DE4012535A1 - Tonerzufuhrvorrichtung fuer ein elektrophotographisches geraet - Google Patents
Tonerzufuhrvorrichtung fuer ein elektrophotographisches geraetInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tonerzufuhrvorrichtung für ein
elektrophotographisches Gerät nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1, und betrifft insbesondere eine Tonerzufuhrvor
richtung für ein elektrophotographisches Gerät, in welchem
mit Hilfe von Toner ein latentes Bild entwickelt wird, das
elektrostatisch auf einem Bildträger erzeugt worden ist.
Ein elektrophotographischer Kopierer, ein Faksimilegerät,
ein Drucker oder ein ähnliches Gerät, bei welchen von einem
elektrophotographischen Prozeß Gebrauch gemacht wird, wer
den in großem Umfang verwendet. Bei dieser Art Geräte wird
ein latentes Bild auf einem Bildträger erzeugt, welches dann
mittels eines Entwicklers entwickelt wird, welcher im allge
meinen Toner ist. Der Toner wird in einem Entwicklungsab
schnitt nacheinander verbraucht und wird daher von einem To
nerbehälter aus in angemessener Weise zugeführt. Toner muß
jedoch auch dem Tonerbehälter zugeführt werden, da der To
ner in dem Behälter im Laufe der Zeit infolge des Verbrauchs
in dem Entwicklungsabschnitt fortlaufend abnimmt.
Für die Zufuhr von Toner von dem Tonerbehälter zu dem Ent
wicklungsabschnitt und für die Lieferung von Toner in den
Behälter selbst sind bereits verschiedene Lösungen vorge
schlagen worden. In einem Fall wird ein Tonerbehälter mit
einer Größe verwendet, welche groß genug ist, um eine große
Tonermenge unterzubringen.
Eine Schwierigkeit bei dieser
Lösung besteht darin, daß eine große Tonermenge, welche in
dem Tonerbehälter aufbewahrt ist, infolge von Temperatur-
und Feuchtigkeitsänderungen bzw. -schwankungen fest werden kann.
Sollte sich fest gewordener Toner in dem Behälter sammeln,
würde die Tonerzufuhrmenge zu dem Entwicklungsabschnitt un
gleichmäßig werden, während die Ladungseigenschaft des To
ners verschlechtert werden würde. Wenn dagegen der Tonerbe
hälter in der Größe verkleinert wird, um die darin unterbring
bare Tonermenge zu verringern und wenn er in Verbindung mit
einer Tonerpatrone oder einem Tonerbehälter betrieben wird,
welches eine herkömmliche Ausführung ist, muß die Tonerpa
trone oder der Tonerbehälter häufig ersetzt werden, wodurch
dann die Belastung für das Bedienungspersonal größer wird.
Ferner kann die Tonerpatrone nicht über einen bestimmten
Grenzwert hinaus vergrößert werden, wenn sie in ein elektro
photographisches Gerät der Art kommt, welche eine optische
Einheit über dem Tonerbehälter oder -reservoir aufweist.
Gemäß der Erfindung soll daher eine Tonerzufuhrvorrichtung
für ein elektrophotographisches Gerät geschaffen werden, bei
welchem eine ungleichmäßige Tonerzufuhr und eine Verschlech
terung der Ladungseigenschaft von Toner, was beides auf das
Festwerden von Toner zurückzuführen ist, ausgeschlossen sind.
Ferner soll gemäß der Erfindung eine Tonerzufuhrvorrichtung
für ein elektrophotographisches Gerät geschaffen werden, bei
welchem die Auswechselhäufigkeit einer Tonerpatrone reduziert
und dadurch das Bedienungspersonal von einer übermäßigen Be
lastung befreit ist.
