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DE2939962A1 - Zeitachsen-verdichtungs/dehnungsvorrichtung fuer tonsignale - Google Patents

Zeitachsen-verdichtungs/dehnungsvorrichtung fuer tonsignale

Info

Publication number
DE2939962A1
DE2939962A1 DE19792939962 DE2939962A DE2939962A1 DE 2939962 A1 DE2939962 A1 DE 2939962A1 DE 19792939962 DE19792939962 DE 19792939962 DE 2939962 A DE2939962 A DE 2939962A DE 2939962 A1 DE2939962 A1 DE 2939962A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
audio
compander
sound
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792939962
Other languages
English (en)
Inventor
Kazushi Meguro
Shyozo Miyazawa
Masayuki Nagata
Yorimoto Tanno
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KANBAYASHI SEISAKUJO CO Ltd
Original Assignee
KANBAYASHI SEISAKUJO CO Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP12130378A external-priority patent/JPS5548813A/ja
Priority claimed from JP12130178A external-priority patent/JPS5548811A/ja
Priority claimed from JP12130278A external-priority patent/JPS5548812A/ja
Priority claimed from JP5273879A external-priority patent/JPS55144300A/ja
Priority claimed from JP6549679A external-priority patent/JPS55156999A/ja
Priority claimed from JP1979106717U external-priority patent/JPS5855440Y2/ja
Application filed by KANBAYASHI SEISAKUJO CO Ltd filed Critical KANBAYASHI SEISAKUJO CO Ltd
Publication of DE2939962A1 publication Critical patent/DE2939962A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/00007Time or data compression or expansion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)

Description

  • Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnungsvorrichtung
  • für Tonsignale Die Erfindung betrifft eine verbesserte Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnungsvorrichtung, im folgenden auch als Kompandervorrichtung bezeichnet, für Tonsignale.
  • Magnettonbandgeräte werden häufig für die Anfertigung von z.B.
  • Konferenzprotokollen oder zur Erfassung der Konferenzvorträge durch wiederholtes Abhören des Magnetbands, für Sprachtraining usw. eingesetzt. Dabei haben sich jedoch unter dem Gesichtspunkt einer wirtschaftlichen Arbeitsweise verschiedene, nachstehend aufgeführte Nachteile herausgestellt. Bei der Anfertigung von Konferenzprotokollen oder beim Sprachstudium muß das Magnetbandgerät von Zeit zu Zeit abgestellt werden, weil die Geschwindigkeit der wiedergegebenen Sprache die Schreibgeschwindigkeit des Abhörenden übersteigt. Wenn zudem über das Bandgerät die Aufnahme abgehört werden soll, ist hierfür ebensoviel Zeit erforderlich wie für die Aufnahme. Dies ließe sich aber wirtschaftlicher durchführen, wenn beispielsweise der Motorantrieb des Magnetbandgeräts zur Verlangsamung oder Beschleunigung der Wiedergabegeschwindigkeit eingestellt werden könnte. Obgleich auf diese Weise die Geschwindigkeit der Sprachwiedergabe auf den für den vorgesehenen Zweck geeigneten Wert verändert werden könnte, wird hierbei die Tonhöhe (pitches) der Sprachsignale verändert und damit deren Verständlichkeit so stark herabgesetzt, daß die Sprache schwer zu verstehen wird. Aus diesem Grund besteht ein Bedarf für ein Gerät, mit dessen liilfe die Wiedergabegeschwindigkeit ohne gleichzeitige Veränderung der Sprachtonhöhe verändert werden kann. Diesem Erfordernis wurde bisher mit dem rotierenden Magnetkopfsystem entsprochen, welches Sprachsignale als Analogsignale behandelt oder verarbeitet, d.h.
  • ohne Analog/Digital- bzw. A/D-Umwandlung, oder aber mit einer Vorrichtung, die analoge oder digitale Speicherelemente zur Einstellung der Tonhöhen durch Änderung der Geschwindigkeit für Adressenänderung für das Einschreiben und Auslesen verwendet. Diese bisherigen Geräte sind jedoch so komplex bzw.
  • kompliziert aufgebaut, daß sie sehr teuer sind.
  • Die bisherigen Vorrichtungen, die dem genannten Erfordernis entsprechen sollen, sind mit zwei Arbeits- bzw. Bedienungsabschnitten versehen, von denen der eine das Verdichtungs/Dehnungs- bzw. -Kompanderverhältnis verändert und der andere die Zeitachsen-Kompanderfunktion ein- und ausschaltet. Für das Umschalten des Kompanderverhältnisses wurden bereits zwei Systeme vorgeschlagen, nämlich das kontinuierliche Einstellsystem und das schrittweise arbeitende Einstellsystem für dieses Verhältnis. Die Verarbeitung von Tonsignalen durch eine Zeitachsen-Kompandervorrichtung hat jedoch unvermeidlich einen Tonausgang herabgesetzter Güte zur Folge, weil z.B. bei der Ubertragung zwischen den Speicherelementen die Wellenform verzerrt wird, durch A/D- oder D/A-Umwandlung Störgeräusche eingeführt werden und die Diskontinuität an Signalanschlußabschnitten (signal connecting sections) ebenfalls Störgeräusche (Rauschen) zur Folge hat. Wenn andererseits die Tonsignale ohne Zeitachsen-Kompanderverarbeitung nur einer Veränderung der Wiedergabegeschwindigkeit unterworfen werden, zeigt es sich bei Versuchen, daß obgleich die Tonfrequenzhöhe unter Veränderung der Klangfarbe (tone) geändert wird, die Verständlichkeit der wiedergegebenen Tonsignale unbeeinflußt bleibt, solange ein nur geringer Unterschied zwischen der Wiedergabe- und der ursprünglichen Aufzeichnungsgeschwindigkeit besteht.
