DE2936262A1 - Entwicklerentleerungsvorrichtung elektrofotografische kopiermaschine - Google Patents
Entwicklerentleerungsvorrichtung elektrofotografische kopiermaschineInfo
- Publication number
- DE2936262A1 DE2936262A1 DE19792936262 DE2936262A DE2936262A1 DE 2936262 A1 DE2936262 A1 DE 2936262A1 DE 19792936262 DE19792936262 DE 19792936262 DE 2936262 A DE2936262 A DE 2936262A DE 2936262 A1 DE2936262 A1 DE 2936262A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- developer
- housing
- shaft
- opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000002800 charge carrier Substances 0.000 claims description 5
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000006249 magnetic particle Substances 0.000 claims 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 38
- 238000000034 method Methods 0.000 description 7
- -1 polypropylene Polymers 0.000 description 2
- 239000002344 surface layer Substances 0.000 description 2
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 1
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 1
- 208000009989 Posterior Leukoencephalopathy Syndrome Diseases 0.000 description 1
- 229920006266 Vinyl film Polymers 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 229920000122 acrylonitrile butadiene styrene Polymers 0.000 description 1
- 239000004676 acrylonitrile butadiene styrene Substances 0.000 description 1
- 238000013019 agitation Methods 0.000 description 1
- 239000006229 carbon black Substances 0.000 description 1
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/09—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer using magnetic brush
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/0822—Arrangements for preparing, mixing, supplying or dispensing developer
- G03G15/0844—Arrangements for purging used developer from the developing unit
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S101/00—Printing
- Y10S101/37—Printing employing electrostatic force
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Dry Development In Electrophotography (AREA)
- Magnetic Brush Developing In Electrophotography (AREA)
Description
WUESTHOFF - ν. PECHMANN - BEHRErIS-(JOEl1Z
PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENT OFFICE
MANDATAIRES ACKtts PRES l'OPFICE EUROPiEN DES BREVETS
D-8000 MÜNCHEN SCHWEIGERSTRASSE 2
te le PON: (089) 66 10 51
telegramm: protectpatent telex: 524070
1A-52 716
Anmelder:
Olympus Optical Company Limited,
3-2, 2-Chome, Hatagaya, Shibuya-Ku,
Tokyo, Japan
Titel:
Entwicklerentleerungsvorrichtung Elektrofotografische Kopiermaschine
030012/0872
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen eines Entwicklers aus einer Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung
für eine elektrofotografische Kopier- oder Vervielfältigungsmaschine.
Bei der Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung wird im allgemeinen ein Zweikomponenten-Entwickler verwendet,
der aus magnetischen Trägerpartikeln und Tonerpartikeln aus thermoplatischem Kunstharz mit niedrigem Schmelzpunkt
versetzt mit einem Farbstoff oder Pigment wie Ruß besteht. Ein derartiger Zweikomponenten-Entwickler
wird in der Entwicklungsvorrichtung umgerührt und gemischt, und die Tonerpartikel werden aufgrund der Reibung
zwischen den Tonerpartikeln und den Trägerpartikeln mit einer Polarität entgegengesetzt zu der eines elektrostatischen
Ladungsbildes auf einem Ladungsträger wie einer fotoleitfähigen Trommel geladen.
üblicherweise besteht die Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung
aus einem Gehäuse mit einer Öffnung an einer Stelle, die dem Ladungsträger gegenüberliegt, einer
Hülse aus nichtmagnetischem Material, die in dem Gehäuse an einer Stelle derart drehbar angeordnet ist, daß ein
Teil der Hülsenoberfläche zur Außenseite des Gehäuses durch die Öffnung frei liegt, sowie einer Magnetanordnung,
die in der Hülse fest angeordnet ist. Wenn in einer solchen Vorrichtung die Hülse in einer bestimmten Richtung
gedreht wird, wird der auf der Hülsenoberfläche haftende Entwickler zur Öffnung transportiert und mit der Oberfläche
des Ladungsträgers durch die Öffnung in Berührung gebracht. Da in einer solchen Entwicklungsvorrichtuna die
Tonerpartikel bei jedem Entwicklungsvorgang verbraucht werden, ist die Entwicklungsvorrichtung mit einem Behälter
versehen, der Tonerpartikel enthält, sowie einem Mechanismus, der eine bestimmte Menge Tonerpartikel aus
dem Behälter ersetzt, um die Tonerpartikelkonzentration der Entwicklungsvorrichtung stets auf einem bestimmten
0300 1 2/0872
Wert zu halten. Dagegen werden die magnetischen Trägerpartikel beim Entwicklungsvorgang nicht verbraucht, sondern
wiederholt verwendet. Die Trägerpartikel werden jedoch infolge der Umrührung, der Säkularvariation usw.
mechanisch und physikalisch erschöpft und sollten durch neue Trägerpartikel nach der Benutzung der Entwicklungsvorrichtung
während einer bestimmten Zeitperiode bzw. nach einer bestimmten Anzahl von Entwicklungsvorgängen
ersetzt werden. Um die verbrauchten und erschöpften Träger-partikel durch neue zu ersetzen, müssen die erschöpften
Trägerpartikel aus der Entwicklungsvorrichtung zusammen mit den Tonerpartikeln entfernt werden, und
danach muß ein neuer Entwickler, bestehend aus neuen Träger- und Tonerpartikeln in die Entwicklungsverrichtung
eingeführt werden.