Gemäß der Erfindung ist dies bei einer Tonerzufuhrvorrich
tung für ein elektrophotographisches Gerät nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale in dessen kenn
zeichnenden Teil erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
eine Tonerzufuhrvorrichtung, um Toner einem Entwicklungsab
schnitt eines elektrophotographischen Geräts zuzuführen, ge
mäß der Erfindung einen Tonerbehälter zum Aufbewahren von
Toner, welcher dem Entwicklungsabschnitt zuzuführen ist, ei
nen Resttonerfühler zum Fühlen einer in dem Tonerbehälter
verbliebenen Tonermenge und einen Beschicker auf, der an den
Tonerbehälter angrenzt, um Toner dem Tonerbehälter zuzufüh
ren.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Aus
führungsform unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeich
nungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 4 Abschnitte, in welchen jeweils verschiedene her
kömmliche Tonerzufuhrvorrichtungen für ein
elektrophotographisches Gerät dargestellt sind;
Fig. 5 einen Abschnitt einer Tonerzufuhrvorrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 6 im Schnitt eine Vorderansicht einer Tonerpa
trone, welche in der dargestellten Ausführungs
form vorgesehen ist;
Fig. 7 eine Seitenansicht der Tonerpatrone, und
Fig. 8 ein Flußdiagramm, in welchem eine Schrittfolge
dargestellt ist, um insbesondere in der darge
stellten Ausführungsform Toner einem Tonerbe
hälter zuzuführen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung werden kurz einige
der herkömmlichen Tonerzufuhrvorrichtungen beschrieben. In
Fig. 1 weist eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete,
herkömmliche Tonerzufuhrvorrichtung einen Tonerbehälter 12
auf, in welchem eine verhältnismäßig große Tonermenge, wie
beispielsweise 1 kg bis 2 kg Toner, untergebracht werden kön
nen. Der Toner wird durch eine Zufuhrrolle 14 von dem To
nerbehälter 12 aus einem Entwicklungsabschnitt 16 zugeführt,
in welchem eine Entwicklungsrolle 16 a und ein photoleitfähi
ges Element 16 b einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Wenn die in dem Tonerbehälter 12 verbliebene Tonermenge ab
nimmt, wird eine Abdeckung 18 geöffnet, um Toner in den
Tonerbehälter 12 einzubringen.
In Fig. 2 ist eine weitere herkömmliche Tonerzufuhrvorrich
tung 20 dargestellt. Diese herkömmliche Vorrichtung 20 weist
einen Tonerbehälter 24 auf und ist mit einer Tonerpatrone 22
betreibbar, welche abnehmbar an dem Behälter 24 gehaltert
ist. Die Tonerpatrone 22 ist mit einer Verschlußklappe 26
versehen, welche betätigbar ist, um Toner in den Tonerbe
hälter 24 einzubringen. Wenn die Resttonermenge in dem Toner
behälter entsprechend weit abgenommen hat, wird die Tonerpa
trone 22 durch eine neue Tonerpatrone 20 ersetzt, so daß wei
terhin Toner dem Behälter 24 zugeführt werden kann.
In Fig. 3 ist noch eine weitere, in ihrer Gesamtheit mit 30
bezeichnete Tonerzufuhrvorrichtung dargestellt. Die Toner
zufuhrvorrichtung 30 weist ein Tonerreservoir 34 auf, in
welchem ein Tonerbehälter 32 herausnehmbar aufgenommen ist.
Wenn der Toner in dem Tonerreservoir 34 knapp wird, wird
der Tonerbehälter 32 in derselben Weise wie die Tonerpatrone
22 durch einen neuen ersetzt.
In Fig. 4 ist eine Tonerzufuhrvorrichtung dargestellt, wel
che in dem veröffentlichten japanischen Gebrauchsmuster
(Kokai) Nr. 55-26 528 beschrieben ist. Die dort beschriebene
und in ihrer Gesamtheit mit 40 bezeichnete Tonerzufuhrvor
richtung weist einen Tonerbehälter 44 auf und in ihr ist
eine Tonerpatrone 42 verwendet, welche herausnehmbar an dem
Behälter 44 gehaltert ist. In der Tonerpatrone 42 ist ein
drehbarer Abteil oder Trennteil 46 vorgesehen, wodurch im
Innern eine Anzahl Kammern festgelegt sind. Toner, welcher
die einzelnen Kammern füllt ist durch den Trennteil 46 her
metisch abgeschlossen. Wenn die in dem Tonerbehälter 44 ver
bliebene Tonermenge abnimmt, wird der Trennteil 48 entspre
chend gedreht, wodurch dann Toner in den Tonerbehälter 42
eingebracht wird.
Eine Schwierigkeit bei der Tonerzufuhrvorrichtung 10 besteht
darin, daß, da der Tonerbehälter mit einer großen Tonermenge
geladen ist, der Toner sich infolge von Temperatur- und
Feuchtigkeitsschwankungen verfestigen kann. Daher ist es
wahrscheinlich, daß der verfestigte Toner sich nacheinander
an den Wandungen des Tonerbehälters 12, insbesondere in ei
nem in Fig. 1 dargestellten Bereich K sammelt. Hierdurch ist
dann verhindert, daß der Toner in einer konstanten Menge dem
Entwicklungsabschnitt 16 zugeführt wird, während gleichzei
tig die Ladungseigenschaft des Toners schlechter wird.
