DE3040096A1 - Transportstern fuer gefaesse - Google Patents
Transportstern fuer gefaesseInfo
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Description
- Beschreibung
- Die Erfindung betrifft einen Transportstern für Gefäße, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es ist bereits ein derartiger Transportstern bekannt, bei dem die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen im entspannten Normalzustand ohne Gefäße die Aufnahme Verschließen, während sie beim Einfiihren eines Gefäßes elastich zurückweichen und dann mit Vorspannung am Gefäß anliegen und dieses so in der Gefäßaufnahme halten (DE-GM 1 959 434). Dieser bekannte Transportstern ist kostengünstig herstellbar, weitgehend unempfindlich gegen die Einwirkung von Scherben und Bruchflaschen und arbeitet, wenn man einmal vom Ein- und Auslaufbereich absieht, relativ geräuscharm und gefäßschonend. Ungünstig ist jedoch, daß die l7erformung der elastischen Wandungsteile durch die gefäße selbst vorgenommen wird, wozu diese in die Gefäßaufnahmen-hineingedrickt bzw.
- aus diesen herausgezogen erden müssen. Dabei gleiten die elastischen Wandungsteile, insbesondere die Ansätze unter Druck an den Gefäßwandungen entlang, was zu einem starken Verschleiß führt, und es stellt sich eine unruhige, lärmintensive Gefäßbewegung im Ein- und Auslaufbereich ein. Außerdem ist bei diesem bekannten Transportstern eine gezielte Steuerung der Gefäßhalterung und somit eine Sortierung der Gefäße, wie sie im Auslauf von Gefäßbeha-ndlungsmaschinen z.B. zum Ausscheiden unterfüllter, unsauberer oder unetikettierter Gefäße häufig erwünscht ist, nicht möglich.
- Andererseits ist bereits ein Transportstern mit im Bereich seiner Gefäßaufnahmen starren Wandungsteilen bekannt, bei dem nieder Gefäße aufnahme eine durch ein Betätigungsorgan wahlweise zu öffnende ode zu schließende Greifzange, bestehend aus zwei Schwenkhebeln, zugeordnet ist (DE-GM 7 329 490). Bei diesem Transportstern ist eine wahlweise Halterung bestimmter Gefäße durch eine entscrechende Steuerung der Betätigungsorgane für die Greifzangen ohne weiteres möglich. Er weist, jedoch eine Vielzahl beweglicher Einzelteile und entsprechend hohe Herstellungskosten auf. Sehr hoch ist auch die Empfindlichkeit gegen das Eindringen von Scherben und Gefäßbruchstücken, insbesondere an den Lagerstellen der Schwenkhebel, sowie die Schallemission beim Einlaufen der Flaschen und beim Betätigen der Schwenkhebel.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Transportstern der eingangs genannten Art unter Beibehaltung der kostengünstigen erstellung eine gezielte Halterung bestimmter Gefäße zu ermöglichen und dabei den Verschleiß und die Schallemission wesentlich zu senken.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Bei einem erfindungsgemäßen Transportstern findet eine gezielte Verformung der weichelastischen Wandungsteile durch die Betätigungsorganeund somit ohne Einwirkung der Gefestatt. Eine Beunruhioung der Gefäßbewegung im Ein- und Ausbereich sowie des verschleißfördernde Gleiten der Ansätze an den Gefäßwandungen werden somit vollständig vermieden und das Ergreifen der Gefäße erfolgt ohne größere Geräuschentwicklung. Der Vorteil geringer Herstellungskosten bleibt weitqehend erhalten, insbesondere infolge des Fehlens von Lagerstellen für Schwenkhebel oder dgl. und es ist durch eine entsprechende Steuerung der Betätigungsorgane ein beliebiges Sc'lließen und Öffnen der Gefäßaufnahmen möglich. Der erfindungsgemäße Transportstern vereinigt somit in idealer Weise die 7orteile des bekannten "Klemmsterns" und des bekannten "Klammersterns", ohne deren Nachteile aufzuweisen.
