DE2928459A1 - Bauverbindung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bauverbindung, d.h. auf
ein System zum Miteinanderverbinden von zwei_ stumpf aneinanderstoßenden
Holzteilen und betrifft insbesondere Verbinder, die oft auch als Nagelplatten bezeichnet werden, aus
Blech bestehen und mehrere aus ihnen herausgestanzte intograle
Zühno zum Aneinanderbefestigen von zwei aneinanderstoßend
on Holzteilen einer Holzkonstruktion haben.
v/orden die 50x100(2x4 Zoll)-Pfosten von fabrikmäßig
hf:i"jfT;r.<-:L1 h«-m Wandelomentanordnungen an den SOxiOO-Ober- und
r/r;*.':rpl 'li-t-^atoilcn oder -holmen des Wandelements mittels Na-Ί'1:
i η b'-: ff;.·; t igt, die durch die Holme und in Längsrichtung in
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die Enden der Pfosten getrieben werden. Diese Nagelverbindung zwischen den Pfosten und den Holmen ist zwar hinsichtlich
Druckbeanspruchung relativ stabil, hinsichtlich Querbiegungsund Zugbeanspruchung ist sie aber schwach.
Bei der fabrikmäßigen Herstellung von Wandelementen werden rechteckige Nagelplatten benutzt, wie sie beispielsweise aus
der US-PS 3 841 194 bekannt sind. Diese Nagelplatten werden an den Stoßstellen des Wandelements mittels geeigneter und
bekannter Vorrichtungen in die Ilolzteile gedrückt oder anderweitig
in die Ilolzteile getrieben. Es treten dabei jedoch gewisse Probleme auf. Damit eine Nagelplattenverbindung ihre
volle Festigkeit entwickelt, ist es erforderlich, daß eine gewisse Minimalfläche der Nagelplatte mit einer vorgeschriebenen
Anzahl von Zähnen in jedes der beiden miteinander zu verbindenden Holzteile getrieben wird. Aufgrund der Anordnung
der 50x1OO-Pfosten und der Holme einer Wandelementkonstruktion haben die Nagelplatten über der Breite der Pfostenteile
(d.h. etwa 38 mm oder 1-1/2 inches) keine ausreichende Arbeitsfläche oder Anzahl von in den Holm eingreifenden Zähnen,
um eine stabile Verbindung herzustellen, und so hergestellte Wandelemente sind nicht steif genug, um die Beanspruchungen
bei der späteren Handhabung, beim Transport zur Baustelle und bei der Aufrichtung auszuhalten. Wenn andererseits
rechteckige Nagelplatten benutzt werden, die beträchtlich breiter sind als die Pfosten (z.B. eine Breite von 76 nun
(3 inches) oder mehr haben), um zu gewährleisten, daß eine ausreichende Anzahl von Zähnen in den Holm getrieben wird,
ist ein beträchtlicher Teil der Fläche dieser größeren rechteckigen Verbinder nicht mit dem Pfosten in Berührung. Deshalb
wird eine Anzahl von Zähnen nicht in die Holzteile getrieben und diese freiliegenden Zähne stellen eine Gefahr
nicht nur für alle diejenigen dar, die die Wandelementanordnungen zu handhaben haben, sondern auch bei späteren Bauarbeiten,
beispielsweise während der Verdrahtung, bei der die Isolation von elektrischen Leitungen durch die scharfen Zahnflanken
zerschnitten werden kann. Darüber hinaus wird durch
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die Plattenfläche, von der die freiliegenden Zähne vorstehen,
die Festigkeit der Verbindung nicht nennenswert erhöht und die beträchtlich höheren Kosten dieser größeren Verbinder
machen ihre Verwendung für diesen Zweck unwirtschaftlich. ^
Das ist ein wichtiger kommerzieller Faktor, da etwa 60% der
Gesamtkosten einer Nagelplatte aus den Kosten der Stahlplatte selbst bestehen, so daß jeder nennenswerte Bereich der
Nagelplatte, wo die Zähne freiliegend bleiben, überschüssige- und ungerechtfertigte Kosten verursacht. Beispielsweise
erfordert die Herstellung einer festen Verbindung zwischen einem 5 0x100-Pfosten und einem 50x10OrHoIm unter Verwendung
von zwei rechteckigen Nagelplatten, von denen jede ein Pfostenstück
mit einer Länge von 76 mm (38 mm in der Breite) und ein Holmstück mit einer Länge von 76 mm (38 mm Breite)
erfaßt, zwei 114 χ 76 mm (4-1/2nx3")-Nagelplatten. Diese
2 Platten würden jeweils eine Fläche von 2903 mm (4-1/2 sq.
in.) an nichteingebetteten Zähnen oder 5806 mm (9 sq. in.)