Es wurden bereits verschiedene Arten von Vorrichtungen zum Entfernen des verbrauchten Entwicklers aus der Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung
vorgeschlagen. Z.B. ist ind er Japanischen Gebrauchsmusterschrift 50 533/76 eine
Entleerungsvorrichtung beschrieben, bei der ein Behälter mit einer Abstreifkante in der Entwicklungsvorrichtung
derart lösbar befestigt ist, daß die Abstreifkante die drehbare Hülsenoberfläche berührt. Wenn die Hülse gedreht
wird, wird der von der Hülsenoberfläche angezogene Entwickler zu der Abstreifkante gefördert und von der Hülse
abgekratzt. Der so abgekratzte Entwickler wird in dem Behälter gesammelt. Der Behälter wird dann aus der Entwicklungsvorrichtung
entfernt. Da in solch einer Vorrichtung die Magnetanordnung der Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung
während der Entleerung fest angeordnet ist, und somit der Entwickler nur aufgrund der Reibungskraft
zwischen dem Entwickler und der Hülsenoberfläche transportiert wird, wird der Entwickler nur mit einer
sehr geringen Kraft zur Abstreifkante des Behälters transportiert. Außerdem wird bei der bekannten Vorrichtung
während der Entleerung die Hülse in der gleichen Richtung wie während der normalen Entwicklung gedreht. Die Magnet-
030012/0872
bürstenentwicklungsvorrichtung besteht in bekannter Weise
aus einem Abstreifmesser zur Begrenzung der von der Hülsenoberfläche angezogenen Entwicklermenge. Da bei der bekannten
Entleerungsvorrichtung die Abstreifkante in
Strömungsrichtung unterhalb des Abstre1fmessers gesehen
in Drehrichtung der Hülse angeordnet ist, wird die zu der Abstreifkante geförderte Entwicklermenge durch das
das Abstreifmesser begrenzt. Daher i«t der Entleerungswirkungsgrad sehr niedrig und zeitraubend. Wenn die in
der Entwicklungsvorrichtung verbleibende Entwicklermenge nahe dem Ende der Entleerung sehr gering wird, bewegt sich
der von der Hülse angezogene Entwickler nahe den Magnetpolen nicht zusammen mit der Hülse, sondern verbleiht
nahe den Polen. Dies führt dazu, daß stets ein Teil des Entwicklers in der Entwicklungsvorrichtung verbleibt
und nicht entleert wird.
Bei der bekannten Entwicklungsvorrichtung muß der Behälter
zur Aufnahme des Entwicklers in das Gehäuse der Entwicklungsvorrichtung eingesetzt werden und kann sich
außerhalb der Entwicklungsvorrichtung verbreiten; außerdem können die Hände einer Bedienungsperson mit dem Entwickler
beschmutzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Entleeren eines verbrauchten und erschöpften Entwicklers
aus einer Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung zu schaffen, bei der ein Behälter oder ein Beutel zur Aufnahme
eines entleerten Entwicklers außerhalb des Gehäuses der Entwicklungsvorrichtung leicht angebracht werden
kann.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen .
030012/0872
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis
beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Querschnitt einer AusfUhrungsform einer
Magnetbürstenentwicklungsvorrlchtung mit einer Entwicklerentleerungsvorrichtung/
Figur 2 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines Abstreifmessers,
Figur 3 eine perspektivische Darstellung eines Deckels,
der eine Öffnung der Entwicklungsvorrichtung der Fig. 1 abdeckt, durch die ein neuer Entwickler
eingebracht werden kann,
Figur 4 einen Querschnitt der Magnetbürstenanordnung der Entwicklungsvorrichtung der Fig. 1,
Figur 5 eine Seitenansicht der Entwicklungsvorrichtung der Fig. 1,
Figur 6 eine perspektivische Darstellung eines Abstreifelements,
Figur 7 eine perspektivische Darstellung der Entleerungsvorrichtung,
Figur 8 einen Querschnitt einer Magnetbürstenanordnung einer weiteren Ausführungsform der Entwicklungsvorrichtung,
Figur 9 eine Seitenansicht der Entwicklungsvorrichtung der Fig. 8,
Figur 10 eine perspektivische Darstellung des Gesamtaufbaus der Entwicklungsvorrichtung, und
03001 2/0872
Figur 11, 12 und 13 perspektivische Darstellungen von drei Ausführungsformen einer Aufnahmeeinrichtung
zur Aufnahme des Entwicklers.
03001 2/0872
Fig. 1 ist ein Querschnitt einer Ausführungsform der Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform
wird die Entwicklungsvorrichtung für eine elektrofotografische Kopiermaschine verwendet. Es ist
offensichtlich, daß eine ähnliche Vorrichtung für eine elektrofotografische Vervielfältigungsmaschine verwendet
werden kann. Ein elektrostatischer Ladungsträger 1 ist aus einer Trommel gebildet, die eine Oberflächenschicht
aus einem Isoliermaterial oder einem fotoleitenden Material hat und drehbar an einem Hauptkörper der Kopiermaschine
(nicht gezeigt) in der durch einen Pfeil a gezeigten Richtung drehbar gelagert ist. Auf der Oberflächenschicht der
Trommel 1 kann in bekannter Weise durch Elektrofotografie ein elektrostatisches Ladungsbild gebildet werden.
Die Entwicklungsvorrichtung 2 ist im Hauptkörper der Kopiermaschine herausnehmbar eingesetzt und besteht aus
einer Magnetbürstenanordnung 3 mit einer rohrförmigen Hülse 4 aus nicht magnetischem Material und einer Permanentmagnetanordnung
5, die innerhalb der Hülse angeordnet ist. Die Magnetanordnung 5 ebenso wie die Hülse
sind am Gehäuse 6 der Entwicklungsvorrichtung drehbar befestigt. Die Magnetbürstenanordnung 3 ist im Gehäuse
6 nahe einer öffnung W im Gehäuse 6 angeordnet, so daß ein Teil der Hülse 4 zur Außenseite des Gehäuses durch
die öffnung W frei liegt. Während der Entwicklung wird die Hülse 4 in der durch einen Pfeil b gezeigten Richtung
durch einen nicht gezeigten Antriebsmechanismus gedreht, jedoch liegt die Magnetanordnung 5 in einer bestimmten
Drehlage fest, d.h. einer Lage, in der wenigstens einer der Pole der Magnetanordnung 5 gegenüber dem Ladungsträger
1 liegt. Ein Entwickler 7, bestehend aus magnetischen Trägerpartikeln und Tonerpartikeln ist im Gehäuse 6
untergebracht und wird auf die Oberfläche der Hülse 4 aufgrund der Magnetkraft der Magnetanordnung 5 gezogen,
um eine sog. Magnetbürste zu bilden. Wenn die Hülse 4 in
030012/0872
der Richtung b gedreht wird, wird der Entwickler 7 längs der Hülsenoberfläche transportiert und kommt mit der
Oberflache des Ladungsträgers 1 in Berührung. Auf diese Weise wird das elektrostatische Ladungsbild auf der
Trommel 1 mit den Tonerpartikeln entwickelt. Ein Abstreifmesser 8 zur Begrenzung der Menge des auf die
Hülse 4 aufgebrachten Entwicklers, d.h. der Höhe der Magnetbürste ist durch Schrauben 9 am unteren Rand der
öffnung W des Gehäuses 6 befestigt. Nahe dem Boden des Gehäuses 6 ist auch ein Rührflügel 10 angeordnet, um den
Entwickler 7 unzuruhren und die Tonerpartikel mit einer
bestimmten Polarität zu laden.
