[go: up one dir, main page]

DE2939576A1 - Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder - Google Patents

Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder

Info

Publication number
DE2939576A1
DE2939576A1 DE19792939576 DE2939576A DE2939576A1 DE 2939576 A1 DE2939576 A1 DE 2939576A1 DE 19792939576 DE19792939576 DE 19792939576 DE 2939576 A DE2939576 A DE 2939576A DE 2939576 A1 DE2939576 A1 DE 2939576A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
directional
valve
working cylinder
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792939576
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 5100 Aachen Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19792939576 priority Critical patent/DE2939576A1/de
Publication of DE2939576A1 publication Critical patent/DE2939576A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/16Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors
    • F15B11/20Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors controlling several interacting or sequentially-operating members
    • F15B11/205Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with two or more servomotors controlling several interacting or sequentially-operating members the position of the actuator controlling the fluid flow to the subsequent actuator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Folgesteuerung für wenigstens zwei doppeltwirkende,
  • drucknittelbetätigte Arbeitszylinder Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Folgesteuerung für wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetätigte Arbeitszylinder nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon eine solche Folgesteuerung aus der Zeitschrift Hydraulics und Pneumatics, Dezember 1978, Seiten 58, 59 bekannt, bei der drei Arbeitszylinder jeweils von einem 4/2-Wegeventil gesteuert werden. Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß dort jedem Arbeitszylinder zwei Endschalter zugeordnet sind, die alle zusammen über eine Logikschaltung miteinander verknüpft sind, welche mit Betätigungseinrichtungen jedes Wegeventils in Verbindung steht.
  • Für jeden Arbeitszylinder werden hier also zusätzlich Endschalter sowie Vorsteuerventile für das jeweilige Wegeventil notwendig. Eine vollhydraulisch oder pneumatisch arbeitende Folgesteuerung ist nur mit relativ großem Aufwand realisierbar.
  • Vorteile der Erfindung Die erfindungsgemäße Folgesteuerung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß sie voll hydraulisch oder pneumatisch arbeitet. Zusätzliche, mechanisch betätigte Vorsteuerventile werden hier nicht benötigt. Zudem läßt sich die Folgesteuerung mit relativ einfach bauenden Elementen verwirklichen.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Folgesteuerung möglich.
  • Zeichnung Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen die Figuren 1 bis 4 die Folgesteuerung in vier verschiedenen Betriebszuständen und Figur 5 einen Längsschnitt durch ein Wegeventil der Folgesteuerung nach Figur 1 in vereinfachter Darstellung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele Die Figur 1 zeigt eine Folgesteuerung 10 mit einem ersten Arbeitszylinder 11 und einem zweiten Arbeitszylinder 12.
  • Die Arbeitszylinder sind untereinander gleich, so daß im folgenden nur auf den ersten Arbeitszylinder 11 eingegangen wird; gleiche Teile im zweiten Arbeitszylinder 12 werden mit denselben Bezugszeichen wie am ersten Arbeitszylinder, jedoch mit ' versehen. Der Arbeitszylinder 11 hat ein Gehäuse 13, in dem ein Kolben 14 mit Kolbenstange 15 den Innenraum des Zylinders in einen Zylinderraum 16 und einen Kolbenstangenraum 17 unterteilt. Dem Zylinderraum 16 ist ein erster Hauptanschluß 18 und dem Kolbenstangenraum 17 ein zweiter Hauptanschluß 19 zugeordnet. Ferner sind im Gehäuse 13 des Zylinders ein erster (21) und ein zweiter Nebenanschluß 22 so angeordnet, daß sie vom Kolben 14 überfahren werden können. Dabei liegt der erste Nebenanschluß (21) nahe dem ersten Hauptanschluß 21) ' entsprechendes gilt für den zweiten Nebenanschluß 22.
