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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät und ein Verfahren zur Audiosignalübertragung,
insbesondere auf eine Verbesserung eines Audiosignal-Übertragungsgeräts, welches
bei einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zum Aufzeichnen und/oder
Wiedergeben von Audiosignalen auf einem Aufzeichnungsträger anwendbar
ist.
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Ein
digitaler Audiobandrekorder setzt im allgemeinen ein Audiosignal
in ein Digitalsignal um und zeichnet das Signal auf einem Magnetband
auf, um das Audiosignal mit einer hohen Tonqualität aufzuzeichnen
und/oder zu reproduzieren.
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Dieser
digitale Audiobandrekorder tastet Audiosignale ab, die nacheinander
mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz oder 44,1 kHz geliefert werden, und
führt eine
Analog-Digital-Umsetzung aus, um das Audiosignal in das 16-Bit-Digitalsignal
umzusetzen.
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Das
für den
Menschen hörbare
Audiofrequenzband liegt im allgemeinen zwischen einer Frequenz von
20 Hz bis 20 kHz. Folglich wählt
der digitale Audiobandrekorder eine der obigen Abtastfrequenzen
aus, so daß ein
Audiosignal in ein Digitalsignal in einem Frequenzband umgesetzt
werden kann, welches dem menschlichen Audiofrequenzband fast gleich
ist.
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Der
digitale Audiobandrekorder teilt das digitale Signal in spezifische
Blöcke,
fügt einem
Fehlerkorrekturcode jedem Block hinzu und verschachtelt das Signal,
um Aufzeichnungsdaten zu erzeugen.
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Der
Bandrekorder verwendet diese Aufzeichnungsdaten, um einen Magnetkopf
anzusteuern, um nacheinander die Aufzeichnungsdaten auf einem Magnetband
aufzeichnen.
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Nach
dem Umsetzen in Binärdaten,
dem Aufzeichnen des Signals, welches vom Magnetkopf beim Reproduzieren
ausgegeben wird, führt
der digitale Audiobandrekorder eine Prozedur umgekehrt zu der durch,
die beim Aufzeichnen durchgeführt
wird, um das ursprüngliche
Audiosignal zu demodulieren. Daher kann bei dem digitalen Audiobandrekorder eine
Verschlechterung der Tonqualität
beim Aufzeichnen und beim Reproduzieren effektiv vermieden werden.
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Bei
diesem Typus von digitalem Audiobandrekorder wurde ein digitaler
Audiobandrekorder (anschließend
als "Doppelgeschwindigkeitsaufzeichnungs-
und Wiedergabedi gitalaudiobandrekorder" bezeichnet) vorgeschlagen, bei dem
die Drehgeschwindigkeit einer Drehtrommel auf einen Wert festgelegt
wird, die das doppelte der Normalgeschwindigkeit ist, und bei dem
außerdem
die Laufgeschwindigkeit eines Magnetbands auf einen Wert festgelegt ist,
welche die doppelte Normalgeschwindigkeit ist, so daß das Audiosignal
mit einer höheren
Tonqualität aufgezeichnet
und/oder wiedergegeben werden kann.
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Bei
diesem digitalen Doppelgeschwindigkeits-Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabe-Audiobandrekorder kann die Abtastfrequenz auf einen Wert
festgelegt werden, die das Doppelte des Normalfrequenz des digitalen
Audiobandrecorders ist, wodurch somit das beschreibbare und reproduzierbare
Frequenzband auf der zweifache der Breite des normalen digitalen
Audiobandrekorders vergrößert werden
kann.
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Daher
kann der Doppelgeschwindigkeits-Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Digitalaudiobandrekorder
auf eine Grenzfrequenz eines Bandbegrenzungsfilters eingestellt
werden, welches verwendet wird, um das Band auf eine ausreichend höhere Frequenz
als das menschliche Audiofrequenzband zu beschränken, wodurch die Verschlechterung
der Übergangscharakteristik
innerhalb des Audiofrequenzbands wesentlich im Vergleich zum normalen
digitalen Audiobandrekorder reduziert werden kann.
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Da
jedoch die Anzahl von beschreibbaren und reproduzierbaren Requantisierungsbits
des digitalen Doppelgeschwindigkeits-Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Audiobandrekorder
die gleiche ist wie die beim normalen digitalen Audiobandrekorder,
verbessert der frühere
Bandrekorder die Frequenzcharakteristik, verfehlt jedoch, die Amplitudencharakteristik
verglichen mit dem Stand der Technik zu verbessern.
