DE10049390A1 - Münzinspektionsverfahren und -vorrichtung - Google Patents
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Abstract
Mit dem Verfahren und der Vorrichtung zur Münzprüfung können die Form von Randteilen einer Münze (3) und das Muster von Prägevertiefungen an einer Münzoberfläche mit einer einfachen, einzelnen Spulen-Gruppe präzise detektiert werden. Es sind Detektionsspulen zum Erzeugen eines Doppel-Peak-Magnetfeldes vorgesehen, indem eine erste Detektionsspule (1a) und eine zweite Detektionsspule (1b) jeweils an zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c') eines kammförmigen Kerns (8) ausgebildet sind, wobei mehrere Schenkelteile (6a, 6b, 6c, 6d; 6a', 6b', 6c', 6d') im Wesentlichen linear mit vorbestimmten Intervallen angeordnet sind. Die Detektionsspulen (1a, 1b) werden derart erregt, dass die Magnetflüsse, die an den durch die beiden Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') gebildeten Polen erzeugt werden, einander abstoßen. Eine zu prüfende Münze (3) wird durch das von den Detektionsspulen (1a, 1b) erzeugte Magnetfeld hindurchbewegt, und die Echtheit der Münze (3) wird anhand der beim Durchtritt der Münzen (3) verursachten Veränderungen der Induktivität der Detektionsspulen (1) geprüft.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen der Echtheit
von Münzen, und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen
der Echtheit von Münzen, die in eine automatische Verkaufsmaschine, einen Spiel
automat oder dgl. eingeworfen werden.
In den vergangenen Jahren haben elektronische Münzprüfvorrichtungen, in denen
Induktionsspulen verwendet werden, weite Verbreitung als Münzprüfvorrichtungen
in automatischen Verkaufsmaschinen, Spielautomaten oder dgl. gefunden.
Generell wird bei einer Münzprüfvorrichtung dieses Typs vorausgesetzt, dass die
Münzen sich aufgrund ihres Eigengewichtes abwärtsbewegen, und diese Münz
prüfvorrichtungen sind derart ausgebildet, dass mehrere Induktionsspulen in ei
nem Münzdurchlass angeordnet sind, der die über einen Münzeinwurfschlitz ein
geworfenen Münzen leitet, dabei elektromagnetische Felder erzeugt werden, in
dem die Gruppen der Induktionsspulen durch jeweils unterschiedliche Frequenzen
erregt werden, und die Echtheit der durch den Münzeinwurfschlitz eingeworfenen
Münzen auf der Basis der Veränderungen der elektromagnetischen Felder geprüft
wird, die aufgrund des Durchtritts der Münzen durch diese elektromagnetischen
Felder verursacht werden.
Die Prüfung der Münzen durch eine derartige Münzprüfvorrichtung basiert auf all
gemein bekannten Prinzipien, gemäß denen zur Prüfung der Echtheit einer Münze
das Maß einer elektrischen Veränderung (Frequenzveränderung, Spannungsverän
derung, Phasenveränderung) detektiert wird, die aufgrund des Zusammenwirkens
zwischen dem elektromagnetischen Feld und der Spule verursacht wird, wenn die
Münze das elektromagnetische Feld passiert.
Herkömmlicherweise hängen bei einer Münzprüfvorrichtung dieses Typs die Eigen
schaften der Münzen von Frequenz-Parametern ab, und somit kann unter Ver
wendung mehrerer Frequenzen eine Technik konzipiert werden, um das Material,
den Außendurchmesser, die Dicke und dgl. Eigenschaften von Münzen zu prüfen,
wie in U.S.-3,870,137 beschrieben.
Ferner sind in den vergangenen Jahren Münzprüfvorrichtungen vorgeschlagen
worden, bei denen eine Technik zum Detektieren der Oberflächenform einer Mün
ze angewandt wird; typische Beispiele für derartige Münzprüfvorrichtungen sind
beschrieben in den Japanischen Offenlegungsschriften Nr. 11-167655 und Nr. 11-
175793.
Ferner wird bei den Induktionsspulen einer herkömmlichen Münzprüfvorrichtung
eine becherförmige oder eine E-förmige Spule verwendet.
Aufgrund der derzeitigen internationalen Verfügbarkeit von Fremdwährungen sind
ausländische Münzen überall problemlos erhältlich, was zu einer Zunahme der Fäl
le geführt hat, in denen ausländische Münzen aus Versehen oder in betrügerischer
oder anderweitig missbräuchlicher Absicht in eine automatische Verkaufsmaschine
oder ein ähnliches Gerät eingeworfen werden.
Einige ausländische Münzen gleichen im Hinblick auf ihr Material, ihren Außen
durchmesser, ihre Dicke und dgl. den tatsächlich gültigen Münzen in dem betref
fenden Land. Andererseits sind in großen Stückzahlen ausländische oder gefälsch
te Münzen erhältlich, die derart modifiziert bzw. hergestellt worden sind, dass sie
Imitate der echten gültigen Münzen bilden.
Einige dieser ausländischen Münzen bzw. modifizierten ausländischen Münzen ha
ben, obwohl sie ein unterschiedliches Oberflächen-Design (Prägemuster) oder eine
unterschiedliche Form des Münzrandes (Flansches) aufweisen, ungefähr die glei
chen Materialeigenschaften, den gleichen Außendurchmesser und die gleiche Di
cke wie die entsprechenden echten Münzen, und somit können derartige Münzen
in einer herkömmlichen Münzprüfvorrichtung fälschlicherweise als echte Münzen
identifiziert werden, so dass die illegal eingeworfenen Münzen dem Besitzer der
automatischen Verkaufsmaschine oder ähnlicher Geräte finanzielle Verluste zufü
gen.
Somit besteht Bedarf an einer Technik, mit der das Prägemuster der Münzoberflä
che und die Form des Randbereiches (Flansches) der Münze mit einem hohen
Grad an Zuverlässigkeit detektiert werden kann.
Fig. 18 zeigt ein Schaubild der Eigenschaften der Merkmale der in einer herkömm
lichen Münzprüfvorrichtung verwendeten Induktionsspule.
In einer herkömmlichen Münzprüfvorrichtung wird gemäß Fig. 18 eine Vorrichtung
verwendet, bei der eine Spule 182 um einen Mittel-Schenkelteil 181 eines E-
förmigen Kerns 180 gewickelt ist.
Was die Verteilung des an den jeweiligen Magnetpolen der Induktionsspulen er
zeugten elektromagnetischen Feldes betrifft, zeigen gemäß Fig. 18 die Magnetpole
in dem mittleren Bereich die größte Stärke, während an den Magnetpolen an bei
den Enden das elektromagnetische Feld auf einen Bruchteil reduziert ist; somit ist
das auf die Münzen einwirkende elektromagnetische Feld ein elektromagnetisches
Feld mit Einfach-Peak.
Bei Verwendung eines derartigen peak-förmigen elektromagnetischen Feldes ist
es nicht möglich, den auf die Münzen einwirkenden Magnetfluss zu konzentrieren,
und somit wirkt das elektromagnetische Feld über einen weiten Bereich der Münz
oberfläche, wobei die Detektion nur langsam erfolgen kann und es schwierig ist,
detaillierte Merkmale der Form der Münzoberfläche zu detektieren.
Ferner sind zur Detektion detaillierter Merkmale der Münzoberfläche Versuche un
ternommen worden, in einer Münzprüfvorrichtung des obigen Typs optische Ver
fahren zu verwenden, die mittels Bilddetektionselementen (CCD) durchgeführt
werden. Diese Verfahren werden jedoch dadurch beeinträchtigt, dass Staub und
andere Verunreinigungen an den Münzen anhaften können und somit die Echt
heitsprüfung der Münze behindert wird. Zudem wird die Vorrichtung nicht nur
schwerer, sondern auch komplizierter, so dass sie insgesamt kostenaufwendiger
wird.
Somit ist es Aufgabe der Erfindung, ein Münzprüfverfahren und eine Münzprüfvor
richtung anzugeben bzw. zu schaffen, mit denen die Form eines Randbereiches
einer Münze und das Prägemuster an der Oberfläche der Münze mittels einer ein
fachen, kostengünstigen Spulenvorrichtung mit nur einer Gruppe von Spulen mit
einem hohen Ausmaß an Präzision geprüft werden kann.
Zur Lösung der Aufgabe werden ein Münzprüfverfahren gemäß den Ansprüchen 1
und 5 und eine Münzprüfvorrichtung gemäß den Ansprüchen 6, 15 und 18 vorge
schlagen; vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgeführt.
Bei dem Münzprüfverfahren gemäß Anspruch 1 ermöglichen die Detektionsspulen,
dass die zu prüfende Münze in einer Richtung durchläuft, die mit der Richtung der
Anordnung der ersten und zweiten Detektionsspulen des Kerns übereinstimmt.
