DE3040159A1 - Heizverfahren auf der grundlage der verminderung des luftdruckes in einer kammer auf einen ausgeglichenen wert sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Heizverfahren auf der grundlage der verminderung des luftdruckes in einer kammer auf einen ausgeglichenen wert sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Nobuyoshi Kuboyama 60 P 44 -
Die Erfindung "betrifft ein Heizverfahren nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Hierbei wird die Luft innerhalb der abgedichteten Kammer unter
Krafteinwirkung abgesaugt und durch Drehung eines an der Kammer angebrachten drehbaren Elementes
nach außen abgegeben* Dadurch wird der Luftdruck innerhalb der Kammer auf einen Ausgleichswert
reduziert. Andererseits wird Wärme durch Luftreibung infolge der kontinuierlichen Drehung des
Drehelementes erzeugt, wodurch das Kammerinnere durch die Luftreibungswärme beheizt wird. Verschiedene
Arten feuchter Gegenstände oder Erzeugnisse innerhalb
der Kammer können in wirksamer Weise und schnell getrocknet werden, und zwar wegen der Luftdruckreduzierung
und der erzeugten Luftreibungswärme.
Beim Beheizen einer solchen Kammer sowie beim Trocknen der darin eingebrachten Gegenstände wurde
bisher Heißluft mittels einer Heißluftpumpe in die Kammer eingeführt, sofern nicht eine Wärmequelle
auf der Basis von Heizöl, Gas oder in Form größerer Heizkörper benötigt wurde, um das Kammerinnere zu
heizen.
Namentlich zur Trocknung von feuchten Gegenständen
soll die zur Erwärmung des Kammerinneren benötigte Energie in Verbindung mit einer Wärmeenergie zur
Zuführung von Heißluft verwendet werden. Eine große Energiemenge, beispielsweise elektrische
Energie, Heizöl oder Gas wurden verlustmäßig aufgewendet, um die Pumpe und die Heizeinrichtung zu
betätigen. Aufgabe der Erfindung ist eine bessere Energieausnützung bei der Durchführung des Ver-
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f alar ens.
Die Erfindung schafft ein Heizverfahren sowie eine Vorrichtung zu dessen Durchführung durch Reduzierung
des Luftdruckes innerhalb einer Kammer auf einen Ausgleichswert, wobei jegliche in die Kammer eingebrachte
feuchte Artikel beheizt und wirksam getrocknet werden, ohne Energie zu verschwenden. Bei
dem erfindungsgemäßen Heizsystem wird die Luft innerhalb der abgedichteten Kammer unter Kraft abgesaugt
und durch Drehung von Drehelementen, die in der Kammer angeordnet sind, nach außen abgegeben»
Andererseits wird eine Luftreibung durch eine ständige Drehung der Drehelemente erzeugt, wobei
das Kammerinnere durch die Luftreibungswärme beheizt wird. In die Kammer können verschiedene
Arten von feuchten Gegenständen eingebracht werden, beispielsweise landwirtschaftliche Erzeugnisse,
Meeresfrüchte, Kleider oder dergleichen, wobei diese Gegenstände infolge der Wirkung der Luftdruckreduzierung
und der Wärmewirkung durch Luftreibung wirksam und schnell zu trocknen sind»
Die Erfindung schafft auch ein Verfahren, bei dem Außenluft in die Kammer mittels drehbarer äußerer
Luftzuführungselemente zugeführt wird, die an der Kammer so angebracht sind, daß die Temperatur innerhalb
der Kammer gleichförmig einstellbar ist, um eine wirksame Trocknung zu erreichen.
Die Erfindung schafft auch ein Verfahren, bei welchem
die Außenluft durch in der Kammer angeordnete Heizelemente zusätzlich erwärmt wird, um einen Abfall der
Kammertemperatur zu vermeiden, wobei die Heizelemente
in Abhängigkeit von der Temperatur in der Kammer automatisch oder von Hand zu betätigen sind.
