DE3041623A1 - Stabilisator fuer bohrstraenge - Google Patents
Stabilisator fuer bohrstraengeInfo
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Description
ο x
HELMUT BERKENFELD *-·
PATENTANWALT Λ Α"der 8^""2 2 WO3/3
D 5000 Köln 60
American Coldset Corporation
Stabilisator für Bohrstränge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schachtbohren und insbesondere auf Bohrstangenstabilisatoren.
Bohrstangenstabxlisatoren bzw. Schwerstangenstabilisatoren
werden verwendet beim Richtungsbohren zur Steuerung
des Winkels eines Bohrloches, welches von der Oberfläche aus gebohrt wird. Mittels der Bohrstangenstabilisatoren
kann ein Bohrloch gebohrt werden, welches sich unter einem Winkel zur Vertikalen erstreckt. Bohrstangenstabilisatoren
können auch verwendet werden, zum Führen eines Bohrstranges und einer Bohrerspitze in Ausrichtung, wenn
man ein vertikal sich erstreckendes Bohrloch bohrt.
Um ein Bohrloch unter einem Winkel zur Vertikalen zu erstrecken, werden gewöhnlich Stabilisatoren zwischen einer
Reihe von Bohrstangen angebracht. Bohrstangen sind schwere langgestreckte rohrförmige Gebilde, welche während eines
Bohrvorganges längs ihrer Länge abgelenkt bzw. abgebogen werden können. Der Ablenkungsgrad einer Anordnung von Bohr-
n./o
stangen wird gesteuert durch die Lage -von Stabilisatoren
in Bezug au? eine Eeihe von Bohrstangen. Die Stabilisatoren,
•welche gegen die Wandung des Bohrloches lagern, wirken als Gelenkpunkt zur Befähigung einer Anordnung von Bohrstangen»
um die Gelenkpunkte gebogen zu werden. Die Abstände der
Stabilisatoren auf den Bohrstangen, zusammen mit dem Gewicht bzw. der Kraft der Bohrstangen, bestimmen somit
den Ablenkungsgrad der Bohrstangenanordnung. Es wird
nicht nur der Ablenkungsgrad der Bohrstangen direkt in
Nachbarschaft- der Bohrspitze durch die. Stabilisatoren gesteuert, sondern auch der Ablenkungsgrad anderer Bohi—
stangen im Abstand längs des Bohrloches.
Es ist üblich geworden, in immer größeren Tiefen nach Öl und Gas zu bohren und ein Uichtungsbohren anzuwenden,
d.h. ein Bohren unter einem Winkel zur Vertikalen. Demgemäß sind die Bohrvorgänge und Bohrausrüstungen spitzfindiger
und komplizierter geworden, insbesondere beim Bohren und bei Bohrausrüstungen abseits vom Land. Beispielsweise
können eine Anzahl Bohrlöcher von einem abseits vom Land aufgestellten Bohrgestellr welches an
einer einzigen Stelle festgelegt ist, gebohrt werden, wobei jedes Loch sich in einer unterschiedlichen Richtung
erstreckt. Dies wird erreicht durch Richtungsbohren einer Anzahl von Bohrlöchern unter verschiedenen Winkeln zur
Vertikalen und in verschiedenen Richtungen, Die Löcher sind an der Oberfläche in relativ dichtem Abstand voneinander,
damit die Anzahl Löcher von einem einzigen Bohrgestellort aus gebohrt werden können. Mit dem Portschreiten
des Bohrens wird der Bohrwinkel jedes Bohrloches gesteuert, damit die Bohrlochstellen und -tiefen
über einen relativ großen Bezirk in einem gitterähnlichen Muster im Abstand voneinander stehen. Die Bohrlöcher
können auch so gerichtet sein, daß sie sich in mehreren Gesteinsschichten befinden, von denen eine jede sich in
unterschiedlicher Tiefe an unterschiedlicher Stelle be-
findet. Urn eine Anzahl unterschiedlicher Stellen zu erreichen ist es erforderlich, den Bohrwinkel mit äußerster
Genauigkeit für jedes Bohrloch zu steuern, damit der Boden des Bohrloches sich innerhalb von sowenig wie größenordnungsmäßig
1/2 bis 1 Meter von einer vorbestimmten stelle befindet. Die Stellen, an welchen·die Stabilisatoren längs
einer Anordnung von Bohrstangen angebracht sind sowie das Gewicht der Bohrstangen, steuern die Ablenkung der Anordnung
und dadurch den Bohrwinkel. Demgemäß ist es erforderlich, die Stabilisatoren an einer Anzahl unterschiedlicher
Stellungen längs der Länge der Bohrstangen in Stellung zu bringen, um den Bohrwinkel zu steuern. Zur Bestimmung der
richtigen Stellung der Stabilisatoren auf einer Bohrstangenanordnung, werden Computer verwendet.
Um den Bohrwinkel und die Richtung eines Bohrloches zu steuern, können magnetische Ablesungen des Vorstoßens
des Bohrloches (d.h. Ablesungen auf der Basis des erdmagnetischen Feldes und der Bewegung der Winkelanzeige
des Bohrloches) im Bohrloch vorgenommen werden, welche in Verbindung mit der Tiefe, bei welcher die Ablesungen
erfolgen, eine räumliche Bestimmung des Bohrloches ergeben. Um magnetische Überwachung zu erlauben, bestehen
die Bohrstangen aus nichtmagnetischem ■ Material.