  • Außerdem muß bei den bisherigen Geräten zur Änderung der Geschwindigkeit der wiedergegebenen Tonsignale von Hand ein Einstellknopf am Einstellbedienungsteil betätigt werden, was sich als so umständlich und mühsam erweist, daß hierdurch die Arbeitsleistung bei der Anfertigung von maschinen- oder handschriftlichen Aufzeichnungen nach der Magnetbandaufnahme erheblich beeinträchtigt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung einer nicht mit diesen Mängeln behafteten, kostensparenden Zeitachsen-Kompandervorrichtung für Tonsignale, durch welche das wiederholte Abhören von Magnetbändern zur Anfertigung von Konferenzprotokollen, für Sprachtraining usw. erleichert wird und mit welcher auch ein Bedienungsgerät geboten wird, das sich besonders gut für die Wiedergabe von Tonsignalen mit veränderter Geschwindigkeit eignet.
  • Diese Aufgabe wird durch die in den beigefügten Patentansprüchen gekennzeichneten Merkmale gelöst.
  • Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung mit Merkmalen nach der Erfindung, Fig. 2 ein Schaltbild eines Teils der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 ein Blockschaltbild einer anderen Auführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 4A bis 4K Ablaufdiagramme für verschiedene beispielhafte Arbeitsweisen, Fig. 5 und 6 detaillierte Schaltbilder eines Teils der Schaltungen nach Fig. 3, Fig. 7 ein Blockschaltbild noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 ein Blockschaltbild eines beispielhaften Speichers für die Schaltung nach Fig. 7, Fig. 9 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und Fig. 10 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung eines anderen Anwendungsbeispiels der Erfindung.
  • Zur Ausschaltung der eingangs geschilderten Nachteile sieht die Erfindung in erster Ausführungsform eine Operations-oder Verarbeitungseinrichtung vor, welche das Zeitachsen-Kompanderverhältnis ändert bzw. umschaltet. In weiteren Ausführungsformen sind eine Kompandervorrichtung auf der Grundlage des Gleich- oder Konstantdlfferenz-Modulationssystems, eine weitere Kompandervorrichtung, die im Digitalsignalspeicher mit einem Randomspeicher ausgerüstet ist und digitalisierte Tonsignale mit vorbestimmten Perioden in den Speicher eiijzuschreiben und diese Signale mit unterschiedlichen Perioden auszulesen vermag, bzw. eine fußbetätigte Tonwiedergabegeschwindigkeits-Regelvorrichtung vorgesehen, die mit einer Zeitachsen-Kompandervorrichtung verbindbar ist und nicht nur die Tonsignal-Wiedergabegeschwindigkeit gegenüber der ursprünglichen Tonsignalgeschwindigkeit zu variieren, sondern auch eine Umwandlungsverarbeitung der Tonfrequenzhöhen der wiedergegebenen Signale zur Erzeugung gut verständlicher Toninformationen durchzuführen vermag.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Erfindung umfaßt ein Magnetband 1 für Tonsignalaufzeichnung, einen Wiedergabe-Magnetkopf für die Tonaufzeichnung, einen Vorverstärker 3 zur Verstärkung des durch den Wiedergabekopf 2 wiedergegebenen Signals auf einen für die Behandlung oder Verarbeitung durch Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnung geeigneten Pegel, eine im folgenden auch einfach als Kompanderschaltung bezeichnete Zeitachsen-Verdichtungs#Dehnungsschaltung, welche das vom Vorverstärker 3 gelieferte Toneingangssignal verdichtet bzw. komprimiert oder dehnt bzw. expandiert, einen Lautsprecher 5, einen Kompanderverhältnis-Umschaltkreis 6, einen Antrieb 7 für das Magnetband 1 und eine Antriebssteuerschaltung 8 für den Antrieb 7.
  • Der Kompanderverhältnis-Umschaltkreis 6 nach Fig. 1 ist in Fig. 2 im einzelnen veranschaulicht. Er besteht aus einem Schiebewiderstand bzw. Potentiometer 9, Schiebeschaltern 10 und 11 sowie einer Gruppe von Widerständen 12, die zwischen den Schalter 10 und das Potentiometer 9 eingeschaltet sind.
  • Das Potentiometer 9 wirkt mit den Schiebeschaltern 1o und 11 zusammen.
  • Wenn das Kompanderverhältnis 1 oder nahezu 1 beträgt, wird bei der Anordnung gemäß Fig. 1 und 2 einerseits über den Schiebeschalter 10 das Potentiometer 9 derart mit der Antriebssteuerschaltung verbunden, daß die Geschwindigkeit des Magnetbands 1 stufenlos regelbar ist, während andererseits über den Schieberschalter 11 das Tonsignal vom Vorverstärker 3 unter Umgehung der Zeitachsen-Kompanderschaltung 4 unmittelbar zum Lautsprecher 5 geleitet wird. Bei einem anderen Kompanderverhältnis (z.B. 0,3, 0,5, 0,7, 1,4, 1,7 und 2,0; vgl. Fig. 2) wird mittels des Schiebeschalters 10 aus der Gruppe von Widerständen 12 der dem eingestellten Kompanderverhältnis entsprechende Widerstand ausgewählt und mit der Antriebssteuerschaltung 8 verbunden, um auf diese Weise die erforderliche Magnetbandgeschwindigkeit einzustellen. Andererseits wird über den Schiebeschalter 11 das Tonsignal vom Vorverstärker 3 zur Kompanderschaltung 4 geleitet, so daß das Tonsignal nach Zeitachsenverarbeitung zum Lautsprecher 5 übertragen werden kann.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind Abwandlungen in Anpassung an die tatsächlichen Gegebenheiten oder Erfordernisse möglich, beispielsweise in der Art, daß bei einer solchen Vorrichtung mit erweiterten Möglichkeiten, so daß sie die Wiedergabegeschwindigkeit zu verändern, nicht aber die Klangfarbe gegenüber der ursprünglichen Wiedergabegeschwindigkeit zu modifizieren vermag, die Zeitachsen-Kompanderverarbeitung der Tonsignale nur vor der Wiedergabe erfolgt, falls die Vorrichtung keine ausreichend verständlichen Tonsignale zu erzeugen vermag.