  • Das von einer Pumpe 23 zum ersten Arbeitszylinder 11 fließende Druckmittel wird von einem ersten Wegeventil 24 gesteuert, während dem zweiten Arbeitszylinder 12 ein zweites Wegeventil 25 zugeordnet ist. Die Wegeventile 24, 25 sind untereinander gleich, so daß im folgenden nur auf das erste Wegeventil 24 eingegangen wird; gleiche Teile am zweiten Wegeventil werden mit den gleichen Bezugszeichen wie am ersten Wegeventil und mit ' bezeichnet. Das Wegeventil 24, das Figur 5 im Längsschnitt in vereinfachter, konstruktiver Form zeigt,, hat ein Gehäuse 26, in dem ein Zulaufanschluß 27, ein Rücklaufanschluß 28 sowie ein erster (29) und ein zweiter Verbraucheranschluß 31 angeordnet sind. Ein im Gehäuse 26 gelagerter Steuerschieber 32 kann zwei Arbeitsstellungen einnehmen, in denen der Zulaufanschluß 27 wahlweise mit einem der Verbraucheranschlüsse 29, 31 und der andere Verbraucheranschluß 31, 29 mit dem Rücklaufanschluß 28 verbunden wird. Das Wegeventil 24 hat eine Betätigungseinrichtung 33, zu der ein erster Stellkolben 34 sowie ein zweiter Stellkolben 35 gehört. Die Stellkolben 34, 35 sind in Deckeln 36 gelagert, die an den Stirnseiten des Gehäuses 26 befestigt sind. Die Durchmesser der Stellkolben 34, 35 und damit ihre wirksamen, druckbeaufschlagten Fläche sind größer als die vom Steuerdruck beaufschlagb en Stirnflächen des Steuerschiebers 33. Der erste Stellkolben 34 trennt eine äußere Steuerkammer 37 von einer inneren Steuerkammer 38. In entsprechender Weise sind dem zweiten Stellkolben 35 eine äußere Steuerkammer 39 sowie eine innere Steuerkammer 41 zugeordnet. Diese Steuerkammern 37, 38, 39 und 41 sind mit einem ersten, zweiten, dritten bzw. vierten Steueranschluß 42, 43, 44 bzw. 45 verbunden. Die Betätigungseinrichtung 33 mit ihren Stellkolben 34, 35 ist so ausgebildet, daß bei Druckbeaufechlagung der inneren Steuerkammern 38, 41 nicht nur die Stellkolben sondern auch der Steuerschieber 32 auf seiner jeweiligen Stirnfläche von diesem Druck beaufschlagt wird.
  • Wie Figur 1 näher zeigt, ist der erste Verbraucheranschluß 29 über eine erste Verbraucherleitung 46 mit dem ersten Hauptanschluß 18 des Arbeitszylinders 11 verbunden. Vom zweiten Verbraucheranschluß 31 führt eine zweite Verbraucherleitung 47 zum zweiten Hauptanschluß 19 am Arbeitszylinder 11. Vom ersten Steueranschluß 42 führt eine erste Steuerleitung 48 zum ersten Nebenanschluß 21' des zweiten Arbeitszylinders 12. Vom zweiten Steueranschluß 43 führt eine zweite Steuerleitung 49 zum Hauptanschluß 18' am zweiten Arbeitszylinder 12. Der dritte Steueranschluß 44 und der fünfte Steueranschluß 45 haben über eine dritte (51) bzw. vierte Steuerleitung 52 mit dem zweiten Nebenanschluß 22' bzw. dem Hauptanschluß 19' am zweiten Arbeitszylinder 12 Verbindung. Beide Wegeventile 24, 25 sind parallel über eine Zulaufleitung 53 an die Pumpe 23 angeschlossen, während die Rücklaufanschlüsse 28, 28' über eine Rücklaufleitung 54 zum Tank 55 entlastet sind. Die Steueranschlüsse 42', 43', 44' und 45' am zweiten Wegeventil 25 sind in entsprechender Weise wie diejenigen des ersten Wegeventils 24 an die Hauptanschlüsse 18, 19 und die Nebenanschlüsse 21, 22 des ersten Arbeitszylinders 11 angeschlossen, wozu eine fünfte (56), eine sechste (57), eine siebte (58) sowie eine achte Steuerleitung 59 vorgesehen ist. In unterschiedlicher Weise zur Anschlußart des ersten Arbeitszylinders am ersten Wegeventil 24 ist beim zweiten Wegeventil 25 der erste Verbraucheranschluß 29' über eine dritte Verbraucherleitung 61 mit dem zweiten Hauptanschluß 19' verbunden, während der erste Hauptanschluß 18' des zweiten Arbeitszylinders 12 über eine vierte Verbraucherleitung 62 mit dem zweiten Verbraucheranschluß 31' Verbindung hat.
