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DE2931624A1 - Verankerungsbolzen - Google Patents

Verankerungsbolzen

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Publication number
DE2931624A1
DE2931624A1 DE19792931624 DE2931624A DE2931624A1 DE 2931624 A1 DE2931624 A1 DE 2931624A1 DE 19792931624 DE19792931624 DE 19792931624 DE 2931624 A DE2931624 A DE 2931624A DE 2931624 A1 DE2931624 A1 DE 2931624A1
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DE
Germany
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bolt
sleeve
hole
diameter
wall
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Application number
DE19792931624
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English (en)
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DE2931624C2 (de
Inventor
Louis Nicholas Giannuzzi
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Individual
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/045Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front having axially compressing parts allowing the clamping of an object tightly to the wall
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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    • F16B13/06Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
    • F16B13/063Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
    • F16B13/066Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander fastened by extracting a separate expander-part, actuated by the screw, nail or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Ραί-ΛίπηwuJte
Dipl. Ing. : , . ;ürgen ?iiaUer 2 9 3 1 θ 2
Dr. rer. L-ii.. .iionias Berendt
Dr.-Ing. Hans Leyh
Luclle-Grahn-SiroBe 38 D 8 München
Unser Zeichen: Case Lh/fi
Louis Nicholas Gianriuzzi
Sheltor Drive, Cos Cob, Connecticut, V.St.A.
Vo.rankerungsbolzen
030009/0744
L. hi. G Case 1
Bos chreibuna
Die Erfindung b3trifft ninen Verankerungsbolzen odor eine V^rankorungsschraube, um Gegenstände an d-?r. Flächen von iiauivrwerk zu befestigen und insbesondere, einen Verankerungsbolzen, äc-.r wenn er in eine in dem Mauerwerk ausgebildete Bohrung eingesetzt worden ist, im wesentlichen schwingungssicher ist, so daß sich der Bolzen oder die Schraube auch bei starken Schwingungen oder Vibrationen nicht lösen kann.
Es ist häufig erforderlich, Halterungen oder andere schwere Teile an Mauerflächen, aus Ziegeln, Beton oder anderen Baustoffen anzubringen. Es ist üblich, hierzu einen Verankerungsbolzen (wobei unter dieser Bezeichnung nachfolgend auch eine Verankerungsschraube zu verstehen ist) zu verwenden, der oine ausdehnbare oder erweiterungsfähige Hülse aufweist, durch welche der Bolzen sicher und fest in der Bohrung des Mauerwerkes gehalten wird. Es gibt Verankerungsbolzen unterschiedlicher Ausführung, aber bei allen sind Mittel vorgesehen, um eine ausdchnungsfähige Büchse oder Hülse gegen die Wand eines Loches in dem Mauerwerk zu drücken, um den Bolzen zu verankern.
In dem US-Patent 3 766 819 hat der Bolzen, dessen mit einem Gewinde versehendes vorderes Ende aus der Bohrung im Mauerwerk herausragt, einen Hals mit reduziertem Durchmesser benachbart zu seinem hinteren Ende und dieser Hals wird von einer ausdehnbaren Hülse umschlossen. Das hintere Ende ds Bolzens hat eine konische Form, derart, daß wenn der Bolzen während der Befestigung langsam aus dem Loch zurückgezogen wird, mit Hilfe einer Mutter, die auf sein vorderes Gewindeende geschraubt wird, daß dann der Konus am hinteren Ende des Bolzens axial vorwärts in die Büchse geführt wird, wodurch diese erweitert und gegen
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die Wand des Loches angedrückt wird, wodurch der Bolzen im ?1au3rwork verankert wird.
Eine ähnliche Verankerungsvorrichtung ist in dem US-Patent 4 056 037 beschrieben. Ein ernster Nachteil dieser Art von Vorankerungsbolzen ist der, daß, wenn sie einmal eingebaut sind, sie dann permanent in dem Mauerwerk oder der Wand verankert sind und aus dieser nicht entfernt werden können, so daß sie ständig aus der Wand hervorragen, auch wenn sie nicht langer benutzt werden.
