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DE2939066A1 - Schloss fuer flachstrickmaschine - Google Patents

Schloss fuer flachstrickmaschine

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Publication number
DE2939066A1
DE2939066A1 DE19792939066 DE2939066A DE2939066A1 DE 2939066 A1 DE2939066 A1 DE 2939066A1 DE 19792939066 DE19792939066 DE 19792939066 DE 2939066 A DE2939066 A DE 2939066A DE 2939066 A1 DE2939066 A1 DE 2939066A1
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DE
Germany
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lock
area
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knitting
catch
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DE19792939066
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English (en)
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DE2939066C2 (de
Inventor
Ing.(grad.) Franz 7454 Bodelshausen Schmid
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SCHAFFHAUSER STRICKMASCHF
Original Assignee
SCHAFFHAUSER STRICKMASCHF
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE2939066C2 publication Critical patent/DE2939066C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
    • D04B15/362Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation
    • D04B15/365Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation with provision for loop transfer from one needle bed to the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Schloß für Flachstrickmaschine
  • Die Erfindung betrifft ein Schloß für eine Flachstrickmaschine, die mit längsverschiebbaren und verschwenkbaren Nadelstößern und diesen zugeordneten Nadeln ausgerüstet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zwischen den Nadelbetriebsstellungen Stricken, Fang, Nichtstricken, Umhängen/Übernahme von Maschen umschaltbares Schloß für eine Flachstrickmaschine so kompakt auszubilden, daß das Schloß und sorbit der Schlitten eine möglichst geringe Baulänge besitzt und daß unabhängig von der Schlittenhubbewegung alle Nadelbetriebsstellungen schaltbar sind.
  • Die gestellte Aufgabe wird bei einen Schloß der vorstehend genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelost, daß seine Jedes System zugeordneten Schloßteile auf beiden Schloßplatten in drei quer zur Schlittenlaufrichtung nebeneinanderliegende Schloßbereiche gegliedert angeordnet sind, in einen dem Maschenbildungsbereich nahliegenden, inneren Fang/Strick-Schloßbereich, einen mittleren Umhänge/Übernahme-Schloßbereich und einen vom Maschenbildungsbereich entfernten außenliegenden Auswahl-Schloßbereich, und daß im Fang/Strick-Schloßbereich und im Umhänge-Schloßbereich einzelne Schloßteile jeweils in Abhängigkeit von der gewählten Nadelbetriebsstellung oder der Stellung eines Schloßteiles des anderen Schloßbereiches aus der Schloßbahnebene verstellbar sind.
  • Durch die in der Bauhöhe gestaffelte Anordnung eines Umhänge/Übernahme-Schloßbereiches unter oder über den Fang/Strick-Schloßbereich in Verbindung mit sogenannten Senkschloßteilen wird praktisch eine Verschachtelung dieser unterschiedlichen Funktienen zugeordneten Schloßteile auf der Schloßplatte erreicht, so daß wegen den Umhänge- und Übernahme-Schloßteilen keine Verlängerung der Schloßplatte und damit des Schlittens erforderlich ist, wie dies bei herkömmlichen Maschinen der Fall ist. Eine kurze Baulänge des Schlittens bedeutet eine insbesondere ftLr die Richtungsumkehr des Schlittens wichtige kleinere Schlittenmasse. Außerdem wird an den Schlittenumkehrstellen der sogenannte Überlaufbereich des Schlittens verkleinert, was auch eine kürzere Baulänge des Schlittens bedeutet und was zu einem kürzeren Weg bei der Schlittenumkehr und höherer Maschinenleistung führt.
  • Vorteilhafterweise sind die aus der Schloßbahnebene verstellbaren Schloßteile, also die sogenannten Senkschloßteile, mit einem oder mehreren Betätigungsgliedern pro System gekoppelt. Die Betätigungsglieder sind auf den Schlitten angeordnet und erhalten ihre Schaltbefehle an den jeweiligen Schlittenumkehrstellen beim Auflauf auf oder beim Verbeilauf an Schaltkästen.
  • Ein weiterer Vorteil ist, daß alle Madelbetriebsstellungen, außer der Maschenübernahme, mustergesteuert werden können.