  • Die Wirkungsweise der Folgesteuerung 10 wird wie folgt erläutert, wobei Figur 1 einen Betriebszustand zeigt, in dem die Kolbenstangen beider Arbeitszylinder in ihren eingefahrenen Endstellungen gezeigt sind. Zugleich nehmen die Steuerschieber 32 beider Wegeventile 24, 25 die gezeigten, ersten Arbeitsstellungen ein. Von der Pumpe 23 gefördertes Druckmittel strömt über die Zulaufleitung 53, das zweite Wegeventil 25, die vierte Verbraucherieitung 62 in den Zylinderraum 16' des zweiten Arbeitszylinders 12, wodurch dessen Kolbenstange 15' ausfährt.
  • Der von der Pumpe 23 aufgebaute Druck wirkt zugleich über die Zuflußleitung 53, das erste Wegeventil 24, die zweite Verbraucherleitung 47 im Kolbenstangenraum 17 des ersten Zylinders 11. Somit wirkt dieser Druck zugleich auch über die siebte und achte Steuerleitung 58, 59 auf beide Seiten des zweiten Entsperrkolbens 35', der somit druckausgeglichen ist. Weiterhin wirkt dieser Druck im Kolbenstangenraum 17 über die fügte Steuerleitung 56 auch in der äußeren Steuerkammer 37' und belastet den ersten Stellkolben 34'. Währenddessen ist die innere Steuerkammer 38' über die sechste Steuerleitung 57 mit dem Zylinderraum 16 des ersten Zylinders 11 verbunden und damit zusätzlich über die erste Verbraucherleitung 46 und das erste Wegeventil 24 zur Rücklaufleitung 54 und zum Tank 55 entlastet. Somit wirkt der von der Pumpe aufgebaute Druck in der inneren Steuerkammer 41' auf die relativ kleine Stirnfläche des Steuerschiebers des zweiten Wegeventils 25 sowie in der äußeren Steuerkammer 39' auf die relativ große Fläche des ersten Stellkolbens 34', wodurch letzterer den Steuerschieber des zweiten Wegeventils 25 in der gezeichneten ersten Lage hält. Zugleich wird von dem von der Pumpe 23 aufgebauten Druck der Kolben 14 mit Kolbenstange 15 im ersten Arbeitszylinder 11 in seiner eingefahrenen Endstellung gehalten. Bei der Betätigungseinrichtung am ersten Wegeventil 24 sind beide Steuerkammern 39 und 41 mit dem Kolbenstangenraum 17' des zweiten Arbeitszylinders 12 verbunden und damit über die dritte Verbraucherleitung 61 und das zweite Wegeventil 25 zum Tank 55 entlastet. Der erste Stellkolben 34 ist nur in der inneren Steuerkammer 38 vom Druck beaufschlagt,,während die äußere Steuerkammer 37 anfänglich über die erste Steuerleitung 48 und den Kolbenstangenraum 17' ebenfalls entlastet ist. Der in der inneren Kammer 38 auf die Stirnfläche des Steuerschiebers des Wegeventils 24 wirkende Druck hält somit den Steuerschieber in der gezeichneten ersten Stellung. Überfährt nun beim Ausfahren der Kolbenstange 15' der Kolben 14' den ersten Nebenanschluß 21', so kann sich der im Zylinderraum 16' wirkende Druck auch über die erste Steuerleitung 48 in der äußeren Steuerkammer 37 aufbauen. Der erste Stellkolben 34 im ersten Wegeventil 24 wird damit druckausgeglichen; eine Umschaltung des ersten Wegeventils findet dadurch aber nicht statt.
  • Figur 2 zeigt nun den Betriebszustand, wenn im zweiten Arbeitszylinder 12 nach dem Ausfahren der Kolbenstange 15' der Kolben 14' seine andere Endstellung erreicht hat und dabei den zweiten Nebenanschluß 22' überfahren hat.