Eine andere Art eines Verankerungsbolzens ist in dem US-Patent 3 742 809 beschrieben, wobei der Bolzen einen konisch sich verjüngenden und mit Gewinde versehenen hinteren Endabschnitt aufweist, der mit einem mit Gewinde versehenen Innenkonus einer Expansionshülse zusammenwirkt, so daß, wenn der Bolzen mittels eines Schraubenschlüssels o.dgl. gedreht wird, er in dia Expansionshülse hineinbewegt und hineingedreht wird, die dadurch nach außen gedruckt wird, wodurch der Bolzen in dem in das Mauerwerk gebohrten Loch verankert wird. Obgleich bei dieser Art der Verankerungsbolzen später entfernt werden kann, wobei die Hülse in der Bohrung bleibt, ist es schwierig, den Verankerungsbolzen korrekt zu installieren bzw. einzubauen. Der Kopf des Bolzens muß von der Fläche der anzubringenden Halterung vor dem Festziehen entfernt angeordnet sein. Der Installateur muß die Stärke der Erweiterung schätzen, die erforderlich ist, um einen guten Halt in der Mauer zu erreichen, da der Bolzen in Kontakt bzw. in Berührung mit der anzubringenden oder zu befestigenden Halterung stehen muß, wenn die Expansion der Hülse vollendet ist.
Die Erfindung betrifft im wesentlichen Verankerungsbolzen der Art, wie sie in dem US-Patent 2 988 95O beschrieben sind, bei denen eine Spannmutter {wedge nut) auf dem mit Gewinde versehenen
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hinteren lindes des Lolzens angeordnet ist. Wenn dor Bolzen durch einen Schraubenschlüssel gedreht wird, bewegt sich die iluttar auf dam Bolzen abwärts und tritt in eine ausdahnbaro Hülse ein, dehnt, dio.se aus und drückt sie in engen Eingriff mit der Wand des Loches, in dem der Bolzen befestigt werden soll.
Der Hauptnachteil von Verankerungsbolzon dieser Art ist der, daß die Spannmutter nicht auf dem Bolzen bzw. dor Schraube arretiert ist und daß boi Schwingunaen oder Vibrationen sich der Bolzen bzw. die Verbindung Bolzen/ilutter lockern oder lösen kann, wodurch die Verankerung geschwächt oder unbrauchbar v/ird.
Weitere Verankerungseinrichtungen sind in den nachfolgend aufgeführten Patentschriften beschrieben, nämlich den US-Patenten 704 547, 332 7ü1, 3 523 4b2, 3 878 264, 3 270 793, 798 440 und 2 667 099. _ _. __ _ _ . _ .
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, eine . _ Verankerungsvorrichtung aus einem Bolzen in Verbindung mit einer ausdehnbaren IIüTsr und einer Mutter zu schaffen, die -. nach dem Einbau in eine Wand geeignet ist, eine halterung oder andere schwere Gegenstände im wesentlichen schwingungssicher oder vibrationssicher zu halten. Der Verankerungsbolzen soll ferner einfach aufgebaut und billig in der Herstellung sein.
Gemäß der Erfindung wird dies erreicht durch einen Verankerungsbolzen in Verbindung mit einem verformbaren Bund, einer ausdehnbaren Hülse und einer Spannmutter, wobei der Bolzen einen vergrößerten Kopf hat, der gegen die an der Wand anzubringende Halterung anliegt und der durch ein Drehmomentwerkzeug betätigbar ist.
■%
ue.r Bolzfvn hat in '-'/esortlichen einen gleichmäßigen Durchmesser, άχΐτ i'twas kleiner ist als der dos in die MauP.r oder Wand, gebohrten Loches, auß^r an seinem hinteren Gewinde ab schnitt, der oir.r-n reduzierten Durchmesser .hat. Der formbare Bund umgibt den oberer. Abschnitt des hinteren Teiles, wobei dar normale Durchmesser dos Bundes demjenigen des Bolzens entspricht, unterhalb welchen* sich di-ü ausdehnbare IIüIsg befindet, dio, wenn sie. durch di? Spannfutter oder Knilinutter erweitert wird, gegen cli :.- "t.aüu der Bohrung angedrückt wird,-um den Bolzen daz-in zu " . verankern. Di-T= r>it Innengewinde vorsehono Spannmutter ist auf den untaron Abschnitt des hintorcsn Teiles des Bolzons geschraubt und sie·, hat eine obera kogeligo Zone, dcran kleinster Durchmesser den reduzierten Durchmesser das hinteren Abschnittes^ angonähC:rt ist, so daß sin in den Raum zwischen diosom Abschnitt urd drtr Hülso eintreten kann, während dar maximale Durchmesser der konischer. Zone d^m Bolzendurchmessor entspricht. Die Mutter umfaßt forner oinci zylindrische Zwischenzon^, deren Durchmesser clcia Bolzendurchmasser r.ntspricht, sowie eine untere Ringzone, d^ren normaler, maximaler Dtirchmrxsser etwas größer als der der Bohrung im Mauerwerk ist. - .
