DE2935321A1 - Steuereinrichtung fuer die einspritzmenge einer einspritzpumpe bei einem dieselmotor - Google Patents
Steuereinrichtung fuer die einspritzmenge einer einspritzpumpe bei einem dieselmotorInfo
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Description
B_e_s_c_h_r_e_i_b_u_n_2
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine Einspritzpumpe
eines Dieselmotors, insbesondere eine Steuereinrichtung für die Einspritzmenge einer Einspritzpumpe, die
den Betrieb der Einspritzpumpe in den drei Betriebszuständen Start, Antrieb und Stopp des Motors steuert.
Mit der in jüngster Zeit erfolgten Zunahme an Kraftfahrzeugen mit Dieselmotoren ist das Bedürfnis nach einer Anordnung
entstanden, die eine Einspritzpumpe in den Betriebszuständen Start, Antrieb und Stopp in Abhängigkeit von der
Betätigung eines Tastschalters steuert, wie es bei Benzinmotoren der Fall ist. Der Zweck einer derartigen Einrichtung
besteht darin, die Einspritzmenge an Treibstoff zum Startzeitpunkt, verglichen mit der Menge während des normalen
Betrxebszustandes, zu erhöhen, um auf diese Weise den Start des Motors zu erleichtern, eine vorgegebene Menge
an Treibstoff für Normalbetrieb zu injizieren und die Menge an eingespritztem Treibstoff zu dem Zeitpunkt auf Null zu reduzieren,
wo der Motor anhält.
Bei derartigen Geräten gibt es zwei Bauarten, nämlich rein mechanische und rein elektrische. Eine Anordnung rein mechanischer
Bauart ist kompliziert im Aufbau und zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erstrebenswert, da in Steuersysteme bei
Kraftfahrzeugen mehr und mehr elektronische Einrichtungen eingebaut werden.
Die elektrischen Bauarten derartiger Einrichtungen verwenden jedoch andererseits ein Magnetventil oder dergleichen als
Betätigungselement zur Steuerung der Einspritzpumpe bei einer der drei Betriebsarten. Ein großer Verlust an elektrischer
Energie ergibt sich jedoch daraus, daß die Einspritzpumpe für eine lange Zeitdauer, insbesondere bei Normalbetrieb,
in einer der drei Betriebsarten gehalten wird.
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Außerdem ist es so, daß trotz der Tatsache, daß das Magnetventil und der Hebel zur Änderung der Menge an eingespritztem
Treibstoff direkt befestigt sind, eine vergleichsweise große Antriebskraft erforderlich ist, um die Einspritzmenge an
Treibstoff zu ändern, so daß es erforderlich ist, den Stromfluß oder die Größe des Magnetventils zu erhöhen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Steuereinrichtung für die Einspritzmenge einer Einspritzpumpe bei einem Dieselmotor
anzugeben, welche die Einspritzmenge an Treibstoff der Einspritzpumpe elektrisch steuert, jedoch die oben erwähnten
Nachteile vermeidet und einen niedrigen Energieverlust aufweist, kompakt ausgebildet ist und eine große Antriebskraft
besitzt.
Gemäß der Erfindung wird eine Steuereinrichtung für die Einspritzmenge
angegeben, bei der eine intermittierend arbeitende Schalteinrichtung wirksam mit einem Steuermechanismus ineinandergreift,
um eine Einspritzpumpe bei einer der Betriebsarten Stopp, Ndrmalbetrieb und Start zu steuern, wobei die
intermittierend arbeitende Schalteinrichtung außerdem an ein elektrisches Antriebselement angeschlossen ist, das von einer
Abtasteinrichtung angetrieben ist, um elektrisch eine der drei Betriebsarten abzutasten; dabei wird die Verschiebung
des elektrischen Antriebselements auf die intermittierend arbeitende Schalteinrichtung übertragen, so daß der Steuermechanismus
in der Lage ist, die Einspritzpumpe bei einer der drei Betriebsarten zu steuern.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Anordnung der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung
für die Einspritzmenge einer Einspritzpumpe bei einem Dieselmotor; und in
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Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Steuerschaltung für die Steuereinrichtung gemäß Fig. 1.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform erkennt man
einen Fliehkraftregler 2, der an einer Einspritzpumpe 1 montiert und von einem Diaphragma 3 in zwei Teile geteilt ist.