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Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungs"beispiel einer erfindungsgemäßen
Heizvorrichtung in Ansicht von vorn sowie in teilweise aufgebrochener Darstellung,
Pig. 2 ein weiteres AusführungslDeispiel einer
erfindungsgemäßen Heizvorrichtung in perspektivischer Ansicht und teilweise aufgebrochener
Darstellung,
Fig. 3 ein äußeres LuftZuführungselement,
welches einen Bestandteil der Vorrichtung von Fig. 2 bildet, in einer demgegenüber vergrößerten
und teilweise aufgebrochenen perspektivischen Ansicht,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel eines äußeren
Luftzuführungselementes in teilweise aufgebrochener
Darstellung,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Heizgerätes in einer Darstellung
analog Fig. 1,
Fig. 6 den unteren Teil der Heizvorrichtung von Fig. 5 in teilweise aufgebrochener Darstellung,
Fig. 7 ein Luftzuführungselement, welches
einen Bestandteil der Vorrichtung von Fig. bildet, in demgegenüber vergrößerter und
teilweise aufgebrochener Darstellung,
Fig. 8 das Luftzuführungselement von Fig« 7 in Seitenansicht,
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Iig. 9 einen Schnitt längs der Linie
IX-IX von Pig. 8,
Pig. 10 ein Ausführungsbeispiel eines Luftströmungs-Regulierelementes
in Gebrauchsstellung, in Draufsicht,
Pig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI von Fig. 10,
Pig. 12 ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Heizvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung analog
Pig. 2,
Fig. 13 ein Luftzufuhrungselement, welches
einen Bestandteil der Vorrichtung von Pig. bildet, in einer demgegenüber vergrößerten
sowie teilweise aufgebrochenen perspektivischen Darstellung,
Pig. 14 einen dem Luftzuführungselement von
Pig. 13 zugeordneten Propeller in perspektivischer
Darstellung.
Gemäß Pig. 1 ist eine kubische Kammer 1 durch ein■
Paar von Türen 2 zu öffnen und zu schließen. Die Kammer 1 wird durch zwei Außenwandungen 3a begrenzt,
zwischen denen Wärmedämmaterial 3 eingebracht ist.
Eine Saugöffnung 4 ist in einem mittleren Bereich der oberen Kammerwandung vorgesehen. In der Saugöffnung
4 ist ein drehbares Element a. angeordnet, das direkt mit einem Motor 5 verbunden ist. Das
drehbare Element a. ist mit einem Propeller, einer» Flügelwalze oder dergleichen versehen, von denen jede(r)
jeweils mehrere Flügel 6 aufweist, die von dem Motor
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angetrieben sind. Jeder Flügel 6 hat eine gewisse Steigung, so daß Luft innerhalb der Kammer 1 abgesaugt
und glatt abgegeben werden kann. In einem Bereich A wird durch das Drehelement _a bei dessen
Rotation Reibungswärme erzeugt«
Ein Außenluft-Zuführungselement 7 umfaßt ein Außenluft zuführungsr ohr 7a« Ein Öffnungsende 7b des
Rohres 7a ist zu dem Boden der Kammer 1 gerichtet»
Gemäß Pig. 1 steht die Kammer 1 auf Beinen 8, wobei
das Zuführungsrohr 7a unterhalb einer Bodenwandung der Kammer 1 angeordnet ist.
Ein Justierventil 10 des Rohres 7a kann mittels einer
Handhabe 10a justiert werden, so daß der Durchsatz der Außenluft durch das Rohr 7a in gewünschter Weise
einstellbar ist. Das Justierventil 10 kann als automatisches Regelventil ausgebildet sein, welches
einen Arbextsluftdruck variabel zu regeln vermag,
wobei eine in der Kammer 1 herrschende Temperatur und eine Luftdruckdifferenz zwischen der Kammerinnenseite
und Kammeraußenseite zu berücksichtigen sind. Daher wird die Außenluft in die Kammer 1 unter
Brücksichtigung der Temperatur derselben oder des darin herrschenden reduzierten Luftdruckes zugeführt.