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Wenn
die Charakteristik des digitalen Doppelgeschwindigkeits-Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabe-Audiobandrekorders
effektiv genutzt werden kann und die Amplitudencharakteristik leicht
verbessert werden kann, kann die Tonqualität und die Verwendbarkeit des
digitalen Audiobandrekorders weiter verbessert werden, um dessen
Anwendung zu erweitern.
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Beim
digitalen Audiobandrekorder, welcher das Aufzeichnen und/oder Reproduzieren
mit doppelter Geschwindigkeit durchführt, ist die reproduzierte
Datenübertragungsrate
doppelt so groß wie
die des normalen digitalen Audiobandrekorders, so daß die Zeit,
welche zur Übertragung
erforderlich ist, doppelt so groß ist, wenn eine digitale Audioschnittstelle, die
mit dem digitalen Audiosignal kompatibel ist, zur Übertragung
von Wiedergabedaten verwendet wird.
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Ein
weiterer Nachteil besteht darin, daß die reproduzierten Audiodaten
nicht in Realzeit übertragen
können,
sogar wenn die Frequenzcharakteristik verbessert und die Amplitudencharakteristik
angehoben wird.
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Die
US 4 833 474 offenbart einen
A/D-Audioumsetzer, der ein Dezimatorfilter aufweist. Die
EP 331 405 offenbart ein
Audiorauschformungsfilter zum Verschieben des Requantisierungsrauschens
auf eine höhere
Frequenz und zum Bereitstellen eines Ausgangssignals, welches aufgezeichnet
werden kann.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Audiosignal-Übertragungsgerät bereitzustellen,
mit dem die oben erwähnte
Schwierigkeit gemildert werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Audiosignal-Übertragungsverfahren bereitzustellen,
mit dem das oben erwähnte
Problem gemildert werden kann.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät bereitzustellen,
mit dem das oben erwähnte
Problem gemildert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät gemäß Anspruch
1, ein Audiosignal-Übertragungsgerät gemäß Anspruch
6 und ein Audiosignal-Übertragungsverfahren
gemäß Anspruch
11 bereitgestellt.
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Gemäß der Erfindung
wird, wenn das digitale Audiosignal requantisiert wird, um es zu übertragen, aufzuzeichnen
und/oder zu reproduzieren, das digitale Audiosignal rauschgeformt,
um damit das Requanitisierungsrauschen innerhalb des Audiofrequenzbands
zu unterdrücken,
so daß das
Quantisierungsrauschen innerhalb des Audiofrequenzbands aus dem
Audiofrequenzband herausgenommen werden kann. Dadurch kann ein Gerät zum Aufzeichnen und/oder
Wiedergeben zu/von einem Aufzeichnungsträger realisiert werden, bei
dem die Auflösungsleistung über der
Anzahl von Bits des Digitalsignals, welches innerhalb des Audiofrequenzbands übertragen
oder aufgezeichnet und/oder reproduziert wird, im Hörbereich
erhalten werden.
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Weiter
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung das Digitalsignal, welches übertragen oder aufgezeichnet
und/oder reproduziert wird, nachdem das Rauschformen durchgeführt wird,
um damit das Requantisierungsrauschen innerhalb des Audiofrequenzbands
zu unterdrücken,
innerhalb des Audiofrequenzbands band-begrenzt, und danach wird
die Abtastfrequenz umgesetzt und dieses ausgegeben, so daß ein Audiosignal-Übertragungsgerät oder ein Gerät zum Aufzeichnen
und/oder Reproduzieren zu/von einem Aufzeichnungsträger, bei
dem das Digitalsignal, welches übertragen
wird oder aufgezeichnet und/oder wiedergegeben wird, durch effektives Nutzen
der Charakteristik des Übertragungswegs oder
des Aufzeichnungsträgers
in Realzeit über
eine vorher festgelegte Schnittstelle ausgegeben wird, ohne dessen
Qualität
zu verschlechtern, realisiert werden kann.
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Das
Wesen, das Prinzip und die Verwendbarkeit der Erfindung wird aus
der folgenden ausführlichen
Beschreibung deutlicher, wenn diese in Verbindung mit den Zeichnungen
gelesen wird, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen sind.