Ein bei einem Venturirohr 7 erzeugter Unterdruck wird über eine Drucksteuerungsverbindungsöffnung 5 in eine Steuerkammer
4 eingeleitet. Ein Steuerventil 6 ist so ausgelegt, daß es die Laufzustände des Motors steuert. Ein Bedienungsmann betätigt ein Gaspedal 9, und somit wird eine Drosselklappe
8 in der Weise betätigt, daß sich das Verhältnis der Menge an Luft, die durch das Venturirohr 7 hindurchströmt,
zur Menge an Luft, die vom Motor durch das Steuerventil angesaugt wird, ändert. Das Diaphragma 3 steht mit einer Steuerzahnstange
10 über ein Zahnstangenende 11 in Eingriff, um die Einspritzmenge an Treibstoff zu bestimmen, wobei beide der
Kraft einer Feder 37 ausgesetzt sind, die bei der Anordnung gemäß Fig. 1 in die linke Richtung wirkt. Die Einspritzmenge
an Treibstoff wird erhöht, wenn sowohl das Diaphragma 3 als auch die Steuerzahnstange 10 sich nach links bewegen. Die
maximale Menge an eingespritztem Treibstoff entspricht der Stellung, wo das linke Ende des Zahnstangenendes 11 mit einem
Anschlagnocken 12 in Berührung kommt. Der Anschlagnocken
ist normalerweise von einer geeigneten Federanordnung in der Stellung Y1 gehalten. Wenn er seine Stellung ändert und durch
äußere Kräfte in die Stellung X' übergeht, so überschreitet die Einspritzmenge die normale maximale Einspritzmenge für
den Startvorgang. Im normalen Betriebszustand bewegen sich das Diaphragma 3 und die Steuerζahnstange 10 nach rechts in
die Stellung, wo der Unterdruck der Steuerkammer 4 durch die Kraft der Feder 37 ausgeglichen wird. Die Kraft einer Feder
ist so ausgelegt, daß das rechte Ende des Zahnstangenendes
mit dem Kolben 35 dann in Berührung kommt, wenn das Diaphragma und die Steuerzahnstange 10 sich ganz nach rechts bewegen.
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Dies ist ein Zustand, wo die Einspritzmenge dem unbelasteten Lauf des Motors entspricht. Wenn der Anschlagnocken 12 seine
Stellung ändert und durch äußere Kräfte in die Stellung Z1
übergeht, so drückt das rechte Ende des Zahnstangenendes 11
den Kolben 35 und die Feder 36 zusammen und drückt damit die Steuerzahnstange 10 weiter nach rechts als die normale äußerste
rechte Stellung ausmacht. In diesem Zustand ist die Einspritzmenge an Treibstoff Null, und der Motor wird gestoppt.
Der Betätigungshebel 13, der mit dem Anschlagnocken 12 zusammenarbeitet,
ist so ausgelegt, daß er den Steuernocken 12 von der Außenseite der Einspritzpumpe betätigt.
Der Steuermechanismus zur Steuerung der Einspritzpumpe in einer der drei Betriebsarten Stopp, Normalbetrieb und Start wurde
vorstehend erläutert, wobei Fig. 1 die Stellung in der Normalbetriebsart
zeigt.
Ein Dreharm 15 wird von der nachstehend näher erläuterten, intermittierend arbeitenden Schalteinrichtung angetrieben und
selektiv in Stellungen gebracht, die einem der Betriebszustände entsprechen, nämlich in Abhängigkeit von den Erfordernissen
in eine Startsteuerstellung 16, eine Antriebssteuerstellung
oder eine Stoppsteuerstellung 15. Eine Stange 14 setzt die
Drehbewegung des Dreharmes 15 in eine -Verschiebungsbewegung
des Betätigungshebels 13 um, so daß der Betätigungshebel 13 ebenfalls selektiv in einer der drei Stellungen X, Y und Z
positioniert wird, welche den Steuerstellungen 16, 17 bzw. 18 entsprechen; dabei bringt der Betätigungshebel 13 den Anschlagnocken
12 in die entsprechenden Stellungen X', Y1 bzw.
Z1. Der Dreharm 15, der einer Drehbewegung unterworfen ist,
erreicht zumindest sein Ziel, wenn er in den drei Stellungen anhält. Bei der hier betrachteten Ausfuhrungsform ermöglicht
es der Mechanismus dem Dreharm 15, auch bei einer Position anzuhalten, die symmetrisch bezüglich der Antriebssteuerstellung
17 liegt; jedoch ist es zu Steuerzwecken nicht erforder-
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lieh/ daß der Dreharm 15 in der speziellen Stellung anhält.
Während der Dreharm 15 eine Drehung aus der Stoppsteuerstellung 18 in die in Fig. 1 angedeutete Richtung ausführt, ändert sich
daher die Betriebsart aus der Stoppsteuerstellung 18 über die Startsteuerstellung 16, die Antriebssteuerstellung 17 wieder
zur Stoppsteuerstellung 18, was für den praktischen Betrieb keinerlei Problem darstellt. Es genügt mit anderen Worten, wenn
der Dreharm 15 in derselben Richtung angetrieben und in der erforderlichen Stellung angehalten wird.
