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DE2943529A1 - Magnetlaeufermotor - Google Patents

Magnetlaeufermotor

Info

Publication number
DE2943529A1
DE2943529A1 DE19792943529 DE2943529A DE2943529A1 DE 2943529 A1 DE2943529 A1 DE 2943529A1 DE 19792943529 DE19792943529 DE 19792943529 DE 2943529 A DE2943529 A DE 2943529A DE 2943529 A1 DE2943529 A1 DE 2943529A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
magnetic
excitation winding
stator
permanent magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792943529
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl.-Ing. 7530 Pforzheim Friedrich
Adolf 7131 Wurmberg Sedlak
Gerhard Dipl.-Ing. 7532 Niefern-Öschelbronn Stotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Timex Group USA Inc
Original Assignee
Timex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Timex Corp filed Critical Timex Corp
Priority to DE19792943529 priority Critical patent/DE2943529A1/de
Publication of DE2943529A1 publication Critical patent/DE2943529A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/24Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets axially facing the armatures, e.g. hub-type cycle dynamos
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Magnetläufermotor Die Erfindung betrifft einen Magnetläufermotor mit einem einen drehbar gelagerten, mehrpoligen Permanentmagneten aufweisenden Läufer und mit einem eine wechselspannungsgespeiste Erregerwicklung aufweisenden Stator.
  • Derartige Magnetläufermotoren sind bekannt und werden beispielsweise in Form von selbstanlaufenden Magnetläufermotoren als Antriebsmotoren für Uhren verwendet. Beispielsweise ist in dem Werk "Handbuch für Uhren", Bd. 3, Ziff. 4.2, Abb. 42 212 d ein selbstanlaufender Synchronmotor mit einem unsymmetrischen permanentmagnetischen Sternläufer beschrieben, dessen zahnartige Pole mit weichmagnetisehen Polstücken zusammenwirken, die mit Hilfe einer wechselspannungsgespeisten Erregerwicklung magnetisierbar sind. Aus dem gleichen Werk (Abb. 42 212 b) sind auch Magnetläufer mit eingeprägten Polen oder aufgesetzten Flachmagneten bekannt, bei denen auf Polleitkörper verzichtet werden kann.
  • Nachteilig an den bekannten Magnetläufermotoren ist es, dass ihr Rotor und/oder ihr Stator relativ kompliziert aufgebaut sind und dass ihr Wirkunflsgrad häufig zu wünschen übrig läßt. Ausserdem ist oft ein beträchtlicher zusätzlicher Aufwand notwendig, um die für den Selbstanlauf erforderlichen Unsymmetrien zu erreichen.
  • Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Magnetläufermotor anzugeben, der sehr einfach aufgebaut ist, dennoch einen guten Wirkungsgrad aufweist und ausserdem einen kontinuierlichen Antrieb des Zeigerwerkes liefert. Dabei soll ausserdem die Möglichkeit bestehen, den Motor in Ausgestaltung der Erfindung als selbstanlaufenden Magnetläufermotor auszubilden.
  • Diese Aufgabe wird bei einem selbstanlaufenden Magnetläufermotor der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass der Läufer einen Kreisring mit permanentmagnetischen Sektoren mit alternierend entgegengesetztem, parallel zur Drehaschse (A-A) orientiertem magnetischem Dipolmoment aufweist und vorzugsweise auf seiner der Erregerwicklung abgewandten Seite eine Weicheisenplatte zur Führung des Magnetflusses aufweist, und daß die Erregerwicklung oval ausgebildet ist.
  • Der entscheidende Vorteil des erfindungsgemäßen Magnetläufermotors besteht darin, dass der täuf er mit seinem ?ermanentmagneten und der Weicheisenplatte einfacher und billiger hergesteilt werden kann und dass der Stator eine Erregerwicklung aufweist, die ebenfalls preiswert herstellbar ist und leicht mit einer unmagnetischen bzw. nicht magnetisierbaren TrSgerplatte, insbesondere der Platine einer Uhr verbunden werden kann. Bei Verbindung der Erregerwicklung mit dem Substrat einer integrierten Schaltung einer eJektronischen Uhr ist es ferner besonders vorteilhaft, dass die Erregerwicklung und die angelöteten Drahtenden mit der integrerten Schaltung eine Montageeinheit bilden wodurch ein günstiges Montieren und Demontieren des Motors ermöglicht wird.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist es ferner vorteilhaft, wenn der Magnetläufermotor als selbstanlaufender Magnetläufermotor mit zum Stator gehörigen Pol stücken ausgebildet und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Polstücke etwa halbmondförmig ausgebildet sind und an den Enden der Erregerwicklung derart unsymmetrisch zur Länsachse derselben angeordnet sind, dass sich einander im Bereich der Enden der Erregerwicklung bezüglich des Läufers diametral gegenüber liegende, in der Draufsicht keilförmige Luftspalte ergeben, die sich ausgehend von ihrer breitesten Stelle in Richtung des Drehsinns des Läufers verengen.