Bei einer Ausgestaltung des Münzprüfverfahrens gemäß Anspruch 1 wird auf der
Basis der Veränderungen der in den Detektionsspulen erzeugten elektrischen Ei
genschaften ein Prüfsignal erzeugt, und Eigenschaften der Randbereiche der zu
prüfenden Münze werden aus einer Signalwellenform des Prüfsignals abgeleitet,
wenn die Wellenform ansteigt oder abfällt.
Bei dem Münzprüfverfahren gemäß Anspruch 1 wird auf der Basis der Verände
rungen der in den Detektionsspulen erzeugten elektrischen Eigenschaften ein
Prüfsignal erzeugt, und Eigenschaften eines Prägemusters an einer Fläche der zu
prüfenden Münze werden aus einem Signal in einem Bereich maximaler Verände
rung des Prüfsignals abgeleitet.
Bei der Münzprüfvorrichtung gemäß Anspruch 6 kann der Kern derart ausgebildet
sein, dass die Querschnittsform der Schenkelteile quadratisch, kreisförmig oder
oval ist, und beide Enden der Schenkelteile bogenförmig sind.
Bei einer Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung sind die Detektionsspulen
derart angeordnet, dass die Richtung, in der die erste Detektionsspule und die
zweite Detektionsspule in dem Kern angeordnet sind, mit der Durchlaufrichtung
der zu prüfenden Münze übereinstimmt.
Eine weitere Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung weist eine Oszillatorschal
tung auf, die die Detektionsspulen als Resonanzelement enthält.
Eine weitere Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung ist versehen mit einer
Prüfsignalerzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Prüfsignals auf der Basis von
Veränderungen der in den Detektionsspulen erzeugten elektrischen Eigenschaften,
und mit einer Einrichtung zum Ableiten von Eigenschaften von Randbereichen der
zu prüfenden Münze aus dem Prüfsignal, wenn dieses ansteigt oder abfällt.
Eine weitere Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung ist versehen mit einer
Prüfsignalerzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Prüfsignals auf der Basis von
Veränderungen der in den Detektionsspulen erzeugten elektrischen Eigenschaften,
und mit einer Einrichtung zum Ableiten von Eigenschaften eines Prägemusters an
einer Fläche der zu prüfenden Münze aus einem Signal in einem Bereich maxima
ler Veränderung des Prüfsignals.
Bei einer Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung sind die ersten und zweiten
Detektionsspulen derart angeordnet, dass die Richtung, in der die mehreren
Schenkelteile des Kerns angeordnet sind, mit der Durchlaufrichtung der zu prü
fenden Münze übereinstimmt.
Bei einer Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung sind die ersten und zweiten
Detektionsspulen mit umgekehrter Phase derart in Reihe geschaltet, dass ihre ge
genseitige Induktion negativ ist.
Bei einer Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung weisen die ersten und zwei
ten Detektionsspulen jeweils auf: einen Kern mit mehreren Schenkelteilen; erste
und zweite Detektionsspulen, die an den beiden benachbarten Schenkelteilen des
Kerns angeordnet sind; und eine Magnetfelderzeugungseinrichtung zum Erzeugen
eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak-Form durch Erregen der ersten und zweiten
Detektionsspulen derart, dass die Magnetflüsse, die von den durch die beiden
Schenkelteile gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung sind die ersten und
zweiten Detektionsspulen derart angeordnet, dass die Richtung, in der die mehre
ren Schenkelteile des Kerns angeordnet sind, mit der Durchlaufrichtung der zu
prüfenden Münze übereinstimmt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Münzprüfvorrichtung sind die ersten und
zweiten Detektionsspulen mit umgekehrter Phase derart in Reihe geschaltet, dass
ihre gegenseitige Induktion negativ ist.
Bei der Erfindung werden aufgrund der oben beschriebenen Merkmale die Detek
tionsspulen mittels der Oszillatorschaltung selbsterregt, und somit stoßen sich die
Magnetflüsse zwischen den beiden benachbarten Magnetpolen der Detektionsspu
len gegenseitig ab, wodurch das Magnetfeld mit Doppel-Peak-Form erzeugt wird.
Dieses Doppel-Peak-Magnetfeld wird zu jeweiligen Strahl-Formen konzentriert, die
eine elektromagnetische Induktionswirkung auf die Randbereiche (Flansche) der
Münze und den Oberflächenbereich der Münze haben.
Aufgrund der elektromagnetischen Induktion, die erzeugt wird, wenn die Münz
randteile (Flansche) zwischen den genannten Magnetpolen durchlaufen, wird in
der Umgebung der Münzrandteile (Flansche) ein Wirbelstrom erzeugt, und dieser
Wirbelstrom erzeugt ein gegenläufiges Magnetfeld, das das von den Detekti
onsspulen erzeugte ursprüngliche Magnetfeld stört und somit eine Veränderung
der elektrischen Eigenschaften (Impedanz) der Detektionsspulen verursacht. Die
se Impedanzveränderung variiert entsprechend den Eigenschaften der Münzrand
teile (Flansche).
Andererseits wird aufgrund der elektromagnetischen Induktion, die dann entsteht,
wenn das Muster auf der Oberfläche der Münze zwischen den beiden Magnetpolen
durchläuft, in der Umgebung des Münzoberflächenbereichs ein Wirbelstrom er
zeugt, und ähnlich wie in der oben beschriebenen Situation erzeugt dieser Wirbel
strom ein gegenläufiges Magnetfeld, das das von den Detektionsspulen erzeugte
ursprüngliche Magnetfeld stört und somit bewirkt, dass eine Veränderung der Im
pedanz der Detektionsspulen bewirkt. Diese Impedanzveränderung variiert in Ab
hängigkeit von den Merkmalen der Vertiefungen in dem Muster auf der Münzober
fläche.
In dieser Weise kann, da es möglich ist, ein Doppel-Peak-Magnetfeld zu Strahl-
Formen zu konzentrieren, die auf die Münzrandteile (Flansche) und enge Bereiche
der Münzoberfläche einwirken, die Auflösung der Detektion verbessert werden, so
dass die Münzprüfung mit einem höheren Maß an Präzision durchgeführt werden
kann. Ferner besteht die Möglichkeit, mehrere Detektionsfaktoren für eine Münze
mittels einer einzigen Gruppe von Detektionsspulen zu erhalten.
Somit werden gemäß der Erfindung Detektionsspulen ausgebildet, bei denen eine
erste Detektionsspule an einem von zwei benachbarten Schenkelteilen eines Kerns
mit mehreren Schenkelteilen angeordnet wird und eine zweite Detektionsspule an
dem anderen Schenkelteil angeordnet wird; ein Magnetfeld mit Doppel-Peak-Form
erzeugt wird, indem die ersten und zweiten Detektionsspulen derart erregt wer
den, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile gebildeten Mag
netpolen erzeugt werden, einander abstoßen; eine zu prüfende Münze durch das
Doppel-Peak-Magnetfeld hindurchbewegt wird; und die Merkmale der zu prüfen
den Münze auf der Basis der Veränderungen der elektrischen Eigenschaften der
Detektionsspulen geprüft werden, die aufgrund des Durchtritts der Münzen durch
die elektromagnetischen Felder verursacht werden. Folglich können die Form von
Münzrandteilen (Flanschen) und die Präge-(Vertiefungs-)Muster an der Münzober
fläche mittels einer einzigen Gruppe von Spulen detektiert werden, so dass eine
hoch leistungsfähige, kompakte und kostengünstige Münzprüfvorrichtung zum
Prüfen der Echtheit von Münzen geschaffen werden kann.
Im folgenden werden bevorzugte Ausgestaltungen des Münzprüfverfahrens und
der Münzprüfvorrichtung gemäß der Erfindung anhand der Figuren näher erläu
tert.
