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DE2933560A1 - Verfahren zum errichten des feuerfesten innern eines winderhitzers - Google Patents

Verfahren zum errichten des feuerfesten innern eines winderhitzers

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Publication number
DE2933560A1
DE2933560A1 DE19792933560 DE2933560A DE2933560A1 DE 2933560 A1 DE2933560 A1 DE 2933560A1 DE 19792933560 DE19792933560 DE 19792933560 DE 2933560 A DE2933560 A DE 2933560A DE 2933560 A1 DE2933560 A1 DE 2933560A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
shell
combustion chamber
lattice
masonry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792933560
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel C Dotson
Ronald S Mamula
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andco Inc
Original Assignee
Andco Inc
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Publication date
Application filed by Andco Inc filed Critical Andco Inc
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/02Brick hot-blast stoves
    • C21B9/06Linings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

HELMUT BERKENFELD
Andco Incorporated
Verfahren zum Errichten dea feuerfesten Inneren eines Winderhitzers
Die Erfindung bezieht sich auf Winderhitzer, welche einen kontinuierlichen Wind heißer Luft zu einem Hochofen beim Eisenherstellungsprozeß liefern. Insbesondere besteht die Erfindung in einem verbesserten Verfahren, nach welchem das feuerfeste Innere eines solchen Winderhitzers errichtet wird.
Typischerweise existieren drei Winderhitzer für die Zufuhr des heißen Windes zu einem Hochofen. Die Winderhitzer sind hohe Stahlzylinder, welche mit Iluuerutein ausgekleidet und mit einem Typ an Mauerstein nahezu gefüllt sind, welcher als Gitterwerkstein bezeichnet wird. Die Gittersteine speichern Hitze, welche durch Verbrennen von nebenher vom Hochofen gebildetem Gas erzeugt wird. Das heiße Gas geht durch die vielen schmalen Durchgänge in den Gittersteinen, bis diese durchgehend erhitzt sind. Dann wird die Verbrennung unterbrochen und es wird ein Wind von Umgebungsfrischlaft durch den Winderhitzer geblasen, welcher die Hitze vom Gitterwerk aufnimmt und den heißen Wind für den Ofen bildet. Die Winderhitzer arbeiten in dieser Weise abwechselnd, wobei der eine "bläst", während ein anderer "gast", so daß Btete ein kontinuierlicher heißer Wind für den Ofen vorhanden ist. Ein Winderhitzer weist als grundsätzliche Teile eine Hülle, Ver~
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S COMU Tt 03· 7· - c*kl· tddrtl« Copot. Köln
ORIGINAL INSPECTED
brennungskammer, ein Gitterwerk und Steuerventile und Leitungen auf, um die verschiedenen Gase zu regeln und zu tragen.
Die Hülle ist ein geschweißter Stahlmantel mit einen Durchmesser γόη etwa 6 bis 9 m, am Oberteil gewölbt, und mit einer Höhe von gewöhnlich etwa 30 bis 45 m· Die Hülle beherrbergt die Verbrennungskammer und die Gitterkamner. Eine Hülle muß nicht nur eo gebaut sein, daß sie die innere Hauersteinstruktur haltert, sondern sie muß dem Winddruck von etwa 2 bis 3,5 atü standhalten. Die Hülle ist von Mauerwerk isoliert, um strukturelle Beschädigung durch die Hitze zu vermeiden und um einen Wärmeverlust zur Atnosphäre hin zu verhindern.
Die Verbrennungskammer ist aus Mauerstein gebaut mit einer inneren "Hautwandung", welche sich in Reaktion auf Temperaturänderungen frei ausdehnen und zusammenziehen kann. Die Verbrennungskammer nuß so gebaut sein, daß sie von Inneren des Winderhitzers so wenig wie möglich einnimmt und doch noch ein richtiges Ströraungsvermischen und richtige Verbrennung von Gasen bietet.