Der nach der Entwicklung noch auf der Hülsenoberfläche
verbleibende Entwickler wird mit einem in Fig. 2 gezeigten Abstreifmesser 11 entfernt, das am Gehäuse 6 schwenkbar
befestigt ist und aufgrund der Schwerkraft die Hülsenoberfläche berührt. Um die magnetische Anziehungskraft
des Entwicklers bezüglich der Hülse 4 zu schwächen, ist kein Pol der Magnetanordnung 5 gegenüber dem Abstreifmesser 11 vorhanden, wie Fig. 1 zeigt. Der von der Hülse
entfernte Entwickler wird am Boden des Gehäuses 6 umgerührt und von der Hülsenoberfläche wieder angezogen, so
daß er für eine neue Entwicklung wiederholt verwendet wird.
Am oberen Teil des Gehäuses 6 ist ein Behälter 12 angeordnet, der zur Ergänzung des Entwicklers 7 Tonerpartikel
T enthält. Der Behälter 12 ist von einem Teil des Gehäuses 6 und einer federnden Platte 12 gebildet. Die
obere öffnung des Behälters 12 ist durch einen Deckel 14 verschlossen. An der unteren öffnung des Behälters
ist eine Förderrolle 15 angeordnet, die in Richtung eines Pfeils c synchron mit der Drehung der Hülse 4 mit einer
bestimmten Geschwindigkeit gedreht wird. Die Rolle 15 hat eine Längsausnehmung 15a zur Aufnahme einer bestimmten Menge Tonerpartikel T in dem Behälter 12. Während
030012/0872
des Betriebs liegt die Vorderkante der federnden Platte 13 an der Ausnehmung 15a an. Um zu verhindern, daß die
Tonerpartikel im Behälter 12 durch schlitzartige Zwischenräume zwischen der Innenwand des Gehäuses 6 und den
Seitenkanten der Platte 13 auf den Boden des Gehäuses 6 fallen, sind Rippen 6a mit einer Höhe von etwa 5 bis 20 mm
einstückig mit dem Gehäuse 6 vorgesehen. Auf diese Heise kann eine bestimmte Menge Tonerpartikel in der Ausnehmung
15a der Rolle 15 dem Entwickler 7 zugeführt werden, um die Tonerpartikelkonzentration des Entwicklers 7 auf
einen bestimmten Wert zu halten. Resttonerpartikel in
der Ausnehmung 15a können mittels der Vorderkante der federnden Platte 13 entfernt werden. Da die Tonerpartikel
feinpulvrig sind, könnten sie sich über der Rolle 15 ansammeln. Die federnde Platte 13 vibriert jedoch jedesmal,
wenn ihre Vorderkante an der Ausnehmung 15a der Rolle 15 angreift, so daß diese Ansammlung aufgelöst werden kann
und die Tonerpartikel sehr stabil und genau ergänzt werden können.
In der Mitte des Gehäuses 6 ist eine öffnung gebildet,
durch die ein neuer Entwickler in die Entwicklungsvorrichtung eingebracht werden kann. Diese Öffnung ist durch
einen Deckel 17 in Fig. 3 wahlweise geschlossen. Der Deckel 17 besteht aus Kunststoff wie Polypropylen, Polyäthylen, ABS etc. und umfaßt einen Basisteil, der an dem
Gehäuse 6 befestigt ist, einen Scharnierteil 17b, der eine geringere Dicke hat, und einen Deckelteil 17c, der
um den Scharnierteil 17b drehbar ist. An den Innen- und Außenflächen des Deckelteils 17c sind Verstärkungsrippen
17d und 17e gebildet; die inneren Rippen sind mit Vertiefungen 17f versehen, die einen Einrastmechanismus in
Verbindung mit Vorsprüngen im Gehäuse 6 bilden. Diese Vorsprünge sind einstückig miteinander ausgebildet. Der
Drehwinkel des Deckelteils 17c ist auf einen geeigneten Wert, vorzugsweise 60° durch Anschlag der äußeren Rippen
17e an dem äußeren Basisteil 17a begrenzt. Wenn ein neuer
030012/0872
Entwickler eingebracht wird, dienen die inneren Rippen 17d
dazu, zu verhindern, daß der Entwickler über die beiden Seiten des Deckelteils 17c fließt. Da der Deckelteil 17c
um den Scharnierteil 17b, der keinen Zwischenraum hat, durch den die Partikel austreten könnten, kann der neue
Entwickler durch den Scharnierteil nicht austreten. Daher kann sogar eine unerfahrene Person den neuen Entwickler
in das Gehäuse 6 einbringen, ohne ihn zu verschütten.