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1 ist
eine Blockdarstellung, die einen digitalen Audiobandrekorder gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Blockdarstellung, die den Aufbau einer Rauschformungseinrichtung
zeigt;
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3 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Kennlinie eines Rauschfilters
in der Rauschformungseinrichtung zeigt;
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4 ist
ein Blockdiagramm, welches den speziellen Aufbau der Rauschformungseinrichtung zeigt;
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5 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches einen Fall zeigt, wo die Energie
des Eingangssignals sich in einem niedrigen Frequenzband konzentriert;
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6 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Kennlinie des Filters
im Fall von 5 zeigt;
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7 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches einen Fall zeigt, wo die Energie
des Eingangssignals in einem hohen Frequenzband konzentriert ist;
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8 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Kennlinie des Filters
im Fall von 7 zeigt;
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9 ist
ein Blockdiagramm, welches einen digitalen Audiobandrekorder gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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10 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Frequenzcharakteristik
einer Voremphasis-Schaltung zeigt;
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11 ein
Kennlinienkurvendiagramm, welches die Frequenzkennlinie einer Deemphasis-Schaltung
zeigt;
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12 ist
eine Blockdarstellung, welche einen digitalen Audiobandrekorder
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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13 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches das Digitalsignal erläutert, welches
vom digitalen Audiobandrekorder gemäß der dritten Ausführungsform
ausgegeben wird;
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14 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Wirkungsweise eines Digitalfilters
erläutert;
und
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15 ist
ein Kennlinienkurvendiagramm, welches die Wirkungsweise eines Dezimierungsfilters
erläutert.
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Ein
bevorzugtes Audiosignal-Übertragungsgerät gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ausführlich
mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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Bei
den anschließend
beschriebenen Ausführungsformen
wird als Beispiel ein digitaler Audiobandrekorder, bei dem ein Magnetband
als Aufzeichnungsträger
verwendet wird, in Form des Audiosignal-Übertragungsgeräts beschrieben.
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Gemäß 1 bezeichnet
das Bezugszeichen 1 allgemein einen digitalen Audiobandrekorder. Der
digitale Audiobandrekorder 1 verwendet eine digitale Audioband-Aufzeichnungseinheit 2 (anschließend als "Aufzeichnungseinheit" bezeichnet) zur Doppelgeschwindigkeitsaufzeichnung
und/oder Wiedergabe, um ein analoges Audiosignal S1 aufzuzeichnen
und um das aufgezeichnete analoge Audiosignal S2 wiederzugeben.
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Der
digitale Audiobandrekorder 1 liefert das analoge Audiosignal
S1 zu einem Tiefpaßfilter 4 (anschließend als "LPF" bezeichnet) über einen
Eingangsanschluß 3.
Das LPF 4 führt
eine Bandbegrenzung unter Verwendung eines Frequenzbands durch, welches
doppelt so groß ist
wie das eines normalen digitalen Audiobandrekorders, und gibt dieses
aus.
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Der
digitale Audiobandrekorder 1 liefert das Ausgangssignal
des LPF 4 zu einer Analog-Digital-Umsetzungsschaltung 5,
um das Signal in ein Digitalsignal umzusetzen.
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Bei
einer ersten Ausführungsform
zeichnet die Aufzeichnungseinheit 2 das digitale Audiosignal mit
einer Abtastfrequenz von 2fs(2fs = 96[kHz]) auf und/oder reproduziert
dieses. Die Abtastfrequenz der Analog-Digital-Umsetzungsschaltung 5 wird
so gewählt,
daß sie
32 mal so hoch ist wie die Abtastfrequenz der Aufzeichnungseinheit 2,
d.h., wenn die Abtastfrequenz eines normalen digitalen Audiobandrekorders
als "fs" dargestellt wird,
die Abtastfrequenz dieser Aufzeichnungseinheit 2 64fs sein
wird.
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Gemäß den obigen
Ausführungen
wählt der digitale
Audiobandrekorder 1 eine Abtastfrequenz aus, die ausreichend
höher ist
als die Maximalfrequenz des Audiofrequenz bands wie auch die Maximalfrequenz
der Rekordereinheit 2, um wirksam eine Verschlechterung
des Audiosignals zu vermeiden.
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Das
Digitalsignal D1 der Analog-Digital-Umsetzungsschaltung 5 wird
zu einem Dezimierungsfilter 6 geliefert. Das Dezimierungsfilter 6 reduziert
die Frequenz des Digitalsignals D1 und vergrößert die Anzahl von Bits des
gelieferten Digitalsignals D1. Das Dezimierungsfilter 6 setzt
das Digitalsignal D1 in ein Digitalsignal D2 mit einer Abtastfrequenz
von 2fs wie auch mit 20 Bits um.
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Das
Dezimierungsfilter 6 reduziert das Frequenzband des Digitalsignals
D1 auf ein Frequenzband, welches durch die Aufzeichnungseinheit 2 aufgezeichnet
werden kann.
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Die
Verwendung der Aufzeichnungseinheit 2 für die Doppelgeschwindigkeitsaufzeichnung und/oder
Reproduktion erlaubt es, daß ein
digitales Audiosignal mit einer Abtastfrequenz von 2fs(= 96[kHz])
wie auch mit 16 Bits aufgezeichnet und reproduziert werden kann,
um ein beschreibbares und reproduzierbares Frequenzband zu vergrößern, welches
doppelt so groß ist
wie das des normalen digitalen Audiobandrekorders. Es sei angemerkt,
daß die Aufzeichnungseinheit 2 eine
Bandkassette verwendet, die gleich ist wie beim normalen digitalen
Audiobandrekorder, der eine Drehtrommel, einen Bandlademechanismus
zum Laden und Entladen des Bands auf die Drehtrommel und einen Kassettenlademechanismus
usw. aufweist.
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Das
Digitalsignal D2, welches vom Dezimierungsfilter 6 ausgegeben
wird, wird zu einer Rauschformungseinrichtung 7 geliefert.
In der Rauschformungseinrichtung 7 wird die Anzahl von
Bits des gelieferten Digitalsignals D2 auf 16 Bits reduziert.
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Dadurch
wird beim digitalen Audiobandrekorder 1 das Digitalsignal
D3, welches von der Rauschformungseinrichtung 7 ausgegeben
wird, zur Aufzeichnungseinheit 2 geliefert und dort aufgezeichnet.
Im digitalen Audiobandrekorder 1 wird das Digitalsignal
D3 auf der Basis des Audiosignals S1 vergrößert, bei dem das Frequenzband
doppelt so groß ist
wie das Frequenzband, welches durch einen normalen digitalen Audiobandrekorder
aufgezeichnet werden kann, um dieses auf dem Magnetband aufzuzeichnen.
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Bei
der ersten Ausführungsform
der Erfindung wird ein Rauschformungsverfahren angewandt, um die
Hörauflösung zu
verbessern, wenn die Anzahl von Bits des Digitalsignals D2 durch
die Rauschformungseinrichtung 7 reduziert wird.
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Wie
in 2 gezeigt ist, wird in der Rauschformungseinrichtung 7 das
Digitalsignal D2, welches sequentiell vom Dezimierungsfilter 6 geliefert
wird, zu einem Quantisierer 9 geliefert. Im Quantisierer 9 wird das
Digitalsignal D2 requantisiert, um dieses in das Digi talsignal D3
umzusetzen. Als Ergebnis wird das gelieferte Digitalsignal D2 von
20 Bits in das Digitalsignal D3 von 16 Bits umgesetzt.
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In
der Rauschformungseinrichtung 7 werden die quantisierten
Fehlerdaten DZ, welche bei der Requantisierung im Quantisierer 9 erzeugt
werden, durch eine Subtrahierschaltung 10 ermittelt, und
die Fehlerdaten DZ werden über
ein Rauschfilter 11 zu einer Subtrahierschaltung 12 geliefert.
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Weiter
werden in der Rauschformungseinrichtung 7 die Fehlerdaten
DZ vom Eingangsdigitalsignal D2 in der Subtrahierschaltung 12 subtrahiert,
um das Quantisierungsrauschen so festzulegen, welches während der
Requantisierung im Quantisierer 9 erzeugt wird, daß dieses
eine Charakteristik hat, welche von der Frequenzcharakteristik des
Rauschfilters 11 abhängt.
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Wie
in 3 gezeigt ist, kann, wenn die Frequenzkennlinie
des Rauschfilters 11 so ausgewählt wird, daß die Amplitudencharakteristik
des Audiofrequenzbands unterdrückt
wird, während
die gleiche Charakteristik des Frequenzbands über das Audiofrequenzband entsprechend
angehoben wird, das Quantisierungsrauschen im Frequenzband des Digitalsignals
D3 von der Rauschformungseinrichtung 7 unterdrückt werden.
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Das
heißt,
daß bei
dem digitalen Audiobandrekorder 1 das Quantisierungsrauschen
bis zu einem Band über
dem Audiofrequenzband getrieben werden kann, wodurch das Quantisierungsrauschen über die
obere Grenzfrequenz des Audiofrequenzbands verteilt werden kann.
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Gemäß den obigen
Ausführungen
kann das Quantisierungsrauschen während der Requantisierung hörmäßig reduziert
werden.
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Daher
kann bei dem digitalen Audiobandrekorder 1 die Hörauflösung, welche
die Anzahl von Bits übersteigt,
die innerhalb des Audiofrequenzbands aufgezeichnet werden können, erhalten
werden, verglichen mit dem Verfahren, bei dem das Audiosignal S1
lediglich in das digitale Audiosignal mit der Abtastfrequenz von
2fs und 16 Bits umgesetzt wird und durch die Aufzeichnungseinheit 2 aufgezeichnet
wird.
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Dadurch
kann der digitale Audiobandrekorder 1 ein Audiosignal mit
einer hohen Tonqualität
aufzeichnen und/oder reproduzieren, wobei er die Kennlinie der Aufzeichnungseinheit 2 nutzt,
die in der Lage ist, das Frequenzband aufzuzeichnen und zu reproduzieren,
das doppelt so groß ist
wie das Audiofrequenzband.
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Somit
besteht bei der ersten Ausführungsform,
wie in 4 gezeigt ist, die Rauschformungseinrichtung 7 daraus,
daß Hörrauschen
unter Verwendung einer adaptiven Vorhersagecodiermethode zu reduzieren.
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Das
heißt,
daß die
Rauschformungseinrichtung 7 das digitale Eingangssignal
D2 zur Subtrahierschaltung 12 liefert, und dieses außerdem zu
einem Energieanalysator 14 liefert, um kommulativ das digitale
Eingangssignal D2 hinzuzufügen,
wobei eine spezielle Zeitfensterfunktion verwendet wird, wodurch
die Frequenzverteilung des Digitalsignals D2 ermittelt wird.
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Auf
der Basis der Ermittlungsergebnisse des Energieanalysators 14 schaltet
einen Koeffizientenrechner 15 die Kennlinie des Rauschfilters 11 um,
damit diese der Frequenzkennlinie des digitalen Eingangssignals
D2 entspricht, so daß das
Quantisierungsrauschen im Digitalsignal D3, welches auszugeben ist,
reduziert werden kann und über
das Audiofrequenzband getrieben werden kann.
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Wie
in 5 gezeigt ist wählt, wenn die Energie des Digitalsignals
D2 des Eingangssignals sich in einem Niedrigfrequenzband konzentriert,
ein Koeffizientenrechner 15 den Koeffizienten des Rauschfilters 11 so
aus, um das Quantisierungsrauschen im Niedrigfrequenzband zu reduzieren,
wie in 6 gezeigt ist. Dadurch wird das Quantisierungsrauschen im
Digitalsignal D3, welches von der Rauschformeinrichtung 7 ausgegeben
wird, reduziert, und das Quantisierungsrauschen wird über das
Audiofrequenzband verteilt.
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Wenn
dagegen die Energie sich in einem Hochfrequenzband konzentriert,
wie in 7 gezeigt ist, wählt der Koeffizientenrechner 15 den
Koeffizienten des Rauschfilters 11 so aus, um das Quantisierungsrauschen
im mittleren und hohen Frequenzband zu reduzieren. Dadurch kann
das Quantisierungsrauschen im Digitalsignal D3, welches auszugeben
ist, reduziert werden, und das Quantisierungsrauschen wird über das
Audiofrequenzband verteilt.
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Die
Aufzeichnungseinheit 2 wählt die Drehzahl der Drehtrommel
und die Laufgeschwindigkeit des Magnetbands zu einem Wert, der doppelt
so groß ist
wie bei einem normalen digitalen Audiobandrekorder, und sie wählt außerdem die
gesamte Signalverarbeitungsgeschwindigkeit so, daß diese doppelt
so groß ist
wie die Geschwindigkeit bei einem normalen digitalen Audiobandrekorder.
Die Aufzeichnungseinheit 2 zeichnet sequentiell das Digitalsignal D3,
welches aus 16 Bits besteht und eine Abtastfrequenz von 96 kHz hat,
auf, welches von der Rauschformungseinrichtung 7 ausgegeben
wird.
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Beim
Reproduzieren arbeitet die Aufzeichnungseinheit 2 mit der
gleichen Drehzahl wie beim Aufzeichnen, und sie verarbeitet das
Wiedergabesignal, welches sequentiell vom Magnetkopf ausgegeben
wird, um das Digitalsignal D4 mit 16 Bits mit einer Abtastfrequenz
von 96 kHz auszugeben.
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Ein Überabtastfilter 17 begrenzt
das Frequenzband des Digitalsignals D4 vor der Ausgabe, und eine
Digital-Analog-Umsetzungsschaltung 18 (anschließend als "D/A" bezeichnet) setzt
das vom Filter 17 ausgegebene Digitalsignal in ein Analogsignal
um und gibt dieses aus.
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Der
Digitale Audiobandrekorder 1 gibt ein Analogsignal, welches
von einer D/A-Umsetzungsschaltung 18 ausgegeben
wird, über
ein Tiefpaßfilter 19 (LPF)
aus, um das Audiosignal S2 zu reproduzieren. In diesem Fall ist
das Audiosignal S2, bei dem das Quantisierungsrauschen unterdrückt ist,
im Audiofrequenzband und wird mittels eines adaptiven Vorhersagecodierverfahrens
reduziert. Als Folge davon kann bei dem digitalen Audiobandrekorder 1 die
Tonqualität
verglichen zu dem Verfahren verbessert werden, wo lediglich der
digitale Doppelgeschwindigkeits-Audiobandrekorder verwendet wird,
um ein Audiosignal aufzuzeichnen und zu reproduzieren.
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Bei
diesem Aufbau wird ein Rauschformungsverfahren angewandt, um ein
Audiosignal in einer Weise zu requantisieren, bei dem das Quantisierungsrauschen über das
Audiofrequenzband verteilt wird, und im gleichen Zeitpunkt wird
ein adaptives Vorhersagecodierverfahren angewandt, um das Rauschen
zu reduzieren. Folglich wird eine Auflösung, welche die Anzahl von
Bits übersteigt,
die innerhalb des Audiofrequenzbands aufgezeichnet werden können, verglichen
mit dem Verfahren erhalten, wo lediglich der digitale Audiobandrekorder
verwendet wird, um das Audiosignal mit einer Abtastfrequenz von
2fs wie auch mit 16 Bits auszuzeichnen und zu reproduzieren. Dadurch
kann der digitale Bandrekorder 1 das Audiosignal mit einer
hohen Tonqualität
aufzeichnen und reproduzieren, wobei die Kennlinie des digitalen
Doppelgeschwindigkeits-Audiobandrekorders 2 effektiv genutzt
wird.
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Anschließend wird
eine zweite Ausführungsform
der Erfindung mit Hilfe von 9 bis 11 beschrieben.
In 9 sind die Teile, die 1 entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen wie 1 versehen,
so daß auf
eine ausführliche
Beschreibung dafür
verzichtet wird.
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In 9 bezeichnet
ein Bezugszeichen 20 einen digitalen Audiobandrekorder
gemäß der zweiten
Ausführungsform.
Bei dem digitalen Audiobandrekorder 20 werden die Voremphasis-
und Deemphasis-Schaltung dazu verwendet, die Tonqualität weiter
zu verbessern.
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Bei
dem digitalen Audiobandrekorder 20 ist eine Voremphasis-Schaltung 21 zwischen
einem Dezimierungsfilter 6 und einer Rauschformungseinrichtung 7 vorgesehen,
und eine Deemphasis-Schaltung 22 ist zwischen der Aufzeichnungseinheit 2 und
dem Überabtastfilter 17 vorgesehen.
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In
der Voremphasis-Schaltung 21 wird, wie in 10 gezeigt
ist, die Frequenzverstärkungscharakteristik
so gewählt,
um das Frequenzband über
das Audiofrequenzband anzuheben. In der Deemphasis-Schaltung 22 wird,
wie in 1 gezeigt ist, die Frequenzverstärkungscharakteristik
so ausgewählt, um
die Frequenzcharakteristik der Voremphasis-Schaltung 21 zu verbessern.
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Das
heißt,
wenn die Frequenzcharakteristik der Voremphasis-Schaltung 21 so
ausgewählt
wird, um das Frequenzband über
das Audiofrequenzband wie beim Rauschfilter 11, welches
in 3 gezeigt ist, anzuheben, kann eine Hörauflösung, welche
die Anzahl von Bits übersteigt,
die innerhalb des beschreibbaren und/oder reproduzierbaren Frequenzbands
der Aufzeichnungseinheit 2 aufgezeichnet werden können, erhalten
werden.
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Dadurch
kann ein Audiosignal mit einer höheren
Tonqualität
aufgezeichnet und/oder reproduziert werden.
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Anschließend wird
der digitale Audiobandrekorder gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Hilfe von 12 bis 15 beschrieben.
Es sei angemerkt, daß der
Teil, der der ersten Ausführungsform
gemeinsam ist, mit den gleichen Bezugszeichen versehen ist, so daß auf eine ausführliche
Beschreibung dafür
verzichtet wird.
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Bei
den digitalen Audiobandrekordern 1 und 20, welche
bei der ersten und zweiten Ausführungsform
gezeigt sind, kann, wenn die reproduzierten Audiodaten in Form des
Digitalsignals an andere digitale Geräte ausgegeben werden, wenn
das Digitalsignal D4, welches von der Aufzeichnungseinheit 2 ausgegeben
wird, ausgegeben wird, dieses nicht an eine digitale Audioschnittstelle
angelegt werden, die mit einem solchen digitalen Gerät kompatibel
ist, beispielsweise einem digitalen Gerät mit der Abtastfrequenz fs
und 20 Bits.
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Daher
setzt der digitale Audiobandrekorder 30 nach dritten Ausführungsform
das Digitalsignal D4 mit der Abtastfrequenz von 2fs und 16 Bits
in das Digitalsignal D6 mit der Abtastfrequenz fs und 20 Bits um,
was die Norm für
eine digitale Audioschnittstelle erfüllt, und gibt dann das umgesetzte
Signal aus.
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Wenn
das Signal wie oben beschrieben umgesetzt wird, verwendet, wie in 12 gezeigt
ist, der digitale Audiobandrekorder 30 ein Digitalfilter 31, um
das Band des Digitalsignals D4 zu beschränken, reduziert dann die Abtastfrequenz
fs unter Verwendung eines Dezimierungsfilters 32. Dadurch
kann im Rekorder 30 das Digitalsignal D4 in das Digitalsignal D6
umgesetzt werden, ohne die Qualität des Digitalsignals D4 zu
verschlechtern.
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Das
Digitalfilter 31 empfängt
das Digitalsignal D4 mit der Abtastfrequenz 2fs und 16 Bits, welches
von der Rekordereinheit 2 ausgegeben wird. Das Digitalfilter 31 begrenzt
das Frequenzband des Digitalsignals D4 auf eine Frequenz von 24
kHz, die innerhalb des Audiofrequenzbands liegt, wobei nacheinander
Faltungsoperationen für
fortlaufende Audiodaten durchgeführt
werden.
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In
diesem Fall gibt das Digitalfilter 31 die höheren 20
Bits des Ergebnisses der Faltungsoperation an das nachfolgende Dezimierungsfilter 32 aus.
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Das
Digitalsignal D4, bei das Quantisierungsrauschen über dem
Audiofrequenzband, wie in 13 zeigt,
verteilt ist, wird zum nachfolgenden Dezimierungsfilter 32 geliefert,
nachdem das Rauschen über
der Frequenz von 24 kHz unterdrückt
wurde, wie in 14 gezeigt ist.
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Das
Dezimierungsfilter 32 gibt selektiv das Digitalsignal D5,
welches vom Digitalfilter 31 ausgegeben wird, aus, so daß das Digitalsignal
D5 in ein Digitalsignal D6 mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz und
20 Bits umgesetzt wird, welches mit der digitalen Audioschnittstelle
kompatibel ist.
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Das
Digitalsignal D6 wird zu dem Signal, wo das Quantisierungsrauschen
von der Frequenz von 48 kHz gefaltet ist, wie in 15 gezeigt
ist, und der Rauschformungseffekt kann innerhalb des Audiofrequenzbands
beibehalten werden, da das Digitalfilter 31 das Band vorher
begrenzt.
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Wenn
dagegen das Digitalsignal D4, welches von der Aufzeichnungseinheit 2 ausgegeben wird,
lediglich in ein Audiosignal mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz
umgesetzt wird, wird sogar das Quantisierungsrauschen, welches außerhalb
des Audiofrequenzbands des Digitalsignals D4 verteilt ist, in das
Audiofrequenzband als Faltungsrauschen gemischt.
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Das
heißt,
daß beim
Aufzeichnen das Quantisierungsrauschen, welches vom Audiofrequenzband
geformt und getrieben wird, in das Audiofrequenzband gemischt wird,
so daß kein
Rauschformungseffekt in den Audiodaten, die über die digitale Audioschnittstelle übertragen,
geliefert wird.
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Bei
der dritten Ausführungsform
kann das Digitalsignal D6 über
die digitale Audioschnittstelle übertragen
werden, wobei der Rauschformungseffekt beibehalten wird, wenn dieses
in ein Audiosignal mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz umgesetzt
wurde, nachdem dessen Frequenzband auf das Audiofrequenzband beschränkt wurde.
Wenn Ergebnis davon das Audiosignal mit einer hohen Qualität unter Verwendung
eines Übertragungswegs
mit einer guten Frequenzcharakteristik übertragen wird, kann das übertragene
Audiosignal in Realzeit ohne Verschlechterung von dessen Qualität geliefert
werden.
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Daher
können
sogar die digitale Signaldaten D6, die über die digitale Audioschnittstelle übertragen
werden, eine Hörauflösung liefern,
welche 16 Bits übersteigt,
die zum Aufzeichnen oder Reproduzieren für die Rekordereinheit 2 erforderlich
ist.
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Gemäß der dritten
oben beschriebenen Ausführungsform
werden, wenn Audiodaten reproduziert werden, nachdem sie durch Anwendung
eines Rauschformungsverfahrens requantisiert und aufgezeichnet werden,
so daß das
Quantisierungsrauschen über
dem Audiofrequenzband verteilt werden kann, die reproduzierten Daten
auf das Band innerhalb des Audiofrequenzbands beschränkt und
dann in die Abtastfrequenz der digitalen Audioschnittstelle umgesetzt.
Dadurch können
gemäß der dritten
Ausführungsform
die Audiodaten geliefert werden, wobei der Rauschformungseffekt
beibehalten wird, so daß die
reproduzierten Audiodaten in Realzeit ohne Verschlechterung der
Qualität
geliefert werden können.
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Bei
allen oben beschriebenen Ausführungsformen
wird eine Zeitfensterfunktion verwendet, um die Energieverteilung
des Digitalsignals D2 zu ermitteln. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht nut darauf beschränkt,
sondern sie ist breit auf verschiedene Energieverteilungs-Ermittlungsverfahren
anwendbar, beispielsweise auf eine Frequenzbandunterteilung des
Digitalsignals D2 zum Ermitteln der Energieverteilung oder auf die
Anwendung der schnellen Fourier-Transformation.
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Bei
allen oben beschriebenen Ausführungsformen
wird ein adaptives Vorhersagecodierverfahren verwendet, und nicht
nur das Rauschformen, und das Audiosignal wird vor dem Aufzeichnen
vorher angehoben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht nur
darauf beschränkt,
sondern sie kann lediglich das Rauschformen wenn notwendig nutzen,
oder sie kann Verfahren der Vorhersagecodierung, einige Verfahren
der Voranhebung mit der Rauschformung kombinieren.
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Bei
allen oben beschriebenen Ausführungsformen
ist die Erfindung bei einem digitalen Audiobandrekorder anwendbar,
um ein digitales Audiosignal aufzuzeichnen und/oder zu reproduzieren.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht nur darauf beschränkt, sondern
sie ist breit auf das Aufzeichnen und/oder Reproduzieren von einem
digitalen Audiosignal über
einen Aufzeichnungsträger,
beispielsweise einer optischen Platte anwendbar, oder bei der Übertragung
des Audiosignals über
irgendeinen Übertragungsweg,
der sich von einem Aufzeichnungsträger unterscheidet.