auf einen Blick zu erkennen, ob ein ■··-
Einstell-Handgriff notwendig ist oder nicht.
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] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, weist die verbesserte einstellbare Feder-Verriegelung
mindestens einen Sichtanzeige-Stift auf, der in ein mit dem Stift zusammenwirkendes Loch hineinragt,
das in einer an den Türkörper fixierten Halteplatte ausgebildet ist; die Lage des Endabschnitts des Anzeige-Stifts
relativ zum Loch gewährleistet die Sichtanzeige der durch die Federn aufgebrachten Kraft.
Nachstehend wird anhand schematischer Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. L' eine Frontansicht eines Abschnitts einer
Koksofen-Tür mit Türanschlag, mit einem
erfindungsgemäßen einstellbaren federvorgespannten Verriegelungsmechanismus,
Fig. 2 eine Ansicht eines Horizontalschnitts entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht eines Vertikalschnitts entlang der Linie III-III in Fig. 1,
wobei die Lagezuordnung der einzelnen Verriegelungs-Bestandteile für den Fall
gezeigt ist, daß die Federkraft exakt justiert ist,
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht eines Vertikal-Teilschnitts, wobei jedoch die
gegenseitige Lagezuordnung der Verriegelungs-Bestandteile für den Fall gezeigt
ist, daß die Federkraft zu klein ist, und
35
35
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] Fig. 5 eine weitere, den Fig. 3 und 4 ähnliche
Ansicht eines Vertikal-Teilschnitts, wobei die gegenseitige Lagezuordnung
der Verriegelungs-Bestandteile für den Fall gezeigt ist, daß die Federkraft
übermäßig groß ist.
Die Zeichnungen zeigen Abschnitte einer herkömmlichen Koksofen-Tür 10 und einem dazugehörigen Türan-IQ
schlag 12 bzw. einer dazugehörigen Tür-Anschlagfläche
12. Die Tür weist eine Halte- bzw. Tragplatte 13 auf,
die mittels Bolzen bzw. Schraubbolzen 14 am Türkörper fixiert ist. Eine Spindel 15 mit einem Gewindeabschnitt
16 und einem'einstückig angeformten Spindelbund 17 erstreckt
sich durch eine öffnung 18 in der Halteplatte
13. Außerhalb des Spindelbundes 17 ist auf der Spindel
15 drehbar ein Verriegelungshebel bzw. eine Verriegelungsstange
19 montiert, die auf der Spindel mittels eines anderen Spindelbundes 20 gehalten ist, der am Ende der
Spindel befestigt ist. Der Spindelbund 20 besitzt Abflachungen
21 für einen Schraubschlüssel. Um die Tür in Schließstellung halten zu können, kann die Verriegelungsstange
mit Haken 22 in Eingriff gebracht werden, die sich vom Türanschlag 12 an den sich gegenüberliegenden
Seiten der Tür nach außen erstrecken.
Der gezeigte Verriegelungsmechänismus besitzt zueinander in Abstand stehende äußere und innere Druckplatten
24 und 25. Die äußere Platte 24 ist mit einem Innengewinde versehen und greift in den Gewindeabschnitt
16 der Spindel. Die innere Platte besitzt ein Loch bzw. einen Durchbruch 26, durch den der innere Endabschnitt
der Spindel ragt. Eine Vielzahl von Bolzen bzw. Schraubbolzen 27 erstrecken sich von der Halteplatte 13 weg,
verlaufen mit Spiel durch übergroße Löcher 28 in der Platte 24 sowie durch die Platte 25 und tragen an ihren
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j jeweiligen inneren Endabschnitten jenseits der Platte
25 Muttern 29. Die Schraubbolzen 27 verbinden somit die innere Platte 25 fest mit der Halteplatte 13. Jeweils
eine äußere und eine innere Druckfeder 30 bzw. 31
c umgibt die Spindel und drückt mit den jeweils entgegengesetzten
Enden gegen die beiden Druckplatten.
Wenn die Tür 10 geschlossen ist, bewirken die Federn 30 und 31 durch die kompakte Baugruppe aus innerer
^q Platte 25, Schraubbolzen 27 und Halteplatte 13, daß die
Tür nach innen in festen Anlage- bzw. Funktionskontakt mit dem Türanschlag 12 gedrückt wird. Die äußere Platte
24 wirkt in jeder Justierlage als ortsfester Anschlag. Die durch did' Federn ausgeübte bzw. aufgebrachte Kraft
kann eingestellt werden, indem ein Schraubschlüssel an den Spindelbund 20 angesetzt und die Spindel 15 gedreht
wird; die äußere Platte 24 führt damit entlang dem Gewindeabschnitt 16 eine translatorische Bewegung aus.