der Gesamtfläche von 17 419 mm (27 sq. in.) der beiden gegenüberliegenden
Nagelplatten pro Verbindungsstelle haben, was effektiv nicht gehen würde. Dieses ungenutzte Drittel
des Metalls der Nagelplatten stellt deshalb überschüssige Kosten dar. Weiter stellen diese Nagelplattenflachen, in denen die Zähne: nicht in das Holz eingebettet werden, während
der Herstellung der Holzkonstruktionen ein weiteres Problem dar. Typischerweise werden die Nagelplatten über jeder Verbindungsstelle
von aneinanderstoßend zusammengespannten Holzteilen nach Augenmaß positioniert und eine ihrer Kanten wird
von Hand auf die Kante des Pfostens ausgerichtet, während die andere Kante auf die untere Kante des Holzholms oder
Holzplattenteils ausgerichtet wird, wobei die rechteckige
Nagelplatte einfach dort bleibt und wobei die Spitzen von zwei Dritteln der Zähne leicht auf den Holzflächen ruhen. Da-
-■'■-■- 2 2
durch verbleiben 2903 mm (4-1/2 sq. in.) von 8 710 mm (13-1/2 sq. in.) der Nagelplatte als nichtabgestützte, unsymmetrische
Masse. Da bei dem Vorgang des Einpressens eine beträchtliche Vibration und Bewegung an jeder herzustellenden
Verbindungsstelle auftreten, erhöht diese nichtabgestützte
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Masse die Neigung der Nagelplatten, sich zu verschieben und ihre mit dem Auge ausgerichteten richtigen Positionen zu
verlassen, was dazu führt, daß unbefriedigende Verbindungen hergestellt werden.
Es besteht deshalb seit langem ein Bedarf an einem Verbindersystem
für Wandelemente und andere Holzkonstruktionen, das die vorgenannten Probleme beseitigt.
Zum Stand der Technik auf dem Gebiet eines Verbinders, der auf dem gleichen Gebiet wie die Erfindung eingesetzt wird,
wird auf die US-PS 2 117 3 08 Bezug genommen.
Die Erfindung schafft ein Nagelplattenverbindersystem mit folgenden Merkmalen und Vorteilen:
Es verbindet stumpf aneinanderstoßende Holzteile einer Holzkonstruktion
fest miteinander;
das Verbindersystem ergibt Stoßverbindungen, die hinsichtlich
Druck-, Zug- und Biegebeanspruchung wesentlich stabiler sind als herkömmliche genagelte Verbindungen;
die Nagelplatten haben eine ausreichende Arbeitsfläche, die beide aneinanderstoßenden Holzteile, die aneinander zu befestigen
sind, so erfaßt, daß eine gegenüber Schub- und Druckkräften hochfeste Verbindung erzielt wird, bei der alle
Flächen der Verbinderplatte in Arbeitseingriff mit den Holzteilen sind;
die Gefahren von freiliegenden Zähnen werden vermieden und es ergeben sich Wandelemente, die ausreichend steif sind, um
Beanspruchungen bei der Handhabung, beim Transport zur Baustelle und bei der Aufstellung auszuhalten;
die Nagelplatten des Verbindersystems können mit herkömmlicher Ausrüstung wirtschaftlich hergestellt werden;
die Verbinder können zweckmäßig und genau positioniert werden, so daß sie mit herkömmlichen Fertigungsvorrichtungen
in die Holzteile getrieben werden können;
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•j·
bei dem Verbindersystem wird nur eine Nagelplattenkonfiguration
benutzt, die so dimensioniert ist, daß es für einen Arbeiter schwierig ist, die Verbinder falsch zu positionieren,
bevor sie in die -Holzteile getrieben werden; und das Verbindersystem ist in der Herstellung und im Gebrauch
wirtschaftlich.