Es ist durchaus Üblich, bis auf Tiefen von 4 5oo Meter oder mehr zu bohren. Das Gewicht des Bohrstranges.wird
vom Bohrgestell an der Oberfläche getragen, doch die Bohrspitze ist durch das vorbestimmte Gewicht einer Anzahl
von Bohrstangen vertikal belastet. Demgemäß begegnet man beträchtlichen Kräften durch die Bohrstangen
und Stabilisatoren während eines Bohrens und während des Anhebens bzw. Absenkens des Bohrstranges. Beispielsweise
können Axialkräfte im Bereich von etwa 9o 000 kg auf einen Stabilisator während des Anhebens oder Absenkens
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einer Anordnung von Bohrstangen ausgeübt werden, und man
kann Drehkräften im Bereich von 6o ooo foot pounds durch die Stabilisatoren während des Bohrens begegnen. Während
des Richtungsbohrens wirkt ein Stabilisator als Gelenkpunkt
zwischen der Wandung eines Bohrloches und der Anordnung von. Bohrstangen. Dies hat zum Ergebnis, daß
riesige Drehkräfte auf einen Stabilisator ausgeübt werden mögen. Demgemäß müssen die Bohrstangenstabilisatoren
so gebaut sein, daß sie solchen Kräften und solchem Drall widerstehen. Außerdem müssen die Abrieboberflächen der
Stabilisatoren aus harten Materialien bestehen wie etwa aus Stahl, Wolframcarbid oder dergl.
Die USA-Patentschrift 3 916 998 beschreibt einen starren
Stabilisator, welcher über einen Bohrstangenabschnitt gestreift und axial an einer gewünschten Stelle in
Stellung gebracht werden kann. Der Stabilisator weist eine zylindrisch gestaltete Haupthülse mit einem axialen
Durchgangsweg auf, welche über einen Bohrstangenabschnitt gestreift und auf diesem axial in Stellung gebracht wird.
In Nachbarschaft der Enden der Haupthülse sind Spaltringe vorgesehen. Abschlußhülsen werden über den Bohrstangenabschnitt
gestreift und mit Gewinde an den Enden der Haupthülse befestigt. Das Festziehen der Abschlußhülsen an
der Haupthülse in Verbindung mit der Wirkung der Spaltringe, veranlaßt den Stabilisator, in Eingriff mit der
Bohrstange zu kommen. Es muß beträchtlicher Drall ausgeübt werden, um den Stabilisator mit der Bohrstange
in Eingriff zu bringen. Wenn der Stabilisator in Verbindung mit magnetischen Instrumenten verwendet werden
soll, so muß der Stabilisator aus nichtmagnetischem Material bestehen. Wegen dieser schwerwiegenden Drallausmaße,
unterliegt der Stabilisator dieser Patentschrift, wenn er aus nichtmagnetischem Material besteht, während
des Betriebes der !Reibungsabnutzung bzw. der Scheuerkorrosion.
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3OA 1 623
-J*
Die USA-Patentschriften 4 oo1 918 und 3 945 446 beschreiben
Stabilisatoren mit einer konischen inneren Oberfläche, welche auf eine zusammenpassende äußere konische
Oberfläche einer Bohrstange aufgeschrumpft sind. Da es erforderlich ist, Abschnitte der Bohrstange in Gewindeeingriff
zu bringen, um die Stabilisatoren aufzuschrumpfen, müssen die Stabilisatoren dieser Patentschriften auf den
Bohrstangen nur an den Stellen der äußeren konischen Oberfläche angeordnet sein.
Die USA-Patentschriften 3 41o 613, 3 933 2o3, 3 894 779, 3 894 78o, 3 528 499, 3 164 216 und 2 813 697 beschreiben
Einrichtungen, welche gebraucht werden, um einen Bohrstrang bzw. einen Produktionsstrang zu schützen, zu haltern
bzw. zu führen. Jede Einrichtung besteht aus elastomerem
Material und ist demgemäß im allgemeinen nicht geeignet zur Verwendung als Stabilisator für Bohrstangen.
Die Einrichtungen in den Patentschriften 3 41 ο 613,
3 894 78o, 3 164 216 und 2 813 697 bestehen aus zwei halbzylindrischen Stücken, während die Einrichtungen nach
den Patentschriften 3 933 2o3, 3 894 779 und 3 528 499 gespalten sind und mittels eines Stiftes oder Bolzens
geschlossen werden. In einigen dieser Patentschriften dreht sich das Rohr bzw. der Schaft in Bezug auf die Einrichtung.
In der USA-Patentschrift 3 292 7o8 ist eine andere mehrstückige Einrichtung beschrieben. Die dort beschriebene
Rohrzentriereinrichtung ist für einen Produktionsstrang
vorgesehen und weist zwei Klammerteile auf, welche an dem einen Ende aneinander angelenkt sind und am anderen
Ende mit Bolzen zusammengesteckt sind. Radial sich erstreckende Flügel, welche durch die Klammerteile gehalten
werden, sind vorgesehen, um am Gehäuse des Produktionsschachtes anzugreifen.
Die zweistückigen oder mehrstückigen Einrichtungen mit
Spalten, welche oben beschrieben sind, -unterliegen der Ablösung und fallen in das Bohrloch. Die elastomeren
Spalteinrichtungen können ebenfalls von der Bohrstange abgelöst werden wegen der elastischen Natur der Einrichtung.
Erfindungsgemäß soll ein Stabilisator geschaffen werden,
welcher an irgendeiner gewünschten Stelle einer Bohrstange angebracht werden kann. Auch soll ein Stabilisator
geschaffen werden, welcher an die äußere Oberfläche einer Bohrstange angeklammert werden kann, ohne
den Stabilisator oder die Bohrstange während des Gebrauchs zu verschleißen oder zu beschädigen. Auch soll erfindungsgemäß
ein Stabilisator geschaffen werden, welcher angemessene Stabilisierung schafft ohne Vermehrung aer Gewindeverbindungen
im Bohrstrang. .Auch soll erfindungsgemäß
ein Stabilisator geschaffen werden, welcher an der Oberfläche rasch angebracht und wieder abgenommen werden kann.
Ferner soll erfindungsgemäß ein Stabilisator aus nichtmagnetischem Material geschaffen werden, um den Stabilisator
daran zu hindern, die magnetische Überwachung des Bodens des Bohrloches zu beeinträchtigen.
Diese und andere Ziele der Erfindung werden erreicht durch einen gespaltenen Stabilisator, welcher aus einem hohlen,
im allgemeinen zylindrischen Körper besteht und einen offenen Schlitz aufweist, welcher sich über die Länge
des Stabilisators hinweg erstreckt. Der Stabilisator ist dazu ausgebildet, um in einer Öffnung, welche sich durch
ihn hindurch erstreckt, eine langgestreckte rohrförmige Anordnung aufzunehmen, welche eine Bohrerspitze drehend
antreibt. Auf dem äußeren Teil des hohlen Körpers sind Einrichtungen vorgesehen zur Lagerung auf der inneren
Oberfläche eines Bohrloches, um die langgestreckte rohrförmige Anordnung zu stabilisieren, und es sind Einrich-
rungen vorgesehen, um den Stabilisator an der rohrförmigen
Anordnung festzuklammern bzw. zu sperren und zwar vorzugsweise
so, daß Komponenten von Teilen solcher Einrichtungen sich während des Gebrauchs nicht vom Stabilisator abtrennen.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung besteht der Stabilisator aus nichtmagnetischem Material.
Die Erfindung beinhaltet einen Stabilisator für einen Bohrstrang. Der Stabilisator besitzt eine gespaltene Gestaltung
mit einem offenen Schlitz bzw. Spalt/ welcher sich über die Länge des Stabilisators hinweg erstreckt. Der gespaltene
Stabilisator wird über eine Bohrstange gestreift und es werden Befestigungen angewandt, um den gespaltenen
Stabilisator zusammenzuziehen und um den Stabilisator an die Bohrstange zu klemmen. Der Stabilisator kann somit
an irgendeiner gewünschten axialen Stellung auf der Bohrstange angebracht und auf dieser nicht drehbar-mittels
der Befestigungen versperrt·werden. Vorzugsweise besteht
der Stabilisator aus einem nichtmagnetischen Material.
Erfindungsgemäß ist der Stabilisator für eine langgestreckte
rohrförmige Anordnung zum drehenden Treiben einer Schachtbohrspitze
in einem Bohrloch vorgesehen und besteht aus einem hohlen zylindrischen Körper aus hartem, ablenkbarem
Material, und besitzt eine Öffnung, welche sich in der Mitte über seine gesamte .Länge hinweg erstreckt und im wesentlichen
den äußeren Querabmessungen der langgestreckten rohrförmigen Anordnung entspricht, wobei die Öffnung dazu
ausgebildet ist, die Länge der langgestreckten rohrförmigen Anordnung in sich aufzunehmen. Der hohle zylindrische Körper
besitzt einen offenen Schlitz, welcher sich über die gesamte Länge des Körpers hinweg erstreckt vom äußeren Teil
des hohlen zylindrischen Körpers bis zur darin befindlichen Öffnung. Einrichtungen aus starrem Material befinden sich
auf dem äußeren Teil des hohlen zylindrischen Körpers zum
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Lagern auf der inneren Oberfläche eines Bohrloches zur Stabilisierung der langgestreckten rohrförmigen Anordnung
innerhalb des Bohrloches, wenn eine Bohrerspitze drehend angetrieben wird. Es sind Einrichtungen vorgesehen, welche
am hohlen zylindrischen Körper in Nachbarschaft der einen Seite des Schlitzes angreifen und v/elche sich quer über den
Schlitz erstrecken zum Angreifen am hohlen zylindrischen Körper in Nachbarschaft der anderen Seite des Schlitzes
zum Pestziehen des zylindrischen Körpers in Klemmberührung mit der äußeren Oberfläche der langgestreckten rohrförmigen
Anordnung, um Drelikräften und linearen Kräften zu widerstehen,
welche auf den Stabilisator im Ansprechen auf den Angriff der Lagereinrichtung an der inneren Oberfläche
eines Bohrloches ausgeübt werden.
Der hohle zylindrische Körper besitzt eine Wandstärke,
welche relativ klein ist im Vergleich zu den äußeren Querabmessungen des hohlen zylindrischen Körpers, wobei
die relativ geringe Wandstärke es dem harten ablenkbaren Material gestattet, durch die Einrichtungen zum Festziehen
elastisch abgelenkt zu werden zum Klammern des Stabilisators längs der Länge der langgestreckten rohrförmigen Anordnung.
Der offene Schlitz im hohlen zylindrischen Körper, welcher sich bei einer Ausführungsform über dessen gesamte Länge
erstreckt, erstreckt sich im wesentlichen parallel zu seiner Längsachse, und erstreckt sich bei einer anderen
Ausführungsform im wesentlichen unter einem Winkel zu
seiner Längsachse. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
besitzt der offene Schlitz, welcher sich über die gesamte Länge hinweg erstreckt, im wesentlichen die Form einer
Spirallinie.
Die Einrichtung aus starrem Material, welche sich auf dem äußeren Teil des hohlen zylindrischen Körpers befindet,
besteht aus einer Anzahl langgestreckter Flossen,
welche im Abstand voneinander stehen und sich im wesentlichen in der Richtung der Längsachse des hohlen
zylindrischen Körpers erstrecken, wobei jede Flosse einen nach auswärts gerichteten Steg besitzt zur Lagerung
auf der inneren Oberfläche des Bohrloches, wobei eine Rille in Bezug auf die benachbarte Flosse gebildet
wird und die Rille dazu ausgebildet ist, einen Strömungsweg für Bohrfließmittel zwischen dem äußeren Teil des
hohlen zylindrischen Körpers und der Innenoberfläche eines Bohrloches zu schaffen. Vorzugsweise erstreckt
sich der offene Schlitz längs der Länge einer der Flossen. Die Oberfläche des Endes jeder Flosse enthält vorzugsweise
verschleißfestes Material. Bei einer Ausführungsform erstreckt sich die Länge jeder Flosse im wesentlichen
parallel zur Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers und bei einer anderen Ausführungsform erstreckt
sich die Länge jeder Flosse unter einem Winkel zur Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers. Bei einer
anderen Ausführungsform erstreckt sich die Länge jeder
Flosse vorzugsweise im wesentlichen in Form einer Spirallinie.
Bei den beschriebenen Ausführungsformen bestehen die
Festzieheinrichtungen zum Ineingriffbringen des hohlen
zylindrischen Körpers aus Befestigungsmitteln,· -welche bei einer bevorzugten Ausführungsform aus einer Anzahl
Schraubenbolzen bzw. Schrauben, einer Anzahl zusammenpassender Muttern und einer Anzahl von Paaren miteinander
ausgerichteter Löcher bestehen, welche in Nachbarschaft
des Schlitzes angeordnet sind. Die Schraubenbolzen besitzen vorzugsweise Zylinderköpfe und die Öffnungen
vorzugsweise Versenkungsbohrungen, wobei entsprechende
Muttern und Zylinderkopfschrauben in jeder versenkten Öffnung gelagert sind.
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Um die Mutter in der versenkten öffnung festzuhalten,
ist vorzugsweise eine gegenseitige Anpassung zwischen . dem Äußeren der Mutter und dem Inneren der öffnung vorgesehen,
sodaß beim Festziehen der Schraube, die Mutter zwangsläufig in die Versenkungsbohrung hineingezogen
und darin festgelegt wird. Die Mutter wird somit in der Öffnung mit Vers enlcungs bohrung festgehalten, ungeachtet
der Verbindung mit der Schraube. In ähnlicher Weise ist zur Festhaltung der Schraube in der öffnung,
unabhängig von Ger Verbindung mit der Mutter, ein flexibles Halteglied vorzugsweise in der Vers enlcungs bohrung in
Nachbarschaft des Zylinderkopfes der Schraube angeordnet.
Das Halteglied wird somit in der versenkten
Öffnung federnd in Eingriff gebracht, sodaß der Schraubenkopf daran gehindert wird, sich axial aus der Öffnung
herauszubewegen.
Diese und andere Aspekte der Erfindung ergeben sich klarer aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen. Beschreibung
und Zeichnungen sind jedoch nur beispielhaft und sollen über den Rahmen der Erfindung nichts aussagen.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, welche eine Bohrvorrichtung abseits vom Land zeigt, die sich an der Oberfläche
einer Wassermasse befindet und es sind eine Anzahl Bohrlöcher dargestellt, welche von einer einzigen Stelle
der Bohrvorrichtung aus gebohrt sein können;
Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht einer Reihe von Bohrlöchern, welche durch die Vorrichtung der Fig. 1 gebohrt
werden sollen;
Fig. 3 ist eine schematische Ansicht, welche in ausgesogenen Linien ein vertikal sich erstreckendes Bohrloch
zeigt, wobei an einem Bohrstrang zum Richtungsbohren eine
Anzahl Stabilisatoren befestigt sind;
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung, welche die Beziehung zwischen dem Abstand der Stabilisatoren und
der Ablenkung der Bohrstangen zeigt;
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Stabilisators;
Fig. 6 ist eine QuerSchnittsansicht des Stabilisators
von Fig.5 mit Schnitt auf Linie 6-6 von Fig. 5, welche den Stabilisator auf einer Bohrstange festgeklemmt zeigt;
Fig. 7 ist eine Ansicht des Stabilisators von Fig. 4,
auf einer Bohrstange befestigt und in einem Bohrloch befindlich;
Fig. 8 ist eine Quer Schnitts ansicht mit Schnitt l'ängs
Linie 8-8 von Fig. 7;
Fig. 9 ist eine Teilansicht längs Linien 9-9 von Fig. welche die Festhalteschraube zeigt;
Fig. 1o ist eine perspektivische Ansicht eines Stabilisators
gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 11 ist die perspektivische Ansicht des Stabilisators von Fig. 9, an einer Bohrstange befestigt; und
Fig. 12 ist eine QuerSchnittsansicht längs Linie 12-12
von Fig. 11.
Nach den Fig. 1 und 2 ist eine Bohrvorrichtung io an
der Oberfläche an einer Stelle abseits vom Land zum Bohren einer Anzahl von Bohrlöchern 12 gehaltert. Die
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Bodensteilen 14 A, 14 B der Löcher befinden sich in ölzonen
oder Gesteinsschichten A bsvr. 3, deren Tiefe variiert und dementsprechend kann auch die Tiefe der
Bodenteile der Bohrlöcher variieren. Eines der Bohrlöcher 12' ist ein sich vertikal erstreckendes Bohrloch,
während die verbleibenden Bohrlöcher sich in einem Winkel zur Vertikalen erstrecken. Die Stellen der Bodenteile
- jedes Bohrloches befinden sich in einem Gittermuster und können sich über einen Bezirk von etwa io,4 km,
d.h. über ein-Quadratmuster, dessen jede Seite 3o5o m mißt, erstrecken.Um
den Bodenteil des Bohrloches zu den verschiedenen Stellen zu richten, ist der Winkel jedes Bohrloches unterschiedlich
und wird durch die Anwendung von Stabilisatoren
gesteuert. Es sei bemerkt, daß die Wassertiefe etwa einige 3o m oder mehr sein kann, während die Tiefe der Gesteinsschicht
B 45oo m oder mehr sein kann.
Der in Fig. 3 gezeigte Bohrstrang besteht aus miteinander verbundenen Bohrstangen 2o und einer'Bohrerspitze 22,
welche als unterstes Bohrstrangelement angeschlossen ist. Jede Bohrstange, welche beispielsweise etwa 9 m lang ist,
besitzt einen Außendurchmesser von etwa 2o cm und einen Innendurchmesser von etwa 5 cm, sowie ein Gewicht von
etwa 2270 kg. Da die Tiefe des Bohrloches bis zu 45oo m oder mehr sein kann, wird das Gewicht der Bohrstangen
an ihrem obersten Teil getragen, weil sonst der Bohrstrang zusammenbrechen würde. Wegen des Gewichtes der Bohrstangen
wird somit ein vorbestimmtes Gewicht von der Bohrspitze
getragen. Alle Bohrstangen bis auf einen kleinen Teil sind in Spannung gehalten. Eine Anzahl von Bohrstangenabschnitten»
beispielsweise zwanzig, werden von der Bohrerspitze getragen und liefern das Gewicht, welches zum Bohren
erforderlich ist. Bin IJe^itralpunkt 24 definiert die Stelle,
wo die Spannung endet. Unterhalb des Neutralpunktes stehen die Bohrstangen unter Bruckbelastung.
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Der Winkel, unter welchem das Bohrloch gebohrt wird, wird zum Teil bestimmt durch das Gewicht der Bohrstangen,
welches sie zur Abweichung veranlaßt. Der Winkel wird weiterhin bestimmt durch die Orte der Stabilisatoren 26
auf den Bohrstangen. Wenn die Stabilisatoren längs der Anordnung der Bohrstangen dichter aneinandergelagert
sind, so steigert sich die Biegung der Bohrstangen und man erreicht vergrößerte Winkel beim Riehtungsbohren.
Erfindungsgemäß können die Stabilisatoren sich an irgendeinem
Ort auf den Bohrstangen befinden und daher kann man genaue Winkel für die Bohrlöcher erzielen.
Fig. 4 veranschaulicht die Art und Weise, durch welche Stabilisatoren die Ablenkung der Bohrstangen und demgemäß
den Bohrlochwinkel bestimmen. Bei einem Abstand von L 1 zwischen den Stabilisatoren ergibt sich eine große Ablenkung
der Bohrstangen und demgemäß ein gesteigerter Bohrlochwinkel. Bei einem größeren Abstand der Stabilisatoren,
beispielsweise dem Abstand L 2, ergibt sich geringere Ablenkung unddemgemäß erzielt man einen kleineren Richtungswinkel des Bohrloches. Der Abstand zwischen den Stabilisatoren
kann auch so variiert werden, daß das Ausmaß des Bohrlochwinkels wechseln kann. Dies ist erwünscht, wo bestimmt
wird, daß das Bohrloch seine Zielstelle, wie sie beispielsweise durch magnetische Überwachung bestimmt
wird, verfehlen würde.
In Fig. 5ist ein Stabilisator veranschaulicht, welcher aus einem Stück gebaut ist und einen spiraligen Schlitz
bzw. Spalt 28 besitzt, der sich längs der Länge des Stabilisators erstreckt. Der Stabilisator 26 besitzt
eine axiale Öffnung 3o mit einem Innendurchmesser hinreichender Größe, daß der Stabilisator 26 über eine Bohrstange
2o gestreift werden kann. Zum Angreifen am Bohrloch (Fig. 7 bis 8) sind eine Anzahl im Abstand voneinan-
ι /o
der befindlicher spiraliger Flossen 32 vorgesehen. Die
Abstände bzw. Rillen zwischen den Flossen gestatten den Durchgang von Bohrfließmittel zwischen der Oberfläche des
Bohrloches und der Oberfläche 33 des Körpers zwischen den Flossen. Die Flossen besitzen Seitenteile 34 und einen
äußeren Umfangsteil 35. Die äußeren Umfangsteile 35 der Flossen stehen im Singriff mit der inneren Oberfläche des
Bohrloches (Fig. 7) und stabilisieren somit die Bohrstange. Außerdem können die Flossen als Erweiterungsbohrer wirken,
um das Bohrloch zu öffnen bzw. . es offen zu halten. Da
die Flossen dem Verschleiß unterliegen, können in ihrem Umfang harte Partilcel 36, wie etwa Wolframcarbid, Wolframschnitzel,
Stellitmaterial usw. eingebettet sein.
Die Flossen befinden sich rings um den Umfang des Stabilisators in gleichem Abstand voneinander mit Ausnahme der
beiden Flossen 32 A und 32 B, welche in Nachbarschaft zueinander gelagert sind. Die Flossen 32 A und 32 B besitzen
je eine Anzahl Löcher 37, wobei Paare dieser Löcher sich in Ausrichtung zueinander befinden. Schraubenbolzen 38
mit Zylinderkopf und entsprechende Muttern 4o (Fig. 6, 8 und 9) werden zum Festsperren des Stabilisators auf der
Bohrstange verwendet. Das Festziehen einer Zylinderkopfschraube auf einer Mutter, zieht den geschlitzten Stabilisator,
d.h. die Endflossen 32 A, 32 B zusammen und der Stabilisator umklammert dicht die Bohrstange 2o.
Der in Fig. 5 gezeigte Stabilisator besitzt Flossen 32, welche sich in Längsrichtung überlappen, damit bei in
einem Bohrloch befindlichem Stabilisator, das Bohrloch an jeder Längsstelle mit einer Anzahl Flossen in Berührung
steht. Der längs gelegene Ort 44 A wird also von der einen Flosse 32 berührt, während der axial verschobene, längs
gelegene Ort 44 B von der Endflosse 32 A berührt wird (Fig. 7).
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Wie in Fig. 9 veranschaulicht, ist in den Versenkungsteil 52 der Öffnung 37 eine Federscheibe 5o eingesetzt
und die Mutter 4o ist mit Keilnuten versehen und so bemessen, daß sie einen Festsitz in der Versenkung 54 der
Öffnung 37 in der Flosse 32 bildet. Beim Festziehen des Schraubenbolzens 38 auf der Mutter 4o, werden die Keilnuten
der Mutter getragen bzw. erweitert, wenn die Mutter in die Öffnung hineingezogen wird und die Mutter wird
durch den Festsitz in der versenkten Öffnung 54 versperrt. Dies'hat zum Ergebnis, daß bei eventuellem Versagen
einer der Schrauben 38, beide Hälften des ausgefallenen Schraubenbolzens in den entsprechenden Öffnungen
zurückgehalten werden und sich nicht vom Stabilisator 26 lösen. Die Anzahl Bolzen 38 ermöglichen, daß durch
den gespaltenen Stabilisator ungeheure, gleichmäßig verteilte Kl.ommkräPte auf die äußere Oberfläche einer Bohrstange
ausgeübt werden. Außerdem können die Bolzen bequem mittels herkömmlicher Handwerkzeuge installiert
werden.
Bei der in den Fig. 1o bis 12 gezeigten Ausführungsform
der Erfindung, besitzt der Stabilisator 6o einen axial und linear sich erstreckenden offenen Schlitz bzw. Spalt
62. Der Stabilisator 6o weist im Abstand voneinander befindliche, gerade Flossen 64 auf, welche sich ebenfalls
axial in Bezug auf die Öffnung des Stabilisators erstrecken. Die Stabilisatorflossen befinden sich im Abstand voneinander,
damit Bohrfließmittel zwischen ihnen hindurchgehen kann. Der Stabilisator 6o ist an einer Bohrstange 2o mittels
Schrauben 38 und Muttern 4o in der gleichen Weise befestigt wie für den Stabilisator 26 beschrieben. Der Stabilisator
kann mit einem axial sich erstreckenden Schlitz 66 in den Seiten der Flosen 64 A, B versehen sein, welcher vom Schlitz
62 fort qerichtet ist.
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Bohrstangen, vie sie üblicherweise hergestellt werden,
können beispielsweise einen Außendurchmesser von etwa
2o,32 cm besitzen. Vorteilhafterweise sind die Stabilisatoren so bemessen, daß sie auf solche Bohrstangen passen.
Jedoch können Bohrstangen nach gewisser Gebrauchsdauer infolge Verse'.leiß einen Außendurchmesser von etwa 2o,oo cm
oder 19,68 cm besitzen. Um den gleichen Stabilisator auf diese Bohrstangen mit kleinerem Durchmesser aufsetzen zu
können, kann man ein rohrförndges Klemmstück 68 (Fig. 12)
benutzen. Das' Klemmstück besitzt zylindrische Gestalt und ist mit einem axial sich erstreckenden Spalt 7o versehen.
Für eine '19,68 cm-Bohrstange, kann die Dicke des Klemmstückes
beispielsweise etwa O,317 cm betragen, während
der Spalt 7o etwa 1,27 cm breit sein kann. Das Klemmstück
68 wird anfangs rings um die Bohrstange 2o gebracht und dann bringt man den Stabilisator rings um das Klemmstück.
Das Festziehen der Schraubenbolzen 38 veranlasst den Stabilisator, das Klemmstück direkt auf die äußere Oberfläche
der Bohrstange zu klemmen.
Der radiale Spalt zwischen dem Stabilisator und einer Bohrstange, bevor der Stabilisator auf der Bohrstange
festgezogen ist, beträgt etwa 1,27 cm für eine Bohrstande
mit einem Außendurchmesser von 2o,32 cm, und etwa O,317 cm
für eine Bohrstange, welche bis auf etwa 2o,oo cm verschlissen ist.
Der in den Fig. 5 bis 8 gezeigte Stabilisator besitzt seine spiraligen Flossen 32 in Überlappung, d.h. eine
Linie, welche sich längs der Länge des Stabilisators erstreckt, schneidet mindestens zwei verschiedene Flossen.
Es können aber auch die Stabilisatorflossen sich spiralig erstrecken und sich nicht überlappen. Das überlappen hält
fortlaufende Berührung der Flossen mit der inneren Oberfläche des Bohrloches aufrecht. Wo keine Überlappung
stattfindet oder gerade Flossen angewandt werden, können
die Flossen die Wandungen des Bohrloches auf Zufallsbasis
schneiden.
Um magnetische Überwachung des Bohrloches zu gestatten, können die Bohrstangen aus nichtmagnetischem Material
hergestellt sein wie etwa rostfreiem Stahl, Monelmaterial
usw. Der erfindungsgemäße Stabilisator schafft einen zusätzlichen
Vorteil insofern, als er aus nichtmagnetischem Material bestehen kann. Der erfindungsgemäße Stabilisator
arbeitet gleich gut, ob- er nun aus magnetischem oder nichtmagnetischem Material besteht, weil die erfindungsgemäße
Klemmberührung den Stabilisator festlegen kann ohne die Möglichkeit einer Reibungsabnutzung und Scheuerkorrosion.
Der erfindungsgemäße Stabilisator wird leicht an einer
Bohrstange befestigt und kann an irgendeiner axialen Stelle der Bohrstange angebracht sein. Außerdem kann
sich der erfindungsgemäße Stabilisator nicht von der
Bohrstange ablösen, selbst wenn sämtliche Befestigungselemente versagen, weil der Stabilisator aus einem Stück
besteht, allgemein rohrförmig ist und die Bohrstange umschließt. Außerdem sind die Muttern und Schraubenbolzen,
welche den Stabilisator an die Bohrstange klemmen, an einem Fallen in das Bohrloch gehindert, falls sie'versagen
oder locker werden sollten.
Die Erfindung ist nicht auf die hier beispielsweise wiedergegebenen
Ausführungsformen speziell abestellt. Im Rahmen
der Erfindung sind dem Fachmann vielmehr mannigfaltige Abänderungen ohne weiteres gegeben.
Claims (21)
1. Stabilisator für eine langgestreckte rohrförmige Anordnung
zum drehenden Vortreiben einer Schachtbohrerspitze in einem Bohrloch, gekennzeichnet durch:
(a) einen hohlen zylindrischen Körper (26) aus hartem Material und einem Wandungsteil mit einer öffnung
(3o). welche sich zentral über die gesamte Länge des Körpers hinweg erstreckt und im wesentlichen
der äußeren Querabmessung der langgestreckten rohrförmigen Anordnung (2o) entspricht und dazu ausgebildet
ist, die Länge der langgestreckten rohrförmigen Anordnung (2o) in sich aufzunehmen, wobei
der Wandungsteil eine solche Dicke besitzt, daß er ablenkbar ist?
(b) Einrichtungen (32) aus starrem Material, welche auf dem äußeren Teil des hohlen zylindrischen
Körpers (26) angeordnet sind und sich im wesentlichen längs der Länge des zylindrischen Körpers
erstrecken, zum Lagern auf der inneren Oberfläche eines Bohrloches, um die langgestreckte rohrförmige
Anordnung innerhalb des Bohrloches zu stabilisieren, wenn die Bohrerspitze (22) drehend angetrieben
wird, wobei ein Schlitz (28) sich über die Länge des hohlen zylindrischen Körpers innerhalb
der Länge der Lagereinrichtungen (32) hinweg erstreckt und die Öffnung des hohlen zylindrischen
Körpers schneidet; und
(^Einrichtungen (37» 38y 4o) zum Angreifen an den
Lagereinrichtungen (32) aus starrem Material in Nachbarschaft der einen Seite des Schlitzes (28)
und zur Erstreckung über den Schlitz hinweg, zum Angreifen an den Lagereinrichtungen in Nachbarschaft
der anderen Seite des Schlitzes zum Variieren der Größe der Öffnung (3o), um den ablenk-
,.. n /Λ ORIGINAL INSPECTED
baren hohlen zylindrischen Körper festzuziehen in Klemmberührung mit der äußeren Oberfläche der
langgestreckten rohrförmigen Anordnung (2o), wobei die Klemmberührung den Stabilisator befähigt,
längs der Länge der langgestreckten rohrförmigen Anordnung fest in Stellung gebracht
zu werden und Drehkräften und Linearkräften zu widerstehen, welche auf den Stabilisator im
Ansprechen auf die Berührung der Lagereinrichtungen mit der inneren Oberfläche eines Bohrloches
ausgeübt werden.
2. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle zylindrische Körper (26) eine Wandstärke
besitzt, welche relativ klein ist im Vergleich zu den äußeren Querdimensionen des hohlen
zylindrischen Körpers, wobei die relativ geringe Wandstärke es dem harten Material ermöglicht, durch
die Einrichtungen abgelenkt zu v/erden, welch letztere dazu ausgebildet sind, am hohlen zylindrischen Körper
anzugreifen, um den Stabilisator längs der-Länge der
langgestreckten rohrförmigen Anordnung festzuklammern.
3. Stabilisator nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet,
daß das harte Material des hohlen zylindrischen Körpers metallisches Material ist.
4. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz sich im wesentlichen parallel zur
Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers erstreckt.
5. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz sich im wesentlichen in einem Winkel zur Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers erstreckt.
6. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz im wesentlichen die Form einer Spirale besitzt.
7. Stabilisator nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagereinrichtungen, aus starrem Material, welche
sich auf dem äußeren Teil des hohlen zylindrischen '-Körpers befinden, aus einer Anzahl langgestreclcter
Flossen (32) bestehen, welche sich im Abstand voneinander befinden und sich im wesentlichen in der
Richtung der Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers erstrecken} wobei jede Flosse (32) einen
nach auswärts gerichteten Steg besitzt zum Lagern auf der inneren Oberfläche des Bohrloches, und in
Bezug auf die benachbarte Flosse eine Rille gebildet wird und die Rille dasu ausgebildet ist, einen
Strömungsweg für Bohrfließmittel zwischen dem äußeren Teil des hohlen zylindrischen Körpers und der Innenoberfläche
eines Bohrloches zu bilden.
8. Stabilisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Endes jeder Flosse verschleißbeständiges Material enthält»
9. Stabilisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge jeder Flosse sich im wesentlichen
parallel zur Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers erstreckt.
10. Stabilisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge jeder Flosse sich unter einem Winkel zur Längsachse des hohlen zylindrischen Körpers erstreckt.
11. Stabilisator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge jeder Flosse sich im wesentlichen in
Form einer Spirale erstreckte
12. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Angreifen am hohlen zylindrischen
Körper aus einer Anzahl Schraubenbolzen (38), einer Anzahl zusammenpassender Muttern (4o) und einer
Anzahl Paare ausgerichteter Löcher (37) bestehen, welche
sich in der einen Flosse zur Aufnahme der Anzahl Bolzen und zusammenpassender Muttern befinden.
13. Stabilisator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die.Schraubenbolzen Zylinderkopfsehrauben sind.·
14. stabilisator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (37) Vertiefungsbohrungen aufweisen
und zugehörige Muttern und Zylinderkopfschrauben in jeder Öffnung mit Vertiefungsbohrung angeordnet sind.
15. Stabilisator nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter und die vertiefte öffnung einen Pestsitz bilden, sodaß beim Pestziehen der Schraube, die
Mutter in die vertiefte Öffnung getrieben wird und mit dieser in Eingriff kommt, wodurch die Mutter,
unabhängig von der Schraube, in der vertieften Öffnung festgehalten wird.
16. Stabilisator nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch
ein flexibles Halteelement (5o),. welches in der vertieften
öffnung in Nachbarschaft des Zylinderkopfes
des Schraubenbolzens angeordnet ist, wobei das Halteelement federnd in der vertieften Öffnung angreift
und dadurch der Schraubenbolzen daran gehindert wird, sich axial aus der Öffnung herauszubewegen.
17. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der hohle zylindrische Körper (26) und die Lagereinrichtungen
(32) aus starrem Material, aus nichtmagnetischem Material bestehen.
18. Stabilisator nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle sylin.dr3.sche Körper (26) und die
Lagereinrichtungen (32) aus starrem Material, aus rostfreiem Stahlmaterial bestehen.
19. Stabilisator nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der hohle zylindrische Körper (26) und die Lagereinrichtungen (32) aus starrem Material, aus
Monelmaterial bestehen.
20. Stabilisator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die vertieften öffnungen durch einen Schlitz (66) gebildet werden, welcher sich längs der Öffnungen
erstreckt.
21. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz offen ist und das Äußere des Stabilisators schneidet.
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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