Ein Fenster 11 dient zur Überwachung des Kammerinneren.
Eine Anzeigetafel 12 umfaßt Geräte.zur Anzeige der
Temperatur, des Luftdruckes und dergleichen mehr. Der Motor 5 ist durch ein zylindrisches Gehäuse 13 umgeben,
in xflelchem ein Durchtritt zur Abgabe von Luft gebildet ist. Ein Schalldämpfer I5 dient zur Larmminderung.
Um in der Kammer 1 enthaltene feuchte Gegenstände zu trocknen, ist ein Anzahl Wn (nicht
dargestellten) Regalen vorgesehen, auf x-ielche die
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Gegenstände zu legen sind. Es verstellt sich, daß die Regale perforiert sind, tun eine Ventilationswirkung zu erzielen.
Wenn im Betrieb der Motor 5 eingeschaltet ist,
werden mehrere der Flügel 6 gedreht, wodurch der Luftdruck innerhalb der Kammer 1 allmählich reduziert
wird, da die eingeschlossene Luft unter Krafteinwirkung abgesaugt und nach außen abgegeben wird, und
zwar durch die Drehung der Mehrzahl von Flügeln 6.
Die Differenz zwischen dem reduzierten Luftdruck in der Kammer 1 und dem normalen Umgebungsluftdruck
außerhalb wird allmählich größer, jedoch stellt sich nach einer kurzen Zeit die Differenz auf einen Ausgleichswert
ein. Die Luftdruckdifferenz ist durch die Saugkraft des Drehelementes a und einen Spalt
zwischen der Saugöffnung A sowie den Drehflügeln 6 bestimmt, wobei jedoch die Differenz zwischen dem
reduzierten Luftdruck innerhalb der Kammer 1 sowie dem normalen Außenluftdruck auf einem Ausgleichswert
gehalten wird, sofern die Flügel 6 kontinuierlich in Drehung gehalten werden.
Bei dieser ausgeglichenen Luftdruckdifferenz wird eine Luftrückhalteerscheinung in dem Reibungswärmeer
ζeugungsbereich A geschaffen, wo die Flügel 6 in
Drehung versetzt sind. Da die Flügel 6 ständig in diesem Bereich rotieren, wird eine Luftreibungswärme
erzeugt, wobei diese Temperatur allmählich ansteigt. Die auf diese Weise erwärmte Reibungsluft wird über die ganze Kammer 1 verteilt, wobei
es möglich ist, diese auf einer gewünschten Temperatur zu halten.
Wenn irgendwelche feuchten Gegenstände zum Trocknen in die Kammer 1 eingebracht werden, so wird bei
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jedem Gegenstand ein Feucht- oder Wassergehalt sehr schnell durch die Luftdruckreduzierung innerhalb der
Kammer 1 verdampft. Zusätzlich wird infolge des Luftreibungseffektes die Kammertemperatur erhöht, wobei
alle Gegenstände in der .Kammer erwärmt werden,und
die feuchten Gegenstände gleichförmig sowie schnell getrocknet werden.
Während des Erwärmungsvorganges der Kammer 1 sowie
beim Zuführen von Außenluft in die Kammer 1 durch Öffnung des Ventils 10 des Außenluft-Zuführungsrohres
7 wird die Temperatur innerhalb der Kammer 1 vermindert, jedoch werden durch die Außenluftzufuhr
bestimmte Dämpfe innerhalb der Kammer 1 durch die Drehung der !flügel 6 nach außen abgegeben, so daß
der Trocknungseffekt in der Kammer 1 beschleunigt
werden kann.
Da eine Pumpe zur Zuführung von heißer Luft oder . eines Heizelementes zur Beheizung des Kammerinnenvolumens
nicht erforderlich ist, kann in großem Maß Energie gespart werden.