Ein Verbindersystem nach der Erfindung zum starren Aneinanderbefestigen
von zwei stumpf aneinanderstoßenden Holzteilen einer Holzkonstruktion enthält, kurz gesagt, wenigstens
zwei im wesentlichen kongruente, L-f:örmige Verbinder aus handelsüblichem
Stahlblech od.dgl. Die Verbinder haben jeweils einen ersten und einen zweiten Schenkel. Aus jedem Verbinderschenkel
sind Zähne herausgeschlagen, die insgesamt recht- ■--winkelig
von dem Verbinder abstehen, so daß sie in Holzteile getrieben werden können. Die beiden "Verbinder werden außerdem in
die Holzteile auf entgegengesetzten Seiten derselben an der
Stoßsteile der Holzteile (d.h. an den Verbindungsstellen der Holzkonstruktion) eingetrieben, wobei sich die zweiten Schenkel der Verbinder auf entgegengesetzten Seiten von einem der
Holzteile in entgegengesetzten Richtungen erstrecken und wobei die ersten Schenkel der Verbinder auf entgegengesetzten
Seiten des anderen Holzteils einander gegenüberliegen. Sämtliche
Zähne der ersten Schenkel der Verbinder werden in das andere Holzteil und sämtliche Zähne der zweiten Verbinderschenkel
werden in das erste Holzteil eingetrieben;
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Wandele
mentkonstruktion aus 50x1OO-Bäuholz, die
einen oberen und einen unteren Holm und dazwischen vertikale Pfosten aufweist, die
an den Holmen durch Verbindersysteme nach der Erfindung befestigt sind,
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Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
eines 5 0x100-PfOstens, der stumpf an einen
5OxIOO-HoIm anstößt, wobei der Pfosten und der Holm durch zwei L-förmige Verbinder,
die das Verbindersystem nach der Erfindung bilden, aneinander befestigt sind,
Fig. 3 in Draufsicht einen Abschnitt eines Blech
streifens, aus dem zwei L-förmige Verbinder hergestellt werden,
Fig. 4 in Seitenansicht den Blechstreifen von
Fig. 3 und
Fig. 5 in kleinerem Maßstab eine Ansicht eines
L-förmigen Verbinders, die die im wesentlichen gleichen Arbeitsflächen des ersten und
des zweiten Schenkels des Verbinders zeigt.
Eine in den Zeichnungen insgesamt mit W bezeichnete Holzkonstruktion
besteht aus mehreren stumpf aneinanderstoßenden Holzteilen, die durch Verbindersysteme nach der Erfindung
starr aneinander befestigt sind, wobei jedes Verbindersystem mehrere Paare von Verbindern oder Nagelplatten N aufweist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Holzkonstruktion W ein Wandelement 50x1 OÖ-Bauholz (2x4 lumber) mit einem oberen
und einem unteren Plattenteil oder Holm P und mehreren vertikalen Pfosten S, die die Holme rechtwinkelig schneiden
und an die nach innen weisenden Flächen der Holme anstoßen. Die 50x100-Holzteile haben jeweils einen rechteckigen Querschnitt
und zwei parallele Haupt(oder Breit)-flächen, sowie zwei parallele Neben(oder Schmal)-flächen. Die Holme
P sind so angeordnet, daß ihre Hauptflächen nach oben und nach unten weisen, während die Pfosten S so angeordnet sind,
daß ihre Nebenflächen zur Außenseite des Wandelements weisen, wenn das Wandelement in aufgerichteter Stellung ist. Die
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Enden der Pfosten stoßen, wie oben erwähnt, an die nach innen
weisenden Hauptflächen der Holme an.