- Eine besonders zuverlässige Arbeitsweise wird gemäß einer teiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen durch die Betätigungsorgane sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossenen Stellung fixiert sind. Bei dieser vollständigen Zwangssteuerung bleibt die Elastizität der nachqiebigen Wandungsteile ohne Einfluß auf die Offnungs- und Schließfunktion'und es kann daher ein besonders weiches, stoßdämpfendes Material verwendet erden.
- Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß die aus weichelastischem Material bestehenden wan-.
- dungsteile mit den Ansätzen derart geformt sind, daß sie im entspannten Normalzustand die Gefäßaufnahme offenhalten und durch die Betätigungsorgane derart verformbar sind, daß sie die efäßaufnahmen verschließen. Diese Bauweise ist besonders dann geeignet, wenn nur-vereinzelte Gefäße ergriffen bzw. aussortiert werden sollen und ermöglicht einen äußerst einfachen Aufbau der Betäti4uosorgane, da diese nur im Schließsinne einwirken müssen.
- Für die Ausbildung der weichelastischen Wandunqsteile einschlielich der Ansätze gibt es verschiedene Wege. So werden nach einer Weiterbildung der Erfindung die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen mehrerer benachbarter Gefäßaufnahmen durch ein gemeinsames-einstückiges Formteil gebildet, das im Bereich zwischen den Gefäßaufnahmen mit schlitzartigen Ausnehmungen versehen ist. Vorzugsweise sind die elastischen t.t'andungsteile aller Gefäßaufnahmen an einem einzigen Formteil ausgeb'ildet, so daß bei der Herstellung nur geringe Montagekosten anfallen.
- Trotzdem kann durch eine entsprechende Ausbildung des cremeinsamen Formteils die gewünschte Funktion gesichert werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Betätigungsorgane im Bereich der schlitzartiáen Ausnehmungen an den aus weichelastischem Material bestehenden Wandunctsteiien- mit den Ansätzen angreifen.
- Eine andere Möglichkeit besteht entsprechend einer Weiterbildung <1cr f:rinduncj laurin, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen jeder Gefäßaufnahme jeweils durch ein eigenes einstückiges Formteil gebildet werden.
- Auf diese Weise ist eine noch weitergehende Freiheit in der Formgebung möglich und der Einsatz des weichelastischen Materials kann auf die entscheidenden Stellen konzentriert werden. Außerdem ist ein einfaches, kostengünstiges Austauschen einzelner Formteile im Falle einer Beschädigung möglich.
- Besonders zweckmäßig ist es, wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung jedes einstückige Pormteil in etwa halbzylindrisch ausgebildet und in seinem mittleren Bereich an einem gemeinsamen Träger fir alle Formteile befestigt ist, und daß die Betätigungsorgane an den mit den Ansätzen versehenen freien Schenkeln der Formteile angreifen. Hierdurch lassen sich sehr kurze Betätigungswege erzielen, die eine sehr hohe Leistung ermöglichen. Ferner ist es günstig, wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung zwischen den beiden freien Schenkeln und den am Träger befestigten Mittelteil jedes Formteils bevorzugte Verformungsstellen bildende Einschnürungen ausgebildet sind. Durch diese Konzentrierung der elastischen Verformung auf den Bereich der Einschnürungen ergibt sich in verb in dung mit dem Einsatz von entsprechend weichem Material eine sehr hohe Lebensdauer der elastischen Wandungsteile. Vorzugsweise ist gemaß einer Weiterbildung der Erfindung jedes Formteil im Bereich der Befosti(unqsstelle und der Angriffsstellen des Betätigungsorgans mit wulstartigen, von der Gefäßaufnahme weggerichteten VerdickunjLn versehen, zwischen denen die Einschnürungen sitzen. Durch diese optimale Formgebung wird bei geringstmöglichem Materialeinsatz eine hohe Lebensdauer und eine sichere Greif- bzw. Schließfunktion ermöglicht.