  • Wie aus den vorstehenden Ausfúhrungen hervorgeht, wird mit der Erfindung somit eine Zeitachsen-Kompandervorrichtung hoher Leistung geschaffen, da bei dieser Vorrichtung die Durchführung der Zeitachsen-Kompanderverarbeitung in Abhängigkeit von Größen für das Kompanderverhältnis wählbar ist.
  • Die zweite Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 3 umfaßt ein Magnetband 22 zur Tonaufzeichnung, einen Wiedergabemagnetkopf 21, einen Vorverstärker 23 zur Verstärkung der vom Wiedergabekopf 21 abgetasteten Signale auf einen geeigneten Pegel für die Zeitachsenverarbeitung, einen Konstantdifferenz -Modulator 24, welcher das Ausgangssignal des Vorverstärkers 23 als Eingangssignal einer Konstantdifferenz-Modulation (Delta-Modulation) unterzieht, Randomspeicher 25 und 26, welche in Abhängigkeit von Taktimpulssignalen PT1 und PT2 von Adressenzählern 31 bzw. 32 sowie Lese-Einschreibsignalen RW und RW von einer Steuerschaltung 34 zum Einschreiben von Digitaldaten vom Modulator 24 oder zum Auslesen dieser gespeicherten Daten zu einem D/A-Wandler über eine Torschaltung 27 dienen, ein Tiefpaßfilter 29, welches Hochfrequenzanteile der Analogdaten vom D/A-Wandler 28 vor der Ausgabe zum Ausgangsverstärker 36 ausfiltert, einen mit dem Ausgangsverstärker 35 verbundenen Lautsprecher 36, Impulsoszillatoren 30 und 33, die codierte Impulse EPS bzw. decodierte Impulse DPS zur Ansteuerung des Modulators 24 und des D/A-Wandlers 28 liefern, und einen Kompanderverhältnis-Umschaltkreis 37 zur Änderung des Kompanderverhältnisses für Tonsignale. Diese Schaltung arbeitet wie folgt: Eine Änderung der Einstellung des Umschaltkreises 37 bewirkt nicht nur eine Änderung der Wiederholungszahl von Adressenimpulsen APSA und APSB über die Steuerschaltung, sondern auch eine Änderung sowohl des Modulationsverhältnisses des Modulators 24 als auch der Bandgeschwindigkeit des Magnetbandgeräts. Die zur Steuerschaltung gelieferten Ausgangssignale EPS und DPS von den Impulsoszillatoren 30 und 33 liefern Lese/Einschreibsignale RW und RW mit fester und variabler Frequenz.
  • Obgleich bei der vorstehend beschriebenen Schaltung als Speicher ein Random-Speicher vorgesehen ist, kann dieser selbstverständlich auch durch ein Schieberegister ersetzt werden.
  • Im folgenden ist anhand des Taktsteuer- bzw. Ablaufdiagramms gemäß Fig. 4 die Arbeitsweise der Zeitachsen-Kompandervorrichtung mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau erläutert.
  • Fig. 4A veranschaulicht ein bei der Tonaufzeichnung mit normaler Bandgeschwindigkeit erhaltenes ursprüngliches bzw.
  • Originalsignal. Fig. 4B zeigt ein bei niedrigerer Bandgeschwindigkeit wiedergegebenes Signal, das beispielsweise bei einer Wiedergabe mit halber Bandgeschwindigkeit erhalten wird und dessen Frequenz auf die Hälfte der Frequenz des Originalsignals verringert worden ist. Dieses verlangsamte Wiedergabesignal wird auf elektromagnetischem Wege durch den Wiedergabekopf 21 vom Magnetband 22 abgenommen, über den Vorverstärker 23 zum Konstantdifferenz-Modulator 24 übertragen, einer Analog/Digital- bzw. A/D-Umwandlung entsprechend der Taktsteuerung des codierten Impulses EPS gemäß Fig. 4K unterworfen, vom Impulsoszillator 30 ausgegeben und dann nach Maßgabe der Adressenzähler 31 bzw. 32 in Adressen (Speicherplätze) in den Randomspeicher 25 und 26 eingeschrieben. Diese beiden Random-Speicher 25 und 26 wiederholen abwechselnd Einschreib-und Auslesevorgänge nach Maßgabe des Lese/Einschreibsignals RW gemäß Fig. 4F von der Steuerschaltung 34 und des Lese/-Einschreibsignals RW (Fig. 4G) mit einer dem Signal RW entgegengesetzten Phase. Gleichzeitig mit dieser alternierenden Wiederholungsarbeitsweise werden die von der Steuerschaltung 24 abgegebenen Adressenimpulse APSA und APSB (Fig. 4A und 41) durch die Adressenzähler 31 bzw. 32 gezählt, wodurch die Einschreib- und Lesegeschwindigkeiten der Randomspeicher 25 und 26 gesteuert werden. Beim angenommenen Beispiel mit einem Tonsignal-Kompanderverhältnis von 1:2 ist die Geschwindigkeit, mit welcher Daten aus den Randomspeichern 25 und 26 ausgelesen werden, doppelt so groß wie die Einschreibgeschwindigkeit in die Randomspeicher 25 und 26. Die aus letzteren ausgelesenen Daten werden somit durch die Torschaltung 27 abwechselnd zum D/A-Wandler 28 geliefert, wo sie in Übereinstimmung bzw. nach Maßgabe des Takts der decodierten Impulse DPS (Fig. 4J) vom Impulsoszillator 33 in Analogsignale umgewandelt werden.