Gemäß Fig. 2 ist jeder Pfosten S an seinem oberen und unteren Holm jexveils durch zwei im wesentlichen kongruente,
L-förmige Verbinderplatten N befestigt. Diese Verbinder oder Nagelplatten weisen jeweils eine Grundplatte 6 aus
Blech, vorzugsweise verzinktem handelsüblichem Stahl od.dgl., auf und haben einen ersten oder Hauptschenkel 3 und einen
zweiten oder Nebenschenkel 5 (vgl. Fig. 5). Vorzugsweise haben die Schenkel im wesentlichen.gleiche Anzahlen von integralen Zähnen T (vgl. Fig. 3 und 4), die aus der Grundplatten
herausgeschlagen sind, sowie mehrere Öffnungen 0, aus denen die Zähne herausgeschlagen worden sind. Gemäß
Fig. 3 hat der erste Schenkel 3 des Verbinders N etwa 27 Zähne
T, während der zweite Schenkel 5 etwa 24 Zähne hat. Es ist jedoch klar, daß sich die Zähnezahl bei jedem Verbinder
im Rahmen der Erfindung um etwas mehr als oben angegeben ändern
kann. Es ist außerdem klar, daß das Verbindersystem nach der Erfindung benutzt werden kann, wenn die aneinanderstoßenden
oder sich schneidenden Holzteile unterschiedliche Dicken haben, wobei dann die Breiten der Schenkel der
L-förmigen Verbinder verschieden wären und im allgemeinen mit den betreffenden Breiten der Schmalseiten der aneinanderstoßenden
oder sich schneidenden Holzteile übereinstimmen würden. Gemäß Fig. 3 gleichen die Gestalt und die Abmessung
der Zähne T und der Öffnungen 0, die Anzahl der Zähne pro
Flächeneinheit und die Dicke der Grundplatte 6 der Nagelplatte N den in der obengenannten US-PS 3 841 194 beschriebenen
Zahnöffnungen und Zahndicken. Es ist weiter klar, daß die Gestalt, die Größe, die Zähnezahl pro Flächeneinheit und
die Dicke der Grundplatte beträchtlich von den in der obengenannten Patentschrift angegebenen Werten abweichen können
und daß dann die ein Verbindersystem bildenden Verbinder noch immer im Rahmen der Erfindung liegen. Die Zähne T sind
insgesamt rechtwinkelig zu der Grundplatte 6 und die Längs-
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achsen der öffnungen O sind vorzugsweise (aber nicht notwendigerweise)
so angeordnet, daß sie zu den Längsachsen des ersten Schenkels 3 parallel sind.
Gemäß Fig. 2 enthält ein Verbindersystem nach der Erfindung zwei Verbinder oder Nagelplatten N nach der Erfindung, die
in die Nebenflächen der sich schneidenden Holzteile an den Zwischen- oder Innenstoßstellen oder Stoßen der Holzkonstruktion
W auf entgegengesetzten Seiten der Holzteile getrieben oder gepreßt werden, wobei die zweiten Schenkel 5
der Nagelplatten jedes Nagelplattenpaares sich auf entgegengesetzten Seiten des Holms P in entgegengesetzten Richtungen
erstrecken und wobei die ersten Schenkel 3 jedes Nagelplattenpaares auf entgegengesetzten Nebenflächen des
Pfostens S einander gegenüberliegen.
Gemäß Fig. 3 erstreckt sich die Länge des zweiten Schenkels 5 des Verbinders über die volle Breite des Verbinders, was
durch die horizontale Abmessung 2A angegeben ist. Die Länge des ersten Schenkels 3 erstreckt sich rechtwinkelig zu dem
zweiten Schenkel von einer Seite des zweiten Schenkels an einem Ende des zweiten Schenkels, wobei eine Kante des ersten
Schenkels, die mit 3a bezeichnet ist (vgl. Fig. 5), in der Fortsetzung der Endkante 5a des zweiten Schenkels liegt.
Gemäß Fig. 3 ist die Länge des ersten Schenkels 3 vorzugsweise im wesentlichen gleich der Länge des zweiten Schenkels
5, wie es durch die vertikale Abmessung 2A angegeben ist. Weiter ist die schmale Abmessung jedes Schenkels (d.h. die
Breite jedes Schenkels) vorzugsweise im wesentlichen gleich, was durch die Abmessungen A angegeben ist. Es ist jedoch
klar, daß die Länge des ersten und des zweiten Schenkels wesentlich differieren könnte und daß die Breiten ebenfalls
beträchtlich differieren könnten, insbesondere wenn Holzteile mit einer Querschnittsabmessung mit Holzteilen zu verbinden
sind, die eine andere Querschnittsabmessung haben.
