DE2935855C2 - Verfahren zur Ausrichtung des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer mehrstrahligen Kathodenstrahlröhre - Google Patents
Verfahren zur Ausrichtung des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer mehrstrahligen KathodenstrahlröhreInfo
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Description
beschriebenen Verfahren zum Zusammenbau des Röhrenkolbens mit einer Strahlerzeugungssystembaugruppe
wird der Kolben zuerst in einer vorbestimmten
Orientierung positioniert Dann wird die Baugruppe mit dem Mehrstrahlerzeugungssystem im Abstand von dem
Kolben so positioniert, daß die Mittelachse der
Baugruppe mit der Mittelachse des Kolbens zusammenfällt. Anschließend wird die Drehlage des Elektronenstrahlerzeugunessystems
um die übereinstimmenden Längsachsen bezüglich des Röhrenkolbens optisch unter Verwendung von geteilten Bildern ermittelt Die
Baugruppe wird dann um die Längsachsen gedreht bis die geteilten Bilder zusammenfallen und so anzeigen,
daß sich das Strahlerzeugungssystem in einer vorgeschriebenen Drehwinkelorientierung zum Röhrenkolben
befindet. Unter Beibehaltung dieser Drehwinkelorientierung wird dann die Baugruppe in dieser
Längsacnse bis zu einer gewünschten Stelle bezüglich der Frontplatte des Röhrenkolbens verschoben, und
danach wird die Baugruppe dauerhaft an dem Röhrenkolben befestigt
Aus der DE-OS 26 06 665 ist ein Verfe^iren zum
Ausrichten des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer
Mehrstrahl-Kathodenstrahlröhre bezüglich der Leuchtstoff elemente auf dem Bildschirm bekannt bei
welchem im Konvergenztopf des Strahlerzeugungssystems zwei einander gegenüberliegende öffnungen
ausgebildet sind, durch die ein Lichtstrahl quer zur Längsachse des Strahlerzeugungssystems geschickt
wird. Auf der der Strahlenquelle gegenüberliegenden Seite des Strahlerzeugungssystems ist ein Lichtempfänger
angeordnet welcher das durch diese beiden Kollimatoröffnungen des Konvergenztopfes fallende
Licht zu messen gestattet Bei genauer Ausrichtung der beiden Kollimatoröffnungen mit dem Lichtstrahl, also
bei der gewünschten Drehwinkellage des Elektronenstrahlerzeugungssystems
hat die vom Empfänger gemessene Lichtmenge ein Maximum. Aus Gründen der Meßsicherheit wird nun nicht das Maximum des
auffallenden Lichtes unmittelbar bestimmt sondern man stellt fest, wann die Lichtintensität einen Schwellwert in
Richtung auf das Maximum durchläuft und wann sie diesen Schwellwert in umgekehrter Richtung wieder
durchläuft. Auf elektronische Weise wird dann der Abstand zwischen diesen beiden Punkten ermittelt Zur
Ausschaltung von Umgebungslichteinflüssen benutzt man Infrarotlicht für den Lichtstrahl und moduliert
dieses Licht außerdem in seiner Intensität oder Frequenz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Ausrichten des Elektronenstrahlerzeugungssyste.ns
gegenüber dem Röhrenkolben, wie es im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt und aus der
DE-OS 26 06 665 bekannt ist dahingehend zu verbessern, daß es unabhängig von Intensitätsmessungen ist
und nicht den dort notwendigen Aufwand zur Ausschaltung von Fehlerquellen benötigt. Diese Aufgabe
wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Hierbei läßt sich der bei Intensitätsmessungen zur Ausschaltung von Störeffekten durch Streulicht etc.