Es zeigen:
Fig. 1(a) bis 1(c)
Ansichten eines Beispiels einer Detektionsspule, die bei dem Münzprüf
verfahren und der Münzprüfvorrichtung gemäß der Erfindung verwendet
wird;
Fig. 2(a) und 2(b)
detaillierte Ansichten der Detektionsspule gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein Blockschaltbild der wesentlichen Ausgestaltung einer Steuerschal
tung einer mit der Detektionsspule gemäß Fig. 1 versehenen Münzprüf
vorrichtung zur Verwendung bei dem Münzprüfverfahren und der Münz
prüfvorrichtung;
Fig. 4 ein Schaubild zur Veranschaulichung von Eigenschaften der Detekti
onsspule gemäß Fig. 1;
Fig. 5 ein Schaltbild zur detaillierten Darstellung des Aufbaus der Münzprüf
vorrichtung gemäß Fig. 3;
Fig. 6 eine schematische Ansicht eines Test- bzw. Eichinstruments zum Testen
der Münzprüfvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform;
Fig. 7(a) bis 7(e)
Charakteristik-Schaubilder bei Verwendung einer Münzprüfvorrichtung
gemäß dieser Ausführungsform, in denen die Ergebnisse eines mit dem
Testinstrument gemäß Fig. 6 durchgeführten Tests aufgeführt sind;
Fig. 8(a) und 8(b)
Charakteristik-Schaubilder bei Verwendung einer Münzprüfvorrichtung
gemäß dieser Ausführungsform, in denen die Ergebnisse eines mit einer
repräsentativen Münze durchgeführten Tests gezeigt sind;
Fig. 9 ein Schaubild zur Veranschaulichung von Einzelheiten eines mit der
Münzprüfvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform durchgeführten
Münzprüfvorgangs;
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer mit der Münzprüfvorrichtung ver
sehenen Münzverarbeitungsvorrichtung für eine automatische Ver
kaufsmaschine;
Fig. 11 ein Flussdiagramm der Arbeitsweise der Münzprüfvorrichtung;
Fig. 12(a) und 12(b)
schematische Darstellungen eines weiteren Beispiels eines Kerns einer
Detektionsspule zur Verwendung bei dem Münzprüfverfahren und der
Münzprüfvorrichtung;
Fig. 13(a) und 13(b)
schematische Darstellungen einer mit dem Kern gemäß Fig. 12(a) und
12(b) versehenen Detektionsspule;
Fig. 14(a) und 14(b)
schematische Darstellungen eines weiteren Beispiels eines Kerns einer
Detektionsspule zur Verwendung bei dem Münzprüfverfahren und der
Münzprüfvorrichtung;
Fig. 15(a) und 15(b)
schematische Darstellungen einer mit dem Kern gemäß Fig. 14(a) und
14(b) versehenen Detektionsspule;
Fig. 16(a) und 16(b)
schematische Darstellungen eines weiteren Beispiels eines Kerns einer
Detektionsspule zur Verwendung bei dem Münzprüfverfahren und der
Münzprüfvorrichtung;
Fig. 17(a) und 17(b)
schematische Darstellungen einer mit dem Kern gemäß Fig. 16(a) und
16(b) versehenen Detektionsspule; und
Fig. 18 ein Schaubild zur Veranschaulichung von Eigenschaften einer Detekti
onsspule in einer herkömmlichen Münzprüfvorrichtung.
Zunächst werden Fig. 1(a) bis 1(c), die eine Detektionsspule zur Verwendung bei
dem Münzprüfverfahren und der Münzprüfvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
und Fig. 2(a) und 2(b) erläutert, die detaillierte Ansichten der Detektionsspule
gemäß Fig. 1(a) bis 1(c) zeigen. Im einzelnen zeigt Fig. 1(a) eine Vorderansicht
der Detektionsspule 1, Fig. 1(b) eine Schnittansicht eines Münzdurchlasses 5, in
dem die Detektionsspule 1 gemäß Fig. 1(a) angeordnet ist, und Fig. 1(c) eine An
sicht in Richtung des Pfeils A in der Ansicht der Detektionsspule 1 gemäß Fig.
1(a).
Gemäß Fig. 1(a) bis 1(c) weist die Detektionsspulenvorrichtung 1 eine erste De
tektionsspule 1a und eine zweite Detektionsspule 1b auf, wobei die erste Detekti
onsspule 1a an der Durchlass-Wand 4a eines Seitenteils des Münzdurchlasses 5
angeordnet ist und die zweite Detektionsspule 1b an der anderen Seite des Münz
durchlasses 5 derart angeordnet ist, dass sie elektromagnetisch mit der ersten
Detektionsspule 1a gekoppelt ist.
Ferner sind die Detektionsspulen 1 derart angeordnet, dass ihre Längsrichtung im
wesentlichen parallel zu der Schiene 2 verläuft, die den Boden des Münzdurchlas
ses 5 bildet, und derart, dass die Mitte der Münze 3 im wesentlichen mit der Mitte
der Detektionsspulen 1 in deren Lateralrichtung übereinstimmt.
Der Münzdurchlass 5 weist die Schiene 2, die in seinem unteren Bereich angeord
net sowie unter einem vorbestimmten Winkel schräggestellt ist und somit die von
ihr geführten Münzen 3 abwärtsgleiten lässt, und ein Paar von Seitenwänden
4a, 4b auf, die rechtwinklig in der Fallrichtung der Münzen angeordnet sind und
relativ zur Vertikalrichtung einen derartigen Neigungswinkel bilden, dass eine
Münze 3 während ihrer Abwärtsbewegung schräg zu der Seite der Durchlasswand
4b gleitet, wie Fig. 1(b) zeigt.
Ferner ist die Oberfläche der Schiene 2, die an der Münze 3 anliegt und die Münze
führt, mit einer derartigen Schrägung in der Neigungsrichtung der Durchlass-
Wände 4a, 4b versehen, dass durchlaufende Münze 3 zu der Seite der Durchlass-
Wand 4b schräggestellt ist.
Wie in Fig. 2(a) und 2(b) angedeutet, weist die Detektionsspulenvorrichtung 1
ein magnetisches Material mit hoher Induktionsrate auf, wie z. B. Ferrit oder dgl.,
und ist als kammförmiger Kern 8 mit mehreren Schenkeln ausgebildet, die im we
sentlichen linear mit vorbestimmten Intervallen angeordnet sind, wobei an jeweils
zwei benachbarten inneren Schenkelteilen 6b und 6c des kammförmigen Kerns 8
eine Spule 7a und eine Spule 7b aufgewickelt sind.
Wie im folgenden noch beschrieben wird, ist die erste Detektionsspule 1a dieser
Detektionsspulen 1 derart geschaltet, dass die Magnetflüsse, die von den Magnet
polen erzeugt werden, welche durch die beiden benachbarten inneren Schenkel
teile 6b und 6c in der ersten Detektionsspule 1a gebildet werden, sich gegenseitig
abstoßen.
In ähnlicher Weise ist die zweite Detektionsspule 1b derart geschaltet, dass die
Magnetflüsse, die von den durch die beiden inneren Schenkelteile 6b' und 6c' ge
bildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen. Die erste Detek
tionsspule 1a und die zweite Detektionsspule 1b sind mit invertierter Phase derart
in Reihe geschaltet, dass deren gegenseitige Induktivität negativ ist.
Fig. 3 zeigt ein überblicksmäßiges Blockschaltbild der Ausgestaltung einer Steuer
schaltung einer mit den Detektionsspulen 1 gemäß Fig. 1 versehenen Münzprüf
vorrichtung zur Verwendung bei dem Münzprüfverfahren und der Münzprüfvor
richtung.
Gemäß Fig. 3 weist die erste Detektionsspule 1a der Detektionsspulenvorrichtung
1 gemäß Fig. 1 Spulen 7a, 7b auf, die derart geschaltet sind, dass die Magnetflüs
se, die an den Magnetpolen erzeugt werden, welche durch die beiden benachbar
ten inneren Schenkelteile 6b', 6c' gemäß Fig. 1 gebildet werden, sich gegenseitig
abstoßen, und ähnlich dazu weist eine zweite Detektionsspule 1b Spulen 7a', 7b'
auf, die derart geschaltet sind, dass die Magnetflüsse, die von den durch die bei
den inneren Schenkelteile 6b', 6c' gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich
gegenseitig abstoßen.
Ein Kondensator C1 und ein Kondensator C2 sind der ersten Detektionsspule 1a
und der zweiten Detektionsspule 1b parallelgeschaltet, und ein Resonanzelement
10 wird durch die erste Detektionsspule 1a, die zweite Detektionsspule 1b, den
Kondensator C1 und den Kondensator C2 gebildet.
Ferner bildet das Resonanzelement 10 zusammen mit einer Rückkopplungsschal
tung 11 eine selbsterregende Resonanzschaltung 12, wobei diese Resonanzschal
tung 12 mit einer Frequenz erregt wird, die auf der Resonanzfrequenz des Reso
nanzelements 10 basiert, und an jedem Ende der Detektionsspulen eines Sinus
spannung erzeugt wird, mit der die Detektionsspulen 1 erregt und gesteuert wer
den.
Somit erzeugen die Detektionsspulen 1 in ihrer Umgebung ein elektromagneti
sches Feld, wobei die erste Detektionsspule 1a und die zweite Detektionsspule 1b
elektromagnetische Felder derart erzeugen, dass sie elektromagnetisch gekoppelt
sind.
Eine Oszillatorschaltung 12 gibt die an den beiden Enden der Detektionsspulen 1
erzeugte Sinusspannung an eine Detektionsschaltung 13 aus. Die Detektions
schaltung 13 empfängt und detektiert die von der Oszillatorschaltung 12 ausge
gebene Sinusspannung und erzeugt eine dieser Sinusspannung entsprechende
Gleichspannung, die sie an eine Prüfeinrichtung 14 ausgibt.
Die Prüfeinrichtung 14 gibt die genannte Gleichspannung an einen internen Ana
log-/Digital-Konvertierteil 15 aus, in dem die Gleichspannung in ein entsprechen
des digitales Spannungssignal konvertiert wird, um anschließend an einen Ver
gleichs-Prüfteil 16 ausgegeben zu werden, der in der Prüfeinrichtung 14 enthalten
ist. Der Vergleichs-Prüfteil 16 vergleicht das Digitalspannungssignal mit einer Re
ferenzspannung 17, prüft, ob die Münze 3 vorbestimmte Merkmale aufweist, und
gibt das Ergebnis der Prüfung an einen Ausgangsanschluss 18 aus.