Wenn das Gewinde rechtsgängig ausgebildet ist, bewirkt ein Drehen der Spindel im Gegenuhrzeigersinn ein
Zusammendrücken der Federn und eine Anhebung der Federkraft, welche diese auf die Tür aufbringen, während ein
Verdrehen der Spindel im Uhrzeigersinn die Federn entspannt. Falls erwünscht, kann zwischen die Verriegelungsstange
19 und den Spindelbund 17 eine Beilagscheibe 32 zur Reduzierung des Reibungskoeffizienten oder
eine Art Gleitlager eingesetzt werden, um zu verhindern, daß das auf die Spindel aufgebrachte Drehmoment auf die
Verriegelungsstange übertragen wird; diese Maßnahme ist jedoch gewöhnlicherweise nicht notwendig.
Um die von den Federn jeweils ausgeübte Kraft sichtbar anzeigen zu können, sind an der äußeren Platte
24 ein oder mehrere Sichtanzeige-Stifte 34 befestigt. Die Sichtanzeige-Stifte erstrecken sich von der Platte
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ι nach außen in Löcher bzw. Durchbrücke 35 in der Halteplatte
13, wo sie von der Bedienungsperson ohne weiteres mit dem Auge wahrgenommen werden können. Zur Verbesserung
der Anzeige-Sichtbarkeit sind die Enden der Stifte bevorr zugterweise mit einer hellgetönten wärmebeständigen
Farbe überzogen. Die Länge der Stifte ist so bemessen, daß, wenn die Außenfläche der Halteplatte mit den Endabschnitten
der auskragenden Enden der Stifte bündig ist, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, die Federn 3 0 und 31
Ι« genau die richtige Kraft auf die Tür aufbringen. Wenn
die Enden der Stifte über die Halteplatte hinausschauen, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, so ist die durch die
Federn aufgebrachte Kraft zu klein. Wenn die Enden der Stifte die äußere Fläche der Halteplatte nicht erreichen,
ir wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, so ist die durch die
Federn aufgebrachte Kraft zu groß. Die Kraft kann, wie bereits beschrieben wurde, jederzeit durch Drehen der
Spindel auf den genauen Wert korrigiert werden.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Erfindung eine Feder-Verriegelung bzw. eine
federvorgespannte Verriegelungseinrichtung schafft, die einfach aufgebaut und einfach zu justieren ist.
Die Sichtanzeige-Stifte sorgen für eine bequeme Anzeige
der Notwendigkeit einer Justierung. Zur Vereinfachung der Zusammenhänge wurde die Verriegelungseinrichtung
in Verbindung mit einer Koksofen-Tür beschrieben; es ist jedoch offensichtlich, daß die Verriegelungseinrichtung
auch an anderer Stelle Anwendung finden kann und die Erfindung somit nicht auf die Anwendung bei Koksöfen
beschränkt ist.
Die Erfindung schafft eine einstellbare Feder-Verriegelung bzw. einen einstellbaren federvorgespannten
Verriegelungsmechanismus bzw. Türverschluß für Türen von Koksöfen
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oder dgl. Die Verriegelung bzw. der Verriegelungsmechanismus
weist Federn auf, welche die Tür in festen Anlagebzw. Wirkkontakt mit dem Türanschlag drücken bzw. zwingen.
Die durch die Federn ausgeübte bzw. aufgebrachte Kraft kann durch Drehen einer Spindel eingestellt werden.
Die Verriegelung weist ferner Sichtanzeige-Stifte auf, welche für eine visuelle Anzeige der durch die
Federn ausgeübten bzw. aufgebrachten Kraft sorgen.