Anhand der Fig. 4 und 5 werden nun ein Mechanismus zum Halten der Magnetbürstenanordnung 3 und ein Mechanismus
zur Arretierung der Magnetanordnung 5 beschrieben.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt der Magnetbürstenanordnung 3. An beiden Enden der nicht magnetischen Hülse 4 sind Flansche
20a und 20b angeordnet, und eine Antriebswelle 21 ist an dem Flansch 20a befestigt. Die Welle 21 ist am Gehäuse 6
durch ein Lager 22 drehbar gelagert. Ein Antriebszahnrad
23 zum Antrieb der Hülse 4 durch einen Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) und ein Handgriff 2 4 sind an der Welle 21
befestigt. Der Handgriff 24 dient dazu, die Hülse 4 von Hand zu drehen, nachdem die Entwicklungsvorrichtung 2
aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine herausgezogen worden ist. Dabei wird das Zahnrad 23 vom Antriebsmechanismus
gelöst. Die Magnetanordnung 5 ist bezüglich der Hülse 4 durch Lager 25a und 25b in den Flanschen 20a und 2Ob und
Wellen 5a und 5b, die an den Seiten der Magnetanordnung 5 befestigt sind, drehbar gelagert. Die Welle 5a verläuft
durch eine Tragplatte 26 am Gehäuse 6, und ein Schaltrad 27 ist am freien Ende der Welle 5a befestigt. Wie Fig. 5
zeigt, hat das Schaltrad 27 eine Ausnehmung 27a, in die eine an der Außenseite des Gehäuses 6 drehbar befestigte
Klinke 28 eingreift. Die Klinke 28 ist zur Drehung in Uhrzeigerrichtung in Fig. 1 durch eine Feder 29 vorgespannt.
Wenn die Klinke 28 in die Ausnehmung 27a des Schaltrades 27 eingreift, kann sich die Magnetanordnung
0300 1 2/0872
nicht in der Richtung b, jedoch in der entgegengesetzten Richtung drehen.
Es wird nun der Vorgang des Austausches des alten und erschöpften Entwicklers durch einen neuen erläutert.
Vor dem Entfernen des alten Entwicklers wird eine Entleerungsplatte
30 vorbereitet, die in Fig. 6 gezeigt ist. Die Platte 30 ist rinnenförmig und hat öffnungen 31a und
31b, in die die Köpfe der Schrauben 9 zur Befestigung des Abstreifmessers 8 oder Vorsprünge an dem Abstreifmesser
eingreifen. Wie Fig. 7 zeigt, berührt die Abstreifkante der Platte 30, wenn diese an den Köpfen der Schrauben 9
befestigt ist, die Oberfläche der Hülse 4. Die Platte kann an der Entwicklungsvorrichtung 2 befestigt werden,
nachdem diese aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine parallel zur Achse der Magnetbürstenanordnung 3 herausgezogen
wurde. Danach wird, wie Fig. 7 zeigt, ein Behälter 32 unter der Platte 30 angeordnet und die Hülse 4 wird
entgegengesetzt zur Richtung b durch Betätigen des Handgriffs 24 gedreht. Im folgenden wird diese Richtung als
Richtung E bezeichnet. Da die magnetischen Trägerpartikel auf der Hülse 4 und die Magnetanordnung 5 einander anziehen,
wenn die Hülse 4 in der Richtung b gedreht wird, kann die Magnetanordnung 5 auch in der Richtung b gedreht
werden, während die Verbindung zwischen dem Schaltrad 27 und der Klinke 28 gelöst ist. Auf diese Weise dreht sich
die Magnetanordnung 5 zusammen mit der Hülse 4 in der Richtung b". Der Entwickler 7 kann daher nicht nur durch
die Reibungskraft zwischen dem Entwickler und der Hülse, sondern auch die Magnetkraft der Magnetanordnung 5 fest
gegen die Hülsenoberfläche gezogen werden. Der Entwickler 7 kann daher während der Drehung der Hülse 4 und der
Magnetanordnung 5 wirksam auf die Hülsenoberfläche aufgebracht werden. Der Entwickler auf der Hülsenoberfläche
wird zuerst in die Lage des Abstreifmessers 11 gebracht. Da, wie zuvor erläutert, das Abstreifmesser 11 frei
0300 12/0872
schwenken kann, wird der Entwickler, der von der Hülsenoberfläche fest angezogen wird, von dieser nicht abgestreift,
sondern kann das Abstreifmesser 11 wegdrücken. Der Entwickler auf der Hülsenoberfläche kann daher unter
dem Abstreifmesser 11 durchlaufen und dann die Vorderkante
der Platte 30 erreichen. Da die Platte 30 am Gehäuse 6 fest angebracht ist, kann der Entwickler wirksam
von der Hülsenoberfläche abgestreift und durch die Platte 30 in den Behälter 32 entfernt werden.
Da die Magnetanordnung 5 in der Richtung b zusammen mit der Hülse 4 gedreht wird, kann der Entwickler von der
Hülsenoberfläche mit einer sehr großen Kraft angezogen und somit zur Abstreifkante der Platte 30 transportiert
werden. Der EntleerungsVorgang kann daher sehr wirksam
durchgeführt werden, und es kann nahezu der gesamte Entwickler in sehr kurzer Zeit entfernt werden.
Nachdem der alte Entwickler entfernt worden ist, kann ein neuer in die Entwicklungsvorrichtung 2 bei geöffnetem
Deckel 17 eingebracht werden. Die Entwicklungsvorrichtung 2 wird dann in den Hauptkörper der Kopiermaschine geschoben,
nachdem die Entleerungsplatte 30 und der Behälter 32 entfernt wurden.
Bei der bekannten Entwicklungsvorrichtung wird der neue Entwickler in das Gehäuse durch eine öffnung eingebracht,
durch die Magnetbürstenanordnung 3 nach außen freiliegt. Dabei kann der Entwickler an der Hülsenoberfläche haften
bleiben und die öffnung verstopfen, so daß der Einfüllvorgang Geschick erfordert. Dagegen kann, da der neue
Entwickler gemäß der Erfindung durch eine andere öffnung in dem Gehäuse 6 eingebracht werden kann und der Deckel
17 mehrere Funktionen hat, wie zuvor erläutert wurde, der neue Entwickler ohne besonderes Geschick in einfacher
Weise in das Gehäuse eingebracht werden.