Das Ausgangssignal des Vergleichs-Prüfteils 16 wird in noch zu beschreibender
Weise zum Steuern eines Leitmagneten und eines Münzzählers oder einer ähnli
chen Vorrichtung (die nicht gezeigt sind) verwendet.
Im folgenden wird der elektromagnetische Vorgang beschrieben, der beim Durch
tritt einer Münze 3 durch das elektromagnetische Feld der Detektionsspule 1 er
folgt.
Fig. 4 zeigt ein Charakteristik-Schaubild der Detektionsspule gemäß Fig. 1. Das
Charakteristik-Schaubild gemäß Fig. 4 zeigt die Ergebnisse der Messung der Stär
ke des Magnetfeldes, das sich ergibt, wenn man einen Magnetflussmesser an ei
ner Position ungefähr 1 mm von der Oberfläche des Magnetpols des Kerns anord
net und den Magnetflussmesser in der Richtung bewegt, in der die Magnetpole
ausgerichtet sind. Gemäß dem Schaubild gemäß Fig. 4 werden die Messungen
vorgenommen, indem die erste Detektionsspule 1a mit einer vorbestimmten
Spannung und einer vorbestimmten Frequenz erregt und gesteuert wird.
In Fig. 4 ist anhand der Stärke des Magnetfeldes an den Magnetpolen 60a bis 60d
der Schenkelteile des kammförmigen Kerns 8 der Detektionsspulen 1 ersichtlich,
dass eine Kurve mit Doppel-Peak-Form erzeugt wird, bei der die jeweiligen Peaks
der Feldstärke in der Umgebung des Magnetpols 60b bzw. des Magnetpols 60c
liegen.
Die Detektionsspulen 1 zeigen diese Charakteristiken deshalb, weil die an den
beiden benachbarten Magnetpolen erzeugten Magnetflüsse einander abstoßen und
somit in dem mittleren Bereich zwischen dem Magnetpol 60b und dem Magnetpol
60c ein Tal erzeugt wird, in dem das Magnetfeld scharf abfällt. Somit ist das Dop
pel-Peak-Magnetfeld derart beschaffen, dass es ein Magnetfeld bewirkt, welches
zu einer Strahl-Form konzentriert wird, wobei dieser Strahl auf die Oberfläche der
Münze einwirkt.
Was den zwischen der Münze 3 und den Spulen 1 erfolgenden elektromagneti
schen Vorgang betrifft, wird bei Einwirkung einer Münze 3 auf das elektromagneti
sche Feld der Detektionsspulen 1 aufgrund bekannter Prinzipien ein Wirbelstrom
in der Umgebung der Münzoberfläche erzeugt.
Der an der Oberfläche der Münze 3 erzeugte Wirbelstrom hat den Effekt, dass
aufgrund des von dem Wirbelstrom erzeugten Magnetfeldes das von den Detekti
onsspulen 1 erzeugte ursprüngliche Magnetfeld gestört wird.
Durch diesen Vorgang verändert sich die Impedanz der Detektionsspulen 1, und
die Sinusspannung an jedem Ende der Detektionsspulen 1 wird gedämpft.
Da die in dieser Weise erzeugte Veränderung der Sinusspannung den Merkmalen
der Münze entspricht, besteht die Möglichkeit, die Merkmale der Münze 3 durch
Detektion und Auswertung der Veränderung der Sinusspannung zu prüfen.
Ferner verursacht der in der Umgebung der Münzoberfläche erzeugte Wirbelstrom
aufgrund der Oberflächenaktion, die mit dem Ansteigen seiner Einwirkungsfre
quenz erzeugt wird, ein markantes gegenläufiges Magnetfeld in der Umgebung
des Außenumfangs der Münze.
Ferner erzeugt aufgrund der Einwirkung des von den Detektionsspulen 1 erzeug
ten strahlförmigen Doppel-Peak-Magnetfeldes auf die Oberfläche der Münze 3 die
ses Magnetfeld ein entgegengesetztes Doppel-Peak-Magnetfeld in einem Einzelbe
reich der Münze 3, und bewirkt entsprechend den feinen Veränderungen der
Oberflächeneigenschaften der Münze 3 eine Interaktion mit den Detektionsspulen
1, so dass die Möglichkeit besteht, durch Detektion der genannten Veränderungen
die Form der Münzrandteile (Flansche) und der Vertiefungen der Prägung der
Münzoberfläche zu prüfen.
Fig. 5 zeigt ein detailliertes Schaltbild des Aufbaus der Münzprüfvorrichtung ge
mäß Fig. 3.
Gemäß Fig. 5, bei der der gezeigte Aufbau der Schaltung dem Blockschaltbild ge
mäß Fig. 3 entspricht, enthält die Oszillatorschaltung 12, die mit der Rückkopp
lungsschaltung gemäß Fig. 3 versehen ist, das Resonanzelement 10 mit der De
tektionsspule 1, die die erste Detektionsspule 1a und die zweite Detektionsspule
1b und den Kondensator C1 und den Kondensator C2 aufweist, eine Rückkopp
lungs-Verstärkerschaltung, die einen Verstärker A1, einen Widerstand R1 und ei
nen Widerstand R2 aufweist, und einen Transistor Tr1, Vorspann-Widerstände
R3, R5 und einen Emitter-Widerstand R4.
Die Detektionsschaltung 13 gemäß Fig. 3 weist eine Gleichrichterschaltung mit
einer Diode D1 und einer Diode D2, die mit einem Kopplungskondensator C3 ver
bunden ist, der mit dem Ausgang der Oszillatorschaltung 12 verbunden ist, und
eine Integrationsschaltung mit einem Widerstand R6 und einem Kondensator C4
auf.
Ferner sind der Analog-/Digital-Konvertierteil 15, der Vergleichs-Prüfteil 16 der
Referenzwert-Teil 17 der Prüfeinrichtung 14 gemäß Fig. 3 in einer Mikroprozessor
einheit (MPU) 20 enthalten.
Die Oszillatorschaltung 12 erregt und steuert die Detektionsspulen 1 mit einer
vorbestimmten Frequenz, die vorzugsweise derart vorgesehen ist, dass das elek
tromagnetische Feld die Münze nicht durchdringt; beispielsweise kann die vorbe
stimmte Frequenz 70 KHz oder mehr betragen. Bei der vorliegenden Ausführungs
form ist die Frequenz auf 120 KHz eingestellt.
Wenn eine Münze 3 im der Umgebung der Detektionsspulenvorrichtung 1 positio
niert wird, die die erste Detektionsspule 1a und die zweite Detektionsspule 1b der
Oszillatorschaltung 12 aufweist, wird innerhalb der Münze 3 ein Wirbelstrom er
zeugt, und aufgrund der Einwirkung des durch diesen Wirbelstrom erzeugten ge
genläufigen Magnetfeldes wird der durch die Detektionsspulen 1 erzeugte Magnet
fluss gestört und die Impedanz der Detektionsspulen 1 verändert, und folglich
verändert sich die Amplitude, Frequenz und dgl. der Sinusspannung.
Bei der vorliegenden Ausführungsform ist eine Ausgestaltung gewählt, bei der die
Veränderung der Amplitude detektiert wird. Die Oszillatorschaltung 12 gibt die
von den Detektionsspulen 1 erzeugte Sinusspannung an die Detektionschaltung
13 aus. Die Detektionsschaltung 13 empfängt die von der Oszillatorschaltung 12
ausgegebene Sinusspannung und gibt an die Prüfeinrichtung 14 eine Gleichspan
nung aus, die dieser Sinusspannung entspricht.
Ferner wird das Ausgangssignal aus der Detektionsschaltung 13 an den in der
Mikroprozessoreinheit 20 angeordneten Analog-/Digital-Konvertierteil 15 ausge
geben. Der Analog-/Digital-Wandler 15 tastet die Eingangs-Gleichspannung ab
und speichert deren Wert vorübergehend in einem Speicher 21. Der Vergleichs-
Prüfteil 16 vergleicht den vorübergehend in dem Speicher 21 gespeicherten Wert
mit zuvor im Speicher 21 gespeicherten Referenzwerten für akzeptierbare Münz-
Nennwerte und gibt das Ergebnis über einen Ausgangsanschluss 18 aus.
Fig. 6 zeigt ein Test- bzw. Eichinstrument (Test-Lehre) zum Testen der Münzprüf
vorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform.
Das Testinstrument gemäß Fig. 6 dient zur Prüfen der Leistung der Detektionsspu
len 1 der Münzprüfvorrichtung gemäß der Ausführungsform und wird dazu ver
wendet, die Fähigkeit zur Detektion der Münzrandteile (Flansche) zu prüfen.
Das Testinstrument hat einen Außendurchmesser D von 26,5 mm, Vorder- bzw.
Rückflächenvertiefungs-Bemessungen d von 0,3 mm und eine Dicke T von 1,8
mm, wobei die Bemessung p des Flanschteils in 0,2-mm-Schritten von 0,1 mm bis
0,9 mm auf 5 Einstell-Bemessungen gesetzt ist.
