DE2935673A1 - Selbstloeschender schalter - Google Patents
Selbstloeschender schalterInfo
- Publication number
- DE2935673A1 DE2935673A1 DE19792935673 DE2935673A DE2935673A1 DE 2935673 A1 DE2935673 A1 DE 2935673A1 DE 19792935673 DE19792935673 DE 19792935673 DE 2935673 A DE2935673 A DE 2935673A DE 2935673 A1 DE2935673 A1 DE 2935673A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact part
- piston
- switch according
- movable contact
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/88—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
- H01H33/90—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
- H01H33/901—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism making use of the energy of the arc or an auxiliary arc
Landscapes
- Circuit Breakers (AREA)
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Druckgas- bzw. Gasstromschalter, bei dem ein über einen feststehenden und einen bewegbaren
Kontaktteil entstehender elektrischer Lichtbogen dadurch gelöscht wird, daß ein Lichtbogen-Löschströmungsmittel,
wie Schwefelhexafluorid (SF,) gegen den Lichtbogen geblasen wird. Insbesondere betrifft die Erfindung einen derartigen
selbstlöschenden Schalter, der zum Löschen eines zwischen einem feststehenden und einem bewegbaren Kontaktteil entstehenden
Lichtbogens ein Löschmedium mit erhöhtem Druck verwendet.
Als sogenannte Pufferschalter zum Löschen des an den Kontaktteilen
entstehenden Lichtbogens durch Anblasen desselben mit einem Löschmedium, wie Schwefelhexafluorid, sind Schalter
bekannt, deren miteinander in Berührung stehende und voneinander trennbare Kontaktteile in eine: Lichtbogen-Löschkammer
eines vorbestimmten Volumens angeordnet sind, in welcher ein Lichtbogen über die Kontaktteile gezogen
wird, wobei das in dieser Kammer befindliche Lichtbogen-
03Ö010/0932
ORIGINAL INSPECTED
2335673
—a- -
a ν
Löschmedium sich unter der thermischen Energie des elektrischen Lichtbogens ausdehnt und daher seinen Druck erhöht,
um dann, wenn ein Zwischenraum zwischen den beiden Kontaktteilen eine vorbestimmte Größe erreicht, aus der Löschkammer
auszutreten und bei seiner Strömung den Lichtbogen zu unterbrechen bzw. zu löschen.
Derartige Schalter werden auch als selbstlöschende Schalter •bezeichnet, weil die Lichtbogenlöschung durch das Löschfluidum
erfolgt, dessen Druck sich unter der Eigenenergie des Lichtbogens erhöht. Bei derartigen Schaltern entfällt
die Notwendigkeit für die Anordnung zusätzlicher Mittel, um das Löschmedium unter Druck zu setzen, wie sie bei
den bisherigen sogenannten Pufferschaltern erforderlich war, so daß die Konstruktion insgesamt einen einfachen
und wirtschaftlichen Aufbau enthält.
Andererseits kann bei Schaltern der angegebenen Art im Fall der Unterbrechung kleiner Ströme das Löschmedium
möglicherweise nicht ausreichend unter Druck gesetzt werden, weil dabei die Lichtbogenenergie gering ist.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist "z.B. in der JA-OS 25 869/78 ein in einer Lichtbogen-Löschkammer angeordneter
Druckbelüftungskolben offenbart, der bei der gegenseitigen
Trennung zweier Kontaktteile unter mechanischer Kupplung mitgenommen wird und dabei das Löschmedium zusätzlich
unter Druck setzt. Der Kolben ist zu diesem Zweck über das gesamte Volumen der Löschkammer bewegbar.
Bei der Unterbrechung eines starken Stroms mit hoher Lichtbogenenergie wird daher andererseits das Löschmedium
unter einen übermäßigen Druck gesetzt, während gleichzeitig seine Temperatur übermäßig stark ansteigt, so daß
hierdurch die Unterbrechungsleistung verschlechtert wird.
030010/0932
Zur Ermöglichung der Bewegung des Kolbens muß außerdem
die Lichtbogen-Löschkammer ein sehr kleines Volumen besitzen, so daß ein sehr hoher Mediumdruck entsteht. Aus
diesem Grund mußten hierbei Hochleistungs-Betätigungsmittel für den Kolben sowie Schließmittel hoher Leistung
vorgesehen werden, um die durch die Betätigungsmittel erzeugte Kraft überwinden zu können.
Wenn der Medium*- bzw. Strömungsmitteldruck in der Lichtbogen-Löschkammer
die Kraft zyr Betätigung des Kolbens übersteigt,
wird dieser in seine unwirksame Ausgangsstellung verschoben. Hierbei entsteht eine Verringerung des Mediumdrucks
innerhalb der Löschkammer, was eine verlechterte Unterbrechungsleistung mit sich bringt. Wenn der Kolben
materialeinheitlich oder einstückig mit dem feststehenden Kontaktteil ausgebildet ist, kann der bewegbare Kontaktteil
wiederholt gegen den feststehenden Kontaktteil zurückprellen. Wenn hierbei elektrische Lichtbögen über weite
Kontaktteile überspringen, besteht die Gefahr dafür, daß sich die beiden Kontaktteile miteinander verschweißen.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung eines verbesserten und vorteilhaften selbstlöschenden
Schalters mit ausgezeichneter Unterbrechungsleistung aufgrund einer Druckerhöhung eines Lichtbogen-Löschmediums
in Anpassung an zu unterbrechende Ströme eines weiten Bereichs von niedriger bis hoher Größe, um dabei
eine sogenannte Pufferwirkung auf einen zwischen den beiden Kontaktteilen enstehenden elektrischen Lichtbogen auszuüben.
Dieser verbesserte Schalter soll dabei auch in der Lage sein, einen sehr niedrigen oder schwachen Strom zu löschen.
030010/0932
Bei diesem Schalter soll außerdem das Löschmedium während einer langen Zeitspanne gegen einen entstehenden Lichtbogen
geblasen werden.
Dieser verbesserte selbstlöschende Schalter soll also eine
verbesserte Unterbrechungsleistung für starke Ströme besitzen, gleichzeitig aber auch eine gute Unterbrechungsleistung
für schwache Ströme zeigen.
Bei diesem Schalter soll weiterhin bis zur vollständigen Unterbrechung des entstandenen Lichtbogens eine zweckmäßige
Menge eines Lichtbogen-Löschmediums mit erhöhtem Druck "auf Vorrat" gehalten werden.
Darüberhinaus soll dabei eine Einrichtung zur Steuerung des Temperaturanstiegs des Lichtbogen-Löschmediums und
zur Aufrechterhaltung seines Drucks auf einem möglichst hohen Wert vorgesehen sein.
Die beiden Kontaktteile dieses Schalters sollen dabei außerdem,
ohne Verschlechterung der Unterbrechungsleistung, vor einem Zusammenschweißen geschützt sein.
Die Erfindung bezweckt also schließlich auch die Schaffung eines verbesserten selbstlöschenden Schalters mit vereinfachter
Betätigungseinrichtung und stabilisierter Unterbrechungsleistung .
Die genannte Aufgabe wird durch die in den beigefügten Patentansprüchen gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Zur Verhinderung sowohl eines Druck- als auch eines Temperaturanstiegs
des im Behälter befindlichen Lichtbogen-Löschmediums kann zumindest ein Kontaktteil oder der Kolben
mit einem Auslaßkanal versehen sein, über den der Vor-
030010/0932
ratsbehälter nach der Trennung der Kontaktteile mit der Außenseite des hohlzylindrischen Elementes in Verbindung
steht. Aufgrund dieser Vorkehrung wird ein Teil des Löschmediums
mit erhöhter Temperatur nach der Trennung der Kontaktteile in den Außenteil des hohlzylindrischen Elements
ausgeblasen. Auf diese Weise kann die Unterbrechungsleistung für starke Ströme verbessert werden, während
die Unterbrechungsleistung für schwache Ströme erhalten bleibt.
Zur Verhinderung eines plötzlichen Temperaturanstiegs des im Vorratsbehälter befindlichen Löschmediums, und um
dieses Medium bis zur Unterbrechung eines Lichtbogens auf niedriger Temperatur zu halten, kann im hohlzylindrischen
Element ein umschließendes Element vorhanden sein, welches den bewegbaren Kontaktteil in seine Schließstellung
über eine vorbestimmte Länge, von seinem freien Ende aus gemessen, umschließt.
Zur Einstellung einer möglichst niedrigen Temperatur und
gleichzeitig eines möglichst hohen Drucks des Löschmediums im Vorratsbehälter kann sich der Auslaßkanal durch einen
der Kontaktteile bzw. dem feststehenden Kontaktteil erstrecken, wobei er mit mindestens zwei im feststehenden
Kontaktteil vorgesehenen Radialbohrungen in Verbindung steht, die entsprechend der Bewegungsstrecke des feststehenden
Kontaktteils selektiv geöffnet und geschlossen werden. Infolgedessen bleibt der Behälter selektiv in
Verbindung mit der Außenseite des hohlzylindrischen Elements.
Zur Stabilisierung der Unterbrechungsleistung mit einer einfachen, kostensparenden Antriebs- bzw. Treibereinrichtung
kann der Schalter ein elastisches bzw. Federelement
030010/0932
enthalten, welches den Kolben im Sinne einer Verdichtung des Löschmediums beaufschlagt, wobei dieses Federelement
gleichzeitig auch eine Trennkraft auf den bewegbaren Kontaktteil ausübt. Dabei kann auch eine Schließeinrichtung
zur Verschiebung des bewegbaren Kontaktteils in Berührung mit dem feststehenden Kontaktteil sowie eine Arretierbzw.
Sicherungseinrichtung vorgesehen sein, welche den bewegbaren Kontaktteil in Berührung mit dem feststehenden
Kontaktteil hält.
Der bewegbare Kontaktteil kann mit Hilfe von an den freien Stirnflächen beider Kontaktteile vorgesehenen Kopplungsmitteln in Eingriff mit dem feststehenden Kontaktteil
gehalten werden, wobei diese Kopplungsmittel bis zur Ausübung einer Auslösekraft vorbestimmter Größe aktiviert
bleiben. Diese Auslösekraft wird vorzugsweise auf die Kopplungsmittel ausgeübt, wenn der Kolben eine Stellung
erreicht, in welcher er das Löschmedium vollständig unter Druck gesetzt hat. Hierdurch wird eine Rückbewegung des
Kolbens in seine unwirksame Ausgangsstellung verhindert, mit dem Ergebnis, daß die Pufferwirkung effektiv auf den
entstehenden Lichtbogen ausgeübt und--.der betreffende
Strom schnell unterbrochen wird. Wenn weiterhin bei einem Stromfluß durch den feststehenden Kontaktteil der Kolben
federnd in seiner unwirksamen Ausgangsstellung gehalten wird, wird eine Verschiebung des festen Kontaktteils aufgrund
einer auf diesen einwirkenden elektromagnetischen Abstoßungskraft wirksam verhindert.
Die Kontaktteile können einen bewegbaren und einen feststehenden Kontaktteil umfassen, von denen letzterer fest
im hohlzylindrischpn Element bzw. Zylinder montiert isL.
Der feste Kontaktteil dient nur zur Führung eines Stroms
030010/0932
'1}
so daß der Mechanismus zur Betätigung der Kontaktteile vereinfacht werden kann, während die Gefahr für ein Verschmelzen
oder Verschweißen sowie Verschleiß der Kontaktteile weitgehend ausgeschaltet wird.
Durch die genannten Kopplungsmittel wird außerdem wirksam eine Verschweißung der Kontaktteile ohne Verschlechterung
der ünterbrechungsleistung gewährleistet.
In einer Position, in welcher der Kolben seinen Verdichtungshub beendet hat und anschlägt, können Einrückmittel
vorgesehen sein. Hierdurch wird wiederum ein Verschweißen der Kontaktteile beim Schließen derselben ohne Beeinträchtigung
der ünterbrechungsleistung verhindert.
Zur Verhinderung einer Ruckbewegung des Kolbens in seine
unwirksame Ausgangsstellung und zur schnellen Unterbrechung des zu unterbrechenden Stroms durch Ausübung einer wirksameren
Pufferwirkung auf den betreffenden elektrischen Lichtbogen kann in der Kompressionskammer eine Gegendruckkanmer
für den Kolben vorgesehen sein, die über einen Verbindungskanal mit der Außenseite des hohlzylindrischen
Elements in Verbindung steht, wobei ein im Verbindungskanal angeordnetes Rückschlagventil das Löschmedium nur von
der Außenseite des hohlzylindrischen Elements her in die Gegendruckkammer einströmen läßt.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Längsschnitte durch einen bisherigen Puffer-Schalter in seiner Schließstellung bzw.
seiner ausgelösten bzw. Offenstellung, mit weggelassenen Teilen,
030010/0932
Fig. 3 und 4 Längsschnittansichten eines anderen bisherigen Pufferschalters in denselben Betriebszuständen
wie in Fig. 1 bzw. 2,
Fig. 5 einen Teillängsschnitt durch einen in Schließstellung befindlichen selbstlöschenden Schalter
mit Merkmalen nach der Erfindung/
Fig. 6 eine Fig. 6 ähnelnde Darstellung, in welcher sich der Schalter im ausgelösten Zustand befindet,
Fig. 7 und 8 den Fig. 5 und 6 ähnelnde Darstellungen einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 9 und 10 den Fig. 5 und 6 ähnelnde Darstellungen einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig.11 und 12 Längsschnittansichten einer abgewandelten
Ausführungsform der Kopplungsmittel gemäß Fig. 9 und 10 in Schließstellung bzw. Offenstellung,
Fig.13 und 14 den Fig. 11 und 12 ähnelnde Darstellungen
einer weiteren Abwandlung der Kopplungsmittel gemäß Fig. 9 und 10,
Fig.15 und 16 den Fig. 9 und 10 ähnelnde Darstellungen einer
weiteren Abwandlung der Kopplungsmittel,
Fig.17 und 18 den Fig. 9 und 10 ähnelnde Darstellungen
einer weiteten Abwandlung der Anordnung nach Fig. 9 und 10,
030010/0932
Fig. 19 eine Fig. 17 ähnelnde Darstellung, die jedoch eine Abwandlung der Anordnung nach
Fig. 17 und 18 in Schließstellung zeigt,
Fig. 20 einen Teillängsschnitt durch eine weitere
Ausführungsforni des erfindungsgemäßen Schalters
in seiner Schließstellung,
Fig. 21 eine Ansicht des Schalters gemäß Fig. 20
in seinem ausgelösten Zustand,
Fig. 22 eine Fig. 8 ähnelnde Darstellung einer Abwandlung der Anordnung nach Fig. 20 und 21
in Anwendung auf die Anordnung nach Fig. 7 und 8,
Fig. 23 einen Teillängsschnitt durch eine noch weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalters in seiner Schließstellung,
Fig. 24 und 25 der Fig. 23 ähnelnde Darstellungen, welche
den Schalter gemäß Fig. 23,jedoch in zwei verschiedenen Auslösezuständen, zeigen,
Fig. 26 eine Fig. 23 ähnelnde Darstellung, welche
jedoch eine Abwandlung der Anordnung nach Fig. 23 '-bis 25 in Anwendung auf die Anordnung
nach Fig. 7 und 8 veranschaulicht,
Fig. 27 und 28 der Fig. 26 ähnelnde Darstellungen, welche
die Anordnung nach Fig. 26 in verschiedenen Auslösezuständen oder -Stellungen zeigen,
Fig. 29 und 30 den Fig. 20 und 21 ähnelnde Darstellungen
einer weiteren Abwandlung der Schalteranordnung nach Fig. 20 und 21,
030010/0932
Fig. 31 eine Fig. 22 ähnelnde Darstellung einer
weiteren Abwandlung des erfindungsgemäßen Schalters 'in seiner Schließstellung/
Fig. 32 und 33 der Fig. 31 ähnelnde Darstellungen/ welche
den Schalter nach Fig. 31 in verschiedenen Auslösezuständen zeigen,
Fig. 34 und 35 der Fig. 31 ähnelnde Darstellungen weiterer
Abwandlungen des Schalters nach Fig. 31 in seiner Schließstellung,
Fig. 36 eine Fig. 23 ähnelnde Darstellung noch einer
anderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 37 eine Fig. 36 ähnelnde Darstellung, welche die
Anordnung nach Fig. 36 in der Auslöse- bzw. Offenstellung zeigt,
Fig. 38 eine Fig. 9 ähnelnde Darstellung einer Abwandlung der Anordnung nach Fig. 36 und 37
in Anwendung auf die Anordnung nach Fig. 9 und 10 in der Schließstellung des Schalters,
Fig. 39 eine Fig. 17 ähnelnde Darstellung einer weiteren Abwandlung der Anordnung nach Fig. 38
in Anwendung auf die Anordnung gemäß Fig. 17 und 18 in der Schließstellung des Schaltern,
Fig. 40 eine Fig. 9 ähnelnde Darstellung des geschlossenen Schalters, welche noch eine
we: ':ere Abwandlung der Anordnung nach Fig. und 10 zeigt,
030010/0932
Fig. 41 und 42 der Fig. 40 ähnelnde Darstellungen, welche
den Schalter nach Fig. 40 in verschiedenen Auslösezuständen desselben zeigen,
Fig. 43 eine Fig. 40 ähnelnde Darstellung einer
Abwandlung der Anordnung nach Fig. 40 bis im Auslösezustand,
Fig. 44 und 45 der Fig. 9 ähnelnde Darstellungen, welche
eine Abwandlung der Anordnung gemäß Fig. und 10 in Schließstellung veranschaulichen,
Fig. 46 eine Teillängsschnittansicht noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in
Schließstellung,
Fig. 47 und 48 der Fig. 46 ähnelnde Darstellungen, in welchen
der Schalter gemäß Fig. 46 im Auslösezustand bzw. in Offenstellung dargestellt ist,
Fig. 49 eine Fig. 46 ähnelnde Darstellung, welche
jedoch eine Abwandlung des Schalters gemäß Fig. 46 bis 48 in seiner Schließstellung
veranschaulicht, und
Fig. 50 und 51 der Fig. 49 ähnelnde Darstellungen des
Schalters in seinem Auslösezustand bzw. seiner Offenstellung.