Gemäß der Erfindung werden die Verbinder N vorzugsweise durch Stanzstempel (nicht gezeigt) in einer Stanzpresse her-
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ORIGINAL INSPECTED
gestellt, die einen durchgehenden Blechstreifen fortschreitend
ausstanzen, der von einer Spule aus schrittweise in die Stanzpresse gefördert wird. Im allgemeinen ist die Breite
des Streifens gleich einer vollen Breite des Verbinders N (d.h. der Länge des zweiten Schenkels 5, die durch die
horizontale Abmessung 2A angegeben ist) . Gemäß Fig. 3 x^erden
zwei kongruente, L-förmige Verbinder N aus einem Abschnitt des Streifens hergestellt, ohne daß Abfall-anfällt. Der-Abschnitt
hat gemäß der Darstellung eine Länge L, die im wesentlichen gleich der Länge des ersten Schenkels 3, (d.h.
2Λ) von einem der Verbinder plus dem Zweifachen der schmalen Abmessung (d.h. A) der Schenkel der Verbinder ist. Vorzugsweise und insbesondere gilt: L = 2A + A + A ■= 4A. Die Länge
L kann jedoch, wie oben angegeben, größer oder kleiner als 4A sein. Der Abschnitt wird, wie an der Stelle Z angegeben,
längs einer insgesamt Z-förmigen Linie durchgetrennt, wodurch gleichzeitig die Ober- und Innenkanten der ersten
Schenkel 3 und die Innenkanten der zweiten Schenkel 5 von
beiden aus dem Abschnitt herzustellenden Verbinder^ hergestellt werden. Die Durchtrennungslinie, die die innere Ecke
jedes L-förmigen Verbinders bildet, braucht aber nicht einen Winkel von 90° zu bilden, sondern kann so ausgebildet
werden, daß sich ein kleiner 45°-Eckteil ergibt, wie er mit gestrichelter Linie an der Stelle X in Fig. 5 dargestellt
ist, was außerdem dazu führt, daß eine Ecke jedes Schenkels 3a eine komplementäre Form hat, wie sie an der Stelle Y angegeben
ist. Der Abschnitt wird außerdem längs einer Querlinie durchgetrennt, die sich über die volle Breite des Verbinders
erstreckt, wodurch gleichzeitig die Unter- oder Außenkante des zweiten Schenkels von Verbindern in benachbarten Abschnitten gebildet wird. \
Es wird, wie oben erwähnt, vorzugsweise ungefähr die gleiche Anzahl von Zähnen T sowohl in dem ersten Schenkel 3 als auch
indem zweiten Schenkel 5 des Verbinders N hergestellt, so daß
im wesentlichen die gleiche Anzahl von Zähnen in den Holm P und den Pfosten S eindringt, wenn der Verbinder an der Stoß-
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■ /lit-
stelle der Holzteile der Holzkonstruktion W in den Holm und in den Pfosten getrieben wird. Daher hat jeder Schenkel des
Verbinders im wesentlichen die gleiche Arbeitsfläche und im wesentlichen das gleiche Haltevermögen wie der andere Schenkel
des Verbinders. Es sei angemerkt, daß, wenn das Bauholz nicht homogen ist und veränderliche Fasermuster, Knoten
und andere Unvollkommenheiten hat, nicht sämtliche Zähne dieser L-förmigen Nagelplatten immer vollständig in die Holzteile
eingebettet werden. Das gilt insbesondere für die Zähne an den äußeren Rändern dieser Platten. Wegen Zersplitterns
des Holzes und geringfügiger Fehlausrichtung liegen diese Zähne manchmal teilweise frei.
Beide Verbinder N dieses Verbindersystems sind, wie oben erwähnt,
im wesentlichen kongruent. Gemäß Fig. 2 werden diese kongruenten Verbinder in entgegengesetzte Schmalflächen des
Holms P und des Postens S getrieben, wobei die zweiten Schenkel 5 der Verbinder in die Schmalflächen des Holms getrieben
werden und sich längs derselben in entgegengesetzten Richtungen erstrecken und wobei die ersten Schenkel 3 auf
entgegengesetzten Schmalflächen des Pfostens einander gegenüberliegen.