Fig. 7(a) bis 7(e) zeigen Charakteristik-Schaubilder bei Verwendung einer Münz
prüfvorrichtung gemäß der Ausführungsform, in denen die Ergebnisse eines mit
dem Testinstrument gemäß Fig. 6 durchgeführten Tests aufgeführt sind.
Die Charakteristik-Schaubilder gemäß Fig. 7(a) bis 7(e) zeigen die Ergebnisse,
die man erhält, wenn man das Testinstrument durch das elektromagnetische Feld
der Detektionsspulen 1 hindurch bewegt und das entsprechende Ausgangssignal
(Prüfsignal) der Detektionsschaltung 13 unter Verwendung der Steuerschaltung
gemäß Fig. 5 mit einem Oszilloskop misst.
Die Wellenform 40 in Fig. 7(a) ist diejenige Wellenform, die erzeugt wird, wenn
die Bemessung p des Flanschteils 0,1 mm beträgt, die Wellenform 41 in Fig. 7(b)
ergibt sich bei einer Flanschteil-Bemessung p von 0,3 mm, die Wellenform 42 in
Fig. 7(c) bei einer Flanschteil-Bemessung p von 0,5 mm, die Wellenform 43 in Fig.
7(d) bei einer Flanschteil-Bemessung p von 0,7 mm, und die Wellenform 44 in
Fig. 7(e) bei einer Flanschteil-Bemessung p von 0,9 mm.
Unter den Wellenformen 40-44 ist insbesondere bei der Wellenform 44 in Fig. 7(e)
derart ausgebildet, dass sie aufgrund des Durchtritts des Testinstruments durch
das elektromagnetische Feld der Detektionsspule 1 gedämpft zu werden beginnt,
dann einen Maximalwert (maximale Dämpfung) erreicht, und anschließend erneut
ansteigt und auf den Standby-Wert zurückkehrt.
Wie die Wellenform 44 zeigt, treten bei der abfallenden Wellenform zwischen dem
Punkt, an dem die Wellenform abzufallen beginnt, und dem Punkt, an dem der
Maximalwert erreicht wird, zwei Wendepunkte auf, nämlich ein erster Wendepunkt
45 und ein zweiter Wendepunkt 46.
Ferner treten bei der ansteigenden Wellenform zwischen dem Punkt, an dem die
Wellenform 44 nach dem Erreichen des Maximalwertes wieder anzusteigen be
ginnt, und dem Punkt, an dem sie wieder den Standby-Wert erreicht, zwei Wen
depunkte auf, nämlich ein dritter Wendepunkt 47 und ein vierter Wendepunkt 48.
Der erste Wendepunkt 45 tritt auf, wenn der Anstiegsflankenteil des Testinstru
ments zwischen dem Magnetpol 60a und dem Magnetpol 60b der Detektionsspu
len 1 hindurchtritt, und der zweite Wendepunkt 46 tritt auf, wenn dieser Flansch
teil zwischen dem Magnetpol 60b und dem Magnetpol 60c hindurchtritt.
Der dritte Wendepunkt 47 tritt auf, wenn der Abfallflankenteil des Testinstruments
zwischen dem Magnetpol 60b und dem Magnetpol 60c der Detektionsspulen 1
hindurchtritt (vgl. Fig. 4), und der vierte Wendepunkt 48 tritt auf, wenn dieser
Flanschteil zwischen dem Magnetpol 60c und dem Magnetpol 60d hindurchtritt
(vgl. Fig. 4).
Aus den Veränderungen der Charakteristiken an den jeweiligen Wendepunkten in
den Wellenformen 40 bis 44 gemäß Fig. 7(a) bis Fig. 7(e), die den bemessungs
mäßigen Veränderungen des Flanschteils des Testinstruments entsprechen, ist
ersichtlich, dass, während die Veränderung an den jeweiligen Wendepunkten in
der Wellenform 40 gemäß Fig. 7(a) bei einem Testinstrument mit einer Flansch
teil-Bemessung von 0,1 mm relativ schwach ist, der Winkel der Veränderung zu
nehmend scharf wird, wenn die Bemessung des Flanschteils zunimmt, und die
Veränderung an dem zweiten Wendepunkt 46 und dem dritten Wendepunkt 47
besonders markant wird.
Somit können, indem das Ausmaß der Veränderung an dem zweiten Wendepunkt
46 und dem dritten Wendepunkt 47 detektiert wird (z. B. die Größe und die Nei
gungsrichtung zwischen der ersten Biegung und der zweiten Biegung an dem
zweiten Wendepunkt 46) und das entsprechende Ergebnis zur Prüfung der Münze
verwendet wird, die Eigenschaften der Randbereiche (Flansche) mit hoher Präzisi
on geprüft werden.
Fig. 8(a) und 8(b) zeigen Charakteristik-Schaubilder bei Verwendung einer
Münzprüfvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, in denen die Ergebnisse ei
nes mit einer typischen Münze durchgeführten Tests gezeigt sind.
In Fig. 8(a) und 8(b) ist die Wellenform 50 in Fig. 8(a) eine Charakteristik-Kurve
für eine japanische 100-Yen-Münze, und die Wellenform 51 in Fig. 8(b) ist eine
Charakteristik-Kurve für eine falsche oder inkorrekte (z. B. ausländische) Münze,
bei der die Materialbeschaffenheit, die äußere Form, die Dicke, das Gewicht und
dgl. den entsprechenden Eigenschaften einer 100-Yen-Münze äußerst ähnlich
sind.
Ein Vergleich der Wellenform 50 gemäß Fig. 8(a) mit der Wellenform 51 gemäß
Fig. 8(b) lässt erkennen, dass, während die Biegung an dem zweiten Wendepunkt
der Wellenform 50 sehr scharf ist, die entsprechende Biegung bei der Wellenform
51 nur sehr schwach verändert ist, und dass somit ein deutlicher Unterschied zwi
schen den beiden Wellenformen besteht.
Zudem treten bei der Wellenform 50 Wellungen in der Umgebung des Maximal
wertes (der maximalen Dämpfung) auf, während bei der Wellenform 51 der ent
sprechende Bereich der Charakteristik flach ist, so dass ein weiterer deutlicher
Unterschied zwischen den beiden Wellenformen besteht. Die in der Wellenform 50
auftretenden Wellungen in der Umgebung des Maximalwertes weisen auf eine De
tektion von Wellungen in dem Prägungsmuster auf der Oberfläche der 100-Yen-
Münze hin.
Wie die Charakteristik-Schaubilder gemäß Fig. 8(a) und 8(b) zeigen, kann durch
Detektion von Unterschieden in der Form der Münzrandteile (Flansche) und des
Musters auf der Oberfläche der Münze eine suspekte Münze, die sehr ähnliche Ei
genschaften (Materialbeschaffenheit, äußere Form, Dicke, Gewicht) hat, als fal
sche Münze identifiziert werden.
Fig. 9 zeigt ein Schaubild zur Veranschaulichung von Einzelheiten eines mit der
Münzprüfvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform durchgeführten Münzprüf
vorgangs.
In Fig. 9 zeigen die durchgezogenen Linien eine Münz-Wellenform für eine japani
sche 500-Yen-Münze (im folgenden als "echte Münze") bezeichnet, und die unter
brochenen Linien zeigen eine Wellenform für eine ungarische 50-Formt-Münze (im
folgenden als "falsche Münze" bezeichnet), die einer 500-Yen-Münze im Hinblick
auf Materialeigenschaften, äußere Form und Dicke sehr ähnlich ist.
Um die Merkmale der Münzrandbereiche anhand dieser Münz-Wellenformen zu
detektieren, wird, da die Merkmale der Münzrandteile insbesondere an dem zwei
ten Wendepunkt 46 und dem dritten Wendepunkt 47 auftreten, der Betrag der
Veränderung des Signals an diesen jeweiligen Wendepunkten extrahiert.
Falls die eingeworfene Münze eine echte Münze ist, dann zeigt bei der Verände
rung der Wellenform an dem zweiten Wendepunkt 46 diejenige Veränderung, die
von dem zuerst bei abfallender Wellenform auftretenden Biegungspunkt (im fol
genden als "erster Biegungspunkt" bezeichnet) bis zu dem nachfolgenden Bie
gungspunkt (im folgenden als "zweiter Biegungspunkt" bezeichnet) auftritt, eine
im wesentlichen flache Charakteristik, und somit ist die Spannungsdifferenz ΔV1
zwischen dem Spannungsänderungsbetrag an dem ersten Krümmungspunkt und
dem Spannungsänderungsbetrag an dem zweiten Krümmungspunkt nur gering.
An dem dritten Wendepunkt 47 wird die Spannungsdifferenz ΔV2 zwischen dem
Spannungsänderungsbetrag an dem dritten Krümmungspunkt und dem Span
nungsänderungsbetrag an dem vierten Krümmungspunkt in ähnlicher Weise abge
leitet.
Da ein Prüf-Referenzwert zum Identifizieren von Münzen erforderlich ist, werden,
um diesen Referenzwert zu erhalten, mit der Münzprüfvorrichtung Messungen an
einer Anzahl N normaler Münzen eines vorbestimmten Nennwerts vorgenommen,
und durch statistisches Verarbeiten jeweiliger Daten für die oben genannten
Spannungsdifferenzen ΔV1 und ΔV2 erhält man einen Referenzwert, in dem die
Abweichungen zwischen gleichartigen Münzen berücksichtigt sind.
Im Falle einer falschen Münze hingegen ist die Spannungsdifferenz ΔV1 zwischen
dem Spannungsänderungsbetrag V2 an dem ersten Krümmungspunkt und dem
Spannungsänderungsbetrag V3 an dem zweiten Krümmungspunkt größer als bei
einer echten Münze.
Somit kann eine Echtheitsprüfung vorgenommen werden, indem der Referenzwert
für die Spannungsdifferenz im Fall einer echten Münze mit der im Fall einer fal
schen Münze erhaltenen Spannungsdifferenz verglichen wird.
Falls beabsichtigt ist, die Unterschiede zwischen den Absolut-Spannungspegeln in
den oben aufgeführten Berechnungen zu ermitteln, dann sind die Abweichungen
in den Umgebungsbedingungen, z. B. der Temperatur, zu beachten, unter denen
die Vorrichtung verwendet wird, und somit wird ein allgemein bekanntes Verfah
ren verwendet, um den genannten Spannungsbetrag durch die Standby-Spannung
V1 zu normalisieren. Wenn beispielsweise ein Normalisierungsvorgang verwendet
wird, bei dem der Betrag der Spannungsveränderung V4 an dem zweiten Wende
punkt 46 für eine echte Münze durch die Standby-Spannung V1 dividiert wird, um
ein Verhältnis zu errechnen, können die aufgrund von Temperaturveränderungen
etc. auftretenden Probleme vermieden werden.
Im folgenden wird ein konkretes Verfahren zum Detektieren eines Musters auf
einer Münzoberfläche beschrieben.
Wie bereits oben beschrieben, gibt gemäß Fig. 9 die Wellenform in dem Bereich
der maximalen Änderung Hinweise auf die Merkmaie des Prägungsmusters auf
einer Münzoberfläche. Ferner kann, da diese Wellenform bei einer echten Münze
und einer falschen Münze unterschiedlich ist, eine Echtheitsprüfung durch Detekti
on der Unterschiede zwischen den beiden Wellenformen vorgenommen werden.
Beispielsweise wird durch eine bekannte Berechnungsformel ein Korrelationskoef
fizient für die Abtastdaten in dem Bereich der maximalen Änderung bestimmt, und
es wird geprüft, ob sich dieser Wert innerhalb des Bereiches des Referenzwertes
befindet. Alternativ kann ein ähnlicher Prüfvorgang unter Verwendung des Mittel
wertes der Abtastdaten im Bereich der a der maximalen Änderung durchgeführt
werden. Die Prüfung kann auch anhand von Frequenzveränderungen erfolgen.
Fig. 10 zeigt eine schematische Darstellung einer mit der Münzprüfvorrichtung
versehenen Münzverarbeitungsvorrichtung für eine automatische Verkaufsmaschi
ne oder dgl.
Bei der Münzprüfvorrichtung 30 in Fig. 10 fällt eine durch einen Münzeinwurf
schlitz 31 eingeworfene Münze 3 aufgrund ihres Eigengewichts auf eine Schiene 2,
die unterhalb des Münzeinwurfschlitzes 31 angeordnet ist.
Die auf die Schiene 2 gefallene Münze 3 rollt entlang des Münzdurchlasses ab
wärts in einer von dem Münzeinwurfschlitz 31 weg führenden Richtung (vgl. Fig.
1). Während ihrer Bewegung entlang des Münzdurchlasses passiert die Münze 3
eine Außendurchmesser-Detektionsspule 32, eine Materialeigenschaften-Detek
tionsspule 33 und die Detektionsspulen 1 gemäß der Erfindung.
Die Münzverarbeitungseinrichtung 30 prüft die Echtheit und den Nennwert der
Münze 3, während die Münze die soeben aufgeführten Detektionsspulen passiert.
Falls als Ergebnis dieses Prüfvorgangs festgestellt wird, dass die eingeworfene
Münze 3 eine echte Münze ist, dann wird einen Leitmagnet 35 auf der Basis eines
aus dem Ausgangsanschluss 18 ausgegebenen Signals derart gesteuert, dass ein
Tor 34 betätigt und die Münze 3 in einen (nicht gezeigten) Echt-Münz-Durchlass
geleitet wird.
Falls jedoch als Prüfergebnis festgestellt wird, dass die Münze 3 eine falsche Mün
ze ist, wird das Tor 34 nicht betätigt, und die Münze 3 wird in den (nicht gezeig
ten) Falsch-Münz-Durchlass geleitet und über einen (nicht gezeigten) Rückgabe-
Auslass ausgegeben.
Unter der hier vorliegenden Annahme, dass die Münze 3 eine echte Münze ist,
bewegt sich die entlang dem Echt-Münz-Durchlass geführte Münze aufgrund ihres
Eigengewichts weiter, bis sie eine Schiene 36 erreicht. Die auf die Schiene 3 her
abgefallene Münze 3 wird durch eine (nicht gezeigte) bekannte Sortiervorrichtung
entsprechend ihrem Nennwert sortiert und durch einen entsprechenden Ausga
beauslass A, B, C, D entsprechend dem Münz-Nennwert aus der Sortiervorrichtung
ausgegeben.
In diesem Zusammenhang können als Prüfverfahren allgemein bekannte Techni
ken angewandt werden, die mit einer Außendurchmesser-Detektionsspule 32 und
einer Materialeigenschaften-Detektionsspule 33 durchgeführt werden.
Fig. 11 zeigt ein Flussdiagramm der Arbeitsweise der Münzprüfvorrichtung.
Gemäß Fig. 11 werden beim Einschalten der Stromzufuhr zu der Münzprüfvorrich
tung in Schritt 100 die Anfangs-Einstellungen für die Eingänge, Ausgänge und dgl.
in der Mikroprozessoreinheit 20 vorgenommen.
Nach dem Implementieren des Schritts 100 wird in einem Prüfvorgang in Schritt
101 anhand eines Signals von den Detektionsspulen 32 oder 33 geprüft, ob eine
Münze in die Vorrichtung eingeworfen worden ist. Falls in dem Prüfvorgang in
Schritt 101 festgestellt wird, dass eine Münze eingeworfen worden ist, rückt der
Ablauf auf einen Analog-/Digital-Konvertierungsvorgang gemäß Schritt 102 vor.
Falls jedoch in dem Prüfvorgang in Schritt 101 festgestellt wird, dass keine Münze
eingeworfen worden ist, erfolgt ein Eintritt in eine Standby-Verarbeitungsschleife,
in der das Programm auf den Einwurf einer Münze wartet. Im vorliegenden Bei
spiel sei angenommen, dass in dem in Schritt 101 implementierten Prüfvorgang
der Einwurf einer Münze festgestellt worden ist und somit das Programm auf den
Analog-/Digital-Konvertierungsvorgang gemäß Schritt 102 vorgerückt ist.
In dem Analog-/Digital-Konvertierungsvorgang gemäß Schritt 102 wird, falls eine
Münze an der Detektionsspule eintrifft, das entsprechende Signal empfangen und
der Abtastvorgang für jede Detektionsspule gestartet. Die Abtastergebnisse wer
den in einem in der Mikroprozessoreinheit 20 enthaltenen Speicher 21, z. B. einem
RAM-Speicher oder dgl., gespeichert und vorübergehend gehalten, woraufhin das
Programm auf den Berechnungs-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 103 rückt.
Der Berechnungs-Verarbeitungsvorgang gemäß Sehritt 103 erfolgt auf der Basis
des vorübergehend in dem Speicher 21 gespeicherten Wertes und der zuvor in
dem Speicher 21 gespeicherten Werte für akzeptierbare Münzen, und anschlie
ßend rückt das Programm auf den Echtheitsprüfungs-Verarbeitungsvorgang ge
mäß Schritt 105.
In dem Echtheitsprüfungs-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 105 wird der
durch den Berechnungs-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 103 bestimmte Wert
mit den zuvor gespeicherten Referenzwerten für akzeptierbare Münzen verglichen,
und falls dieser Wert innerhalb des Bereiches der Referenzwerte liegt, wird festge
stellt, dass die zu prüfende Münze eine echte Münze ist, und somit wird das Pro
gramm mit dem Echt-Münzen-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 106 fortge
setzt. Falls jedoch festgestellt wird, das der Wert außerhalb des Bereiches der Re
ferenzwerte liegt und die zu prüfende Münze somit als falsch erkannt wird, wird
der Falsch-Münz-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 104 implementiert, und das
Programm kehrt zu einer Standby-Schleife zurück.
Es sei hier angenommen, dass die zu prüfende Münze in dem Echtheitsprüfungs-
Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 105 als echte Münze erkannt worden ist und
somit der Echt-Münz-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 106 durchgeführt wird.
Bei dem Echt-Münz-Verarbeitungsvorgang gemäß Schritt 106 wird ein Verarbei
tungsvorgang implementiert, indem auf der Basis der oben angeführten Prüfer
gebnisse ein Echt-Münz-Signal, ein Münz-Nennwert-Signal und dgl. ausgegeben
werden, woraufhin das Programm zu der Standby-Schleife zurückkehrt.
Im vorliegenden Fall schließt das Programm eine Abfolge von Verarbeitungsschrit
ten ab, kehrt dann zu dem Schritt 101 zurück und tritt in eine Standby-Verarbei
tungsschleife ein.
Wie oben erläutert, sind gemäß der beschriebenen Ausführungsform Detektions
spulen 1 zur Erzeugung eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak ausgebildet, indem
eine erste Spule 7a und eine zweite Spule 7b um zwei benachbarte Innenschen
kelteile 6b bzw. 6c eines kammförmigen Kerns 8 gewickelt sind, wobei die erste
Spule 7a und die zweite Spule 7b derart erregt werden, das die von den beiden
Magnetpolen 60b, 60c erzeugten Magnetflüsse sich gegenseitig abstoßen, und wo
bei eine zu prüfende Münze 3 durch das von den Detektionsspulen 1 erzeugte
Doppel-Peak-Magnetfeld hindurchbewegt wird und die Echtheit sowie der Nenn
wert der zu prüfenden Münze 3 anhand der Impedanzveränderung geprüft wer
den, die in den Detektionsspulen 1 aufgrund des Hindurchtretens der zu prüfen
den Münze 3 auftritt.
Durch diese Ausgestaltung kann die Empfindlichkeit der Detektion der Form der
Randteile einer Münze und der Prägungsvertiefungen auf der Münzoberfläche be
trächtlich verbessert werden.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die zwischen den Schenkelteilen des
kammförmigen Kerns der Detektionsspulen 1 ausgebildete Form diejenige eines
rechtwinkligen U, jedoch kann im Rahmen der Erfindung nach Bedarf auch eine
andere Form gewählt werden, z. B. eine normale U-Form.
Beispielsweise können gemäß Fig. 12(a) und Fig. 12(b) die Detektionsspulen auch
durch einen U-förmigen Kern 200 gebildet werden, der Schenkelteile 201a-201d
mit zylindrischer Querschnittsform und um zwei benachbarte Innenschenkelteile
201a, 201b gewickelte Wickelspulen 202a, 202b gemäß Fig. 13(a) und 13(b) auf
weist.
Ferner können gemäß Fig. 14(a) und 14(b) Detektionsspulen durch einen kamm
förmigen Kern 210 gebildet werden, der äußere Schenkelteile 211a, 211d und in
nere Schenkelteile 211b, 211c mit jeweils ovaler Querschnittsform, und um zwei
benachbarte Innenschenkelteile 211b, 211c des kammförmigen Kerns 210 gewi
ckelte Wickelspulen 212a, 212b gemäß Fig. 15(a) und 15(b) aufweist.
Ferner können gemäß Fig. 16(a) und 16(b) Detektionsspulen durch einen Kern
220 gebildet werden, der innere Schenkelteile 221b und 221c mit ringförmigen
Querschnitten, entsprechend einer Ringform angeordnete Ring-Teilabschnitte
221a und 221d, und um zwei benachbarte Innenschenkelteile 221b, 221c des
kammförmigen Kerns 220 gewickelte Wickelspulen 222a, 222b gemäß Fig. 17(a)
und 17(b) aufweist.
Obwohl eine Ausgestaltung beschrieben wurde, bei der die Detektionsspulen 1 an
den beiden Seiten des Durchlasses 5 an einander gegenüberliegenden Positionen
angeordnet sind, kann auch eine Ausgestaltung gewählt werden, bei der nur eine
einzige Detektionsspule 1 z. B. in der Durchlass-Wand 1b des Durchlasses 5 ange
ordnet ist.
Ferner kann statt der hier angeführten Anzahl von vier Magnetpolen der kamm
förmigen Kerne der Detektionsspulen 1 eine Anordnung mit zwei oder mehr Mag
netpolen gewählt werden.
Claims (21)
1. Münzprüfverfahren mit den folgenden Schritten:
Anordnen von Detektionsspulen (1) durch Anbringen einer ersten Detektions spule (1a; 1b) an einem von zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c) eines mehrere Schenkelteile aufweisenden Kerns (8), und einer zweiten Detekti onsspule (1a; 1b) an dem anderen Schenkelteil (6c; 6c');
Erzeugen eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak durch Erregen der ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) derart, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c) gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen;
Hindurchbewegen einer zu prüfenden Münze (3) durch das Doppel-Peak- Magnetfeld; und
Prüfen der Eigenschaften der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis durch den Durchtritt der Münze (3) verursachter Veränderungen elektrischer Eigen schaften der Detektionsspulen (1).
Anordnen von Detektionsspulen (1) durch Anbringen einer ersten Detektions spule (1a; 1b) an einem von zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c) eines mehrere Schenkelteile aufweisenden Kerns (8), und einer zweiten Detekti onsspule (1a; 1b) an dem anderen Schenkelteil (6c; 6c');
Erzeugen eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak durch Erregen der ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) derart, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c) gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen;
Hindurchbewegen einer zu prüfenden Münze (3) durch das Doppel-Peak- Magnetfeld; und
Prüfen der Eigenschaften der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis durch den Durchtritt der Münze (3) verursachter Veränderungen elektrischer Eigen schaften der Detektionsspulen (1).
2. Münzprüfverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Detektionsspulen (1) derart angeordnet sind, dass die zu prüfende Münze (3)
in einer Richtung durchläuft, die mit der Anordnungsrichtung der ersten und
zweiten Detektionsspulen (1a, 1b) des Kerns (8) übereinstimmt.
3. Münzprüfverfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Prüfsignal auf der Basis von Veränderungen an den Detektionsspulen (1)
erzeugter elektrischer Eigenschaften erzeugt wird, und dass Merkmale des
Randes der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis einer Signalwellenform des
Prüfsignals extrahiert werden, wenn die Wellenform ansteigt oder abnimmt.
4. Münzprüfverfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein Prüfsignal auf der Basis von Veränderungen an den Detek
tionsspulen (1) erzeugter elektrischer Eigenschaften erzeugt wird, und dass
Merkmale eines Musters von Vertiefungen an einer Fläche der zu prüfenden
Münze (3) auf der Basis eines Signals in einem Bereich maximaler Verände
rung des Prüfsignals extrahiert werden.
5. Münzprüfverfahren mit den folgenden Schritten:
Anordnen erster und zweiter Detektionsspulen (1), die jeweils eine erste De tektionsspule (1a; 1b) an einem von zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c) eines mehrere Schenkelteile aufweisenden Kerns (8) und eine zweite Detektionsspule (1a; 1b) an dem anderen Schenkelteil (6c) aufweisen, an je der Seite eines Münzdurchlasses (5), durch den die zu prüfende Münze (3) hindurchbewegt wird, wobei die ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) mit umgekehrter Phase derart in Reihe geschaltet sind, dass deren gegensei tige Induktivität negativ ist;
Erzeugen eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak-Form ausgehend von den er sten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) zu dem Münzdurchlass (5) hin;
Hindurchbewegen einer zu prüfenden Münze (3) durch das Doppel-Peak- Magnetfeld; und
Prüfen der Eigenschaften der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis von durch den Durchtritt der Münze (3) verursachten Veränderungen elektrischer Eigenschaften der Detektionsspulen (1).
Anordnen erster und zweiter Detektionsspulen (1), die jeweils eine erste De tektionsspule (1a; 1b) an einem von zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c) eines mehrere Schenkelteile aufweisenden Kerns (8) und eine zweite Detektionsspule (1a; 1b) an dem anderen Schenkelteil (6c) aufweisen, an je der Seite eines Münzdurchlasses (5), durch den die zu prüfende Münze (3) hindurchbewegt wird, wobei die ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) mit umgekehrter Phase derart in Reihe geschaltet sind, dass deren gegensei tige Induktivität negativ ist;
Erzeugen eines Magnetfeldes mit Doppel-Peak-Form ausgehend von den er sten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) zu dem Münzdurchlass (5) hin;
Hindurchbewegen einer zu prüfenden Münze (3) durch das Doppel-Peak- Magnetfeld; und
Prüfen der Eigenschaften der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis von durch den Durchtritt der Münze (3) verursachten Veränderungen elektrischer Eigenschaften der Detektionsspulen (1).
6. Münzprüfvorrichtung, bei der eine zu prüfende Münze (3) durch ein von De
tektionsspulen (1) erzeugtes Magnetfeld hindurchbewegt wird und die Echt
heit der Münze (3) auf der Basis von Veränderungen elektrischer Eigenschaf
ten der Detektionsspulen (1) geprüft wird, bei der
die Detektionsspulen (1) aufweisen:
einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d);
eine erste Detektionsspule (1a) und eine zweite Detektionsspule (1b), die jeweils an zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns (8) angeordnet sind; und
eine Magnetfelderzeugungseinrichtung vorgesehen ist, die durch Erregen der ersten Detektionsspule (1a) und der zweiten Detektionsspule (1b) ein derar tiges Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') gebildeten Magnetpolen erzeugt wer den, sich gegenseitig abstoßen.
die Detektionsspulen (1) aufweisen:
einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d);
eine erste Detektionsspule (1a) und eine zweite Detektionsspule (1b), die jeweils an zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns (8) angeordnet sind; und
eine Magnetfelderzeugungseinrichtung vorgesehen ist, die durch Erregen der ersten Detektionsspule (1a) und der zweiten Detektionsspule (1b) ein derar tiges Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') gebildeten Magnetpolen erzeugt wer den, sich gegenseitig abstoßen.
7. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Querschnittsbereich der Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns (8) eine qua
dratische Form hat ist.
8. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Querschnittsbereich der Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns (8) kreisför
mig ist.
9. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Querschnittsbereich der Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns (8) oval ist.
10. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Kern (8) an seinen beiden Enden gekrümmt ist.
11. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Richtung, in der die erste Detektionsspule (1a) und die
zweite Detektionsspule (1b) an dem Kern (8) angeordnet sind, mit einer
Richtung übereinstimmt, in der die zu prüfende Münze (3) durchläuft.
12. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, gekennzeichnet
eine Oszillatorschaltung (12), die die Detektionsspulen (1a, 1b) als Resonanz
element enthält.
13. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, gekennzeichnet
eine Prüfsignalerzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Prüfsignals auf der
Basis von Veränderungen elektrischer Eigenschaften, die in den Detektions
spulen (1) erzeugt werden, und eine Einrichtung zum Extrahieren von Merk
malen von Randteilen der zu prüfenden Münze (3) auf der Basis des Prüfsig
nals, wenn dieses ansteigt oder abnimmt.
14. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, gekennzeichnet
eine Prüfsignalerzeugungseinrichtung zum Erzeugen eines Prüfsignals auf der
Basis von Veränderungen elektrischer Eigenschaften, die in den Detektions
spulen (1) erzeugt werden, und eine Einrichtung zum Extrahieren von Merk
malen eines Musters von Vertiefungen an einer Fläche der zu prüfenden
Münze (3) auf der Basis eines Signals in einem Bereich maximaler Verände
rung des Prüfsignals.
15. Münzprüfvorrichtung, bei der eine zu prüfende Münze (3) durch ein von De
tektionsspulen (1) erzeugtes Magnetfeld hindurchbewegt wird und die Echt
heit der Münze (3) auf der Basis von Veränderungen elektrischer Eigenschaf
ten der Detektionsspulen (1) geprüft wird, bei der
die Detektionsspulen (1) aufweisen:
eine erste Detektionsspule (1a), die entlang eines Durchlasses (5) für die zu prüfenden Münze (3) an einem einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d) angeordnet ist und zu dem Münz-Durchlass (5) hin ein erstes Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt; und
eine zweite Detektionsspule (1b), die der ersten Detektionsspule (1a) gegen überliegend entlang des Münz-Durchlasses (5) an einem einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d) angeordnet ist und zu dem Münz- Durchlass (5) hin ein zweites Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt.
die Detektionsspulen (1) aufweisen:
eine erste Detektionsspule (1a), die entlang eines Durchlasses (5) für die zu prüfenden Münze (3) an einem einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d) angeordnet ist und zu dem Münz-Durchlass (5) hin ein erstes Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt; und
eine zweite Detektionsspule (1b), die der ersten Detektionsspule (1a) gegen überliegend entlang des Münz-Durchlasses (5) an einem einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6a, 6b, 6c, 6d) angeordnet ist und zu dem Münz- Durchlass (5) hin ein zweites Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt.
16. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die
ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) derart angeordnet sind, dass
eine Anordnungsrichtung der mehreren Schenkelteile (6a, 6b, 6c, 6d) des
Kerns (8) mit einer Richtung des Durchtritts der zu prüfenden Münze (3)
übereinstimmt.
17. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) mit umgekehrter Pha
se derart in Reihe geschaltet sind, dass deren gegenseitige Induktivität ne
gativ ist.
18. Münzprüfvorrichtung zum Feststellen physischer Eigenschaften einer Münze
(3) und zum Prüfen der Echtheit der Münze (3), mit:
einem Münzeinwurfschlitz (31);
einem mit dem Münzeinwurfschlitz (31) verbundenen Münzdurchlass (5);
einer entlang dem Münzdurchlass (5) angeordneten ersten Detektionsspule (1a), die zum Münzdurchlass (5) hin ein erstes Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt;
einer an der der ersten Detektionsspule (1a) gegenüberliegenden anderen Seite des Münzdurchlasses (5) angeordneten zweiten Detektionsspule (1b), die zum Münzdurchlass (5) hin ein zweites Magnetfeld mit Doppel-Peak er zeugt;
einer Oszillatorschaltung (12), die die Detektionsspulen (1a, 1b) als Reso nanzelement enthält;
einer Detektionsschaltung (13) zum Detektieren von Veränderungen der ers ten und zweiten Detektionsspulen (1a, 1b) auf der Basis eines Ausgangssig nals der Oszillatorschaltung (12);
einer Speichereinrichtung (21) zum Speichern von Referenzwerten für akzep tierbare Münzen (3);
einer Vergleichseinrichtung (16) zum Vergleichen eines Detektions-Aus gangssignals der Detektionsschaltung (13) mit den in der Speichereinrich tung (21) gespeicherten Referenzwerten; und
einer Prüfeinrichtung (14) zum Prüfen der Echtheit der durch den Münz einwurfschlitz (21) eingeworfenen Münze (3) anhand eines Vergleichs-Aus gangssignals der Vergleichseinrichtung (16).
einem Münzeinwurfschlitz (31);
einem mit dem Münzeinwurfschlitz (31) verbundenen Münzdurchlass (5);
einer entlang dem Münzdurchlass (5) angeordneten ersten Detektionsspule (1a), die zum Münzdurchlass (5) hin ein erstes Magnetfeld mit Doppel-Peak erzeugt;
einer an der der ersten Detektionsspule (1a) gegenüberliegenden anderen Seite des Münzdurchlasses (5) angeordneten zweiten Detektionsspule (1b), die zum Münzdurchlass (5) hin ein zweites Magnetfeld mit Doppel-Peak er zeugt;
einer Oszillatorschaltung (12), die die Detektionsspulen (1a, 1b) als Reso nanzelement enthält;
einer Detektionsschaltung (13) zum Detektieren von Veränderungen der ers ten und zweiten Detektionsspulen (1a, 1b) auf der Basis eines Ausgangssig nals der Oszillatorschaltung (12);
einer Speichereinrichtung (21) zum Speichern von Referenzwerten für akzep tierbare Münzen (3);
einer Vergleichseinrichtung (16) zum Vergleichen eines Detektions-Aus gangssignals der Detektionsschaltung (13) mit den in der Speichereinrich tung (21) gespeicherten Referenzwerten; und
einer Prüfeinrichtung (14) zum Prüfen der Echtheit der durch den Münz einwurfschlitz (21) eingeworfenen Münze (3) anhand eines Vergleichs-Aus gangssignals der Vergleichseinrichtung (16).
19. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die
ersten und zweiten Detektionsspulen (1a, 1b) aufweisen:
einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c'); erste und zweite Detektionsspulen (1a, 1b), die jeweils an zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns angeordnet sind; und
eine Magnetfelderzeugungseinrichtung, die durch Erregen der ersten Detek tionsspule (1a) und der zweiten Detektionsspule (1b) ein derartiges Magnet feld mit Doppel-Peak erzeugt, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen.
einen Kern (8) mit mehreren Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c'); erste und zweite Detektionsspulen (1a, 1b), die jeweils an zwei benachbarten Schenkelteilen (6b, 6c; 6b', 6c') des Kerns angeordnet sind; und
eine Magnetfelderzeugungseinrichtung, die durch Erregen der ersten Detek tionsspule (1a) und der zweiten Detektionsspule (1b) ein derartiges Magnet feld mit Doppel-Peak erzeugt, dass die Magnetflüsse, die an den durch die Schenkelteile (6b, 6c; 6b', 6c') gebildeten Magnetpolen erzeugt werden, sich gegenseitig abstoßen.
20. Münzprüfvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet;
dass die ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) derart angeordnet
sind, dass eine Anordnungsrichtung der mehreren Schenkelteile (6b, 6c;
6b', 6c') des Kerns (8) mit einer Richtung des Durchtritts der zu prüfenden
Münze (3) übereinstimmt.
21. Münzprüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekenn
zeichnet, dass die ersten und zweiten Detektionsspulen (1a; 1b) mit umge
kehrter Phase derart in Reihe geschaltet sind, dass deren gegenseitige In
duktivität negativ ist.
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