  • Die Schloßtaile des Fang/Strick-Schloßbereiches können in an sich bekannter Weise zu Einsatz b bein Ver- und Rücklauf des Schlittens systemweise symmetrisch ausgebildet sein. An Jeder Umschaltstelle kann eine gegenläufige Verschiebung der beiden Kulierschloßteile des symmetrisch angelegten Schloßbereiches bewirkt werden. Dies schließt aber nicht ans, daß die Abzugsschloßteile auf verschiedene Abzugslängen, also verschiedene Kuliertiefe, eingestellt werden können. Anch diese Einstellung wird mittels Stellerganen passender Art durchgeführt. Die gemeinsame Verstellbarkeit der Abzugsschloßteile in eine äußerste Endstellung unter Uberlappung eines zwischen ihnen angeordneten stationären Grenzschloßteiles ergibt in der Nadelbetriebsstellung "Nichtstricken" den Vorteil, daß die Abzugsschloßteile den Durchlauf-Schloßkanal für die Nadelfüße völlig freigeben und kein Auflaufen der Nadelfüße auf diese Schloßteile erfolgt; in der Nadelbetriebsstellung "Maschenübergabe" ergibt es den Vorteil, daß die Nadelfüße auf ihren weiten Austriebsweg in die Übergabe stellung durch die Abzugsschloßteile und das Grenzschloßteil, gegen welche die Nadelfüße zur Anlage kommen, gesichert sind.
  • Mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Schloß läßt sich auch eine viersystemige Flachstrickmaschine nit einen relativ kurzen Schlitten herstellen, wie das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, das nachfolgend näher erläutert wird.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die vordere und die hintere Schloßplatte mit den Schloßteilen; Fig. 2 eine Teildraufsicht auf einen Abschnitt einer Schloßplatte nit den Schloßteilen eines Systems mit den Nadel- und Stößerfüßen in der Betriebsstellung "Stricken", zusammen mit einer Darstellung der in der Flachstrickmaschine verwendeten Nadeln und Nadelstößer; Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Teildraufsicht auf eine Schloßplatte in der Betriebsstellung "Fang"; Fig. 4 eine der Fig. 2 und 3 entsprechende Teildraufsicht auf eine Schloßplatte in der Betriebs stellung "Nichtstricken'; Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Draufsicht mit unterschiedlich eingestellten Systemen, einschließlich der Betriebsstellung "Übergabe und Übernahme von Maschen" In allen Figuren sind die in der Schloßbahnebene verstellbaren Schloßteile nit Richtungspfeilen, die aus der Schloßbahnebene nach hinten verstellbaren, also versenkbaren Schloßteile nit einen schwarzen Punkt gekennzeichnet. Die Vorstellung dieser gekennzeichneten Schloßteile erfolgt Jeweils an den Schlittenuikehrstellen mittels im Schlitten hinter der vorderen Schloßplatte 10 und der hinteren Schloßplatte 11 angeordneter, von der dargestellten V.rderseite der Schloßplatten 10 und 11 aus nicht ersichtlicher und aus GrUnden der Übersichtlichkeit der Zeichnung auch nicht angedeuteter Schaltglieder. In Figur 1 und Figur 5 ist nit einer strichpunktierten Linie 12 der Maschenbildungsbereich zwischen den nicht dargestellten vorderen und den nicht dargestellten hinteren Nadelbett der Flachstrickmaschine angedeutet.
  • Das in den Figuren 1 und 5 dargestellte Schloß weist auf beiden Schloßplatten vier Systeme I, II, III und IV auf, die alle aus den gleichen Schloßteilen zusammengesetzt sind, aber eine unterschiedliche Einstellung ihrer Schloßteile aufweisen kannen. Auf beiden SchloB-platten 10, 11 sind für Jedes System die Schloßteile in drei nebeneinanderliegende Bereiche gegliedert, nämlich einen nahe des Maschenbildungsbereiches 12 innenliegenden Fang/Strick-Schloßbereich A, einen mittleren Umhänge/Übernahme-Schloßbereich B und einem außenliegenden Auswahl-Schloßbereich C. Genaugenommen besteht zwischen den Schloßbereichen A und B eine Koppelung, da beim Umhängen und bei der Übernahme von Maschen von einen ins andere Nadelbett und umgekehrt Schloßteile des Schloßbereiches A Sicherungsfunktionen haben. Hierbei können bei den viersystemigen Schloß beispielsweise die beiden Systene 1 und II der vorderen Schloßplatte 10 auf Maschenübernahme und auf der hinteren Schloßplatte 11 auf Maschenübergabe eingestellt sein, während bei den Systemen III und IV die Einstellung gerade umgekehrt ein kann. Eine weitere Einstellmöglichkeit zeigt Figur 5.
  • Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die nachfolgend aufgeführten Schloßteile nur in einen der Systeme und auf die beiden Schloßplatten 10 und 11 verteilt bezeichnet. Auch sind nur die wichtigsten Schloßteile bezeichnet. In dem Fang/Strick-Schloßbereich A sind dies zwei gegenläufig in Führungsnuten 13 verstellbare Abzugsschloßte ile 14 und 15, von denen in Jeder Schlittenbewegung (siehe Richtungspfeil 16) Jeweils ein anderes wirksam ist.
  • Zwischen den beiden Abzugsschloßteilen 14 und 15 und vor einen durch die Enden der Abzugsschloßteile 14, 15 überlappbaren stationären Grenzschl@ßteil 37 ist ein versenkbares BrUckenschloßteil 17 angeordnet, das zusammen nit einen Strickschloßteil 18 einen Strickschloßkanal 19 begrenzt.
  • An das versenkbare Strickschloßteil 18 schließt sich ein ebenfalls versenkbares Fangschloßteil 20 an, das zusammen mit einem stationären Schloßteil 21 einen Durchlaufkanal 22 für die Steuerfüße 23 der in Figur 2 dargestellten Nadeln 24 begrenzt.
  • Die Nadel 24, die als Unhängenadel ausgebildet ist, weist noch einen Steuerfuß 25 auf, der nit den Schloßteilen des Umhänge/Übernahme-Schloßbereiches B zusammenwirkt.
  • In diesen Umhänge-Schloßbereich B sind in Jeden Systen I-IV ein versenkbares Umhänge-Schloßteil 26 und ein versenkbares Übernahme-Schloßteil 27 vorgesehen, welche auf den Steuerfuß 25 der ladeln 24 einwirken. Außerdem ist dort, neben weiteren unverstellbaren Schloßteilen, ein unmittelbar an das Übernahme-Schloßteil 27 anschließendes unverstellbares Schloßteil 28 angeordnet, das auf den Rückstellfuß 29 des in Figur 2 dargestellten Nadelstößers 30 einwirkt.
  • Der Nadelstößer ist als längsverschiebbar und gegen die Kraft einer sich im Nadelbett abstützenden Feder 31 auch verschwenkbar in Nadelbett gelagerter Stößer ausgebildet und weist neben den an seinen inneren Ende ausgebildeten Rückstellfuß 29 einen kombinierten Auswahl- und Austriebsfuß 32 auf. Außerdem ist sein äußeres Ende 33 als anker für nicht dargestellte, an Schlitten angeordnete und mustergemäß steuerbare elektromagnetische Auswahl@rgane ausgebildet.
  • Auf das Ende 33 können auch mechanische Auswahlorgane einwirken. Der kombinierte Auswahl- und Austriebsfuß 32 der Nadelstößer 30 wird durch paarweise angeordnete Auswahl-Schloßteile 34 und 35 beeinflußt, die in der Schloßplattenebene wechselweise verschiebbar angeordnet sind. Ihre Ausbildung ist Gegenstand einer gesonderten Schutzrechtsanmeldung.
  • In den Figuren 2 und 3 sind verschiedene Schloß einstellungen Jeweils für eine Schlittenbewegung in Richtung des Pfeiles 36 in der Zeichnung von rechts nach links dargestellt. Eingezeichnet sind jeweils die FUße 23 und die SteuerfUBe 25 aufeinanderfolgender Nadeln 24 sowie die Rückstellfüße 29 und die kombinierten Auswahl- und Austriebsfüße 32 aufeinanderfolgender Nadelstößer 30. An ihnen ist die Durchlaufbahn durch eines der Systeme der vorderen Schloßplatte 10 ersichtlich.