- Als Material für die Wandungsteile ist besonders gut massiver Weichgummi oder Polyurethan-Integralschaum geeignet, jedoch sind auch andere Kunststoffe mit entsprechenden weichelastischen Eigenschaften, wie z.B. vulkollan,verwendar.
- Die Führung der Gefäße im Transportstern erfolgt im einfachsten Falle ausschließlich durch die gesteuert verformbaren and-ngsteile aus weichelastischem Material. Soll die Führung, insbesondere sehr hoher Gefäße, verbessert bzw. der Bedarf an weicnelastischem Nsaterial verringert werden, so kann es zweckmäßig sein, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung oberhalb und/oder unterhalb der aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile eine Sternplatte angeordnet ist.
- Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im nachstehende.
- mehrere Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnunaen h~eschrieben.
- Es zeigen: Fig. 1 die teilweise Draufsicht auf einen Transportstern mit einem gemeinsamen Formteil fü.r alle Gefäßaufnahmen Fig. 2 den Schnitt A B nach Fig. 1 Fig. 3 die teilweise Draufsicht auf einen Transportstern mit ,eweils einem Formteil für eine Gefäßäufnahme,in verschiedenen Ausführungen, wobei die obere Sternplatte vreggelassen ist Fig. 4 den Schnitt C D nach Fig. 3.
- Der Transportstern 1 nach Fig. 1 und 2 dient zum Fördern und aezielten Verteilen von aufrechtstehenden Flaschen 2 auf zwei weiterfilhrende Transportbahnen I und WIRT. Er weist eine drehfest au einer in Pfeilrichtung rotierenden Antriebswelle 3 sitzende Nabe 4 auf, an der zwei kreisrunde Scheiben 5,6 mit Abstand befestigt sind. Zwischen den beiden Scheiben 5,6 ist ein ringförmiges Formteil 7 aus Polyurethan-Integralschaum mittels mehrerer Schrauber.
- 8 eingespannt. Am Umfang des Formteils 7 sind gleichmäßig verteilt mehrere Gefäßaufnahmen 9 in Form von entsprechend dem Flaschendurchmesser halbzylindrischen Taschen mit den Flaschenumfang an gegenüberliegenden Seiten um mehr als 1800 Grad umfassenden Ansätzen 10 ausgebildet. Die Gefäßaufnahmen 9 und Ansätze 10 sind derart 7formt, daß im entspannten Normalzustand der kleinste Abstand zwischen den beiden Ansätzen 10 größer ist als der Durchmesser der Flaschen 2. In diesem Zustand sind die Gefäßaufnahmen 9 also geöffnet und erlauben ein ungehindertes Ein- und Auslaufen der Flaschen 2. Dabei werden die Flaschen 2 durch den Mittelbereich der C.es.ieaufnahmen q geführt und zentriert. Zwischen den einzeinen Gefäßaufnahmen 9 ist das Formteil 7 mit im wesentlichen radial verlaufenden schlitzförmiqen Ausnehmungen 11 versehen, die eine weitgehend ungehinderte Verformung der beiden Seitenbereiche jeder Gefäßaufnahme 9 mit den Ansätzen 10 ermöglichen. Die Wandungsteile des Transportsterns 1 bzw. des Formteils 7, welche die Gefäßaufnahmen 9 bilden, bestehen somit vollständig aus weichelastischem Material, so daß ein weitgehend stoßfreies und lärmarmes Ein- und Auslaufen der Flaschen 2 stattfindet.