030012/0872
Da während der Entleerung die Magnetanordnung 5 zusammen
mit der HUlse 4 gedreht wird, ist nicht immer sichergestellt,
daß die Magnetanordnung 5 an der in Fig. 1 gezeigten bestimmten Stelle anhält. Wenn die Hülse 4 in
der Richtung b durch den Antriebsmechanismus und das Zahnrad 23 nach dem Einbringen der Entwicklungsvorrichtung
in den Hauptkörper gedreht wurde, wird auch die Magnetanordnung 5 in der Richtung b aufgrund der Magnetkraft
zwischen den magnetischen Trägerpartikeln und der Magnetanordnung 5 gedreht. Damit kann die Klinke 28 in
das Schaltrad 27 innerhalb einer Umdrehung der Magnetanordnung 5 eingreifen. Auf diese Weise kann die Magnetanordnung
5 automatisch in der bestimmten Drehlage arretiert werden.
Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführungsform
der Entleerungsvorrichtung. Bei dieser Ausführungsform
sind gleiche Teile wie bei der vorherigen Ausführungsform mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Der Mechanismus
zur drehbaren Lagerung der Magnetbürstenanordnung 3 einschließlich der Hülse 4 aus nicht magnetischem
Material und der Permanentmagnetanordnung 5 ist der gleiche wie bei der vorherigen Ausführungsform. Während
der Entwicklung wird die Hülse 4 durch das Zahnrad 23 und die mit der Hülse verbundene Welle 21 gedreht, während
die Magnetanordnung 5 durch einen später erläuterten Arretiermechanismus stationär gehalten wird. Während der
Entleerung für einen erschöpften Entwickler wird die Magnetanordnung 5 von Hand gedreht, und auch die Hülse 5
wird infolge der Magnetkraft zwischen der Magnetanordnung und den magnetischen Trägerpartikeln und der Reibungskraft
zwischen der Hülsenoberfläche und den Trägerpartikeln gedreht.
Wie Fig. 8 zeigt, erstreckt sich eine Welle 5a, die mit der einen Seite der Magnetanordnung verbunden ist, über
eine Halteplatte 26 nach außen, mit der eine Kappe 34 einstückig ausgebildet ist. Wenn die Entwicklungsvor-
03001 2/0872
richtung aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine in der Richtung d gezogen wird, kann eine Bedienungsperson
die Kappe 34 erfassen. Am freien Ende 5a ist ein Handgriff halter 35 befestigt, der einen hebeiförmigen Handgriff
36 trägt, an dessen freiem Ende ein Stift 37 befestigt ist. Wie Fig. 9 zeigt, ist der Handgriff 36 am
Handgriffhalter 35 durch eine Welle 38 drehbar befestigt,
und eine Schraubenfeder 39 ist zwischen dem Handgriff und dem Halter 35 angeordnet, um den Handgriff zur Drehung
in Gegenuhrzeigerrichtung in Fig. 8 vorzuspannen. Um die
Magnetanordnung 5 in einer bestimmten Lage zu arretieren, ist in der Kappe 34 eine Ausnehmen 34a ausgebildet, in
die der Handgriff 36 einsetzbar ist. Der Handgriff 36 hat eine solche Länge, daß er an den Seitenwänden der
die Ausnehmung 34a begrenzenden Kappe 34 angreifen kann. Die Welle 5a und damit die Magnetanordnung 5 drehen sich
damit relativ zum Gehäuse 6 nicht, wenn der Griff 36 in die Ausnehmung 34a eingesetzt ist.
Fig. 10 zeigt die aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine herausgezogene Entwicklungsvorrichtung 2. Wenn die Entwicklungsvorrichtung
aus dem Hauptkörper herausgezogen werden soll, wird zunächst ein Deckel 40 geöffnet. Danach
wird die Entwicklungsvorrichtung 2 in der Richtung d längs Führungen 41 und 42 gezogen, auf denen Kanten 43 und
am Boden des Gehäuses 6 gleiten können. Nachdem die Entwicklungsvorrichtung 2 um eine bestimmte Strecke, wie
Fig. 10 zeigt, herausgezogen wurde, wird die Entleerungsplatte 30 an dem Gehäuse 6 dadurch befestigt,daß die Köpfe
der Schrauben 9 zur Befestigung des Abstreifmessers an dem Gehäuse 6 in die öffnungen 31a und 31b eingreifen,
wie zuvor erläutert wurde. Der Behälter 32 zur Aufnahme des Entwicklers wurde an der Innenwand des Deckels 40
befestigt, bevor die Entwicklungsvorrichtung 2 aus dem Hauptkörper gezogen wurde. Hierzu ist der Deckel 40 so
ausgebildet, daß er horizontal gehalten werden kann. An
03001 2/0872
der Innenwand des Deckels ist außerdem eine Rippe 45 zur Anordnung des Behälters 32 ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform
dient der Behälter 32 auch als Tragelement für die herausgezogene Entwicklungsvorrichtung 2.
Anschließend wird der Handgriff 36 aus der Ausnehmung 34a der Kappe 34 gezogen und von Hand in der Richtung E mittels
des Stiftes 37 gedreht, der sich dann nach außen erstreckt. Die Drehrichtung b des Handgriffes 36 kann am
Handgriff 36 markiert sein. Auf diese Weise kann die Magnetanordnung 5 in der Richtung b gedreht werden, und
dann wird auch die Hülse 4 in der Richtung b aufgrund der Reibungskraft zwischen der Hülsenoberfläche und den
magnetischen Trägerpartikeln gedreht, die aufgrund der Magnetkraft der Magnetanordnung auf die Hülsenoberfläche
gezogen werden. Die Träger- und Tonerpartikel werden auf der Hülsenoberfläche ebenfalls in der Richtung b
transportiert und dann durch die Kante der Entleerungsplatte 30 von der Hülse abgestreift. Der so abgestreifte
Entwickler wird in dem Behälter 32 gesammelt. Nachdem die Entleerung beendet worden ist, kann der Handgriff 36
in einer beliebigen Winkellage angehalten werden. Der Handgriff wird dann um die Welle 38 gedreht und mittels
der Federkraft der Feder 39 gegen die Außenfläche der Kappe 34 gedrückt. Nachdem ein neuer Entwickler in das
Gehäuse 6 durch dessen öffnung eingebracht worden ist, während der Deckel 17 geöffnet ist, wird die Entwicklungsvorrichtung
2 in den Hauptkörper der Kopiermaschine längs der Führungen 41 und 42 geschoben. Wenn die Entwicklungsvorrichtung
in einer bestimmten Lage ist, steht das Zahnrad 23 in Fig. 8 mit dem Antriebsmechanismus in Eingriff.