  • Figur 2 zeigt das ausgewählte Systen der Schloßplatte 10 in der Betriebsstellung "Stricken". In innenliegenden Schloßbereich A sind alle drei versenkbaren Schloßteile, nämlich das Brückenschloßteil 17 sowie das Strick-Schloßteil 18 und das Fangschloßteil 20, in die Schloßbahnebene geschoben, so daß die Nadelfüße 23 in der Strickschloßbahn 19 geführt sind. Als Abzugsschloßteil ist das Schloßtell 15 wirksam, da eine Schlittenbewegung in Richtung d.s Pfeiles 36 einen Durchlauf der Nadelfuße 23 in entgegengesetzter Richtung entspricht.
  • In mittleren Schloßbereich sind die Umhänge-Schloßteile 26 und 27 beide versenkt, so daß sie die Stellfüße 25 der Nadeln 24 nicht beeinflussen. Das nicht verstellbare Schloßteil 28 des mittleren Schloßbereiches B beeinflußt dagegen die Rückstellfüße 29 der Nadelstößer 30 und bewirkt daher eine Rückstellung dieser Nadelstößer 30, die vorher über ihren kombinierten Auswahl- und Austriebsfuß 32 am Auswahl-Schloßteil 34 des außenliegenden Auswahl-Schloßbereiches C ausgetrieben worden sind.
  • Figur 3 zeigt das ausgewählte System in der Betriebsstellung "Fang". In dieser Betriebsstellung ist im Schloßbereich A das Strickschloßteil 18 versenkt, so daß sich die FUße 23 der Nadeln am ausgetriebenen Fangschloßteil 20 entlangbewegen kannen und die Nadeln 24 nur bis in diese Fangstellung ausgetrieben werden. Im Schloßbereich B sind das Umhänge-Schloßteil 26 und Übernahme-Schloßteil 27 versenkt und lassen die Steuerfüße 25 der Nadeln 24 ungehindert passieren. Die Bewegung der Nadelstößer 30 ist die gleiche wie in der Betriebsstellung "Stricken".
  • Figur 4 zeigt das System in der Betriebsstellung "Nichtstricken'. In dieser Stellung sind beide Abzugsschloßteile 14 und 15 in der Zeichnung bis in die äußerste Endstellung nach oben verschoben, so daß sie den freien Durchlauf der Nadelfüße 23 durch den zwischen den ausgetriebenen Fangschloßteil 20 und dem stationären Schloßteil 21 bestehenden Durchlaufkanal 22 nicht behindern.
  • Alle drei versenkbaren Schleßteile 17, 18 und 20 sind ausgetrieben. Im mittleren Schloßbereich sind das Umhänge-Schloßteil 26 und das Übernahme-Schloßteil 27 versenkt.
  • Auch die Rückstellfüße 29 der Nadelstößer 30 laufen in einer Ruhebahn, unbeeinflußt vom stationären Schloßteil 28, weil an den Auswahlstellen keine Stbßerauswahl erfolgt und die Auswahl-Schloßteile 34 oder 35 nicht ii Austriebssinne wirksam werden.
  • In Figur 5, die wieder das gesamte Schloß zeigt, ist das System I der hinteren Schloßplatte 11 auf Maschenübergabe und auf der vorderen Schleßplatte 10 auf Maschenübernahme eingestellt. Im System III erfolgt eine Maschenübergabe vom vorderen Nadelbett auf das hintere Nadelbett. Das System II ist auf der vorderen Schleßplatte 10 in der Betriebsstellung "Stricken" und auf der hinteren Schlo8-platte 11 in der Betriebsstellung "Nichtstricken".
  • Beim System IV ist die Schl@ßeinstellung umgekehrt.