Ein Unterschied zwischen dem obigen Beispiel und dem Ausführungsbeispiel nach Pig. 2 und 3 liegt
in dem technischen Aufbau des Außenluft-Zuführungselementes. Im übrigen ist der Aufbau nahezu gleich
dem obigen Beispiel. Infolgedessen ist eine
Beschreibung der gleichen Bestandteile wie in Fig. 1 als nicht notwendig anzusehen. Gemäß Pig. 2
ist ein Außenluft-Zuführungselement 16 in dem Boden der Kammer 1 enthalten. Die Außenluft wird
von einer Saugöffnung 16a angesaugt und einem Luftdurchtritt I7 sowie einem Saugrohr 18 zugeführt.
Ein vorderseitiges Ende des Saugrohres 18 ist als Düse 19 ausgebildet, welche durch eine Handhabe 18a
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einzustellen ist, die aus einer Frontplatte der Kammer 1 vorsteht.
Gemäß Pig. 4- ist in einen Kanal 20c eines Außenluftzuführungselementes
20 ein Filtermaterial 21 eingefüllt, welches austauschbar ist, so daß Staubanteile
in der Außenluft auszufiltern sind. Ein Außenluftzuführungsrohr
20b steht mit einer Innenöffnung 20a in Verbindung, Vielehe in die Kammer 1 gerichtet ist.
Die Außenluft wird in die Kammer 1 durch Öffnung eines Ventils 22 mit einer Handhabe 22a eingeführt.
Bei dem Asuführungsbeispxel nach Fig. 5-11 entspricht
der Grundaufbau im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, wobei Außenluft-Zuführungselemente,
Luftströmungs-Einstellelemente und dergleichen vorgesehen sind. Gleiche oder funktionsgleiche
Bauelemente wie in Fig. 1 sind nicht nochmals im einzelnen beschrieben.
Ein Außenluft-Zuführungselement 25 ist in dem
unteren Teil der Kammer 1 angebracht. Ein äußeres Ende 25a des Zuführungseiementes 25 ist an einer
Seite der Außenwandungen 3a ausgebildet, während ein inneres Ende 25b an einer Flügelwalze 27 ausgebildet
ist, die an einem Zentrum eines rotierenden Luftzuführungseiementes 26 gelagert ist. Gemäß Fig.
ist die Flügelwalze 27 innerhalb sowie rund um einen Zylinder 28 gelagert. Eine bevorzugt gewählte Anzahl
von Heizelementen 30 jeweils mit mehreren Rippen 29 ist ' in dem Außenluft-Zuführungselement 25 enthalten.
Die Heizelemente 30 bewirken eine zusätzliche Aufheizung. Die Außenluftzufuhr wird durch Betätigung
einer Handhabe 31a eingestellt, die mit einem Justierventil 31 verbunden ist. Die Heizelemente 30 können
automatisch durch einen (nicht veranschaulichten)
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Thermostaten kontrolliert werden, so daß die Kammer auf einer konstant eingestellten Temperatur gehalten
werden kann.
Das Einstellventil 31 kann durch ein automatisches Steuerventil ersetzt werden, welches geöffnet oder
geschlossen wird, während die Kammertemperatur oder eine Luftdruckdifferenz zwischen dem Kammerinneren
und Kammeräußeren angezeigt wird.
Eine Anzahl von Umwalzzylindern 32 verläuft in radialen Eichtungen. Eine Schiitζöffnung 33 ist
an jedem Umwälzzylinder 32 ausgebildet. Die Außenluft,
durch welche die llügelwalze 27 ihre Drehung erhält, wird in die Umwälzzylinder 32 mittels einer
perforierten Scheibe 34- geleitet und nach oben aus
den schlitzartigen Öffnungen 33 abgegeben. Ein Lager 34- befindet sich zwischen dem Zylinder 28
und der !"lügelwalze 27· Ein Luftdurchsatz-Einstellelement
36 ist an dem rotierenden Luftzuführungselement
21 vorgesehen. Das Luftdurchsatz-Regulierelement 36 umfaßt mehrere schräg verlaufende Platten
37 j wobei ein Spalt g zwischen benachbarten Platten
37 gebildet wird.
Gemäß IPig. 11 wird erwärmte Luft der Kammer 1 längs
der Neigung jeder schräg verlaufenden Platte 37 zugeführt, so daß eine gleichförmige Temperatur über
die Kammer 1 erhalten wird. Durch Justierung der Feigung mehrerer schräg verlaufender Platten 37
ist es möglich, die der Kammer 1 zugeführten Luftmenge zu regulieren.
Eine perforierte Platte 39 ist an dem oberen Teil der Kammer 1 gelagert, damit die Luft in der Kammer
gleichförmig aus dem gesamten Bereich durch Drehung
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des drehbaren Elementes a. abgesaugt werden kann.
Gleichzeitig ist zum Zvjecke einer sicheren Wirkungsweise
die perforierte Platte 39 so ausgebildet, daß das drehbare Element & überdeckt wird, welches sonst
freiliegt. Auf diese Weise ist es unmöglich, daß eine Bedienungsperson das drehbare Element j* unmittelbar
berühren kann.
Wenn eine Anzahl von Regalen (lediglich zum Teil angedeutet) zur Lagerung von Gegenständen zur
Trocknung angeordnet werden soll, ist es selbstverständlich unvermeidlich, diese Regale im Sinne
einer Luftventilation auszubilden.
Beim Betrieb wird die Luft in der Kammer durch die Luftdruckreduzierung des drehbaren Bauelementes
sowie durch den Luftreibungseffekt erwärmt. Bei
dem Beispiel nach S1Ig. 5-11 wird die Luft in der
Kammer 1 zuerst auf eine gewünschte Temperatur eingestellt, wonach das Außenluft-Zuführungselement
25 betätigt wird. Die Außenluft wird der Kammer durch Einstellung des Schalters 31a des Justierventils
31 zugeführt und danach zusätzlich durch die Heizelemente 30 erwärmt. Die Temperatur der
erwärmten Außenluft ist gleich oder ähnlich derjenigen der Luft innerhalb der Kammer 1. Die
beheizte Außenluft wird durch das rotierende Luftzuführungselement 26 in Drehung versetzt und über
das Luftdurchsatz-Regulierungselement *1 gleichförmig
in die Kammer 1 eingeführt. Demgemäß werden jegliche feuchten Gegenstände in der Kammer erwärmt
und gleichförmig getrocknet, und zwar mit einem Minimum an Energieaufwand.
Die Wirkungsweise und der Betrieb der Vorrichtung
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nach Fig. 12-14- ist gleich wie bei den vorangehenden
Ausführungsbeispielen. Ein Außenluft-Zuführungselement 40 umfaßt einen Luftdurchtritt 41, in
welchen die Außenluft von einer Öffnung 41a eingeführt wird. In dem Luftdurchtritt 41 sitzt eine Anzahl
von Heizelementen 43} welche durch eine Anzahl
von Prallplatten 42 unterteilt ist. Die in den Durchtritt 41 eingesaugte Außenluft wird abgelenkt,
um sie in dem Durchtritt 41 als Folge der Wirkung der Prallplatten 42 zu halten, so daß die Luft durch
die Heizelemente 43 beheizt wird. Der Luftdurchtritt
41 ist an eine Leitung 44- angeschlossen, welche an einen Zylinder 48 mit einem Zapfen 47 mittels eines
Einstellhahnes 45 angeschlossen ist» Die Öffnung
und Schließung des Hahnes 45 erfolgt durch eine Handhabe 45a. Es ist auch ein Nebenschlußventil 46 vorgesehen.