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Claims (7)
1. TutVerschluß für eine Tür.die mit Hilfe eines
Federmechanismus gegen eine Tür-Anschlagfläche pießbar
ist, gekennzeichnet durch:
15
15
eine von der Tür (10) getragene Spindel (15),
eine drehbar auf der Spindel (15) montierte Verriegelungsstange (19),
eine auf der Tür-Anschlagfläche (12) vorgesehene
0 Einrichtung (22), mit der die Verriegelungsstange (19)
in Eingriff bzw. in Wirkkontakt gebracht werden kann, um die Tür (10) in geschlossenem Zustand zu halten,
eine mit der Spindel (15) über ein Gewinde (16)
in Funktionsverbindung stehende äußere Druckplatte (24), eine von der äußeren Druckplatte (24) in Abstand
stehende und mit der Tür (10) fest verbundene innere
Druckplatte (25), und
eine Federeinrichtung (30, 31), die zwischen den Druckplatten (24, 25) wirkt, wodurch die von der Federeinrichtung
(30, 31) auf die Druckplatten (24, 25) ausgeübte Kraft die Tür (10) in Wirkkontakt mit der Tür-Anschlagflache
(12) drückt,
wobei die von der Federeinrichtung (30, 31) ausgeübte Kraft durch Verdrehen der Spindel (15) und durch
die dadurch bewirkte Translationsbewegung der äußeren Druckplatte (24) entlang der Spindel (15) einstellbar
ist.
IX/rs 1 30021/08 U
Deutsche Bank (München) KIo. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) K1O. 670-43-804
- 2 - DE 0751
,
2. Tür-Verschluß nach Ansbruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verriegelungsstange
(19) und der Spindel (15) eine Einrichtung (32)
zur Reduzierung der Reibungskraft vorgesehen ist, um c eine Übertragung des auf die Spindel (15) aufgebrachten
Drehmoments auf die Verriegelungsstange (19) zu verhindern.
3. Tür-Verschlu3 nach Anspruch 1,
IQ gekennzeichnet durch eine von der äußeren Druckplatte
(24) und der Tür (10) getragenen Bedienungs-Hilfseinrichtung
(34, 35) für die sichtbare Anzeige der durch die Federeinrichtung (30, 31) jeweils ausgeübten Kraft.
,,-
4. Tür-Verschlu3 nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch mindestens einen Sichtanzeige-Stift
(34), der durch die äußere Druckplatte (24) getragen ist, wobei die Tür (10) eine Einrichtung besitzt, die ein
Loch (35) aufweist, in das der Stift (34) hineinragt, so daß die relative Lage des Endes des Stifts (34) zum
Loch (35) eine Sichtanzeige für die durch die Federeinrichtung (30, 31) ausgeübte Kraft darstellt.
nc
5. Türverschluß, insbesondere nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Anschlag (24),
eine gegen den Anschlag (24) und die Tür (10)
wirkende Federeinrichtung (30, 31), welche die Tür (10) in Wirkkontakt mit der Tür-Anschlagfläche (12) drückt
bzw. zwingt,
eine Einsteileinrichtung (15, 16, 20, 21, 24) zur Einstellung der von der Federeinrichtung (30, 31)
auf die in Schließsteilung befindliche Tür (10) ausgeübten Kraft, und
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eine vom Anschlag (24) und der Tür (10) getragene
Bedienungs-Hilfseinrichtung (34, 35), welche die durch
die Federeinrichtung (30, 31) ausgeübte Kraft sichtbar anzeigt.
6. Türverschiuß, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Spindel .(15) ,
ein Paar von in Abstand stehenden Druckplatten (24, 25), von denen die eine (24) über ein Gewinde (16)
mit der Spindel (15) in Eingriff steht und die andere (25) fest mit der Tür (10) verbunden ist,
eine zwischen den Druckplatten (24, 25) wirkende Federeinrichtung (30, 31), um die Tür (10) in Wirkkontakt
mit der Tür-Anschlagfläche (12) zu zwingen,
wobei die erstgenannte Druckplatte (24) unter Drehen der Spindel (15) zur Einstellung der von der
Federeinrichtung (30, 31) ausgeübten Kraft eine translatorische Relativbewegung zur Tür (10) ausführen kann,
und
eine von der erstgenannten Druckplatte (24) und der Tür (10) getragene Bedienungs-Hilfseinrichtung (34,
35) für die sichtbare Anzeige der durch die Federeinrichtung (30, 31) in Schließstellung der Tür jeweils
ausgeübten Kraft.
7. Tür-Verschluß nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die von der erstgenannten ou Druckplatte (24) getragene Bedienungs-Hilfseinrichtung
(34) mindestens einen von der Druckplatte (24) vorstehenden Sichtanzeige-Stift (34) besitzt und daß die
von der Tür (10) getragene Bedienungs-Hilfseinrichtung
(35) ein Loch (35) aufweist, in das der Stift (34)
hineinragt, wodurch die relative Lage des Endes des
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Sichtanzeige-Stifts (34) zum Loch (35) eine Sichtanzeige für die jeweilige, durch die Federeinrichtung
(30, 31) ausgeübte Kraft .darstellt.
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