- Jeder Gefäßaufnahme 9 ist ein Betätigungsorgan 12 mit einem radialen Druckluftzylinder 13 zugeordnet, an dessen Kolbenstange 14 ein bogenförmiges Querjoch 15 befestigt ist. Das'Querjoch 15 umgibt die zugehörige Gefäßaufnahme 9 und endet über den beiderseits der Gefäßaufnahme 9 erlaufenden Ausnehmungen 11. An den beiden Enden des Querjochs 11 ist jeweils eine senkrechte Druckrolle 16 gelagert, die mit den Seitenflächen der Ausnehmungen 11 zusamm.enarbei~ tet. Diese sind derart gegenüber der geradlinigen Bewegungsbahn der Druckrollen 16 qeneigt, daß diese in ihrer radial inneren Endlage keinen Einfluß auf das Formteil 7 ausüben. erden die Druckrollen 16 jedoch nach außen geführt, so drücken sie die beiden Seitenbereiche der Gefäßaufnahme 9 mit den Ansätzen 10 zusammen, so daß sich diese an die Flasche anlegen und die Gefäßaufnahme 9 verschließen. Durch einen Anschlag 17 auf der.Kolbenstange 14 ist die äußere Endlage der Druckrollen 16 festgelegt, so daß kein bermäßiger Druck auf das weichelastische Material der Wandungsteile oder auf die Flaschen 2 ausgeübt wird.
- Die auf der oberen kreisrunden Scheibe 5 befestigten Druckluftzylinder 13 sind einfach-wirkend und mit Federrückstellung versehen, wobei die Kolbenstangen 14 federnd in oder radial inneren Endlage gehalten werden, Die Überführung in die äußere Endlage und damit das Schließen der Gefäßaufnahmen 9 erfolgt durch die Zufuhr von Druckluft über eine Steuereinheit 18 und Verbindungsschläuche 19.
- Mit dieser Anordnung ist es z.B. möglich, die in den Transportstern 1 einlaufenden, auf einer Gleitfläche 20 stehenden Flaschen 2 unter Mitwirkung einer ortsfesten Flihrunla 21, welche die vlasc'ter. : 1'! den geöffneten Gefäßaufnahmen 9 hält, wahlweise an eine der jet'den Transportbahnen I und II zu übergeben. Selbstverstndlich ist auch die Verwendung von doppelt-wirkenden Druckluftzvlirdern möglich.
- Dabei kann es zweckmäßig sein, die Seitenflachen der Ausnehmunsen 11, wie auf der rechten Seite der geöffneten Gefäßaufnahme 9 strichpunktiert angedeutet ist, mit nockenförmigen Erhebungen zu versehen, durch welche die Druckrollen 16 in ihren beiden Endstelluncen selbsttätig gehalten werden. Es ist dann lediglich ein Umsteuern mittels Druckluft, nicht dagegen ein Halten mittels Druckluft erforderlich. Auch ist eine zwangsläufige Steuerung der Druckroller huber eine ortsfeste Kurvenscheibe anstelle von Druckluftzylindern möglich, wenn die Flaschen abwechselnd auf die beiden Transportbahnen I und II verteilt werden sollen.
- Der Transportstern 22 -nach Fig. 3 und 4 weist wiederum eine Nabe 23 auf, die drehfest auf der in Pfeilrichtung rotierenden Antriebswelle 3 sitzt. An der Nabe 23 sind zwei Sternplatten 24,25 betestigt, die mit halbkreisförmigen Aussparungen für.den Flaschenrumpf versehen sind. Zwischen den beiden Sternplatten 24,25 sind mehrere Formteile 26a, 26b, 26c aus massivem Weichgumm¾ korrespondierendmit den Aussparungen der Sternplatten 24,25, ang.eo-rdnet. Jedes Formteil 26a,b,c weist eine einzelne Gefäßaufnahme 9 in Form einer entsprechend dem Flaschendurchmesser halbzylindrischen Tasche mit den Flaschenumfang an gegenüberliegenden Seiten um mehr als 18Ö0 Grad umfassenden Ansätzen 10 auf und hat eine in etwa halbzylindrische Grundform. Jedes Formteil 26a,b,c ist an seiner von der Gefäßaufnahme 9 wegweisenden Rückseite mit zwei symmetrisch liegenael Einschnürungen 27 versehen, die jeweils einen bevorzugten Verformungsbereich definieren. Im Mittelteil jedes Formteils 26a,b,c zwischen den beiden Einschnürungen 27 ist eine wulstartige Verdickung 28 mit einer Bohrung ausgebildet, die von einer zwischen den beiden Sternplatten 24,25 befestigten Haltestange 29 durchdrungen ist. Auf diesen Haltestangen 29 sind die Formteile 26a,b,c beispielsweise mittels Pressitz höhenfest gehalten. Seitlich an jede Einschnürung 27 schließt sich jeweils eine weitere wulstartige Verdickung 30 mit einer weiteren Bohrung an, in der ein Gelenkbolzen 31 sitzt.
- Die beiden Formteile 26a und 26b stimmen in ihrer äußeren Formgebung überein. Das Formteil 26b ist im Bereich der beiden sich an die Einschnürungen 27 anschließenden freien Schenkel mit einer vollständig ummantelten Verstärkungseinlage 32 aus gebogenen Blechstükken versehen. Dadurch wird die Verformung weitestgehend auf die Einschnürungen 27. beschränkt und es sind hohe Haltekräfte realisierbar. Das Formteil 26c weist in der Form geringfügig abweichende Einschnürungen 27 und äußere Verdickungen 30 auf. Alle Formteile 26a, b,c sind derart ausgebildet, daß sie im entsPannten Normalzustand die anhand des Formteils 26a gezeigte geöffnete Lage einnehmen.
- Hierbei ist der kleinste Abstand zwischen den beiden Ansätzen 10 ar(-Jßer als der Flaschendurchmesser, so daß die Flaschen 2 ungehindert in die Gefäßaufnahmen 9 einlaufen und wieder auslaufen können.
- Jeder Gef.>.ßaufnahme 9. des Transportsterns 22 ist ein Betätigungsorgan 33 mit einem radialen Druckluftzylinder 3 -zugeordnet, der auf der unteren Sternplatte 25 befestigt und als einfach-wirkender Kurzhubzylinder mit Federrückstellung ausgebildet ist. An der Kol--benstange 35 jedes Druckluftzylinders 34 ist ein Querjoch 36 befestigt, an dem zwei Laschen 37 schwenkbar angelenkt sind. Die anderen Enden der beiden Laschen 37 sind auf den Lagerbolzen 31 in den Formteilen 26a,b,c gelenkig befestigt. Befindet sich ie Kolbenstange 35 eines Druckluftzylinders 34 unter Einfluß der nicht gezeigten Rückstellfeder in der radial inneren Endlage, so werden die freien Schenkel der Formteile 26a,b,c über das Querloch 36 und die Laschen 37 aufgespreizt (siehe Formteil 26a), so daß die Gefäßaufnahmen 9 geöffnet sind. Nimmt die Kolbenstange 35 bei Beaufschlagung des Druckluftzylinders 34 mit Druckluft die radial äußere Endlage ein, so ist die Gefäßaufnahme 9 geschlossen und die Ansätze 10 liegen ggf. mit einem gewissen Druck am Flaschenumfang an. Der erforderliche Hub ist äußerst gering, so daß ein sehr schnelles Öffnen und Schließen möglich ist. Dic Druckluftzufuhr erfolgt wiederum über eine Steuereinheit 18 und Verbindungsschläuche 19 und es ist die gleiche Betriebsweise möglich wie beim Trans--portstern 1 nach Fig. 1 und 2.
Claims (16)
- TRANSPORTSTFRN FUR GEFÄSSE Patentansprüche 1Transportstern für Gefäße, insbesondere Flaschen, dessen t.Tandungsteile im Bereich der an seinem Umfang ausgebildeten Gefäßaufnabmen aus weichelastischem Material bestehen und mit die Aufnahmen zwecks Halterung der Gefäße verschließenden Ansätzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile (7;26a,b,c) nit den Ansätzen (10) mittels an ihnen angreifenden Bet9tigungsorganen (12,33) derart gesteuert verformbar sind, daß sie die Gefäßaufnahmen (9) wahlweise öffnen oder verschließen.