Das rotierende Luftzuführungselement 40 mit
einem Zylindergehäuse 54 ist drehbar in dem Zylinder
48 gelagert. Das rotierende Luftzuführungselement umfaßt eine Anzahl von Flügeln 511 von denen jeder
stumpfwinklig geneigt ist. Jeder der Flügel 51 ist an seiner Oberkante mit einem Schlitz 52 versehen,
von welchem die erwärmte Luft in die Kammer 1 eingeführt wird. Infolge eines Rückstosses der
rotierenden Flügel 51 wird die Rotation des Zylinders
54 beschleunigt, wodurch das rotierende Luftzufuhrungselement
eine glatte Drehung ausführt„ Im Ergebnis kann
die erwärmte Luft in der gesamten Kammer 1 auf einer konstanten Temperatur gehalten werden.
Wie sich aus Fig. 12 ergibt, sind in der Kammer 1 mehrere perforierte Regale 60 sowie mehrere Luftströmungs-Regulierungselemente
36 vorgesehen (vgl. auch Fig. 10 und 11). Die Öffnung oder Schließung des Einstellhahnes 45 kann durch einen (nicht dargestellten)
Zeitgeber automatisch erfolgen. Ferner
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kann des Nebenschlußrohr 46 als Bauelement zur Drehung des zylindrischen Gehäuses 54 ausgebildet
sein.
Wie vorangehend erwähnt wurde, wird die Luft innerhalb einer dichten Kammer zuerst unter Krafteinwirkung
abgesaugt und durch Drehung von an der Kammer angeordneten drehbaren Bauelementen nach außen
abgegeben· Alsdann wird der Luftdruck in der Kammer selbst bis zu einem ausgeglichenen Wert
reduziert. Mittlerweile wird Luftreibungswärme durch eine kontinuierliche Drehung des drehbaren
Bauelementes erzeugt, wobei die Kammer innenseitig durch die Luftreibungswärme erwärmt wird. Nachdem
die Reibungswärme eine gewünschte Temperatur erreicht hat, kann eine vorzugsweise erwärmte Außenluft
mittels eines äußeren Luftzuführungselementes mit ,einer Heizeinrichtung in die Kammer eingeführt
werden, um den Trocknungseffekt der Kammer weiter zu steigern. Gleichzeitig kann eine gewisse Menge
an Dämpfen, die durch die feuchten Gegenstände in der Kammer entstanden sind, nach außen durch die
Luftabsaugöffnung abgegeben werden.
Da das äußere Luftzufuhrungselement mit den drehbaren
Luftzuführungselementen versehen ist, wird die
abgesaugte äußere Luft durch Drehung der drehbaren Luftzuführungselemente gleichförmig über die ganze
Kammer verteilt. Dem zufolge wird die Luft in der Kammer an jeder beliebigen Stelle auf einer
konstanten Temperatur gehalten, wobei jegliche darin gelagerten feuchten Gegenstände gleichförmig
getrocknet werden.
Das Heizsystem nach der Erfindung vermeidet die Aufstellung einer üblichen Heizeinrichtung von großen
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Abmessungen und spart große Energiemengen. Lediglich
ein Heizelement von geringen Abmessungen kann zusätzlich eingebaut werden. Daher kann in großem
Umfang Energie gespart werden. Verschiedene Arten feuchter Gegenstände, beispielsweise landwirtschaftliche
Erzeugnisse oder Meeresfrüchte, Kleider oder dergleichen können in der Kammer wirksam und schnell getrocknet
werden.
Das drehbare Bauelement zum Absaugen und Abgeben der Luft aus der Kammer ist an der KammerOberseite angeordnet,
während die äußeren Luftzuführungselemente
und die zugeordneten Einrichtungen am Boden vorgesehen sindο Jedoch kann die Anbringung der erstge-.nannten
Bauelemente gegenüber den letztgenannten Bauelementen vertauscht werden.