Wenn die Entwicklung begonnen wird, wird die Welle 21 und " damit die Hülse 4 in der Richtung b gedreht, und die
Magnetanordnung 5 wird ebenfalls in der gleichen Richtung b gedreht. Der Handgriff 36 wird damit automatisch in der
öffnung 34a innerhalb der ersten Drehung der Magentanordnung
5 aufgenommen. Auf diese Weise kann die Magnetanordnung
030012/0872
in einer bestimmten Lage gegenüber dem Gehäuse 6 arretiert
werden.
Bei den vorherigen Ausführungsformen wird der Entwicklersammelbehälter
30 als Tragelement für die aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine herausgezogene Entwicklungsvorrichtung
2 verwendet. Dies ist jedoch nicht notwendig. Z.B. kann die herausgezogene Entwicklungsvorrichtung 2
ausschließlich durch die Führungen 41 und 42 oder durch ein Tragelement an der Innenwand des Deckels 40 getragen
werden. In diesem Falle ist es nicht notwendig, einen starren Behälter 32 zu verwenden.
Die Fig. 11, 12 und 13 zeigen drei Ausführungsformen
eines Beutels zur Aufnahme des entleerten Entwicklers. Bei der Ausführungsform in Fig. 11 ist die Entleerungsplatte
30 mit den beiden öffnungen 31a und 31b an dem Gehäuse 6 der Entwicklungsvorrichtung 2 zusammen mit
einem Beutel 46 befestigt, der aus einer weichen Kunststoff-Folie wie einer Vinylfolie bestehen kann. Der
Beutel 46 hat zwei öffnungen entsprechend den öffnungen
31aund 31b. Wenn die Platte 30 und der Beutel 46 an dem
Gehäuse 6 befestigt werden, wird die Platte 30 in dem Beutel 46 dadurch eingesetzt, daß die öffnungen im Beutel
46 mit den öffnungen 31a und 31b der Platte 30 in Übereinstimmung gebracht werden. Nachdem der Entwickler
im Beutel 46 gesammelt worden ist, wird der Beutel 46 vom Gehäuse 6 zusammen mit der Platte 30 entfernt, und
danach wird die Platte aus dem Beutel 46 entfernt. Die öffnung des Beutels wird dann längs eines rillenförmigen
Befestigungselements 47 dadurch geschlossen, daß die obere und untere Folie des Beutels 46 gegeneinander gedrückt
werden.
Fig. 12 zeigt eine Abwandlung des Abstreifelements und
des Beutels. Bei dieser Ausführungsform besteht die Entleerungsplatte
48 aus einem Verbindungsteil 48a zur Bildung eines etwa schlauchförmigen Körpers. Die Platte 48
030012/0872
hat zwei Offnungen 49a und 49b, in die die Schrauben 9
der Entwicklungsvorrichtung 2 eingreifen können, sowie zwei Vorsprünge 50a und 50b an dem Verbindungsteil 48a
zum Eingriff in entsprechende öffnungen des strichpunktiert gezeigten Beutels 51. Der Beutel 51 kann somit an dem
Abstreifelement befestigt werden. Der Beutel 51 hat nahe seiner öffnung ein rillenförmiges Befestigungselement
52.
Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der das Abstreifelement 53 und der Beutel 54 einstückig ausgebildet
sind. Das Abstreifelernent 53 ist mit zwei öffnungen
55a und 55b zur Befestigung an dem Gehäuse 6 der Entwicklungsvorrichtung versehen. Der Beutel 54 hat ein rillenförmiges
Befestigungselement 56. Bei dieser Ausftihrungsform kann die Gesamtanordnung 53, 54 entfernt werden,
nachdem der Entwickler in den Beutel 54 eingebracht ist. Der Vorgang ist daher einfacher als bei den vorherigen
Ausführungsformen.
Bei den zuvor erläuterten Ausführungsformen ist die Hülse
4 oder die Magnetanordnung 5 aufgrund der Magnetkraft zwischen den magnetischen Trägerpartikeln und dem Magneten
drehbar ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, eine Einwegkupplung zwischen der Hülse und der Magnetanordnung
vorzusehen. Die Hülse und die Magnetanordnung können während der Entleerung des Entwicklers gleichzeitig
gedreht werden.
Bei den obigen Ausführungsformen ist ein Zweikomponenten-Entwickler,
bestehend aus den magnetischen Trägerpartikeln und den Tonerpartikeln verwendet, es kann jedoch
auch ein Einkomponenten-Entwiekler verwendet werden.
Da die nicht magnetische Hülse und die Magnetanordnung während der Entleerung des Entwicklers gleichzeitig gedreht
werden, kann der Entwickler auf der Hülse wirksam
030012/0872
in die Abstreifstellung transportiert und somit nahezu der gesamte Entwickler in relativ kurzer Zeit entleert
werden. Aufgrund der Arretierungseinrichtung zur Anordnung der Magnetanordnung in einer bestimmten Lage,
kann die Magnetanordnung nach der Entleerung automatisch in die richtige Lage gebracht werden.