- 2. Transportstern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile (7;26a, b,c) mit den Ansätzen (10) derart geformt sind, daß sie in entspanntem Normalzustand die Gefäßaufnahmen (9) offenhalten und durch die Betätigungsorgane (12,33) derart verformbar sind, da9 sie die Gefäßaufnahmen (9) verschließen.
- 3. Transport'stern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile (7;2.6a,b,c) mit den Ansätzen (In) durch die Betätigungsorgane (33) sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossene Stellung fixiert sind.
- 4. Transportstern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen (10) mehrerer benachbarter Gefäßaufnahmen (9) durch ein gemeinsames einstückiges Formteil (7) gebildet sind, das im Bereich zwischen den Gefäßaufnahmen (9) mit schlitzartigen Ausnehmungen (11) versehen ist.
- 5. Transportstern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane (12) im Bereich der schlitzartigen Ausnehmagen (1i) an den aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteilen (7) mit den Ansätzen (10) angreifen.
- 6. Transportstern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane (12) im wesentlichen radial verschiebbare, an die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile (7) anlegbare Druckelemente (16) aufweisen, und daß die Seitenflächen der schlitzartigen Ausnehmungen (11) gegenüber der BevefJungsbahn der Druckelemente (16) geneigt sind
- 7. Transportstern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteile mit den Ansätzen (10) jeder Gefäßaufnahme (9) jeweils durch.ein eigenes einstückiges Formteil (26a,b,c) veniidet werden.
- 8. Transportstern nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das jedes einstückige Formteil (26a,b,c) in etwa halbzylindrisch ausgebildet und in seinem mittleren Bereich an einem gemeinsamen Träger (24,25) für alle Formteile (26a,b,c) befestigt ist, und daß dit Pet:ätit'unqsorqane (33) an den mit den Ansätzen (1<1) verseElenen freien Schenkeln der Formteile (26a,b,c) anstreifen.
- 9. Transportstern nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden freien Schenkel der Formteile (26b) mit metallischen Verstärkungseinlagen (32) versehen sind.
- 10. Transportstern nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden freien Schenkeln und dem am Träger (24,25). befestigten Mittelteil jedes Formteils (26a,b,c) bevorzugte Verformungsstellen bildende Einschnrungen (27) ausgebildet sind.
- 11. Transportstern nach Anspruch In, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Formteil (26a,b,c) im Bereich der Befestigungsstelle und der Angriffsstellen des Betätigungsorgans (33) mit vulstartigen, von der Gefäßaufnahme (9) weggerichteten Trerdickungen (2S,30) versehen ist, zwischen denen die Einschnürungen (27) sitzen.
- 12. Transportstern nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane (12,33! radial zur Drehachse des Transportsterns (1,22) angeordnete Druckmittelzylinder (13,34) aufweisen.
- 13. Transportstern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kolbenstange (35) jedes Druckmittelzylinders (34) ein Querjoch (36) befestigt ist, an dem zwei in den aus weichelastischem Material bestehenden Wandungsteilen (26a,b,c) schwenkbar aufgenommene Laschen (37) gelenkig gelagert sind.
- 14. Transportstern nach einem der Anspri.che 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die weichelastischen Wandungsteile (26a,b,c mit den Ansätzen (10) aus massivem Weichqummi bestehen.
- 15. Transportstern nach einem der Ansprüche 1 bis 1B, dadurch gekennzeichnet, daß die weichelastischen Wandungsteile (7) mit den Ansätzen (10) aus Polyurethan - Intearalschaum bestehen.
- 16. Transportstern nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und/oder unterhalb der aus weichelastischem 54aterial bestehenden Wandungsteile (26a,b,c) eine Sternplatte (24,25) angeordnet ist.
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