Die Gitterkammer ist vollständig gefüllt nit Gittersteinen, welche sehr kleine innere Löcher (Peuerkanule) besitzen, wo dl· Hitze zum Gas hin und vom Gas her übertragen wird. Modernes Gitterwerk besteht aus Steinen mit vielen kleinen Feuerkanälen, wohingegen älteres Gitterwerk größere öffnungen besitzt, um ein Verstopfen durch die Wirkung von schmutzigem Ofengas auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Verbesserte Gasreinigung und stabilere Steinmaterialien haben die kleinen öffnungen möglich gemacht, welche dem Gas einen maximalen Oberflächenbezirk darbieten· Innerhalb des Gitterwerkes werden unterschiedliche Qualitäten an Steinmaterial in den einzelnen vertikalen Zonen verwendet, wo Hitze, chemische Wirkung und strukturelle Erfordernisse variieren·
Das normale Arbeiten dee Winderhitzers besteht aus zwei Zyklen: "Gasen" - wenn das Gitterwerk Hitze vom brennenden Ofengas aufnimmt, und "Blasen" - wenn das Gitterwerk zur Bildung des heißen Windes Hitze abgibt. Ein Winderhitzer, welcher erhitzt ist,
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"^" 3 293356Q
jedoch nicht zun Blasen von Heißwind ausgenutzt wird, wird als "aufgefüllt" bezeichnet..
Eine Hochofenanlage läuft kontinuierlich für eine ausgedehnte Zeitdauer, typischerweise 5 bis 7 Jahre, wonach sie zur Wartung und, falls erforderlich, zum Wiederaufbau, stillgesetzt wird. Während eines solchen Stilliegens, wird die feuerfeste Auskleidung und das Gitterwerk aus den Winderhitzern ausgeräumt und diese werden erneut mit Mauerwerk ausgekleidet und mit Gitterwerk gestapelt. Dies wurde in der Vergangenheit durchgeführt durch aufeinanderfolgendes Verrichten und erneutes Auskleiden der Verbrennungskammer, dann der Gitterkammer, und dann Auflegen von Gitterwerk. Die bisherige Methode kann als "Eintruppmethode11 bezeichnet werden, wo die einzelnen Operationen nacheinander durchgeführt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die drei hauptsächlichen Wiederaufbauoperationen gleichzeitig durchgeführt durch einen sichereren Arbeitsgang bei einem verbesserten Ergebnis mit weniger Materialbruch und insgesamt einer starken Herabsetzung kostspieliger Leerlaufzeit» Die neue Methode mag gekennzeichnet werden al3 eine "Mehrtruppmethode", wobei die Trupps die einzelnen Arbeiten parallel nebeneinander verrichten.
Kurz ausgedrückt, kann das erfindungsgemäße Verfahren zusammengefaßt werden als ein Verfahren zum Errichten der inneren Verbrennungskammer und Gitterkammer in einem Winderhitzer durch : Auskleiden der Gitterkammer und Aufbauen der Kammerwandung in der Gitterkammer von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne herf welche so gestaltet ist, daß sie dem Inneren der Kammerwandung angepaßt ist; durch Auflegen von Gitterwerk in der Gitterkammer unterhalb der bewegbaren Arbeitsbühne, wobei dieee beiden Operationen von außerhalb des Winderhitzers durch Zugangsöffnungen auf fortschreitenden Höhen beliefert werden; und durch Auskleiden der Verbrennungskammer von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne innerhalb der Verbrennungskammer. Alle drei Grundoperationen werden gleichzeitig durchgeführt.
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Die Erfindung beinhaltet ein Verfahren zum Errichten dee Inneren einer Verbrennungs- und Gitterkammer in einem Winderhitzer durch Auskleiden der Gitterkammer und Aufbauen der Kammerwandung in der Gitterkammer von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne aua, welche so gestaltet ist, daß sie dem Inneren angepaßt ist; durch Auflegen von Gitterwerk in der Gitterkammer unterhalb der bewegbaren Arbeitsbühne, wobei diese beiden Operationen ihre Zufuhr von außerhalb de3 Winderhitzers durch Zufuhröffnungen auf fortschreitenden Höhen erhalten; und durch Auskleiden der Verbrennungskammer von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne innerhalb der Verbrennungskammer. Sämtliche drei grundsätzlichen Operationen werden gleichzeitig durchgeführt.
Die Einzelheiten und Vorteile der Erfindung seien nunmehr spezieller unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben·
Pig· 1 ist eine Schnittansicht einer Winderhitzerhülle, welche von feuerfestem Material leer ist und zum Wiederaufbau fertig ist;
Fig. 2 ist eine der Pig· 1 ähnliche Ansicht im Ansetzstadium des Wiederaufbauprozesses;
Pig· 3 ist eine der Pig. 2 ähnliche Ansicht und zeigt ein Frühstadiura des Wiederaufbauprozessea;
Fig. 4 ist eine der Pig, 3 ähnliche Ansicht und zeigt ein Zwischenstadium des Wiederaufbauprozesses;
Fig· 5 ist eine der Pig. 4 ähnliche Ansicht, wo der Wiederaufbauprozess nunmehr vollständig ist;
Fig. 6 ist eine Grundrißansicht im Schnitt auf Linie 6-6 von Pig. 5;
Fig. 7 ist eine Ansicht von Mauerwerk und Hülle wie durch Linie 7-7 von Pig· 4 angezeigt;
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Fig· θ lit «in fragmentarischer Abschnitt eine· Teil« der Hüll« dts Winderhitzers;
Pig. 9 ist eine Draufsicht auf die Arbeitsplattform in der Gitterkammerj und
Fig. 10 ist eine Teilachnittansicht der Arbeiteplattform mit Schnitt längs Linie 10-10 von Fig. 9·
Fig· 1 seigt einen Winderhitzer 1 und zwar in diesen Stadium bestehend aus einer leeren Stahlhülle 2 mit einer Kuppel 3 am Oberteil, und einem Bodenende 4» sämtliche Teile aufgebaut auf einem Grund bzw. einer Bodenkonsole 5. Ein Verbrennungsgaseinlaß 6 und ein Verbrennungslufteinlaß 7 treten in den Winderhitzer in der Nähe seines Bodenendes an der Verbrennungskammerseite ein. Ein Einlaß 8 für Kaltluftstrom (Fig· 2) und ein Auslaß 9 für Heißluftstrom, führen zum Winderhitzer bzw, γόη diesen fort· Die Kuppel 3 weist ein Mannloch 10 und eine Anzahl kleinerer öffnungen 11 für Aufzugleinen auf. Der in Fig.1 gezeigte Winderhitzer 2 ist entleert und von innerem Mauerwerk und Gitterwerk gereinigt worden. Ein Abschnitt von etwa 2,4 mal 4,3 m der Hüllenwandung ist fortgeschnitten worden und hinterläßt eine Zugangsöffnung 12 am Boden zur Herausnähme· Der Winderhitzer iet fertig zum erneuten Auskleiden und Aufstapeln. Die folgende Beschreibung dieses WiederaufbauprozesaeB soll die chronologische Aufeinanderfolge der Arbeitsgänge wiedergeben.
Ein äußerer Materialaufzug 13 (Fig· 2) wird auf der Außenseite des Winderhitzers gegenüber der Verbrennungskammer 20 errichtet. Der Aufzug 13 besitzt eine vertikale Fahrschiene 14 und einen Aufzugwagen 15, welcher auf der Fahrschiene bewegbar angebracht ist. Eine Fahrschienenbefestigung und Arbeitsplattform 16 ist alle 2,4 m längs der Länge der Fahrschiene 14 angebracht und verbindet die Fahr3chiene mit dem Winderhitzer. Auf halbem Wege zwischen den Plattformen 16, werden Zufuhröffnungen 17 von etwa 75 cm χ 75 cm für Mauersteine in die Hülle des Winderhitzers geschnitten. Eine Aufzugleine 18 steht in Verbindung mit einem (nicht gezeigten) Abzugmechanismus und hängt durch eine Leinen-
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Öffnung 11 hindurch bis zu einer Mauersteinschlinge 19 (Pig.3) in die Verbrennungskammer 20 herab·
Feststehende Arbeitsbühnen 21 worden in der Verbrennungskammer in Höhensteigerungen von 1,2 m erreichtet. Die Fig. 2 zeigt eine Ansammlung von drei Bühnenabschnitten zu 1,2 m. Die Fig. 3 zeigt zum Vergleich die Arbeitsbühne mit sechs Abschnitten in einer Höhe erstreckend bis zum Heranreichen an den Luftauslaß 9·
Der 2,4 x 4,3 m -Abschnitt der Hüllenplatte, welcher für die Herausnahmeöffnung 12 entfernt wurde, wird horizontal zerschnitten und hinterläßt einen Abschnitt von 2,4 x 3,0 m, welcher wieder eingesetzt wird und eine öffnung 23 von 1,3 x 2,4 m hinterläßt. Der Abschnitt 22 umfaßt den Einlaß 8 für kalten Luftstrom. Feststehende Arbeitsbühnen 32 werden außerhalb des Winterhitzers in nächster Nähe des Abschnittes 22 errichtet und schaffen Zugang für die Arbeiter zur öffnung 23.
Es wird eine Anzahl vertikaler Stahlsäulen 24 eingerichtet. Die Säulen 24 tragen stählerne Querbalken 25, welche wiederum eine Reihe an Rosten 26 haltern; diese Anordnung bildet eine Grundlage für das Aufstapeln des Gitterwerks. Es wird Hauerwerk 40 aufgelegt, welches die Hülle 2 auskleidet und die Verbrennungskammer 20 mittels der Kammerwandung 27 bildet.
Wenn das Hauerwerk 40 bis zur Höhe der Roste 26 aufgelegt ist, wird eine Schwingbühne 28 in der Gitterkammer 30 von vier Aufzugleinen 29 herab aufgehängt, welche durch öffnungen 11 hindurch herabhängen, und mit äußeren Hebehaspeln 31 verbunden.
Das Wandmauerwerk 40 (Fig. 3) wird hier bis zum Oberteil dea Auslasses 9 für heißen Luftstrom aufgelegt. Eine feststehende Plattform bzw. sogenannte Pudlock-Bühne 32 wird nunmehr in der Verbrennungskammer 20 gerade unterhalb des Luftstromauslasses eingerichtet und die Bühnenanordnung 21 in der Verbrennungskammer unter dem Auslaß 9 wird entfernt. Von diesem Punkt an sei die Fig. 3 mit aus der Verbrennungskammer entfernten Bühnen 21 betrachtet und die Mauerarbeit im Winderhitzer kann gleichzeitig in drei Bezirken fortschreiten: Ein Trupp fährt fort
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an den Wandmauersteinen 40, ein Trupp legt Gittersteine 50, und ein Trupp legt keramisches Brennerwerk und verwandtes feuerfestes Werk in der Verbrennungskammer.
Der Wandnauersteintrupp 41 (3. nunmehr Fig. 4) arbeitet innerhalb der Gitterkammer 30 von der Bühne 28 aus und legt Wandmauerwerk 40, Gleichseitig wird Wandnauerwerk 40 aufgelegt rings um die Verbrennungskammer 20 von der Mauersteinschlinge 19 aus. Der Trupp auf der Bühne 28 wird mit Materialien versorgt vom äußeren Aufzug 15 durch die Zufuhröffnungen 17 hindurch. Die Schlinge 19 in der Verbrennungskammer wird mit Materialien beliefert durch den Luftstromauslaß 9· Mit dem Partschreiten der Arbeit bleibt der Auslaß 9 offen und die Schlinge 19 bewegt sich für weitere Zufuhr nach Erfordernis auf- und abwärts. In der Gitterkammer 30 erfolgt jedoch mit fortschreitender Mauerarbeit die Zufuhr durch fortschreitend höhere Öffnungen 17. Der Mauertrupp auf der Schwingbühne 28 läßt jede Öffnung 17 offen, wenn er darüber hinaus nach aufwärts fortschreitet, um die nächöte öffnung für die Zufuhr zu benutzen. Die öffnungen 17, welche vom V/andmauertrupp zurückgelassen werden, erscheinen von der Innenseite de3 Winderhitzers, wie in Pig. 7 gezeigt.
Unterhalb der Bühne 28 legt inzwischen der Gitterarbeitstrupp die Gittersteine 50 auf. Hit dem Portschreiten des Trupps 51 wird dieser ebenfalls vom Aufzug 15 und durch die öffnungen 17 vorsorgt. Wenn jedoch der Trupp 51 zur nächst höheren Zufuhröffnung aufsteigt, wird die abgesetzte öffnung 17 verschlossen. Zuerst wird die Ilüllenplatte 17' wieder an ihren Platz gebracht. Dann wird das zeitweilige Holztrage3tück 42 entfernt und das Mauerwerk 40 vollendet, was die Öffnung 17 verblockt. Die Stahlhülle 17' an der Öffnung 17 wird, wie in Pig. 8 gezeigt, wieder an ihre Stelle gesetzt durch normale Schweiß- und Bearbeitungsmethoden.
In der Zwischenzeit wird wiederum ein Brennertrupp 46 durch die Einlasse 6 und 7 versorgt und legt feuerfesten bzw. keramischen Brenner 45 in die untere Verbrennungskammer.
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Der Wandungsmauertrupp 41 vollendet die Wandungsmauerarbeit und installiert einen Teil des Mauerwerks 45 der Kuppel· Dann wird die Arbeitsbühne 28 aus dem Mantel genommen und entfernt. Der Brennertrupp 46 vervollständigt den keramischen Brenner bis in die Nähe der Höhe des Auslasses 9« Dann werden Schlinge 19 und Pudlock-Bühne 32 entfernt und die öffnungen 11 für die Aufzugleine werden verschlossen. Der Gittertrupp 51 beendet das Auflegen der Gittersteine und das Installieren des Mauerwerks 43 am Gewölbe. Der Trupp tritt dann durch das Mannloch 10 aus, bevor schließlich der Abdeckstein 44 des Gewölbes bzw. der Kuppel eingesetzt wird. Fig. 5 zeigt das fertige Arbeitsprodukt, wobei die gesamte Arbeitsbühnen- und Trägerausrüstung entfernt ist.
Fig. 9 ist eine Draufsicht auf die Plattform der Schwingbühne Sie ist so gestaltet, daß sie sich der aus Fig. 6 ersichtlichen Form der Gitterkammer 30 anpaßt, in welcher die Bühne 28 sich auf- und abbewegt. Die Bühne 28 weist eine obere Plattform 34 auf, welche in einem Teil ihres Bezirks ein offenes Gatter 35 besitzt, um leichten Luftstrom in der Gitterkammer von der einen Seite zur anderen Seite der Schwingbühne zuzulassen. Ein Fangbrett 36 hängt von der Plattform 34 horab zum Auffangen von Geröll wie Stückchen zerbrochener Mauersteine, um deren Fallen in die Gitterkammer zu verhindern. Dies dient der Sicherheit des Gittertrupps und auch dem Vorteil des Gitterwerks. Das Fangbrett 36 besitzt geringere Ausdehnung als die Plattform 34» um den Luftdurchgang, wie er durch die Pfeile angezeigt ist, zu gestatten. Das Brett 36 wird durch Bügel 37 an der Plattform 34 gehalten, welche selbst gatterartig sind zum Durchgang von Luft und gleichzeitig zum Zurückhalten von Geröll.
Es ist ersichtlich, daß das beschriebene Verfahren einige bemerkenswerte Vorteile mit sich bringt. Kostspielige Leerlaufzeit der Winderhitzer, welche sich typischerweise bis zu einigen Wochen erstreckt, kann um ein Drittel abgekürzt werden. Das Verfahren ist wirksamer, weil die Mauerarbeit, Gittersteinarbeit und die Arbeit mit feuerfestem Material in der Verbrennungskammer gleich-
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zeitig durchgeführt werden kann. Die drei Trupps arbeiten getrennt und parallel anstatt zusammen über eine Reihe von Operationen, und dies bedeutet weniger Leute zu einer Zeit in einem Arbeitsbezirk. Somit ist der Arbeitsgang als solcher sicherer.
Man sollte eich klar darüber sein, daß die Fig. 1 bis 5 Bruchstückansichten sind, welche nur die unteren und oberen Teile des Winferhitzers zeigen, wobei ein wesentlicher Teil, mehr als die Hälfte der Höhe des Winderhitzers, entfernt ist. Die Bedeutung des Vollendens der einzelnen Operationen gleichzeitig und parallellaufend, ist leichter zu erkennen, wenn man betrachtet, daß diese Paralleloperationen gleichzeitig über den größten Teil der Höhe des Winderhitzers durchgeführt werden, und daß die Höhe des Winderhitzers mehr als da3 Doppelte desaen ist, was in den Zeichnungen veranschaulicht ist.
Die Erfindung ist nicht auf die hier beispielsweise wiedergegebenen Ausführungsformen speziell abgestellt. Im Rahmen der Erfindung sind dem Fachmann vielmehr mannigfaltige Abänderungen ohne weiteres gegeben.
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-hl-
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Claims (11)

Patentansprüche
1.) Verfahren zum Errichten dee feuerfesten Inneren eines "Winderhitzers, welcher eine Hülle aufweist, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
a. Auskleiden eines Teils der Hülle und Aufstellen einer Kammerwandung innerhalb der Hülle zur Bildung einer Gitterkammer mit Mauerwerk, welches von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne aus aufgelegt wird; und
b. gleichzeitiges Auflegen von Gitterwerk innerhalb der Gitterkammer unterhalb der bewegbaren Bühne.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt des gleichzeitigen Auskleidens des verbleibenden Teiles der Hülle zur Bildung einer Verbrennungskammer mit Mauerwerk, welches von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne innerhalb der Verbrennungskammer aufgelegt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialien für die Schritte a. und b. zugeführt werden durch Zufuhröffnungen auf fortschreitenden Höhen in der Hülle und von stufen-weisen Plattformen, welche an der Außenseite der Hülle an entsprechenden fortschreitenden Höhen angebracht sind, wobei die stufenweisen Plattformen wiederum durch einen Aufzug bedient werden.
4.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialien durch einen dauernden Strömungsdurchgang in der Hülle zugeführt werden.
5.) Verfahren nach Anspruch 5 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ferner die Zufuhröffnungen mit Hüllenplatte verschlossen und abgedichtet und mit Mauerwerk verkleidet werden, wenn das Gitterwerk zur jeweiligen öffnung fortschreitet.
6.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikal bewegbare Arbeitsbühne, welche zur Bildung der Kammer verwendet wird, so gestaltet ist, daß sie sich der inneren
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Wandung der Gitterkammer anpaßt»
7·) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet) daß gleichzeitig keramischer Brenner und verwandtes Werk aus feuerfestem Material in der Verbrennungskammer gelegt wird.
8.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Errichten einer inneren Verbrennungskammer und Gitterkammer eines Winderhitzers mit einer Hülle, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
a. Auskleiden eines Teils der Hülle und Aufstellen einer Kammerwandung, welche sich innerhalb der Hülle erstreckt, zur Bildung einer Gitterkammer mit Mauerwerk, welches von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne aufgelegt wird; b· gleichzeitiges Aufstapeln von Gitterwerk innerhalb dieser Kammer unterhalb der bewegbaren Bühne; und
c. gleichzeitiges Auskleiden des restlichen Teils der Hülle zur Bildung einer Verbrennungskammer mit Mauerwerk, welches von einer vertikal bewegbaren Arbeitsbühne aus aufgelegt wird.
9·) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ferner gleichzeitig ein keramischer Brenner in der Verbrennungskammer eingerichtet wird.
10.) Verfahren nach Anspruch Θ, dadurch gekennzeichnet, daß Materialien für diese Schritte des Bildens einer Gitterkammer und des Aufstapeins von Gitterwerk von außerhalb des Winderhitzere durch Zufuhröffnungen in der Hülle hindurch an vertikal gelagerten Stellen zugeliefert werden.
11.) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Materialien für das Bilden einer Verbrennungskammer durch einen dauernden Pließmitteldurchgang in der Hülle zugeliefert werden.
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ORIGINAL INSPECTED
DE19792933560 1978-08-21 1979-08-18 Verfahren zum errichten des feuerfesten innern eines winderhitzers Withdrawn DE2933560A1 (de)

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