Der Dreharm 15 wird in Zusammenarbeit mit dem Malteserkreuz
25 und der Abtastplatte 28 für drei Stellungen intermittierend angetrieben. Mit anderen Worten, die Rolle 22 und das Malteserkreuz
25 bilden eine intermittierend arbeitende Schalteinrichtung, ein Malteserkreuz-Gesperre.Wenn ein Motor 19 betätigt
wird, so wird eine mit der Motorwelle zusammenarbeitende Gewindestange 20 angetrieben, die auf diese Weise ein mit ihr
in Eingriff stehendes Schneckenzahnrad 21 in Richtung des Pfeiles R antreibt. Eine Rolle 22 ist auf dem Schneckenzahnrad
21 befestigt, das ein Verriegelungsteil 24 mit einem Bereich 23 in Form einer bogenförmigen Aussparung besitzt. Der kreisförmige
Teil des Verriegelungsteiles 24, mit Ausnahme des Bereichs 23, steht mit einer Verriegelungsaussparung 27 des
Malteserkreuzes 25 in Eingriff und verhindert auf diese Weise eine Drehung des Malteserkreuzes 25. Bei der Drehung der Rolle
22 in Richtung des Pfeiles R dreht sich auch das Verriegelungsteil
24 synchron mit diesem. Wenn die Rolle 22 mit einem Schlitz
26 des Malteserkreuzes 25 in einem in Fig. 1 mit A bezeichneten Punkt in Eingriff kommt, so befindet sich der Endpunkt C des
Verriegelungsteiles 24 auf oder über der Mittellinie, welche die beiden Zentren des Malteserkreuzes 25 und des Schneckenzahnrades
21 verbindet, und ermöglicht somit eine anschließende Bewegung des Malteserkreuzes 25 in Richtung des Pfeiles L.
Bei der Drehung des Schneckenzahnrades 21 in Richtung des Pfeiles R treibt die Rolle 22 das Malteserkreuz 25 in Richtung des
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Pfeiles L, wobei sie mit dem Inneren des Schlitzes 26 in Eingriff
steht. Wenn das Schneckenzahnrad 21 den in der Zeichnung angegebenen Punkt B erreicht, so befindet sich der Endpunkt
D des Verriegelungsteiles 24 auf oder in der Nähe der Linie, welche die Zentren des Malteserkreuzes 25 und des
Schneckenzahnrades 21 verbindet, und verhindert auf diese Weise, daß sich das Malteserkreuz 25 anschließend in Richtung
des Pfeiles dreht. Mit anderen Worten, wenn das Schneckenzahnrad 21 eine Drehung ausführt, so führt das Malteserkreuz
eine Anzahl von Drehungen aus, dia dem Kehrwert der Anzahl von Schlitzen 26 entspricht; dies ist bei der vorliegenden Ausführungsform
mit vier Schlitzen 26 eine Vierteldrehung. Nur wenn die Rolle 22 mit dem Schlitz 26 in Eingriff steht, sind
die Verriegelungsaussparung 27 und das Verriegelungsteil 24 außer Eingriff, so daß das Malteserkreuz 25 stets in einer stabilen
Stellung gehalten wird.
Die Verwendung dieser intermittierend arbeitenden Schalteinrichtung
ermöglicht es, die jeweilige Steuerstellung für die
jeweilige Betriebsart exakt einzustellen, erleichtert die Konstruktion des Betriebswandlerteiles, wie z.B. des Hebels, ermöglicht
die Lastenübertragung auf andere Teile, mit Ausnahme der Gewindestange und des Schneckenzahnrades, in jeder Steuerstellung,
und beseitigt das Erfordernis von exakten Stoppstellungen des Motors.
Das Malteserkreuz 25 dreht sich synchron mit der Abtastplatte 28 für die drei Stellungen, deren schraffierter Teil ein nichtleitendes
Teil 28A angibt. Die Startstellungsbürste 29, die Antriebsstellungsbürste 30 und die Stoppstellungsbürste 31 sind
in Stellungen angeordnet, die den Steuerstellungen 16, 17 bzw.
18 für Start, Antrieb und Stopp entsprechen, so daß die Drehstellung
des Malteserkreuzes 25 elektrisch abgetastet werden kann, und zwar durch Abtastung der Nicht-Leitung zwischen ihnen
und einer gemeinsamen Bürste 32. Wie oben erläutert, befindet
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sich der Punkt D am tiefsten Teil der Verriegelungsaussparung des Malteserkreuzes 25, wenn sich die Rolle 22 in der Stellung B
befindet. Um die Drehung in Gang zu bringen und die Rolle 22 in die in Fig. 1 wiedergegebene Stellung zurückzubewegen, ist eine
Positions-Abtastplatte 33 vorgesehen, die sich gemeinsam mit dem Schneckenzahnrad 21 dreht. Die Positions-Abtastplatte 33
besitzt somit einen in der Zeichnung schraffiert dargestellten nicht-leitenden Teil A sowie eine Positionsbürste 34 in einer
entsprechenden Stellung. Durch Abtastung der Nicht-Leitung zwischen dieser Positionsbürste 34 und der gemeinsamen Bürste
32 wird die Stellung des Malteserkreuzes 25 abgetastet. Je nachdem kann das Malteserkreuz drei oder mehr Schlitze aufweisen.
Die schematische Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt eine elektrische Schaltung, die bei der Einrichtung nach Fig. 1 Verwendung
finden kann. Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 erzeugen die Zustände eines an eine Batterie 41 angeschlossenen Tastschalters
42 zur Steuerung des Betriebszustandes eines Fahrzeugs und der Zustand eines Spannungsreglers 75 zur Steuerung der Ladespannung
eines vom Motor angetriebenen Ladegenerators 58 Eingangssignale für die erfindungsgemäße Einrichtung.