  • Eine weitere günstige Möglichkeit bei einem Magnetläufermotor gemäß der Erfindung, einen Selbstanlauf zu erreichen, besteht darin, dass als Pol stück und Bestandteil des Stators ein Permanentmagnet vorgesehen wird, welcher den Rotor in einer solchen Lage festlegt, dass beim Einschalten des Erregerstroms ein optimales Anlaufdrehmoment erreicht wird.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn bei einem Magnetläufermotor gemäß der Erfindung der Läufer eine Nabe aufweist, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und einstückig mit den übrigen Elementen des Läufers veraossen oder verklebt werden kann und die auf der der Erregerwicklung abgewandten Seite gleichzeitig ein Ritzel für einen Uhrantrieb bildet.
  • Bei dieser Ausgestaltung kann der Läufer drehbar auf einer Welle gelagert werden, wobei sneziell eine Konstruktion bevorzugt wird, bei der das eine Wellenende in einer Trägerplatte, insbesondere in der Frontplatte einer Uhr drehfest gehaltert ist, während das andere Wellenende einen verdickten Kopf bildet, welcher den Läufer in axialer Richtung in seiner Lage sichert.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung erden nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert und/oder snd Gegenstand von Unteransprüchen. Es zeigen; Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines Magnetläufermotors gemäß der Erfindung.
  • Fig 2 einen Querschnitt durch den Motor gemäß Fig. 1 längs der Linie 2-2 in dieser Figur; Fig. 3 schematische, der Figur 2 entsprechende Darstellungen a-d des Motors gemäß Fig. 1 und 2 für verschiedene Läuferstellungen zur Erläuterung der Motorfunktion ; Fig. 4 ein Schematisches Diagramm zur Brläuterung des Verlaufs des Drehmoments .hk in Abhängigkeit vom Läufer winkel; Fig. 5 ein stark sgbematisiortes Schaltbild zuf Erläuterung einer Treiberschaltung für einen Magnetläufermotor gemäß der Erfindung und Fig. 6 Diagramme zur Erläuterung des zeitlichen Verlaufs a - c wesentlicher Spannungen beim. Betrieb eines erfindungsgemäßen Motors.
  • Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen längs der Linie 1-1 in Fig. 2 verlaufenden Längs- bzw. Axialschnitt durch einen selbstanlaufenden gnetläufermotor gemäß der Erfindung, welcher einen drehbar gelagerten Läufer oder Rotor 10 und einen gegenüber dem Läufer feststehenden Stator 12 aufweist. Der Rotor 10 weist als Hauptelement einen kreisringförmigen Permanentmagneten 14 auf - bzw. einen kreisscheibenförmigen Permaner.tmagneten 14 mit Mittelöffnung - welcher beim Ausführungsbeispiel vier in Umfangsrichtung mit alternierender Polung aufeinanderfolgende parallel zur Rotorachse A-A magnetisierte sel:torfömige Teilmagnete besitzt, deren Nordpole in üblicher Weise mit N und deren Südpole mit S bezeichnet sind. Mit der dem Stator 12 abgewandten Seite des Permanentmagneten 14, d. h. in Fig. 1 mit der Oberseite des Permanentmagneten 14, ist eine Weicheisenplatte 16 verbunden, welche als Shunt für die Führung des magnetischen Flusses dient.
  • Der Rotor 10 weist ferner eine Nabe 18 auf, die ein zylindrisches Teilstück 18a besitzt, welches drehfest in die >littelöffnung der Platte 16 und des Permanentmagneten 14 eingesetzt ist. Angrenzend an die Alittelöffnung ist die Nabe 18 ferner mit einem umlaufenden Ringflansch 18b versehen, an den sich nach aussen bzw. oben ein weiteres Teilstück der Nabe 18 anschließt, welches nachstehend als Ritzel 18c bezeichnet ist.
  • Für die drehbare Lagerung des Rotors 10 ist eine Welle 20 vorgesehen, deren eines Ende drehfest in ein Auge einer Trägerplatte 22 eingesetzt ist und an deren anderem - in Fig. 1 unterem - Ende ein verstärkter Kopf 20a vorgesehen ist, der den Rotor 10 in axialer Richtung in seiner Lage bezüglich der Trägerplatte 22 sichert, wobei die Träqerplatte 22 bei Verwendung des erfindungsgemcßen Rotors in einem Uhrar.trieb beispielsweise die Frontplatte einer Uhr sein kann.
  • -'ie Nabe 18 bildet also gleichzeitig ein Lager für den Rotor 10 und ein Ritzel für einen von dem erfindungsgemäßen Motor anzutreibenden Getriebezug (nicht dargestellt).
  • Der Stator des erfindungsgemäßen Motors besteht aus einer ovalen Erregerwicklung 24 und us zwei aus Weicheisen bergestellten Polstücken 26. Die Form der Erregerwicklung 24 und der Polstücke 26 wird aus Fig 2 besonders deutlich. Man erkennt, dass die Polstücke 26 im wesentlichen halbmondförmig ausgebildet sind und dass die Erregerwicklung 24 eine längliche, an den Enden abgerundete Mittelöffnung 28 begrenzt, an deren Enden die Polstücke 26 angeordnet sind,und zwar derart, dass sich zwischen der Projektion des Umfangs des Rotors 10 in die Ebene der Polstücke 26 und dem inneren Rand 26a der Polstücke 26 keilförmige Spalte 3C ergeben, die sich beim Ausführungsbeispiel in Ümfangsrichtung des Rotors 10 in Gegenuhrzeigersinn verbreitern, wobei die keilförmigen Spalte 30 spiegelsymmetrisch zum Durchstosspunkt der Achse A des Rotors 10 verlaufen. Man erhält also den einen Spalt 30 durch Spiegelung des anderen Spalts an der Rotorachse A-A.
  • Der Stator 12 ist schließlich insgesamt bezüglich der Rotorachse A-A zentriert und mit einer Trägerplatte 32 verbunden, die in der Praxis beispielswiese eine Platine einer Ührwerks Oßer das Substrat einer elektronischen Schaltung einer ühr sein kann. Die gewünschte Höhe des Luftspalts s zwischen dem Rotor 10 und dem Stator 12 wird in der Praxis nach der Befestigung des Stators 12 an der Trägerplatte 32 durchgeführt, wenn letztere an der Trägerplatte 22 befestigt wird, w wobei gleichzeitig auch die gewünschte Ausrichtung des Stators 12 gegenüber der Rotorachse A-A herbeigeführt wird.
  • Nachdem vorstehend anhand der Fig. 1 und 2 der Ausbau eines erfindungsgemäßen Magnetläufermotors detailliert beschrieben wurde, soll nunmehr die Funktion dieses Motors anhand der Fig.
  • 3a - 3d näher erläutert werden. In diesen Figuren bz. in den Teilfiguren der Fig. 3 sind jeweils die konturen der Erregerwicklung 24 und des Rotors 10 bzw. des Permaner.tmagneten 14 angedeutet, wobei ausserdem jeweils die Lage der permanentmagnetischen Sektoren bzw. der Teilmagneten des Permanentmagneten 14 angedeutet ist. Weiterhin sind für jeden der Sektoren bzw. Teilmagneten jeweils folgende Größen in Form von Vektoren eingezeichnet: die sog. Laplace-Kraft F; der Strom I, die magnetische Induktion B.
  • Betrachtet man zunächst Fig. 3a der Zeichnung, so ist in dieser Figur die Flittelachse der Sektoren, deren Nordpol dem Betrachter zugewandt ist - in diesen Sektoren sind die magnetischen Feldlinien nach oben aus der Zeichenebene herausgerichtet, was durch das Symbol " " angedeutet ist, während die magnetischen Feldlinien in nen Südpolsektoren senkrecht zur Zeichenebene nach unten verlaufen, was durch das Symbol "e" angedeutet ist.- gegenüber der Längsmittelachse B-B der Erregerwicklung 24 um den Winkel γ 1 im Uhrzeigersinn verdreht.
  • Daraus resultiert folgende Situation hinsichtlich der Drehmomente: Ma1 + Na2 + Ma3 = Ma wobei Mai bis Ma3 die Einzeldrehmomente sind, die sich zu dem Antriebsdrehmoment Ma addieren und wobei jedes der Momente 2F nxrn mit den Radien rn von der Rotorachse A-A zum Angriffspunkt der entsprechenden Laplace-Kraft Fn Man sieht, dass bei der vorstehend angegebenen Beziehung das Drehmoment Ma2 den Drehmomenten Mai 1 und Ma3 entgegengesetzt ist, dass aber dennoch ein resultierendes Antriebsmoment Ma verbleibt, dessen Größ von der speziellen Lage der Magnet Pol flächen zu dem vom Rotor überdeckten Teil der Erregerwicklung abhängt; eine Lage, die vor allem in der Startphase von den Polstücken 26 bewirkt wird, in-dem eine zur Erregericklung symmetrische Lage des Rotors, wie es für 1 = 0 der Fall wäre, verhindert wird infolge der gegenseitigen magnetischen Wirkung zwischen Dauermagnetpolen und weichmagnetischen polstücken und des von den Erregerwicklungen erzeugten magnetischen flusses, wobei ein ähnlicher Bffekt erzielt wird wie bei den von Lavet entwickelten Schrittmotoren.
  • In der Teilfigur 3b ist die Mittelschse der N-Sektoren gegenüber der Längsachse der Erregerwicklung 24 um den Winkel γ - #/4 verdreht. Bei diesem Drehwinkel des Rotors 10 gegenüber dem Stator 12 ergibt sich das maximale Antriebsdrehmoment Mmax' und zwar gemäß folgender Beziehung ; die sich ohne weiteres aus der Teilfigur 3b ergibt, die deutlich zeigt, dass die Laplace-kräfte F in allen vor Sektoren im Sinne eines Drehmoments im Uhrzeigersinn wirken, wobei ausserdem die Radien r für alle vier Kräfte F gleich sind.
  • In entsprechender Weise gelten für einen Drehwinkel γ 3= #/2 gemäß Fig. 3c folgende Beziehungen : Mc1 + Mc2 = Mc und für den Drehwinkel γ =#/2 +γ Fig. 3d folgende Beziehungen: Mdl + Md2 + M d3 = Md Im Endeffekt wird gemäß Fig. 4 der Zeichnung in Abhähgigkeit vom Drehwinkel γ ein etwa sinusförmiger Verlauf des Drehmoments Al erreicht, wobei sich das Drehmoment M = f ( γ Rotor) zwischen M = 0 und M = Mmax ändert. Die Drehmomentenkurve gilt dabei für den unbelasteten Motor ohne Reibungsverluste.
  • Aufgrund der Trägheit des Rotors des Magnetläufermotors gilt ferner für das gesamte Ausgangsdrehmoment des Rotors folgende Gleichung: Mt = 1/2 Mmax Für die Speisung des erfindungsgemäßen Magnetläufermotors hat sich eine Treiberschaltung gemäß Block 40 in rig. 5 als vorteilhaft erwiesen, wobei dieser Block 40 mit einem weiteren Block 50 verbunden ist, welcher den die synchronisationsfreauenz erzeugenden Quarzoszillator 52 mit Frequenzteiler und die zugehörigen logischen Schaltkreise 54, 56 - Steuerlogik 1 und 2 - für die Steuerung bzw. Synchronisierung der Treiberschaltung 40 umfaßt. Der Quarzoszillator 52 mit Frequenzteiler und die logischen Schaltkreise 54, 56 sorgen dafür, dass die bipolaren Motorsteuerimpulse mit der cuarzstabilisierten Takt- bzw. Steuerfrequenz von beispielsweise 32 Hz synchronisiertwerden, die durch Herunterteilen der Quarzfrequenz erhalten wird, wodurch eine Motordrehzahl von 8 Hz erreicht wird.