030012/0872
Claims (14)
1A-52718
Entwicklerentleerungsvorrichtung
Elektrofotografische Kopiermaschine
Ansprüche
Vorrichtung zur Entwicklung eines verbrauchten Entwicklers in einer Magnetbürstenentwicklungsvorrichtung
eines elektrofotografischen Kopiergerätes, wobei
die Entwicklungsvorrichtung aus einem Gehäuse mit einer Öffnung gegenüber einem Ladungsträger für ein
zu entwickelndes elektrostatisches Ladungsbild, einer Hülse aus nicht magnetischem Material, die im Gehäuse
so angeordnet ist, daß sie zur Außenseite des Gehäuses durch die Öffnung frei liegt, und einer Magnetanordnuna
innerhalb der Hülse besteht, wobei die Hülse oder die Magnetanordnung in einer bestimmten Richtung drehbar
ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, um die Hülse (4) und die Magnetanordnung zusammen
von Hand zu drehen und den an der Hülsenoberfläche haftenden Entwickler derart in die Lage der Öffnung (W)
zu drehen, daß die Entwicklungsvorrichgung aus dem Hauptkörper der Kopiermaschine herausgezogen werden
kann, und eine Abstreifeinrichtung, die am Gehäuse (6) an der Öffnung (W) lösbar befestigt ist und eine Abstreifkante
hat, die die Hülsenoberfläche durch die Öffnung berührt, um den transportierten Entwickler
von der Hülse abzustreifen und durch die Öffnung zu entfernen.
03001 2/0872
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Dreheinrichtung eine erste
und zweite Welle (5a, 5b) koaxial zur Hülse (4) aufweist, die mit den jeweiligen Seiten der Magnetanordnung
(5) verbunden sind, eine dritte Welle (21) koaxial zur Hülse, die mit der Seite der Hülse verbunden ist, die
der Seite der Magnetanordnung (5) zugewandt ist, mit der die erste Welle (5b) verbunden ist, wobei die
zweite und dritte Welle am Gehäuse (6) der Entwicklungsvorrichtung drehbar gelagert sind, ein erstes
Lager (25a), das zwischen der ersten Welle (5b) und der Hülse (4) angeordnet ist, ein zweites Lager (25b),
das zwischen der zweiten Welle (5a) und der Hülse (4) angeordnet ist, sowie einen Handgriff (24), der mit der
zweiten oder dritten Welle verbunden ist, um die Magnetanordnung und die Hülse von Hand zu drehen,
während die Hülse oder die Magnetanordnung aufgrund der Magnetkraft zwischen der Magnetanordnung und den
magnetischen Partikeln des Entwicklers ebenso wie aufgrund der Reibungskraft zwischen dem Entwickler und
der Hülsenoberfläche drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Dreheinrichtung einen
Mechanismus (27, 28, 29) zwischen der zweiten Welle (5a) und dem Gehäuse (6) der Entwicklungsvorrichtung
zur automatischen Arretierung der Magnetanordnung in einer bestimmten Drehlage aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungsmechanismus
ein an der zweiten Welle (5a) befestigtes Schaltrad mit einer Ausnehmung (27a) an einer bestimmten Stelle
bezüglich der Magnetanordnung (5) und eine an dem Gehäuse (6) der Entwicklungsvorrichtung drehbar befestigte
und gegenüber dem Schaltrad derart vorgespannte Klinke (28) aufweist, daß die Klinke in die Ausnehmung des
Schaltrades eingreift, und daß das Schaltrad und die Klinke so ausgebildet sind, daß das Schaltrad in der
030012/Ö872
einen Richtung frei drehbar, jedoch in der entgegengesetzten Richtung nach dem Einrasten der Klinke in die
Ausnehmung des Schaltrades nicht mehr drehbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungsmechanismus
eine am Gehäuse (6) der Entwicklungsvorrichtung befestigte Kappe koaxial zu der zweiten Welle (5a) mit
einer radialen Ausnehmung (34a), einen an der zweiten Welle (5a) in einer die zweite Welle (5a) enthaltenden
Ebene drehbar gelagerten hebelartigen Handgriff (36), der eine erste Lage hat, in der er in die Ausnehmung
der Kappe eingestezt ist, und eine zweite Lage, in der er aus der Ausnehmung herausgezogen ist, und eine
zwischen dem Handgriff und der zweiten Welle zur Vorspannung des Handgriffs zur Drehung in die erste Lage
angeordnete Feder (39) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß während der Entleerung die
Hülse (4) und die Magnetanordnung (5) in einer Richtung drehbar sind, in der eine auf der Hülsenoberfläche gebildete
Magnetbürste in einer Richtung entgegengesetzt zu der Magnetbürste während einer normalen Entwicklung
drehbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifeinrichtung (8) eine
rinnenförmige Platte (30) mit einer Abstreifkante und öffnungen (31a, 31b) zur Verbindung mit Vorsprüngen
an dem Gehäuse der Entwicklungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung der Platte am Gehäuse aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet
durch eine unter der Abstreifeinrichtung (8) zur Aufnahme des entfernten Entwicklers durch die
öffnung (W) angeordnete Aufnahmeeinrichtung (32).
030012/0872
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufnahmeeinrichtung (32)
aus einem unter der Abstreifeinrichtung (8) angeordneten Behälter besteht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper der Kopiermaschine
einen drehbar gelagerten Deckel (40) aufweist, daß die Entwicklungsvorrichtung aus dem Hauptkörper
durch eine Öffnung im Hauptkörper nach öffnen des Deckels herausziehbar ist und daß eine Rippe (45)
zur Anordnung des Behälters (32) an der Innenseite des Deckels vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Behälter eine solche Höhe
hat, daß die aus dem Hauptkörper herausgezogene Entwicklungseinrichtung auf dem oberen Rand des Behälters
aufliegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufnahmeeinrichtung aus
einem Beutel (46) aus einem weichen Folienmaterial besteht, der Öffnungen entsprechend den Öffnungen in
der rinnenförmigen Platte (30) und ein rillenförmiges Befestigungselement (47) nahe der Öffnung des Beutels
aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η zei
chnet, daß die rinnenförmige Platte (48) ein Verbindungsteil (48a) und Vorsprünge (50a, 50b)
an der Außenseite des Verbindungsteils, und daß der Beutel den Vorsprüngen entsprechende Öffnungen aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtuna aus
einem Beutel (56) aus weichem Folienmaterial besteht und einstückig mit der rinnenförmigen Platte (53)
03001 2/0872
ausgebildet ist, und daß der Beutel ein rillenförmiqes Befestigungselement (56) nahe der öffnung des Beutels
hat.