Solange der Tastschalter 42 ausgeschaltet ist, wird keine
Spannung bei einem Laufkontakt 43 oder einem Startkontakt 44 erzeugt, und die NPN-Transistoren 59 bis 61 sind nichtleitend
und damit abgeschaltet. Somit wird der Stoppstellungsbürste Strom zugeführt, und zwar über eine Diode 67 und einen Widerstand
54, der an die positive Klemme der Batterie 41 angeschlossen ist. Wenn die Abtastplatte 28 für die drei Stellungen
sich nicht in der Stoppstellung befindet, beispielsweise in der in Fig. 1 dargestellten Antriebsstellung, so wird über
die gemeinsame Bürste 32 der Basis einer Darlington-Transistorstufe 62 Strom zugeführt, so daß die Darlington-Transistorstufe
62 durchgeschaltet und eine Relaisspule 71 erregt wird.
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Die Relaisspule 71 schließt einen normalerweise offenen Kontakt 72 und öffnet einen normalerweise geschlossenen Kontakt
73 und treibt somit den Motor 19. Mit der Drehung des Motors 19 dreht sich das Schneckenzahnrad 21 in der oben beschriebenen
Weise, so daß über die Rolle 22 und das Malteserkreuz 25 ein intermittierender Antrieb erfolgt. Wenn die Stoppsteuerstellung
18 erreicht ist, so kommt das nicht-leitende Teil 28A der Abtastplatte 28 für die drei Stellungen in die Stellung
der Stoppstellungsbürste 31 und unterbricht somit den Basisstrom der Darlington-Transistorstufe 62 über die gemeinsame
Bürste 32. Wie oben bereits erläutert, wird das Malteserkreuz 25 nur während des Zeitraumes gedreht, wo die Rolle 22 mit
dem Schlitz 26 in Eingriff steht; aus diesem Grunde muß die Stoppstellungsbürste 31 den nicht-leitenden Zustand erreichen,
bevor die Rolle 22 den Punkt B erreicht. Da die Verriegelungsfunktion arbeitet, wenn der Punkt B in der oben beschriebenen;
Weise erreicht wird, erreicht die Stoppstellungsbürste 31 den nicht-leitenden Zustand während des Zeitraumes, wo die Rolle
mit dem Schlitz 26 bei wirksamer Verriegelüngsfunktion in Eingriff
steht. Wenn der Motor 19 in dieser Stellung angehalten
wird, so werden eine genaue Positionierung und eine wirksame externe Verriegelung nicht erwartet.
In diesem Zustand befindet sich die Rolle 22, die sich synchron mit dem Schneckenzahnrad 21 dreht, außerhalb ihrer Stellung,
und daher fließt Strom zur Basis der Darlington-Transistorstufe
62 über die positive Klemme der Batterie 41, den Widerstand 55, die Positionierungsbürste 34 und die gemeinsame
Bürste 32, so daß der Motor weiterhin angetrieben wird. Wenn die nächste regelmäßige Stellung erreicht wird, so dreht sich
die Positions-Abtastplatte 33 in die nicht-leitende Stellung. Infolgedessen wird der Basisstrom abgeschaltet, die Relaisspule
71 abgeschaltet, der normalerweise offene Kontakt 72 öffnet, der Strom wird abgeschaltet, der normalerweise geschlossene
Kontakt 73 parallel zum Motor geschlossen und so-
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mit der Motor 19 einem dynamischen Bremsvorgang unterworfen.
Sobald die Rolle 22 aus dem Schlitz 26 herauskommt* hört das Malteserkreuz 25 mit seiner Drehung auf, und daher ist
es nicht erforderlich, daß das Schneckenzahnrad 21 in einer sehr genauen Stellung anhält. Auf diese Weise kann der normalerweise
geschlossene Kontakt für die dynamische Bremsung außen sein.
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf die Stoppsteuerstellung,
und dies ist auch der Fall bei den anderen Stoppsteuerbetriebsarten. Man erkennt, daß dann, wenn von
der Startstellungsbürste 29 bzw. der Antriebsstellungsbürste 30 Strom geliefert wird, die entsprechenden Startsteuerstellungen
bzw. Antriebssteuerstellungen verknüpft sind.
Als nächstes soll der Fall betrachtet werden, wo der Tastschalter zuerst eingeschaltet wird. In einem solchen Falle
sind die beiden Transistoren 60 und 63 ausgeschaltet. Nur der Laufkontakt 43 ist an die Batterie 41 angeschlossen, während
der Startkontakt 44 offen ist; und aus diesem Grunde fließt kein Strom durch den Widerstand 46 und die Diode 69
zur Startstellungsbürste 29. Ferner bleibt die Kollektorspannung des Transistors 59, die wesentliche Bedingung für die
Zuführung des Basisstromes zum Transistor 60 ist, auf dem Wert Null, und damit bleibt der Transistor 60 abgeschaltet.
Infolgedessen fließt kein Basisstrom des Transistors 63 durch den an den Kollektor des Transistors 60 angeschlossenen Widerstand
50, und der Transistor 63 bleibt abgeschaltet. Unter dieser Voraussetzung fließt kein Strom über den Transistor 63,
den Widerstand 53 und die Diode 68 zur AntriebsStellungsbürste
30, sondern es fließt nur ein Strom durch den Widerstand 54 und die Diode 67 zur Stoppstellungsbürste 31.
Dies ist ein Anzeichen für den Umstand, daß die Stoppstellung aufrechterhalten bleibt, und daß das alleinige Einschalten
des Tastschalters es weder ermöglicht, Treibstoff einzu-
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spritzen noch den Motor durch irgendeine äußere Kraft zu starten.
Als nächstes wird der Fall betrachtet, wo der Startschalter bei niedriger Umlaufgeschwindigkeit eingeschaltet wird.
In diesem Falle werden sowohl der Laufkontakt 43 als auch
der Startkontakt 44 an die Batterie 41 angeschlossen. Wenn die Drehgeschwindigkeit des Ladegenerators niedrig ist, so
besitzt die nicht dargestellte Erregerspule, die von der dynamischen Spannung des Ladegenerators gesteuert wird, keine
Anziehungskraft oder hat nur eine geringe Anziehungskraft, um den beweglichen Kontakt 77 mit dem Alarmkontakt 76 in
Kontakt zu bringen. Die Ladealarmlampe 58 ist geerdet und eingeschaltet. Zur gleichen Zeit ist die Parallelschaltung
von Ladealarmlampe 58 und Widerstand 45 geerdet, so daß der Strom, der sonst über den Widerstand 47 zum Transistor
59 fließt, unterbrochen und damit der Transistor 59 abgeschaltet ist. Infolgedessen fließt Strom über den Startkontakt
44, den Widerstand 46 und den Widerstand 48 zum Transistor 60, so daß der Transistor 60 eingeschaltet wird.
Beim Einschalten des Transistors 60 fließt der Basisstrom des Transistors 63 durch den Widerstand 50, so daß auch der
Transistor 63 eingeschaltet wird. Der Strom hat dann die Tendenz, über den Transistor 63, den Widerstand 49 und die Diode
65 zur Basis des Transistors 60 zu fließen. Da der Alarmkontakt 76 jedoch geerdet ist, wird das Potential am Knotenpunkt
der Dioden 64 und 65 und des Widerstandes 49 gleich dem Durchlaßspannungsabfall über der Diode 64, so daß es unmöglich ist,
daß auf diesem Wege Strom zur Basis des Transistors 60 fließt.
Der Basisstrom fließt über die Widerstände 46 und 51 zum Transistor
61 und schaltet diesen ein. Unter dieser Voraussetzung liegt keine Spannung am Kollektor des Transistors 61, so daß
kein Strom durch die Diode 68 und die AntriebsStellungsbürste
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fließt. Da außerdem der Transistor 60 eingeschaltet ist, fließt kein Strom durch den Widerstand 54, die Diode 67 und die Stoppstellungsbürste
31, denn der einzige fließende Strom geht durch den Widerstand 46, die Diode 69 und die Startstellungsbürste 69,
so daß das System in seiner Startstellung gesteuert ist. Wenn die Drehzahl des Motors einen vorgegebenen Wert überschreitet,
bevor der Startkontakt geschlossen ist, so löst sich der bewegliche Kontakt des Spannungsreglers 75 vom Alarmkontakt 76 und
kommt mit dem Ladungskontrollkontakt 78 in Kontakt und steuert die Ladespannung. Infolgedessen fließt der Basisstrom des Transistors
59 durch die Parallelschaltung von Ladungsalarmlampe 58 und Widerstand 45 sowie Widerstand 47 und schaltet den Transistor
59 ein, so daß über den Widerstand 48 kein Strom zur Basis des Transistors 60 fließt. Das bedeutet, daß die Transistoren
60 und 61 nicht eingeschaltet werden, sondern im abgeschalteten Zustand bleiben. Dieser Effekt zeigt, daß die Wirkungsweise des
beweglichen Kontaktes 77 des Spannungsreglers 75 im wesentlichen in gleicher Weise für Vorwärts- und Rückwärtslauf erfolgt,
und zwar nur in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit ohne Rücksicht auf die Drehrichtung des Ladegenerators, so daß sowohl
bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtslauf die Einspritzpumpe
nur dann beginnt, Treibstoff einzuspritzen, wenn der Motor bei einer Drehgeschwindigkeit gestartet wird, die aus-.
reichend niedriger als ein vorgegebener Wert ist. Wenn eine größere Treibstoffraenge als bei der normalen Betriebsart zugeführt
wird, wobei die ersten und letzten Explosionen erfolgen, während Drehungen durch den in der Zeichnung nicht dargestellten
Starter in der Startsteuerungsetriebsart erfolgen, so nimmt die Drehzahl des Motors plötzlich zu, und der bewegliche
Kontakt 77 trennt sich vom Alarmkontakt 76. Dann wird der Transistor 59 eingeschaltet, und der Basisstrom des Transistors
60 hört auf, durch den Widerstand 48 zu fließen. In Anbetracht des ümstandes, daß der bewegliche Kontakt 77 sich vom Alarmkontakt
57 einen Augenblick früher entfernt als das Einschalten des Transistors 59 erfolgt, nimmt jedoch die Spannung am Knotenpunkt
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der Dioden 64 und 65 und des Widerstandes 49 in solchem Maße zu, daß der Basisstrom des Transistors 60 durch die Diode 65
fließt und somit den Transistor in eingeschaltetem Zustand hält.
Beim Einschalten des Transistors 59 hört der Basisstrom des Transistors 61 auf, durch den Widerstand 51 zu fließen, so
daß der Transistor 61 abgeschaltet wird, unter dieser Voraussetzung
fließt kein Strom mehr über die Diode 69 zur Startstellungsbürste 29, anstatt dessen fließt der Strom durch den
Transistor 63, den Widerstand 53 und die Diode 68 zur Antriebsstellungsbürste 30. Der Transistor 60 bleibt eingeschaltet, und
daher ist die Spannung am Verbindungspunkt der Dioden 66 und so niedrig, daß kein Strom durch die Diode 67 zur Stoppstellungsbürste
31 fließt. In diesem Zustand ist die Einrichtung somit. in der Antriebsstellung gesteuert.
Das bedeutet, daß bei Erhöhen der Dreh- oder Umlaufgeschwindigkeit die Erhöhung der Treibstoffmenge beim Startvorgang
gestoppt wird und sofort ein übergang zur Treibstoffmenge erfolgt,
die unterhalb der maximalen Menge für einen gleichmäßigen Lauf auch im Startbetrxebszustand liegt. Sobald die
Drehgeschwindigkeit zunimmt, halten die Transistoren 60 und 63 einander eingeschaltet, und daher wird der Antriebszustand
durch öffnen des Startkontaktes 44 fortgesetzt, der eine Stromquelle
für den Widerstand 48 bildet, die zum Einschalten der Transistoren 60 und 63 zu Beginn erforderlich ist. Wenn die
Drehgeschwindigkeit des Motors aus irgendeinem Grund abnimmt, während sich der Tastschalter 42 im Laufzustand befindet, so
kommt der bewegliche Kontakt 77 mit dem Alarmkontakt 76 in Kontakt, so daß der Knotenpunkt der Dioden 64 und 65 und des
Widerstandes 49 über die Diode 64 geerdet ist. Somit wird das elektrische Potential an dem speziellen Knotenpunkt gleich
dem DurchlaßSpannungsabfall über der Diode 64. Unter dieser
Voraussetzung hört der Basisstrom des Transistors 60 auf,
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durch die Diode 65 zu fließen, und daher wird der Transistor 60 abgeschaltet, woraufhin auch der Transistor 63 abgeschaltet
wird. Dies ist ähnlich dem oben erwähnten Fall, wo der Tastschalter 42 beim Laufkontakt geschlossen wird und somit
die Einspritzpumpe in der Stoppstellung steuert. Auch wenn der Motor aus diesem Zustand startet, so bleibt die Einspritzpumpe
in der Stoppstellung/ und auf diese Weise wird ein unerwünschtes Starten durch eine äußere Einwirkung, wie z.B.
eine rückseitige Kollision, verhindert und somit ein sicherer Betrieb erreicht.
Die Kontakte des Spannungsreglers, die zu Steuerungszwecken für Eingangssignale verwendet werden, sind bei den beiden
Bauarten von Motoren vorgesehen. Im Betrieb sprechen sie so schnell an, daß auch in dem Falle, wo ein zurückfahrendes
Fahrzeug in seinem rückwärtigen Bereich mit einem anderen Fahrzeug zusammenstößt und eine rückseitig wirkende Kraft
auf den Motor wirkt, der Motor stets bei niedriger Drehgeschwindigkeit arbeitet, während eine Änderung vom Vorwärtslauf
zum Rückwärtslauf erfolgt. Dieses Moment wird rasch abgetastet und die Treibstoffzufuhr von der Einspritzpumpe
zur AuErechterhaltung der Sicherheit unterbrochen.
Wie oben erläutert, beginnt bei der neuartigen Einrichtung die Treibstoffzufuhr zur Einspritzpumpe nur im Startzustand,
wenn die Motorgeschwindigkeit einen niedrigen Wert aufweist. Wenn daher ein Versuch unternommen wird, den Motor zu starten,
der bei niedriger Geschwindigkeit vor dem Starten rückwärtsläuft, so wird der Starter in Vorwärtsrichtung angetrieben,
so daß die Drehung in Rückwärtsrichtung nicht fortgesetzt werden kann. Infolgedessen wird bei hoher Rückwärtsgeschwindigkeit,
wo es schwierig ist, den Rückwärtslauf durch die Kraft des Starters zu stoppen, oder zum Zeitpunkt eines unvernünftigen
Startvorganges bei hoher Vorwärtsgeschwindigkeit kein Treib-
3-00 11/088 4
stoff zugeführt und somit gefährliche Situationen vermieden. Ferner wird, sobald einmal eine hohe Geschwindigkeit erreicht
ist, wobei Treibstoff aus dem Startzustand bei niedriger Geschwindigkeit zugeführt wird, die Treibstoffzufuhr für stabilen
Betrieb sofort wiederhergestellt. Somit wird keine unnötig große Treibstoffmenge zugeführt, was dazu führt, daß auf der
einen Seite keine erhöhte Umweltverschmutzung erfolgt und auf der anderen Seite ein wirtschaftlicher Treibstoffverbrauch
stattfindet. Außerdem kann Treibstoff nur während des normalen Laufzustandes im Anschluß an den Beginn der Treibstoffversorgung
unter den erforderlichen Voraussetzungen erfolgen; wenn daher der Motor auf unnormal widrige Drehzahlen absinkt,
wird sofort der Stoppzustand eingeleitet und somit der Übergang vom Vorwärtslauf zum Rückwärtslauf und ein externes Starten
nach dem Stoppen verhindert.