  • Das mit verlangsamter Geschwindigkeit wiedergegebene Signal gemäß Fig. 4B, dessen Frequenz die Hälfte der Frequenz des Originalsignals beträgt, erhält somit nach dem Durchlauf durch den D/A-Wandler 28 dieselbe Frequenz wie das Originalsignal (vgl. Fig. 4C). Dieses zeitexpandierte Ausgangssignal wird schließlich vom Lautsprecher 36 über das Tiefpaßfilter 29 und den nachgeschalteten Ausgangsverstärker 35 als Tonsignal ausgegeben.
  • Gemäß Fig. 4C wird jeder einzelne Block des Originalsignals zweimal wiederholt. Dies ist deshalb der Fall, weil die durch die Frequenzeinstellung erzeugten Leerstellen durch wiederholt aus den Randomspeichern ausgelesene Daten ausgefüllt werden, um unterbrechungsfreie, zusammenhängende Ausgangssignale zu liefern. Fig. 4D veranschaulicht andererseits die Wiedergabe der Originalsignale mit doppelter Bandgeschwindigkeit, wobei die Frequenz doppelt so hoch ist wie beim Originalsignal. Im Gegensatz zur vorher beschriebenen Zeitachsendehnung bewirkt in diesem Fall jedoch die angewandte Zeitachsenverdichtung eine Verdoppelung der Wiederholungszahl der codierten Impulse EPS im Vergleich zur Wiederholungszahl der decodierten Impulse DPS, so daß das Tonausgangssignal gemäß Fig. 4E bezüglich seiner Frequenz im Vergleich zum Originalsignal unverändert bleibt. In der Wellenform gemäß Fig. 4E fehlt ein Teil der Wellenform des Originalsignals, weil infolge der Frequenzeinstellung die Datenmenge im Randomspeicher vergrößert wurde und überschüssige Daten fallengelassen worden sind.
  • Fig. 5 veranschaulicht die Einzelheiten des Schaltungsaufbaus des A/D-Wandlers 24 mit dem Konstantdifferenz-Modulator.
  • Diese Schaltung besteht aus einem Signaleingangsteil 61, einem Komparator 62, einem Flip-Flop 63, einem Nah- bzw. Lokaldecodierer 64 und einer automatischen Pegeleinstellschaltung 65.
  • Für die Analog/Digital-Umwandlung können auch andere Systeme unter Anwendung der Impuls-Codemodulation (PCM) usw. verwendet werden, obgleich die Vorrichtung hierdurch komplex und teuer wird. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Konstantdifferenz-Modulator vorgesehen, weil er einfach aufgebaut und kostensparend ist.
  • Das Toneingangssignal wird durch den Signaleingangsteil 61 aus einem Kondensator und einem Widerstand geleitet und an die Plus-Eingangsklemme des Komparators 62 angelegt, dessen Minus-Eingangsklemme ein analogdecodiertes Q-Ausgangssignal vom Flip-Flop 63 abnimmt, welches eine Abtastprobe (sample) entsprechend dem codierten Impuls EPS enthält. Das Toneingangssignal wird somit mit der vorher nach Maßgabe des Takts des codierten Impulses EPS abgetasteten bzw. abgegriffenen Eingangswert verglichen und je nach seiner Größe in ein Digitalsignal ff der "1" umgewandelt. Die automatische Pegeleinstellschaltung 65 integriert das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 63 mit der durch Widerstand 66 und Kondensator 67 bestimmten Zeitkonstnte, und sie koppelt das Resultat zur Toneingangsleitung über den Widerstand 68 zurück, wodurch die Pegel der beiden Einangssignale für den Komparator 62 automatisch eingestellt werden.
  • Die Ausgangssignale der Random-Speicher 25 und 26 werden andererseits als Reihe von zusammenhängenden bzw. Dauersignalen über die Torschaltung 27 zur Eingangsklemme des D/A-Wandlers 28 geleitet. Der Wandler 28, der aus einem Abtasthalte-Flip-Flop 281, einem Widerstand 282 für Integration und einem Kondensator 283 besteht (vgl. Fig. 6), dient zur Umwandlung von Digitalsignalen in Analogsignale. Das der Zeitachsen-Kompanderverarbeitung unterworfene Signal gelangt nach der Digital/Analog-Umwandlung schließlich in das Tiefpaßfilter 29, von welchem Frequenzen über der durch den Widerstand 291 und den Kondensator 292 bestimmten Abschalt- bzw. Austastfrequenz nicht durchgelassen werden, so daß Tonausgangssignale mit reduziertem Störpegel ausgegeben werden.
  • Die in Fig. 7 dargestellte dritte Ausführungsform der Erfindung umfaßt, ähnlich wie die Ausführungsform nach Fig. 3, Impulsoszillatoren 30A und 33A entsprechend den Teilen 30 bzw. 33 sowie eine Steuerschaltung 34A entsprechend der Schaltung 34. Diese Vorrichtung kann ähnlich arbeiten, wie in den Fig. 4A bis 4K veranschaulicht. Bei dieser Ausführungsform sind die Random-Speicher 25 und 26 jeweils aus zwei Random-Speicher-Chips 251 und 252 bzw. 261 und 262 aufgebaut.
  • Die Random-Speicher werden zunächst entsprechend dem Pegel des an die Lese/Einschreib-Klemmen angelegten Signals in einen Einschreib- oder Leseabschnitt unterteilt. Die zwei Random-Speichergruppen oder -reihen arbeiten unter abwechselnder Wiederholung des Einschreibens und Auslesens komplementär zusammen, da der Random-Speicher 25 das Lese/Einschreibsignal RW durch bzw. nach Division des codierten Impulses EPS vom Impulsgenerator 30A abnimmt, während der Random-Speicher 26 das dem Signal RW entsprechende, jedoch gegenphasige Lese/-Einschreibsignal RW abnimmt. Während sich somit der Random-Speicher 25 in der Einschreibbetriebsart befindet, arbeitet der Random-Speicher 26 nach der Auslesebetriebsart und umgekehrt, so daß das gleichzeitige kontinuierliche Einschreiben und Auslesen einer Reihe von Signalen möglich ist. Die erfindungsgemäße Zeitachsen-Kompanderverarbeitung beruht auf einer Veränderung der Einschreib- und Lesegeschwindigkeiten, wobei diese Änderung durch die Oszillatoren 30A und 33A, die Steuerschaltung 34A sowie die Adressenzähler 31 und 32 wie folgt gesteuert wird: Die Steuerschaltung 34A erzeugt Adressenimpulse, in denen ein codierter Impuls EPS vom Impulsoszillator 30A mit variierender Impulswiederholungsfrequenz gemäß der Einstellung des Kompanderverhältnis-Umschaltkreises 37 sowie ein durch den Impulsoszillator 33A erzeugter, decodierter Impuls DPS mit fester Impulswiederholungsfrequenz abwechselnd und im Takt des Lese/Einschreibsignals RW auftreten. Diese Adressenimpulse werden als Adressenimpulse APSA bzw. APSB zu den Adressenzählern übertragen. Die Adressenzähler 31 und 32 sorgen für Bezeichnungsadressen für die Random-Speicher 25 bzw. 26 in der Weise, daß die vom jeweiligen Zähler 31 oder 32 gezählte Größe eine Adresse im Random-Speicher bezeichnet und je nach dem augenblicklichen Betriebszustand Daten in die bezeichnete Adresse eingeschrieben oder aus ihr ausgelesen werden. Außerdem ist bei dieser Schaltung die Wiederholungsfrequenz des Adressenbezeichnungsimpulses bei Dateneinschreibung mit dem codierten Impuls synchronisiert, während andererseits die Wiederholungsfrequenz des Adressen impulses beim Datenauslesen mit dem decodierten Impuls DPS synchron ist.
  • Die Signalverdichtung oder -dehnung erfolgt somit im Verhältnis dieser beiden Impulswiederholungsfrequenzen.
  • Die Ausgangssignale der Random-Speicher 25 und 26 werden sodann als eine Reihe zusammenhängender bzw. Dauersignale.Uber die Torschaltung 27 zur Eingangsklemme des D/A-Wandlers 28 geleitet. Der aus einem Flip-Flop 281 für Abtast-Haltezwecke, einem Widerstand 282 für Integration und einem Kondensator 283 (vgl. Fig. 6) bestehende Wandler 28 dient zur Umwandlung von Digitalsignalen in Analogsignale. Die der Zeitachsen-Kompanderverarbeitung unterworfenen Signale treten nach der Digital/-Analog-Umwandlung schließlich in das Tiefpaßfilter 29 ein, durch welches über der durch Widerstand 291 und Kondensator 292 bestimmten Austastfrequenz liegende Frequenzen gesperrt werden, so daß ein Ausgangssignal mit reduziertem Störpegel abgegeben wird.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung verwendet als Hauptbestandteil einen Random-Speicher, d.h. ein digitales Speicherelement, welches durch das Grundsystem gesteuert wird.
  • Die Vorrichtung ist also um den Speicher herum schaltungsmäßig so einfach aufgebaut, daß sie kostensparend herzustellen ist und einen hohen Zuverlässigkeitsgrad besitzt.
  • Erfindungsgemäß wird ein neuartiger Mechanismus verwendet, bei dem zwei Oszillatoren eine freie Änderung der Frequenz des Einschreibimpulses zulassen, d.h. die Einstellung willkürlicher bzw. beliebiger Kompanderverhältnisse ermöglichen.
  • Diese Schaltung ist daher im Vergleich zum bisherigen Dividiersystem sehr einfach, bei dem ein Einschreib- und Leseimpulse durch Teilung von Grund-Taktimpulsen gebildet werden.
