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DE2934867A1 - Drehkopf fuer strangfoermiges fasermaterial - Google Patents

Drehkopf fuer strangfoermiges fasermaterial

Info

Publication number
DE2934867A1
DE2934867A1 DE19792934867 DE2934867A DE2934867A1 DE 2934867 A1 DE2934867 A1 DE 2934867A1 DE 19792934867 DE19792934867 DE 19792934867 DE 2934867 A DE2934867 A DE 2934867A DE 2934867 A1 DE2934867 A1 DE 2934867A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary head
friction
head according
rollers
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792934867
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold 4050 Mönchengladbach Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Priority to DE19792934867 priority Critical patent/DE2934867A1/de
Publication of DE2934867A1 publication Critical patent/DE2934867A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/92Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
    • D01H7/923Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/28Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by inserting twist during drafting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/92Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Drehkopf für strangförmiges Fasermaterial
  • Die Erfindung betrifft einen Drehkopf fitr strangförmiges Fasermaterial nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Derartige Drehköpfe sind zum Beispiel aus der Streichgarn-Ringspinnerei bekannt. Sie dienen dort dazu, ein aus Florstreifen bestehendes, durch Nitscheln gerundetes und verdichtetes Vorgarn mit ungeordneter Faserlage durch Ausziehen unter gleichzeitiger Drehung, die den Faden festigt, zu verfeinern. Dabei legt sich die Drehung stets in die dünneren Stellen des strangförmigen Fasermaterials, weil diese Stellen der Drehung weniger Widerstand entgegensetzen. Die dickeren Teile des strangförmigen Fasermaterials nehmen weniger Drehung auf und werden dafür stärker verzogen. Auf diese Weise trägt ein unter gleichzeitiger Drehung ausgeübter Verzug zur Vergleichmäßigung des strangförmigen Fasermaterials bei.
  • Allerdings sind diesem Verfahren Grenzen gesetzt, weil die herkömmlichen Drehköpfe einfach nicht in der Lage sind, eine hohe Durchsatzgeschwindigkeit zu ermöglichen. Das die Durchsazugeschwindigkeit bestimmende Walzenpaar wird durch formschlüssig ineinandergreifende Teile, wie zum Beispiel durch Zahnräder, angetrieben. Es ist bekannt geworden, daß derartig angetriebene Drehköpfe nicht über eine Produktionsgeschwindigkeit von etwa 50 m/Min. hinausgekommen sind.
  • Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, die Durchsatzgeschwindigkeit ganz erheblich zu steigern. Das Ziel ist,Durchsatzgeschwindigkeiten von 800 bis 1000 m pro Min. zu erreichen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Bisher bestand ein Vorurteil gegen die Verwendung kraftschlüssiger Getriebeteile in einem Drehkopf. Unkontrollierbarer Schlupf und Neigung zu Schwingungserscheinungen der Umfangsgeschwindigkeit wurden befürchtet. Es hat sich aber gezeigt, daß diese Befürchtungen unbegründet sind, wenn man soältig in der Wahl der aterialirn und der Konstruktionsprinzipien gemäß den Ausgestaltungevorschlägen der Erfindung vorgeht.
  • Die Erfindung bietet verschiedene Vorteile. Im Vordergrund steht die hohe Drehzahl des das Fasermaterial transportierenden Walzenpaares. Dann ist auch noch der geringe Verschleiv und der geräuscharme Lauf zu erwähnen. Alles zusammen mach den Drehkopf dazu geeignet, strangförmiges Fasermaterial mit hoher Geschwindigkeit zugleich zu transportieren, zu drehen und zu verziehen. Der herausragende Vorteil ist die Qualit'it des so behandelten strangförmigen Fasermaterials, das zum Beispiel als Vorgarn für eine Ringspinnmaschine Verwendung finden kann, Darüber hinaus bietet der Ausschaltmechanismus des Walzenpaares die Möglichkeit, Verzug und Drehung während des Betriebes zu variieren, zum Beispiel mit gleichbleibender Frequenz. Da hierbei zugleich der Klemmpunkt intermittierend aufgehoben wird, ist der neue Drehkopf auch dazu geeignet, ein wahlweise verzogenes oder nicht verzogenes Vorgarn herzustellen, das noch auf der Ablieferungsseite im aufgewundenen oder in Kannen abgelegten Zustand einen aus abwecheelnden S-und Z-Drehungen bestehenden Falschdraht aufweist.
  • Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Diese beiden Ausführungsbeispiele sollen in den folgenden Text abschnitten näher erläutert werden. Gleichzeitig soll auch die Erfindung selbst anhand der Zeichnungen weiter erläutert und beschrieben werden.
  • Das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen Figur 1 bis Figur 4 dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Drehkopf. Ein Querschnitt durch wesentliche Teile des Drehkopfes ist in Fig. 2 dargestellt.
  • Die Zeichnungen Fig. 3 und Fig. 4 zeigen Einzelheiten.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen Fig. 5 bis Fig. 7 dargestellt, Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch den Drehkopf dieses zweiten Ausführungsbeispiels. In Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die wesentlichen Teile dargestellt. Fig. 7 zeigt Einzelheiten Beim ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung erkennt man in den Zeichnungen Fig. 1 und Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Drehkopf 10 mit einem feststehenden Trägerteil 11 und einem umlaufend antreibbaren Hohlkörper, bestehend aus den Teilen 12 und 13. Die beiden Teile sind miteinander verschraubt.
  • Der Hohlkörperteil 13 enthält ein Walzenpaar, bestehend aus den Walzen 14 und 15.
  • Der Trägerteil 11 ist im wesentlichen rohrförmig gestartet mit einer scheibenartigen Erweiterung 16 am unteren Ende, die einen ringförmigen Einsatz 17 aus Gummi trägt. Der Einsatz 17 hat eine kegelige Rollfläche 18. Am oberen Ende trägt der Trägerteil 11 einen Ring 19, der mit dem Gestell 20 einer nicht näher dargestellten Strecke fest verbunden nt. Mittels zweier Wälzlager 21, 22 ist Teil 12 des Hohlkörpers auf dem Trägerteil 11 drehbar gelagert.
  • Die Figuren 2 und 4 lassen erkennen, daß Teil 13 zwei Lagerböcke 24, 25 besitzt. Diese Lagerböcke dienen unter anderem zur Lagerung einer Achse 26, die unter Verwendung zweier Wälzlager 27, 28 die Rolle 14 trägt. Diese Rolle ist mehrschichtig aufgebaut und besteht aus einem Innenring 29 aus Aluminium, einem mittleren Ring 30 aus Gummi und einem Außenring 31 aus Stahl.
  • Auch die Walze 15, deren Aufhängung später noch erläutert wird, besitzt eine Achse 32, die unter Verwendung zweier Wälzlager 33, 34 die Walze 15 trägt. Auch diese Walze ist mehrschichtig aufgebaut mit einem Innenring 35 aus Aluminium, einem mittleren Ring 36 aus Gummi und einem Außenring 77 aus Stahl.
  • Die Zeichnung Fig. 2 läßt erkennen, daß das Walzenpaar 14, 15 einen insgesamt mit 23 bezeichneten Friktionsantrieb besitzt.
  • Dieser Friktionsantrieb besteht im wesentlichen aus folgenden Teilen: Die Walze 14 weist ein Friktionsrad 38 und die Walze 15 ein Friktionsrad 39 auf. Die Friktionsräder ehen aus Gummi und sind mit den Innenringen 29 bzw. 35 verbunden. Das Friv.-tionsrad 38 ist mit einer Friktionswalze 40 und das Friktionsrad 39 mit einer Friktionswalze 41 im Eingriff. Die Friktionswalze 40 weist zwei Wälzlager 42, 43 auf, deren gemeinsamer Außenring 44 im Lagerbock 24 gelagert ist. Die Friktionswalze 41 weist zwei Wälzlager 45, 46 auf, deren gemeinsamer AuBenring 47 im Lagerbock 25 gelagert ist. Die Friktionswalze 40 ist mit einem Friktionsrad 48 und die Friktionswalze 41 mit einem Friktionsrad 49 in Verbindung. Die Friktionsräder 48, 49 sind auf aerLRollfläche 18 abrollbar gelagert. Das Friktionsrad 48 hat einen Außenkranz 50 und das Friktionsrad 49 einen Außenkranz 51 aus Stahl. Die Friktionsräder 48, 49 der Friktionswalzen 40, 41 sind, wie inesbesondere Fig. 2 zeigt, als Ke geiräder ausgebildet.
  • Teil 12 des Hohlkörpers weist ein konzentrisch zur Drehachse 52 des Drehkopfes 10 angeordnetes Antriebsrad 53 auf.
  • Dieses Antriebsrad 53 ist Teil eines Zugmittelgetriebes, von dem in Fig. 1 noch ein Zahnriemen 54 sichtbar ist.
  • Das Walzenpaar 14, 15 weist einen Ausschaltmechanismus 55 auf. Di es er Aussehaltmechanismus 55 besteht darin, daß die Achse 32 der Walze 15 auf zwei lageveränderlichen Hebeln 56, 57 gelagert ist, von denen der Hebel 56seine Wirkverbindung 58 zu einer Schiebemuffe 59 besitzt. Die Wirkverbindung 58 besteht aus einer Schubstange mit am Ende gelegenen Gelenken 60, 61. Die Schiebemuffe 59 ist auf dem Teil 12 des Hohlkörpers axialverschiebbar gelagert und weist ein Wälzlager 62 mit einem Außenring 63 auf, der ein in Richtung der Achse 52 bewegbares Verstellelement 64 besitzt. Der Außenring 63 ist durch eine Druckfeder 65 beaufschlagt, die zwischen dem Außenring 63 und dem Gestell 20 angeordnet ist.
  • Die Zeichnungen Fig. 1 und Fig. 3 lassen erkennen, daß die Hebel 56 und 57 als Winkelhebel ausgebildet sind. Fig. 3 ist zum Beispiel zu entnehmen, daß der Hebel 56 auf dem AuBenring 44 der Wälzlagerkombination 42, 43 drehbar gelagert ist.
  • Die Achse 32 der Walze 15 ist etwa in Hebelmitte in den Hebel 56 eingesetzt.
  • Das Verstellelement 64 weist eine Wirkverbindung 66 zu einem Elektromagnetantrieb 67 auf. Mittels dieses Elektromagnetantriebes kann der Außenring 63 gegen die Kraft der Feder 65 in Richtung des Pfeils 68 verschoben werden. Das hat das Abheben des Friktionsrades 39 von der Friktionswalze41 und zugleich das öffnen des in Fig. 2 mit 69 bezeichneten Klemmpunktes des zu klemmenden, zu drehenden und zu transportierenden strangförmigen Fasermaterials 70 zur Folge.
  • Die Funktions des Drehkopfes 10 soll am Beispiel einer Falschdrahterzeugung erläutert werden. Das bereits erwähnte, mit der nicht näher dargestellten Strecke in Verbindung stehende und auf die Liefergeschwindigkeit der Strecke abgestimmte Zugmittelgetriebe bewegt den Zahnriemen 54 in Richtung des Pfeils 71. Das strangförmige Fasermaterial 70 wird, wie Fig. 1 zeigt, von oben her eingespeist, durchläuft den Klemm' und Drallpunkt 69 und verläßt den Drehkopf 10 mit einer Drehung 72 versehen.
  • In regelmäßigen Abständen wird, durch einen nicht dargestellten Taktgeber gesteuert, der Elektromagnetantrieb 67 ein-und ausgeschaltet. Das Einschalten hat zur Folge, daß der Klemmpunkt 69 aufgehoben wird und das strangförmige Fasermaterial dann lediglich von den nicht dargestellten Lieferwalzen der Strecke und den ebenfalls nicht dargestellten Faserbandaufnahmevorrichtungen transportiert wird. Der Falschdraht, wie er in Fig. 1 mit gegenläufiger Drehung dargestellt ist, wandert in die nicht dargestellte r'aserstrangaufnahmevorrichtung ein. Dann setzt nach dem Ausschalten des Magnetantriebt 67 wieder erneut die Falschdrahtgebung ein, setzt dann wieder aus und so fort. Dieses Wechselspiel der Dreht gebung ist selbstverständlich auf die Liefergeschwindigkeit abgestimmt.
  • Beim gezeichneten und beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Drehkopf 10 so bemessen, daß bei einer Umdrehung des zweiteiligen Hohlkörpers 12/13 der Faserstrang 50 mm weitertransportiert wird. Dies besorgen die beiden Walzen 14, 15.
  • Die Friktionsräder 48,- 49 der Friktionswalzen 40, 41 rollen auf der Rollfläche 18 ab und übertragen ihre Rotation auf die Friktionsräder 38, 39 der beiden Walzen 14, 15. Der Drehkopf erlaubt eine hohe Liefergeschwindigkeit. Unabhängig von der Liefergeschwindigkeit ist beim Faserstrang die Drehung proLängeneinheit,also in diesem Fall der Falschdraht, immer gleich.
  • Der besondere mehrschichtige Aufbau der Walzen 14, 15 unS die Abfederung der Walze 15 durch die Druckfeder 65 gewShrleisten die selbsttätige Anpassung an Fasermaterial unterschiedlichen Durchmessers. Während des Betriebes kann es daher bei einer Durchmesserschwankung infolge von Schmutzpartikeln oder Doppelfäden nicht zu einer Störung oder gar Zerstörung des Drehkopfes kommen, da die beiden Walzen, insbesondere die Walze 15, federnd ausweichen können. Das federnde Ausweichen des Außenrings 31 der Walze 14 ist allein durch den mittleren Ring 30 aus Gummi bedingt.
  • Während bei diesem Ausführungsbeispiel die Drehung pro Längeneinheit festgelegt ist, wird im nächsten Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, daß man das Verhältnis Drehung zu Ablieferung auch variabel gestalten kann.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach den Zeichnungen Fig. 5 bis Fig. 7 besteht der Drehkopf 80 aus einem feststehenden Trägerteil 81 und einem umlaufend antreibbaren Hohlkörper 82. Der Hohlkörper 82 enthält ein antreibbares, das strangförmige Fasermaterial O klemmendes und in Lieferrichtung transportierendes Walzenpaar, bestehend aus den Walzen 84, 85. Der Hohlkörper 82 ist nach oben hin trichterförmig erweitert, führt das strangförmige Fasermaterial 83 und ist oben mit einem Antriebsrad 123 versehen. Der Trägerteil 81 ist von einem Ring 89 umgeben, der mit dem Gestell 90 einer nicht näher dargestellten Strecke fest verbunden ist.
  • Mittels zweier Wälzlager 91, 92 ist der Hohlkörper 82 in dem Trägerteil 81 drehbar gelagert. Im unteren Teil weist der Hohlkörper 82 mehrere Lagerböcke 86, 87, 94, 95 auf. Sie dienen der Lagerung eines insgesamt mit 93 bezeichneten Friktionsantriebs.
  • Der Aufbau der Walzen 84, 85 unterscheidet sich vom Aufbau der Walzen des ersten Ausführungsbeispiels. Hier tragen die Walzen Außenringe aus Gummi. So besitzt zum Beispiel die Walze 85 den Außenring 101. Auch die Walzenlagerung ist hier anders. Die Zeichnung Fig. 6 läßt erkennen, daß die Walze 84 eine Welle 96 besitzt, die in Wälzlagern 97, 98 gelagert ist.
  • Das Wälzlager 97 ist in den Lagerbock 94 und das Wälzlager 98 in den Lagerbock 95 eingesetzt. In ähnlicher Weise besitzt die Walze 85 eine Welle 99, die in Wälzlagern 100, 102 gelagert ist. Das Wälzlager 100 ist in den Lagerbock 9 und d3 Wälzlager 102 in den Lagerbock 95 eingesetzt. Auf der Welle 96 sitzt außerdem noch ein Priktionsrad 103 und auf der Welle 99 ein Friktionsrad 104. Das Friktionsrad 103 hat einen Radkranz 105 und das Friktionsrad 104 einen Radkranz 106 aus Gummi. Das Friktionsrad 103 ist mit einer Friktionswalze 107 im Friktionseingriff. Die Friktionswalze 107 ist in Walze lagern 108, 109 gelagert. Das Wälzlager 108 ist in den Lager bock 95 und das Wälzlager 109 in den Lagerbock 87 eingesetzt.
  • Die Friktionswalze 107 trägt an einem Ende ein Friktionsrad 110. Das Friktionsrad 110 besitzt einen Radkranz 111 aus Gummi.
  • Die Friktionswalze 107 ist so gelagert, daß sie mit ihrem Radkranz auf einer Rollrläche 112 abrollt, wie es insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist. Das Friktionsrad 104 ist mit einer Friktionswalze 113 im Friktionseingriff. Die Friktionswalz@ 113 ist in Wälzlagern 114, 115 gelagert. Das Wälzlager 114 ist in den Lagerbock 94 und das Wälzlager 115 in den Lagerbock 86 eingesetzt. Die Friktionswalze 113 ist mit einem I2riktionsrad 116 in Verbindung. Das Friktionsrad 116 trägt einen Radkranz 117 aus Gummi. Auch die Friktionswalze 113 ist so gelagert, daß der Radkranz 117 des Friktionsrades 116 auf der bereits erwähnten Rollfläche 112 abrollt.
  • Insbesondere Fig. 5 zeigt deutlich, daß die Friktionsräder 110, 116 der Friktionswalzen 107, 113 als Kegelräder ausgebildet sind und daß die ringförmige Rollfläche 112 ebenfalls kegelig ausgebildet ist. Das konzentrisch zur Drehachse 118 angeordnete Antriebsrad 123 ist Teil eines Zugmittelgetriebes, von dem darüber hinaus lediglich der Keilriemen 119 dargestellt ist.
  • ittels zweier Wälzlager 120, 121 ist die Rollfläche 112, die einen Teil eines Antriebsrades 122 darstellt, um die Drehachse 118 des Drehkopfes 80 auf dem Trägerteil 81 drehbar gelagert. Auch dieses Antriebsrad 122 ist Teil eines Zugmittelgetriebes, von dem darüber hinaus lediglich ein rellriemen 124 sichtbar ist.
  • Im vorliegenden zweiten Ausführungsbeispiel besteht das Antriebsrad 122 aus Stahl, so daß eine stählerne Rollflache 112 geoildet wird, auf der die mit Radkränzen aus Gummi versehenen Friktionsräder 110 und 116 abrollen.
  • Beim Falschdrahtbetrieb an einer Strecke erhält der von oben eingeführte Faserstrang 83 die in Fig. 5 dargestellte Drehung aufgezwungen, wenn der Keilriemen 119 in Richtung des Pfeils 125 gezogen wird und der Keilriemen 12 zum Beispiel stillsteht. Die Pörderung des Faserstranges erfolgt in Richtung es Pfeils 127. Fig. ü zeigt, daß der Faserstrang 83 in dem mit 123 bezeichneten Klemmpunkt gegührt, gehalten, transportiert und ,eareht wird. in Verändern oder periodisches Aufheben des Klemmpunktes oder des K]emmpunktabstandes ist bei diese Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen. Dennoch garantieren die weichen hadkränze der Walzen 34, 85, daß Faserbänder beziehungsweise Faserstränge eines gewissen Nummernbereiches verarbeitet erden können und daß dabei auch keine unerwünschten Störungen auftreten.
  • Der hier vorgesehene Antrieb der Rollfläche 112 bietet verschiedene Vorteile. Die Drehung des Faserstranges kann variieren, zu Null werden und sich auch umkehren. Das alles hängt lediglich von der Zugrichtung und der Zuggeschwindigkeit des Keilriemens 124 ab. wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel kann somit durch periodisches Verändern der Drehung ein Falschdraht bis in eine nicht dargestellte Faserbandaufnahmevorrichtung eingegeben werden.
  • Der herausragende Vorteil auch dieser Ausführung ist die Möglichkeit einer hohen Liefergeschwindigkeit. Wird der erfindungsgemäße Drehkopf einer Streckenablieferung nachgeschaltet, kann ein Verzug des Faserstranges erfolgen, wenn das Walzenpaar des Drehkopfes schneller rotlert als das Walzenpaar an der Ablieferung der Strecke. Da durch die Drahtgebung in dem Abschnitt zwischen Streckenablieferung und Walzenpaar des Drehkopfes eine Schutzdrehung in den Fasetstranig einläuft, ist ein derartiges Verziehen ohne Komplikationen möglich. Das Ergebnis ist ein Vorgarn, das zu Beispiel als Vorlage für die Ringspinnmaschine verwendet werden kann.
  • Die erwähnten Zugmittelgetriebe sind bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen der Erfindung bis auf die zum Drehkopf gehörenden Antriebsräder Bestandteil der Strecke.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Im Rahmen der Schutzansprüche sind auch andere Ausführungsformen möglich. Eine dieser Möglichkeiten liegt in der Verkleinerung der Abmessungen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Drehkopf für strangförmiges Fasermaterial zur Erteilung von bleibendem oder falschem Draht mit einem feststehenden Trägerteil und einem unlaufend antreibbaren Hohlkörper, der ein antreibbares, das strangförmige Fasermaterial klemmendes und in Lieferrichtung transportierendes Walzenpaar enthält, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t,daß das Walzenpaar (14, 15; 84, 85) einen Friktionsantrieb (23, 93) besitzt 2. Drehkopf nach Anspruch 1, dadurch gekenneichnet: daß jede der beiden Walzen (14, 15; 84, 85) des Walzenpaares ein Friktionsrad (38, 39; 103, 104) aufweist, das mit je einer angetriebenen Friktionswalze (40, 41; 107, 1;t3) im Friktionseingriff ist.
    3. Drehkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Friktionswalzen (40, 41; 107, 113) mit je einem Friktionsrad (48, 49; 110, 116) in Verbindung ist, daß der Drehkopf (10, 80) eine konzentrisch angeordnete ringförmige Rollfläche (18, 112) aufweist und daß die erwähnten Friktionsräder (48, 49; 110, 116) auf der Rollfläche (18, 112) abrollbar gelagert ind.
    4. Drehkopf nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Friktionsräder (103, 104; 110, 116) Radkränze (105, 106; 111, 117) aus Kunststoff, insbesondere Gummi, aufweisen.
    5. Drehkopf nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Friktionsräder (48, 49; 110, 116) der Friktionswalzen (40, 41; 107, 113) als Kegelräder ausgebildet sind und die ringförmige Rollfläche ( 17, 112) ebenfalls kegelig ausgebildet ist.
    6. Drehkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (12, 82) ein konzentrisch zur Drehachse (52, 118) angeordnetes Antriebsrad (53, 123) aufweist.
    7. Drehkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (53, 123) Teil eines Zugmittelgetriebes ist.
    8. Drehkopf nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß de Rollfläche (18) mit dem feststehenden Trägerteil (11) verbunden ist.
    9. Drehkopf nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß d-ie Rollrläche (112) um die Drehachse (118) des Drehkopfes (80) drehbar gelagert ist.
    10. Drehkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollfläche (112) ein konzentrisch um die Drehachse (118) des Drehkopres (80) drehbares Antriebsrad (122) aufweist.
    11. Drehkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (122) Teil eines Zugmittelgetriebes ist.
    12. Drehkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (14, 15) einen Ausschaltmechanismus (55) aufweist.
    13. Drehkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschaltmechanismus (55) darin besteht, daß eine der beiden Walzen (15) des Walzenpaares (14, 15) auf zumindest einem lageveränderlichen Hebel (56, 57) gelagert ist, der eine Wirkverbindung (58) zu einer Schiebemuffe (59) besitzt, welche auf einem Teil (12) des Hohlkörpers (12, 13) axial verschiebbar gelagert ist.
    14. Drehkopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemuffe (59) ein Wälzlager (62) mit einem Außenring (63) aufweist, der ein in Achsrichtung bewesrbares Verstellelement (54) besitzt.
    15. Drehkopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (63) durch eine Druckfeder (65) beauS-schlagt ist.
    16. Drehkopf nach einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Rolifläche (18) durch einen ringförmigen Einsatz (17) aus Kunststoff, insbesondere Gummi,gebildet ist und daß zumindest die Außenkränze (50, 51) der auf der Rollfläche (18) abrollenden Friktionsräder (48, 49) aus Metall bestehen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0248768A1 (de) * 1986-04-08 1987-12-09 Ugo Mallardi Vorrichtung für eine kontinuierlich arbeitende Spinnmaschine
EP0506156A1 (de) * 1991-02-26 1992-09-30 OFFICINE DELPIANO s.n.c. Streck- und Vorzwirnvorrichtung für Ringspinnmaschinen
DE102005009731A1 (de) * 2005-03-03 2006-09-07 Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau Ag Flyerloses Spinnverfahren sowie Vorrichtung mit einem Streckwerk

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