In den Figuren sind einander entsprechende Teile mit jeweils gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
In Fig. 1 ist ein bisheriger Einzeldruck-Pufferschalter
dargestellt. Dieser Schalter umfaßt einen wirkungsmäßig mit einem nicht dargestellten Betätigungsmechanismus ge-
030010/0932
- -4-2—
koppelten Pufferzylinder 1, einen fest in einem axialen
Abschnitt des Zylinders 1 rotierten, bewegbaren Kontaktteil 2 und einen rohrförmigen Pufferkolben 3, der im
Pufferzylihder 1 verschiebbar geführt ist und eine ringförmige Druck- bzw. Kompressionskammer 4 mit einem mit
Bohrungen versehenen Boden des Zylinders 1 bildet. Der Kolben 3 ist in seiner Stellung gemäß Fig. 1 mittels eines
nicht dargestellten Trag- bzw. Halteelements festgelegt. In dem Bodenteil des Pufferzylinders 1 ist eine elektrisch
isolierende Düse 5 eingeschraubt, die eine Lichtbogen-Löschkammer 6 festlegt, welche ihrerseits mit der Kompressionskammer
4 über eine Anzahl von den Boden des Pufferzylinders 1 durchsetzenden Verbindungsbohrungen 7
kommuniziert. Ein feststehender Kontaktteil 8, der von einem nicht dargestellten Draht- bzw. Halteelement getragen
wird, erstreckt sich mit seinem freien Ende halterungsfrei
durch die bzw. in die Düse 5, wobei sein freies Ende normalerweise mit dem freien Ende des bewegbaren
Kontaktteils 2 in Berührung steht (vgl. Fig. 1).
Bei Eingang eines Auslösebefehlssignals wird der nicht dargestellte Betätigungsmechanismus; aktiviert, um den
Zylinder 1 und den einstückig damit verbundenen bewegbaren Kontaktteil 2 gemäß Fig. 1 nach rechts zu verschieben,
um dabei die Kontaktteile 2 und 8 voneinander zu trennen.. Bei dieser Bewegung entsteht ein elektrischer
Lichtbogen 9 innerhalb der Lichtbogen-Löschkammer 6 über die beiden Kontaktteile 2 und 8 (vgl. Fig. 2), während
sich gleichzeitig der Kolben 3 relativ zum Zylinder 1 in Richtung auf dessen Boden verschiebt und dabei eine
im Zylinder 1 angeordnete Menge eines Lichtbogen-Löschmediums, wie Schwefelhexafluorid (SFg), zusammendrückt
bzw. verdichtet. Das auf hohen Druck verdichtete Löschmedium wird dabei auf die durch die Pfeile in Fig. 2 an-
030010/0932
gedeutete Weise durch die Verbindungsbogen 7 hindurch
gegen den Lichtbogen 6 geblasen, so daß letzterer schnell gelöscht wird.
Bei dem bisherigen Pufferschalter gemäß Fig. 1 und 2
besitzen der Pufferzylinder und die mit diesem verbundene,
elektrisch isolierende Düse ziemlich hohes Gewicht, so daß für die Verschiebung dieser Teile ein Hochleistungs-Betätigungsmechanismus
erforderlich ist. Dieser Nachteil ist besonders bei Hochleistungsschaltern auffällig,
weil die Kompressionskamnier 4 dabei ein großes Volumen besitzen muß und die durch den Lichtbogen entwickelte
Wärme zu einem Druckanstieg in der Kompressionskammer führt, wodurch sich die Kraft verstärkt, die bestrebt ist,
den Kolben gegenüber dem zugeordneten Zylinder,zurückzuschieben.
Abgesehen von Schaltern der beschriebenen Art wurde bereits vorgeschlagen, den bei der Stromunterbrechung entstehenden
Lichtbogen nur mit Hilfe des sich unter der Wärme des Lichtbogens ausdehnenden Lichtbogen-Löschmediums
zu löschen, ohne dabei Einrichtungen zum Verdichten des Löschmediums auf hohen Druck, etwa mittels einer Betätigungskraft,
zu verwendetn. Diese Maßnahme ist jedoch insofern unvorteilhaft, als dabei die Temperatur des im
Vorratsbehälter bzw. -raum enthaltenen Löschmediums übermäßig stark ansteigt, so daß die Lichtbogen-Löschleistung
verringert wird.
Fig.3 veranschaulicht einen anderen, bisherigen Einzeldruck-Pufferschalter.
Dabei weist ein Pufferzylinder 10 eine Anschlußplatte 12, ein hohlzylindrisches Tragelement
13, das an einem Ende mit der Anschlußklappe 12 verbunden ist, und ein elektrisch isolierendes Element 14 in Form
030010/0932
eines Hohlzylinders auf, der am anderen Ende des Tragelements 13 befestigt ist. Der Pufferzylinder 10 wird
durch ein Trag- bzw. Halteelement (nicht dargestellt) in ortsfester Lage gehalten, und das isolierende zylindrische
Element 14 weist einen abgestuften inneren Zylinderraum auf, der einen Abschnitt 14a großen Durchmessers an dem
dem Tragelement 13 zugewandten Ende umfaßt, während sich der andere Endabschnitt 14b in Richtung auf das offene
Ende (kelchartig) erweitert und die beiden Endabschnitte durch einen dazwischen befindlichen zylindrischen Teil
miteinander verbunden sind. In den erweiterten Raum 14a des Isolierelements 14 ist ein Pufferkolben 15 verschiebbar
eingesetzt, der an seiner vom Tragelement 13 abgewandten Seite mit einer zentralen Erhebung versehen ist,
die einen Kontaktteil 15b bildet. Die Fläche des Pufferkolbens 15, welche dem zylindrischen Innenraum mit kleinerem
Durchmesser als dem Raumabschnitt 14a des Tragelements 13 zugewandt ist, ist mit einer Leiterstange 16
verbunden, welche den zylindrischen Innenraum des Tragelements 13 durchsetzt und sich sodann verschiebbar durch
eine Durchgangsbohrung 12a- in der Anschlußplatte 12 erstreckt. Der Pufferkolben 15, der Kontakt 15a und die
Leitstange 16 bilden einen allgemein mit 18 bezeichneten feststehenden Kontaktteil.
Der erweiterte Raumabschnitt 14a weist eine Stirnfläche auf, die durch einen ringförmigen Abschnitt der zugewandten
Stirnfläche des Tragelemerits 13 gebildet wird, während das andere Ende bzw. die andere Stirnfläche durch eine
Linksschulter oder -stufe 17b festgelegt wird, die sich
von der Innenwandfläche des erweiterten Raumabschnitts 14a radial nach innen erstreckt und in die Grenzfläche
zwischen diesem Raumabschnitt 14a und dem Mittelteil übergeht, der mit dem auseinanderlaufenden Abschnitt 14b
verbunden ist.
030010/0932
- -a*--
43
43
Ein von der Anschlußplatte 12 abstehender Kollektor 19 liegt federnd an der Außenumfangsflache der Leitstange 16
an, während innerhalb des zylindrischen Innenraums des Tragelements 13, nämlich zwischen Anschlußplatte 12 und
Pufferkolben 15, eine Schraubenfeder 20 angeordnet ist, welche die Leitstange 16 und den Kollektor 19 umschließt.
Die Schraubenfeder 20 drängt den Pufferkolben 15 normalerweise in Richtung auf die Ringstufe 17b.
In den abgestuften, zylindrischen Innenraum des Isolierelements 4 ist von dem sich erweiternden bzw. konischen
Endabschnitt 14b aus ein bew'egbarer Kontaktteil 21 eingeführt,
der mit seiner freien Endfläche am Kontakt 15a des feststehenden Kontaktteils 18 anliegt. Letzterer wird
dabei in der in Fig. 3 dargestellten Stellung gegen die Kraft der Schraubenfeder 20 festgehalten, um den Pufferkolben
15 in Anlage an der zugewandten ringförmigen Stirnfläche
17a des Tragelements 13 zu halten. In diesem Zustand der Teile wird eine Druck- bzw. Kompressionskammer
22 im erweiterten Innenraumabschnitt 14a des isolierenden Elements 14 gebildet. Diese Druckkammer steht mit der
Außenseite des Zylinders 10 über einen Ringspalt in Verbindung, der zwischen der Innenwandfläche des isolierenden
Zylinders 14 und der Außenfläche des bewegbaren Kontaktteils 21 festgelegt ist.
Der bewegbare Kontaktteil 21 durchsetzt mit seinem anderen endabschnitt verschiebbar eine Durchgangsbohrung 23a in
einer anderen Anschlußplatte 23, wobei dieser Endabschnitt mit einem nicht dargestellten Betätigungsmechanismus wirkungsmäßig
verbunden ist. Ein an der Anschlußplatte 23 vorgesehener Kollektor 24 liegt federnd an der Außenumfangsf
lache des bewegbaren Kontaktteils 21 an.
Die Anordnung nach Fig. 3 ist in einem nicht dargestellten Gehäuse untergebracht, so daß um diese Anordnung herum
030010/0932
IM-
ein mit einem Lichtbogen-Löschmedium der angegebenen Art gefüllter Raum vorhanden ist. Infolgedessen ist auch die
Druck- bzw. KompressionsTcammer mit dem Löschmedium gefüllt.
Dieser genannte Raum wird im folgenden als "Außenraum" bezeichnet, weil er sich außerhalb des Zylinders 10 befindet.
Die Anschlußplatten 12 und 23 sind auf zweckmäßige Weise an nicht dargestellten, feststehenden Elementen im nicht
dargestellten Gehäuse befestigt.
Wie bei der Anordnung nach Fig. 1 und 2 wird der nicht dargestellte Betätigungsmechanismus aktiviert, um den
bewegbaren Kontaktteil 21 gemäß Fig. 3 nach rechts zu verschieben. Da der feststehende Kontaktteil 18 bestrebt
ist, sich unter der Wirkung der Schraubenfeder 20 ebenfalls nach rechts zu verschieben, bewegt er sich mit dem
bewegbaren Kontaktteil 21 mit, bis der Pufferkolben 15
an der Ringstufe 17b anstößt (vgl. Fig. 4). Daraufhin wird eine weitere Rechtsbewegung des Kolbens 15 und somit
des feststehenden Kontaktteils 18 verhindert. Während dieser Verschiebung vermag der Pufferkolben das Lichtbogen-Löschmedium
in der Kompressionskammer 22 wirksam zu verdichten.
Wenn sich der bewegbare Kontaktteil 21 weiter nach rechts verschiebt, trennen sich die beiden Kontaktteile 18 und
21 voneinander, worauf gemäß Fig. 4 im Innenraum des Zylinders 14 ein elektrischer Lichtbogen 25 über die
Kontaktteile entsteht. Beim überspringen des Lichtbogens über die Kontaktteile 18 und 21 dehnt sich das Löschmedium
unter der Wärme des Lichtbogens 25 aus, so daß der Strömungsmitteldruck
in der Kompressionskammer 22 schnell ansteigt.
Nach der Trennung vom feststehenden Kontaktteil 18 ist der bewegbare Kontaktteil 21 von der Last des Kontaktteils
030010/0932
18 befreit, so daß es sich schnell von diesem entfernt und dabei den elektrischen Lichtbogen 25 schnell mitzieht,
bis das freie Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 den konischen Teil 14b des isolierenden Zylinders 14 erreicht,
in welchem sich der Abstand zum isolierenden Zylinder 14 vergrößert. Gleichzeitig kann das im Kompressionsraum
20 verdichtete Löschmedium durch den nunmehr erweiterten Abstand schlagartig in den Außenraum einströmen,
um sich in diesem schnell auszudehnen und daher abzukühlen. Der Lichtbogen 25 wird dabei durch den Strom des gefüllten
Löschmediums gelöscht.
Beim Schließvorgang spricht der nicht dargestellte Betätigungsmechanismus
auf ein Schließbefehlssignal unter Verschiebung des bewegbaren Kontaktteils 21 gegen den festen
Kontaktteil 18 an, um die beiden Kontaktteile in gegenseitige
Berührung zu bringen, worauf der bewegbare Kontaktteil 21 den festen Kontaktteil 18 zusammen mit dem Pufferkolben
15 gemäß Fig. 3 oder 4 gegen die Wirkung der Schraubenfeder 20 nach links drängt, bis der Pufferkolben
15 an der ringförmigen Stirnfläche 17a des Tragelements 13
anliegt (vgl. Fig. 3). Daraufhin ist der SchließVorgang
abgeschlossen. Während des Schließvorgangs wird das Lichtbogen-Löschmedium aus dem Außenraum über den Zwischenraum
zwischen isolierendem Zylinder 14 und bewegbarem Kontaktteil 21 in die Kompressionskammer 22 eingeleitet,
worauf die Vorrichtung für den nächsten Unterbrechungsvorgang vorbereitet ist.
Bei den bisherigen Schaltern der Art gemäß Fig. 3 und 4 verschiebt sich der Pufferkolben 15 über die Gesamterstreckung
der Kompressionskammer 22 zwischen den beiden ringförmigen Stirnflächen 17a und 17b, so daß das Volumen
der Kompressionskammer 22 bei der Trennung der Kontakt-
030010/0332
teile außerordentlich klein wird und damit der Strömungsmitteldruck
in der Kammer 22 außerordentlich stark ansteigt, Dies bedingt in nachteiliger Weise, daß die Schraubenfeder
20 sehr stark sein muß, während für den Schließvorgang ein Hochleistungs-Betätigungsmechanismus solcher
Leistung vorgesehen werden muß, daß er die Kraft der starken Schraubenfeder überwinden kann. Das in der Kompressionskammer
22 befindliche Löschmedium kann dabei insbesondere bei der Unterbrechung starker Ströme keinen
großen Teil der in die Kompressionskammer 22 übertragenen Lichtbogenenergie absorbieren und dabei auf niedriger
Temperatur bleiben. Infolge der erhöhten Temperatur des Löschmediums verschlechtert sich folglich seine Lichtbogen-Löschleistung
.
Die bisherigen Schalter sind außerdem mit den folgenden Mangeln behaftet:
Wenn das freie Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 den konischen Abschnitt 14b des isolierenden Zylinders erreicht,
strömt das Löschmedium aufgrund seines außerordentlich hohen Drucks sehr schnell aus der Kompressionskammer 22 aus. Infolge ihres kleinen Volumens wird jedoch
die Kompressionkammer augenblicklich entleert, so daß sich eine kurze Gasstoßzeit ergibt. In Extremfällen
kann datier ein Strom nur dann unterbrochen werden, wenn er innerhalb dieser kurzen Gasstoßzeit seinen Nullpunkt
durchläuft.
Weiterhin ist es dabei schwierig, die Leistung für die Unterbrechung schwacher Ströme und gleichzeitig auch
für die Unterbrechung starker Ströme zu verbessern. Wenn nämlich das Volumen der Kompressionskammer so bestimmt
wird, daß die Unterbrechungsleistung für schwache Ströme
030010/0932
_ 1 1
zufriedenstellend ist, wird bei der Unterbrechung eines starken Stromes das in der Kompressionskammer befindliche
Strömungsmittel bzw. Löschmedium unter der hohen Energie eines an den Kontaktteilen entstehenden Lichtbogens erhitzt
und ausgedehnt. Hierdurch wird das Löschmedium in der Kompressionskammer auf sehr hohen Druck und außerdem
auf übermäßig hohe Temperatur gebracht, wodurch seine Löschleistung stark verringert wird. Wenn dieses stark
erhitzte Löschmedium gegen den Lichtbogen geblasen wird, kann dieser nicht immer gelöscht werden.
Durch den bei der Trennung der beiden Kontaktteile entstehenden Lichtbogen kann weiterhin der Strömungsmitteldruck
in der Kompressionskammer so stark ansteigen, daß er die Kraft der Schraubenfeder 20 übersteigt, so daß der
feststehende Kontaktteil 18 gegen den bewegbaren Kontaktteil 21 gedrängt werden kann. Unter diesen Bedingungen
wird der feststehende Kontaktteil 18 durch den Löschmitteldruck in der Kompressionskammer zurückgedrückt, wodurch
der Löschmediumdruck in der Kompressionskammer verringert und daher die Unterbrechungsfähigkeit des Löschmediums
beeinträchtigt wird.
Beim Wiederschließen der beiden Kontaktteile 18 und 21 prallt
der bewegbare Kontaktteil mit großer Kraft gegen den feststehenden Kontaktteil auf, wobei aufgrund dieses Aufpralls
unter der Elastizität der Schraubenfeder 20 ein wiederholtes Trennen und Schließen (Prellen) auftritt, bis die
beiden Kontaktteile schließlich in gegenseitiger Anlage zur Ruhe kommen. Bei diesem Kontaktprellen treten wiederholt
elektrische Lichtbögen zwischen beiden Kontaktteilen auf, so daß sich diese miteinander verschweißen können.
In der Fig. 5 und 6 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schalters in seinem Schließzustand bzw.
030010/0932
seinem Auslösezustand dargestellt. Die erfindungsgemäße
Konstruktion unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. und 4 dadurch, daß der elektrisch isolierende Zylinder
nach Fig. 3 und 4 in den Fig. 5 und 6 durch einen hohlzylindrischen Metall-Gehäuseteil 2.6 ersetzt ist, der am
einen Ende offen und am anderen Ende mit einer zentralen Bohrung versehen ist, in welcher eine zylindrische,
elektrisch isolierende Düse 27 festgelegt ist.
Der hohlzylindrische Gehäuseteil bzw. Zylinder 26 ist mit seinem offenen Endabschnitt am hohlzylindrischen Tragelement
13 befestigt und an diesem Endabschnitt mit einem Raum bzw. einer Bohrung 26a großen Durchmessers versehen,
der bzw. die zusammen mit der ringförmigen Stirnfläche 28a des angrenzenden Tragelements 13 eine Druck- bzw. Kompressionskammer
29 festlet. An der Innenwandfläche des Zylinders 26 ist in einem bestimmten Abstand vom offenen
Ende eine umlaufende, abgerundete Stufe bzw. Schulter 28b vorgesehen. Der Pufferkolben 15 ist derart verschiebbar
in die Kompressionskanuner 29 eingesetzt, daß er zwischen der ringförmigen Stirnfläche 28a und der Umfangsschulter
28b bewegbar ist, welche als Anschläge zur Begrenzung seiner Bewegung in der Kompressionskammer 29 dienen. Der
der Stufe bzw. Schulter 28b zugewandte Randabschnitt des Pufferkolbens 15 besitzt daher eine in dieser Stufe 28b
komplementäre Querschnittsform, während die andere Umfangskante rechtwinkelig abgewinkelt ist. Der restliche
Innenraum im Zylinder 26 zwischen der Stufe 28b und dem anderen Ende bildet einen Vorrats-Behälter 30, der
aus noch näher zu erläuternden Gründen einen etwas kleineren Durchmesser besitzt als die Kompressionskammer 29.
Die isolierende Düse 27 ähnelt weitgehend dem freien Endabschnitt des elektrisch insolierenden Zylinders 14 gemäß
Fig. 3 und 4, und sie weist einen dem beschriebenen koni-
030010/0932 ^*-'-
sehen Abschnitt 14b ähnelnden, sich erweiternden bzw. konischen
Abschnitt 27a auf.
In jeder anderen Beziehung entspricht die Anordnung im wesentlichen derjenigen gemäß Fig. 3 und 4.
Beim Schalter gemäß Fig. 5 und 6 geht also die Kompressionskammer 29, die sich an das Tragelement 13 anschließt, unmittelbar
in den Behälterteil 30 über. Das Volumen der Kompressionskammer 29 ist durch den Pufferkolben 15 praktisch
auf Null reduzierbar, und der Behälter 30 dient zur Aufnahme des in der Kompressionskammer 29 verdichteten
Lichtbogen-Löschmediums.
Wie bei der Anordnung nach Fig. 3 und 4 wird der nicht dargestellte Betätigungsmechanismus betätigt, um den bewegbaren
Kontaktteil 21 gemäß Fig. 5 nach rechts zu verschieben, wobei diese Bewegung von einer ähnlichen Bewegung des
festen Kontaktteils 18 mit dem Pufferkolben 15 unter dem
Einfluß der Schraubenfeder 20 begleitet ist. Infolge dieser Bewegung wird das Löschmedium in der Kompressionskammer 29
komprimiert bzw. verdichtet.
Bei der weiteren Bewegung des bewegbaren Kontaktteils 21 nach rechts stößt der Pufferkolben 15 gegen die Anschlagschulter
28b an, wodurch der feststehende Kontaktteil 18 an einer weiteren Bewegung nach rechts gehindert wird.
Hierbei trennen sich die beiden Kontaktteile 21 und 18 voneinander, so daß gemäß Fig. 6 ein Lichtbogen 2 5 zwischen
ihnen überspringt.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Volumen der Kompressionskammer 29 praktisch gleich Null, während sich im Behälterteil 38
das Löschmedium mit erhöhtem Druck ansammelt. Das Gesamt-
Π 30010/0932
volumen von Kompressionskammer 29 und Behälterteil 30 besitzt jedoch eine kleine Änderungsgröße, so daß ein übermäßiger
Löschmediumdruckanstieg verhindert wird. Außerdem wird die Wärmeenergie des zwischen den Kontaktteilen 21
und 18 entstehenden Lichtbogens 25 zur Erhöhung des Strömungsmitteldrucks im Behälterteil 30 ausgenutzt,
wobei jedoch aufgrund des großen Volumens des Behälterteils 30 auch bei der Unterbrechung starker Ströme ein
übermäßiger Druck- und Temperaturanstieg vermieden wird. Dies bedeutet, daß im Behälterteil 30 zur Unterbrechung
starker Ströme ein Löschmedium unter hohen Druck bei zufriedenstellend niedriger Temperatur vorhanden ist.
Anschließend wird auf die in Verbindung mit Fig. 3 und 4 beschriebene Weise der elektrische Bogen 25 gelöscht. Bei
der Vorrichtung gemäß Fig. 5 und 6 kann ersichtlicherweise aufgrund des großen Volumens des Behälterteils 30 der
elektrische Lichtbogen über eine vergleichsweise lange Zeitspanne hinweg mit dem unter erhöhtem Druck stehenden
Lichtbogen-Löschmedium beaufschlagt werden. Infolgedessen kann der betreffende Strom stabil unterbrochen werden,
auch wenn er zu irgendeinem Zeitpunkt seinen Nullpunkt durchläuft.
030010/0932
Die Figuren 7 und 8 veranschaulichen eine Abwandlung des Schalters nach Fig. 5 und 6 in seiner Schließ- bzw.
Auslösestellung. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 5 hauptsächlich dadurch, daß
in Fig. 7 der feststehende Kontaktteil 18 im Behälterteil angeordnet und mit der Innenwandfläche des Hohlzylinders
26 verbunden ist.
Insbesondere weist der·' feststehende' Kontaktteil 18 ein
hohles, scheibenförmiges Gehäuse 18a auf, das beidseitig
mit miteinander fluchtende koaxiale Behälterteil 3O angeordneten Bohrungen versehen und mit der Innenwandfläche
des Behälterteils 30 verbunden ist. Im Gehäuse 18a befindet sich ein Schlitzkontakt 18b mit einem solchen Innendurchmesser,
daß er vom bewegbaren Kontaktteil 21 durchsetzbar ist, wobei dieser Kontakt normalerweise durch Blattfedern
18c zwischen seiner Außenumfangsflache und der Innenwandfläche des Gehäuses 18a in Richtung auf dessen Mittelachse
vorbelastet ist. Gemäß Fig. 7 erstreckt sich der bewegbare Kontaktteil 21 in der Schließstellung durch das
Schlitzkontaktteil 18b, wobei er unter dem Einfluß der
Blattfedern 18 σ in fester Berührung mit dem Schlitzkontakt 18b gehalten wird. Der bewegbare Kontaktteil 21 ragt außerdem
in der Schließstellung mit seinem freien Ende etwas aus dem Gehäuse 18a heraus und in Berührung mit einem
allgemein mit 150 bezeichneten Schieber. Letzterer entspricht bezüglich Form und Arbeitsweise dem feststehenden Kontaktteil
18 gemäß Fig. 5 und 6, nur mit dem Unterschied, daß er nicht von Strom durchflossen wird. Der Schieber 150
besteht daher aus einem elektrisch isolierenden Material, und der Kollektor 19 nach Fig. 5 und 6 ist bei dieser Ausführungsform
weggelassen.
In jeder anderen Hinsicht entspricht diese Ausführungsform im wesentlichen derjenigen nach Fig. 5 und 6.
030010/0932
Der Unterschied der Ausführungsform nach Fig. 7 zu derjenigen
nach Fig. 5 und 6 besteht darin, daß ein elektrischer Lichtbogen 25 gemäß Fig. 8 über das freie Ende des bewegbaren
Kontaktteils .21 und die Inne-numfangs fläche des Schlitzkontakts
18c überspringt.
Da der Schieber 150 keine Stromleitstrecke bildet und der
zugeordnete Kollektor weggelassen ist, wird der Schieber 150 keinem Kontaktdruck durch den Kollektor unterworfen.
Infolgedessen ist kein Widerstand aufgrund eines solchen Kontaktdrucks vorhanden/ und es tritt auch keine Abstoßungskraft
infolge eines durch den Schieber fließenden Stromes auf. Die Schraubenfeder 20 kann daher verringerte Federkraft
besitzen.. Außerdem kann ein Kontaktprellen vermieden werden, weil der feste Kontaktteil 18 so angeordnet ist, daß der bewegbare
Kontaktteil 21 nicht gegen ihn aufprallt. Hierdurch wird verringerter Verschleiß der Kontaktteile infolge der
Überspringenden Lichtbögen gewährleistet.
Die elektrisch isolierende Düse kann eine Zylinderbohrung vergrößerten Durchmessers aufweisen, in welcher der feste
Kontaktteil 18 angeordnet ist.
Dieseipchieber 150 kann teilweise oder vollständig aus einem
metallischen Werkstoff bestehen.
Fig. 9 zeigt eine Abwandlung der Erfindung. Dabei weist der Pufferzylinder 10 bzw. der hohle Zylinder 26 einen Bohrungsabschnitt
26a vergrößerten Durchmessers in seinem axialen Mittelbereich auf. Eine mit Bohrung versehene Anschlußplatte
12 in Form einer Scheibe verschließt das gemäß Fig. 9 obere Ende des Zylinders 10, der an eine elektrisch
isolierende Düse 27, ähnlich derjenigen nach Fig. 5 und 6, in das andere bzw. untere Ende des Zylinders 10 eingeschraubt
ist.
030010/0932
Ein feststehender Kontaktteil 18 entspricht praktisch demjenigen nach Fig. 5 und 6 und ein Pufferkolben 15 ist
verschiebbar und unter Bildung einer Kompressionskammer
29 in den erweiterten Bohrungsabschnitt 26a eingesetzt, so daß er sich zwischen zwei umlaufenden, flachen Stufen
bzw. Schultern 28 a und 28b zu verschieben vermag. Der feststehende Kontaktteil 18 weist einen Armabschnitt
bzw. Fortsatz auf, welcher verschiebbar eine Zentralbohrung in der Anschlußplatte 12 durchsetzt und mit einem an der
Innenfläche der Anschlußplatte 12 vorgesehenen Kollektor 19 in Berührung steht, wobei die Schraubenfeder 20 nach
Fig. 5 und 6 weggelassen ist. Der feste Kontaktteil 18 ist dabei über den Kollektor 19 und die Anschlußplatte 12
elektrisch mit einer externen elektrischen Vorrichtung verbunden.
Der Pufferkolben 15 unterteilt den Innenraum des Pufferzylinders 10 in eine obere und eine untere Kammer 31 bzw.
30, die jweils einen gleichen, aber etwas kleineren Durchmesser hat, als der erweiterte Bohrungsabschnitt 26a besitzen.
Die obere Kammer 31 steht über eine Anzahl von Bohrungen 32 in der Anschlußplatte 12 mit dem Lichtbogen-Löschmedium
im Außenraum in Verbindung. Die untere Kammer
30 umfaßt die Kompressionskammer 29 aus dem erweiterten Bohrungsabschnitt 26a und dem sich an die Druckkammer 29
anschließenden Behälterteil 30.
Der Pufferzylinder 10 wird durch ein nicht dargestelltes
Trag- bzw. Halteelement in seiner Stellung gemäß Fig. 9 gehalten, in welcher der Pufferkolben 15 an der oberen
Stufe bzw. Schulter 28a anstößt.
Ein mit einem nicht dargestellten Betätigungsmechanismus betrieblich gekoppelter bewegbarer Kontaktteil 21 durchsetzt
eine Axialbohrung der isolierenden Düse 27, ähnlich derjenigen nach Fig. 5 und 6, uni sich in der Schließ-
030010/0932
stellung an den festen Kontaktteil anzulegen.