  • Dieses Überfahren erzeugt den Umsteuerimpuls für das erste Wegeventil 24, da der Zulaufdruck nun von dem Zylinderraum 16' über die dritte Steuerleitung 51 sich in der äußeren Steuerkammer 39 aufbauen kann, während die innere Steuerkammer 41 auf der anderen Seite des zweiten Stellkolbens 35 entlastet bleibt. Da der erste Stellkolben 34 auf beiden Seiten vom Zulaufdruck beaufschlagt und somit druckausgeglichen ist, drückt der zweite Stellkolben 35 den Steuerschieber des ersten Wegeventils 24 in die in Figur 2 gezeigte, zweite Stellung. Nun kann Druckmittel von der Pumpe 23 über die Zulaufleitung 53, das erste Wegeventil 24 und die erste Verbraucherleitung 46 in den Zylinderraum 16 des ersten Arbeitszylinders 11 strömen.
  • Gleichzeitig ist der Kolbenstangenraum 17 des ersten Arbeitszylinders 11 über die zweite Verbraucherleitung 47 und das erste Wegeventil 24 zum Tank 55 entlastet.
  • Die Kolbenstange 15 am ersten Arbeitszylinder 11 wird somit ausgefahren. Mit dem Entlasten des Kolbenstangenraumes 17 im ersten Arbeitszylinder werden zugleich auch in der Betätigungseinrichtung des zweiten Wegeventils 25 die beiden äußeren Steuerkammern 37' und 39' sowie die innere Steuerkammer 41' entlastet. Lediglich in der inneren Steuerkammer 38' herrscht Zulaufdruck, welche die Stirnseite des Steuerschiebers 2 zweiten Wegeventil 25 belastet und ihn in der gezeigten ersten Stellung hält.
  • Somit kann der Zulaufdruck von der Pumpe 23 weiterhin über das zweite Wegeventil 25 und die vierte Verbraucherleitung 62 im Zylinderraum 16' des zweiten Arbeitszylinders 12 wirken und den Kolben 14' in der gezeichneten rechten Endstellung halten. Beim Ausfahren der Kolbenstange 15 des ersten Arbeitszylinders 11 überfährt der Kolben 14 zuerst den ersten Nebenanschluß 21. Dadurch kann sich der im Zylinderraum herrschende Zulaufdruck über die fünfte Steuerleitung 56 in der äußeren Steuerkammer 37' aufbauen, wodurch der erste Stellkolben 34' druckausgeglichen wird.
  • Figur 3 zeigt nun den Zustand,, wenn im ersten Arbeitszylinder 11 die Kolbenstange 15 voll ausgefahren ist und dabei der Kolben 14 den zweiten Nebenanschluß 22 überfahren hat. Dieses Überfahren des zweiten Nebenanschlusses 22 erzeugt einen Umsteuerimpuls für das zweite Wegeventil 25, wodurch die ausgefahrene Kolbenstange 15' des zweiten Arbeitszylinders 12 wieder eingefahren wird.
  • Nach dem Überfahren des zweiten Nebenanschlusses 22 kann sich der im Zylinderraum 16 herrschende Druck über die siebte Steuerleitung 58 in der äußeren Steuerkammer 39' aufbauen, während die innere Steuerkammer 41' über die achte Steuerleitung 59, die zweite Verbraucherleitung 47 und das erste Wegeventil 24 zum Tank 55 entlastet bleibt. Der Stellkolben 34' ist auf beiden Seiten vom Zulaufdruck beaufschlagt und damit druckentlastet. Da die vom Zulaufdruck in der Steuerkammer 38' beaufschlagte Stirnfläche des Steuerschiebers des zweiten Wegeventils 25 kleiner ist als die wirksame Fläche des zweiten Stellkolbens 35', schaltet letzterer den Steuerschieber des zweiten Wegeventils 25 in die in Figur 3 gezeigte Stellung. Von der Pumpe 23 kommendes Druckmittel fließt somit über das zweite Wegeventil 25, die dritte Verbraucherleitung 61 in den Kolbenstangenraum 17', worauf die Kolbenstange 15' im zweiten Zylinder 12 eingefahren wird.
  • Zugleich ist der Zylinderraum 16' des zweiten Arbeitszylinders 12 über die vierte Verbraucherleitung 62 und das zweite Wegeventil 25 zum Tank 55 entlastet. Mit dem Entlasten des Zylinderraumes 16' sind ferner auch in der Betätigungseinrichtung des ersten Wegeventils 24 die äußeren Steuerkammern 37 und 39 sowie die innere Steuerkammer 38 entlastet. Nur in der inneren Steuerkammer 41 kann sich über die vierte Steuerleitung 45 der Zulaufdruck aufbauen und auf die zugeordnete Stirnseite des Steuerschiebers im ersten Wegeventil 24 wirken, wodurch der Steuerschieber 32 in der in Figur 3 gezeigten zweiten Stellung gehalten ist. Beim Einfahren der Kolbenstange 15' wird zuerst der zweite Nebenanschluß 22' überfahren.
  • Damit kann sich der Zulaufdruck über die dritte Steuerleitung 51 auch in der äußeren Steuerkammer 39 am zweiten Stellkolben 35 aufbauen, wodurch dieser druckausgeglichen ist. Eine Umschaltung des ersten Wegeventils 24 findet dabei aber noch nicht statt.
  • Figur 4 zeigt schließlich den Fall, bei dem im Arbeitszylinder 12 die Kolbenstange 15' voll eingefahren ist und der Kolben 14' den ersten Nebenanschluß 21' überfahren hat. Dieses Überfahren des ersten Nebenanschlusses 21' erzeugt einen Umsteuerimpuls für das erste Wegeventil 24, welches seinerseits das Einfahren der ausgefahrenen Kolbenstange 15 am ersten Arbeitszylinder 11 auslöst. Der im Kolbenstangenraum 17' wirkende Zulaufdruck kann nach dem Überfahren des ersten Nebenanschlusses 21' sich über die erste Steuirleitung 48 in der äußeren Steuerkammer 37 aufbauen. Da die innere Steuerkammer 38 am ersten Stellkolben 34 weiterhin entlastet ist und der zweite Stellkolben 35 druckausgeglichen ist, schiebt der erste Stellkolben 34 infolge seiner größeren wirksamen Fläche den Steuerschieber des ersten Wegeventils 24 in die in Figur 4 gezeigte erste Stellung. Dadurch kann von der Pumpe 23 Druckmittel über das erste Wegeventil 24 und die zweite Verbraucherleitung 47 in den Kolbenstangenraum 17 des ersten Arbeitszylinders 11 strömen, worauf die erste Kolbenstange 15 einfährt. Zugleich ist im ersten Arbeitszylinder 11 der Zylinderraum 16 über die erste Verbraucherleitung 46 und das erste Wegeventil 24 zum Tank 55 entlastet. Mit dem Entlasten des Zylinderraumes 16 sind ferner auch in der Betätigungseinrichtung des zweiten Wegeventils 25 die äußeren Steuerkammern 37?, 39' sowie die innere Steuerkammer 38' entlastet. Lediglich in der inneren Steuerkammer 41' kann sich über die achte Steuerleitung 59 der Zulaufdruck aufbauen und auf die zugeordnete Stirnfläche des Steuerschiebers im zweiten Wegeventil 25 wirken. Damit wird der Steuerschieber des Wegeventils 25 in seiner in Figur 4 gezeichneten, zweiten Stellung gehalten. Beim Einfahren der Kolbenstange 15 überfährt der zugeordnete Kolben 14 zuerst den zweiten Nebenanschluß 22, worauf sich über die siebte Steuerleitung 58 der Zulaufdruck in der äußeren Steuerkammer 39' aufbauen kann. Damit ist der zweite Stellkolben 35' druckausgeglichen, kann aber noch keinen Umschaltvorgang einleiten. Ist die Kolbenstange 15 im ersten Arbeitszylinder 11 voll eingefahren, so hat der Kolben 14 den ersten Nebenanschluß 21 überfahren. Dieses Überfahren des ersten Nebenanschlusses 21 ergibt wiederum einen Umsteuerimpuls für das zweite Wegeventil 25, worauf ein neuer Arbeitszyklus mit Ausfahren von zweitem Arbeitszylinder 12 nach Figur 1, Ausfahren von erstem Arbeitszylinder 11 nach Figur 2, Einfahren von zweitem Arbeitszylinder nach Figur 3 und Einfahren von Arbeitszylinder 11 nach Figur 4 beginnen kann.
  • Selbstverständlich sind Änderungen an den gezeigten Ausführungsbeispielen möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. So ist die gezeigte Folgesteuerung nicht auf die Verwendung von Arbeitszylindern mit Differentialkolben begrenzt, sondern es können auch Arbeitszylinder verwendet werden, deren Kolben gleich große, wirksame Flächen aufweisen. Ebenso können anstelle der gezeigten Arbeitszylinder für hin- und hergehende Bewegungen auch solche Motoren für Schwenkbewegungen verwendet werden. Weiterhin ist die Folgesteuerung nicht auf die gezeigte Ausführung begrenzt, bei der die Wegeventile 24 und 25 unmittelbar den Arbeitsstrom von der Pumpe zum Arbeitszylinder beeinflussen. Wenn sehr große Druckmittelströme zu den Arbeitszylindern gesteuert werden sollen, können die Wegeventile 24, 25 als Vorsteuerventile verwendet werden, die ihrerseits Hauptsteuerventile, z.B. in Patronenbauweise beeinflussen. Die Folgesteuerung kann auch durch zusätzliche Arbeitszylinder erweitert werden.
  • Auch kann durch andere Schaltungsverbindungen die Folge anstelle des aufgezeigten Arbeitszylinders geändert werden.
  • Ferner kann anstelle des Wegeventils mit losen Stellkolben nach Fig. 5 auch en anderes Wegeventil verwendet werden, bei dem die Stellkolben mit durchgehenden Kolbenstangen versehen sind. Dies ist dann vorteilhaft, wenn durch äußere Krafteinwirkung aui die Arbeitszylinder im Umlauf Hohlsog und im Rücklauf ein Überdruck entstehbfl und den Ablauf der Steuerfolge ändern könnte. Bei derartig ausgebildeten Stellkolben wird trotz solcher Betriebszustände die vorbestimmte Steuerfolge aufrecht erhalten. Auch andere Änderungen sind möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (7)

  1. Ansprüche () Folgesteuerung für wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetätigte Arbeitszylinder, die jeweils von einem wenigstens vier Anschlüsse und zwei Stellungen aufweisenden Wegeventil gesteuert werden und mit einer Betätigungseinrichtung für jedes Wegeventil, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arbeitszylinder (11, 12) zusätzlich zu zwei Hauptanschlüssen (18, 19; 18', 19') zwei vom Kolben (14, 14>) überfahrbare Nebenanschlüsse (21, 22; 21', 22') aufweist, daß die Betätigungseinrichtung (33, 33') jedes Wegeventils (24, 25) zwei Stellkolben (34, 35; 3', 35') hat, von denen jeder eine äußere Steuerkammer (37, 49; 37', 39') von einer inneren Steuerkammer (38, 41; 38', 41') trennt, in welche der Steuerschieber (32; 32') des Wegeventils mit seinen Stirnflächen ragt, daß die wirksame Querschnittsfläche des Stellkolbens (34, 35) größer ist als die druckbeaufschlagte Stirnfläche des Steuerschiebers (32) und daß die inneren und äußeren Steuerkammern (38, 41, 37, 39) des einen Wegeventils (24) jeweils mit den Haupt- (18', 19?) und Nebenanschlüssen (21', 22') des vom anderen Wegeventil (25) gesteuerten Arbeitszylinders (12) verbunden sind.
  2. 2. Folgesteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Steuerkammern (37, 39) eines Wegeventils (24) jeweils mit den Nebenanschlüssen (21', 22') des vom anderen Wegeventil (25) gesteuerten Arbeitszylinders (12) verbunden sind.
  3. 3. Folgesteuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Steuerkammern (38, 41) eines Wegeventils (24) jeweils mit den Hauptanschlüssen (18', 19') des vom anderen Wegeventil (25) gesteuerten Arbeitszylinders (12) verbunden sind.
  4. 4. Folgesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der jeder Arbeitszylinder einen ersten Raum und einen zweiten Raum aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem der Arbeitszylinder (11) der erste (16) und der zweite Raum (17) mit dem ersten (29) bzw. zweiten Verbraucheranschluß (31) des zugeordneten Wegeventils (24) verbunden sind und daß vom anderen Wegeventil (25) in derselben Stellung seines Steuerschiebers (32) die Verbraucheranschlüsse (29', 31 " n umgekehrter Weise mit den Räumen (17', 16') des zugeordneten Arbeitszylinders (12) verbunden sind.
  5. 5. Folgesteuerung nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellkolben (34, 35) der Betätigungseinrichtung (33) auf einander gegenüberliegenden Stirnseiten eines Steuerschiebers (32) angeordnet sind.