Da die erwärmte Luft von hoher Temperatur kontinuierlich erzeugt wird und voll in die Kammer eingespeist wird,
wird diese selbst zu einer Wärmequelle. Demgemäß kann eine derartige stark erwärmte Luft für verschiedene
Arten von Heizelementen verwendet werden, beispielsweise für Raumheizelemente, Heißwasserbereiter,
Heizgeräte für Treibhäuser und dergleichen. Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die Vorrichtung
zu dessen Durchführung können für verschiedene industrielle Anwendungsbereiche vorgesehen werden.
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Claims (1)
- Or. He-;r,t»t SpäthS20Ö te'-i-hzi'iiVA.Μβν-j..-.- ·>-; !aar 660 PNobuyoshi Kuboyama, 28-9-1, Shimomiyamori, Aza, Miyamori-Mura, Kamihei-Gun, Iwate-Ken, JapanHeizverfahren auf der Grundlage der Verminderung des Luftdruckes in einer Kammer auf einen ausgeglichenen Wert sowie Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensPat ent ansp_r ücheHeizverfahren auf der Grundlage der.VerminderungLuftdruckes innerhalb einer Kammer auf einen ausgeglichenen Wert, gekennzeichnet durch unter Kraft erfolgendes Absaugen der Luft innerhalb der abgedichteten Kammer und Abgabe der Luft nach außen durch Drehung eines an der Kammer angebrachten drehbaren Bauelementes, wobei der Luftdruck innerhalb der Kammer reduziert wird und Aufrechterhaltung einer Druckdifferenz zwischen dem reduzierten Luftdruck innerhalb der Kammer und dem außenseitigen Luftdruck auf einem ausgeglichenen Wert, wobei Luftreibungswärme durch eine kontinuierliche Drehung des drehbaren Bauelementes erzeugt und das130065/0594Fobuyoshi Kuboyama 60 PKammer innenvo lumen durch, die Luftreibungswärine erwärmt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammer erwärmte oder nichterwärmte Außenluft im Handbetrieb oder automatisch zugeführt wird.3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß feuchte Gegenstände in die Kammer eingebracht und darin gleichförmig getrocknet werden»4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an der Kammer vorgesehene Luftabsaugöffnung (4), drehbare Bauelemente (a) in der Luftabsaugöffnung, durch welche die Luft innerhalb der Kammer (1) unter Kraft abgesaugt und nach außen ab-' gegeben wird, und durch einen Luftreibungs-Wärmeerzeugungsbereich (A), welcher im Rotationsbereich des drehbaren Bauelementes ausgebildet ist»5- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (1) mit einem Außenluft-Zuführungselement (7) versehen ist, um Außenluft in die Kammer zu führen, und daß das Außenluft-Zuführungselement zusätzliche Heizelemente (30) umfaßt, um die Außenluft auf eine bestimmte Temperatur zu erwarmen„β.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (1) mit Elementen zur Unterbringung feuchter Gegenstände versehen ist, deren Feuchtigkeitsgehalt gleichförmig und schnell abzudampfen und zu trocknen ist.130065/0594Iiobuyoshi Kuboyama 60 P 44 _7· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (1) mit den Bauelementen (10) zur Öffnung oder Schließung des Kammereintrittes versehen ist und daß die Kammer durch eine Außenwand (3&) "begrenzt ist, -welche Wärmedämmaterial (3) enthält.8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Bauelement mehrere Drehflügel (6) umfaßt, von denen jeder eine "bestimmte Anstellung aufweist.9· Vorrichtung nach Anspruch 55 dadurch gekennzeichnet, daß das Außenluft-Zuführungselement (7) ein Einstellventil (10) umfaßt, das von Hand oder automatisch zu betätigen ist und durch welches die durchströmende Außenluft in Verbindung mit einer in der Kammer herrschenden Temperatur einstellbar ist.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Außenluft-Zuführungselement mit drehbaren Luftzuführungselementen versehen ist, welche durch die Außenluft zu drehen sind.130065/0594
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