Gemäß Fig. 9 steht von einem zentralen Fortsatz 15a des
Pufferkolbens 15 ein sich zum Ende hin verjüngender,
tulpenförmiger Kontakt 33 ab, während der bewegbare Kontaktteil 21 an seinem freien Ende mit einer flaschenförmigen
Ausnehmung bzw. Bohrung 34 versehen ist. In der Schließstellung ist der feste Kontaktteil 18 trennbar mit
dem bewegbaren Kontaktteil 21 verbunden, in dem der tulpenförmige
Kontaktteil 30 federnd in die flaschenförmige Bohrung 34 einrastet. Der Kontakt 33 stellt somit eine
Schnappverbindung mit der flaschenförmigen Bohrung 34 her.
Diese Verbindung bleibt bis zur Beaufschlagung mit einer
Kraft, d.h. Auslösekraft, einer vorbestimmten Größe erhalten, durch welche der Kontakt 33 aus der Bohrung herausgezogen
wird.
Wie bei der Anordnung nach Fig. 5 wird der nicht dargestellte Betätigungsmechanismus aktiviert, um den bewegbaren Kontaktteil
21 gemäß Fig. 9 nach unten zu verschieben. Da der tulpenförmige Kontakt 33 in die Vertiefung bzw. Bohrung 34 eingerastet
ist, wird der feste Kontaktteil 18 von dem sich abwärts
bewegenden Kontaktteil 21 ebenfalls nach unten mitgenommen, so daß durch den Pufferkolben 15 das in der Kompressionskammer
29 und im Behälterteil 30 befindliche Löschmedium komprimiert wird. Wenn sich der Pufferkolben 15 an
die untere. Stufe bzw. Schulter 28b des erweiterten Bohrungsteils 26b anlegt, wird der feste Kontaktteil 18 an einer
weiteren Abwärtsbewegung gehindert, während sich der bewegbare Kontaktteil weiter nach unten verlagert. Hierbei wird
eine die genannte, vorbestimmte Größe übersteigende Auslösekraft auf die Verbindung oder Kupplung 33, 34 ausgeübt,
so daß der Kontakt 33 aus der Bohrung 34 ausrastet und sich die beiden Kontaktteile 18 und 21 voneinander trennen. In
diesem Augenblick springt gemäß Fig. 10 ein elektrischer
030010/0932
ss
Lichtbogen 25 zwischen den beiden Kontaktteilen über.
Die Löschung des Lichtbogens 25 erfolgt sodann auf die in Verbindung mit Fig. 3 und 4 beschriebene Weise.
Da somit der Betätigungsmechanismus nur den festen Kontaktteil 18 mit dem Pufferkolben 15 und den bewegbaren Kontaktteil
21 zu verschieben braucht, ist das Gewicht der zu verschiebenden Teile im Vergleich zum Stand der Technik klein.
Während der Dauer des elektrischen Lichtbogens, während welcher die Trennungsgeschwindigkeit des bewegbaren Kontaktteils
18 am höchsten sein muß, braucht außerdem nur der bewegbare Kontaktteil 21 verlagert zu werden. Diese
hohe Trennungsgeschwindigkeit kann dabei durch einen Betätigungsmechanismus
niedriger Leistung gewährleistet werden. Infolgedessen läßt sich die Unterbrechungsleistung
mit einer kostensparenden Konstruktion kleiner Abmessungen verbessern.
Der tulpenförmige Kontakt 33 gemäß Fig. 9 braucht nicht
unbedingt aus einem elektrisch leitenden Werkstoff zu bestehen, sondern kann auch aus einem elektrisch isolierenden
Material hergestellt sein. Beim Wiedereinrasten des Kontaktes 33 in die Vertiefung bzw. Bohrung 34 fließt in diesem Fall
kein Strom zwischen den beiden Teilen. Infolgedessen kann auch kein elektrischer Lichtbogen beim Wiedereinrasten
1 zwischen diesen Teilen auftreten und zu einem Verschweißen
derselben führen. Die Verwendung eines elektrisch isolierenden Kontakts 33 ist daher im Fall starker Ströme vorteilhaft.
Die beschriebene Kupplung kann auf die in Fig. 11 und 12 dargestellte Weise abgewandelt werden. Bei dieser Abwandlung
ist der feste Kontaktteil 18 an seinem freien Endabschnitt
mit einer im Querschnitt hakenförmigen Ausneh-
030010/0932
mung 36 versehen, die in der Nähe ihrer Mündung bis zu
einem solchen Durchmesser eingeschnürt bzw. verengt ist, daß der mit der Bohrung bzw. Vertiefung versehene Endabschnitt
des bewegbaren Kontaktteils 21 (Fig. 9) auf die in Fig. 1t gezeigte Weise in die Vertiefung 36 einzutreten
vermag. Der tulpenförmige Kontakt 33 ist am Boden der Vertiefung 36 angeordnet, wobei er in der Schließstellung
elastisch in die Vertiefung bzw. Bohrung 34 eingerastet ist. In Fig. 12 sind die freien Endabschnitte beider Kontaktteile
18 und 21 in ihrem voneinander getrennten 2ustand veranschaulicht. Bei der Anordnung nach Fig. 11 und 12 springt
ein elektrischer Lichtbogen über die freien Enden beider Kontaktteile 18 und 21 über, so daß der Kontakt 33 vor
einer Beeinflußung durch den Lichtbogen geschützt ist.
Gemäß den Fig. 13 und 14 kann die Vertiefung oder Bohrung
in ihrer Innenumfangsfläche 2 einander diametral gegenüberliegende
Kerben oder Nuten aufweisen, in welche - unter Weglassung des tulpenförmigen Kontakts 33 - zwei einander
diametral, gegenüberliegende Einrastelemente 37 aus einem
elektrisch leitenden Material eingreifen. Zwischen jedem Einrastelement 37 und der zugeordneten Nut ist jeweils
eine Blattfeder 38 vorgesehen, welche das Einrastelement normalerweise radial nach innen vorbelastet.
Der bewegbare Kontaktteil 21 ist andererseits mit zwei diametral gegenüberliegenden Kerben bzw. Nuten 39 versehen,
welche die betreffenden Einrastelemente aufnehmen, wenn die beiden Kontaktteile18 und 21 gemäß Fig. 13 ineinander
geschoben sind. Die Nuten 39 besitzen zu diesem Zweck eine den Einrastelementen 37 komplementäre Form.
In Fig. 14 sind die freien Endabschnitte der beiden Kontaktteile 18 und 21 im ausgerückten Zustand veranschaulicht,
030010/0932
Gemäß den Fig. 15 und 16 ist der feststehende Kontaktteil 18 an seinem freien Endabschnitt mit einer (axialen) Vertiefung
bzw. Bohrung ähnlich derjenigen gemäß Fig. 11 versehen, die, genauer gesagt, einen verengten Abschnitt in
der Nähe ihrer Mündung besitzt, während der freie Endabschnitt des bewegbaren Kontaktteils 21 einen umfangsmäßig
verdickten Abschnitt 41 mit solchem Durchmesser aufweist, daß der unter elastischer Aufweitung der Verengung 40
durch diese hindurchzutreten vermag, während er sich hinter dieser Verdickung im wesentlichen auf den normalen Durchmesser
des bewegbaren Kontaktteils 21 verjüngt. In der Schließstellung liegt-das freie Ende des bewegbaren Kontaktteils
21 gemäß Fig. 15 am Boden der Vertiefung im feststehenden Kontaktteil 18 an. In Fig. 16 sind die freien
Endabschnitte beider Kontaktteile 18 und 21 in ihrem voneinander getrennten bzw. ausgerückten Zustand veranschaulicht.
Die Ausführungsform nach Fig. 15 und 16 ist im Vergleich
zu den Anordnungen nach Fig. 9-14 insofern vorteilhaft, als eine vorzeitige Trennung der beiden freien Endabschnitte
der Kontaktteile ohne die Verwendung zusätzlicher, etwa in den festen Kontaktteil eingebauter Teile verhindert wird.
Der Schalter gemäß Fig. 17 unterscheidet sich von demjenigen
gemäß Fig.9 dadurch, daß bei ihm der feste Kontaktteil im Behälterteil 30 angeordnet ist. Insbesondere sind dabei
innerhalb des Behälterteils 30 zwei feststehende Kontaktteile 18 in einander diametral gegenüberstehender Lage so angeordnet,
daß sie mit ihren Unterseiten in zugeordneten, diametral gegenüberstehenden Ausnehmungen in der Innenwandfläche
des Behälterteils 30 sitzen. Die festehenden Kontaktteile 18 sind dabei durch eine in der zugeordneten Ausnehmung
angeordnete Blattfeder 42 radial, einwärts vorbelastet. Im Schließzustand stehen somit die feststehenden Kontaktteile
in Gleitberührung mit der Außenumfangsflache des beweg-
030010/0932
baren Kontaktteils 21 (vgl. Fig. 17). Weiterhin ist ein tulpenförmiger Kontakt 33 unmittelbar in die flache,
fortsatzfreie Fläche des Pufferkolbens 15 eingeschraubt,
wobei sich die Kompressionskairaner 29 bis zu der mit dem
Zylinder 26 materialeinheitlichen Anschlußplatte erstreckt. Bei dieser Konstruktion entfällt die obere Kammer 31 gemäß
Fig. 9. Da die feststehenden Kontaktteile 18 im Behälter 33 angeordnet sind, bilden der Pufferkolben 15
und seine Leitstange 16 ein Lichtbogenkontaktelement 150 in Form des vorher in Verbindung mit Fig. 7 beschriebenen
Schiebers 150. Der Kollektor 19 gemäß Fig. 9 kann dabei
entfallen.
In jeder anderen Hinsicht entspricht die beschriebene Anordnung im wesentlichen derjenigen gemäß Fig. 9 und 10.
Beim öffnungs- bzw. Trennvorgang löst sich zunächst der
tulpenförmige Kontakt 33 am Pufferkolben 15 aus der Ausnehmung 34 im bewegbaren Kontaktteil 21, sobald der Pufferkolben
15 die untere Stufe bzw. Schulter 28b erreicht hat. Sodann trennt sich der bewegbare Kontaktteil 21 vom festen
Kontaktteil 18 unter Erzeugung eines elektrischen Lichtbogens 25 (vgl. Fig. 18).
Beim Schließvorgang wird der bewegbare Kontaktteil 21 gemäß Fig. 18 in Aufwärtsrichtung verschoben, so daß sein
freier Endabschnitt den Zwischenraum zwischen den beiden gegenüberstehenden Kontaktteilen 18 durchsetzt und dabei
mit diesen feststehenden Kontaktteilen in Berührung kommt. Die beiden Kontaktteile 18 und 21 werden hierbei von einem
Strom durchflossen, und der bewegbare Kontaktteil 21 stößt anschließende gegen 3en Pufferkolben 15 an, um diesen
nawch oben zu drängen, bis er an der Stufe bzw. Schulter
28a der Anschlußplatte 12 anschlägt und aji einer weiteren
030010/0932
Aufwärtsbewegung gehindert wird. An diesem Punkt wird der tulpenförmige Kontakt 33 des Pufferkolbens 15 unter elastischer
Verformung in die Vertiefung oder Bohrung 34 des bewegbaren Kontaktteils 21 hineingedrängt und somit die Anordnung in
die Ausgangsstellung gemäß Fig. 17 zurückgeführt.
Gemäß den Fig. 17 und 18 sind an den freien Enden von feststehendem
und bewegbarem Kontaktteil 18 bzw. 21 jeweils Kontaktelemente angebracht; Diese Kontaktelemertte sind jedoch in den
vorher beschriebenen Fig. und in einigen der noch zu beschreibenden Fig. der Übersichtlichkeit halber weggelassen
und auch nicht immer mit Bezugsziffern bezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 19 besitzt der tulpenförmige
Kontaktteil 33 eine vergrößerte axiale Länge, während die Ausnehmung bzw. Bohrung 34 eine entsprechend vergrößerte
Tiefe besitzt. Zwischen der Leitstange 16 des Pufferkolbens 15 und der Zentralbohrung in der Anschlußplatte 12 ist außerdem
anstelle der durchgehenden Bohrungen 32 gemäß Fig. 17 ein Zwischenraum 32" vorgesehen.
In jeder anderen Hinsicht entspricht diese Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 17.
Aus Fig. 19 geht hervor, daß sich der tulpenförmige Endabschnitt
des Kontakts 33 am feststehenden Kontaktteil 18 unmittelbar nach der Trennung der beiden Kontaktteile unter
Erzeugung eines elektrischen Lichtbogens von der Vertiefung bzw. Bohrung 34 trennen kann. Hierdurch wird die Strecke
verkleinert/ über welche sich der Pufferkolben 15 unter dem Druck des verdichteten Löschmediums vom bewegbaren Kontaktteil
21 hinwegbewegen kann, wenn der Kontakt 33 aus der Vertiefung 34 ausrastet. Infolgedessen kann eine noch
wirksamere Pufferwirkung erwartet werden.
030010/0932
-M- if. ^
Die Ausführungsform nach Fig. 5 kann auf die in Fig. 20
gezeigte weise abgewandelt werden. Gemäß Fig. 20 weist der feststehende Kontaktteil 18 einen sich über seine Gesamtlänge
erstreckenden axialen Auslaßkanal 18Λ auf, der axial
mit einem anderen axialen Auslaßkanal 18B fluchtet, welcher dem bewegbaren Kontaktteil 21 vollständig durchsetzt. Die
beiden Auslaßkanäle 18 A und 18B stellen eine Löschmedium-Verbindung
zum Außenraum her. Wenn die beiden Kontaktteile jedoch in gegenseitiger Berührung stehen, ist die Verbindung
der Kompressionskammer 29 mit den axialen Auslaßkanälen 18A und 18B bzw. 21A unterbrochen.
Der bewegbare Kontaktteil 21 wird auf die in Verbindung mit Fig. 5 beschriebene Weise vom festen Kontaktteil 18 getrennt.
Dabei springt ein elektrischer Lichtbogen 25 über die beiden Kontaktteile 18 und 21 über, während die Druck- bzw. Kompressionskammer
29 auf die in Fig. 21 gezeigte Weise über die axialen Auslaßkanäle 18A und 21A mit dem Außenraum in
Verbindung steht. Das im Behälterteil 30 komprimierte Lichtbogen-Löschmedium wird dabei über die Auslaßkanäle 18A und
21A in den Außenraum ausgestoßen, wobei es den elektrischen
Lichtbogen 25 kühlt. Bei einem schwachen, zu unterbrechenden Strom kann der Lichtbogen 25 bereits durch diese Abkühlwirkung
durch den Strom des verdichteten Löschmediums gelöscht werden.
Bei einem starken Strom besitzt jedoch der resultierende Lichtbogen 25 einen so großen Durchmesser, daß er die Auslaßkanäle
18A und 21A verschließen kann. Infolgedessen wird der Strömungsmitteldruck in der Kompressionskammer 29 nicht
verringert, sondern vielmehr erhöht, weil die thermische Energie des Lichtbogens 25 zum Teil im Behälterteil 30 gespeichert
wird. Da jedoch hierbei ein Teil des Löschmediums über die Auslaßkanäle 18A und 21A in den Außenraum entweichen
kann, wird ein zu starker Temperatur- und Druckanstieg des Löschmediums im Behälterteil 30 verhindert.
030010/0932
Wenn das freie Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 in den konischen Abschnitt 27a der elektrisch isolierenden Düse
27 eintritt, wird das Löschmedium, wie bei der Anordnung gemäß Fig. 5 und 6, schnell aus dem Behälterteil 30 in
den Außenraum ausgetragen. Dieses Löschmedium steht unter vergleichsweise hohem Druck und vergleichsweise niedriger
Temperatur, wodurch im Zusammenwirken mit der großen Öffnungsfläche der Düse 27 eine große Löschmedium-Menge gegen
den Lichtbogen 25 gerichtet wird. Infolgedessen wird der Lichtbogen 25 zufriedenstellend gekühlt und gelöscht, auch
wenn der betreffende, zu unterbrechende Strom stark ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß bei der
Trennung der beiden Kontaktteile 18 und 21 schwache Ströme ohne weiteres und schnell durch die Kolbenwirkung des
Pufferkolbens 15 in Verbindung mit den axialen Auslaßkanälen 18A und 21A in den beiden Kontaktteilen 18 bzw. 21
unterbrochen werden können. Bei der Unterbrechung starker Ströme wird ebenfalls das Löschmedium, dessen Druck und
Temperatur sich unter dem Einfluß des resultierenden Lichtbogens erhöht haben, unmittelbar nach dem Auftreten des
Lichtbogens zum Teil über die Auslaßkanäle 18A und 21A ausgetrieben.
Hierdurch kann ein übermäßiger Druck- und Temperaturanstieg im Behälterteil 30 verhindert werden. Anschließend
tritt der freie Endabschnitt des bewegbaren Kontaktteils 21 in den konischen Teil 27a der isolierenden Düse '
27 ein, worauf das Löschmedium mit zufriedenstellender Lichtbogen-Löschwirkung den elektrischen Lichtbogen beaufschlagen
kann. Auf diese Weise kann der Lichtbogen gleichmäßig gekühlt und gelöscht bzw. unterdrückt werden.
Da jeder Kontaktteil einen axialen Auslaßkanal aufweist, kann bei einem Stromfluß durch den Kontaktteil Konvektion
auftreten. Wenn sich die Auslaßkanäle wie bei der Ausführungsform gem. Fig. 21 durch beide Kontaktteile erstrecken, ist
die Wirkung dieser Konvektion besonders deutlich.
030010/0932
Mit der Ausführungsform gemäß Fig. 20 und 21 können somit
sowohl schwache als auch starke Ströme mit einer einfachen, kostensparenden Konstruktion zufriedenstellend unterbrochen
werden, wobei durch die beiden Kontaktteile ein stärkerer Strom geleitet werden kann.
Die Ausfürhungsform nach Fig. 22 unterscheidet sich von derjenigen
nach Fig. 7 dadurch, daß der Schieber 150 aus einem metallischen Werkstoff besteht, so daß er, wie bei den
Anordnungen nach Fig. 17 und 18 ein Lichtbogen-Kontaktelement bildet, und daß die axialen Auslaßkanäle 150A bzw.
21A über die Gesamtlänge des Lichtbogen-Kontaktteils 150 und des bewegbaren Kontaktteils 21 verlaufen..
Die in Fig. 23 dargestellte Ausführungsform der Erfindung
unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 5 nur dadurch, daß ein umschließendes bzw. Hülsenelement die beiden freien
Endabschnitte von feststehendem und bewegbarem Kontaktteil umschließt. Der feststehende Kontaktteil wird dabei auf
seine Gesamtlänge von einem axialen Auslaßkanal durchsetzt. Das Hülsenelement 42 umfaßt, genauer gesagt, eine mit
Bohrung versehene Trennwand 42a, die an ihrem Außenumfang mit einer radial einwärts gerichteten Umfangsrippe an
der Innenwandfläche des Hohlzylinders 26 zwischen der Kompressionskammer
29 und dem Behälterteil 30, die jeweils gleichen Durchmesser besitzen, verbunden ist, Die dem Pufferkolben
15 zugewandte Flanke der Rippe bildet die umlaufende Anschlagstufe bzw. -schulter 28b für den Kolben 15.
Das Hülsenelement 42 weist einen vergleichsweise kurzen Stutzen 42b auf, der sich vom Mittelteil der Trennwand 42a
in Richtung auf die Düse 27 erstreckt. Die Trennwand 42 enthält eine Anzahl von radialen öffnungen in vorbestimmten,
gleichgroßen Winkelabständen, die sich vom Außenumfang des Stutzens 42b zur Außenkante der Trennwand 42a erstrecken
und von denen nur eine dargestellt ist, so daß die KOmpreSsions-
030010/0932
kammer 29 in Ströraungsverbindung mit dem Behälterteil 30
steht. Das Hülsenelement 42 besteht aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff.
Der Stutzen 42b ist so bemessen, daß die beiden Kontaktteile 18 und 21 gemäß Flg. 23 mit geringem Spiel in ihn einführbar
sind und daß sich das freie Ende des festen Kontaktteils 18 am Ende der Stromunterbrechung (vgl. Fig. 24) bis
dicht an das der Düse 27 zugewandte Ende des Stutzens 42b erstreckt. In der Schließstellung stehen die beiden Kontaktteile
18 und 21 innerhalb des Stutzens 42b in der Nähe seines anderen Endes in gegenseitiger Berührung.
Der Stutzen 42b kann somit den feststehenden Kontaktteil 18 über eine vorbestimmte Länge hinweg umschließen, und zwar
gemessen in Richtung der Trennungsbewegung des bewegbaren Kontaktteils 21 bis zu seinem freien Ende.
Das Hülsenelement 42 läßt das im Behälterteil 30 befindliche Lichtbogen-Löschmedium erst dann in den Außenraum austreten,
wenn das Löschmedium den elektrischen Lichtbogen beaufschlagt hat; außerdem wird dadurch im Behälterteil eine niedrige
Temperatur des Löschmediums gewährleistet. Außerdem kann infolge des Hülsenelements 42 das niedrige Temperatur besitzende,
durch den Kolben 15 ImBehälterteil 30 verdichtete Löschmedium
axial ausgeblasen werden, auch wenn ein Kontaktprellen zwischen den Kontaktteilen 18 und 21 unter Entstehung elektrischer
Lichtbögen über die Kontaktteile auftritt, wenn der Pufferkolben 15 gemäß Fig. 25 aufgrund einer zu schwachen
Federkraft der Schraubenfeder 20 nicht an der Anschlagschulter 28b anliegt.
Wenn daher der Druck des Löschmediums im Behälterteil 30 aufgrund seiner Ausdehnung unter dem Einfluß des Lichtbogens
bei der Stromunterbrechung ansteigt, wird ein Temperaturanstieg im Behälterteil durch die Trennwand begrenzt, die eine
Abschirmung zwischen dem Behälterteil und dem Raum bildet, in welchem der Lichtbogen auftritt. Hierdurch wird die Licht-
030010/0932
bogen-Löschwirkung verbessert.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 26 unterscheidet sich von
derjenigen nach Fig. 22 hauptsächlich dadurch, daß gemäß Fig. 26 ein Hülsenelement, ähnlich demjenigen nach Fig. 24,
im Hohlzylinderelement 26 vorgesehen ist. Das Hülsenelement 42 ist dabei praktisch auf dieselbe Weise wie in Fig. 24
an der Innenwandfläche des hohlen Zylinders 26 befestigt, nur mit dem Unterschied, daß sein Stutzen 42b mit dem
feststehenden Kontaktteil 18 verbunden ist. Der Stutzen 42b
ist mit seiner Achse auf die durchgehende Bohrung im feststehenden Kontaktteil 18 ausgerichtet, deren Durchmesser
geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Stutzens 4 2b.
Der Schieber bzw. das Lichtbogen-Kontaktelement 150 besitzt
an seinem freien Endabschnitt einen verkleinerten Durchmesser, so daß dieser Endabschnitt in der Schließstellung gemäß Fig.
26 in den Stutzen 42b einzutreten vermag. Wenn bei einem über die Kontaktelemente 21 und 15o auftretenden elektrischen
Lichtbogen 25 der Kolben 15 an der Anschlagschulter bzw. -stufe 28b anliegt (vgl. Fig. 27) , ist der dem dünneren Endabschnitt
nachgeschaltete Abschnitt des Kontaktelements 150 über eine vorbestimmte Länge hinweg vom Stutzen 42b umschlossen.
In Fig. 28 ist der Zustand veranschaulicht, in welchem der Schieber 150 aufgrund einer zu geringen Federkraft der Schraubenfeder
20 die Bewegung des bewegbaren Kontaktteils 21 nicht mitmacht. Das Hülsenelement 42 bzw. der Stutzen 42b verhindert
dabei einen Austritt des Lichtbogen-Löschelements aus dem Behälterteil 30 in den Außenraum, bis das Löschmedium aufgrund
der Verschiebung des Kolbens 15 im Behälterteil 30 vollständig komprimiert worden ist, wobei der Stutzen 42b außerdem
das Löschmedium im Behälterteil bis zum Unterbrechung des Lichtbogens auf niedriger Temperatur hält. Selbstverständlich
kann das.Löschmedium aus dem Behälterteil 30 erst dann in den
0 3 0010/0932
Außenraum austreten, nachdem es durch den Lichtbogen hindurchgedrungen
ist, wenn der freie Endabschnitt des bewegbaren Kontaktteils 21 durch den konischen Abschnitt 27a
der Düse 27 hindurchtritt.
Fig. 29 veranschaulicht eine Abwandlung der Anordnung nach
Fig.20. Dabei ist der den feststehenden Kontaktteil 18 durchsetzende axiale Auslaßkanal 18A über zwei Radialbohrungen,
die in einem vorbestimmten Axialabstand angeordnet sind, selektiv mit dem Außen^raum verbunden. Genauer
gesagt: Der axiale Auslaßkanal 18A umfaßt eine Reihe erster Radialbohrungen 18B, die in vorbestimmten, gleichgroßen
Winkelabständen im Kontaktteil 18, in dessen Schließstellung, unmittelbar unter der Anschlußplatte 12 vorgesehen
sind, so daß der Auslaßkanal 18A über diese Bohrungen mit dem Außenraum in Verbindung steht. In Fig. 29 sind zwei
einander gegenüberstehende Radialbohrungen 18B dargestellt. Wenn sich der feststehende Kontaktteil 18 gemäß Fig. 29
nach oben verschiebt, werden die Radialbohrungen 18B durch eine Hülse 12b verschlossen, die mit enger Passung in die
Bohrung 12a der Anschlußplatte 12 eingesetzt ist, sich in Richtung auf den Pufferkolben 15 erstreckt und zwischen
sich und dem Kontaktteil 18 einen kleinen Zwischenraum festlegt. Dabei wird eine Verbindung des Auslaßkanals 18A
mit dem Außenraum verhindert.
Wenn sich andererseits der feststehende Kontaktteil 18 nach oben bewegt und dann durch Anlage des Pufferkolbens 15 an
der Stufe 28b angehalten wird, kommt der axiale Auslaßkanal 18A mit dem Außenraum über eine zweite Anzahl von Radialbohrungen
18C in Verbindung, die auf dieselbe Weise wie die Radialbohrungen 18B im Kontaktteil 18 vorgesehen sind.
Das zweite Radialbohrungspaar 18C ist zu diesem Zweck in
einem vorbestimmten Abstand praktisch entsprechend der axialen Länge der Kompressionskammer 29, die in diesem
Fall dem Durchmesser bzw. der Länge des Behälterteils 30
030010/0932
entspricht, unterhalb der ersten Radialbohrungen 18B angeordnet.
Von der Anschlußplatte 12 steht ein L-förmiger
Verschlußblock 12b so ab, daß der eine Schenkel der L-Form
parallel zur Anschlußplatte 12 liegt. Dieser Schenkel ist mit einer axial mit der Hülse 12a fluchtenden Durchgangsbohrung 12c versehen, welche vom festen Kontaktteil durchsetzt
wird. In der Schließstellung des Kontaktteils 18 liegen die Radialbohrungen 18C innerhalb der Bohrung 12c in der
Nähe des unteren Endes des Verschlußblocks 12b, so daß gemäß Fig. 29, in welcher die beiden Kontaktteile 18 und 21 in
ihrer Schließstellung veranschaulicht sind, eine Verbindung mit dem Außenraum verhindert wird. Der axiale Auslaßkanal
18A ist dabei nicht mit dem Außenraum verbunden. Die Länge
der Bohrung 12c ist so bemessen, daß dann, wenn der Pufferkolben 15 nicht an der Stufe oder Schulter 28b anliegt (vgl.
Fig. 30) die zweiten Radialbohrungen 18C innerhalb der Bohrung 12c liegen und eine Verbindung zwischen dem axialen
Auslaßkanal 18A und dem Außenraum verhindern.
Der axiale Auslaßkanal 18A endet in Höhe der Unterseiten
der zweiten Radialbohrungen 18C.
030010/0932
Beim Stromunterbrechungsvorgang trennt sich der bewegbare Kontaktteil 21 vom feststehenden Kontaktteil 18 unter Erzeugung
eines elektrischen Lichtbogens 25 zwischen den Kontaktteilen innerhalb des Behältersteils 30. Dabei steht
der Behälterteil 30 über den axialen Auslaßkanal 18 A die zweiten Radialbohrungen 18 C mit dem Außenraum in Verbindung.
Wenn ein eletrischer Lichtbogen über die beiden Kontaktteile 18 und 21 auftritt, deren erstere gemäß Fig. 30
letztere nicht bei der Aufwärtsbewegung zu folgen vermag, ist keine Verbindung zwischen Behälterteil 30 und Außenraum
vorhanden, vielmehr wird im Behälterteil 30 ein Strömungsmitteldruck aufgebaut, bis sich der Pufferkolben 15
an die Stufe 28b anlegt. Wenn dabei im Behälterteil 30 unter einem hohen Lichtbogenstrom ein übermäßiger Druckanstieg auftritt,
bewegt sich der feststehende Kontaktteil 18 vom bewegbaren Kontakteil 21 hinweg, um seine unterste Stellung
gemäß Fig. 29 zu erreichen. Dabei wird der im Behälterteil 30 herrschende Druck über den Auslaßkanal 18A und die ersten
Radialbohrungen 18B abgelassen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 29 wird der bei der Kontakttrennung
entstehende Lichtbogen auch zur Ausdehnung des Strömungsmittels im Behälterteil ausgenutzt, um den Strömungsmitteldruck
in diesem Behälterteil zu erhöhen. Anschließend wird das Strömungsmittel aus dem Behälterteil schnell ausgetragen,
so daß der Lichtbogen gekühlt und gelöscht wird. Die beiden Radialbohrungssätze stellen bei der Verschiebung des feststehenden
Kontaktteil die Verbindung zwischen dem Behälterteil und dem Außenraum her und unterbrechen diese Verbindung.
Auf diese Weise kann ein Temperaturanstieg im Behälterteil verhindert werden, während sich in ihm ein ausreichender
Strömungsmitteldruck aufbauen kann. Hierdurch läßt sich die Unterbrechungsleistung verbessern. Außerdem kann die den
feststehenden Kontakteil beaufschlagende Federkraft reduziert
030010/0932
Ht
werden, und die Kraft für die Verschiebung des bewegbaren Kontakteils kann bei vereinfachter Kontruktion klein sein.
Die ,.Ausführungsform nach Fig. 22 kann auf die vorstehend in
Fig. 28 und 29 beschriebene Weise modifiziert werden, so daß sich Abwandlung nach Fig. 31 ergibt. Bei der dargestellten
Ausführungsform besitzt der auch als Lichtbogen-Kontaktelement
dienende Schieber 150 dieselbe Kontruktion wie der feststehende Kontaktteil 18 gemäß Fig. 28 bis 30, so daß er an dessen Stelle
benutzt werden kann. Dabei entsprechen ein Axialkanal 150A, erste'Radialbohrungen 150B und zweite Radiälbohrungen 150C
dem axialen Auslaßkanal 18A, den ersten Radialbohrungen 18B bzw. den zweiten Radialbohrungen 18C nach Fig. 28 und 29.
In den Fig. 31 und 32 ist der Schalter in seiner Schließstellung bzw. seiner Unterbrechungsstellung dargestellt, während Fig.
33 der Fig. 30 entspricht.
Die Fig. 34 und 35 veranschaulichen 2 Abwandlungen der Anordnung nach Fig. 31 und 32, wobei in Fig. 34 das Lichtbogen-Kontaktelement
150 nur die zweiten Radialbohrungen 150C besitzt, während gemäß Fig. 35 im Kontakelement 150 nur die
ersten Radialbohrungen 150B vorgesehen sind und der Verschlußblock 12b weggelassen ist.
Die ersten Radialbohrungen 18B bzw. 150B wirken mit einer Hülse bzw. einem Stutzen 12a zusammen, so daß sie als Ablaßbzw.
Überdruckventil für eine Druckentlastung bei einem übermäßigen
Druckanstieg im Behälterteil dienen. Andererseits wirken die zweiten Radialbohrungen 18C oder 150C mit der
Hülse 12 dahingehend zusammen, daß die Wirkungsweise einer
Ablaßöffnung in Abhängigkeit von einem bewegbaren Element beliebig gesteuert wird, wobei diese öffnung lediglich zum
Löschen eines elektrischen Lichtbogens bei erhöhter Temperatur wirkt.
030010/0932
Die in Fig. 36 dargestellte, weitere Ausführungsform der Erfindung
ähnelt im wesentlichen derjenigen nach Fig. 5 und 6, nur mit dem Unterschied, daß eine Arretier-bzw.· Sicherungseinrichtung vorgesehen ist, welche den Pufferkolben in seiner
Stellung hält, in welcher er das Lichtbogen-Löschmedium in der Kompressionskammer, und somit im Behälterteil vollständig
komprimiert hat. Diese Arretiereinrichung umfaßt mehrere in vorbestimmten, gleichen Winkelabständen an der Innenwandfläche
der Kompressionskammer 29 angeordnete Rasten 43 in der Nähe einer umlaufenden Stufe bzw. Schulter 28b, welche die Form
einer radialen nach innen gerichteten Rippe besitzt, die eine Begrenzung zwischen der Kompressionskammer 2 9 und dem Behälterteil
30 von jeweils gleichem Durchmesser bildet. In der Innenwandfläche der Kompresionskammer 29 sind an den Einbaustellen
der Rasten 43 zahlreiche ,Vertiefungen vorgesehen, in
welche die Rasten 43 unter Zwischenfügung von Blattfedern 44 eingesetzt sind. Die einzelnen Rasten 43 werden somit durch
zugeordnete Blattfedern 44 radial nach innen gedrängt, so daß sie normalerweise von der Innenwandfläche der Kompressionskammer 29 radial nach innen ragen.
Die Arretiereinrichung umfaßt außerdem eine in die Umfangsflache
des Kolbens 15 eingestochene, umlaufende Nut 45, welche den Rasten 43 zugewandt ist, weil sich der Kolben 15 an die
Stufe 28b anlegt. Da die Nut 45 eine den Rasten 43 koplementäre Form besitzt, greifen letztere in die Nut 45 ein, um
elastisch in dieser festgehalten zu werden. Die Rasten 43 und die Nut 45 sind so geformt, daß der Eingriff zwischen Nut 45
;ind Rasten 43 unter der Kraft der Schraubenfeder 20 leicht herstellbar
ist, während die Rasten 43 erst dann aus der Nut 45 ausrücken können, wenn der Kolben 15 mit einer größeren Kraft
als derjenigen der Schraubenfeder 20 beaufschlagt wird.
Gemäß Fig. 36 ist eine Fassung 15a in Form eines Hohlzylinders
030010/0932
dem Zentrum der dem Behälterteil 30 zugewandten flachen Stirnfläche des Kolbens 15 befestigt. Die Fassung 15a weist
in der Nähe der ihrer Mündung einen verengten Abschnitt auf, in welchem der freie Endabschnitt des bewegbaren Kontaktteils
21 hineindrückbar ist. Die Fassung 15a wirkt somit als am feststehenden Kontakteil 18 befestigtes Kontaktelement.
Bei der Stromunterbrechung legt sich der Pufferkolben 15 unter Beendigung seiner Bewegung an die Stufe 28b an, während
gleichzeitig die Rasten 43 in die Nut 45 des Kolbens 15 eintreten. Sodann trennt sich der bewegbare Kontakteil 21 von
der Fassung 15a,.wobei gemäß Fig. 37 ein elektrischer Lichtbogen 25 zwischen beiden Teilen entseht. Unter dem Einfluß
des Lichtbogens 25 steigt der Löschmediumdruck im Behälterteil 30 weiter an, wodurch sich eine Kraft vergrößert, die
bestrebt ist, den festen Kontaktteil 18 gemäß Fig. 37 nach links zu verschieben. Obgleich diese Kraft größer ist als
die Federkraft der Schraubenfeder 20, wird eine Verschiebung des festen Kontaktteils 18 gemäß Fig. 37 nach links durch den
Eingriff zwischen den Rasten und der Nut 45 verhindert, so daß der feste Kontaktteil 18 fest mit dem Hohlzylinder 26
verbunden bleibt. Der Behälterteil 30 kann-daher unter einem hohen Druck verbleiben.
Wenn sich der im Behälterteil 30 herrschende Strömungsmitteldruck über den für die Löschung des Lichtbogens ausreichenden
Druck hinaus erhöht, rücken die Rasten 43 aus der Nut 45 aus, so daß sich der feststehende Kontakteil 18 gegen die Kraft der
Schraubenfeder 20 in Richtung auf seine Ausgangsstellung verschiebt. Hierdurch wird ein unnötiger Druckanstieg im Behälterteil
30 verhindert. Bei der Druckminderung im Behälterteil 30 wird der feste Kontaktteil 18 wiederum nach rechts verschoben,
bis er erneut durch d^e Arretiereinrichung 43, 44, 45 verriegelt
wird. Sodann trennt sich der bewegbare Kontaktteil 21
030010/0932
weiter vom feststehenden Kontaktteil, so daß der Lichtbogen
auf vorher beschriebene Weise gelöscht wird.
Wenn sich der bewegbare Kontaktteil 21 aus seiner Offenstellung
in Berührung mit dem Kontaktelement bzw. der Fassung 15a am
festen Kontakteil 18 verschiebt, fließt augenblicklich ein Strom durch beide Kontaktteile unter Erzeugung einer elektromagnetischen
Abstoßung zwischen ihnen. Dabei bleibt jedoch der Eingriff zwischen der Nut 45 des Kolbens 15 und den Rasten
erhalten, wodurch eine Verschiebung des festen Kontakteils
gemäß Fig. 37 nach links verhindert wird. Die beiden Kontaktteile können sich daher nicht von einander trennen, so daß auch kein
Lichtbogen zwischen ihnen ensteht. Auf diese Weise wird ein Verschmelzen oder Verschweißen zwischen dem bewegbaren Kontaktteil
21 und der Fassung 15a des festen Kontakteils 18 unter dem Einfluß eines Lichtbogen verhindert.
Anschließend wird das freie Ende des bewegbaren Kontakteils
21 in die Fassung 15a eingepresst, worauf der bewegbare Kontaktteil 21 gemäß Fig. 37 nach links verschoben wird. Hierbei
wird der Eingriff zwischen der Nut 45 und den Rasten 43 aufgehoben, so daß die Bauteile in ihre Ausgangsstellungen
gemäß Fig. 36 zurückkehren können.
Obgleich der feste Kontaktteil 18 materialeinheitlich bzw.
einstückig mit dem Kolben 15 ausgebildet ist, ist darauf hinzuweisen,
daß der feste Kontaktteil 18 gemäß Fig. 7 in Form eines Schlitzkontakts ringförmig ausgebildet,im Behälterteil
30 angeordnet unterschiebbar mit der Außenumfangsflache des
bewegbarenWn Berührung bringbar sein kann. Außerdem braucht
auch die Verriegelungseinrichtung nicht unbedingt am Kolben 15 und in der Kompressionskammer 29 angeordnet zu sein, vielmehr
kann sie an der Leitstange für den Kolben 15 und an dem mit dieser in Gleitberührung stehenden Abschnitt der Anschluß-
030010/0932
platte 12 vorgesehen sein.
Beider Anordnung nach Fig. 36 ^μηά 37 kann der Pufferkolben
in seiner Position gehalten werden, in welcher er das Lichtbogen-Löschmedium eben komprimiert hat. Der Kolben wird dabei
zwangsweise an einer Rückwärtsverschiebung gehindert, wodurch die Unterbrechungsleistung verbessert wird. Außerdem werden
die beiden Kontaktteile beim Schließvorgang an einer Wiedertrennung auf Grund einer elektromagnetischen Abstufung zwischen
ihnen gehindert, wodurch die Stromunterbrechungsleistung
erhöht wird. Die Vorrichtung besitzt somit in Vergleich zum Stand der Technik kleine Abmessungen und hohe Stromunterbrechungsleistung
bei hoher Wirtschaftlichkeit.
Die in Fig. 38 dargestellte Ausführungform unterscheidet sich
von derjenigen nach Fig. 9 nur dadurch, daß die Verriegelungsbzw, Arretiereinrichtung gemäß Fig. 38 Rasten 43, Blattfedern
44 und eine Nut 45 aufweist, welche auf die vorher in Verbindung mit Fig. 36 beschriebene Weise angeordnet sind, während
auf die Fassung 15a verzichtet wird.
Die Anordnung gemäß Flg. 39 unterscheidet, sich von derjenigen
gemäß Fig. 17 nur bezüglich derselben, eben anhand von Fig. 38 beschriebenen Merkmale«
Die Anordnung gemäß Fig. 40 stellt eine Abwandlung der Ausführungsform
nach Fig. 9 in der Weise dar, daß je ein Rückschlagventil wirkungsmäßig mit jeder Durchgangsbohrung in der
Anschlußplatte, welche der feststehende Kontaktteil verschieblich durchsetzt, verbunden ist. Das Rückschlagventil 46
gemäß Fig. 40 umfaßt einen den Kielkörper 46a, welcher das offene Ende einer zugeordneten Bohrung 32 der Anschlußplatte
12 an der auch als "GegendrucMonroer" bezeichneten Kammer 31 zugewandten
Seite normalerweise verschließt, und einen . Kiel-
030010/0932
schaft 46b, welcher mit dem Ventilkörper 46a verbunden ist und sich mit Spiel durch die zugeordnete Bohrung 32 erstreckt,
um mit seinem anderen Endabschnitt über die Anschlußplatte 12 hinaus zu .ragen. Dieser andere Endabschnitt ist L-förmig zurückgebogen,
so daß er einen Anschlag 46c bildet, der ein Hineinfallen des Rückschlagventils in die Gegendruckkammer 31 verhindert.
Am Pufferkolben 15 ist außerdem eine Fassung 15a der in Fig.
36 dargestellten Art gefestigt.
In jeder anderen Hinsicht entspricht diese Ausführungsform derjenigen
nach Fig. 9.
Wenn sich der bewegbare Kontaktteil 21 mit dem feststehenden Kontaktteil 18 unter Verdichtung des Löschmediums in der Kompressionskammer
29 sowie im Behälterteil 30 abwärts bewegt, öffnen die Rückschlagventile 46 die zugeordneten Durchgangsbohrungen 32 auf Grund des Druckunterschieds zwischen dem Außenraum
und der Gegendruckkammer 31, Die Abwärtsbewegung des Kolbens 15 und anderer Teile wi>rd daher durch den in der Gegendruckkammer
31 herrschenden Strömungsmitteldruck nicht behindert.
Anschließend stößt der Kolben 15 an der Stufe 28b(Fig. 41) an,
worauf sich die Vertiefung oder Bohrung 3 4 am bewegbaren Kontaktteil 21 von dem in diesem Fall aus elektrisch leitendem
Material hergestellten, tulpenförmigen Kontaktelement trennt.
Außerdem trennt sich der bewegbare Kontaktteil 21 vom feststehenden Kontaktteil 18, wobei zwischen beiden ein elektrischer
Lichtbogen überspringt. Dieser Lichtbogen führt zu einer Strömungsmitteldruckerhöhung
im Behälter 30, bis.der Kolben 15 zu einer Rückwärtsbewegung gezwungen wird. Hierauf schließen sich
die Rückschlagventile 46. Infolgedessen steigt der Strömungsmitteldruck in der Gegendruckkammer 31 unter Verzögerung bzw.
030010/0932
Unterdrückung der Rückwärtsbewegung des Kolbens 15 an. Der
Behälterteil 30 bleibt daher unter hohem Strömungsmitteldruck.
Danach erreicht der bewegbare Kontaktteil 21 seine Position gemäß Fig. 42, worauf der Lichtbogen 25 auf die durch die
Pfeile angedeutete Weise durch einen Lichtbogen-Löschmedium Strom ausgeblasen wird. Gemäß Fig. 42 breitet sich der Lichtbogen
25 über die Enden beider Kontaktelemente 21 und 18 aus, so daß das tulpenförmige Kontaktelement 33 vor einer unmittelbaren
Beeinflußung durch den Lichtbogen 25 geschützt ist.
030010/0932
Da d ie Rückschlagventile die Rückwärtsbewegung des Kolbens
behindern, wird eine wirksamere Pufferwirkung und damit eine Verbesserung der Unterbrechungsleistung erzielt.
Die Abwandlung gemäß Fig. 43 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß 40 bis 42 nur dadurch, daß innerhalb
des Behälterteils zwei feststehende Kontaktteile einander diametral gegenüberstehend vorgesehen sind, während der
feststehende Kontaktteil 18 (Fig. 40, 41 und 42) als.Schieber
oder Lichtbogen-Kontaktelement dient und die Fassung 15a am Kolben 15 weggelassen ist. Bei dieser Abwandlung sind
in der Innenfläche des Behälterteils 30 zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen vorgesehen, in welche die jeweiligen
festen Kontaktteile 18 eingesetzt sind, die ihrerseits durch zwischengefügte Blattfedern 42 radial nach
außen gedrückt werden. Die beiden festen Kontaktteile 18 können sich somit mit Gleitberührung an die Außenumfangsflache
des bewegbaren Kontaktteils 21 anlegen.
Bei der Abwandlung nach Fig. 44 ist im Unterschied zu den Fig. 41 bis 43 zwischen dem Pufferkolben 15 und der Anschlußplatte
12 eine Zugfeder 47 um den feststehenden Kontaktteil
18 herumgelegt, wobei die Enden dieser Feder auf passende Weise mit beiden Teilen verbunden und die Rückschlagventile
46 sowie die Durchgangsbohrungen 32 weggelassen sind. Die Zugfeder 47 dient dazu, den Kolben 15 und mit
ihm den feststehenden Kontaktteil 18 in der unwirksamen Stellung gemäß Fig. 44 zu halten.
Der Kolben 15 wird mit dem feststehenden Kontaktteil 18
und dem bewegbaren Kontaktteil 21 gegen die Kraft der Zugfeder 47 gemäß Fig. 44 nach unten gedrückt, um das Lichtbogen-Löschraedium
in der Kompressionskammer 29 und im Behälterteil 3O zu verdichten, worauf ein über dem bewegbaren
Kontaktteil 21 und die Fassung bzw. des Kontaktelements 15a
030010/0932
am festen Kontaktteil 18 entstehender Lichtbogen auf vorher
beschriebene Weise gelöscht wird.