notwendige Aufwand erheblich verringern, da die Auszählung von Lichtimpulsen ein eindeutiges Kriterium
für die gewünschte Ausrichtung ist, das durch Störeffekte praktisch nicht beeinfluß wird. Auch läßt
sich die Genauigkeit der Positionsbestimmung durch entsprechend hohe Wj',iI der Lichtimpulsfrequenz
beliebig steigern, ohne daß dazu der apparative Aufwand vergrößert werden müßte. Bei Intensitätsmessungen
würden dagegen die Anforderungen an den Schwellwertschalter (Hystereseerscheinungen) sehr
bald eine Grenze setzen,
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung sei nun in weiteren Einzelheiten anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Es
ίο zeigt
F i g. 1 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht einer
Anschmelzmaschine, die mit einem Röhrenkolben und einem Elektronenstrahlerzeugungssystem für eine Kathodenstrahlröhre
beschickt ist;
Fig.2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der
F i g. 1 mit auf einem Montageträger der Anschmelzmaschine angeordnetem Elektronens'.rahlerzeugungssystem;
F i g. 3 eine Aufsicht auf einen drehbaren Montageträgerhalter;
Fig.4 eine schematische, perspektivische Darstellung
einer Anordnung zum Ausrichten eines Elektronenstrahle
rzeugungssy stems;
Fig.5 und 6 Vorder- und Seitenansichten einer optischen Einrichtung und
Fig./ eine Ansicht eines Schrittmotors. Die F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch den Kolben 10
einer Elektronenstrahlröhre und durch eine Baugruppe 12 eines Elektronenstrahlerzeugungssystems einer
Lochmasken-Farbfernsehbildröhre, die in eine Anschmelzmaschine 14 eingesetzt sind. Mit dieser Maschine
wird das Strahlsystem 12 in einer genauen Lage und Orientierung innerhalb des Kolbens 10 positioniert
einen dreifarbigen Leuchtschirm 18 und eine mit
rechtwinkelige Frontplatte 22. einen Konus 24 und einen Hals 26. Der Leuchtschirm 18 habe in der
dargestellten Ausführungsform eine Lmienrasterstruktur
~nit Leuchtstofflinien, die parallel zur (vertikalen)
einem vorgegebenen Abstand zum Leuchtschirm 18
angeordnet und weist schlitzförmige Öffnungen auf, die
parallel zu den Leuchtstofflinien des Leuchtschirms 18 verlaufen.
Wie Fig. 2 zeigt, enthält die Baugruppe 12 einen
Röhrensockel 38 und ein mehrstrahliges Elektronen-Strahlerzeugungssystem 40. Der Röhrensockel 38 hat
einen scheibenförmigen Fuß 42, eine Absaugröhre 44 und Sockelanschlüsse 46. die durch den scheibenförmigen
Fuß 42 ragen und auf dem Umfang eines konzentrisch zur Mittelachse der Baugruppe 12
verlaufenden Kreise.', angeordnet sind. Das Elektronen-Strahlerzeugungssystem
40 enthält drei Kathoden 50. eine Steuerelektrode 52 (G 1), ein Schirmgitter 56 (C 2),
eine erste Beschleunigungs- und Fokussierelektrode 58
(G 3), eine zweite Heschleunigungs- und Fokussierelektrode 60 (G 4) und einen röhrenförmigen Schirm 62 Die
verschiedenen Elektroden sind auf Stützstäben 64 aus Glas angeordnet. Der Schirm 62 enthält tuch Kolben-Abstandsstücke
66 zum Zentrieren des Elektronenstrahlerzeugungssystems innerhalb des Halsteils 26.
Das Ekktronenstiühlerzeugungssystem 40 ist vorzugsweise
ein In-Line-System und enthält drei mit gegenseitigem Abstand in einer Ebene liegende
Kathoden, je eine für jeden Elektronenstrahl. Bei einer
bevorzugten Form eines solchen Strahlerzeugungssystems, wie es beispielsweise in der US-PS 37 72 554
beschrieben ist, sind die Zwischenelektroden für alle drei Kathoden einteilig ausgebildet. Beispielsweise
bestehen G 1, 52, G 2 56, G 3 58 und C 4 60 aus einem
Stück, wobei jedes Stück drei öffnungen für jeden Elektronenstrahl aufweist.
Bei dem in der Fig.2 dargestellten Elektronenstrahlerzeugungssystem
40 hat die G 3-Elektrode 58 die Form eines unteren Bechers 68a und an seinem offenen
Ende ist ein oberer Becher SSb befestigt. Jeder Becher hat drei in einer Ebene liegende öffnungen, wobei für
jede der drei Kathoden 50 eine öffnung vorgesehen ist. Der untere Becher 68a hat ein Paar an gegenüberliegenden
Seiten genau positionierte enge schlitzförmige Ausrichtöffnungen, die in der Ebene der Elektronenstrahlen
liegen.
Die Mittelachse des Elektronenstrahlerzeugungssystems
12 fällt auch mit der Achse der Mittelkathode zusammen. Eine die Mittelpunkte der Ausrichtöffnungen
verbindende Linie verläuft quer zur Mittelachse des Elektronenstrahlerzeugungssystems. Die Ausrichtöffnungen
müssen nicht an einer speziellen Elektrode vorgesehen sein, sondern können auch an irgendeinem
anderen Element des Elektronenstrahlerzeugungssystems vorgesehen sein. Die Ausrichtöffnungen können
ferner durch die Enden einer durchgehenden Bohrung durch ein Element des Elektronenstrahlerzeugungssystems
gebildet sein.
Die Maschine 14 hat getrennte Arbeitsstationen zum Bestücken, Vorheizen, Zusammenschmelzen, Ausglühen
und Entladen. Sie enthält einen drehbaren Kopf 76 für jede Bearbeitungsstation. Der Kopf 76 weist einen
Stützrahmen 78, eine Ausrichtanordnung 80 für den Röhrenkolben, ein Halsfutter 82 und einen drehbaren
Strahlerzeugungssystemträger 84 auf. Der Stützrahmen 78 hat eine untere Stüzte 90 und eine obere Stütze 92.
Die untere Stütze 90 ist auf der Maschine in nicht dargestellten Lagerungen drehbar angeordnet. Die
untere Stütze 90 hat zwei vertikale Stützstangen 94. Die obere Stütze 92 ist am oberen Ende der beiden
Stützstangen 94 angeordnet Die obere Stütze 92 enthält ein den Röhrenkolben stützendes Teil 96, das so
ausgebildet ist, daß es den Kolben an einer bestimmten Durchmesserstelle, nämlich an der Joch-Bezugslinie des «
Konus 24 hält
Die Ausrichtanordnung 80 befindet sich ebenfalls an der oberen Stütze 92. Sie enthält ein C-förmiges
Stützteil 98 mit drei Bezugslagern 100a, 1006 und 100c zur Orientierung des Kolbens 10 und eine Spannvorrichtung
102 zum Festspannen des Kolbens, mit Hilfe deren der Kolben 10 gegen die drei Bezugseinheiten
gedruckt wird, wie dies in der F i g. 1 dargestellt ist Das
Halsfutter 82 ist an den vertikalen Stangen 94 angebracht; es enthält zwei Klemmbacken 104 und eine
Betätigungsvorrichtung 106 zum gleichmäßigen Bewegen der Klemmbacken.
Wie F i g. 1 zeigt, ist der Strahlerzeugungssystemträger
84 auf der unteren Stütze 90 montiert Er enthält eine Welle 108 und einen Strahlerzeugungssystemhalter
110. Die Welle 108 ist in der unteren Stütze 90 verschiebbar, ihr unteres Ende gleitet beim Weiterschalten
der Maschine auf einer nicht dargestellten, ihre Höhe ändernden Schiene.
Auf der Welle 308 des Trägers 84 ist eine verdrehbare
Halterang 86 angeordnet die in zwei vertikale Stützstangen 94 gleitet, so daß der Strahlerzeugungssystemträger
keine unerwünschten Drehbewegungen um die Mittelachse ausführen kann, Längsbewegungen aber
möglich sind. Gemäß Fig.3 enthält die Halterung 86
einen Arm 112 zum Ausrichten der Welle, mit der er starr verbunden ist, und einen Befestigungskörper 114
mit Rollen 115, die entlang der beiden vertikalen Stützstangen 94 rollen. Die einstellbare Halterung
enthält einen Einstellknopf 117 auf einer Einstellschraube 116 zum Ausrichten des Elektronenstrahlerzeugungssystems,
die durch den Befestigungskörper 114 verläuft und in einem mit einem Gewinde versehenen
Teil des Arms 112 eingreift. Durch Verdrehen der Schraube läßt sich die Winkelposition des Arms 112 zum
Ausrichten der Welle um die Mittelachse des Elektronenstrahlerzeugungssystems einstellen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine Einrichtung zum Ausrichten des Elektronenstrahlerzeugungssystems
an einer Station der Anschmelzmaschine vorgesehen. Im allgemeinen enthält di?s? Einrieb*11?*0 ?i?m Ausrich*??? ?w?i mechanische
Einrichtungen mit dazugehörigen elektronischen und optischen Bauteilen. Eine der mechanischen
Einrichtungen, die in der späteren Beschreibung in Verbindung mit den Fig. 5 und 6 als optische Einheit
bezeichnet wird, ist direkt vor einer Station der Anschmelzmaschine angeordnet. Die andere Einheit,
die in Verbindung mit der Fig.7 als Schrittmotor
bezeichnet wird, ist an einer Seite der optischen Einheit angeorf'.iet. Wenn eine Kopfeinheit der Anschmelzmaschine,
die einen Röhrenkolben und ein Strahlerzeugungssystem enthält, an der Ausrichtstation ankommt,
wird ein Teil der optischen Einheit betätigt, damit er sich relativ zum Strahlerzeugungssystsm in eine geeignete
Lage bewegt und der Schrittmotor wird so bewegt, daß er an dem Einstellknopf 117 der voranstehend
erwähnten drehbaren Halterung 86 angreift. Diese Einheiten werden später ausführlicher erläutert.
F i g. 4 gibt einen schematischen Überblick über eine Einrichtung 120 7um automatischen Ausrichten eines
mehrstrahligen Elektronenstrahlerzeugungssystems 12. Hierbei ist das Elektronenstrahlerzeugungssystem 12 in
dem Strahlerzeugungssystemträger 84 angeordnet, von dem ein Arm 122 wegragt. Ein Schrittmotor 124 ist mit
dem Arm 122 durch eine Schraube 126 verbunden, um den Träger 84 zu drehen. Einschaltsignale für den
Schrittmotor 124 werden durch einen Impulsgeber 128 erzeugt, der auch ein Einschaltsignal für eine Lichtquelle
zur Erzeugung eines scharf gebündelten Lichtstrahls oder für einen Laser 130 erzeugt Auf diese Weise wird
erreicht daß die Lichtimpulse im Takt mit dem Schrittmotor stehen. Der Laserstrahl 132 vom Laser 130
wird auf einen Spiegel 134 gelenkt, der den Stra!," auf das Elektronenstrahlerzeugungssystem 12 umlenkt.
Wenn das Elektronensttahlerzeugungssystem 12 durch
den Schrittmotor 124 gedreht wird, verläuft der Laserstrahl 132 durch die beiden Ausrichtöffnungen 72
in der Elektrode G 3 bzw. 58 und treffen auf eine Photodiode 136, die sich an der gegenüberliegenden
Seite des Elektronenstrahlerzeugungssystems 12 befindet
Das Ausgangssignal der Photodiode 136 wird einem Strom/Spannungswandler 138 eingegeben, dessen Ausgangssignal
dann einem Aufwärts-Abwärts-Zähler 140 zugeführt wird, der die Anzahl der durch die Öffnungen
verlaufenden Lichtimpulse zählt Das Elektronenstrahlerzeugungssystem
wird von einer Position aus, in der kein Licht durch beide Ausrichtöffnungen verläuft,
über Positionen, in denen Lichtstrahlen durch beide Ausrichtöffnungen verlaufen, in eine Position gedreht in
der wiederum keine Lichtstrahlen durch beide Ausrichtöffnungen verlaufen. Eine weitere Drehung über diesen
Punkt, in dem kein Licht durch die Ausrichtöffnungen verläuft, macht irgendwelche Einrichtungen zur Spielbeseitigung
überflüssig. Wenn die Lichtimpulse vollständig aufwärts gezählt sind, fährt der Schrittmotor 124
eine vorbestimmte Zeit weiter, woraufhin ein Signal zum '.^-nkehren der Drehrichtung des Schrittmotors 124
gegeben wird. Dann werden die Lichtimpulse in Abwärtsrichtung gezählt, bis die Hälfte der Anzahl der
Impulse erreicht ist, die in Aufwärtsrichuing gezählt
wurden. Obwohl im Zusammenhang mit der Ausführungsform ein Schrittmotor beschrieben wurde, kann
auch ein sich gleichmäßig drehender Antriebsmotor in Verbindung mit Lichtimpulsen verwendet werden, die in
einer festen Beziehung zur Umdrehungsgeschwindigkeit stehen.
In der Praxis werden an der Stelle des einen dargestellten Spiegels 134 ein Prisma und zwei Spiegel
auMer Laserseite der Einrichtung 120 und ein weiterer w
Spiegel auf der Photodiodenseite verwendet. Außerdem kann die Frequenz der Lichtimpulse während des
Abwärtszählens verdoppelt werden, oder es kann während des Aufwärtszählens jeder zweite Impuls
gezählt werden, wenn beim Abwärtszählen der Wert Null erreicht werden soll, um das Anhalten der Drehung
des Elektronenstrahlerzeugungssystems zu erleichtern.
In den F i g. 5 und 6 ist die optische Einrichtung 200 dargestellt. Sie enthält eine starre Basis 202, auf der eine
erste horizontale Plattform 204 angeordnet ist, die an zwei horizontal verlaufenden parallelen Stangen 206
verschiebbar ist. Eine zweite horizontale Plattform 208 ist auf der ersten Plattform 204 an zwei weiteren
parallelen horizontalen Stangen 210 verschiebbar angeordnet, die senkrecht zu den ersten Stangen 206
verlaufen. Auf diese Weise läßt sich die optische Einrichtung 200 bezüglich der Maschine einstellen. Ist
dies erfolgt, so werden die beiden Plattformen 204 und 208 in dieser Lage fixiert.
Ein Laser 212 ist senkrecht auf einem ersten Arm 214 montiert, der sich vertikal von der zweiten Plattform
208 erstreckt, so daß der durch eine strichpunktierte Linie 216 dargestellte Laserstrahl 216 nach oben durch
die Laserlinse 218 verläuft. Ein zweiter Arm 220 erstreckt sich senkrecht von der zweiten Plattform 208
und trägt fest eine vertikale Plattform 222. Zwei Stangen 224 sind an der vertikalen Plattform 222
parallel zueinander in horizontaler Richtung mit vertikalem Abstand voneinander angeordnet. Auf den
Stangen 224 gleitet ein Schlitten 226, der durch einen pneumatischen Zylinder 228 in Richtung auf die
Maschine oder von ihr weg bewegt werden kann. Der Zylinder 228 ist an der Plattform 222 befestigt und seine
Kolbenstange 230 ist mit dem Schlitten 226 verbunden. Der Schlitten 226 enthält eine horizontale Platte 232, die
ein Gehäuse 234 mit einem optischen Spiegel 236 und einem Phototransistor 238 trägt. Der Spiegel 236 sitzt in
dem Gehäuse 234 zwischen zwei Klötzen 240, die durch zwei einander gegenüberliegende, durch das Gehäuse
234 verlaufende Bolzen 242 positioniert werden.
Die Drehbewegung des Elektronenstrahlerzeugersystems
besorgt ein Schrittmotor, der in F i g. 7 im Aufriß dargestellt ist. Die Motoreinheit 250 enthält eine
vertikale Plattform 252, auf der eine horizontal verlaufende Stange 254 befestigt ist. Eine horizontale
Plattform 256 ist ebenfalls an der vertikalen Plattform 252 befestigt. Ein Schrittmotor 258 gleitet mittels eines
Armes 260 an der Stange 254. Der Arm 260 ragt zur Seite des Motors 258 und ist an der Manschette 262 auf
der Stange 254 drehbar befestigt. Ein weiterer Arm 264 ragt von der Rückseite des Motors 258. Er weist an
einem Ende eine Rolle 266 auf, die in einer in der horizontalen Plattform 256 vorgesehenen Nut läuft.
Diese Nut 268 ist mit einem Winkel ausgebildet, so daß der Schrittmotor 258 sich bei Verschiebung nach links in
die in der F i g. 7 durch die gestrichelten Linien dargestellte Lage dreht. Diese Bewegung wird durch
einen nicht dargestellten pneumatischen Zylinder bewirkt, der an der Manschette 262 befestigt ist. In der
linken Position greift eine Antriebseinheit 270 des Schrittmotors an dem Einstellknopf 117 der drehbaren
Montagebefestigung ein.
!»262/509
Claims (4)
1. Verfahren zur Ausrichtung des Elektronenstrahlerzeiigungssystems
einer mehrstrahligen Kathodenstrahlröhre mit zumindest einem Teil des Röhrenkolbens, bei welchem die Achse von im
Strahlerzeugungssystem ausgebildeten Kollimatoröffnungen mit der Achse eines quer zur Längsachse
des Strahlerzeugungssystems verlaufenden Lichtstrahls durch Verdrehen des Strahlerzeugungssystems
um seine Längsachse ausgerichtet wird und das Strahlerzeugungssystem in einer dem Lichtdurchtritt
durch die Kollimatoröffnungen entsprechenden Position festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtstrahl (132) durch eine Folge von Lichtimpulsen gebildet wird, die in
vorbestimmter Beziehung zur zeitlichen Änderung des Drehwinkels des Strahlerzeugungssystems (12)
steht, undudß zur Festlegung der Position eine durch
die Kolümatoröffnungen (72) hindurchlaufende
Anzahl von Lichtimpulsen gezählt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Strahlerzeugungssystem aus einer Position, in
welcher keine Lichtimpulsü durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen, über Positionen, in welchen
Lichtimpulse durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen, in eine Position, in welche keine
Lichtimpulse mehr durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen, vorwärts gedreht wird und anschließend
unter Umkehrung der Drehrichtung das Strahlerzeugungssystem in eine Mittenposition
zurückgedreht wird, in welcher wieder Lichtimpulse durch die KolHmatoröf>nun?en hindurchlaufen,
dadurch gekennzeichnet daß sä.ntliche hindurchlaufenden
Lichtimpulse gezählt werden und daß die Rückwärtsdrehung angehalten wird, wenn die Zahl
der Lichtimpulse bei der Rückwärtsdrehung halb so groß wie die Zahl bei der Vorwärtsdrehung ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Strahlerzeugungssystem aus einer Position, in
welcher keine Lichtimpulse durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen, über Positionen, in welchen
Lichtimpulse durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen, in eine Position, in welcher keine
Lichtimpulse mehr durch die Kolümatoröffnungen hindurchlaufen, vorwärts gedreht wird und anschließend
unter Umkehrung der Drehrichtung das Strahlerzeugungssystem in eine Mittenposition
zurückgedreht wird, in welcher wieder Lichtimpulse durch die Kollimatoröffnungen hindurchlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Vorwärtsdrehung des Strahlerzeugungssystems (12) nur jeder
zweite hindurchlaufende Lichtimpuls gezählt wird und bei der Rückwärtsdrehung sämtliche hindurchiaufenden
Lichtimpulse gezählt werden, und daß die Rückwärtsdrehung dann unterbrochen wird, wenn
die Zahl der Lichtimpulse bei der Rückwärtsdrehung gleich der bei der Vorwärtsdrehung gezählten
Anzahl ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des
Strahlerzeugungssystems (12) schrittweise erfolgt und daß bei jedem Drehschritt eine vorbestimmte
Anzahl von Lichtimpulsen erzeugt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wie es im Oberbegriff des Anspruchs J vorausgesetzt ist
Bei einer herkömmlichen Kathodenstrahlröhre, wie beispielsweise einer Lochmasken-Farbfernsehbildröhre
mit einem Dreifarbenleuchtschirm, wird der Leuchtschirm photographisch gedruckt wobei man die
Positionen der Ablenkzentren jedes der drei Elektronenstrahlen der fertigen Röhre nachbildende Lichtpunkte
benutzt Das montierte Dreistrahlerzeugungssystem wird anschließend in die Röhre eingebaut
Während des Zusammenbaus des Strahlerzeugungssystems in dem Röhrenkolben muß jede Achse jedes
Eleketronenstrahlweges ausgerichtet werden, damit sie
mit den zum Drucken des Leuchtschirms verwendeten Lichtpunkten innerhalb einer gewünschten Toleranz mit
der Längsachse der Röhre zusammenfällt Bei kommerziellen Bildröhren von Farbfernsehgeräten, die mit einer
dynamischen Konvergenzschaltung arbeiten, muß die Baugruppe des Strahlerzeugungssystems, welches drei
Μ Kathoden in ortsfesten Orientierungen enthält üblicherweise innerhalb der Röhre in drei Rotationsgraden
positioniert werden. Bei handelsüblichen Bildröhren, ohne oder mit einer einfachen dynamischen
Konvergenzschaltung, wird gewöhnlich eine genauere Positionierung der Baugruppe zur Achse bis etwa V2
Grad Toleranz gefordert
Die Ausrichtung des Mehrstrahlerzeugungssystems beim Zusammenbau kann in mehreren getrennten
Arbeitsgängen erfolgen. Zunächst wird die Mittellängsachse des Strahlerzeugungssystems zur Achse des
Röhrensockels ausgerichtet und die Kathodenachsen werden in Rotationsrichtung mit den Anschlüssen des
Röhrensockels ausgerichtet Dann wird das Strahlerzeugungssystem an den Anschlüssen des Röhrensockels mit
Metalldrähten und Bändern befestigt um eine Baugruppe zu bilden. Zum nachfolgenden Verschmelzen wird die
vorher montierte Baugruppe mit dem Kolben ausgerichtet und dann mit dem Kolben in einer Verschmelzmaschine
vereinigt Bei diesem Schritt wird die Baugruppe in Umfangsrichtung Fixiert gehalten, wobei
die Röhrensockelanschlüsse in genau positionierten Löchern der Verschmelzmaschine sitzen. Da die Löcher
ein gewisses Spiel zum Einsetzen der Baugruppen aufweisen und da die Baugruppe nicht frei von
Montagetoleranzen ist, kann die Umfangsausrichtung der Baugruppe bezüglich des Leuchtschirmes nur
innerhalb einer Drehung von etwa drei Grad gehalten werden. Da die Baugruppe vorher zusammengebaut
wird und zur Verschmelzmaschine befördert wird, können die das Strahlerzeugungssystem tragenden bzw.
stutzenden zerbrechlichen Drähte sich zufällig verbie gen, so daß die Ausrichtung des Strahlerzeugungssystems
zu den Kolbenanschlüssen verschlechtert wird. Dies kann zu einer Winkelfthlausrichtung führen, wenn
die Röhrensockelanschlüsse zur Winkelausrichtung der Baugruppe gegenüber dem Röhrenkolben benutzt
werden.
Bei einem aus der US-PS 38 07 006 bekannten Verfahren erfolgt die Ausrichtung durch mechanisches
Erfühlen der Position des Elektronenstrahlerzeugungssystems
bezüglich des Röhrenkolbens. Während hierbei das Strahlerzeugungssystem nicht auf die Achse des
Röhrensockels ausgerichtet werden muß, die wiederum gegenüber dem Röhrenkolben ausgerichtet ist, muß
aber das Strahlerzeugungssystem körperlich kontaktiert werden. Dadurch werden dessen eigene Fehler in
den gesamten Ausrichtungsfehler einbezogen.
Bei einem weiteren, in der US-PS 39 62 764
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