Bei den in Fig. 2 und 3 dargestellten Lösungen ist mit Er
folg verhindert, daß sich der Toner verfestigt, da die un
tergebrachte Tonermenge gewöhnlich nicht größer als 600 g bis
1 kg ist. Diese Lösungen weisen jedoch den anderen Nachteil
auf, daß die Tonerpatrone 22 oder der Tonerbehälter 32 ziem
lich oft ausgewechselt werden muß, wodurch dann wiederum die
Belastung für das Bedienungspersonal größer wird. Da das Be
dienungspersonal die Tonerpatrone 22 oder den Tonerbehälter
32 auswechseln muß, können insbesondere die Hände des Be
dienungspersonals mit Toner verschmutzt werden, oder infolge
des manuellen Betriebs wird ein genaues Zuführen behindert.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Tonerzufuhrvorrichtung 40
ist durch den Trennteil 46 mit Erfolg verhindert, daß der
Toner fest wird. Diese Ausführungsart führt jedoch dann zu
Schwierigkeiten, wenn sie in einem elektrophotographischen
Gerät der Art untergebracht werden soll, bei welchem eine
optische Einheit über dem Tonerbehälter 44 vorgesehen ist.
Da die Tonerpatrone 42 über dem Tonerbehälter 44 angeordnet
ist, ist die Größe der Tonerpatrone 42 für die vorerwähnte
Art von Geräten begrenzt, und daher kann die Patrone 42 nicht
mit einer großen Tonermenge geladen werden.
In Fig. 5 bis 8 ist eine Tonerzufuhrvorrichtung gemäß der
Erfindung dargestellt, welche beispielsweise bei einem Ko
piergerät verwendet wird. Die in ihrer Gesamtheit mit 50
bezeichnete Tonerzufuhrvorrichtung hat einen Tonerbehälter
52, um Toner einem Entwicklungsabschnitt 54 zuzuführen. Ein
Tonerfühler 56 erzeugt ein Toner-Endsignal, wenn die in dem
Tonerbehälter 52 verbliebene Tonermenge kleiner wird als
eine vorherbestimmte Menge. In diesem Sinne spielt daher der
Toner-Endfühler 62 die Rolle einer Resttoner-Fühleinrichtung.
Ein Tonerbeschicker 58 grenzt an den Tonerbehälter 52 an und
liefert Toner in den Tonerbehälter 52. Der Tonerbeschicker 58
weist ein Gehäuse 60, ein drehbares Teil 62, eine Anzahl Pa
tronenträger 64, eine Anzahl Tonerpatronen 66, einen ersten
Antriebsmotor 68, einen zweiten Antriebsmotor 70 und eine
Steuereinheit 72 auf. Das Beschickergehäuse 60 ist an einer
Seitenplatte 74 des Kopierergehäuses angebracht, und in ihm
sind das drehbare Teil 62, die Patronenträger 64 und die
Tonerpatronen 66 untergebracht. Das drehbare Teil 62 ist in
dem Beschickergehäuse 60 gelagert und weist eine Anzahl in
radialer Richtung verlaufender Verlängerungen 62 a auf, wel
che in im wesentlichen gleichen Abständen in der Umfangsrich
tung angeordnet sind. An den Verlängerungen 62 a ist jeweils
einer der Patronenträger 64 an seinem äußersten Ende dreh
bar gehaltert.
Jede Tonerpatrone 66 ist mit Toner gefüllt und herausnehmbar
an einem der Patronenträger 64 gehaltert. Der Tonerbeschicker
58 ist daher mit einer großen Tonermenge, beispielsweise in
allen Tonerpatronen 66 mit insgesamt 2 kg Toner, geladen. Wenn
dann in einer der Tonerpatronen 66 der Toner ausgeht, nimmt
das Bedienungspersonal diese Patrone von dem Patronenträger
64 ab und bringt statt dessen eine neue Tonerpatrone an.
Der erste Motor 68 treibt den drehbaren Teil 62 in einer
durch einen Pfeil A in Fig. 5 angegebenen Richtung an, wäh
rend der zweite Motor 60 wahlweise die einzelnen Patronen
träger 64 in entgegengesetzten Richtungen dreht, wie durch
Pfeile B 1 und B 2 in Fig. 5 angezeigt ist. Die Steuereinheit
72 ist als ein Mikrocomputer ausgeführt und jeweils mit dem
Tonerfühler 66 und den Motoren 68 und 70 verbunden. Die
Steuereinheit 72 hat einen eingebauten Festwertspeicher
(ROM), in welchem ein Programm gespeichert ist. Dieses Pro
gramm wird nachstehend anhand von Fig. 8 beschrieben. Bei
der Durchführung des Programms steuert die Steuereinheit 72
entsprechend dem Ausgangssignal des Tonerfühlers 56 u.ä.
die Motore 68 und 70 an. Die Steuereinheit 72 dient folg
lich als Steuereinheit, um entsprechend dem Ausgangssignal
von der Resttoner-Fühleinrichtung die Motore 68 und 70 zu
steuern.
Das drehbare Teil 62 soll nunmehr in die in Fig. 5 wieder
gegebene Stellung gebracht und dann in dieser Stellung ge
stoppt werden; dadurch ist dann der obere linke Patronenträ
ger 64, wie in Fig. 5 dargestellt, in eine durch eine ausge
zogene Linie in Fig. 5 wiedergegebene Position gebracht. Die
obere linke Tonerpatrone 66 ist dann unmittelbar über dem
Tonerbehälter 52 positioniert, um Toner in letzteren einzu
bringen. Insbesondere ist, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt,
jede Tonerpatrone 66 durch einen Verschluß 66 a hermetisch
versiegelt und abgeschlossen. Wenn die Tonerpatrone 66 un
mittelbar über dem Tonerbehälter 52 in die entsprechende
Stellung gebracht ist, wird mittels einer Rolle 66 b der Ver
schluß 66 a aufgerollt, mit dem Ergebnis, daß der Toner in den
Tonerbehälter fällt. Die Steuereinrichtung 72 ist mit der
Rolle 66 b verbunden, um deren Betrieb zu steuern.
In Fig. 5 öffnet und schließt eine Klappe oder Tür 75, wenn
der linke obere Patronenträger 64 so, wie in Fig. 5 darge
stellt, gedreht wird. Eine Trommel 77 spielt die Rolle eines
Bildträgers, welcher ein elektrostatisches, latentes Bild
trägt, während eine Entwicklungshülse 76 als ein Entwickler
träger zum Entwickeln des latenten Bildes dient. Durch ein
Schaufelrad 78 wird ein Entwickler, welcher entweder Toner
oder ein Toner-Trägergemisch ist, zu der Entwicklungshülse
76 befördert. Eine Rakelschneide 80 reguliert die Dicke ei
ner Entwicklerschicht auf der Entwicklungshülse 76. Während
die Rakelschneide 80 einen überschüssigen Teil des Entwick
lers von der Hüle 76 entfernt, wird der entfernte Entwick
ler mittels eines Separators oder Trenners 82, welcher Rippen
aufweist, in einer zu der Blattoberfläche der Fig. 5 senk
rechten Richtung umgerührt. Eine Schnecke 84 zieht einen
Teil des an dem Trenner 82 vorhandenen Entwicklers hinein
und rührt ihn in derselben Richtung wie der Trenner 82 um,
wobei mit Hilfe der Rippen des Trenners 72 ein Gleichgewicht
aufrechterhalten wird. Eine Zuführrolle 86 führt eine zu
sätzliche Tonermenge von dem Tonerbehälter 52 aus zu. Mit
tels einer Rührvorrichtung 88 wird der Toner in Richtung der
Zuführrolle 86 befördert. Über der Entwicklungsrolle 76 ist
eine Einlaßabdichtung vorgesehen, welche verhindert, daß
Toner von der Entwicklungsrolle 76 nach außen verstreut
wird.
In Fig. 8 beginnt das Steuerprogramm mit einem Schritt P 1,
bei welchem der Tonerfühler 76 die in dem Tonerbehälter 52
verbliebene Tonermenge fühlt. Beim Schritt P 2 wird dann be
stimmt, ob der Tonerfühler 56 ein Toner-Endsignal abgegeben
hat oder nicht. Wenn die Antwort beim Schritt P 2 nein ist,
kehrt das Programm auf den Schritt P 1 zurück. Wenn die Ant
wort beim Schritt P 2 ja ist, wird bei einem Schritt P 3 ein
Ansteuersignal an den zweiten Antriebsmotor 70 angelegt. Dem
entsprechend dreht dann der Motor 70 den oberen linken Pa
tronenträger 64 (Fig. 5) aus der ausgezogen wiedergegebenen
Stellung in der Richtung B 2 in die strichpunktiert wieder
gegebene Stellung. Sobald der Patronenträger 64 und folg
lich die an ihm angebrachte leere Tonerpatrone 66 vollstän
dig in dem Beschickergehäuse 60 aufgenommen ist, führt das
Programm einen Schritt P 4 aus.
Beim Schritt P 4 wird bestimmt, ob das drehbare Teil 62 eine
volle Umdrehung ausgeführt hat oder nicht, nachdem das Be
dienungspersonal alle Tonerpatronen 66 durch neue ersetzt
hat. Wenn die Antwort beim Schritt P 4 ja ist, wird eine
Lampe oder eine ähnliche Anzeigeeinrichtung erregt, um das
Bedienungspersonal auf die Tatsache aufmerksam zu machen,
daß alle Patronen 66 leer sind (Schritt P 5). Wenn das Pro
gramm feststellt, daß das Bedienungspersonal alle Patronen
66 in dem Tonerbeschicker 58 durch neue ersetzt hat (Schritt
P 6), rückt das Programm auf einen Schritt P 8 vor. Wenn die
Antwort beim Schritt P 4 nein ist, wird ein Steuersignal an
den ersten Motor 68 angelegt, wodurch das drehbare Teil 64
um eine Viertelumdrehung gedreht wird (Schritt P 7), worauf
dann der Schritt P 8 folgt.
Beim Schritt P 8 wird ein Ansteuersignal an den zweiten Motor
70 angelegt, worauf der Patronenträger 64 in der Richtung B 1
um einen entsprechenden Winkel aus der strichpunktiert wie
dergegebenen Stellung in die ausgezogen wiedergegebene
Stellung gedreht wird, wodurch dann die an dem Patronenträ
ger 64 gehalterte Tonerpatrone 66 in die Position unmittel
bar über dem Tonerbehälter 52 gebracht ist. In diesem Zu
stand wird dann ein Ansteuersignal an die Rolle 66 b angelegt,
wodurch dann der Verschluß 66 A aufgerollt wird (Schritt P 9).
Folglich fällt dann der Toner aus der Tonerpatrone 66 in den
Tonerbehälter 52 (Schritt P 10).
Wie vorstehend ausgeführt, ist in der dargestellten Ausfüh
rungsform eine große Tonermenge in dem Beschickergehäuse 60
in entsprechenden Mengen jeweils in einer der Anzahl Toner
patronen 66 untergebracht und aufgenommen und ist durch die
Verschlüsse 66 a hermetisch abgeschlossen. Folglich ist ver
hindert, daß der Toner selbst bei Temperatur- und Feuchtig
keitsänderungen oder -schwankungen fest wird. Hierdurch ist
ständig die Zufuhr einer konstanten Tonermenge sichergestellt
und eine Verschlechterung der Ladungseigenschaft ist ausge
schlossen. Die vier Tonerpatronen 66 können somit auf einmal
ausgetauscht werden, d.h. das Auswechseln braucht nicht auf
vier aufeinanderfolgende Zeitpunkte verteilt zu werden, so
daß auch dadurch das Bedienungspersonal weniger beansprucht
wird. Ferner ist es nicht notwendig, daß das Bedienungsper
sonal die Verschlüsse 66 a von Hand entfernt, so daß sich das
Bedienungspersonal auch nicht beschmutzt und gleichzeitig
eine ungenaue Tonerzufuhr infolge von manuellen Operationen
ausgeschlossen ist.
Gemäß der Erfindung weist somit ein Tonerbeschicker eine
Anzahl Tonerpatronen auf und ersetzt die Tonerpatronen eine
Anzahl Mal automatisch. Mit Hilfe des Tonerbeschickers kann
somit eine insgesamt große Tonermenge in kleinen Mengen ge
speichert werden, ohne daß es zu einer Verfestigung des To
ners kommt, was wiederum eine ungleichmäßige Tonerzufuhr und
eine Verschlechterung der Toner-Ladungseigenschaften zur Fol
ge hätte.
Ferner werden eine Anzahl Tonerpatronen-Austauschvorgänge,
die bisher erforderlich waren, auf einmal durchgeführt. Hier
durch ist dann die Häufigkeit des Austauschens der Tonerpa
trone und folglich die Belastung für das Bedienungspersonal
gemindert.
Claims (3)
1. Tonerzufuhrvorrichtung für ein elektrophotographisches
Gerät, um Toner dessen Entwicklungsabschnitt zuzuführen,
gekennzeichnet durch
einen Tonerbehälter (52), um Toner unterzubringen, welcher
dem Entwicklungsabschnitt zuzuführen ist;
eine Resttoner-Fühleinrichtung (56), um eine in dem Tonerbe hälter (52) verbliebene Tonermenge zu fühlen, und
einen Tonerbeschicker (58), welcher an den Tonerbehälter (52) angrenzt, um Toner dem Tonerbehälter (52) zuzuführen.
eine Resttoner-Fühleinrichtung (56), um eine in dem Tonerbe hälter (52) verbliebene Tonermenge zu fühlen, und
einen Tonerbeschicker (58), welcher an den Tonerbehälter (52) angrenzt, um Toner dem Tonerbehälter (52) zuzuführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tonerbeschicker (58) aufweist:
ein Gehäuse (60),
ein drehbares Teil (62), das drehbar in dem Gehäuse (60) gehaltert ist und eine Anzahl sich in radialer Richtung erstreckender Verlängerungen (62 a) aufweist, welche in im wesentlichen gleichen Abständen in der Umfangsrichtung an geordnet sind;
eine Anzahl Patronenträger (64), welche jeweils schwenkbar an einem äußersten Endteil der einzelnen Verlängerungen (62 a) gehaltert sind;
eine Anzahl Tonerpatronen (66), welche jeweils herausnehmbar an den einzelnen Patronenträgern (64) gehaltert sind, und in denen Toner untergebracht ist;
einen ersten Antriebsmotor (68) zum Drehen des drehbaren Teils (62),
einen zweiten Antriebsmotor (70), um die Patronenträger (64) jeweils zu einen bestimmten Zeitpunkt zu drehen, und
eine Steuereinrichtung (72), um die beiden Motore (68, 70) entsprechend einem Ausgangssignal der Resttoner-Fühleinrich tung (52) zu steuern.
ein Gehäuse (60),
ein drehbares Teil (62), das drehbar in dem Gehäuse (60) gehaltert ist und eine Anzahl sich in radialer Richtung erstreckender Verlängerungen (62 a) aufweist, welche in im wesentlichen gleichen Abständen in der Umfangsrichtung an geordnet sind;
eine Anzahl Patronenträger (64), welche jeweils schwenkbar an einem äußersten Endteil der einzelnen Verlängerungen (62 a) gehaltert sind;
eine Anzahl Tonerpatronen (66), welche jeweils herausnehmbar an den einzelnen Patronenträgern (64) gehaltert sind, und in denen Toner untergebracht ist;
einen ersten Antriebsmotor (68) zum Drehen des drehbaren Teils (62),
einen zweiten Antriebsmotor (70), um die Patronenträger (64) jeweils zu einen bestimmten Zeitpunkt zu drehen, und
eine Steuereinrichtung (72), um die beiden Motore (68, 70) entsprechend einem Ausgangssignal der Resttoner-Fühleinrich tung (52) zu steuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuereinrichtung (72) die beiden
Motore (68, 70) so steuert, daß, wenn das drehbare Teil (62)
und die Patronenträger (64) in eine vorherbestimmte Position
gedreht sind, eine der Tonerpatronen (66) unmittelbar über
dem Tonerbehälter (52) angeordnet ist, um Toner in den To
nerbehälter (52) einzubringen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1099750A JPH02277083A (ja) | 1989-04-19 | 1989-04-19 | トナー補給機構 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4012535A1 true DE4012535A1 (de) | 1990-10-25 |
| DE4012535C2 DE4012535C2 (de) | 1994-02-03 |
Family
ID=14255674
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4012535A Expired - Fee Related DE4012535C2 (de) | 1989-04-19 | 1990-04-19 | Tonerzuführvorrichtung für ein elektrophotographisches Gerät |
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|---|---|
| US (1) | US5077584A (de) |
| JP (1) | JPH02277083A (de) |
| DE (1) | DE4012535C2 (de) |
| GB (1) | GB2231171B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4204483A1 (de) * | 1991-02-15 | 1992-08-20 | Ricoh Kk | Entwicklungsvorrichtung fuer eine bilderzeugungseinrichtung |
Families Citing this family (17)
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