  • Die der Schaltung nach Fig. 1 ähnelnde Vorrichtung gemäß Fig. 9 ist mit einer Tonwiedergabeeinheit und einer Zeitachsen-Kompandereinheit versehen, die für den jeweiligen Zweck voneinander trennbar sind. Das Ausgangssignal des Vorverstärkers 3 wird der Zeitachsen-Kompanderschaltung 4 über den Kontakt 40A eines Umschalters 40 und anschließend über den Kontakt 41A einer Verbindungs- bzw. Anschlußeinheit 41 eingegeben. Das Ausgangssignal dieser Schaltung 4 wird an den Lautsprecher 5 über den Kontakt 41B der Anschlußeinheit 41 und den nachgeschalteten Kontakt 40B des Umschalters 40 eingespeist. Der Umschaltkreis 6 liefert Treibersignale zur Ansteuerung der Steuerschaltung 8 über den Kontakt 41C der Anschlußeinheit 40 sowie den Kontakt 40C des Umschalters 40. Die Kontakte 40A bis 40C des Umschalters 40 sind mit der Anschlußeinheit 41 verbindbar. Wenn die Tonwiedergabeeinheit 42 und die Kompandereinheit 43 zusammengesetzt werden, werden die Umschalter auf die Kontakte b (Fig. 9) umgelegt, während die Umschalter bei voneinander getrennten Einheiten an den Kontakten a anliegen. Der Kontakt a des Schalterteils 40A ist über eine Leitung 1 mit dem Kontakt a des Schalterteils 40B verbunden.
  • Wenn bei dieser Anordnung die Zeitachsen-Kompanderfunktion stattfindet, verbindet die Anschlußeinheit 41 auf dargestellte Weise die Tonwiedergabeeinheit 42 und die Kompandereinheit 43, wobei die Kontakte bzw. Schalterteile 40A bis 40C des Umschalters 40 an den Kontaktpunkten b anliegen. Dabei wird as Tonsignal, das durch den Wiedergabekopf 2 vom Magnetband 1 reproduziert wurde, nach der Verstärkung durch den Vorverstärker 3 über die Kontakte bzw. Schalterteile 40A und 41A der Kompanderschaltung 4 eingespeist und einer Zeitachsenverarbeitung entsprechend der Einstellung des Umschaltkreises 6 unterworfen. Das so behandelte Tonsignal wird über die Kontakte bzw. Schalterteile 41B und 40B vom Lautsprecher 5 abgegeben. Der Umschaltkreis 6 regelt die Bandgeschwindigkeit entsprechend seiner Einstellung, indem er das Treibersignal über die Kontakte 41C und 40C für die Ansteuerung des Antriebs 7 zur Antriebssteuerschaltung 8 leitet.
  • Wenn die Anschlußeinheit 41 die Tonwiedergabeeinheit 42 von der Kompandereinheit 43 trennt, legen sich die Kontakte bzw.
  • Schalterteile 40A bis 40C des Umschalters 40 in Synchronismus mit der Anschlußeinheit 41 von den Kontaktpunkten b auf die Kontaktpunkte a um. Dabei wird das Ausgangssignal des Vorverstärkers 3 vom Kontaktpunkt des Kontakts 40A über die Leitung 1 zum Kontaktpunkt a des Kontakts 40B eingespeist und dann über den Lautsprecher 5 ausgespeist. Ebenso legt sich der Kontakt bzw. Schalterteil 40C auf den Kontaktpunkt a um, wodurch die Treibersteuerschaltung 8 intern kurzgeschlossen wird, so daß ihr Ausgangssignal dem Antrieb bzw. der Antriebsschaltung 7 eingespeist wird und das Magnetband 1 mit der normalen Tonaufnahme/Wiedergabegeschwindigkeit läuft. Wenn die beiden genannten Einheiten somit an der Anschlußeinheit 41 getrennt sind, führt die Tonwiedergabeeinheit 42 lediglich die normalen Aufzeichnungs/Wiedergabeoperationen ohne Zeitachsen-Verdichtung oder -Dehnung durch.
  • Da bei dieser Vorrichtung die Tonwiedergabeeinheit und die Kompandereinheit mittels der Anschiußeinheit wahlweise miteinander verbindbar oder voneinander trennbar sind, kann durch Verbindung der beiden Einheiten erforderlichenfalls die Zeitachsen-Kompanderfunktion durchgeführt werden, während bei voneinander getrennten Einheiten, wenn keine Zeitachsenverarbeitung erforderlich ist, die normalen Aufnahme- und Wiedergabevorgänge stattfinden. Mit der Erfindung wird somit eine Zeitachsen- Kompandervorrichtung geschaffen, die bezüglich ihrer Arbeitsweise vielseitig ist und niedriges Gewicht besitzt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 werden die Tonwiedergabeeinheit und die Kompandereinheit durch die Anschlußeinheit miteinander verbunden, doch können beide Einheiten auch über Anschlüsse, Kabel usw. mit der Anschlußeinheit verbunden sein.
  • Fig. 10 veranschaulicht eine Wiedergabeton-Geschwindigungsänderungsvorrichtung, bei welcher der Bandantriebsteil 50 über die Antriebssteuerschaltung mit dem Schiebewiderstand bzw. Potentiometer 54 verbunden ist.
  • Die auf einem Magnetband 56 aufgezeichneten Tonsignale werden durch einen Wiedergabekopf 58 in Wiedergabesignale umgesetzt.
  • Der Wiedergabekopf 58 ist mit einem Vorverstärker 60 verbunden, welcher das Wiedergabesignal auf einen für die Durchführung der Zeitachsen-Kompanderoperation erforderlichen Pegel verstärkt und dann an einen Kompanderverhältnis-Umschaltteil 62 anlegt, welcher das Kompanderverhältnis verändert. Der Umschaltteil 62 ist mit einem Lautsprecher 66 über eine Zeitachsen-Kompanderschaltung 64 verbunden, welche die mit einer von der Geschwindigkeit des Originalsignals abweichenden Geschwindigkeit reproduzierten Signale ohne Veränderung oder nach Analog/Digital-Umwandlung im wesentlichen durch teilweise Austastung oder Hinzufügung bzw. Multiplikation einer Kompanderverarbeitung unterwirft.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Umschaltteil 62 schrittweise auf unterschiedliche Verhältnisse einstellbar, und wenn die Geschwindigkeit zwischen Wiedergabeton und Originalton bei 1 oder nahe bei 1 liegt, wird das Signal vom Vorverstärker 60 unmittelbar und oh> Analog/Digital-Umwandlung über eine Überbrückungsschaltung 68 vom Lautsprecher abgenommen. Dies geschieht deshalb, weil vorteilhaft eine Schaltung verwendet werden sollte, in welcher keine Möglichkeit für eine Verschlechterung der Tonqualität besteht, bis die Zeitachsen-Kompanderverarbeitung vorgenommen werden muß.
  • Wenn das Potentiometer 54 und der Umschaltteil 62 in eine bestimmte Lagenbeziehung gebracht worden sind, lassen sie die Antriebssteuerschaltung 52 den Bandantriebsteil 50 so ansteuern, daß das Magnetband 56 mit derselben Geschwindigkeit wie bei der Originalaufnahme oder mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit angetrieben werden kann.
  • Die vom Wiedergabemagnetkopf 58 abgetasteten, modifizierten Tonsignale werden nach Verstärkung durch den Vorverstärker 60 über den vorher eingestellten Umschaltteil 62 zur Kompanderschaltung 64 geleitet, in welcher die Klangfarbe der Tonsignale wieder hergestellt wird, so daß die Tonsignale als gut verständliche Toninformation vom Lautsprecher abgestrahlt werden können Es ist darauf hinzuweisen, daß der Bandgeschwindigkeitsregelteil A, welcher zumindest das Potentiometer 54 und den Kompanderverhältnis-Vmschaltteil 62 enthält, von der zumindest den Aufnahme 'Wiedergabemechanismus enthaltenden Einheit getrennt ist, so daß letztere durch Fernbedienung ansteuerbar ist.
  • Das Potentiometer 54 und der Konipanderverhältnis-Umschaltteil 62 sind so ausgelegt, daß sie unter Aufrechterhaltung der erwähnten {gegenseitigen} Laqenbeziehung mittels einer drehbaren Achse betätigbar und einstellbar sind. Diese Einstellung bzw.
  • Justierung kann je nach dem gewählten Verfahren für die Zeitachsen-Kompanderverarbeitung von Tonsignalen entweder kontinuierlich oder schrittweise erfolgen.
  • Ein Pedal 72 ist an der drehbaren Achse 70 so angebracht, daß das Längen«-rhältnis von vorderem zu hinterem Abschnitt etwa 2:1 beträgt. Das Pedal ist dabei gegen die Kraft von Federn 76 und 78 auf einer Wiege 74 um die Achse 70 nach vorn und rückwärts drehbar. Die Federn 76 und 78 sind am vorderen bzw. hinteren Ende des Pedals 72 zwischen diesem und der Pedalwiege 74 angeordnet. Wenn das Pedal 72 gekippt wird, trennt sich der jeweils angehobene Abschnitt vom oberen Ende seiner zugeordneten Feder, so daß die Fußbedienung mit geringem Kraftaufwand erfolgen kann.
  • Der dargestellte Bandgeschwindigkeitsregelteil A ist so ausgelegt, daß beim Niedertreten des Pedals 74 in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung die Wiedergabegeschwindigkeit beschleunigt bzw. verlangsamt wird. Wenn der mit dem Fuß ausgeübte Druck aufgehoben wird, so daß das Pedal in seinen Gleichgewichtszustand zurückkehren kann, erfolgt die Wiedergabe mit Normalgeschwindigkeit.
  • Selbstverständlich kann die Anordnung so getroffen sein, daß beim Niedertreten des hinteren Pedalteils die Wiedergabegeschwindigkeit erhöht wird.
  • Das Pedal 72 kann in beliebiger Position an der drehbaren Achse 70 befestigt sein.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann somit ersichtlicherweise durch einfache Pedalbetätigung die Tonwiedergabegeschwindigkeit nach Belieben geändert werden, so daß die Bedienungsperson beide Hände zur Durchführung beispielsweise von Schreibarbeiten frei hat.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnungsvorrichtung für Tonsignale Patentansprüche Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnungs- bzw. -Kompandervorrichtung für Tonsignale, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Operator-Verarbeitungseinrichtung aufweist, die bei der Wiedergabe von aufgezeichneten Tonsignalen mit einer anderen Tonfrequenzhöhe (frequency pitch) als derjenigen bei der Aufnahme, und zwar in einem die Verständlichkeit der Toninformation beeinträchtigenden Bereich, die Tonfrequenzhöhe der aufgezeichneten Tonsignale vor Einspeisung derselben in eine Zeitachsen-Kompandereinheit schrittweise einstellt oder variiert und nach Durchführung einer Kompanderoperation auf der Zeitachse der Toneingangssignale Tonausgangssignale ausgibt, während sie in einem Tonfrequenzhöhenbereich, in welchem Ton- oder Klangfarbenänderungen ohne Beeinträchtigung der Verständlichkeit möglich sind, die Tonfrequenzhöhe des Toneingingssiqnals zur Lieferung (to arrange) von Tonausgangssignalen kontinuierlich einstellt.