  6. 6. Folgesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegeventile als Vorsteuerventile für die die Druckmittelströme zu den Arbeitszylindern (11, 12) steuernden Hauptsteuerventile verwendet werden.
  7. 7. Folgesteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch deren Verwendung für die Steuerung einer Betonpumpe.
DE19792939576 1979-09-29 1979-09-29 Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder Withdrawn DE2939576A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792939576 DE2939576A1 (de) 1979-09-29 1979-09-29 Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792939576 DE2939576A1 (de) 1979-09-29 1979-09-29 Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2939576A1 true DE2939576A1 (de) 1981-04-09

Family

ID=6082258

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792939576 Withdrawn DE2939576A1 (de) 1979-09-29 1979-09-29 Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2939576A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4416723A1 (de) * 1994-05-11 1995-11-16 Rexroth Mannesmann Gmbh Antriebssystem für einen hydraulischen Verbraucher, insbesondere einen Arbeitszylinder
WO2016030269A1 (de) * 2014-08-28 2016-03-03 Putzmeister Engineering Gmbh Autobetonpumpe mit stützkonstruktion
CN117967628A (zh) * 2024-02-27 2024-05-03 徐州重型机械有限公司 一种多泵液压互锁控制系统及其控制方法和工程机械

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4416723A1 (de) * 1994-05-11 1995-11-16 Rexroth Mannesmann Gmbh Antriebssystem für einen hydraulischen Verbraucher, insbesondere einen Arbeitszylinder
WO2016030269A1 (de) * 2014-08-28 2016-03-03 Putzmeister Engineering Gmbh Autobetonpumpe mit stützkonstruktion
CN117967628A (zh) * 2024-02-27 2024-05-03 徐州重型机械有限公司 一种多泵液压互锁控制系统及其控制方法和工程机械

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3413866C2 (de) Hydrostatisches Antriebssystem
DE1601729C3 (de) Mit Vorsteuerung arbeitende hydraulische Steuerventileinrichtung
DE3604410A1 (de) Hydraulischer steuerblock
DE2147439A1 (de) Hydraulische schaltung und ventilanordnung
DE2258853B2 (de) Drei- oder mehrwegeventil in sitzbauweise
DE3030005A1 (de) Betonpumpe mit zwei pumpenzylindern
DE19514244A1 (de) Hydraulische Zahnstangenlenkung
DE3000260C2 (de)
DE3813020A1 (de) Vorrichtung zur vorschubsteuerung einer hydraulischen stelleinrichtung
EP3698051A1 (de) Wechselschaltende hydraulikeinheit
DE2648608A1 (de) Schaltvorrichtung fuer einen ein- oder mehrstufigen hydraulischen zylinder
DE2507416A1 (de) Anordnung zweier parallel zueinander ein- oder mehrstufiger geschalteter teleskopzylinder
DE2939576A1 (de) Folgesteuerung fuer wenigstens zwei doppeltwirkende, druckmittelbetaetigte arbeitszylinder
DE10158181C1 (de) Hydraulischer Druckverstärker
DE102008059437B3 (de) Hydraulisches Steuerventil mit zwei Steuerkolben für einen einseitig arbeitenden Differentialzylinder
DE3806390A1 (de) Teleskopierzylindersystem
DE2456878C3 (de) Doppeltwirkender druckmittelbetätigter Stellzylinder mit einer längs- und drehbeweglichen Kolbenstange
DE19757157C2 (de) Hydraulischer Linearantrieb
DE2936264A1 (de) Gleichlaufschaltung fuer hydraulische kolben-zylinder-aggregate
DE2716694A1 (de) Steuereinrichtung fuer einen hydraulischen arbeitszylinder
EP3698052A1 (de) Hydraulikeinheit eines drehpfluges
DE2838312A1 (de) Umschaltventil fuer ein stroemungssystem
DE2129905A1 (de) Steuervorrichtung zum Steuern der Verschiebung eines Organs,beispielsweise des Absperrkoerpers eines Absperrschiebers
DE2544104C3 (de) Hydraulische Formschließeinheit einer Spritzgießmaschi ne
DE9013791U1 (de) Hydraulische Schließvorrichtung für eine Spritzgießform

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee