DE2935539A1 - Fuehleinrichtung fuer metallgegenstaende - Google Patents
Fuehleinrichtung fuer metallgegenstaendeInfo
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE
Postfach 8602 45 · 8000 München 86 2935538
Postfach 8602 45 · 8000 München 86 2935538
Anwaltsakte: 30 093
. 3. Sep. 1979
H. R. Electronics Company St.Louis, Missouri / USA
Fühleinrichtung für Metallgegenstände
VII/XX/La
030013/0602
r (089) 98 82 72 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122 850
988273 BERGSTAPFPATENT MUnchen " (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM
988274 TELEX: Bayec Vereinsbank; München 453100 (BLZ 70020270)
983310 0524560 BERG d Postscheck MUnchen 65343-808 (BLZ 70010080)
Anwaltsakte: 30 093
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Fühleinrichtung für Metallgegenstände,
insbesondere für Münzen.
Es sind bereits viele Fühleinrichtungen und -schaltungen für
Metallgegenstände und Münzen bekannt, die zwischen echten und nicht echten oder gefälschten Münzen unterscheiden können.
Eine dieser üblichen Fühleinrichtungen ist beispielsweise in der US-Patentanmeldung S.KL 850 943 der Anmelderin
beschrieben. Unter den vielen Einrichtungen, die dazu verwendet werden, um zu prüfen oder zu fühlen und um zwischen
gültigen oder echten Gegenständen oder Münzen und gefälschten oder nicht echten Gegenständen oder Münzen oder Metalischeiben
zu unterscheiden,, sind Fühleinrichtungen, die auf den
Durchmesser, die Dicke oder andere physikalische Kenndaten des Gegenstandes oder der Münze ansprechen, um zu be-,
stimmen, ob eine Münze innerhalb zulässiger Dimensionsgrenzen liegt. Derartige Einrichtungen arbeiten verhältnismäßig
grob, sind sehr unzuverlässig und sind nicht in der Lage zwischen etwa gleichgroßen Gegenständen oder Münzen zu un-
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terscheiden.die beispielsweise verschiedene Abnutzungsgrade
aufweisen können. Hierfür gibt es viele Gründe, einschließlich der Tatsache, daß sich die Münzgröße durch Benutzung
und aufgrund anderer Umstände ändert. Derartige Einrichtungen, die für diese Zwecke Prüfungen durchführen, um die
Echtheit zu bestimmen, weisen Einrichtungen auf, die auf sägezahnförmige Auszackungen an einer Münze ansprechen, ferner
Einrichtungen, die prüfen, ob irgendwelche Löcher oder andere deutliche Mängel infolge einer Beschädigung vorhanden
sind, Einrichtungen, die das Münzgewicht prüfen und schließlich Einrichtungen, die bestimmte Prüfungen am Rand der Münzen
vornehmen. Diese und andere mechanische Prüfeinrichtungen weisen jedoch viele der gleichen Nachteile wie die vorstehend
angeführten Dimensionsprüfeinrichtungen auf.
Bei anderen bekannten Prüfeinrichtungen werden Wirbelströme
in den zu prüfenden Gegenständen oder Münzen erzeugt, wenn sie auf einer Schiene oder Rinne durch ein Magnet- oder anderes
Feld durchlaufen. Hierbei können Einrichtungen vorgesehen sein, die auf die Gegen-EMK ansprechen, die in der Münze
oder dem Gegenstand erzeugt werden, wobei die Gegen-EMK eine Kraft ist, die sich proportional zu der Leitfähigkeit des
Metalls in dem Gegenstand oder der Münze ändert. Die Gegen-EMK kann auch zu einer angemessenen Verzögerung des Gegenstandes
oder der Münze während der Zeit führen, während welcher sie an der Fühleinrichtung oder dem Detektor vorbeiläuft,
und in einigen Einrichtungen wird dann diese Änderung
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dazu benutzt, damit der Gegenstand oder die Münze einen Bogen oder irgendeine andere Bewegung im Raum während oder
nach dem Verlassen der Schiene oder Rinne beschreibt. Diese Wirkung steht dann in Beziehung zu dem Metallgehalt oder der
spezifischen elektrischen Leitfähigkeit des Gegenstandes.
Mit Wirbelströmen arbeitende Fühleinrichtungen sind jedoch meistens nicht in der Lage zwischen verschiedenen Gegenständen oder Münzen zu unterscheiden,, die in gewisser Beziehung
einander sehr ähnlich sind.
Es gibt noch andere bekannte Detektor- oder Fühleinrich tungen
einschließlich solchen Einrichtungen, die auf Frequenzkennlinien ansprechen oder die darin vorkommenden Änderungen
vergleichen, wenn eine Münze oder ein anderer Gegenstand sich an -einer abstimmbaren Schaltung, beispielsweise
an einem elektrischen Schwingkreis vorbeibewegt; aber keine dieser insoweit bekannten Einrichtungen prüft dadurch, daß
sie bestimmte - Kenndaten einer gedämpften Welle fühlt oder
feststellt, die sich von anderen Ansprecht- oder Verlaufsformen unterscheiden, die in dem Gegenstand oder einer Münze
erzeugt werden, und keine dieser Einrichtungen weist eine Anordnung auf, um eine Schwingschaltung anzustoßen, wenn
sich der Gegenstand oder die Münze in deren Feld befindet.
Die verschiedenen vorstehend angeführten Fühleinrichtungen sind verhältnismäßig ungenau und ungeeignet oder unzuverlässig,
um zwischen bestimmten Münzen und Metallscheiben
und insbesondere zwischen Münzen und MetalIscheiben zu unterscheiden,
die sehr ähnliche physikalische und metallische Kenndaten aufweisen. Aus diesem Grund ist das Herstellen und
Verkaufen von Metallmünzen, um Verkaufsautomaten oder andere
münzgesteuerte Einrichtungen und Maschinen zu betrügen, ziemlich weitverbreitet und sehr oft einträglich und hat für die
Eigentümer oder das Bedienungspersonal derartiger Verkaufsautomaten
schon beträchtliche Verluste zur Folge gehabt. Diese Lage wird noch durch die Tatsache verschlimmert, daß bestimmte
Münzen einschließlich bestimmter ausländischer und inländischer Münzen unterschiedliche Münzwerte haben, jedoch in anderer
Hinsicht, beispielsweise bezüglich der Größe, des Metallgehalts und anderer Kenndaten, einander nahekommen bzw. sehr
ähnlich sind; es ist jedoch wichtig, auch diese unterscheiden und identifizieren zu können, um Verluste aufgrund von Betrügereien
u.a. zu verhindern. Jedoch selbst die besten bekannten Detektoren und Fühleinrichtungen sind nicht in der Lage, zwischen
ähnlichen Gegenständen.wie beispielsweise zwischen ähnlichen echten und gefälschten Münzen und zwischen echten ausländischen
und inländischen Münzen^zu unterscheiden.
Außer den vorbeschriebenen Einrichtungen werden mit wechselndem Erfolg auch noch andere elektronische Einrichtungen und Detektoren
verwendet. Einige dieser Einrichtungen sind in den US-PS'en 3 952 851 und 3 966 034 beschrieben. Diese Einrichtungen
benutzen Induktionsspulen oder Drosseln mit bekannten Kenndaten als Teil einer Oszillator- oder Schwingscha1tung. In die-
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sen Einrichtungen ist die Induktionsspule so angeordnet, daß sie beeinflußt ist, wenn in ihrer Nähe eine Münze vorhanden
ist ,und daß dies dann eine Änderung am Schwingkreisausgang zur Folge hat. Derartige Änderungen werden dann dazu benutzt,
um zwischen Gegenständen, wie beispielv;eise zwischen echten und nichtechten US- und ausländischen Münzen zu unterscheiden.
In den in den US-PS'en beschriebenen Einrichtungen sind Vergleicherschaltungen
,Frequenzdiskriminatoren und andere Einrichtungen verwendet, und bei ihnen muß eine bestimmte Normgröße
mit bekannten Kenndaten verwendet werden, um den erforderlichen Vergleich durchführen zu könnenf alle bekannten
Einrichtungen weisen" somit bestimmte Einschränkungen und Nachteile
auf, aufgrund derer sie nicht geeignet und nicht zuverlässig sind, um zwischen ähnlichen Gegenständen, wie beispielsweise
zwischen bestimmten ähnlichen, aber doch verschiedenen Münzen zu unterscheiden»
"Die Erfindung soll daher eine genau und zuverlässig arbeitende
Einrichtung "schaffen, um zwischen Gegenständen, wie Münzen unterscheiden
zu können und um solche Gegenstände zu erkennen, .die einander in Größer Form und Metallgehalt sehr ähnlich
sind, aber in einer bestimmten anderen Hinsicht verschieden
voneinander sind. Ferner sollen bei der erfindungsgemäßen Einrichtung
ein öder mehrere Kennwerte einer gedämpften Welle, die von einer impulsgesteuerten Ossiilator- oder Schwingschal-"tung
erzeugt wird, verwendet werden, um zwischen verschiedenen Gegenständen,, wie beispielsweise swischen Münzen u.a. zu un-
terscheiden. Ferner soll eine Einrichtung geschaffen werden, die eine Reihe von gedämpften Wellenimpulsen erzeugt, deren
Kenndaten sich in Abhängigkeit von den Kenndaten eines Gegenstandes, wie einer Münze ändern, wenn sie sich in dem Feld
oder durch das Feld einer Induktionsspule bewegt, die einem Oszillator- oder Schwingkreis zugeordnet ist, wobei die Kenndaten
einer gedämpften Welle eines impulsgesteuerten Schwingkreises in einer metallfühlenden oder metallfeststellenden
Einrichtung verwendet werden. Darüber hinaus soll durch die Erfindung eine Einrichtung geschaffen werden, um die Form
der Einhüllenden einer gedämpften Welle zu ändern, um besondere, kennzeichnende Kenndaten der Einhüllenden zu erzeugen,
die typisch für bestimmte Gegenstände, beispielsweise bestimmte Münzen u.a. sind, wodurch dann zwischen diesen Gegenständen,
beispielsweise Münzen u.a. unterschieden werden kann, ohne daß ein Vergleich vorgenommen wird oder ein Normwert benützt wird. Darüber hinaus soll eine Einrichtung geschaffen
werden, um einen besonderen Parameter festzusetzen, um jede Art von Münzen identifizieren zu können, die in einen
Verkaufsautomaten oder eine ähnliche Einrichtung eingeworfen werden können.
Hierzu sind gemäß der Erfindung bisher noch nicht verwendete Einrichtungen und Methoden zum Fühlen und Feststellen von
Münzen und Metall angewendet worden. Bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung wird eine Induktor- oder Induktionsspule verwendet, welche nach einem genau festgesetzten Zeitplan im-
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pulsgesteuert oder angestoßen wird,, was sehr schnell bezüglich
der Geschwindigkeit einer durchlaufenden Münze durchgeführt werden kann, um eine Anzahl momentaner Schwingzustände
in Form von gedämpften Wellen zu erzeugen» Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Verbindung zu der Induktionsspule
eines Schwingkreises unterbrochen wird, um eine Reihe von in einem bestimmten Abstand voneinander angeordneten Ausgangsimpulsen
einer gedämpften Welle oder entsprechende Anstöße zu erzeugen. Die gedämpfte Welle, die durch einen derartigen Anstoß
der Schwingschaltung erzeugt worden ist, hat bestimmte besondere Kennzeichen bezüglich der Größe bzw» Amplitude, der
Frequenz und der Formen der Einhüllenden, in Abhängigkeit von dem Gegenstand oder der Münze, die sich in dem Feld des Induktors
oder der Induktionsspule befindet, und in Abhängigkeit von dessen Lage in dem Feld, und diese Kenndaten werden dann
von der erfindungsgemäßen Fühleinrichtung ausgenutzt. Ferner können verschiedene Arten von Gegenständen mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Einrichtung gefühlt werden, einschließlich vieler Arten von Metallgegenständen, wie Münzen, von Metallbehältern
und Metallteilen verschiedener Art.
Die gedämpften Wellen, die für jede Art Gegenstand oder Münze erzeugt werden, unterscheiden sich deutlich von den gedämpften
Wellen, die für alle anderen Gegenstände oder Münzen erzeugt werden. Ferner hat jede gedämpfte Welle eine Hüllkurve,
die durch aufeinanderfolgende Schwingungsperioden gebildet ist, wobei jede folgende Periode eine kleinere Spannungsampli-
tude hat als die vorhergehende Periode, bis die Amplitude der Welle auf null oder beinahe auf null abnimmt. Die Frequenz
des Signals, das die gedämpfte Welle bildet, ist ebenfalls für verschiedene ^Gegenstände oder Münzen verschieden, und der
Amplitudenabfall der Welle beeinflußt die Form der Hüllkurve und hängt von der Zeitkonstanten der zugeordneten Schaltung^
von dem Metallgehalt, der Impedanz und den physikalischen Kenndaten des Gegenstandes ab, der die gedämpfte Welle erzeugt
hat.
Die Erfindung bezieht sich jedoch nicht nur auf das Erzeugen von gedämpften Wellensignalen, sondern weist auch eine Einrichtung
auf, um einen oder mehrere spezifische Kennwerte der gedämpften Wellen zu fühlen, beispielsweise die Anzahl Perioden,
die eine vorbestimmte Größe überschreiten, plötzliche oder bestimmte Änderungen, die in der Form der Hüllkurve auftreten,
die Zeit, die erforderlich ist, damit diese Perioden einen vorbestimmten Wert überschreiten, und andere Kenndaten
einschließlich beispielsweise der Breite der letzten gezählten Periode der gedämpften Welle. Diese Information kann dazu
verwendet werden, um verschiedene Gegenstände oder Münzen zu identifizieren oder zu unterscheiden. Einige Ausführungsformen
der Erfindung weisen auch Zusatzeinrichtungen auf, um auf verschiedene Art die Form der Hüllkurve der gedämpften Welle
abzuändern, um noch weitere charakteristische Parameter zu schaffen. Einer oder mehrere dieser Kenndaten können dann in
einem Identifizier- und Fühlverfahren verwendet werden und mit
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der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es obendrein möglich,
das zahlreiche Wiederauftreten einer gedämpften Welle in einem sehr kurzen Zeitintervall zu erzeugen, so daß, wenn
sich der festzustellende Gegenstand durch das Feld oder an dem Feld der Induktionsspule vorbeibewegt, viele ähnliche
Prüfungen des Gegenstandes durchgeführt werden.können; es
können auch nur diese Prüfungen oder nur die gedämpften Wellen
ausgewählt werden, die auftreten, wenn sich der Gegenstand in der günstigsten Lage bezüglich der Induktionsspule
befindet, um dann zu steuern, ob eine bestimmte Münze oder ein bestimmter Gegenstand angenommen oder zurückgewiesen
wird, oder um festzulegen, ob die Münze oder der Gegenstand bestimmten Kriterien entspricht, aufgrund derer sie dann angenommen
werden.
Gemäß der Erfindung wird somit eine Fülleinrichtung verwendet,
um für verschiedene Zwecke Münzen oder andere Metallgegenstände festzustellen und zu fühlen und um zwischen echten
und nicht echten oder nachgemachten Münzen zu unterscheiden. Hierbei weist die erfindungsgemäße Fühleinrichtung einen elektrischen
Schwingkreis mit-einer Spule, durch welche oder anwelcher vorbei sich ein zu fühlender Gegenstand oder eine
Münze bewegt, eine Einrichtung, um den Schwingkreis elektrisch anzustoßen, um einen Ausgang zu erzeugen, der den Gegenstand
oder die Münze darstellt und als ein gedämpftes Wellensiganl dargestellt ist, dessen Frequenz und Form von den elektrischen
Kenndaten des zugeordneten Schwingkreises und von" den ~
physikalischen und elektrischen Kenndaten eines zu fühlenden Gegenstandes oder einer Münze abhängt, und eine Detektorschaltung
auf, die betriebsmäßig mit dem Schwingkreis verbunden ist, der entsprechend geschaltete Schaltungselemente aufweist,
um auf einen oder mehrere Kennwerte des gedämpften Wellenausgangs anzusprechen.
Hierbei kann der Schwingkreis Schaltelemente aufweisen, die entsprechend geschaltet sind, um anzusprechen auf die Form
der Hüllkurve des Ausgangs, die Anzahl der Perioden des Ausgangs, die einen vorbestimmten Wert überschreiten, auf die
Zeit, die erforderlich ist, damit eine Anzahl Perioden einen vorbestimmten Wert überschreitet, und/oder auf deutliche Änderungen,
die in der Form der Hüllkurve auftreten, beispielsweise auf eine deutliche Änderung in der Steigung bzw. im
Abfall des gedämpften Wellenausgangs. Die erfindungsgemäße Fühleinrichtung kann ferner auch eine andere Schaltungsanordnung
aufweisen, die betriebsmäßig angeschaltet ist, um die Form der Hüllkurve zu ändern, um im Abstand voneinander angeordnete,
elektrische Anstöße der Schwingschaltung zu schaffen, um Perioden des gedämpften Wellenausgangs zu zählen, der
einen vorbestimmten Wert überschreitet; ferner kann die erfindungsgemäße
Einrichtung auch einen Periodenzähler, eine Dekodierschaltung und/oder eine Einrichtung aufweisen, die
entsprechend dem Auftreten von einem oder mehreren vorbestimmten Parametern der gedämpften Welle betätigbar ist, welche
dann verwendet werden, um zwischen Gegenständen zu unter-
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scheidenf die sich in dem einen oder anderen Punkt voneinander
unterscheiden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Äusführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert» Es zeigens
Fig.1 eine vereinfachte Schaltung eines Oszil
lator- oder Schwingkreises für einen Münzdetektor gemäß der Erfindung?
Fig.2 eine Kurve einer gedämpften Wellenform
an der in Fig.1 dargestellten Induktionsspule j, wenn keine Münze oder kein Gegenstand
in deren Feld vorhanden ist?
Fig.3 eine Kurve der gedämpften Wellenform an
der Induktionsspule der Fig.1, wenn in deren Feld eine Münze vorhanden ist?
Fig.4 eine Kurve der gedämpften Wellenform an
der Induktionsspule für eine andere Frequenzbedingung;
Fig.5 ein Blockschaltbild einer Schaltungsan
ordnung für die in Fig.1 dargestellte Schaltung ?
Fig. 6 ein schematisches Schaltbild des Teils
der Schaltung von Fig.5, an welchen die Induktionsspule angeschlossen ist;
Fig.7 bis 9 Darstellungen von gedämpften Wellenfor
men, welche an der Induktionsspule der Fig.6 anliegen, wenn drei verschiedene
Münzmuster oder -probestücke in deren Feld vorhanden sind;
Fig.10 bis 12 Darstellungen von gedämpften Wellenformen,
welche am Ausgang der Schalter der Fig.6 bei den in Fig.7 bis 9 wiedergegebenen
Bedingungen anliegen;
Fig.13 bis 15 Kurven, die auf den in Fig.10 bis 12
dargestellten, gedämpften Wellenformen beruhen, welche die Periodenscheitelwerte
der jeweiligen Wellenformen kennzeichnen, die einen vorbestimmten Wert überschreiten;
Fig.16 ein schematisches Schaltbild einer
Schaltung gemäß der Erfindung mit einem einzigen induktiven Fühler,der entsprechend
angeschlossen und angeordnet ist, um auf mehr als eine Münzart anzuspre-
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" chen;
Fig.17 ein Impulsdiagramm verschiedener Signa
le und Wellenformen, die in der Schaltung
der Fig.6 auftreten? und
Fig.18 eine schematische Schaltung einer abge
wandelten Äusftihrungsform des Schaltungsteils,-welcher
der in Fig.16 dargestellten Induktoinsspule zugeordnet ist.
In Fig.1 weist, ein Induktor oder eine Induktionsspule 20 eine
verteilte Kapazität 22 zwischen ihren benachbarten Wicklungen auf. "Die Kapazität ist gestrichelt dargestellt. Der Kondensator
kann erforderlichenfalls auch parallel zu dem Induktor
oder der Induktionsspule .20 geschaltet sein, die über einen Schalter 26 an eine Spannungsquelle 24 angeschaltet ist. Wenn
der Schalter 26 geschlossen wirdf v/erden die verteilte Kapazität
22 und die Induktionsspule 20 von der Spannungsquelle 24 aus geladen. Wenn danach der Schalter 26 wieder geöffnet
wird,-wird durch das zusammenbrechende Feld der Induktionsspule - 20 und durch das Entladen der verteilten Kapazität 22
eine sogenannte Dämpfungs- oder Stoßwirkung erzeugt, wie durch die in Fig.2 dargestellte, gedämpfte Welle gezeigt ist. In
Fig.2 ist mit einer Linie 28 der Nullspannungspegel und mit
einer gestrichelten Linie 30 die Spannung der Spannungsquelle 24 dargestellt. Zu dem Zeitpunkt wenn der-Schalter 26 offen
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ist, wird die erste Auslenkung oder Änderung in der Spannung
an der Induktionsspule 20 durch das Zusammenbrechen des induktiven Feldes an der Spule hervorgerufen. Hierdurch fällt
dann anfangs die Spannung an der Spule 20 nach unten bis zu dem Punkt 32. Danach führen die folgenden Auslenkungen der
gedämpften Welle zu Schwingungen, welche zwischen Punkten und 62 und sogar darüber hinaus verlaufen, bis die Spannung
auf Nullpotential zusammenbricht.
In Fig.2 wird die Linie 30, welche den Spannungspegel der
Spannungsquelle 24 darstellt, als willkürlicher Spannungspegel verwendet, um die nach oben verlaufenden Auslenkungen der
gedämpften Welle zu fühlen, die positiver werden als das Potential 30 der Spannungsquelle. Aus Fig.2 ist zu ersehen, daß
die Auslenkungen zu den Punkten 34 ,38, 42, 46, 50, 54, 58 und 62 jeweils geeignet sind und insgesamt 8 positive Auslenkungen
schaffen, welche die Spannung der Energiequelle übersteigen. Nach der achten Auslenkung ist die Größe bzw. Amplitude
aller nachfolgenden Auslenkungen kleiner als die Amplitude der Speisespannung und diese werden infolgedessen nicht
gezählt. Wenn die Bezugsspannung so gewählt ist, daß sie von der Speisespannung verschieden ist, ändert sich die resultierende
Anzahl von Auslenkungen, welche den gewählten Spannungspegel überschreiten. Dies hängt davon ab, ob der Bezugsspannungspegel
erhöht oder erniedrigt wird. Wenn beispielsweise der Bezugsspannungspegel erhöht wird, nimmt die Anzahl Perioden
oder Auslenkungen die ihn überschreiten, ab, während wenn
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der Bezugsspannungspegel erniedrigt wird, die Anzahl der Auslenkungen,
die ihn überschreiten, zunimmt.
Die Kurve in Fig.3 ist der Kurve in Fig.2 ähnlich, unterscheidet
sich von dieser jedoch hauptsächlich dadurch, da sie die gedämpfte Welle an der Induktionsspule 20 wiedergibt,
wenn eine Münze oder ein anderer Gegenstand in dem Feld der Spule vorhanden ist. Wenn eine Münze vorhanden ist, wird die
Anzahl der Auslenkungen, welche den Spannungspegel der Energiequelle 24 bei 30 übersteigen von den in Fig.2 dargestellten
8 Äuslenkungen auf 5 Auslenkungen vermindert. Diese sind als die nach oben verlaufenden Auslenkungen 64 bis 72 bezeichnet.
Hierbei ist auch wichtig, daß die Wellenform, wenn eine Münze vorhanden ist, schneller gedämpft wird als wenn keine
Münze vorhanden ist? dies ist ein wichtiger Unterschied der hauptsächlich auf der Tatsache beruht, daß die Münze oder
ein anderer Metallgegenstand die effektive Impedanz an der
"Spule verringert. Diese Tatsache wird- bei einigen Ausführungsformen
der.Erfindung angewendet.
Die Spule 20 und deren verteilte Kapazität 22 legen- die Frequenz
der Welle fest, welche erzeugt wird, und wenn eine Münze in das Feld der Spule 20 eintritt ändert sie die effektive
Schaltungsinduktivität in gewissem Grade, da die Induktivität einer Luftspule gegenüber der verschieden ist, wenn ein Ge- genstand
in dem Feld vorhanden ist. Die Münze beeinflußt auch die gesamte effektive Schaltungskapazität. Ferner beeinflußt
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die Induktivität und der Widerstand der Spule 20 die Dauer jeder gedämpften Welle. Bei Vorhandensein einer Münze in dem
Feld der Induktionsspule 20 wird infolgedessen im wesentlichen die Form der Einhüllenden der erzeugten gedämpften Welle
geändert, wie deutlich aus einem Vergleich der Fig.2 und 3 zu ersehen ist. Der Unterschied bei den gedämpften Wellen, die
durch andere, aber ähnliche Münzen erzeugt werden, können sehr klein sein, wie im Falle von bestimmten ähnlichen Münzen
oder Metallstücken; jedoch werden diese kleinen Unterschiede
durch die erfindungsgemäße Einrichtung gefühlt und festgestellt und es kann auch zwischen ihnen unterschieden
werden.
Wie später noch ausgeführt wird, kann das Verknüpfen einer Amplitudenblockierung der gedämpften Welle und das Vorsehen
einer Widerstands-Kapazitäts-Schaltung verwendet werden, um die relativen Unterschiede zwischen zwei aneinandergrenzenden
Halbperioden einer gedämpften Welle stark zu erhöhen oder zu verstärken, und dies kann erreicht werden, indem eine größere
Toleranz bzw. zulässige Abweichung zwischen Münzen gewählt wird. Die Form der Einhüllenden einer gedämpften Welle kann
auf verschiedene Weise geändert werden, wobei eine Art gewählt wird, die es verhältnismäßig leichter macht, Hüllkurven
zu identifizieren und zwischen ihnen zu unterscheiden, die verhältnismäßig geringe Unterschiede zwischen Gegenständen,
beispielsweise zwischen ähnlichen .Münzen darstellen. Da Unterschiede in der Form und/oder andere Kenndaten der
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gedämpften Wellen verstärkt oder vergrößert werden können schafft ein Werkzeug, durch das die Möglichkeit verbessert
wird, daß zwischen ähnlichen, aber doch verschiedenen Gegenständen unterschieden werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung können auch gedämpfte
Wellen mit einer verhältnismäßig kurzen Gesamtdauer verwendet werden, so daß die Induktionsspule 20 mit unterschiedlichen
Zeitintervallen oder Frequenzen getastet oder gepulst werden kann, und zwar erforderlichenfalls in verhältnismäßig häufigen
Zeitintervallen. Hierdurch ist es möglich, mehrere Spulen verhältnismäßig nahe beieinander anzuordnen, ohne daß sie
einander anziehen oder sperre, was vorkommen kann, wenn zwei verschiedene Oszillatorspulen nahe beieinander angeordnet
sind.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung
besteht darin, daß er verhältnismäßig stabil ist/ wobei dieser Zustand erhalten wird, ohne daß ein gesonderter oder
ein anderer Oszillatorkreis für jeden weiteren Ausgang erforderlich ist. Ganz im Gegenteil, die Wellenformen, die mit
derselben Induktionsspule erzeugt "werden, können dadurch gemessen werden, daß die Anzahl Perioden, die einen vorbestimmten
Spannungspegel überschreitet, gezählt wird, oder daß ihre Form gemessen wird, oder daß ein Takt verwendet wird,
um die Zeit- zwischen der ersten und der letzten bezeichneten Periode zu bestimmen . Erforderlichenfalls kann auch eine
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Verbindung der Meßvorgänge dieser und anderer Parameter angewendet
werden.
In Fig.4 ist eine weitere gedämpfte Welle dargestellt, die
durch eine in dem Feld der Spule vorhandene Münze geschaffen worden ist. In diesem Fall tritt die erste nach oben gehende
Auslenkung oder Periode am Punkt 74 auf, und die folgenden nach oben laufenden Auslenkungen, welche den vorbestimmten
Spannungspegel 30 überschreiten, liegen bei 76, 78 und 80. In Fig.4 sind auch eine Reihe von in gleichem Abstand
voneinander angeordneten Taktimpulsen 82 dargestellt, welche mit einer viel höheren Frequenz anliegen als es die Frequenz
der gedämpften Welle ist. Diese Taktimpulse werden gezählt, wobei mit dem Anfang der ersten Periode der gedämpften Welle
begonnen wird und bis zum Scheitelwert der letzten gezählten Periode 80 fortgefahren wird. Für diese Messung könnten auch
andere Anfangs- und Endpunkte verwendet werden, vorausgesetzt, daß sie für jede zu analysierende Münze oder ein anderes Probestück
vorbestimmt sind. Auf diese Weise kann ein Gesamtendzählwert für eine ausgewählteAnzahl Perioden unabhängig von
der Frequenz der gedämpften Welle und unabhängig von dem vorbestimmten
ausgewählten Spannungspegel festgelegt werden, wodurch dann die Perioden bestimmt sind, während welcher Taktimpulse
gezählt werden. Hierbei ist wichtig, daß jede andere Münze oder jeder andere zu fühlende Gegenstand einen anderen
Ausgang erzeugt, und diese Ausgänge können dann verwendet werden, um zwischen Münzen zu unterscheiden, die einander
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sehr ähnlich sein können, aber in gewisser Hinsicht doch verschieden sind. Diese Art zu fühlen und festzustellen kann
abgestimmt werden, um eine gewisse Variationsbreite zu schaffen, um normale Veränderungen in Betracht ziehen zu können,
die zwischen Münzen desselben Nennwertes auftreten, und beispielsweise einer gewissen Abnutzung zuzuschreiben sind; bei
der erfindungsgemäßen Einrichtung kann auch derselbe Induktor
bzw. dieselbe Spule verwendet werden, um Ausgangskurven für eine Vielzahl von Münzen unterschiedlicher Größe ,unterschiedlicher
Nennwerte und mit unterschiedlichem Metallgehalt zu erzeugen. Beispielsweise kann dieselbe Spule Kurvenverläufe
erzeugen, um zwischen verschiedenen US-Münzen sowie zwischen verschiedenen US- und ausländischen Münzen zu unterscheiden
, beispielsweise zwischen US- und kanadischen Münzen desselben Nennwertes.
In Fig«5 ist ein Blockschaltbild einer Schaltung dargestellt,
welche eine induktive Fühleinrichtung aufweist, die der in Fig„1 ähnlich ist. Der Fühler 20 ist an die Schaltung angeschlossen,
welche eine Zeitsteuereinrichtung 100 aufweist, die einen Ausgang abgibt,, der einer Treiberschaltung 102 zugeführt
wird. Die Treiberschaltung 102 ist mit einer Amplitudenfühlschaltung 104 verbunden, deren Eingang auch mit dem
induktiven. Münzfühler 20 verbunden ist. Folglich erhält die Schaltung 104 eine. Reihe von kurzen, gedämpften Wellen,-deren
zeitlichen Abstand durch die Zeitsteuereinrichtung 100 und die "Treiberschaltung 102 gesteuert-wird. Der Ausgang der Am-
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plitudenfühlschaltung 10,4 wird an einen Zähler 106 angelegt,
welcher Steuereingänge auch unmittelbar von der Zeitsteuereinrichtung 100 erhält. Der Zähler 106 speist eine Dekodierschaltung
108, die wiederum zwei oder mehr Verriegelungs- oder Sperreinrichtungen ,z.B. 110 und 112 speist. Die Sperreinrichtungen
erhalten auch zeitlich gesteuerte Eingangssignale
von der Zeitsteuereinrichtung 100. Der Ausgang der Sperreinrichtung 112 ist, wie dargestellt mit dem Eingang der
Sperreinrichtung 110 verbunden.
Während des Betriebs wirft ein Kunde Münzen in den Verkaufsautomaten, und jede Münze bewegt-sich wiederum durch den induktiven
Fühler 20 oder an diesem vorbei. Dadurch wird durch jede Münze deren Feld beeinflußt und gibt eine Anzahl in
einem bestimmten zeitlichen Abstand anliegende, gedämpfte Wellen ab. Hierbei ist darauf zu achten, daß wenn jede Münze
sich über eine Rutsche nach unten durch die Spule 20 hindurch oder an dieser vorbei bewegt, sie das Feld der Spule
beeinflußt und danach das Spulenfeld wieder verläßt. Es kann infolgedessen festgestellt werden, daß der Einfluß der Münze
auf die Spule sich in einem gewissen Maße in Abhängigkeit von deren Lage ändert. Während der Zeit, während welcher sich die
Münze in dem Feld der Spule bewegt, unterbrechen die Zeitsteuereinrichtungen 100 und die Treiberschaltung 102 periodisch
die Schaltung der Spule 20 in der Weise, um so die Spule mit einer vorbestimmten Folge in Schwingung zu versetzen
bzw. anzustoßen. Jedesmal wenn die Spule in Schwingung ver-
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setzt oder angestoßen wird, wird eine gedämpfte Welle, ähnlich
der, wie sie anhand von Fig„2 bis 4 beschrieben sind,
erzeugt und wird an die Amplitudenfühlschaltung 104 angelegt.
Die Folge oder Frequenz des Anstoßens der Spule ist vorzugsweise so gewählt, daß während der Bewegung der Münze
in dem Feld der Spule viele Anstöße in schneller Aufeinanderfolge auftreten, um den Einfluß der Münze auf die Spule entsprechend
oft abzutasten. Dies ist insbesondere wichtig, um die Schwingungen oder Anstöße der Spule auszuwerten oder zu
kennzeichnen, welche gedämpfte Wellen erzeugen, wenn sich die Münze in der vorteilhaftesten Lage bezüglich des Feldes der
Spule 20 befindet.
Im allgemeinen ist es möglich, die Spule mehrmals in Schwingung zu versetzen und anzustoßen, um zum Auswählen eine ver-. hältnismäßig
große Abtastung von gedämpften Wellen zu erhalten. Jede dieser gedämpften - Wellen wird .gefühlt, ihre Perioden
werden gezählt und in den Schaltungen 104 bis 108 dekodiert. Die Fühlschaltung kann auch Einrichtungen aufweisen,
welche nur die positiv foder negativ) verlaufenden Perioden der gedämpften Wellen auslegen, die einen vorbestimmten
Wert überschreiten, wie oben anhand von Fig.2 und 3 ausgeführt ist. Der Zähler zählt dann die Anzahl der Perioden,
die den vorher ausgewählten Wert überschreiten, und gibt das auf diese Weise erhaltene Zählergebhis an die verschiedenen
Sperreinrichtungen ,z.B. 110 und 112 ab» Dies wird nachstehend
noch im einzelnen erläutert» Die-Sperr- oder Verrie-
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gelungseinrichtungen geben dann ein Ausgangssignal an, um anzuzeigen,
daß die Münze ,die eingeworfen wurde, entweder eine annehmbare Münze ist,oder daß sie eine nicht annehmbare
Münze ist; ferner können Einrichtungen vorgesehen sein, um jede Münze zu einer bestimmten Stelle in dem Verkaufsautomaten
zu leiten oder abzulenken. Andererseits kann der Zähler dazu verwendet werden, die Anzahl der Taktimpulse zu zählen,
die während der Periode auftreten, während welcher die Auslenkungen der gedämpften Welle den vorbestimmten Spannungspegel überschreiten.
In Fig.6 ist im einzelnen eine Ausfuhrungsform der Schaltung
für die Induktionsspule 20 dargestellt. Die Schaltung in Fig. 6 weist eine Einrichtung auf, um die gedämpften Wellen etwas
abzuändern, die erzeugt werden, wenn sich eine Münze in dem Feld der Spule bewegt, indem die Zeitkonstante der Schaltung,
die der Spule zugeordnet ist, geändert wird. In Fig.6 ist die Spule 20 parallel zu einem Kondensator 120 geschaltet,
welcher eine vorbestimmte Kapazität haben oder welcher die verteilte Kapazität der Spule 20 sein kann. Eine Seite der
Parallelschaltung aus der Spule 20 und dem Kondensator 120
ist mit einer positiven Spannungsquelle 138 verbunden, während
die andere Seite mit einer ersten Schaltung, die eine Eingangsdiode 122 aufweist, und mit einer weiteren Schaltung
verbunden ist, die durch eine Parallelschaltung aus einem Kondensator 124 und einem Widerstand 126 gebildet ist. Die
andere Seite dieser Parallelschaltung ist mit einer Elektrode
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einer weiteren Diode 128, deren andere Diode mit der positiven Spannungsquelle 138 verbunden ist, und mit einem weiteren
Widerstand 130 verbunden, dessen andere Seite über eine Diode 132 geerdet ist. Die Widerstände 126 und 128, der Kondensator
124 und die Dioden 122, 128 und 132 sind Teile einer Schaltung, deren Zeitkonstante die Frequenz beeinflußt, mit welcher die
Schwingschaltung sich entlädt, und dies wiederum beeinflußt die Form der erzeugten, gedämpften Wellen. Die Zeitkonstante
ist vorzugsweise so gewählt, daß sie die Anfangsrate der Entladung
ändert, um dadurch eine größere Spannungsdifferenz zwischen aufeinanderfolgenden Perioden während des Anfangsteils jeder gedämpften Welle zu schaffen.
Wenn der Ausgang der Treiberschaltung 102 (Fig»5) momentan
sinkt, wird das Signal am Eingang 134 der in Fig.6 dargestellten
Schaltung ebenfalls in Richtung auf Erdpotential verringert. Dies führt zu einem-Laden der Schaltung, welche die
Spule 20 und den Kondensator 120 aufweist, und bedeutet, daß die Schaltung am Verbindungspunkt 126 eine gedämpfte Wellenform
abgibt, die in dem Augenblick beginnt, an welchem die niedrige Spannung von dem Schaltungspunkt 134 entfernt wird.
Hierdurch kehrt die Spannung an dem Anschluß 134 schnell wieder auf das Potential der positiven Spannungswelle 138 zurück
und geht über dieses hinaus.
In Fig.7 bis 9 sind Kurven von typischen gedämpften Wellenformen,
die an dem Schaltungspunkt 136 in Fig.6 vorhanden
. 030013/0692
sind, für drei verschiedene Porobemünzen dargestellt, die im
Feld der Spule 20 vorhanden sind. Die Dämpfung der Einhüllenden, die durch die Kurven in Fig.7 bis 9 dargestellt ist,
ändert sich im wesentlichen in Abhängigkeit von dem Metallgehalt, der Impedanz und anderen Kenndaten der speziellen
Münze. Beispielsweise ist in Fig.7 eine Ausführung dargestellt, bei welcher die Münze eine verhältnismäßig hohe Impedanz
widerspiegelt und infolgedessen eine verhältnismäßig langsame Dämpfungsgeschwindigkeit erzeugt. Die Wellenform in
Fig. 8 wird durch eineMünze geschaffen, welche eine verhältnismäßig niedrige Impedanz widerspiegelt ,und folglich ist
der Einfluß auf die Spule 20 größer und die Dämpfung erfolgt schneller. In Fig.9 weist die Wellenform eine noch schnellere
Dämpfung auf, was bedeutet, daß die Münze eine noch niedrigere Impedanz zeigt. Wenn die Frequenz der gedämpften Wellen in
den drei Beispielen in Fig.7 bis 9 auf demselben Wert gehalten wird, (was nicht zu sein braucht) dann ist die Anzahl
der Perioden, welche einen vorbestimmten Spannungspegel überschreiten, in den drei Fällen verschieden, und diese Unterschiede
können dazu verwendet werden, um zwischen ihnen zu unterscheiden.
Die Spannung von Scheitelwert zu Scheitelwert am Anfang der
gedämpften Wellenform in einem typischen Fall überschreitet die Speisespannung nicht weniger als 7- oder mehrmals in Abhängigkeit
von dem Faktor Q der Schaltung. Der Faktor Q ist das Verhältnis der Reaktanz der Schaltung zu dem Widerstands-
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wert und kann als Q= —=— ausgedrückt werden« Wenn verschiedene
Probestücke oder Münzen in dem Feld der Spule 20 angeordnet werden, ändern sich die Induktivität und die Kapazität
einschließlich der verteilten Kapazität der Schaltung, aber der Widerstand bleibt verhältnismäßig unverändert,
wodurch der Faktor Q der Schaltung und damit die Form der sich ergebenden Wellenform beeinflußt werden. Änderung in
der Spannung Scheitelwert-Scheitelwert der gedämpften Welle, in der Anzahl der Perioden, welche den bestimmten Wert überschreiten
und in der Frequenz der gedämpften Welle können sich ,wenn eine Münze oder ein anderer Gegenstand vorhanden
ist, in Abhängigkeit von den physikalischen, metallischen und elektrischen Kenndaten des Probestücks alle ändern« Diese
Änderungen sind wichtig und werden festgestellt und werden in der erfindungsgemäßen Einrichtung dazu verwendet,um zwischen
verschiedenen Stücken, beispielsweise zwischen verschiedenen Münzen oder anderen Gegenständen, zu unterscheiden.
Die Kennlinien in Fig.10 bis 12 unterscheiden sich etwas von
den entsprechenden Wellenformen der Fig„7 bis 9 und liegen am Ausgangsanschluß 140 der Schaltung in Fig.6 an« Die Unterschiede
zwischen den Formen der jeweiligen in Fig»7 bis 9 dargestellten Formen und der Signale in Fig.10 bis 12 beruhen
auf der speziellen Ausführung derSchaltung in Fig.6, welche die Wellenformen in der dargestellten Weise abwandelt, um
spezielle Unterschiede deutlicher zu machen» Aus diesem Grund ist die Diode 128 in der Schaltung vorgesehen, um positiv ver-
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laufende Perioden festzuklemmen bzw. zu halten, welche das
Potential der Spannungsquelle 138 überschreiten. Durch dieses
Halten wird der Kondensator 124, wie aus der Fig.6 zu
ersehen ist, auf der rechten Seite negativ und gleichzeitig auf der linken Seite positiv geladen, so daß die in der
Spule 20 und dem Kondensator 120 gespeicherte Ladung von positiv in negativ umgekehrt wird. Hierdurch kommt es zu einer
algebraischen Summierung der negativen Halbperioden der gedämpften Welle, was durch die Wellenformen in Fig.10 bis 12
dargestellt ist. Hierdurch wird auch die Amplitude der entsprechenden Wellenformen langsamer erniedrigt als die entsprechenden
Wellenformen, die am Schaltungspunkt 136 vorhanden sind, wie in Fig.7 bis 9 dargestellt ist. Wenn das Potential
der positiven Halbperioden oder Perioden unter den Klemm- oder Schwellwert der Diode 128 geht, wird der Kondensator
124 nicht wieder geladen, und die negativ verlaufenden Teile der gedämpften Welle nehmen infolgedessen am Schaltungspunkt 126 schneller ab. Diese Beeinflussung der Dämpfung
schafft noch größere Amplitudenunterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Perioden über bestimmten Teilen der Wellenformen
und ermöglicht eine noch besserre und noch genauere Selektivität zwischen den Stücken, beispielsweise zwischen
zwei oder mehr Münzen, die in ihren physikalischen und metallischen Kenndaten sehr ähnlich sein können.
Die Ausgangsdiode 132 und der zugeordnete Widerstand 130 sind in der Schaltung vorgesehen, um alle negativ verlaufen-
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den Periodenteile, die den Klemmpegel bzw« den Schwellenwert
der Diode 132 überschreiten, an Erde auszuklammern. Hieraus
kann ersehen werden,, daß die Schaltung in Fig.6 eine Einrichtung
schafft, durch welche die Möglichkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung erhöht wird, insbesondere zwischen
Gegenständen zu unterscheiden, die sehr ähnlich sein können. Dies ist insbesondere wichtig in einer Einrichtung, die vorgesehen
ist, um zwischen Gegenständen su unterscheiden, die ähnliche physikalische und metallurgische Kennwerte haben
können.
In Fig.10 bis 12 sind die mit Pfeilen 142 bis 146 gekennzeichneten
Spannungspegel die vorher ausgewählten Spannungspegel, die als Basis verwendet v/erden, unr zwischen Perioden
oder Taktimpulsen zu unterscheiden, die gezählt v/erden, und die nicht gezählt werden. In Fig.13 bis 15 ist die Anzahl
der Perioden für die Fälle dargestellt, in denen ihre Amplitude die jeweiligen - Spannungspegel 142 bos 146 überschreitet
und diese infolgedessen gezählt v/erden. In Fig. 13" sind es acht Perioden oder Auslenkungen der gedämpften Welle, die " den
ausgewählten Spannungspegel 142 überschreiten? in Fig.14 sind.fünf Perioden oder Auslenkungen, die den Spannungspegel
144 überschreiten, und in Fig.15"sind es drei Spannungspegel,
welche den ausgewählten Spannungspegel 146 überschreiten. Die Darstellungen in Fig.7 bis" 15" sind tatsächlichen Kurven
entnommen, die auf einer Kathodenstrahlröhre erscheinen und typische Ergebnisse wiedergeben, die mit der erfIndungsgemä-
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ßen Detektoreinrichtung erreicht werden können.
In Fig.16 ist ein ins einzelne gehendes, schematisehes
Schaltbild einer Einrichtung mit einer einzigen Fühlspule oder einer Induktionsspule 20 dargestellt, die an eine
Schaltung angeschlossen ist und verwendet werden kann, um den Verlauf von gedämpften Wellen zu erzeugen, die verwendet
werden können, um zwischen mehr als einer unterschiedlichen Münzart zu unterscheiden, die in einen Verkaufsautomaten
oder eine ähnliche Einrichtung eingeworfen werden kann. In Fig.17 ist eine Folge von Spannungswellenformen, die in der
Schaltung der Fig.16 vorhanden sind, und ihre zeitliche Beziehung dargestellt, und diese Wellenformen sind als Wellenformen
a bis f bezeichnet. Die Stellen in der Schaltung der Fig.16, wo diese Wellenformen anliegen, sind ebenfalls bezeichnet.
In Fig.17 ist auch die Beziehung zwischen den verschiedenen Zeitsteuerimpulsen und der jeweiligen Dauer jeder
gedämpften Welle dargestellt, und es ist ferner die Anzahl Impulse gezeigt, die einen vorbestimmten Pegel überschreiten
und die während aufeinanderfolgender Vorgänge in den gedämpften Wellen gezählt werden.
In Fig.16 schafft ein Taktgeber 150 eine Zeitbasis an einem
Schaltungspunkt 152, welche an einen von zwei Eingängen eines UND-Glieds 154 angelegt wird. Dieselben Taktimpulse werden als
Eingänge eines durch 2 Teilen des Flip-Flops 156 angelegt, dessen Ausgänge über eine Leitung 158 an den zweiten Eingang
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des UND-Glieds 154 angelegt sind» Der Ausgang des UND-Glieds
154 am Schaltungspunkt 160 wird an eine Treiberschaltung 162 angelegt, welche die Erregung schafft, die notwendig ist, um
den Induktor bzw. die Induktionsspule 20 ,welche über ein Potentiometer 124 und eine Diode 166 angeschlossen ist, zu
pulsen bzw. mit Impulsen zu beaufschlagen. Die Induktionsspule
20 hat auch eine Verbindung zu einer positiven, Spannungsquelle 168 und zur Erde, nämlich über eine Schaltung,
welche die Diode 166 und die Treiberstufe 162 aufweist, und zwar für die Dauer jedes positiv verlaufenden Teils des Eingangs
am Schaltungspunkt 160 (siehe die Wellenform c in Fig.17). Durch diese Schaltungen.sind die Wellenformen am
Schaltungspunkt 169 (die Wellenformen d in Fig.17) den Wellenformen in den Fig.7 bis 9 ähnlich. Die Wellenformen in
Fig.16, welche den Wellenformen in Flg.10 bis 12 entsprechen,
liegen auch am Schaltungspunkt 170 (e) an und sind das Ergebnis der Beeinflussung der Parallelschaltung aus einem
Widerstand 171 und einem Kondensator 172 und weiterer Schaltungselemente.
Diese Signale-werden an und über den Pegeldetektor 173 angelegt, und es ergeben sich Wellenformen am
Schaltungspunkt 174 (f)r welche den Wellenformen in Fig.13
bis 15 "entsprechen.
Diese Wellenformen werden - als Eingänge an eine Zähler/Dekodierschaltung
176 angelegt, die eine Anzahl Ausgänge 177 aufweist, die mit 0- bis 9 bezeichnet sind. In der dargestellten
Ausführungsforin werden diese Ausgänge einzeln hochy wenn die
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Anzahl der Eingangsimpulse, die während des Auftretens einer
gedämpften Welle summiert worden sind, spezielle Zählwerte oder Gesamtwerte erreicht. Wenn beispielsweise die Anzahl
Impulse 5 erreicht, wird der Ausgangsanschluß 5 hoch, usw. für die anderen Ausgänge, üblicherweise werden Fünfcentstükke
eingeworfen; die Induktionsspule 20 gibt elf (11) Impulse
ab, wenn in ihr keine Münze vorhanden ist, was der Fall ist, wenn die Spule als Luftspule arbeitet. Wenn sich ein US-Fünfcentstück
in dem Feld der Spule 20 bewegt, werden die Zählimpulse, die durch die folgenden gedämpften Wellen erzeugt
werden infolge der Belastungswirkung durch das Fünfcentstück verringert. Wenn das Fünfcentstück in das Feld der Spule eintritt,
wird der Zählwert zuerst auf zehn (10) ,dann auf neun
(9) undsoweiter verringert, bis für ein echtes US-Fünfcentstück
der Endzählstand sieben (7) erreicht, was während dieser Perioden der gedämpften Welle eintritt, wenn sich das
Fünfcentstück voll in dem Feld der Spule befindet. Ein Nickel-Metallstück
,d.h. ein Metallstück in der Form eines Fünfcentstückes führt andererseits zu einer anderen Belastung und
hat ein anderere Zählergebnis zur Folge. Bei der erfindungsgemäßen Schaltung werden nur Münzen angenommen, die auf 7
zählen, und alle anderen, ob sie nun einen Zählwert schaffen, der größer oder kleiner als 7 ist, werden nicht angenommen.
Auf diese Weise ist es mit der erfindungsgemäßen Schaltung möglich, zwischen einem echten Fünfcentstück und einer anderen
Münze oder einem Metallstück zu unterscheiden.
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Andererseits hat ein kanadisches Fünfcentstück einen anderen Einfluß auf die Spule als das US-Fünfcentstück und beeinflußt
die Form der dadurch erzeugten gedämpften Wellen anders, so daß das Zählergebnis, das durch ein echtes kanadisches Fünfcentstück
geschaffen worden ist, in der dargestellten Schaltung ist.Alle anderen Münzen erzeugen ein anderes Endergebnis und
werden zurückgewiesen- Hierbei ist zu beachten, daß kanadische Fünfcentstücke andere physikalische, metallurgische und elektrische
Kenndaten haben als die US-Fünfcentstücke und infolgedessen einen anderen Endzählstand erzeugen»- Mit der dargestellten
Schaltung ist bei demselben Automaten möglich, echte US- oder kanadische Münzen anzunehmen und alle anderen zurückzuweisen»
.
Einige der mit 0 bi s 9 bezeichneten Ausgänge 177 des Dekodierers / Zählers 176 sind als Eingänge mit entsprechenden UND-Gliedern
178 bis 184 verbunden, und geben diese UND-Glieder
frei, um Ausgänge zu erzeugen, die dann entsprechende Sperroder Verriegelungseinrichtungen 186 bis 132 angelegt werden»
Damit eine der .Verr-iegelungseinrichtungen 186 bis 192 durch
das entsprechende UND-Glied freigegeben wird, muß auch der Ausgang des Inverters 194 hoch sein, dessen Eingang über eine
Leitung 196 mit dem Ausgang der durch 2 teilenden Schaltung
156 verbunden ist. Der Ausgang des Inverters 194 ist als zweiter Eingang mit jedem der UND-Glieder 178 bis 184 verbunden.
Folglich muß eines der UND-Glieder 178 bis 184, damit es einen Ausgang zum Erregen der entsprechenden Sperrglieder 186 bis
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192 abgibt, gleichzeitig einen Eingang von dem entsprechenden Ausgang der Zähler/Dekodierschaltung 176 und von dem Inverter
194 erhalten. Bei der Ausführungsform der dargestellten
Schaltung müssen aufgrund einer Festlegung beide Eingänge an irgendeinem der UND-Glieder 178 bis 184 die gleichen sein,
oder in diesem Fall müssen sie für das UND-Glied hoch sein, damit sie einen Ausgang abgeben.
In der Schaltung der Fig.16 ist der mit 7 bezeichnete Ausgang
der Dekodierer / Zählerschaltung 176 mit einem der zwei Eingänge des UND-Glieds 178 verbunden, der mit 6 bezeichnete
Ausgang ist mit einem der Eingänge des UND-Glieds 180, der mit 4 bezeichnete Ausgang ist mit einem der zwei Eingänge
des UND-Glieds 182 und der mit 3 bezeichnete Ausgang ist mit einem der zwei Eingänge des UND-Glieds 184 verbunden. Wenn
in diesem Fall Münzen in den Verkaufsautomaten eingeworfen
werden, und sich durch die Induktionsspule 20 hindurch oder an dieser vorbei bewegen, wird die Anzahl Perioden, die während
jedes Auftretens einer gedämpften Welle erzeugt werden, gefühlt, und wenn der entsprechende Zählwert erreicht ist,
wird er an das entsprechende UND-Glied und an das entsprechende Sperrglied angelegt. Es wird nun der Fall angenommen,
daß ein echtes US-Fünfcentstück in den Verkaufsautomaten
eingeworfen wird und einen niedrigen Zählwert von 7 erzeugt. Dieser niedrige Zählwert, welcher eine echte Münze anzeigt,
wird als ein Eingang an das UND-Glied 178 und an die entsprechende
Sperrschaltung 186 angelegt. Hierdurch wird ange-
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zeigt, daß die Münze echt ist und infolgedessen angenommen wird. Danach wird ein entsprechender Eingang in der Steuerschaltung
des Verkaufsautomaten oder einer anderen laünzgesteuerten
Einrichtung vorgenommen und dazu verwendet, ran die
gewünschten Kauf-,Rückzahl- oder andere Vorgänge durchzuführen. Wenn der .Zählwert beim Einwerfen einer Münze bis auf sechs
(6) heruntergeht, oder wenn der Zählwert niemals unter acht .(8) statt auf sieben (7) fällt, wodurch eine nicht echte
Münze oder ein Metallstück angezeigt ist, werden andere . Steuerungen vorgenommen, um eine Eingabe in die Steuerschaltung
des Verkaufsautomaten zu verhindern.
Wenn andererseits bei Verwendung derselben Schaltung ein echtes kanadisches Fünfcentstück eingeworfen wird, erzeugt
die gedämpfte Welle ein Minium oder einen Zählwert - von vier-(4)
statt sieben (7) ,und dieses Signal wird an das UND- Glied 182 und an-das Sperrglied 190 angelegt» Wenn ein i»ie~
tallstück anstelle eines kanadischen Fünfcentstückes eingeworfen wird, und der Zählstand am Ausgang auf- drei (3) oder
weniger statt auf vier (4) heruntergeht oder wenn der Zählstand
niemals bis auf vier (4) heruntergeht, wird dadurch angezeigt, daß die Münze nicht akzeptabel ist und es wird
keine- Eingabe durchgeführt. Hierbei ist zu beachten, daß dieselbe
Schaltung zur Erzeugung einer gedämpften Welle verwendet ist, um diese beiden Bestimmungen durchzufuhren,und ohne
daß ein Vergleich erforderlich ist.
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Um zu verstehen, wie die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet,
soll daran erinnert werden, daß ohne eine Münze in dem Automaten die Spule 20 als eine Luftspule wirkt und sich in
diesem Fall ein verhälnismäßig hoher Zählwert während der
nachfolgenden gedämpften Wellen ergibt. Auf jeden Fall nimmt, wenn sich die Münze in dem Feld der Spule oder des Induktors
bewegt, der Zählstand infolge der Belastungswirkung auf die
Spulenschaltung ab und dies dauert an, bis sich die Münze in der vorteilhaftesten oder mittleren Lage in dem Feld befindet,
wenn ein minimaler oder niedriger Zählstand erreicht
ist. Der Wert dieses niedrigen Zählstandes wird dann als Basis verwendet, um zu bestimmen, ob eine Münze echt ist oder
nicht, und eine Münze wird nur für echt angesehen, wenn der genaue Endstand oder ein vorher eingestellter Zählbereich erreicht
ist. Während jeder gedämpften Welle wird eine ähnliche Prüfung vorgenommen, und üblicherweise führt dies zu
einer ausreichend hohen Frequenz, so daß eine Anzahl Prüfungen stattfindet, wenn sich die Münze in dem Feld der Spule
oder durch dieses hindurchbewegt. Auch ist es notwendig, daß die Entscheidung bezüglich des Wertes des EndzählStandes solange
verzögert wird, bis jede Prüfung beendet ist. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung dadurch erreicht,
daß eine Verbindung zwischen dem mit 9 bezeichneten Ausgangsanschluß der Dekodier/Zählschaltung 176 und dem Sperreingang
200 vorgesehen ist.
Die Dekodier/Zählschaltung 176 kann erforderlichenfalls eine
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gewünschte Kapazität haben, und die mit O bis O bezeichneten
Ausgänge 177 geben der Einfachheit halber nur eine spezielle Ausführungsform wieder. In Fig.16 ist der Ausgang der Sperrschaltung
186 mit 202 und der Ausgang der Sperrschaltung 190
mit 204 bezeichnet. Die Ausgänge der anderen beiden Sperrschaltungen 188 und 192 sind jeweils über Leitungen 206 und
208 an die Rücksetzeingänge der Sperrschaltungen 186 und 190 angekoppelt. Die Sperrschaltungen 188 und 192 weisen ebenfalls
Rücksetzeingänge auf, welche über eine Leitung 210 mit einem Rücksetzeingang verbunden sind. Der Ausgang 202 der Sperrschaltung
196 ist mit einem Eingang eines weiteren UND-Glieds 212 verbunden, während der Ausgang 204 der Sperrschaltung 190 mit
einem Eingang eines weiteren UND-Glieds 214 verbunden ist. Die anderen Eingänge an den UND-Gliedern 212 und214 sind über
Leitungen 216 bzw. 218 mit Ausgang (9) der Dekodier/Zählschaltung 176 verbunden. Diese Anschlüsse sind vorgesehen, um sicherzustellen,
daß die minimalen Endzählstellen in die Dekodier/Zählschaltung 176 eingegeben werden, bevor ein Ausgang
abgegeben und an den Verkaufsautomaten oder eine andere Steuerschaltung
abgegeben werden.
Obwohl in den Schaltungen der Fig.6 und 16 ein einziger Induktor
oder eine einzige Spule ,nämlich die Spule 20 verwendet sind, um für mehrere verschiedene Formen oder Nennwerte von
Münzen entsprechende Kurvenverläufe zu erzeugen, um festzulegen, ob sie echt und damit annehmbar sind, können natürlich
auch mehrere unterschiedliche Induktoren oder Spulen vor.ge-
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sehen sein, die der Spule 20 entsprechen, die jeweils mit einer Anzahl Schaltungen verbunden sind, die der Schaltung
der Fig.16 entsprechen, um eine noch größere Anzahl oder Vielfalt von Münzen zu fühlen oder sie können aus irgendeinem
anderen Grund vorgesehen sein. Wenn dies der Fall ist, kann eine zusätzliche Zeitsteuereinrichtung erforderlich werden,
um jede der Induktorschaltungen gesondert zu tasten, und eine derartige Einrichtung kann dann auch zusätzliche Sperroder
Verriegelungseinrichtungen in Abhängigkeit von der Anzahl der möglichen Ausgänge erfordern.
Um die Anzahl der möglichen Ausgangszählwerte von der Zähler/
Dekodierschaltung 176 und die Anzahl der zugeordneten Verknüpf ungs- und Sperrschaltungen zu erhöhen, kann mit Hilfe
derselben Spule 20 auch die Kapazität der Einrichtung stark erweitert werden. Infolgedessen kann die erfindungsgemäße
Fühleinrichtung in großem Umfang angewendet werden und schafft
eine äußerst genaue und präzise Möglichkeit, Gegenstände, wie beispielsweise Münzen zu identifizieren, um festzulegen, ob
sie echt sind, und um zwischen echten und gefälschten Münzen oder Metallstücken zu unterscheiden.
Die Schaltung der Fig.16 kann auch bezüglich der Steigung
oder der Breite des letzten Impulses der gedämpften Welle abgewandelt werden, welche eine vorbestimmte Spannung überschreitet,
um einen Zählvorgang zu beenden oder um eine andere Feststellung zu treffen, und zwar deswegen, da die letzte
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Periode ,die betrachtet wirdr nahe bei ihrem oberen Grenz
wert betrachtet wird, wo sie verhältnismäßig flach ist.
In Fig.18 ist eine etwas abgewandelte Form der Schaltungsteile
nahe bei der" Induktionsspule 20 dargestellt. Die Schal tung der Fig.18 kann in Verbindung mit einigen Teilen der
in Fig.16 dargestellten Schaltung verwendet werden, obwohl
auch andere Möglichkeiten verfügbar sind und beschrieben wer den. Einer der Hauptunterschiede zwischen der Schaltung in
Fig.18 und dem entsprechenden Schaltungsteil in Fig.16 be
steht darin, daß bei der Schaltung der Fig.18 eine weitere Schaltungsverbindung zu der Schaltung zwischen der Treiberschaltung
162 und der Diode 166 vorgesehen ist, und die Aus-
gangsschaltungsteile, wie sie in Fig.16 dargestellt sind,
können weiter abgewandelt, ausgetauscht oder weggelassen werden.
Die Schaltung in Fig.18 weist einen Sperrkondensator 250 auf,
der in Reihe mit einem Widerstand 252 mit Erde verbunden ist, und eine weitere Reihenschaltung aus einem weiteren Widerstand
254 und einem geerdeten Kondensator 256 ist mit der Verbindung
zwischen dem Kondensator 250 und dem Widerstand- 252 verbunden. Der Ausgang dieser Schaltung wird im unterschied zur Schaltung
nach Fig. 16 an einer Verbindung 258 zu dem Kondensator -256 abgenommen. In dieser Schaltung wirkt der Kondensator 250 als
ein Gleichstrom-Sperrkondensator, und" der Kondensator 256
wirkt in Verbindung mit dem Widerstand 254 als eine Integrier-
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schaltung. Das Verhältnis der Werte der Widerstände 252 und 254 entspricht der Spannung an dem Kondensator 256 im Vergleich
zu der Spannung an dem nicht geerdeten Ende des Widerstands 252 .Wenn beispielsweise der Widerstandswert des
Widerstands 252 viel größer gewählt wird als der Widerstandswert des Widerstandes 254, dann wird der Kondensator 256 bei
aufeinanderfolgenden Perioden der gedämpften Welle auf eine vorbestimmte Spannung geladen, welche der entsprechende Teil
der Spannung an dem Widerstand 252 ist. Die Scheitelwerte der ersten Perioden der gedämpften Welle liegen üblicherweise
in der Größenordnung des Zehnfachen der Gleichspannung, und diese tragen am meisten zum Laden des Kondensators 256 bei.
Der Ausgang der Schaltung liegt, wie oben ausgeführt, an der Verbindung 258 an und hat die Form einer stufenförmigen Spannung,
die jedesmal dann gebildet wird, wenn der Kondensator 256 durch einen positiven Impuls der gedämpften Welle geladen
wird und sich allerdings viel langsamer zwischen den Ladevorgängen entlädt. Mit anderen Worten, die Ausgangsspannung am
Schaltungspunkt 258 ist im Unterschied zu der Schaltung der Fig.16 eine stufenförmige Ausgangsspannung, welche ähnlich wie
die Schaltung der Fig.16 die gedämpfte Welle darstellt, die erzeugt wird, wenn dieSpule 20 angestoßen wird. Die Größe bzw.
Amplitude der Spannung am Ausgang 258 hängt von der Frequenz und der Größe der Perioden der gedämpften Welle ab und kann
verwendet werden, um verschiedene Einrichtungen zu steuern,die ähnlich der Dekodier/Zählerschaltung 176 sind, sich wahrscheinlich
aber von dieser unterscheiden.
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Die in Fig.18 dargestellte Schaltung kann durch Auswählen
oder Einstellen von Werten der verschiedenen Schaltungselemente ,wie der Widerstände und der Kondensatoren sowie der
Spule 20 entsprechend eingestellt werden, so daß sie einen Schaltungszustand erzeugt, welcher jedes Anstoßen der Induktionsspule
kennzeichnet. Die auf diese Weise erzeugten Ausgänge können dann verwendet werden, um eine Einrichtung zu
steuern, um eine Eingabe in einen Mikroprozessor oder eine andere ähnliche Einrichtung zu machen, um eine Spannüngspegel
anzuzeigen oder um Einrichtungen zu betätigen, die anzeigen, ob eine Münze oder ein anderer Gegenstand bestimmte Kriterien,
beispielsweise bestimmte Kriterien,ob sie angenommen werden können, erfüllen. Es können viele andere Dinge in den Ausgang
aufgenommen werden, der am Schaltungspunkt 258 erzeugt wird, beispielsweise die Frequenz der gedämpftenWelle, die durch
ein Anstoßen der Spule 20 erzeugt wird, die Größe der Impulse der gedämpften Welle, der Dämpfungsgrad der am Kondensator
256 gespeicherten Ladung ,sowie die Kenndaten der Schaltung selbst, nämlich die Zeitkonstanten der Lade- und Entladewege.
Auch die Größe oder die relativen Größen der Spannungen in der gedämpften Welle beeinflussen den Ausgang .Perioden mit
einer verhältnismäßig hohen Spannung, die in häufigen Intervallen auftreten laden beispielsweise den Integrationskondensator
256 öfter und schneller als eine gedämpfte Welle mit einer niedrigeren Amplitude und einer niedrigeren Frequenz.
Dies ist wichtig, da es bedeutet, daß es viele Möglichkeiten gibt, die Schaltung einzustellen und zu steuern, damit sie
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verschiedene mögliche Ausgangszustände schafft; der durch
die Schaltung der Fig.18 geschaffene Ausgang eignet sich ohne weiteres für analoge Einrichtungen obwohl die Ausgänge
der Schaltung der Fig.16 eher digital sind.
Alle Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Schaltung können
dazu verwendet werden ,um gar geringe Unterschiede zwischen Gegenständen oder Münzen zu fühlen und sie erfüllen
dies mit einer sehr hohen Genauigkeit und Zuverlässigkeit und mit Hilfe von Einrichtungen, welche voraussagbar und in
großem Umfang einstellbar sind. Ferner erfordert die Schaltung der Fig.18 keinen ein Signal abändernden Schaltungsteil,
der aus einer Parallelschaltung aus einem Widerstand und einem Kondensator, wie dem Widerstand 171 und dem Kondsator
172 in Fig.16, gebildet ist; die Schaltung der Fig.18 erfordert
auch keine Kodier/Zählschaltung oder irgendwelche anderen damit verbundenen Schaltungsteile. Jedoch werden auch
bei der Schaltung der Fig.18 ähnlich wie bei der Schaltung
der Fig.16 die charakteristischen Kenndaten von gedämpften Wellen verwendet, die erzeugt werden, wenn eine Spulenanordnung
in Schwingung versetzt oder angestoßen wird, da dies sehr wichtig ist. Die Schaltung in Fig.18 schafft zusätzliche
Entscheidungsmöglichkeiten für den Ausgang, welche bei der Schaltung nach Fig.16 nicht zur Verfügung stehen. Wie
bereits erwähnt, führt die spezielle in Fig.18 dargestellte Schaltung dieselbe Grundfunktion bezüglich des Fühles und
Feststeilens von Kenndaten einer gedämpften Welle durch, wie
- 50 -
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die entsprechende in Pig.16 dargestellte Schaltung! jedoch
ist sie nicht auf das Zählen von Perioden beschränkt, die einen vorbestimmten Wert überschreiten oder auf Perioden,die
mittels eines Impulsgenerator oder eines Taktgebers erzeugt
werden; obendrein braucht sie keine Einrichtungen aufzuweisen,
um die Form der- geschaffenen, gedämpften Wellen abzuwandeln,
um dadurch die Möglichkeit zu verbessern, bestimmte Kennwerte und -daten zu fühlen und festzustellen.
Ende der Beschreibung
Claims (29)
1.!Fülleinrichtung für Metallgegenstände, g e k e η η zei
chnet durch ein Schaltungselement (20) mit einer Induktivität und einer Kapazität, durch eine Einrichtung
(26; 100, 102) zum Anlegen eines elektrischen Impulses an das Schaltungselement (20)^ um eine Anzahl Schwingungen zu
erzeugen, deren Frequenz und Dauer von der Induktivität, der Kapazität und dem Widerstandswert des Schaltungselements
(20) abhängt, durch eine Einrichtung, um einen zu fühlenden Gegenstand an dem Schaltungselement (20) in eine bestimmte
Lage zu bringen, wenn ein elektrischer Impuls angelegt wird, wodurch eine Anzahl gedämpfter Schwingungen erzeugt wird,
deren Kenndaten den Gegenstand darstellen, und durch eine Einrichtung (106), die betriebsmäßig mit dem Schaltungselement
(20) verbunden ist, um auf einen besonderen Kennwert der Anzahl Schwingungen anzusprechen.
030013/0692
Bankkonten: Hypo-Bank MEtocfa 4410122850
(BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM Bayer Verdnsbank München 453100 (BLZ 70020270)
Postscheck München 65343-803 (BLZ 70010080)
ORIGINAL INSPECTED
2. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung/ die auf die Kenndaten
der Anzahl Schwingungen anspricht, eine Einrichtung (106) zum Zählen der Anzahl Perioden der Schwingungen aufweist, die
über einem vorbestimmten Spannungswert liegen.
3. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k en η zeichnet,
daß die Einrichtung, die auf die Kenndaten der Anzahl Schwingungen anspricht, eine Einrichtung aufweist,
die auf die Amplitudenänderung von aufeinanderfolgenden Perioden der Anzahl Schwingungen und auf die darin enthaltenen
Änderungen anspricht.
4. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die auf einen bestimmten
Kennwert der Anzahl Schwingungen anspricht, eine Einrichtung aufweist, die auf die Dämpfungsgeschwindigkeit der Anzahl
Schwingungen anspricht.
5. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Anzahl Schwingungen,
wenn ein Gegenstand bei dem Schaltungselement (20) in eine entsprechende Lage gebracht ist, niedriger ist als die Frequenz
der Anzahl Schwingungen, die durch Schaltungselement (20) erzeugt wird, wenn kein Gegenstand in eine entsprechende
Lage gebracht ist.
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6. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η nzeichnet,
daß die Anzahl Schwingungen die Form einer Einhüllenden einer gedämpften Welle hat, deren Form und Frequenz
von Kenndaten des Gegenstandes abhängen, der an dem Schaltelement (20) in eine bestimmte Lage"gebracht-worden
ist.
7. Fühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltungsanordnung, die auf die
Frequenz der Anzahl Schwingungen anspricht, die von dem Schaltungselement (20) erzeugt xrorden sind, wenn ein zu fühlender
Gegenstand bei ihm in einer entsprechenden Lage angeordnet ist, eine Integrierschaltung aufweist»
8. Fühleinrichtung nach Anspruch 1 ," dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Einrichtung, die auf die Anzahl Schwingungen anspricht, eine Einrichtung aufweist, die auf
die Amplituden- und Frequenzkenndaten der Anzahl Schwingungen anspricht.
9. Fülleinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, um eine erste Kennlinie zu
erzeugen, wenn die Anzahl Schwingungen, die gezählt worden ist, gleich einem vorbestimmten Zählwert ist, und durch eine
entsprechend betätigbare Einrichtung.
10. Fühleinrichtung für Metallgegenstände, wie Münzen, ins-
sondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Schaltungselement (20) mit induktiven und kapazitiven
Kenndaten, durch eine Einrichtung, um ein elektrisches Potential an das Schaltungselement (20) anzulegen, durch eine
Einrichtung zum Anlegen eines elektrischen Impulses an das Schaltungselement, um eine Anzahl Schwingungen zu erzeugen,
deren Frequenz und Dauer von den Widerstands- und Reaktanzkenndaten
des Schaltungselements abhängt, durch eine Einrichtung ,um eine zu fühlende Münze in dem Feld des Schaltungselements (20) zu bewegen, wenn ein elektrischer Impuls angelegt
ist, um die Anzahl der geschaffenen Schwingungen abzuwandeln, wobei die Kenndaten der Anzahl Schwingungen Freguenz-
und Amplitudenparameter aufweisen, die Kenndaten der Münze darstellen, und durch Einrichtungen.die betriebsmäßig mit dem
Schaltungselement verbunden sind und auf eine ganz bestimmte Kennlinie der Anzahl Schwingungen ansprechen.
11. Fühleinrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung, um die Münze entlang einer vorbestimmten Bahn zu führen, wenn sie durch das Feld des
Schaltungselements (20) bewegt wird, und durch eine Einrichtung (150) zum Erzeugen einer Anzahl von in einem bestimmten
zeitlichen Abstand voneinander angeordneten, elektrischen Impulsen, mit einer Einrichtung, um die Impulse an das
Schaltungselement (20) anzulegen, um eine entsprechende Anzahl Schwingungen während der Zeit zu erzeugen, während welcher
die Münze durch das Feld des Schaltungselements (20)
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geleitet wird.
12. Fühlschaltung nach Anspruch 11, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (106), um die Anzahl Schwingungen während aufeinanderfolgender Impulsstöße zu zählen,
die eine vorbestimmte Spannung überschreiten.
13. Fühleinrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung, die auf die Zähleinrichtung (106) anspricht, um ein erstes Ausgangssteuersignal zu erzeugen,
wenn die Anzahl Schwingungen, die gezählt werden, gleich einem vorbestimmten Zählwert ist.
14. Fühleinrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet
durch einen Taktgeber (100; 150) zum Erzeugen von
Ausgangsimpulsen, und durch eine Einrichtung (106) zum Zählen
der Ausgangsimpulse des Taktgebers (100; 150) während dieses Teils der Schwingungen, wenn die Amplitude der Schwingungen
eine vorbestimmte Spannung überschreitet.
15. Fühleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k e η nzeichnet,
daß die Anzahl Impulse, die erzeugt werden, wenn sich eine Münze in dem Feld des Schaltungselements (20)
befindet, eine charakteristische Einhüllende einer gedämpften Welle hat, deren Form zumindest zum Teil von den elektrischen
Kenndaten der Münze abhängt.
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16. Fühleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k e η nzei
chnet, daß eineSchaltungsanordnung, um die Form der Anzahl Schwingungen abzuändern, Widerstände (252, 254)
und Kondensatoren (250, 256) aufweist, die in der Schaltung betriebsmäßig mit dem Schaltungselement (20) verbunden sind.
17. Fühleinrichtung nach Anspruch 16, dadurch g e k e η η zeichnet
,daß die Widerstände und Kondensatoren in der Schaltungsanordnung parallel geschaltet sind.
18. Fühleinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände und Kondensatoren in
der Schaltungsanordnung in Reihe geschaltet sind.
19. Fühleinrichtung, um zwischen Signalen zu unterscheiden,
insbesondere nach Anspruch 1, gek ennzeichnet durch einen Schwingkreis mit einer Induktionsspule (20) , durch
eine Einrichtung ,um eine Spannung an den Schwingkreis, anzulegen,
wodurch ein elektrisches Feld bei der Induktionsspule (20) ausgebildet wird, durch eine Einrichtung um die angelegte
Spannung zu unterbrechen, wodurch der Schwingkreis in einen schwingenden Zustand kommt und dabei eine gedämpfte
Welle abgibt, durch eine Einrichtung, um die gedämpfte Welle zu modifizieren, indem ein Teil in dessen Feld in eine bestimmte
Lage gebracht wird, durah eine Einrichtung, um eine vorbestimmte Eigenschaft der erzeugten, gedämpften Welle zu
fühlen, mit Hilfe einer Einrichtung, um einen vorbestimmten
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Spannungspegel zu schaffen, und mit einer Einrichtung (176) zum Zählen von Schwingungen der gedämpften Welle, die einen
vorbestimmten Spannungspegel überschreitet, durch eine erste Einrichtung, die betriebsmäßig mit der Zähleinrichtung (176)
verbunden ist, um einen ersten Ausgang zu schaffen, wenn eine Anzahl der gezählten Perioden der gedämpften Welle
gleich einem vorbestimmten Zählwert ist, und durch eine zweite Einrichtung, die betriebsmäßig mit der Zähleinrichtung
(176) verbunden ist, und eine Einrichtung auf, um einen zweiten Ausgang zu schaffen, wenn die Anzahl der gezählten Perioden
der gedämpften Welle nicht gleich einem vorbestimmten
Zählwert ist.
20. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Zähleinrichtung (176) eine elektrische Zähleinrichtung mit einem Eingang und einer Anzahl Ausgänge
(177) aufweist, wobei jeder-der Anzahl Ausgänge 1177)
einem anderen Zählstand entspricht, der in die Zähleinrichtung (176) eingegeben worden ist.
21. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung,, um die Zähleinrichtung (176)
zu sperren, um einen Ausgang abzugeben,., nachdem die gedämpfte Welle, deren Schwingungen zu zählen sind, zuendegegangen ist.
22. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß dieEinrichtung, um die an den Schwing-
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kreis angelegt Spannung zu unterbrechen, eine Einrichtung aufweist, um die Spannung in vorgegebenen Zeitintervallen
zu unterbrechen, um eine Anzahl in bestimmten zeitlichen Abständen anliegenden, gedämpften Wellen zu schaffen.
23. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schaltungsanordnung, um die Form der gedämpften Wellen abzuändern, eine Parallelschaltung aus
Widerständen und Kondensatoren aufweist, die betriebsmäßig mit dem Schwingkreis verbunden sind.
24. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung, die auf einen gedämpften
Wellenausgang des Speisekreis anspricht, einen Integrierschaltung aufweist, die durch eine Reihenschaltung
aus Widerständen und Kondensatoren gebildet ist, wobei die Kondensatoren so geschaltet sind, daß sie durch aufeinanderfolgende
Schwingungen der gedämpften Welle geladen werden, und zwischen den Schwingungen entladen werden, wodurch eine
stufenförmige Ausgangsspannung erhalten wird.
25. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, gekenn ze ic hn
e t durch eine Einrichtung zum Verstärken der gedämpften Welle.
26. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl Perioden der gedämpften
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Welle, die den vorbestimmten Spannungspegel überschreitet,
größer ist, wenn kein Gegenstand in dem Feld des Schaltungs elements angeordnet ist.
27. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch ge k e η η-zeichnet
,daß kein erster Ausgang durch die erste Einrichtung erzeugt wird, wenn der Zählstand in der Zähleinrichtung
den vorbestimmten Zählwert überschreitet._
28. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß der vorbestimmte Zählwert mehr als
einen benachbarten Zählwert aufweisen kann.
29. Fühleinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Anliegen eines Zählwerts in der
Zähleinrichtung, der kleiner als der vorbestimmte Zählwert ist, die zweite Einrichtung ketätigt wird, um den Betrieb
der ansprechenden Einrichtung zu sperren.
030013/0011
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