  2. 2. Zeitachsen-Verdichtungs/Dehnungs- bzw. -Kompandervorrichtung für Tonsignale, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Operator-Verarbeitungseinrichtung aufweist, die dann, wenn das Tonfrequenzhöhenverhältnis zwischen dem Aufnahmetonsignal und dem der Vorrichtung einzuspeisenden Tonsignal bei 1 oder nahe bei 1 liegt, die Tonfrequenzhöhe des Toneingangssignals zur Lieferung von Tonausgangssignalen kontinuierlich einstellt und dann, wenn das Verhältnis größer ist als 1, die Tonhöhenfrequenz des Toneingangssignals schrittweise einstellt bzw. variiert (set) und eine Kompanderverarbeitung auf der Zeitachse des Toneingangssignals zur Lieferung eines Tonausgangsignals durchführt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Konstantdifferenz-Modulator zur Umwandlung von Analogsignalen in Digitalsignale, durch Speicher zum Einschreiben und Auslesen der Digitalsignale mit unterschiedlichen Impulswiederholungsfrequenzen, durch Steuerschaltungen zur Steuerung der Impulswiederholungsfrequenzen, durch einen Digital/Analog- bzw. D/A-Wandler zur Umwandlung der Digitalsignale von den Speichern in Analogsignale und durch eine Pegelelnstellschaltung, welche den Eingangspegel automatisch einstellt, indem sie das Ausgangssignal des Konstantdifferenz-Modulators zur Eingangsseite rückkoppelt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaßfilter zur Formung der Wellenform des vom D/A-Wandler gelieferten Analogsignals vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen A/D-Wandler zur Umwandlung von Analogsignalen in Digitalsignale, Randomspeicher zum Einschreiben und Auslesen der Digitalsignale mit unterschiedlichen Impulswiederholungsfrequenzen, Steuerschaltungen zur Steuerung der Impulswiederholungsfrequenzen und einen D/A-Wandler zur Umwandlung der Digitalsignale von den Randomspeichern in Analogsignale aufweist und daß die Randomspeicher in zwei Reihen oder Gruppen ausgeführt sind, die durch Wiederholung des Einschreibens und Auslesens der Digitalsignale in den durch die Steuerschaltungen bestimmten Zeitabständen in Komplemtärbeziehung arbeiten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaßfilter zur Formung der Wellenform des vom D/A-Wandler gelieferten Analogsignals vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen A/D-Wandler zur Umwandlung von Analogsignalen in Digitalsignale durch Speicher zum Einschreiben und Auslesen der Digitalsignale mit unterschiedlichen Impulswiederholungsfrequenzen, durch Steuerschaltungen zur Steuerung eines Impulsgenerators, welcher das Ausgangssignal eines ersten Impulsoszillators mit Festfrequenz zum Ausleseimpuls für den Speicher und das Ausgangssignal eines zweiten Impulsoszillators mit variabler Frequenz zum Einschreibimpuls für den Speicher macht, und durch einen D/A-Wandler zur Umwandlung des Digitalsignals vom Speicher in Analogsignale.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaßfilter zur Formung der Wellenform des vom D/A-Wandler gelieferten Analogsignals vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tonwiedergabeeinheit mit einer Tonabnahmeeinrichtung zur Abnahme von Tonsignalen von einem Tonaufzeichnungsmedium bzw. -träger, einem Verstärker zur Verstärkung der abgenommenen Tonsignale und einem Schallwandler zur Umwandlung der verstärkten Tonsignale in hörbaren Schall, eine Zeitachsen-Kompandereinheit zum Verdichten oder Dehnen der Zeitachse der Tonsignale in einem vorbestimmten Kompanderverhältnis und eine Anschlußeinheit aufweist, welche die Tonwiedergabeeinheit und die Kompandereinheit miteinander zu verbinden und voneinander zu trennen vermag, und daß die Vorrichtung in zwei Betriebsarten wie folgt zu arbeiten vermag: Wenn die Anschlußeinheit die Tonwiedergabe- und die Kompandereinheit miteinander verbindet, wird eine Zeitachsen-Kompandereinheit durchgeführt; wenn die Anschlußeinheit Tonwiedergabe-und Kompandereinheit trennt, wird eine ähnliche Funktion wie bei normaler Tonwiedergabe nur mittels der Tonwiedergabeeinheit durchgeführt.
  10. 10. Tonwiedergabegeschwindigkeitsregler für Tonaufnahmegeräte, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fußpedal mit einer Zeitachsen-Kompandervorrichtung für Tonsignale verbunden ist, welche eine Tonfrequenzhöhe entsprechend der Änderung der Tonsignal-Wiedergabegeschwindigkeit des Aufnahmegeräts umzuwandeln vermag, um auch bei Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit gut verständliche Toninformationen zu liegt fern, und die einen Änderungs-Bedienungsteil mit einer drehbaren Achse aufweist, mit welcher die Frequenzumwandlung entsprechend der Wiedergabegeschwindigkeit variierbar ist, daß der Regler in Form des Fußpedals mit der drehbaren Achse verbunden und zusammen mit der Kompandereinheit vom Aufnahmegerät getrennt angeordnet ist, so daß dieses mittels des Fußpedals fernbedienbar ist, daß sich das Fußpedal im nicht betätigten Zustand in einer Ruhestellung entsprechend der normalen Tonsignal-Wiedergabegeschwindigkeit befindet und beim Niedertreten zur einen oder anderen Seite diese Geschwindigkeit erhöht bzw. verringert, und daß der Regler den Bedienungsteil in definierte Beziehung zur Verstellung des Fußpedals durch Niedertreten zu bringen vermag.
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JP12130278A JPS5548812A (en) 1978-10-02 1978-10-02 Compressing and expanding unit for time axis of audio
JP5273879A JPS55144300A (en) 1979-04-28 1979-04-28 Compander for time axis of sound and speech
JP6549679A JPS55156999A (en) 1979-05-26 1979-05-26 Compandor for time axis of voice
JP1979106717U JPS5855440Y2 (ja) 1979-08-01 1979-08-01 再生音変速装置

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