Line Reihe von längsverlaufendsn Schlitzen ist in die Ringzona eingeschnitten, dio in die zylindrische Zone eintreten, um Federfinger zu bildan, die, wann die Ringzone in die Bohrung eingedrückt wird, nach innen abgebogen werden, um den Ring zusammenzupressen und seine innere Gewindebohrung zu verenden.
Wenn die Verankerungsvorrichtung voll in das Loch im Mauerwerk eingesetzt ist und der Kopf des Bolzens durch ein Werkzeug gedreht wird, wird die Spannmutter, deren Drehung durch die zusammengedrückte Ringzone vorhindet wird, axial in Richtung auf die Hülse vorgerückt, woboi der konische Bereich der Mutter in den Ringraum zwischen der Hülse und dem hinteren Abschnitt des Bolzens eintritt und progressiv die Hülse gegen die Wand der
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Bohrung andrückt, bis ein Punkt erreicht ist, in welchem das Gew.indco.ndo d;;s hi.ateron Abschnittes eintritt und von der verengten bohrung dos zusammengedrücktes Ringes erfaßt wird, wobei uor entstehende Druck die "uttor auf dem Bolzen arretiert, und ei ic Lösung bei Schwingungen oder Vibrationen verhindert. Ferner v/irci uie lingzone. wegon ihres größeren Durchmessers als der Bohruagsdurchmesser in cVr l.'and in das Mauerwerk eingepreßt, wodurch ei ie Iialt"ikraft der Verankerungsvorrichtung erhöht v/i cd.
Ba die Hülse öder Büchse erweitert wird, führt eine axiale Belastung, die auf den verformbaren Bund ausgeübt wird, zu einer Zusammendrückung, die es dem Kopf des Bolzens ermöglicht, sich vorwärts zu bewegen, um die Halterung fest an der Viand zu halten oder fostzuspannen.
Die Spannfutter umfaßt, wie bereits erwähnt, einen zusairxionc;rückbaro.ri Kincj, dessen normaler Durchmesser etwas größer als der der Bohrung in der" \.'and ist, so daß, wenn die Schraube bzw. der Bolzen in die bohrung eingeführt wird, der Ring zusammengedrückt wird und die innerj Gewindebohrung verengt, so daß wenn das Gr-v/incleröidC: des Bolzens in diese Bohrung eintritt, es darauf arretiert wird.
Der verformbare Bund ist zv/eckmäßigerweise zwischen der ausdehnbaren Hülse und einer Schulter des Bolzens angeordnet, so daß der Bund eine Vorwärtsbewegung des Bolzenkopfes gegen die zu befestigende Halterung ermöglicht.
Dia orfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung hat u.a. folgende Vorteile.
Der Bolzen ziaht sich unter Belastung selbst fest, d.h. je schwerer die ausgeübte. Last ist, umso größer wird die resultierende HaltQkraft. Wenn der Bolzen voll in das Loch in der Wand eingesetzt ist, sitzt der Bolzenkopf fest an der anzubringenden
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halterung an, ehe dor Bolzen angezogen ward, so daß keine Voreinstellung erforderlich ist. Da dor Spannring einen größeren Durchmesser hat,-als die Bohrung im Mauerwerk, wenn der Gowindaabschnitt des Bolzens eintritt, unterstützt die resultierende Expansion die Ausdehnung der Hülse und erzeugt eine Verankerung, die auch in relativ weichem Mauerwerk, wie z.B. in Gasbeton, hält, da sowohl der Spannring und die Hülse-in dem Mauerwerk verankert oder arretiert werden. Der Bolzen ist leicht aus dem Mauerwerk wieder herauszunehmen, wobei, nach seiner Herausnahme, keine Teile mehr über die Wandflache, vorstehen. Der Bolzen kann wieder verwendet werden, so daß, wenn er aus einer Pohrung h-srausgenommen ist, in sicher der verformbare Bund, die ausdehnbare Hülse und die Spannmutter zurückgelassen worden sind, eine neue Vorrichtung gebildet werden kann, durch Hinsunahme eines neuen Bundes, einer neuen Hülse und einer neuen iiuttar. Durch Verwendung eines Bolzens mit Feingewinde kann die Verankerung vorgespannt x^erden, wodurch der Schlupf reduziert wird. Dies ist besonders wichtig bzw. vorteilhaft, weil in vielen Bauvorschriften verlangt wird, daß die Haltekraft erreicht wird, ehe die Verankerung einen Schlupf von etwa 1,5 mm (1/16 Zoll) aufweist, bzw. ehe die. Verankerung um diesen Betrag rutschen kann.
Beispielsweise Ausführungsformen-der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 perspektivisch eine Verankrungsvorrichtung nach der Erfindung zeigt.
Fig. 2 zeigt in auseinandergezogener Darstellung die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den unteren Abschnitt der Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt denselben Schnitt wie Fig. 3, wobei jedoch die Wirkung der Spannmutter auf die Hülse dargestellt ist.
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Fig. 5 ist .sin Querschnitt längs dor Linio 5-5 von Fig. 3.
Fig. 6 zeigt den ersten Arbeitsschritt zum Anbringen einer Halterung an einr-r ilauorwand mit Hilfe einer erfindungsgc-ir.'ißcn Vorrichtung.
Fig. 7 zeigt der zweiten Arbeitsschritt, Fig. b zeigt den critten Arb^-itsschritt;
Fig. 9 zeigt perspektivisch sine andere Ausführungsform eines Bolzenkopfes;
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsforn das Bolzonkopfes. Fig. 11 zeigt noch eine. Forr des Bolzenkonfes. Fig. 12 zeigt eine weitere Form des Eolzenkoofos.
Fig. 13 bis 20.zeigen unterschiedliche Ausführungsformen der ausdehnbaren Hülse oder Büchse..
Fig. 21 bis 2 3 zeigen v/eitere Aus führungs forraen der Spannmuttor.
Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Verankerungsbolzens nach der Erfindung. Die einzelnen Komponenten der Vorrichtung, die Lasten aufnehmen müssen, sind zweckinäßigerweiso -.-" aus Stahl- hergestellt, ur* den Brandverhütungsvorschriften zu genügen. Die .Vorrieh tuner unifaßt einen Bolzen 1O, einen verfornib ar cn Bund 11 , eine ausdehnbare Hülse, oder Büchse 12 und eine Spannmutter 13. Der verformbaro Bund Tt besteht z.B. :aus einer Bleilegierung odar einem Kunststoffmaterial, wie Nylon, also oinenv Material, das sich unter Belastung bzw. bei Kompression V'sr formt.
Die Verankerungsvorrichtung v/ird nachfolgend beschrieben in Verbindung mit einem Loch in einer Wand, das mit einem Hartmetallbohrer nit einem Ilenrsdürchmesser von 12,7 nar (1/2 Zoll) gebohrt v/orden ist. Das hierdurch erzeugte Loch hat dann effektiv oi.nen Durchmesser von 13,4 mm (0,53 Zoll). Der Bolzen 10 hat
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'.y.inrxi Dur chirks scr vom 12,7 Mi; (1/2 Zoll) und paßt daher leicht in das *;twas größere.- Loch. Dor Bolzen 10 hat einen vergrößerten sechseckiger Kopf 1OF und -iron hintoron Abschnitt 14 mit reduzierter". Durchmesser von '3,35 nun (0,368 Zoll), um :?ino Schultor 15 zu bilden. . ■ .
Dar hinterο Abschnitt 14 des Bolzens ist mit Gewinde versehen, insbesondere einem FcingGwindo, um aine genaue Einstellung zu ermöglichen. Der verformbar^. Ring 11 umgibt dan oberen Toil, das hinteren Abschnitts 14 des Bolzens und liegt an der Schulter 15 an, währond die Hülse 12 dem mittleren Toil "des hinteren Abschnittes 14 umgibt, wobei der vordere'Rand der Hülse am Ende des Ringes anliegt. Der uormaldurchmesser des- Ringes 11 und dor Hülse 12 entspricht in. wesentlichen dam des Bolzens 10, so daß br.iir Einsetzen das Bolzens keine Schwierigkeiten entstehen. - .
Dia Hülse 12 besteht vorzugsweise aus einem Paar komplementärer Mantelabschnitte oder Schalen 12A und 12B, deren geformte Enden _in«">inandergreifen und die um das Gewinde dos hinteren Abschnittes des Bolzens um mehr als 180° verlaufen, wodurch der hintere Abschnitt .umfaßt wird.
Die ausdehnbare Hülse ist so aufgebaut, daßwenn die Spannmutter 13 in den engen Ringraum zwischen der Hülse und den hinteren Gewindeabschnitt des Bolzens eintritt-, daß dann die Hülse kräftig nach außen erweitert und gegen die Wand der im Mauerwerk ausgebildeten Bohrung angedrückt wird, um den Bolzen darin sicher zu verankern.
Wie die Fig. 3 und 4 am besten zeigen, hat die mit Innengewinde versehene Spannitmttor 13 einen oberen konischen Bereich z.j, der in der Praxis einen kleinen VGrjüngungswinkel aufweist, außer an seinem abgeschrägten vorderen Rand. Der kleinste Durch-
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messer des bereichrss Z- ist dom Durchmesser des hinteren Gewinc'eabschnittns 14 dps Bolzens angenähert, während die abgeschrägte voruero Kante den Lintritt dos konischen Bereiches dar Mutter in die Hülse erleichtert. Dar größte Durchmesser des konischen Bereiches Z, entspricht annähernd dem des Bolzens 10 (d.h. 12,7 ran:) .
üer obere konische Bereich Z.. geht in einen zylindrischen Zwischonb.'rcich Z0 über, dessen Durchmesser dem des Bolzens 10 entspricht, und auf den Bereich Z2 folgt ein unterer Bereich Z3, der einen Mitnehmerring bildet und dessen größter Normaldurchmesser an der Ebene des Kingos etwas größer als dar des in die V/and gebohrten Loches ist. Bei einem Loch mit einem Durchmesser von 13,4 mm beträgt daher der maximale Durchmesser dos Mitnehmerringes 14,2 mn. (0,562 Zoll) .
In dr-n Pinr/borc-ich Z3 sind längs vor lauf ende Gchlitze S , S2, S3 usw- eingcschtiitton, die. sich in den zylindrischen Bereich Z2 erstrecken und flexible Federfinger bilden, so daß, wenn dor Bolzen in ein Loch im Mauerwerk hinoingedrückt wird, die Finger nach innen gebogen werden, wie Fig. 4 zeigt, wodurch der Ringbereich zusammengedrückt wird, wodurch eine nach außen gerichtete Gegenkraft entsteht, die eine Verankerungskraft-bildet, die auf die Viand der Bohrung ausgeübt wird, dio einer Drehung der Spannmuttor widersteht. Di·=», Ausbildung dar Sehlitze, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, ist nur eine von mehreren möglichen Anordnungen. In der Praxis können z.B. 6 Schlitze in Winkelabstäiiden von 60° vorgesehen werden.
Fig. 6 zeigt den ersten Arboitsschritt beim Befestigen einer Halterung oder eines anderen Gegenstandes an der Oberfläche einer Wand, in welche ein Loch H gebohrt worden ist. Es soll angenommen worden, daß der zu befestigende Gegenstand die Form eines Bügels 16 hat, der ein Loch aufweist, das mit dem Loch H in der Wand
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fluchtet, Im ersten Arbeitsschritt wird dia Verankerungsvorrichtung mit den Spannnutteronde voraus über der Bohrung im Bügel und axial fluchtend mit der Bohrung^Bor Wand angeordnet.
Da die EingzorxO S3 der Spannnuttor 13 einen etwas größeren Durchmesser hat als das Loch im I5üg-3l und das Loch in dor Wand, ist os erforderlich, wie Fig. 7 zeigt, die Vorrichtung mite Hilfe eines Werkzeuges _in die Bohrung einzuführen, wobei die Ringzone zusammengedrückt und dadurch das Einführen in die Bohrung der Wand ermöglicht wird.
Die Vorrichtung wird in das Loch Ii eingeführt, bis sie voll in ihr sitzt und der Kopf 1OH des Bolzens satt am Bügel 16 anliegt. Danach wird,-wie Fig. 8 zeigt, der Kopf mit Hilfe eines Schraubenschlüssels orfaßt und gedreht, wobei der Ringb^reich der Spannmutter, der durch die Wand der Bohrung im Mauerwerk zusammengedrückt wird,.eine Drehung der Mutter verhindert.
Wenn der Bolzen weiterhin gedroht wird, bewegt sich die Spannmuttsr 13 axial auf ihm vorwärts, in Richtung auf die dehnbare Hülse 12, wobei der konische Bereich Z- in den Raum zwischen der Hülse und dem hinteren Abschnitt 14, der von diesem Beraich dabei umschlossen wird, eintritt. Der konische Bereich erweitert bei seinem Vorrücken die Hülse und preßt sie nach außen gegtn die Wand der Bohrung H an, wobei die Haltekraft der Verankerung erzeugt wird. Greift am Bügel 16 eine schwere Last an, die sonst den Bolzen 10 aus dem Loch herauszuziehen suchen würde, so trägt diese Last dazu bei, die Spannmuttor weiter in die Büchse 12 hineinzudrücken und dadurch die Vsrankerungskraft zu erhöhen, so daß durch die Belastung die Verankerung fester wird, d.h. je schwerer die Last, umso größer ist die Verankerungswirkung.
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Ai
Wt?nn der Bolzen weiterhin gedreht wird, wird ein Punkt erreicht, wie Fig. 4 zeigt, in welchen das Ende des hinteren Abschnittes 14 dos Bolzens in die nit Innengewinde versehene Bohrung dar Ringzoru; Z, aintritt. Πα diese bohrung durch Zusammenpressen des Ringes verengt worden ist, vashalb der Flankendurchmesser ihres Gewindes kleiner j st als der dor mit ihr zusammenwirkenden Gewndügänge am Abschnitt 14 des Bolzens, wird das Muttergewinde gegen das Bolz^rKjewinäe angepreßt, wodurch eine Kraft ■ "•rzeugt wird, die die j ineinandergreif enden Gewinciegnnae verriegelt oder arretiert. Diese Arretierung dient dazu, ein Lockern des BolzenB infolge von Schwingungen odor Vibrationen zu verhindern, wie. sie bei r-anchen Installationen auftreten können.
lir'nn die /Ausweitung der Hülse 12 zunimmt, wirkt die axiale Kraft auf den Eolzen, die der Aufwärtsbrv/egung des Kegels _ c-ntgogeügesetzt ist, dahingehend, daß der Ring bzw. Bund 11 zusammengedrückt und :verforp;t wird und zwar ururittelbar über der Hüls·?., .wobei diese Zusanur.endrückung es dom-Bolzenkopf -1ÖK errröglicht sich vorv.'ärts zu bov;.?gen, bis er fest gogen die Halterung 16 anliegt. In einigc-n Fällen, wenn beispielsweise die. Halterung aus Holz besteht und gekrüi-imt oder verzogen ist, so daß sie nicht oben an der Viand anliegt, reicht es nicht aus, daß der Bolzenkopf satt oder bündig an der Halterung anliegt, sondern er muß weiterhin gsärcht warden, bis der Kopf die Halterung gegen die V7and anpreßt.
Wenn der Eolzen mit deir. Werkzeug in umgekehrter Richtung gedreht wird, wird er von der Mutter gelöst und er kann aus der Bohrung in der Wand ohne Schwierigkeiten entnommen werden, wobei der Bund, die Hülse und die Mutter zurückbleiben. Der Bolzen kann in einer neuan Vorrichtung in Verbindung mit einem neuen Bund, einer neuen Hülse und einer neuen Mutter wieder verwendet werden.
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Fig. ') zeigt oiru». woitart\ Ausführunqsform dns BolzoVnkopfos. ,h--c Kopf 1OH don.Bolzens nach Fig. 1 liegt direkt an der an \.~-c .tfancl anzubringenden Halterung βλ, ci:-r Kopf des Bolzons 1O kann jedoch mit oinnr integral?^ Uat"-.rlogscheibo IPH v-rsf,hon wo.rdon, um die Auflagoflacno zu vergrößern.
E>olz-.~Tiköpfn dor Typen nach den Fig. 1 und 9 stehen über die oberfläche der Halterung, vor, durch dessin Bohrung dnr Bolzen hindurch verläuft. In manchen Fällen kaan es erwünscht soin, daß der Bolzen od~-r Schraubenkopf in der Bohrung dnr Halterung zurückgesetzt ist, wobei in diesen1 Fall dio Köpfe nach dan Fig.. 10, 11 und 12 goeignat sind. ;
ilach Fig. 10 hat dor Bolzenkopf oder Schraubenkopf 17 einen üchlitz, so daß er mit. Hilfe eines Schraubenzie-hars o.dgl. gadroht werden kann, er ist fornor kegelig ausgebildet, so das ar in einer entsprechend ausgebildeten '&£fnung in der Halterung aufgenommen wird, so daß der Kopf nicht über dio Halterung übersteht. Gemäß Fig. 11 hat der Schraubenkopf 18 aina Aussparung, z.B. einen Innen-Sechskant zur Betätigung mittels eines Sechskantschlüssols. Gemäß Fig. 12 hat der Schraubenkopf 19 einen Kretizschlitz, so daß er mit Hilfe eines entsprechenden Kreuzschlitz-Schraubenschlüssels gedroht warden kann. Eeide Köpfe haben eino. kngolige Form, so daß sis bei entsprechender Aussparung der Halterung nicht üb3r deren Oberfläche'vorstehen.
Die Erfindung ist nicht auf.die in-Fig. 1 gazeigte Ausführungsform der Hülse beschränkt, Beispielsweise kann, wie Fig. 13 zeigt, eine auswertbare Hülse verwendet wurden, die aus einem Paar Halbschalen 2OA und 2OB gebildet ist, die zeitweilig durch ein zorreißbares Band 21 zusammengehalten werden, so daß wann der durch die beiden Halbschalen gebildete Zylinder ausgeweitet wird, mittels der konischen Zone der Spannmutter, das Band
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^.ti vird, um nine V^rrchi^.bung und Ausweitung dor Schalen 'jccjri di?. V'ar>d der Bohrung in dem Mauerwerk zu arme glichen.
Bei üo.r Ausfihruansforn' nach Fig. 14 sind die. Halbschalen 20 und 20A durch oinoa zörroißbaren Drahtring 22 zusammengehalten, .■iltornativ kar.n din ausweitbare hülse, wie* E1Ig. 15 zeigt, Ginfach die Form einer geschlitzten Hülse 23 haben. In Fig. 16 ist eine Hülse 24 gezeigt, die diametral gegenüberliegende. Schlitze 24Λ und 24D hat, um zwei Halftan zu bilden, dio durch le-icht zerraißbaro Varbindungsstege zusammengehalten worden. Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 17 gezeigt, bor dor Doppelschlitze 25A mid 25b in der Hülse 25 ausgebildet sind, an diametral gegenüberliegenden Stellen.
Bai den Hülsen nach den Fig. 1 und den Fig. 13 bis 17 ist dar Durchmesser der Hülse annähernd derselbe wie der des Bolzens_ 10, so daß die Hülse selbst das Einsetzen das Bolzens in die Bohrung nicht behindert. In einigen Fällen kann es erwünscht sein, daß die Hülse Vorspränge hat, die bedingen, daß die Hülse unter Kraft in die Bohrung der Wand eingeführt wird, so daß sie von Anfang an an Ort und Stelle in der Wand arretiert ist, ehe sie ausgeweitet v/ird.
So sind bei dor Ausfuhrungsform nach Fig. 18, die ähnlich derjenigen nach Fig. 1 ist, zwei gegenüberliegende Vorsprünge 26A und 26B vorgesehen, während boi der Hülse 27 nach Fig. 19 die Vorspränge oder Warzen 27A und 27B etwa die Form einer Schulter haben. In Fig. 20 hat die geschlitzte Hülse 28 eine tonnenartigo Form, deren größter Durchmesser denjenigen des Bolzens übersteigt.
Dio Spannmutter nach Fig. 1 hat einen geschlitzten Greifring, an welchem die. Federfinger ausgebildet sind, die, wenn sie zu-
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t werden, dazu dißnrtn", dir· Iluttcr an dom Gewindebolzen zu arretieren. In einigen Füllen mag diese Arretierung nicht erforderlich sein, os ist jedoch wesentlich, daß die Spaunmuttor in die Wand dor Bohrung in d«rc i-'auorwerk eingrift, uiu eine Drohung der Mutter, zu verhindern, wenn der Bolzen gedreht wird, um ein Vorrücken dor Spannfutter in die auswoitbaro Hülse zu ermöglichen,■ uir. die letzt~.ro auszuweitan«
Zu diesem Zweck hat, wie= Fig. 21 zeigt, die». Spannfutter 29 ninon konischen Frontberoich Z- und einen, nicht-geschlitztem zylindrischen hinteren Boreich Z„. Ein Stopfen 30 aus .?.innm varforiribaren Material, \·/ϊβ z.B. Blei oder halb festem Kunststoff, ist in den zylindrischen Boreich eingesetzt und dieser Stopfen hat einen vergrößerten kreisförmigen Kopf, dosseh Durchmesser größer ist als der des zylindrischen Bereiches Z2. _;
Bei der_Ausführurigsform nach Fig. 22 ist die Spannmutter 29 mit e:iner ringförmigen Nut 31 versehen, und zwar in dom nichtgeschlitzten Bereich Z~ und in diese Hut ist ein verformbarer O-Ring 32 eingesetzt, dossen Durchmesser den dos Bereiches Z- übersteigt. Dieser Ring verhindert eine Drehung dor Spannfutter wenn sie in die Bohrung der Wand eingepreßt wird.
Fig. 23 zeigt eine geschlitzte Spannmutter 13 der in Fig. 1 gezeigten Art, jedoch versehen mit einem gerändelten Greifring 13K, um die Haltewirkung zu verbessern. _ . ~ " "
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Claims (15)

L.II. Giannuzzi - Case 165 - P a tent ansprucne.
1. ' Verankerungsvorrichtung zur Befestigung einer Halterung, dia mit einer Bohrung versehen ist, an der Oberfläche oiner Wand aus Mauerwerk oder anderem Material, die eines Bohrung mit im wesentlichen denselben Durchmesser hat, g e k a n-n-.z e i c h ne t durch einen Bolzen (10) mit einem Durchmesser, der etwas kleiner als der der Bohrung ^ in der Wand ist, dr.r ferner ^inen vergrößerten Kopf hat, dor durch ein Werkzeug drehbar ist, sowie einen mit Gewinde versehenen hinteren Abschnitt mit reduziertem Durchmesser;
eine ausweitbare Hülse (12), die locker den oberen Teil des hinteren Abschnittes umschließt, um einen ringförmigen Zwischenraum zu bilden, und deren nicht-ausgoweiteter Durchmesser im wesentlichen derselbe wie der Durchmesser des Bolzens (10) ist;
eine Spannmutter (13) , die mit einar Gewinaebohrung versehen ist, die auf dem unteren Teil des hinteren Abschnittes aufgenommen ist, daß ferner die Spannmutter (13) einen oberen konischen Bereich hat, dessen maximaler Durchmesser den Durchmesser des Bolzens (10) nicht übersteigt, sowie einen kompressiblen und expansiblen unteren Ringbereich, dessen lormaler maximaler Durchmesser größer ist als der der Bohrung in der Viand, daß dieser Ringbereich Schlitzeis..) aufweist, um Federfinger zu bilden, die, wenn sie nach innen gebogen worden, eine verengte Bohrung bilden, deren Gewinde in das Gewinde am hinteren Abschnitt des Bolzens (10) zum Zwecke der Arretierung eingreift, wenn das Ende des hinteren Abschnittes in den Ringbereich hineingedreht wird, daß der Bolzen ferner durch die Bohrung in der Halterung in die Bohrung der Wand einführbar ist, bis der
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Bolzenkopf an der Halterung anliegt, wodurch der Ringbereich der Spannmutter(13)durch die Wand der Bohrung zusammengedrückt wird, um eine Drehung der Spuinmutter (13) zu verhindern, so daß bei einer Drehung des Bolzens (10) die Spannmutter axial auf die Hülse (12) zu vorrückt und ihr kegeliger Bereich in den Ringraum eintritt, um die Hülse (12) auszuweiten und nach außen gegen die Wand der Bohrung in dem Mauerwerk anzudrücken, um eine erst© Verankerungskraft zu erzeugen, und daß ferner durch die Expansion des Ringbereiches beim Eindrehen des hinteren Abschnittes des Bolzens (10) in diesen Bereich eine zweite Verankerungskraft erzeugt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (10), die Hülse (12) und die Mutter (13) aus Stahl bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (1011) des Bolzens (10) mit einer integralen Scheibe (10H) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzenkopf (17, 18,19) eine kegelige Form hat, um in einer entsprechenden Aussparung der Bohrung der Halterung (16) aufgenommen zu werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzenkopf (19) eine kreuzschlitzförmige Aussparung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Hülse (12) aus einem Paar gekrümmter Schalen (12A, 12B) gebildet ist, die ineinandergreifen.
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7. Vorrichtung nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse aus zwoi gekrümmten Halbabschnitten
(2OA, 20B) gebildet ist, die durch sin zerreißbares Band
(21) zusammengehalten sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g ο k e η η ζ © i η h η ε t , daß das zerreißbare Band aus Draht besteht»
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h net, daß die Hülse (26) diametral gegenüberliegende
Vorsprünge (26A, 26B) aufweist, um eine Drohung in der
Bohrung des Mauerwerks zu verhindern.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichn e t , daß die Schlitze in Winkelabständen von 60° in dem
Ring^bereich der Spannmutter (13) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 17 dadurch g a k e η η ze i c h not , daß die Vorderkante des kegeligen Bereiches abgeschrägt ist, um einen Eintritt in die Hülse (12) zu erleichtern.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ eichnet, daß der Ringbnreich garändölt ist, um seinen Widerstand gegen Drehung zu erhöhen. "-"_.-■
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g es-k- e η η ζ ei c h η e t , daß der hintere Abschnitt des Bolzens (10) und das
Innengewinde der Spannmutter (13) ein Feingewinde aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß ein Bund (11) vorgesehen ist, der den hinteren
Abschnitt des Bolzens (10) umgibt und zwischen der Hülse (12) und, einer Schulter (15) des Bolzens angeordnet ist, und daß
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der Bund (11) aus einem verformbaren Material besteht, das zusammengepreßt wird, urr. die Ilaltftrung gr.gon din Obaflächo ä.:s Mauerwerkes abzudichten.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch g c k ο η η ζ c i c Ii net, daß dor Bund (11) aus einem halbfesten l^ylon l>qstcht.
. Vorrichtuncf nach Anspruch 14 , dadurch gekennzeichnet , daß der Bund (11) aus Blei besteht.
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