  • m einzelnen bewirkt die Treiberschaltung 40, dass die von dem rotierenden magnetischen rel4 des Rotors 10 in die Erregerwicklung 24 induzierte Spulenspannung UIND zur Steuerung der Poiaritätsänderungen des Stroms durch die Erregerwicklung 24, der ein Kondensator C2 parallel geschaltet ist, ausgenützt wird, indem abwechselnd zwei Transistoren T1 und T3 bzw. zwei Transistoren T2 und T4 gesperrt werden. Der Schaltzustand der Transistoren T2 und T3 wird ausserdem bestimmt durch den Schaltzustand der Transistoren T5 und T6, die von Signalen Q bzw, # des Steuerkreises 54 angesteuert wurden und den Motorantriebsstrom erst dann durchstellen, wenn das Signal O eine logische "1" bzw. L ist und die Transistoren T5 und T6 hochomig werden (Fig. 5). Im Nulldurchgang der Induktionsspannung gel-angt über einen mit den Kollektoren der Transistoren T1 und T4 verbundenen Kondensator C3 ein Rückmeldeimpuls R m an einen Eingang des Steuerkreises 56, woraufhin praktisch verzögerungsfrei ein Rückstell-Nadelimpuls RST von dem Steuerkreis 56 - Steuerlogik 2 - zum Steuerkreis 54 - Steuer logik 1 - ausgesandt wird und die Signale O, Q zurückstellt, so dass die Treiberschaltung 40 für das Einschalten des Antriebs impulses der nächsten Halbwelle (Fig. 5, 6) vorbereitet wird. Der Einschaltpunkt des Antriebsimpulses liegt an der positiven Flanke des Q-Sicnals der Steuerlogik 1, das Abschalten erfolgt am Nulldurchgang der Spuleninduktionsspannung, so dass die Einschaltdauer des Antriebsimpulses bestimmt wird von der lastabhängigen Phasenverschiebung zwischen der sinusförmigen Induktionssnannung und dem Rechteck-Steuerimpuls. Eine größere Last an der rslotor welle läßt die Induktionsspannung stärker nacheilen und vercrößert die Einschaltdauer, die höhere zugeführte Energie hält die Motordrehzahl trotz vergrößerter Last. Damit besteht die Möglichkeit, den Energiegehalt der dem Motor zugeführten Treiberimpulse in Abhängigkeit von der Last so zu variieren, dass der Stromverbrauch jeweils automatisch an die vorhandene Last ange-?Gt wird. Das Umschalten der Treiberimpulse wird von der Sculeninduktionsspannung gesteuert und erfolgt damit in der jeweils günstigen Stellung des Rotors bezogen auf die AntriebssFule.
  • Das Anlaufverhalten des Motors wird durch einen mit den Sollektoren der Transistoren T1 und T4 einerseits und mit den Kollektoren der Transistoren T5 und T6 andererseits verbundenen schwingungserzeugenden Kondensator C1 und durch einen über einen Transistor T7 zugeführten zusätzlichen Treiberimpuls S verbessert.
  • Die Steuerelektronik verhindert ausserdem ein Abschalten des Motors durch einen Reset-Impuls bei zu langsamem Lauf vor dem nächsten Reset-Impuls, wenn mehr als ein Quarzimpuls seit dem vorhergehenden Reset-Impuls angekommen ist.
  • In der Praxis wurden günstige Ergebnisse mit einem rotor erzielt, dessen Spulenlänge in Richtung der Achse B-B nur etwa 23 mm betrug, während der Aussendurchmesser des Rotors bei etwa 10 mn lag. Dieser Motor, dessen Stromaufnahme in unbelasteten Zustand 55iA und im belasteten Zustand 100µA betrug und der ein Ausgangsdrehmoment von 0,7 pN lieferte, arbeitete bei einer Drehzahl von 8 Hz mit einem Wirkungsgrad von 26 %, was für Motoren der betrachteten Art ein durchaus günstiger Wert ist.
  • Fig. 6a zeigt für die anhand der Figur 5 erläuterte Treiberschaltung den Verlauf der induzierten Spulenspannung UIND (f'= 16 Hz), während Fig. 6b die Motorspannung U,Og (f = 16 Hz) zeigt. Schlie3lich zeigt Fig. 6c die von dem Pflock 50 gelieferte Steuerimpulsfolge, nämlich eine Rechteckimpulsfolge mit einer quarzstabilisierten Frequenz von 32 Hz.
  • Während vorstehend als bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ein selbstanlaufender Magnetläufermotor mit weichmagnetischen Polstücken in Verbindung mit seiner zugehdr4-gen Steuerung ausführlich erläutert wurde, soll an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen werden, dass die der Erfindung zugrundeliegenden Prinzipien auch bei einem nicht-selbstanlaufenden Magnetläufermotor ohne weichmagnetische Polstücke mit Vorteil verwirklicht werden können, wobei die elektrische Ansteuerung des Motors, welche vorstehend beschrieben wurde, unverändert beibehalten werden kann, während im übrigen ergänzend geeignete mechanische oder elektromechanische Hilfseinrichtungen vorgesehen sind, um den Motor "anzuwerfen".
  • Weiterhin besteht in Ausgestaltung der Erfindung die Möglichkeit, einen selbstanlaufenden Magnetläufermotor in der Weise auszubilden, dass anstelle der weichmagnetischen Polstücke 26 ein Permanentmagnet /60 vorgesehen wird, wie er in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist. Mit Hilfe eines solchen Permanentmagneten 60 ist es möglich, den Rotor 10 beim Auslaufen in einer Lage festzuhalten, in welcher sich beim erneuten Einschalten des Erregerstroms für die Erregerwicklung 24 das maximale Anlaufdrehmoment ergibt, so dass der Motor von selbst anlaufen kann. Bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel mit einem vierpoligen Permanentmagneten 14 ist diese Bedingung dann erfüllt, wenn die Linie, auf der der Permanentmagnet 60 liegt und die die Drehachse A-A des Rotors lo schneidet, mit der Längsachse B-B der Erregerwicklung 24 einen Winkel g von f-/4 bzw. einen Winkel von 450 oder einen etwas größeren Winkel einschließt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 0 Magnetläufermotor mit einem einen drehbar gelagerten, mehrpoligen Permanentmagneten aufweisenden Läufer und mit einem eine wechselspannungsgespeiste Erregerwicklung aufweisenden Stator, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer einen Kreisring (14) mit permanentmagnetischen Sektoren mit alternierend entgegengesetztem, parallel zur Drehachse (A-A) orientiertem magnetischem Dipolmoment aufweist.
  2. 2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Erregerwicklung (24) abgewandten Seite des Läufers (10) eine Weicheisenplatte (16) zur Führung des Magnetflussesvorgesehen ist und daß die Erregerwicklung (24) oval ausgebildet ist.
  3. 3. Motor nach Anspruch 1 oder 2 mit einem zum Zwecke des Selbstanlaufens weichmagnetische Polstücke aufweisenden Stator, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstücke (26) etwa halbmondförmig ausgebildet sind und an den Enden der Erregerwicklung derart unsymmetrisch zur Längsachse derselben angeordnet sind, daß sich einander im Bereich der Enden der Erregerwicklung bezüglich des Läufers diametral gegenüberliegende, in der Draufsicht keilförmige Luftspalte (30) ergeben, die sich ausgehend von ihrer breitesten Stelle in Richtung des Drehsinns des Läufers (10) verengen.
  4. 4. Motor nach Anspruch 1 oder 2 mit einem zum Zwecke des Selbstanlaufens mindestens ein Polstück aufweisenden Stator, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstück als Permanentmagnet (60) ausgebildet und bezüglich der Erregerwicklung (24) in einer solchen Lage angeordnet ist, dass der Läufer (10) bei nicht-gespeister Erregerwicklung (24) in der Lage festlegbar ist, in der sich beim Anlauf das maximale Antriebsmoment ergibt.
  5. 5. Motor nach Anspruch 4, mit einem einen vierpoligen Permanentmagneten aufweisenden Läufer, dadurch gekennzeichnet, dass der als Polstück dienende permanentmagnet (60) auf einer die Drehachse (A-A) des Rotors (10) schneidenden und mit der Längsachse (B-B) der Erregerwicklung (24) einen Winkel von 450 einschliessenden Linie angeordnet ist.
  6. 6 tor nach einem der Ansprüche 1 bis 5 , dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer (10) eine Nabe (18) aufweist, die der drehbaren Lagerung des Läufers (10) dient und ein als Ritzel ausgebildetes Teilstück (18c) aufweist
  7. 7. Motor nach Anspruch t, dadurch. gekennzeichnet, dass -die Nabe mit den Elementen des Läufers (10) einstückig verbunden ist
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3804549A1 (de) * 1987-02-14 1988-08-25 Papst Motoren Gmbh & Co Kg Kollektorloser gleichstrommotor mit permanentmagnetischem rotor
DE19852650A1 (de) * 1998-11-16 2000-05-25 Joerg Bobzin Elektrische Maschine
DE3845014B4 (de) * 1987-02-14 2004-09-09 Papst Licensing Gmbh & Co. Kg Sensorgebläse zur Klimatisierung eines KFZ-Innenraumes

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