03001 2/0872
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP11114578A JPS5538519A (en) | 1978-09-09 | 1978-09-09 | Method and device for discharging of developer |
| JP1091479A JPS55103564A (en) | 1979-02-01 | 1979-02-01 | Discharging device of developer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2936262A1 true DE2936262A1 (de) | 1980-03-20 |
Family
ID=26346279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792936262 Withdrawn DE2936262A1 (de) | 1978-09-09 | 1979-09-07 | Entwicklerentleerungsvorrichtung elektrofotografische kopiermaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4271784A (de) |
| DE (1) | DE2936262A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3225835A1 (de) * | 1981-07-10 | 1983-02-03 | Konishiroku Photo Industry Co., Ltd., Tokyo | Entwicklungsvorrichtung, insbesondere fuer ein elektrophotographisches vervielfaeltigungsgeraet |
| DE3231446A1 (de) * | 1981-08-25 | 1983-03-17 | Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa | Vorrichtung zur bildung einer magnetischen buerste |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57185449A (en) * | 1981-05-12 | 1982-11-15 | Canon Inc | Picture forming device |
| US4523615A (en) * | 1983-03-17 | 1985-06-18 | International Business Machines Corporation | Method and apparatus for in situ purging a xerographic developer |
| DE3532234A1 (de) * | 1984-09-11 | 1986-03-20 | Sharp K.K., Osaka | Elektrophotographisches kopiergeraet |
| DE3505565C1 (de) * | 1985-02-18 | 1986-07-31 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Nichtmechanisches Druck- oder Kopiergeraet fuer mehrere Farben |
| US5083166A (en) * | 1987-11-03 | 1992-01-21 | Eastman Kodak Company | Disposable development station using two component developer and method of making same |
| US4899690A (en) * | 1988-08-15 | 1990-02-13 | Eastman Kodak Company | Container for electrostatographic toner or developer |
| US5239345A (en) * | 1990-03-06 | 1993-08-24 | Oki Electric Industry Co., Ltd. | Image forming apparatus having function of dust removal |
| US6341420B1 (en) | 2000-08-02 | 2002-01-29 | Static Control Components, Inc. | Method of manufacturing a developer roller |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3883242A (en) * | 1970-12-29 | 1975-05-13 | Canon Kk | Electronic photographic copying machine |
| DE2436301A1 (de) * | 1974-07-27 | 1976-02-12 | Agfa Gevaert Ag | Elektrostatisches kopiergeraet |
| JPS5188229A (en) * | 1975-01-31 | 1976-08-02 | Fukushakino kankodoramugaidosochi |
-
1979
- 1979-08-29 US US06/071,022 patent/US4271784A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-09-07 DE DE19792936262 patent/DE2936262A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3225835A1 (de) * | 1981-07-10 | 1983-02-03 | Konishiroku Photo Industry Co., Ltd., Tokyo | Entwicklungsvorrichtung, insbesondere fuer ein elektrophotographisches vervielfaeltigungsgeraet |
| DE3231446A1 (de) * | 1981-08-25 | 1983-03-17 | Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa | Vorrichtung zur bildung einer magnetischen buerste |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4271784A (en) | 1981-06-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69424457T2 (de) | Tonerbehälter und Nachfüllvorrichtung | |
| DE69732079T2 (de) | Tonerkartusche, Bilderzeugungsgerät mit Tonerkartusche und Verfahren zur Wiederverwendung der Tonerkartusche | |
| DE69423722T2 (de) | Entwicklerkartusche und ein Verfahren, um diese wieder zu füllen | |
| DE69502039T2 (de) | Entwicklungseinheit zur Nutzung in einem Bilderzeugungsgerät | |
| DE68910306T2 (de) | Reinigungsvorrichtung mit magnetischem toner-entferner. | |
| DE69314889T2 (de) | In einem elektrophotographischen Gerät verwendeten Entwicklungs- und Reinigungsvorrichtung | |
| DE4307145C2 (de) | Entwicklerstation mit einem Tonersilo und einem Tonerbehälter | |
| DE3031593C2 (de) | Entwicklungsvorrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät | |
| DE4223149C2 (de) | Reinigungsvorrichtung für eine xerographische Bilderzeugungseinrichtung | |
| DE2810520A1 (de) | Entwicklervorrichtung fuer ein elektrokopiergeraet | |
| DE1202138B (de) | Vorrichtung zum Auftragen von ferromagnetischem, einen Farbtoner enthaltendem Entwicklungspulver auf einen Schichttraeger zum Entwickeln eines elektrostatischen Ladungsbildes | |
| DE3501831A1 (de) | Einrichtung zum ersetzen und zufuehren von entwickler in einer elektrophotographischen aufzeichnungseinrichtung | |
| DE3428587A1 (de) | Entwicklungsvorrichtung | |
| DE2705646A1 (de) | Kassette zum zufuehren des entwicklerpulvers bei elektrofotografischen kopiermaschinen | |
| DE3413360A1 (de) | Entwicklerzufuehreinrichtung fuer einen elektrophotographischen kopierer | |
| DE69413147T2 (de) | Bilderzeugungsgerät | |
| DE2936262A1 (de) | Entwicklerentleerungsvorrichtung elektrofotografische kopiermaschine | |
| DE3225883A1 (de) | Trockenentwicklungseinrichtung | |
| DE3226978C2 (de) | Elektrofotografisches Kopiergerät | |
| DE3700593A1 (de) | Rotations-entwicklungsvorrichtung | |
| DE69709837T2 (de) | Tonernachfüllvorrichtung, Verschluss für Tonerbehälter und Tonerbehälter | |
| DE4427853A1 (de) | Vorrichtung zur Bilderzeugung | |
| DE4012535A1 (de) | Tonerzufuhrvorrichtung fuer ein elektrophotographisches geraet | |
| DE3877398T2 (de) | Vorrichtung zum entwickeln eines latenten elektrostatischen bildes und tonerpatrone fuer solche vorrichtung. | |
| DE3936235C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |