DE3041326C2 - Stoßverbindung eines Kämpferprofils mit einem Rahmen- oder Sprossenprofil für Fenster, Türen o.dgl. - Google Patents
Stoßverbindung eines Kämpferprofils mit einem Rahmen- oder Sprossenprofil für Fenster, Türen o.dgl.Info
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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Description
Die Erfindung betrifft eine Stoßverbindung eines Kämpferprofils mit einem Rahmen- oder Sprossenprofil
für Fcn«itpr, Türen od. dgl. unter Verwendung eines im
Kämpferprofil angeordneten Verbindungsstückes, das parallel zueinanderliegende Hakenleisten aufweist, die
mit komplementär zugeordneten Hakenleisten des Rahmen- oder Sprossenprofils im Eingriff stehen und
deren Haken in dieselbe Richtung weisen, wobei entgegen dieser Richtung an jeder Hakenieiste des
Verbindungsstücks angrenzend ein freier Raum von mindestens der Höhe eines Hakens vorhanden ist und
wobei am Rahmen- oder Sprossenprofil an der entgegen dieser Richtung liegenden Seite eine zu dessen
Hakenleisten parallele, zusätzliche Hakenleiste vorgesehen ist, deren Haken in die Richtung der Haken des
Verbindungsstückes weist, und das mit mindestens einem Fixierelement am Rahmen- oder Sprossenprofil
festgelegt ist, nach Patent 20 57 679.
Bei einer Stoßverbindung nach dem Hauptpatent erfolgt die Vorfixierung des Verbindungsstücks durch
eine Spannschraube, während die endgültige Fixierung durch in sich deckende Bohrungen des Verbindungs-Stücks
und des Rahmen- oder Sprossenprofils eingeschlagene Fixierstifte erfolgt. Hiermit wird eine
brauchbare Verbindung für seitlich einsetzbare Verbindungsstücke angegeben. Die Verwendung von Fixierstiften
macht jedoch eine Reihe von Bohrungen erforderlich.
In Weiterbildung des Gegenstands des Hauptpatents liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, die
Fixierung zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Verbindungsstück einen in Längsrichtung des
Rahmen- oder Sprossenprofils verlaufenden, deformierbaren Steg aufweist, der in die zu den Haken des
Verbindungsstückes entgegengesetzte Richtung zeigt und gegen den Haken der zusätzlichen Hakenleiste
gedrückt ist, und daß das Fixierelement als eine am vorderen Ende mit einem im Durchmesser abgestuften
Stanzschaft versehene Stanzschraube ausgebildet ist, deren Stanzschaft mit einer kreisringförmigen Stanzfläche
in die Profilwandung des Rahmen- oder Sprossenprofils eindringt.
Die Vorfixierung wird also auf einfache Weise durch einen Schlag auf den deformierbaren Steg erreicht, so
daß sich das Verbindungsstück beim nachfolgenden Stanzvorgang nicht aus der Verhakungszone löst. Die
erfindungsgemäß ausgebildete, abgestulte Stanzschraube übernimmt die Spann- und Tragefunktion.
Wenn das Verbindungsstück das Kämpferprofil bzw. bei wärmegedämmten Kämpferprofilen Teile davon
vollständig ausfüllt, empfiehlt es sich, den Steg an einem zurückspringenden Teil des Verbindungsstückes anzuordnen.
Zur weiteren Verbesserung der Vorfixierung in Horizontalrichtung trägt es bei, wenn das Verbindungsstück
einen im Querschnitt etwa dreieckförmigen Vorsprung aufweist, der sich an der Profilwandung des
Rahmen- oder Sprossenprofils abstützt und der sich nach Andrücken des deformierbaren Stegs gleichsam in
das Rahmen- oder Sprossenprofil eingraben kann.
Für ein einwandfreies Eindrehen der Stanzschraube empfiehlt sich eine Breite der Stanzfläche von 0,1 bis
0,3 mm sowie ein Winkclbereich des sich zur Stanzfläche
öffnenden Winkels λ von 80 bis 1200C.
Zur zuverlässigen Aufnahme der Vertikallasten beträgt der Durchmesser des Stanzschaftes vorzugsweise
mindestens 3 mm.
Für ein einwandfreies Anpressen entspricht bei einer
rechtwinklig abgestuften Stanzschraubc /wcckmäßigerweise
die Länge einer mittleren Stufe der Höhe der
Hakenleisten des Rahmen- oder Sprossenprofils, so daß
sich die Stanzschraube bei Scherung und Biegung sicher am Profilgrund abstützen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Stoßverbindung in einer Ansicht von oben,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 mil abgenommenem Kämpferprofil vor Andrücken des deformiei baren
Stegs,
Fig.3 den Gegenstand nach Fig.2 mit angedrücktem
Steg,
F i g. 4 ein Detail nach F i g. 3 in vergrößertem Maßstabund
F i g 5 einen Längsschnitt durch eine Stanzschraube.
In der Zeichnung ist mit 1 ein wärmegedämmtes Kämpferprofil, mit 2 ein ebenfalls wärmegedämmtes
Rahmen- oder Sprossenprofil bezeichnet. Das Kämpferprofil 1 stößt entsprechend F i g. 1 stumpf gegen die
eine Seitenwand des Rahmen- oder Sprossenprofils 2. Die Verbindung beider Profile 1, 2 erfolgt mittels eines
im Kämpferprofil 1 angeordneten Verbindungsstück 3 mit im Ausführungsbeispiel 2 zueinander parallelen
Hakenleisten 4, die mit zugeordneten Hakenleisten 5 des Rahmen- oder Sprossenprofils 2 im Eingriff stehen.
Dieser Eingriff erfolgt ausschließlich mit in derselben Richtung geöffneten Haken 4a des Verbindungsstückes
3 und in der entgegengesetzten Richtung geöffneten Haken 5a des Rahmen- oder Sprossenprofils 2. Die
ineinandergesteckten Hakenleisten 4, 5 ermöglichen eine Verschiebung des Verbindungsstückes 3 entgegen
der Öffnungsrichtung seiner Haken 4a um mindestens die Höhe der Haken relativ zum Rahmen- oder
Sprossenprofil 2. Daher kann — unter Bezugnahme auf F i g. 2 — das Verbindungsstück 3 zunächst in Richtung
des Pfeiles 6 gegen die Seite des Rahmen- oder Sprossenprofils 2 angesetzt werden, wobei die einander
zugeordneten Hakenleisten 4, 5 sich ineinanderschieben, noch nicht aber miteinander zum Eingriff gelangen.
Zur Herstellung dieses Eingriffs wird das Verbindungsstück 3 außerdem in Richtung des Pfeiles 7 verschoben.
Zum provisorischen Fixieren des Verbindungsstücks 3 bei der Montage weist dieses einen deformierbaren
Sieg 20 auf, der in Profillängsrichtung des Rahmen- oder Sprossenprofils 2 verläuft und der in die zu den Haken
4a des Verbindungsstückes 3 entgegengesetzte Rich-
■Γ)
tung zeigt. Der Steg 20 wird mittels eines einfachen Werkzeugs in Richtung des in F i g. 2 oder 4
eingezeichneten Pfeils 21 gegen den Haken 22a einer zusätzlich am Rahmen- oder Sprossenprofi! angeordneten
Hakenleiste 22 gedrückt und blockiert so den Rücklaufweg des Verbindungsstückes 3. Die Hakenleiste
22 ist parallel zu den Hakenleisten 5 des Rahmenoder Sprossenprofils, wobei der Haken 22a in die
Richtung der Haken 4a des Verbindungsstückes 3 weist.
Zur weiteren Fixierung in horizontaler Richtung dient ein im Querschnitt dreieckförmiger Vorsprung 24 des
Verbindungsstückes 3, der sich an der Profilwandung des Rahmen- oder Sprossenprofils 2 abstützt und sich
beim Andrücken des deformierbaren Stegs 20 in dieses eingräbt.
Das endgültige Festlegen des Verbindungsstückes 3 erfolgt im Ausführungsbeispiel durch zwei im Durchmesser
abgestufte Stanzschrauben 9, die in das Verbindungsstück 3 eingelassen sind. Die Stanzschrauben
9 nehmen nicht nur zum großen Teil die vom Glas und von der Windbeaufschlagung resultierende Belastung
auf, sondern pressen auch im eingeschraubten Zustand die miteinander zum Anschlag kommenden
Hakenflächen der im Eingriff stehenden Hakenleisten gegeneinander. Eine abgestufte Stanzschraube 9 ist in
Fig.5 vergrößert dargestellt. Sie weist insbesondere
die für das Durchstanzen (Lochen) der Seitenwand des Rahmen- oder Sprossenprofils 2 wesentliche, kreisringförmige
Stanzfläche 9£> (Ringschneide) des Stanzschaftes 9a auf. Die mittlere Stufe 9c der Stanzschraube 9
entspricht dabei der Höhe der Hakenleisten 5,22, so daß eine einwandfreie Anpressung erfolgt. Der sich zur
Stanzfläche 9b öffnende Winkel λ beträgt im Ausführungsbeispiel
90°.
Nach dem endgültigen Festlegen durch die Stanzschrauben erfolgt die Befestigung des Kämpferprofils 1
am Verbindungsstück 3 beispielsweise mit Hilfe einer Befestigungsschraube oder eines Stiftes 14. Das die
Befestigungsschraube bzw. Stift 14 aufnehmende Loch 16 im Kämpferprofil ist exzentrisch gegenüber dem
Muttergewinde bzw. gegenüber dem Loch im Verbindungsstücks
versetzt. Beim Anziehen der Befestigungsschraube bzw. beim Einschlag η des Befestigungsstiftes
14 wird somit das Kämpferprufil 1 gegen das Rahmenoder Sprossenprofil 2 gedrückt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Stoßverbindung eines Kämpferprofils (1) mit einem Rahmen- oder Sprossenprofil (2) für Fenster,
Türen od. dgl. unter Verwendung eines im Kämpferprofil (1) angeordneten Verbindungsstückes (3), das
parallel zueinanderliegende Hakenleisten (4) aufweist, die mit komplementär zugeordneten Hakenleisten
(5) des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) im Eingriff stehen und deren Haken (4a) in dieselbe
Richtung weisen, wobei entgegen dieser Richtung an jeder Hakenleiste (4) des Verbindungsstücks (3)
angrenzend ein freier Raum von mindestens der Höhe eines Hakens (4a^ vorhanden ist und wobei am
Rahmen- oder Sprossenprofil (2) an der entgegen dieser Richtung liegenden Seite eine zu dessen
Hakenleisten (5) parallele, zusätzliche Hakenleiste (22) vorgesehen ist, deren Haken (22a) in die
Richtung der Haken (4a,) des Verbindungsstückes (3)
weist,
und das mit mindestens einem Fixierelement am Rahmen- oder Sprossenprofil (2) festgelegt ist, nach
Patent 20 57 679, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (3) einen in Längsrichtung
des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) verlaufenden, deformierbaren Steg (20) aufweist, der in die zu den
Haken (4a) des Verbindungsstückes (3) entgegengesetzte Richtung zeigt und gegen den Haken (22a^der
zusätzlichen Hakenleiste (22) gedrückt ist,
und daß das Fixierelement als eine am vorderen Ende mit einem im Durchmesser abgestuften Stanzschaft (9a) versehene Stanzschraube (9) ausgebildet ist, deren Stanzschaft (9a,1 mit einer kreisringförmigen Stanzfläche (9b) in die Profilwandung des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) eindringt.
und daß das Fixierelement als eine am vorderen Ende mit einem im Durchmesser abgestuften Stanzschaft (9a) versehene Stanzschraube (9) ausgebildet ist, deren Stanzschaft (9a,1 mit einer kreisringförmigen Stanzfläche (9b) in die Profilwandung des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) eindringt.
2. Stoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (20) an einem
zurückspringenden Teil (23) des Verbindungsstücks (3) angeordnet ist.
3. Stoßverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück
(3) einen im Querschnitt etwa dreieckförmigen Vorsprung (24) aufweist, der sich an der Profilwandung
des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) abstützt.
4. Stoßverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite (ß,der Stanzfläche(9^0,1 bis 0,3 mm beträgt.
5. Stoßverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
sich zur Stanzfläche (9b) öffnende Winkel (λ) 80 bis 120° beträgt.
6. Stoßverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Stanzschaftes (9a) mindestens 3 mm beträgt.
7. Stoßverbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einer rechtwinklig abgestuften Stanzschraube (9) die Länge (H) einer mittleren Stufe (9c) der Höhe der
Hakenleisten (5 bzw. 22) des Rahmen- oder Sprossenprofils (2) entspricht.
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