Dadurch, daß sich die zweiten Schenkel in entgegengesetzten Richtungen längs des Holms erstrecken, wird
die Steifigkeit der Verbindung zwischen dem Pfosten und dem Holm maximiert und die Anordnung hat eine merklich größere
Steifigkeit, so daß sie gehandhabt, zur Baustelle transportiert und aufgestellt werden kann. Da die Verbinder N im
wesentlichen kongruent (d.h. identisch ausgebildet) sind, wird der Bestand an Verbindern, die ein Holzkonstruktionshersteller
zur Verfügung haben muß, beträchtlich verringert, beispielsweise im Gegensatz zu dem Fall, in welchem rechte
und linke Verbinder für ein Verbindersystem erforderlich sind. Da der erste Schenkel 3 vorzugsweise an sämtlichen Zwischenoder
Innenstoßstellen der Holzkonstruktion in der oben beschriebenen Weise in die Pfosten getrieben werden soll, kann
der Arbeiter die Nagelplatten leicht in ihre richtige Ausrichtung zum Eintreiben in die Holzteile bringen, indem er
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- W- .2928*5.9 -AS-
lediglich die Verbinder so ausrichtet, daß ihre ersten Schenkel 3 so angeordnet sind, daß sie in entgegengesetzte
Schmalflächen der Pfosten eingetrieben werden können. Wenn
sie so ausgerichtet sind, erstrecken sich die zweiten Schenkel 5 notwendigerweise in entgegengesetzte Richtungen längs
des Holms und die Verbinder sind somit richtig positioniert. An den Außen- oder Eckstoßstellen der Holzkonstruktion W
ist es jedoch nicht möglich, beide Verbinder so auszurichten,
daß sich ihre zweiten Schenkel in entgegengesetzten Richtungen längs des Holms erstrecken, da der Holm hier endet.
Durch Drehen eines der Verbinder=N des Paares derart,,
daß sein zweiter Schenkel die Schmalfläche des Pfostens berührt und daß sein erster Schenkel die Schmalfläche des
Holms berührt, können aber beider Verbinder des_Paares in
beide Holzteile getrieben werden und auf diese Weise kann eine starre und feste Verbindung hergestellt werden.
Es ist weiter zu erkennen, daß, da die Paare von Verbindern
N in der in Fig. 2_gezeigten Weise in die Holzteile getrieben
werden/ nicht nur das Verbinderpaar Zug- und Druckbelastungen zwischen dem Holm und dem Pfosten wirksam standhält,
sondern daß sich die Nagelplatten auch einem Biegen in der Ebene der Verbinder wirksam widersetzen. Da weiter
die Verbinder an den Holzteilen an entgegengesetzten Flächen derselben starr befestigt sind, widersetzen sich die
Verbinder auch wirksam einem Biegen in einer Richtung aus
der Ebene der Verbinder, da einer der Verbinder auf Zug beansprucht wird, während der andere auf Druck beansprucht
wird, wobei das auf Zug beanspruchte Teil in der Lage ist,
relativ hohe Kräfte auszuhalten. Dadurch wird gewährleistet, daß das fertige Wandelement od.dgl., das mit dem Verbindersystem nach der Erfindung hergestellt wird, ausreichend
steif ist, um die Beanspruchungen bei der Handha*- bung, beim Transport und bei der Aufstellung auszuhalten.
Das Verbindersystem nach der Erfindung ist zwar in Verbin-
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dung mit Konstruktionen beschrieben worden, in denen die Holzteile unter einem Winkel von 90° aneinanderstoßen, es
kann jedoch auch benutzt werden, wenn der Schnitt- oder Stoßwinkel etwas von 90° abweicht, wie in dem Fall von Bogensehnenträgern
und ähnlichen Konstruktionen.