Nach dem Ausrücken des tulpenförmigen Kontaktelements 33 am festen Kontaktteil 18 aus der Vertiefung oder Bohrung
des bewegbaren Kontaktteils 21 wird der Pufferkolben 15
ersichtlicherweise nicht nur von der Zugspannung der Zugfeder
47, sondern auch durch den Druck des mittels des Kolbens 15 verdichteten Löschmediums beaufschlagt, so daß er
bestrebt ist, sich gegen die Anschlußplatte 12 zurückzubewegeri.
Da jedoch der Pufferkolben 15 zu Beginn dieser Rückbewegung
eine Anfangsgeschwindigkeit gleich Null besitzt und die Zugfeder 47 nur eine kleine Zugkraft auszuüben braucht,
wird der Kolben 15 bis zum Löschen des Lichtbogens nur über eine sehr.kleine Strecke in Richtung auf die Anschlußplatte
12 verlagert.
Die Volumenvergrößerung des Behälterteils 30 hat daher nur eine'vernachlässigbare Verringerung des Strömungsmitteldrucks
und somit der Strömungsmittelmenge zur Folge, die gegen den Lichtbogen ausgeblasen werden kann.
Ersichtlicherweise begünstigt die Zugfeder 47 die Rückstellung des Kolbens 15 in seine unwirksame bzw. Ausgangsstellung.
Wenn zwischen den beiden Kontaktteilen 21 und 18 bei ihrer Kontaktierung eine elektromagnetische Abstoßungskraft erzeugt
wird, wird diese daran gehindert, den festen Kontaktteil 18 gegen die Anschlußplatte 12 zu verschieben, weil der Kolben
15 an der Stufe 28b anliegt. Der feste Kontaktteil 18 kann sich
daher nicht vom bewegbaren Kontaktteil 21 trennen. Infolgedessen
wird die Entstehung eines Lichtbogens zwischen den beiden Kontaktteilen verhindert. Auf diese Weise wird ein Verschweißen
der beiden Kontaktteile vermieden, mit dem Ergebnis, daß das tulpenförmige Kontaktelement 33 ohne weiteres bzw.
030010/0932
ruckfrei in die Bohrung 34 eintreten kann.
Obgleich bei der Ausführungsform gemäß Fig. 44 eine Zugfeder
vorgesehen ist, kann gemäß Fig, 45 eine Druckfeder um den bewegbaren Kontaktteil 21 herum angeordnet sein,
der sich in seiner Schließstellung sowohl in den Kompressionskammern 29 als auch im Behälterteil 30 befindet.
Die Druckfeder 48 gewährleistet dabei dieselbe Funktion wie die Zugfeder 47.
Fig. 46 veranschaulicht noch eine andere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Schalters, bei welcher die der Anordnung nach Fig. S und 6 ähnelnde Konstruktion eine ein
offenes Ende eines Gehäuses 49 verschließende Anschlußplatte 23 aufweist und der bewegbare Kontaktteil 21 in seiner
Schließstellung an seinem anderen Ende mit einer im Gehäuse 49 angeordneten, allgemein mit 50 bezeichneten Arretiereinrichtung
in Eingriff steht. Die Arretiereinrichtung 50 weist ein Sicherungs- bzw. Arretierelement 50a auf, das sich
gemäß Fig. 46 unter der Wirkung einer Feder 50b an das abgewandte Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 anzulegen vermag.
Die Arretiereinrichtung 50 bewirkt also eine aufhebbare Sicherung oder Arretierung des bewegbaren Kontaktteils
21 in seiner Schließstellung.
In der Schließstellung ragt dieses andere bzw. gemäß Fig. 46 rechte Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 etwas in die
mit 60 bezeichnete Gehäuse-Antriebseinrichtung hinein. Letztere umfaßt einen Zylinder 60a mit einem offenen Ende,
sowie einen verschiebbar im Zylinder 60a geführten, federbelasteten Kolben 60b. Die Antriebs- oder Treibereinrichtung
wird normalerweise durch ein nicht dargestelltes Hubelement (lifting member) im aktivierten Zustand gehalten, und das
freie Ende des bewegbaren Kontaktteils 21 befindet sich in seiner Schließstellung in der Nähe des offenen Endes des
Zylinder 60a in diesem.
030010/0932
Wenn der bewegbare Kontaktteil 21 mit dem feststehenden Kontaktteil
18 in Berührung steht, wird das Arretierelement 50a gegen die Kraft der Feder 50b gemäß Fig. 46 nach unten gezogen.
Die Schraubendruckfeder 2O vermag somit den feststehenden Kontaktteil gemäß Pig 46 zusammen mit dem bewegbaren Kontaktteil
21 nach rechts zu verschieben, so daßJauf die in Fig.
47 dargestellte Weise ein Lichtbogen 25 zwischen den beiden Kontaktteilen 18 und 21 überspringt. Der Lichtbogen 25 wird
dann auf vorher beschriebene Weise gelöscht. Zu diesem Zeitpunkt ist der bewegbare Kontaktteil 21 mit seinem freien Ende
auf Abstand von der Düse 27 angeordnet, während er mit der anderen Ende gemäß Fig. 48 am Kolben 60b anstößt.
Unter diesen Bedingungen wird die Antriebseinrichtung 6O
auf ein Schließbefehlssignal hin wirksam. Dabei werden die
beiden Kontaktteile in gegenseitige Berührung gebracht. Der bewegbare Kontaktteil 21 wird sodann zum Abschluß des Schließvorgangs
durch die Arretiereinrichtung 50 in seiner Schließstellung gesichert. Außerdem wird die Antriebs- bzw. Treibereinrichtung
60 durch ihr nicht dargestelltes Betätigungselement in den gespannten Zustand zurückversetzt. Die Teile
befinden sich sodann wieder in ihrer Ausgangsstellung gemäß Fia. 46.
Da die zum Schließen dienende Antriebs- bzw. Treibereinrichtuna
nur den Schließvorgang durchzuführen braucht, kann sie einfach und kostensparend ausaebildet sein. Ausßerdem werden die beiden
Kontaktteile durch Federdruck in aegenseitiger Anlage gehalten, so daß sie einen starken Strom führen können. Beim
Stromunterbrechungsvoraana werden außerdem die beiden Kontaktteile
erst dann voneinander getrennt, wenn sie·vorbestimmte Stellungen erreicht haben, wodurch eine stabilisierte Stromunterbrechunq
gewährleistet wird. Wenn der bewegbare Kontaktteil eine große Träoheit besitzt, wird durch ihn der Trennvorgang
in stabiler Weise ausgeführt. Hierdurch wird eine
030010/0932
zuverlässigere Stroiuunterbrechung gewährleistet.
Bei der Anordnuna gemäß Fig. 49 ist ein hohlzylindrischer, feststehender Kontaktteil 10 aus einem elektrisch isolierenden
Material an der aemäß Pig. 49 linken Stirnfläche mit einer
kleinen zentralen Bohrung versehen, während der Kontaktteil einen zylindrischen Innenraum 10a mit großem Ouerschnitt
und in der rechten Stirnfläche eine Zentralbohruna 10b mit
kleiner Querschnittsfläche aufweist. .Diese Bohrung 10b ist so bemessen, daß sie vom bewegbaren Kontaktteil 21 mit
aeringem Spiel durchsetzbar ist.
Ein verschiebbar im Innenraum 10a geführter Pufferkolben bzw. Schieber 15 ist durch eine zwischen ihn und die linke
Stirnfläche eingefügte Schraubendruckfeder in Richtung auf die rechte Stirnfläche vorbelastet.
Die AnschlußDlatte 12 ist unter Abdichtung durch die Umfanaswand
des hohlzvlindrischen Kontaktteils 1O hindurchaeführt,
so daß sie senkrecht zu dessen Längsachse verläuft. Die Anschlußplatte 12 legt eine Trennstelle zwischen der Komoressionskammer
29 und dem Behälterteil 30 fest und bildet einen Teil des feststehenden Kontaktteils 18, der an der Innenwandfläche
des Behälterteils befestigt ist. Der feststehende Kontaktteil 18 ist mit einer Blattfeder 18a, die in eine Vertiefung in
seiner radialen Innenfläche eingesetzt ist, und mit einem Kontaktelement 18b versehen, das in der Vertiefung oder Ausnehmuna
auf die Blattfeder 18a aufgesetzt ist. Das Kontaktelement
18b wird daher in der Schließstellung durch die Blattfeder 18a in Gleitberührung mit dem bewegbaren Kontaktteil
21 gehalten. In der Schließstellung Heat der bewegbare Kontaktteil 21 mit seinem cremäß Fig. 49 linken Ende am
Pufferkolben 15 an, während sein rechtes Ende etwas in den
Zvlinder 60a der Schließ-Antriebseinrichtuna 60 hineinragt und sich an eine Arretiereinrichtung 60 anleat, welche durch
die Mantelwand des Zylinders 60a hindurch ausfahrbar ist. Durch die Arretiereinrichtuna 50 wird der feststehende Kontaktteil
18 in seiner Schließstellung gehalten. Die Antriebseinrichtuna 60 umfaßt weiterhin einen verschiebbar im Zylinder
60A geführten Kolben 60b.
Gemäß Fia. 49 ist in der Nähe des offenen Endes des Zylinders
60a ein am bewegbaren Kontaktteil 21 anliegender Kollektor 24 voraesehen.
Wenn die Arretiereinrichtuncr 50 aemäß Fig. 50 zurückgezoaen
ist, verschiebt die Schraubendruckfeder 20 den Kolben 15 gemäß Fig.49 zusammen mit dem beweobaren Kontaktteil 21 nach
rechts, wodurch das Lichtbogen-Löschmedium in der Komnressions· kammer 29 und im Behälterteil 30 zusammenaedrückt wird, bis
sich der Kolben 15 unter Verhinderung einer Weiterbeweauncj an
die Anschlußplatte 12 anlegt (vgl. Fig. 50). Daraufhin bewegt sich der bewegbare Kontaktteil 21 unter seiner Trägheit
weiter nach rechts. Sobald sich der Kontaktteil 21 vom festen Kontaktteil 18 trennt, entsteht aemäß Fig. 50
zwischen beiden Kontaktteilen ein elektrischer Lichtbogen 25, der auf vorher beschriebene Weise gelöscht wird, während sich
das rechte Ende des beweabaren Kontaktteils 21 auf die in Fia. 51 dargestellte Weise an den Kolben 60b der Schließ-Antriebseinrichtung
60 anleat.
Beim Schließvorgang wird der Kolben 50 von Hand oder mittels einer mechanischen Kraft, beispielsweise durch eine nicht
daraestellte Feder, nach links verschoben, um den bewegbaren Kontaktteil 21 ebenfalls nach links zu bewegen. Der bewegbare
Kontaktteil 21 berührt den festen Kontaktteil 18 und legt sich sodann an den Kolben 15 an, wobei er durch die Schraubendruckfeder
20 aufgefanaen wird, während diese Eneraie speichert. Wenn die Schraubendruckfeder 20 völlig zusammengedrückt ist,
wird die Arretiereinrichtung 50 gegen das rechte Ende des
03QÖ10/0932
beweabaren Kontaktteils 21 vorgeschoben, um diesen in der
Schließstelluna zu arretieren. Anschließend wird der Kolben 60b in die Ausgangsstellung zurückaeführt, worauf der
Schlleßvoraana abaeschlossen ist. Die vorher verschobenen
Bauteile sind somit in ihre Ausgangsstellung qemäß Fig. 49
zurückgeführt worden.
Aus den vorstehenden Ausführunaen aeht hervor, daß durch
Anordnuna des Kolbens bzw. Schiebers und eines Federelements bzw. einer Schraubendruckfeder zum Verschieben des Schiebers
eine einfache Schließ-Antriebseinrichtung in einen einfach und kostensoarend aufaebauten Schalter mit verbesserter
Stromunterbrechunasleistuna eingebaut werden kann.
Obgleich die Erfindung vorstehend in Verbindung mit verschiedenen,
derzeit bevorzugten Ausführunasformen dargestellt und beschrieben ist, sind dem Fachmann selbstverständlich
verschiedene Änderungen und Abwandlungen möglich, ohne daß vom Rahmen der Erfindung abgewichen wird.
030010/0932
Leerseite
Claims (35)
1. Selbstlöschender Schalter mit einem hohlzylindrischen
^ - Element, das mit einer Menge eines Lichtbogen-Löschmediums
gefüllt ist, mindestens zwei im hohlzylindrischen Element angeordneten Kontaktelementen bzw. -teilen,
die unter Relativbewegung zueinander miteinander in Berührung bringbar und voneinander trennbar sind, einem
im hohzylindrischen Element bewegbar geführten, unter Kopplung bei der Trennung der Kontaktteile mit bewegten
Kolben zum Verdichten des Löschmediums, dessen Druck sich unter einem beim Trennen der Kontaktteile an diesem entstehenden
elektrischen Lichtbogen erhöht, und mit einer mit dem Inneren des hohlzylindrischen Elements verbundenen,
elektrisch isolierenden Düse, über welche das Lichtbogen-Löschmedium mit erhöhtem Druck aus dem Inneren
des hohlzylindrischen Elements nach außen ausstoßbar ist,
"030010/0932
wenn die Kontaktteile eine vorbestimmte Strecke voneinander getrennt sind, um mittels des Stroms des austretenden
Löschmediums den Lichtbogen zu löschen, dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische
Element (26) eine Kompressiosnkammer (29) und einen Behälterteil (30) aufweist, die durch eine umlaufende
Stufe (28b) an der Innenwandfläche des hohlzylindrischen Elements (26) voneinander getrennt sind, daß der Kolben(15)
zur Verdichtung des Lichtbogen-Löschmediums verschiebbar in der Kompressionskammer (29) geführt ist, daß der Behälterteil
(30) mit der Kompressionskammer (29) in Verbindung steht und das Löschmedium, dessen Druck sich unter
dem Einfluß des elektrischen Lichtbogens (25) erhöht, speichert und daß die Düse (z. B. 5) das im Behälterteil
gespeicherte Löschmedium ausströmen läßt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktteile einen bewegbaren Kontaktteil und einen feststehenden, einstückig oder materialeinheitlich
mit dem Kolben verbundenen Kontaktteil umfassen.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben durch ein Federelement im Sinne einer Verdichtung·des Löschmediums verschiebbar ist und
daß der bewegbare Kontaktteil, wenn sich die beiden Kontaktteile in der Schließstellung befinden, den Kolben
gegen die Kraft des Federelements in einer Stellung ausrichtet, von der aus die Verdichtung des Löschmediums
einzusetzen vermag.
4. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Kontaktteile einen Strömungsmittelkanal aufweist, welcher die Außenseite des
hohlzylindrischen Elements strömungsmäßig mit einem Raum verbindet, in welcher bei der Trennung der beiden Kontakt-
030010/0932
teile ein elektrischer Lichtbogen entsteht.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsmittelkanal sich an eine Kontaktfläche
des betreffenden Kontaktteils öffnet.
6. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein umschließendes Hülsenelement den feststehenden Kontaktteil" über eine vor,bestimmte Länge umschließt
und sich in Richtung der Bewegung des bewegbaren Kontaktteils erstreckt.
7. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsmittelkanal eine öffnung zur Herstellung und Unterbrechung einer Verbindung zwischen dem
Strömungsmittelkanal und der Außenseite des hohlzylindrischen Elements bei einer Verschiebung des betreffenden Kontaktteils
aufweist.
8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Strömungsmittelkanal durch den feststehenden Kontaktteil erstreckt und eine Anzahl von öffnungen
oder Bohrungen zur selektiven Herstellung und Unterbrechung einer Verbindung des Strömungsmittelkanals mit
der Außenseite des hohlzylindrischen Elements in Abhängigkeit von der Verschiebungsstrecke des feststehenden Kontaktteils
aufweist.
9. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hülsenelement den feststehenden Kontaktteil über eine vorbestimmte Länge in Richtung der Bewegung des
beweglichen Kontaktteils umschließt.
10. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Federelement vorgesehen ist, welches den Kolben in einer Richtung zur Verdichtung des Löschmediums
zu verschieben bestrebt ist und dem bewegbaren Kontaktteil
030010/0932
-4- 2935873
mit einer Trennungskraft beaufschlagt, und daß der bewegbare
Kontaktteil mittels einer Schließeinrichtung gegen den feststehenden Kontaktteil verschiebbar ist, um beide
Kontaktteile in gegenseitige Berührung zu bringen, und daß eine Sicherungs- bzw. Arre'tiereinrichtung vorgesehen ist,
welche den bewegbaren Kontaktteil in der Schließstellung zu halten vermag.
11. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der feststehende Kontaktteil mit dem bewegbaren Kontaktteil über eine Kupplung verbunden ist, die
eingerückt bleibt, bis eine eine vorbestimmte Größe übersteigende Auslösekraft auf sie einwirkt.
12. Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung mit der Auslösekraft in eine Position beaufschlagbar ist, in welcher der Kolben die Verdichtungsarbeit
beendet hat.
13. Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben in eine Stellung rückführbar ist, aus welcher die Verdichtungsarbeit einsetzt,
14. Schalter nach Anspruch 13, dadurch g e k e η η ζ e i c h -.
η e t, daß der Kolben mittels eines Federelements in eine Stellung zurückführbar ist, von der aus die Verdichtungsarbeit
eingeleitet wird.
15. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktteile einen beweglichen Kontaktteil und einen am hohlzylindrischen Element angeordneten, feststehenden
Kontaktteil umfaßt.
16. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich-
030010/0932
net, daß der Kolben durch ein Federelement in Richtung
der Verdichtungsarbeit verschiebbar ist und daß der bewegliche Kontaktteil, wenn sich die beiden Kontaktteile
in der Schließstellung befinden, den Kolben gegen die Kraft des Federelements in eine Position ausrichtet,
von welcher aus die Verdichtungsarbeit aufnehm*
bar ist.
17. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Kontaktteil und/oder der Kolben einen Strömungsmittelkanal zur Verbindung der Außenseite
des hohlzylindrischen Elements mit dem Behälterteil aufweist.
18. Schalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsmittelkanal eine öffnung oder Bohrung zur Herstellung und Unterbrechung einer Verbin-:
dung zwischen dem Strömungsmittelkanal und der Aussenseite
des hohlzylindrischen Elements in Abhängigkeit von einer Bewegung des betreffenden Kontaktteils aufweist.
19. Schalter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben sowohl mit einem Strömungsmittelkanal als auch mit einem Lichtbogen-Kontaktelement versehen
ist, das mit dem beweglichen Kontaktelement versehen ist, das mit dem beweglichen Kontaktelement in Berühung
bringbar und von ihm trennbar ist.
20. Schalter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsmittelkanal mehrere Bohrungen zur selektiven Herstellung und Unterbrechung der Verbindung
des Strömungsmittelkanals mit der Außenseite des hohlzylindrischen Elements in Abhängigkeit von der Verschiebungsstrecke
des Kolbens aufweist.
21. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Hülsenelement dem Kolben über eine vor-
030010/0932
bestimmte Länge in Richtung der Bewegung des beweglichen
Kontaktteils umschließt.
22. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben ein Lichtbogen-Kontaktelement aufweist, welches sich an dem beweglichen Kontaktteil
anzulegen und von ihm zu trennen vermag, und daß das Hülsenelement das Lichtbogen-Kontaktelement über eine
vorbestimmte Länge in Bewegungsrichtung des beweglichen Kontaktteils umschließt.
23. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Federelement zur Verschiebung des Kolbens im Sinne einer Verdichtung des Löschmediums und zur
Ausübung einer Trennungskraft auf den beweglichen Kontaktteil eine Schließeinrichtung zur Verschiebung des beweglichen
Kontaktteils in Richtung auf den feststehenden Kontaktteil, um beide Kontaktteile in gegenseitige Berührung
zu bringen, und eine Sicherungs- bzw. Arretiereinrichtung zur Festlegung des beweglichen Kontaktteils
in seine Schließstellung vorgesehen sind.
24. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der feststehende Kontaktteil mit dem beweglichen Kontaktteil über eine Kupplung verbunden ist, die
im Einrückzustand verbleibt, bis sie von einer eine vorbestimmte
Größe übersteigenden Auslösekraft beaufschlagt wird.
25. Schalter nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Kontaktteil vom feststehenden Kontaktteil trennbar ist, bevor sich der Kolben vom '
beweglichen Kontaktteil trennt.
26. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekenn.ζ eic h-
0 30010/0932
net, daß der feststehende Kontaktteil mit Gleitberührung
an der Außenumfangsfläche des beweglichen Kontaktteile angreift.
27. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben bei der Kontaktierung der beiden Kontaktteile in eirife Ausgangsstellung für die Durchführung
der Verdichtungsarbeit rückführbar ist.
28. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der feststehende Kontaktteil im Behälterteil angeordnet ist.
29. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kupplung vorgesehen ist, welche am Kolben in einer Stellung anzugreifen vermag, in welcher der
Kolben die Verdichtungsarbeit geleistet hat.
30. Schalter nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung den Kolben mit einer kleineren Kraft als derjenigen erfaßt, die zu ihrer Trennung vom
Kolben erforderlich ist.
31. Schalter nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung an einer Außenumfangsfläche des Kolbens sowie einer Innenumfangsfläche der Kompressionskammer
vorgesehen ist.
32. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das hohlzylindrische Element an der vom Behälterteil abgewandten Seite der Kompressionskammer eine
für den Kolben vorgesehene Gegendruckkammer aufweist, die über eine öffnung oder Bohrung mit der Außenseite
des hohlzylindrischen Elements in Strömungsverbindung steht,
und daß in der öffnung oder Bohrung ein Rückschlagventil -„* __ angeQrdnet-JLsi, welches das -Licfefebegen-Löschmedium nur
von der Außenseite des hohlzylindrischen Elements in die
030010/0932
Gegendruckkaitimer strömen läßt.
33."Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innere des hohlzylindrischen Elements in die KompressiOnskammer und dem Behälterteil durch eine
Stufe oder Schulter unterteilt ist, gegen welche sich der Kolben in einer Stellung anlegt, in welcher er seine
Verdichtungsarbeit geleistet hat.
34. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse einen sich in Richtung auf ihr offenes Ende kelchartig erweiternden Abschnitt aufweist.
35. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Kontaktteile innerhalb des Behälterteils kontaktieren und voneinander trennen.
030010/0932
Applications Claiming Priority (16)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10829978A JPS5535436A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10829578A JPS5535432A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10829778A JPS5535434A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10829678A JPS5535433A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10829478A JPS5535431A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10829878A JPS5535435A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10830178A JPS5535438A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP10830078A JPS5535437A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Switch |
| JP12880678A JPS5553824A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12881278A JPS5553830A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12880978A JPS5553827A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12880878A JPS5553826A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12881078A JPS5553828A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12881378A JPS5553831A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12880778A JPS5553825A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
| JP12881178A JPS5553829A (en) | 1978-10-17 | 1978-10-17 | Gas switch |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2935673A1 true DE2935673A1 (de) | 1980-03-06 |
| DE2935673C2 DE2935673C2 (de) | 1988-10-13 |
Family
ID=27585724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792935673 Granted DE2935673A1 (de) | 1978-09-04 | 1979-09-04 | Selbstloeschender schalter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4359616A (de) |
| CH (1) | CH651961A5 (de) |
| DE (1) | DE2935673A1 (de) |
| FR (1) | FR2435118A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3727802A1 (de) * | 1987-08-20 | 1989-03-02 | Licentia Gmbh | Selbstloeschender druckgasschalter |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2609837B1 (fr) * | 1987-01-19 | 1989-04-14 | Merlin Gerin | Disjoncteur polyphase a autoexpansion equipe d'une chambre de coupure blindee par pole |
| FR2622737B1 (fr) * | 1987-11-04 | 1995-04-14 | Merlin Gerin | Disjoncteur electrique a auto-expansion a volume de chambre d'extinction variable |
| FR2683382B1 (fr) * | 1991-10-31 | 1997-04-30 | Alsthom Gec | Disjoncteur a moyenne ou haute tension a contacts d'arc en bout. |
| US7151353B2 (en) * | 2000-09-18 | 2006-12-19 | Abb Ab | Switching device |
| US7750509B2 (en) * | 2004-05-10 | 2010-07-06 | Gary Anderson | Power tool lockdown device |
| CN100414655C (zh) * | 2006-09-25 | 2008-08-27 | 王光顺 | 用于特高压断路器的双向储能高速分断触头 |
| CN100449668C (zh) * | 2006-10-11 | 2009-01-07 | 王光顺 | 用于特高压断路器的恒压吹弧分断触头 |
| FR2949170B1 (fr) | 2009-08-14 | 2011-11-25 | Areva T & D Sas | Chambre de coupure pour disjoncteur a moyenne ou haute tension a energie de manoeuvre reduite |
| FR2962253B1 (fr) | 2010-07-01 | 2012-08-31 | Areva T & D Sas | Chambre de coupure pour disjoncteur a moyenne ou haute tension a energie de man?uvre et dimensions reduites |
| JP6157824B2 (ja) * | 2012-09-28 | 2017-07-05 | 株式会社東芝 | ガス遮断器 |
| CN107787516B (zh) | 2015-04-13 | 2020-06-19 | Abb瑞士股份有限公司 | 仅中断非短路电流的装置、尤其是隔离开关或接地开关 |
| JP6418079B2 (ja) * | 2015-06-24 | 2018-11-07 | Smk株式会社 | コンタクトの接触構造 |
| JP6058230B1 (ja) * | 2016-04-06 | 2017-01-11 | 三菱電機株式会社 | 開閉器 |
| DE102020203029A1 (de) | 2020-03-10 | 2021-09-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektrische Schaltanordnung |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE675370C (de) * | 1938-05-24 | 1939-05-06 | Studiengesellschaft Fuer Hochl | Druckgasschalter mit Differentialkolben |
| DE2057740A1 (de) * | 1970-11-24 | 1972-05-31 | Licentia Gmbh | Gekapselter,druckgasisolierter Hochspannungs-Lasttrennschalter |
| DE2404721A1 (de) | 1974-02-01 | 1975-08-07 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrischer schalter |
| DE2604702A1 (de) * | 1975-07-11 | 1977-01-20 | Sprecher & Schuh Ag | Druckgasschalter |
| DE2710051A1 (de) * | 1976-06-24 | 1978-01-05 | Sprecher & Schuh Ag | Druckgasschalter |
| DE2759267A1 (de) * | 1977-12-30 | 1979-07-05 | Siemens Ag | Druckgasschalter |
| JPH05325869A (ja) * | 1992-05-22 | 1993-12-10 | Nec Kyushu Ltd | イオン注入装置 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2757261A (en) * | 1951-07-19 | 1956-07-31 | Westinghouse Electric Corp | Circuit interrupters |
| BE512921A (de) * | 1951-07-19 | |||
| FR1245530A (fr) * | 1957-08-29 | 1960-11-10 | Interrupteur à extinction de l'arc par un courant de fluide extincteur sous pression produit par l'arc même | |
| CH524886A (de) * | 1970-12-01 | 1972-06-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrischer Kompressionsschalter |
| JPS524067A (en) * | 1975-05-30 | 1977-01-12 | Mitsubishi Electric Corp | Gas breaker |
-
1979
- 1979-09-04 US US06/072,048 patent/US4359616A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-09-04 DE DE19792935673 patent/DE2935673A1/de active Granted
- 1979-09-04 FR FR7922114A patent/FR2435118A1/fr active Granted
- 1979-09-04 CH CH7992/79A patent/CH651961A5/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE675370C (de) * | 1938-05-24 | 1939-05-06 | Studiengesellschaft Fuer Hochl | Druckgasschalter mit Differentialkolben |
| DE2057740A1 (de) * | 1970-11-24 | 1972-05-31 | Licentia Gmbh | Gekapselter,druckgasisolierter Hochspannungs-Lasttrennschalter |
| DE2404721A1 (de) | 1974-02-01 | 1975-08-07 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrischer schalter |
| DE2604702A1 (de) * | 1975-07-11 | 1977-01-20 | Sprecher & Schuh Ag | Druckgasschalter |
| DE2710051A1 (de) * | 1976-06-24 | 1978-01-05 | Sprecher & Schuh Ag | Druckgasschalter |
| DE2759267A1 (de) * | 1977-12-30 | 1979-07-05 | Siemens Ag | Druckgasschalter |
| JPH05325869A (ja) * | 1992-05-22 | 1993-12-10 | Nec Kyushu Ltd | イオン注入装置 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3727802A1 (de) * | 1987-08-20 | 1989-03-02 | Licentia Gmbh | Selbstloeschender druckgasschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4359616A (en) | 1982-11-16 |
| FR2435118A1 (fr) | 1980-03-28 |
| CH651961A5 (de) | 1985-10-15 |
| FR2435118B1 (de) | 1984-03-23 |
| DE2935673C2 (de) | 1988-10-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2935673A1 (de) | Selbstloeschender schalter | |
| DE3300816C2 (de) | Druckgasleistungsschalter | |
| DE3247121C2 (de) | ||
| DE69209551T2 (de) | Autopneumatischer Druckgasschalter | |
| DE2812945C2 (de) | Druckgasschalter | |
| DE19536673A1 (de) | Leistungsschalter | |
| DE69708966T2 (de) | Hochspannungs-Blaskolbenschalter | |
| EP1151363B1 (de) | Proportional-druckregelventil | |
| DE69303568T2 (de) | Hochspannung selbst-Blaslastscharter mit Schnittkammer mit reduzierter Gaskompression | |
| EP0024252A1 (de) | Hochspannungs-Leistungsschalter mit einem Widerstand und einer Hilfsschaltstelle | |
| DE2708546A1 (de) | Autopneumatischer druckgasschalter | |
| DE3541747A1 (de) | Elektrischer unterbrecher mit einer schutzwand | |
| DE2620675A1 (de) | Verfahren zur unterstuetzung des antriebes wenigstens eines beweglichen schalterteiles eines elektrischen kompressionsschalters und elektrischer kompressionsschalter zur ausfuehrung des verfahrens | |
| DE3009165C2 (de) | ||
| DE1765153A1 (de) | Selbstloeschender elektrischer Gasdruckschalter mit Schaltkammer mit einer Muendungsoeffnung | |
| DE3930548C2 (de) | Druckgasschalter | |
| DE3602122A1 (de) | Sicherungsautomat mit einem elektromagnet zur fernsteuerung eines wegrueckbaren unterbrecherkontakts und einem organ zur uebertragung der bewegung des ankers des elektromagnets auf einen auf die bewegungsachse des ankers zentrierten punkt dieses kontakts | |
| EP0308626B1 (de) | Selbstblasschalter | |
| DE69822369T2 (de) | Leistungsschalter mit einem Einschaltwiderstand | |
| EP0374384B1 (de) | SF6-Eindruckschalter | |
| EP0000501B1 (de) | Druckgasschalter | |
| EP0334008B1 (de) | SF6-Eindruckschalter | |
| EP0729637B1 (de) | Elektrischer druckgasschalter | |
| DE2503910C3 (de) | Autopneumatischer Druckgasschalter | |
| DE2954431C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KERN, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8172 | Supplementary division/partition in: |
Ref country code: DE Ref document number: 2954431 Format of ref document f/p: P |
|
| Q171 | Divided out to: |
Ref country code: DE Ref document number: 2954431 |
|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H01H 33/915 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| AH | Division in |
Ref country code: DE Ref document number: 2954431 Format of ref document f/p: P |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |