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Beschlag fUr Dachfenster
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Die Erfindung betrifft einen Beschlag für Dachfenster, Wohndachfenster
oder dergleichen mit einem Futter bzw. Blendrahmen und einem damit verbundenen anhebbaren,
klappbaren, verschwenkbaren oder verschiebbaren Fensterflügel.
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Die bis heute bekannten Beschldge fUr Dachfenster eignen sich entweder
für sogenannte Schwingfenster, Klappfenster oder Schiebefenster und Kombinationen
dieser Systeme, fUr die dann entsprechende Doppelfunktionsbeschläge vorgesehen sein
müssen. Alle diese Arten von Fenstern benötigen jeweils besondere Beschläge, die
jeweils nur die entsprechende Bewegung des Fensterflugels gestatten, nach welcher
diese Systeme benannt sind. Danach ist es z.B. mit einem Beschlag für Schwingflugel
nicht möglich, einen sogenannten KlappflOgel funktionsfähig zu machen und ein Beschlag
fUr einen KlappflUgel ist nicht geeignet fUr einen Schwingflugel. Unbestreitbar
haben alle diese Systeme gewisse Vor- und Nachteile. Beispielsweise kann ein Schwingflugel
von außen durch Hereinschwingen des Flügels in das Rauminnere leicht geputzt werden.
Ein reiner KlappflUgel dagegen kann entweder Uberhaupt nicht von außen oder nur
mit Hilfswerkzeugen von außen geputzt werden. Man hat daher versucht, die Vorteile
des KlappflUgels mit denen eines Schwingflugels zu kombinieren, so daß der Flügel
zum Putzen geschwenkt und zum LUften geklappt werden kann. Ebenso hat man Klappflügel
mit Schiebefensterbeschlägen versehen, um wenigstens einen Teil der Fenster öffnung
zum Putzen der Glasaußenseite öffnen zu können. Eine weitere Kombination ist die
sogenannte FenstertUre, die hauptsächlich als Dachausstieg verwendet wird.
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Alle vorgenannten Systeme bzw. deren Beschläge erfordern zum Klappen
eine Scharniervorrichtung an der Oberkante des Fensters, einen Hebemechanismus zum
Anheben des Flügels in Klappstellung und eine zusutzliche Vorrichtung zum Schwingen
bzw. Schieben des Flügels oder wie bei der Fensterture, zum Drehen des TurFlugels.
Andere Beschläge, wie sie beispielsweise aus den deutschen Patentanmeldungen P 26
31 453.4 und P 2725615.1 bekannt sind, verwenden einen Beschlag mit einem kardanisch
aufgehängten Flüge', der sowohl geklappt als auch in seitlicher Richtung verschwenkt
werden kann. Sogenannte Parallelabsteller, wie sie beispielsweise aus der deutschen
Patentanmeldung P 24 25 799.6 bekannt sind, benötigen ebenfalls relativ aufwendige
Vorrichtungen, um das Gewicht des Flügels in Klappstellung zu bewältigen.
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Der Nachteil bei all diesen Systemen sind die relativ teuren, kompliziert
herzustellenden und zumindest in der Klappstellung sichtbaren Beschläge.
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Man hat deshalb versucht, möglichst verdeckt angeordnete Beschlage
zu benutzen. Dies erfordert aber entsprechend teure Einlaßarbeiten am Flügel oder
Futterkasten und damit unnötig große Holzquerschnitte.
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Solche Beschläge sind teilweise auch störanfällig (Gasfedern) und
nicht immer sehr funktionssicher. Ein weiterer Nachteil der SchwingflUgel oder der
Schwing-Klappflugel ist die Unterbrechung der Dichtungsebene am Schwinglager. Ferner
kommt noch hinzu, daß bei Mehrfunktionsfenstern die Umschaltung von einer Funktion
auf die andere oft zu Schwierigkeiten und Fehlschaltungen fUhrt und damit zur Beschadigung
der 3eschlir3e.
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Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer relativ billigen
unkompliziert und verbluffend einfachen Konstruktion alle diese Nachteile zu Uberwinden
und darüber hinaus einen Beschlag zu schaffen,
der völlig unabhangig
vom lewelllgen System allen Anford*tungn -recht zu werden vermag. Diese der Erfindung
zugrundeliegende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Torsionsfedervorrichtung
vorgesehen ist, die einerseits mit dem Futtervbzw. Blendrahmen oder mit dem Rahmen
des Fensterflügels verbunden ist und andererseits mit dem jeweils anderen Rahmen
mindestens kraftschlUssig verbunden ist, wobei die Torsionsfedervorrichtung mindestens
aus zwei zueinander parallel angeordneten, jeweils einseitig eingespannten und am
entgegengesetzten Ende verdrehbaren Torsionsfederelementen besteht.
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Vorteilhafterweise ist die Anordnung dabei so ausgestaltet, daß die
Torsionsfedervorrichtung aus einem U- oder Vierkont- Hohlprofil besteht, das mit
einem der Rahmen fest verbunden ist, daß in dem Hohlprofil eine Torsionswelle begrenzt
drehbar gelagert ist, die ihrerseits über mindestens ein eine Hebelwirkung ausübenden
Element min destens kraftschlussig mit dem jeweils anderen Rahmen verbunden ist,
und daß innerhalb des Hohlprofils eine Anzahl von Torsionsfedern die Torsionswelle
umschlingend, vorgesehen ist, die eineneits fest an der Torsionswelle verankert
sind und andererseits fest an einer die Drehung der Torsionsfedern hemmenden Innenwand
des Hohlprofils anliegen.
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Von ganz besonderem Vorteil ist es dabei, daß die Torsionsfedervorrichtung
gleichzeitig das eigentliche Scharnier des Dachfensters bildet und vorzugsweise
sogar im wesentlichen einen Schenkel des Futterrahmens bzw. Blendrahmens oder Fensterrahmens
bildet, wobei das Hohlprofil fest mit den übrigen Rahmenteilen verbunden ist und
Uber ebenfalls mit dem Hohlprofil starr verbundene lange Torsionshebel auf die Ltingsholme
des betreffenden Rahmens einwirkt, und daß die Torsionswelle Uber zwei kurze Torsionshebel
auf die Längsholme des anderen Rahmens kraftschlüssig einwirkt.
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Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen im einzelnen erläutert.
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In den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Dachfensters mit kardanischer Aufhängung des Fensterflügels und einem erfindungsgemäís
aufgebauten Beschlag; Fig. 2 eine vergrößerte Teil-Schnittansicht von Fig. 1; Fig.
3 eine Prinzipdarstellung einer Verschlußsicherung, die mit dem erfindungsgemäßen
Beschlag zusammenzuwirken vermag; Fig. 4 Einzelheiten der Torsionsfedervorrichtung
in der sogenannten ScherenausfUhrung; Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der Torsionsfedervorrichtung
in der sogenannten Kardanausfuhrung; Fig. 6 schematisch eine weitere Anordnung der
erfindungsgemöß aufgebauten Torsionsfedervorrichtung an einem Dachfenster und Fig.
7 schematisch die Anordnung der Torsionsfedervorrichtung an einer FenstertUre.
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Obwohl prinzipiell der erfindungsgemäße Beschlag bei einer Vielzahl
von Dachfenster, Wohndachfenstern und Fenstertüren einsetzbar ist, soll der neue
Beschlag zunächst bevorzugt in Verbindung mit einem Dachfenster erläutert werden,
bei dem der Fensterflügel Uber ein kardanisches Gelenk an nur einem Punkt mit dem
Futterkasten in der Weise verbunden ist, daß der FensterflUgel mit Hilfe von Ausstellarmen,
die hier jedoch nicht gezeigt und nicht erforderlich sind, angehoben werden kann,
und außerdem durch geringfügiges Ausheben aus dem Kardanlager in einer Richtung
parallel zur Dichtungsfläche des Futterkastens seitlich in eine Putzstellung urndeh
Kardanbolzen herum verschwenkt werden kann.
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Fig. 1 zeigt ein solches Dachfenster 1 mit einem Fensterfiügel 2 und
einem Futterkasten 3. Man erkennt dabei den Rahmen 4 des Fensterflugels 2 sowie
den Rahmen 5 des Futterkastens 3. Am oberen Ende des Rahmens 4 des FensterflUgels
ist eine erfindungsgemäß konstruierte Torsionsfedervorri chtung 6 vorgesehen. Es
ist leicht einzusehen, daß diese Torsionsfedervorrichtung 6 so ausgestaltet werden
kann, daß sie den Rahmenschenkel des Fensterflügels teilweise, vorzugsweise aber
vollkommen ersetzt.
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Mit der Torsionsfedervorrichtung 6 sind in dem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel
ein langer Torsionshebel 7 und ein kurzer Torsionshebel 8 vorgesehen, die jeweils
zu beiden Seiten, wie noch näher erläutert wird, mit der Torsionsfedervorrichtung
6 verbunden sind.
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Am Rahmen 5 ist ein Kardanfuhrungsblock 9 angebracht, in dem ein Kardanbolzen
10 gleitend gelagert ist, der an seinem unteren Ende
einen Teller
11 trägt, der als Widerlager fUr eine zwischen Teller 11 und Kardonfuhrungsblock
9 liegende Druckfeder 12 dient. Der Kardanbolzen 10 ist, wie noch naher eriäuiert
wird, mit der Torsionsfedervorrichtung 6 verbunden. Ferner ist eine Verschlußsicherung
13 vorgesehen, die einen Bedienungshebel 14 aufweist, der in eine Stellung für Klappen,
eine Stellung fUr geschlossenes Fenster und eine Stellung für Verschwenken in Putzstellung
umgelegt werden kann.
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Ein Sicherungsstift 15 verhindert im Normalzustand ein Umlegen des
Sicherungshebels in die Verschwenkposition. Der Sicherungshebel 14 ist Uber eine
Vierkantwelle 16 und eine Lasche 17 in der Weise verschwenkbar, daß ein an der Lasche
17 angebrachter Fuhrungszapfen 19 längs einer Führungsbahn 1Szu gleiten vermag.
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Wie man im einzelnen aus Fig. 3 erkennt, läßt sich mit diesem Bedienungshebet
14 einmal der FensterflUgel fest mit dem Futterkasten verbinden, ferner kann der
Futterkasten vom Fensterflugel getrennt werden und außerdem kann nach Eindrücken
des Sicherungsstiftes 15 der Bedienungshebel 14 in die Verschwenkstellung umgelegt
werden, wodurch der lange Torsionshebel 7 vom Futterkasten freikommt und mit dem
FensterflUgel verriegelt wird. Im Ruhezustand oder beim Klappen liegt dagegen der
lange Torsionshebel 7 mit einem Widerlagerbolzen 20 auf einem Widerlager 21 auf
und ist damit am Futterkasten festgelegt. Der lange Torsionshebel 7 weist außerdem
noch eine Rastnut 22 auf, die bei der Einrastung am Flügel zur Wirkung kommt.
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Aus Fig. 2 erkennt man zunächst einige Einzelheiten der noch genauer
zu beschreibenden Torsionsfedervorrichtung 6. Man erkennt zunächst
eine
Torsionswelle 23 und eine darouf liegende und diese vmschlingende Torsionsfeder
24, die mit einem Ende in eine Bohrung 25 der Torsionswelle 23 eingesetzt ist, während
sie mit dem anderen Ende innen an einem Hohiprofil 26 anliegt. Diese Feder wird
im wesentlichen auf Torsion beansprucht, d.h. eine Torsion im Drahtquerschnitt.
Es handelt sich hier also um eine Drehstabfeder oder eben Torsionsfeder. Ferner
erkennt man eine Bremsschraube 27, den Kardanbolzen 10 und die Seitenholme 32 und
33.
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In Fig. 4 ist die Torslonsfedervorrichtung gemaß der Erfindung im
einzelnen dargestellt. Man erkennt wiederum die Torsionswelle 23, die darauf angebrachten
Torsionsfedern 24, die mit einem Ende jeweils in eine Bohrung 25 der Torsionswelle
23 eingesetzt sind. Diese Torsionswelle 23 mit den Torsionsfedern 24 befindet sich
im Innern eines U-Profils oder vorzugsweise Hohlprofils 26 mit quadratischem Querschnitt
und einer darin eingesetzten äußeren Lagerbuchse 28 sowie einer innenliegenden durchgehenden
Lagerbuchse 29. Ferner erkennt man, daß die Torsionswelle 23, die prinzipiell fUr
alle anderen Konstruktionen aus einer durchgehenden Welle besteht, fUr die Verwendung
von kardanisch aufgehängten FensterflUgeln prinzipiell aus zwei Teilen besteht,
die Uber die innenliegende Lagerbuchse 29 miteinander ausgerichtet und geführt sind.
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Man sieht ferner, daß der Kardanbolzen 10 in die Lagerbuchse 29 eingesetzt
ist. Außerdem sieht man, daß der lange Torsionshebel 7 mit der Torsionswelle 23
verschweißt ist, während der kurze Torsionshebel 8 mit dem Hohlprofil 26 verschweißt
ist. Man sieht ferner in Verbindung mit Fig. 1, daß die Torsionswelle 23 dabei mit
dem Futter bzw. Futterkasten
verbunden ist, während das Hohlprofil
26 über den kurzen Torsionshebel 8 mit dem Fensterflügel verbunden und dort angeschraubt
ist.
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Fig. 5 zeigt eine ähnliche Konstruktion mit einem Hohiprofil 26 mit
innenliegender Torsionswelle 23 und darauf angebrachten Torsionsfedern 24, die wiederum
in Bohrungen 25 der Torsionswelle 23 eingesetzt sind und jeweils mit ihren anderen
Enden an der Innenwand des Hohlprofils 26 anliegen. Die kurzen Torsionshebel 8 sind
hier fest mit dem Hohlprofil 26 verschweißt. Die innenliegenden Enden der Torsionswelle
23 sind innerhalb der Lagerbuchse 29 durch Stifte 30 fest mit dieser Lagerbuchse
verbunden . In diese ist wiederum der Kardanbolzen 10 eingesetzt. In diesem Fall
dient der Kardanbolzen 10 als der zweite Torsionshebel und ermöglicht damit die
Öffnungsbewegung des Fensters.
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Fig. 6 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform, wie die erfindungsgemäß
aufgebaute Torsionsfedervorrichtung 6 eingesetzt werden kann. Gleiche Teile sind
wiederum mit den gleichen Bezugszeichen versehen und bedUrfen keiner weiteren Erläuterung.
In diesem Fall ist die Torsionsfedervorrichtung 6 am unteren Ende des Futterkastens
angebracht und kann dabei auch voll in den Rahmen integriert sein.
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Die kurzen Torsionshebel 8 sind wiederum am Futterkasten angeschraubt,
hrend die langen Torsionshebel 7 nunmehr die Funktion von Ausstellarmen übernehmen.
Selbstverständlich könnte die Anordnung genau umgekehrt aufgebaut sein, d.h. die
Tonionsfedervorrichtung 6 könnte am Fensterflügel befestigt sein und die als Ausstellarme
wirkenden langen Torsionshebel 7 konnten in Wirkverbindung mit einer entsprechenden
Fuhrungsbahn am Futterkasten stehen.
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Fig. 7 zeigt eine Fensterture mit einem Fensterflügel 31, wobei die
übrigen Teile mit den bisher bereits verwendeten Bezugszeichen versehen sind.
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Dieser neue Beschlag hat nun eine ganze Reihe von Vorteilen.
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Zunächst wird zum Gewichtsausgleich des Fensterflugels in der Klapp
stellung das Prinzip des Tonionsstabes bzw. der Torsionsfeder verwendet. Dieses
völlig wartungsfreie Federprinzip kann ohne jede Ausfräsung am Fensterflugel oder
Futter des Fensters so in die Rahmenkonstruktion integriert werden, daß anstelle
eines an sich notwendigen Rahmenschenkels die Torsionsfedervorrichtung 6 angebracht
wird. Diese ist aufgrund ihrer besonderen Konstruktion in Verbindung mit dem dazu
verwendeten Material (Stahl) in der Lage, einen Rahmenschenkel völlig einzusparen
und darUber hinaus den Rahmen zu stabilisieren, so daß allein dadurch schon eine
wesentliche Einsparung an Material und Bearbeitung möglich ist, und darüberhinous
die Stabilität und damit die Qualität des Rahmens wesentlich verbessert wird.
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Eine derartige Tors ionsfedervorri chtung kann beliebig am Fensterflugel
oder Futter als oberer oder unterer Weitschenkel, bei FenstertUren auch als Seitenschenkel
verwendet werden und ist somit unabhängig vom Fenstersystem universell verwendbar.
Die besondere Konstruktion der Torsionsfedervorrichtung kann durch die Verwendung
eines vorzugsweise Vierkantrohres als Hohlprofil dem jeweiligen Fensterflügel oder
Futterprofil genau angepaßt werden, und kann dadurch als Beschlagteil völlig unsichtbar
untergebracht werden. Am oberen Rahmen, und bei Fenstertüren an einem der beiden
Rahmenseiten angebracht, dient
die Torsionswelle in Verbindung
mit dem Vierkantrohr nicht nur in ihrer an sich normalen Funktion als Lager und
Widerlager für die Torsionsfeder bzw. Torsionsfedern, sondern idealerweise gleichzeitig
als Scharnier des Fensters, wobei wahlweise das Vierkantrohr oder die Torsionswelle
mit den Torsionshebeln 7, 8 zusätzlich die Funktion eines Scharnierbandes bzw. die
eines Scharnierklobens Ubernimmt.
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Damit sind auch diese wesentlichen Bestandteile eines normalen Fensterbeschlages
eingespart worden. Die wahlweise Anbringung des Beschlages je nach System außerhalb
oder innerhalb des Fensters vermeidet die Unterbrechung der Dichtungsebene und ergibt
eine optimale Öffnungsweite des Fensterflügels in K lappstel 1 ung.
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Ein weiterer Vorteil gegenüber einem an sich möglichen normalen Torsionsfederstab
ergibt sich durch die Verwendung von normalen Spiralfedern, wenn man diese auf einer
Torsionswelle hintereinander so anbringt, daß jede dieser Federn ihre Kraft unabhängig
von der anderen Feder bzw. Federn auf die Welle überträgt, so daß - je nach der
Anzahl der Windungen und Drahtstärke bzw. Durchmesser der Wicklung - je nach Breite
des Fensters und damit der Länge der Federwelle beliebig große Kräfte übertragen
bzw. erzeugt werden können.
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Im Gegensatz zu einem normalen Torsionsstab ergibt sich dadurch ohne
Veränderung der Dimensionen Länge bzw. Dicke des Stabes, lediglich durch Aneinanderreihung
von gleichen Federn, die Vervielfachung der fte auf der Torsionswelle.
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Dieser wesentliche Vorteil gegenüber einem normalen Torsionsstab
hat zur Folge, daß mit den Querschnittsmäßig völlig gleichen Teilen lediglich durch
Verlängern des Rohres bzw. der Federwelle mit einer beliebig großen Anzahl von Federn
beliebig große Kräfte erzielt werden können.
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Durch die Erhöhung der Anzahl der Windungen kann man einen beliebig
großen Verdrehungswinkel erzielen und durch eine größere Drahtstärke oder einen
kleineren Federdurchmesser kann die Kraft der einzelnen Torsionsfeder um ein vielfaches
erhöht werden, ohne dabei an Elastizität zu verlieren.
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Der zusätzliche Einbau einer Bremse, die auf die Torsionswelle wirkt,
ermöglicht die individuelle Einstellung der Kraft je nach Dachneigung sowie den
Gewichts- bzw. Federkraftausgleich, damit der Flügel in jeder gewUnschten Öffnungsstellung
stehen bleibt.
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