909885/0786
Claims (12)
- Patentansprüche :( 1.)Bauverbindung mit einem ersten und einem zweiten Holzteil, das mit einem Ende eine Seite des ersten Holzteils berührt und sich insgesamt rechtwinkelig zu dem ersten Holzteil erstreckt, gekennzeichnet durch wenigstens zwei im wesentlichen kongruente, L-förmige Verbinder (N) aus handelsüblichem Stahlblech-od.-dgl. , von denen jeder einen ersten Schenkel (3) und einen zweiten Schenkel (5) hat, wobei die Schenkel jeweils ausgestanzte Zähne (T) haben, die sich insgesamt rechtwinkelig zu dem Verbinder erstrecken, um in die Holzteile (S, P) getrieben zu werden, wobei die beiden Verbinder auf entgegengesetzten Seiten der Holzteile an der Stoßstelle derselben in diese getrieben werden, wobei sich die-zweiten Schenkel der Verbinder in entgegengesetzten Richtungen auf entgegengesetzten Seiten des ersten Holzteils (P) erstrecken, wobei sich die ersten Schenkel der Verbinder auf entgegengesetzten Seiten des zweiten Holzteils90988R/0786ORIGINAL INSPECTED(S) gegenüberliegen und wobei sämtliche Zähne der ersten Schenkel der Verbinder in das zweite Holzteil und sämtliche Zähne der zweiten Verbinderschenkel in das erste Holzteil eingebettet sind.
- 2. Bauverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3, 5) im wesentlichen jeweils die gleiche Anzahl von Zähnen (T) haben.
- 3. Bauverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse jedes ersten Schenkels (3) der Verbinder (N) parallel zu der Längsachse des zweiten Holzteils (S) ist und daß die Längsachse jedes zweiten Schenkels (5) der Verbinder parallel zu der Längsachse des ersten Holzteils (P) ist.
- 4. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenkante jedes ersten Schenkels (3) der Verbinder (N) sich längs einer Seitenkante des zweiten Holzteils (S) erstreckt und daß sich eine Seitenkante jedes zweiten Schenkels (5) der Verbinder längs einer Seitenkante des ersten Holzteils (P) erstreckt.
- 5. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel (3) jedes Verbinders (N) im wesentlichen ebenso breit ist wie das zweite Holzteil (S) und die Breite des zweiten Holzteils im wesentlichen überspannt und daß der zweite Schenkel (5) jedes Verbinders im wesentlichen so breit ist wie das erste Holzteil(P) und im wesentlichen die Breite des ersten Holzteils überspannt.
- 6. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Zähne (27), die pro Flächeneinheit jedes Verbinders (N) ausgestanzt sind, über der gesamten Fläche jedes Verbinders konstant ist.9 0 9 8 B b / 0 7 8 6_ 3 _ 2328458
- 7. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei jedem Verbinder (N) der erste Schenkel (3) rechtwinkelig von einer Seite des zweiten Schenkels (5) aus an einem Ende des zweiten Schenkels erstreckt und daß eine Kante des ersten Schenkels in der Fortsetzung der Kante des einen Endes des zweiten Schenkels liegt. ■"-_._-
- 8. Bauverbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächeninhalte des ersten Verbinderschenkels (3) und des zweiten Verbinderschenkels (5) im wesentlichen gleich sind.
- 9. Bauverbindung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Paare von Verbindern (N) eine derartige Form haben, daß, wenn einer der Verbinder relativ zu dem anderen Verbinder so positioniert ist, daß die eine Kante des ersten Schenkels (3) des einen Verbinders in einer Linie mit der Kante des anderen Endes des zweiten Schenkels (5) des anderen Verbinders angeordnet ist, das Verbinderpaar ein Rechteck bildet.
- 10. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von einer Ecke des ersten Schenkels (3) längs der einen Kante des ersten Schenkels und dem einen Ende des zweiten Schenkels zu der Ecke desselben sich von dem Abstand von der Ecke des zweiten Schenkels (5) zu einer zweiten Ecke des zweiten Schenkels längs einer Seitenkante des zweiten Schenkels unterscheidet.
- 11. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der ersten Schenkel (3) der Verbinder (N) im wesentlichen gleich der Länge der zweiten Schenkel (5) der Verbinder ist.90988 5/0786
- 12. Bauverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3, 5) jedes Verbinders (N) im wesentlichen gleiche Breite haben und daß der zweite Schenkel (5) die Fläche des Verbinders einnimmt, die sich über die volle Breite des Verbinders erstreckt.9098 Ö5/0786
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