Das Signal, das den Drehzustand des Motors anzeigt, ist nicht auf den Kontakt begrenzt, der den Spannungserzeugungszustand
des Spannungsreglers darstellt, sondern kann auch eine Kombination
eines derartigen Generators als Tacho-Dynamo und einen Spannungsschalter verwenden.
Ein Schaltkreis zur momentanen Unterbrechung der Treibstoffzufuhr ist in Fig. 2 strichliert angedeutet. Diese Schaltung
dient zur Unterbrechung der Treibstoffzufuhr während der Betätigung
einer Abgasbremse. Wenn ein Signal mit geeignetem Potential an die zeitweilige Stoppsignalklemme 79 angelegt wird,
so wird der Transistor 61 über den Widerstand 57 eingeschaltet. Beim Einschalten des Transistors 61 verschwindet das Potential,
das bis dahin an der Antriebsstellungsbürste 30 aufrechterhalten worden ist. Zur gleichen Zeit fließt Strom durch den Widerstand
56, die Diode 70, die Stoppstellungsbürste 31 und die gemeinsame Bürste 32 zum Transistor 62 und treibt somit den Motor 19, bis
er die Stoppstellung erreicht. Bei Aberregung der Abgasbremse werden die an die Klemme 79 angelegten Signale unterbrochen
und der stabile normale Laufzustand wiederhergestellt.
030011/0884
SAJ/bi
eerse
ite
Claims (6)
- P_a_t_e_n_t_a_n_s_g_r_ü_c_h_ej 1./steuereinrichtung für die Einspritzmenge einer Einspritzpumpe bei einem Dieselmotor, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (2-13) zur selektiven Steuerung der Treibstoff-Einspritzpumpe (1) in einen der drei Betriebs— zustände, nämlich eine Stoppstellung (Z1), in der die Eirxspritzmenge auf Null reduziert ist, eine Normalbetriebsstellung (Y1), in der die zum Normalbetrieb erforderliche Einspritzmenge aufrechterhalten wird, und eine Startstellung (X1), in der die Einspritzmenge über die Menge für den Normalbetrieb erhöht wird;durch eine intermittierend arbeitende Schalteinrichtung (15-27) , die betriebsmäßig an die Steuereinrichtung (2-13) angeschlossen ist, um die Steuereinrichtung (2-13) inter-030011/0884mittierend in eine der drei Betriebsstellungen (X1, Y", Z1) zu bewegen;und durch eine elektrische Antriebseinrichtung (19), welche die intermittierend arbeitende Schalteinrichtung (15-27) antreibt und steuert und in Abhängigkeit von einem elektrischen Signal, das anzeigt, daß der Dieselmotor einer ausgewählten Stellung der drei Betriebsstellungen zugeordnet ist, in eine der drei Betriebsstellungen (X, X1, 16; Y, Y1, 17; Z, Z1, 18) bringt.
- 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die intermittierend arbeitende Schalteinrichtung (15-27) ein erstes Drehteil (25) aufweist, das mit mindestens drei Schlitzen (26) , die unter gleichen Winkeln angeordnet sind und sich mit vorgegebener Länge in Richtung des Drehzentrums erstrecken, sowie einer ersten kreisförmigen Aussparung (27) mit einem ersten vorgegebenen Radius zwischen den drei Schlitzen (27) versehen ist, daß das erste Drehteil (25) betriebsmäßig an die Steuereinrichtung (2-13) angeschlossen ist, daß ein zweites Drehteil (21) vorgesehen ist, das ein Verriegelungsteil (24) mit einer zweiten kreisförmigen Aussparung (23) mit einem zweiten vorgegebenen Radius, der etwas kleiner als der der ersten kreisförmigen Aussparung (27) ist, und eine Rolle (22) aufweist, die der zweiten kreisförmigen Aussparung (23) gegenüberliegend auf einer Linie angeordnet ist, die das Drehzentrum des Verriegelungsteiles (24) und das Zentrum der zweiten kreisförmigen Aussparung (23) verbindet, daß das erste (25) und das zweite Drehteil (21) in derselben Ebene in der Weise angeordnet sind, daß die erste kreisförmige Aussparung (27) des ersten Drehteils (25) mit dem Verriegelungsteil (24) in Berührung steht, und daß die Rolle (22) mit einem der Schlitze (26) in Eingriff steht, so daß das erste Drehteil (25) in Abhängigkeit von vorgegebenen Umdrehungen des Verriegelungsteils (24) Umdrehungen ausführt, deren Anzahl gleich dem Kehrwert der Anzahl von Schlitzen (26) ist.0 3 0 0 1 1 / η 8 8 ,,."~ j ■*"
- 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch g ekennzeichnet, daß das erste Drehteil (25) eine Abtasteinrichtung (28) für drei Betriebsstellungen aufweist, um die Drehstellungen abzutasten, welche die drei Betriebsstellungen des ersten Drehteiles (25) repräsentieren, daß das zweite Drehteil (21) eine Abtasteinrichtung (33) für vorgegebene Stellungen aufweist, um die Position abzutasten, in der die erste kreisförmige Aussparung (27) am weitesten von der Rolle (22) entfernt ist, daß die elektrische Antriebseinrichtung (19) so gesteuert ist, daß sie im wesentlichen das Drehzentrum des ersten Drehteiles (25), das Zentrum der ersten kreisförmigen Aussparung (27), das Drehzentrum des zweiten Drehteiles (21) und den Befestigungspunkt der Rolle (22) ausfluchtet, wobei diese Steuerung in Abhängigkeit von Signalen von der Abtasteinrichtung (28) für die drei Betriebsstellungen und der Äbtasteinrichtung (33) für die vorgegebene Stellung erfolgt.
- 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch g eken η zeichnet, daß die elektrische Antriebseinrichtung (19) ein Motor (19) ist, dessen Drehbewegung durch eine Kombination von Gewindestange (20) und Schneckenzahnrad (21) auf das zweite Drehteil (21) übertragen wird.
- 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g ekennzeichnet, daß die elektrische Antriebseinrichtung (19) mit einer Einrichtung (41-79) ausgerüstet ist, die sie mit einem beim Start zunehmenden Signal, einem Signal für Normalbetrieb und einem Stoppsignal versorgt,- wobei das beim Start zunehmende Signal dazu dient, die Treibstoffmenge zu erhöhen, die dem Motor in der ersten Betriebsstellung zugeführt wird, in der die Drehzahl des Motors nicht höher ist als eine unterhalb der Leerlaufdrehzahl liegende erste Drehzahl, das Signal für Kormal-030011/088/,betrieb dazu dient, die Treibstoffmenge aufrechtzuerhalten, die dem Motor für Normalbetrieb in einer zweiten Betriebsstellung zugeführt wird, in der die Drehzahl des Motors nicht niedriger ist als die erste Drehzahl,und eine Einrichtung zur Anzeige des Normalbetriebs des Motors derartigen Normalbetrieb anzeigt, und das Stoppsignal dazu dient, die Treibstoffzufuhr in einer sich von den ersten beiden Betriebsstellungen unterscheidenden dritten Betriebsstellung zu unterbrechen.
- 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch g ekennzeichnet, daß die Einrichtung (41-79) zur Erzeugung des beim Start zunehmenden Signals, des Signals für Normalbetrieb und des Stoppsignals außerdem ein Bremssignal erzeugt, um die Treibstoffzufuhr bei der Abbremsung zu unterbrechen.Beschreibung ./,030011 /0884
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10765078A JPS5535130A (en) | 1978-09-04 | 1978-09-04 | Injection amount control system for fuel injection pump in diesel engine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2935321A1 true DE2935321A1 (de) | 1980-03-13 |
| DE2935321C2 DE2935321C2 (de) | 1984-04-19 |
Family
ID=14464558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792935321 Expired DE2935321C2 (de) | 1978-09-04 | 1979-08-31 | Steuereinrichtung für die Einspritzmenge einer Treibstoff-Einspritzpumpe bei einem Dieselmotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5535130A (de) |
| DE (1) | DE2935321C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3007662A1 (de) * | 1980-02-29 | 1981-09-10 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Elektronische regelung |
| EP0095550A3 (de) * | 1982-05-08 | 1984-02-08 | VDO Adolf Schindling AG | Anordnung zur Anhebung der Leerlaufdrehzahl |
| DE3501588A1 (de) * | 1985-01-18 | 1986-07-24 | Voest-Alpine Friedmann GmbH, Linz | Anordnung zum steuern und regeln des verstellweges der regelstange einer einspritzbrennkraftmaschine |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6095148U (ja) * | 1983-12-02 | 1985-06-28 | 新キャタピラー三菱株式会社 | エンジン逆回転防止装置 |
| JPS62112557U (de) * | 1986-01-09 | 1987-07-17 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5359026A (en) * | 1976-11-05 | 1978-05-27 | Hodogaya Chem Co Ltd | Menatocide composition |
-
1978
- 1978-09-04 JP JP10765078A patent/JPS5535130A/ja active Pending
-
1979
- 1979-08-31 DE DE19792935321 patent/DE2935321C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5359026A (en) * | 1976-11-05 | 1978-05-27 | Hodogaya Chem Co Ltd | Menatocide composition |
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| DE3501588A1 (de) * | 1985-01-18 | 1986-07-24 | Voest-Alpine Friedmann GmbH, Linz | Anordnung zum steuern und regeln des verstellweges der regelstange einer einspritzbrennkraftmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5535130A (en) | 1980-03-12 |
| DE2935321C2 (de) | 1984-04-19 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Representative=s name: VON FUENER, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. EBBINGHAUS |
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