  • Figur 5 ist beispielsweise die Schloßeinstellung zur Herstellung eines Links/Links-Gestrickes bei einen Schlittenhub in Richtung d.s Pfeiles 36. Zur Maschenübergabe ist im System I im hinteren Nadelbett das Brücken-Schloßteil 17 versenkt und die beiden Abzugsschloßteile 14 und 15 sind unter Überlappund des auf die Nadelfüße 23 einwirkenden Grenzschloßteiles 37 wie in der Betriebsstellung "Nichtstricken" gemäß Figur 4 bis in ihre äußerste Endlage verschoben. Dadurch können sich die Nadelfüße 23 im inneren Schleßbereich A weit in Richtung auf die Trennungsebene 12 bewegen. In diese weite Austriebsstellung werden die Nadeln 24 durch das Umhänge-Schloßteil 26 des mittleren Schloßbereiches B bewegt, auf welches die Steuerftiße 25 der Nadeln auflaufen.
  • Die zugeordneten Nadelstößer 30 werden durch das unverstellbare Schloßteil 28 wieder in ihre Ausgangslage zurückgestellt.
  • Im gegenüberliegenden System I der Schloßplatte 10 sind im Schloßbereich A das Strickschloßteil 18 und das Fangschloßteil 20 abgesenkt, so daß sie die Bewegung der Füße 23 der Nadeln 24 nicht behindern, die jetzt so Steuerfuß 25 am Übernahme-Schloßteil 27 bis in eine Maschenübernahmestellung ausgetrieben werden. Die Nadelstößer 30 werden nicht ausgetrieben und ihre Rückstellfüße 29 verbleiben in einer Durchlaufstellung.
  • In allen Betriebsstellungen besteht also eine Wechsolbeziehung zwischen den verschiedenen Senkschloßteilen in den einzelnen Schloßbereichen A und B und zwischen den beiden Schloßbereichen. Die Verstellbewegung der Schloßteile wird durch die bereits erwähnten, auf der Rückseite der Schloßplatten angeordneten und nicht dargestellten Auswahlorgane bewirkt. Die diversen Schaltungen werden während der Schlittenbewegung ii Schlittenumkehrbereich von seitlich der Schlittenbahn angeordneten Schaltstellen aus ausgeführt. Dabei kann Jedes verstellbaren Schloßteil ein besonderes Stellorgan zugeordnet sein. is können aber auch mehrere verstellbare Schloßteile von eines gemeinsamen Stellorgan aus gleichsinnig oder wechselweise betätigt werden.

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Schloß für Flachstrickmaschine, die mit längsverschiebbaren und verschwenkbaren Nadelstößern und diesen zugeordneten Nadeln ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß seine jedem System zugeordneten Schleßteile auf beiden Schloßplatten (10, 11) in drei quer zur Schlittenlaufrichtung nebeneinanderliegende Schloßbereiche (A, B, C) gegliedert angeordnet sind, in einen d.i Maschenbildungsbereich (12) naheliegenden Fang/Strick-Schloßbereich (A), einen mittleren Umhänge/Übernahme-Schloßbereich (B) und einen vom Maschenbildungsbereich entfernten Auswahl-Schloßbereich (C), und daß im Fang/Strick-Schleßbereich (A) und im Umhänge/Übernahme-Schloßbereich (B) einzelne Schleßteile jeweils in Abhängigkeit von der eingestellten Nadelbetriebsstellung und/oder von der Stellung eines Schloßteiles des anderen Schloßbereiches aus der Schloßbahnebene verstellbar sind.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßteile (14, 15, 17, 18, 20, 21) des Fang/Strick Schloßbereiches (A) systemweise zum Einsatz beim Vor-und Rücklauf des Schlittens symmetrisch angeordnet aind, aber eine unterschiedliche Kuliereinstellung der beiden vorgesehenen verstellbaren Abzugs-Schloßteile (14, 15) er bglichen.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsschloßteile (14, 15) in den Nadelbetriebsstellungen "Nichtstricken" und "Maschenübergabe" unter Überlappung eines zwischen ihnen liegenden stationären Grenzschloßteiles (37) in Richtung auf den Maschenbildungsbereich (12) in eine Endstellung verschiebbar sind, in welche ihre überlappenden Enden einander genähert sind und ihre anderen Enden völlig aus dem Durchlauf-Schloßkanal (22) verschoben sind.
  4. 4. Schloß nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingeschaltetem Übernahme-Schloßteil (27) das Strickschloßteil (18) und das Fangschloßteil (20) des gleichen Systems versenkt sind.
  5. 5. Schloß nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es Schloßteile für vier Systeme (I-IV) aufweist.
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