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DE2931622A1 - Einrichtung zur anzeige einer bestimmten drehzahlgrenze - Google Patents

Einrichtung zur anzeige einer bestimmten drehzahlgrenze

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Publication number
DE2931622A1
DE2931622A1 DE19792931622 DE2931622A DE2931622A1 DE 2931622 A1 DE2931622 A1 DE 2931622A1 DE 19792931622 DE19792931622 DE 19792931622 DE 2931622 A DE2931622 A DE 2931622A DE 2931622 A1 DE2931622 A1 DE 2931622A1
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DE
Germany
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pulse
speed
output
timer
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792931622
Other languages
English (en)
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DE2931622C2 (de
Inventor
Bernhard Ing Grad Nierhauve
Heinrich Sindermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aral AG
Original Assignee
Aral AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Aral AG filed Critical Aral AG
Priority to DE19792931622 priority Critical patent/DE2931622C2/de
Publication of DE2931622A1 publication Critical patent/DE2931622A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2931622C2 publication Critical patent/DE2931622C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P9/00Electric spark ignition control, not otherwise provided for
    • F02P9/002Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression
    • F02P9/005Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression by weakening or suppression of sparks to limit the engine speed
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds
    • G01P1/106Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds by comparing the time duration between two impulses with a reference time
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F02B1/02Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition
    • F02B1/04Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition with fuel-air mixture admission into cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Anzeige einer bestimmten Drehzahlgrenze
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Anzeige einer bestimmten Drehzahlgrenze für ein mit einer Verbrennungsmaschine ausgerüstetes Fahrzeug zur Bestimmung eines kraftstoffsparenden Schaltzeitpunkts des Getriebes mit einem drehzahlabhängigen elektrischen Impulsgeber zur Lieferung von elektrischen Impulsen.
  • Bekanntlich hängt der Kraftstoffverbrauch eines Kraftfahrzeuges von der Drehzahl seiner Verbrennungsmaschine ab.
  • Dabei gilt näherungsweise, daß der Kraftstoffverbrauch ab einer bestimmten Drehzahlgrenze, der Soll- oder Schalt-Drehzahl übermäßig stark ansteigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, dem Autofahrer die Möglichkeit zu geben, sein Kraftfahrzeug möglichst kraftstoffsparend zu betreiben, un zwar durch Verwendung einer Einrichtung der eingangs genannten Art, die ein vom Fahrer wahrnehmbares Warnsignal, z.B. einen Hupton, dann abgibt, wenn die Soll- oder Schalt-Drehzahl überschritten und somit der Bereich erhöhten Brennstoffverbrauchs erreicht ist.
  • Das Warnsignal macht den Fahrer darauf aufmerksam, daß der Zeitpunkt der verbrauchsgünstigen Schaltung gekommen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß von den elektrischen Impulsen des Impulsgebers mindestens ein erster Impuls (Auslöseimpuls) zur Auslösung eines Soll-Drehzahlsignals mit einer bestimmten, entsprechend der Soll-Drehzahl einstellbaren Impulslänge dient, und mindestens ein zweiter mit einem von der Ist-Drehzahl bestirmrten Zeitabstand folgender Impuls (Kontrollimpuls) zur Kontrolle des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins des Soll-Drehzahlimpulses dient, und daß ein das Kontrollergebnis repräsentierendes Signal abgegeben wird.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist besonders im Stadtverkehr von Vorteil, denn durch verbrauchsgerechtes Schalten können je nach Fahrstrecke und Fahrgeschwindigkeit beträchtliche Kraftstoffeinsparungen erreicht werden. Die Einrichtung benötigt wenige Bauteile und verursacht geringe Herstellungs- sowie Einbaukosten. Die erfindungsgemäße Einrichtung hat kleine Abmessungen und kann leicht auch nachträglich vom Anwender selbst in sein Kraftfahrzeug eingebaut werden.
  • Der Einbau ist dann besonders einfach, wenn als Impulsgeber lediglich eine Kabelverbindung zur Zündspule benutzt wird, da ja bei einem Otto-Motor der zeitliche Abstand zwischen zwei Zündungen ein Maß für die Drehzahl des Motors ist. Bei Diesel-Motoren stein spezieller, z.B. auf Magnetbasis arbeitender Impulsgeber erforderlich.
  • Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung kann in einfacher Weise, beispielsweise durch Aufkleben einer Skala, der Zylinderzahl des Motors angepaßt werden. Die akkustische und/oder optische Warnsignalgabe erfolgt vorzugsweise jeweils beim Überschreiten der eingestellten Schaltdrehzahl und dann erst wieder nach vorherigem Unterschreiten dieser Schaltdrehzahl. Die Dauer des Signals kann einstellbar sein und beispielsweise 1 Sekunde betragen. Es ist auch möglich, das Warnsignal periodisch zu wiederholen oder aber ohne Unterbrechung vorzusehen. Wenn ein optisches Warnsignal verwendet wird, so kann dieses während der Dauer der Sollwertüberschreitung in Funktion bleiben. Wahlweise kann das optische Signal auch in der Form eines Blinklichts vorgesehen sein. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann ein akkustisches und ein optisches Warnsignal gleichzeitig ansprechen, wobei das akkustische Signal nur einmal kurzzeitig ertönt, während das optische Warnsignal auch nach Überschreiben der eingestellten Schaltdrehzahl eingeschaltet bleibt. Erst bei Unterschreiten des Sollwertes erlöscht das optische Warnsignal wieder.
  • Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung kann nicht nur als Schaltdrehzahlgeber verwendet werden, d.h. zur Anzeige eines verbrauchsgünstigen Schaltzeitpunktes bei niedriger Motordrehzahl beim Fahren in verschiedenen Gängen, sondern auch als eine Drehzahlanzeige zur Signalisierung des Überschreitens von verbrauchsgünstigen Motordrehzahlen, im höchsten Fahrgang zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei gleichmäßiger Fahrgeschwindigkeit (z.B. kann ein Signal bei 75% der Höchstgeschwindigkeit erzeugt werden).
  • Die Anzeigevorrichtung ist aber auch als "Drehzahl/Geschwindigkeits-Wächter" einsetzbar, um eine gesetzliche vorgeschriebene HöchstgeschwFndigkeit oder van Fahrer aus GrhiEn der torscccnung oder im bbtorsport gewünschte Höchstddehzahl (Uberdehzahlschutz) nicht zu überschreiten. Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung kann auch bei Fahrten in der Stadt dazu verwendet werden, daß das Warnsignal sowohl für verbrauchsgünstiges Schalten, als auch zur Warnung bei Überschreiten der Geschwindigkeit von 50 km/h gegeben wird, während bei Fahrten auf der Landstraße eine Umstellung in entsprechender Weise erfolgt.
  • Die Anzeigevorrichtung ist nicht nur bei von Hand betätigten Getrieben, sondern auch bei automatischen Getrieben mit Vorteil anwendbar.
  • Es sind zwar bereits Anzeigeeinrichtungen zur Anzeigekontrolle und Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bekannt, die aber in erster Linie abhängig vom Unterdruck im Ansaugsystem arbeiten. Dabei ergeben sich folgende Nachteile: die exakte Verwendbarkeit beschränkt sich auf konstante Fahrbedingungen, unter denen relativ selten gefahren wird.
  • Unter bestimmten Fahrbedingungen ist die Anzeige des Verbrauchs sogar falsch. Durch Ableseinstrumente wird der Fahrer in gefährlicher Weise vom Verkehr abgelenkt, bzw. die Anzeige wird nicht beachtet und kann dadurch nicht ihren Zweck erfüllen. Bekannte Anzeigeeinrichtungen mit auf die Motordrehzahl oder die Geschwindigkeit der Fahrzeugräder ansprechendem Geschwindigkeitsfühler zeigen einen komplizierten Aufbau und machen wegen ihrer zahlreichen Bauelemente einen großen Herstellungsaufwand erforderlich.
  • Die erfindungsgemäße Anzeigeeinrichtung ist mit besonderem Vorteil auf dem Gebiet des Kraftfahrzeugwesens anwendbar.
  • Die Erfindung kann aber auch bei stationären Verbrennungsmaschinen allgemein dort verwendet werden, wo bestimmte Drehzahlen nicht überschritten werden sollen.
  • Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich insbesondere auch aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt: Fig. 1 ein Prinzipschaltbild, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 3 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 4 den konkreten Schaltungsaufbau eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung; Fig. 5 ein Impulsdiagramm für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 für den Fall, daß die Motordrehzahl niedriger ist als die Soll-Drehzahl; Fig. 6 ein Impulsdiagramm für die Schaltung gemäß Fig.4 für den Fall, daß die Motordrehzahl höher liegt als die eingestellte Soll-Drehzahl; Fig. 7 ein Impulsdiagramm für die Schaltung gemäß Fig. 4 für den Fall, daß die Motordrehzahl ansteigt und nach der 4. Zündung die eingestellte Soll-Drehzahl übersteigt; Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 9 ein Impulsdiagramm für das Ausführungsbeispiel der Fig. 8.
  • In Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau einer Einrichtung zur Anzeige einer bestimmten Drehzahlgrenze dargestellt. Diese Anzeigeeinrichtung umfaßt einen Impulsgeber 1, der die jeweilige Drehzahl repräsentierende elektrische Impulse an einen Wandler 2 liefert, dessen Ausgang mit dem Eingang einer Vergleichschaltung 3 in Verbindung steht. Die Vergleichschaltung 3 vergleicht die vom Wandler kommende Ausgangsgröße mit einer von einem Soll-Drehzahlgeber 4kommenden Ausgangsgröße, um festzustellen, ob die Ausgangsgröße des Soll-Drehzahlgebers 4 gröBer oder kleiner ist als die Ausgangsgröße des Wandlers 2. Nur dann, wenn die Vergleichschaltung 3 feststellt, daß die Ausgangsgröße des Wandlers 2 sich in bestimmter Weise von der Ausgangsgröße des Soll-Drehzahlgebers 4 unterscheidet, wird ein Signalgeber 6 aktiviert, der ein akustisches oder optisches Warnsignal abgibt. Zur Einstellung der Signaldauer erfolgt die Aktivierung des Signalgebers 6 durch einen Zeitgeber 5 für die Signaldauer.
  • Der Soll-Drehzahlgeber 4 weist (was auch für die folgenden Ausbildungsbeispiele in entsprechender Weise gilt) einen Regler für die Einstellung der Solldrehzahl (Drehzah].vorwahlschaltung) auf.
  • Der Impulsgeber 1 kann beispielsweise die elektrischen die Drehzahl repräsentierenden Signale unter Verwendung von Magneten ableiten, was besonders im Falle von Dieselmotoren zweckmäßig ist. Bei Verbrennungsmaschinen mit Fremdzündung wird der Impulsgeber 1 vorzugsweise durch eine Verbindungsleitung zur Zündspule gebildet.
  • In Fig. 2 ist eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt, die mit einem geringen Schaltungsaufwand zuverlässige Ergebnisse liefert. Hier werden die vom Impulsgeber 1 kommenden die Drehzahl repräsentierenden elektrischen Impulse einer Impulslängen-Vergleichschaltung 30 zugeführt. Gleichzeitig werden vom Impulsgeber 1 kommende Impulse zur Aktivierung eines Solldrehzahl-Impulslängengebers 40 verwendet. Der Solldrehzahl-Impulslängengeber 40 liefert bei Aktivierung einen Impuls an die Impulslängen-Vergleichschaltung 30, wobei dieser Impuls eine der Solldrehzahl entsprechende Länge besitzt. Die Impulslängen-Vergleichschaltung 30 vergleicht fortlaufend die durch eine bestimmte Impuls länge oder Dauer repräsentierte Solldrehzahl mit der entsprechenden durch die Impulsabstände der vom Impulsgeber 1 kommenden elektrischen Impulse repräsentierten Ist-Drehzahl und aktiviert den Signalgeber 6 nur dann, wenn die Soll-Drehzahl überschritten wird.
  • Zweckmäßigerweise ist - wie in Fig. 2 gezeigt - dem Impulsgeber 1 ein Impulsformer 7 nachgeschaltet, so daß aus den Zündimpulsen keine Einschwingvorgänge aufweisende Rechteckimpulse hergestellt werden. Dieser Impulsformer 7 kann auch bei allen anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein.
  • Ganz allgemein sieht die Erfindung vor, daß fortlaufend bestimmte, mit der Drehzahl eindeutig verknüpfte zeitliche Meßabstände in der Impulsfolge des Impulsgebers hinsichtlich ihres Anfangspunktes und Endpunktes definiert werden.
  • Ferner wird durch jeden Anfangspunkt der Beginn eines Soll-Drehzahlimpulses definiert, dessen Länge (oder Dauer) einer voreingestellten Soll-Drehzahl entspricht, und zwar ausgedrückt in den mit der Drehzahl verknüpften Meßabständen. Dadurch, daß man den Anfangspunkt des Meßabstandes zur Auslösung des Soll-Drehzahlimpulses verwendet, ergibt sich - insbesondere bei gleichzeitigem Auftreten des Anfangspunktes und des Beginns des Soll-Drehzahlimpulses -die einfache Möglichkeit, am Ende des Meßabstandes zu kontrollieren, ob der Soll-Drehzahlimpuls länger oder kürzer ist als der Meßabstand. Dieser Kontroll- oder Vergleichsvorgang wird fortlaufend für aufeinandernfolgende Meßabstände ausgeführt. Solange die Länge des Soll-Drehzahlimpulses kleiner ist als der Meßabstand, wird kein Warnsignal erzeugt. Wenn aber die Länge des Soll-Drehzahlimpulses (Soll-Drehzahlsignals) größer ist als der Meßabstand, so wird das Warnsignal erzeugt.
  • Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausbildungsform der Erfindung gemäß welcher der Impulsgeber 1 mit einer Impuls-Verzweigungsschaltung 10 in Verbindung steht, die aus den Impulsen des Impulsgebers 1 erste Impulse (Auslöseimpulse) sowie zweite Impulse ableitet. Die ersten Impulse werden an den Soll-Drehzahlimpulsgeber 40 geliefert und veranlassen diesen einen Soll-Drehzahlimpuls abzugeben. Die zweiten Impulse werden einer Impuls- oder Takt-Formschaltung 11 zugeführt, deren Ausgang Kontroll- oder Taktimpulse liefert, welche die erwähnten Meßabstände definieren und die natürlich hinsichtlich ihrer Frequenz drehzahlabhängig sind. Der Ausgang der Takt-Formschaltung 11 steht mit einem ersten Eingang einer Soll-Drehzahlimpuls/Takt-Vergleichschaltung (im folgenden kr z' " kurz "Soll/Takt-Vergleichschaltung") 31 in Verbindung Andererseits steht der Ausgang des Soll-Drehzahlimpulsgebers 40 mit einem zweiten Eingang der Soll/Takt-Vergleichschaltung 31 in Verbindung. Die Soll/Takt-Vergleichschaltung 31 kontrolliert, ob beim Auftreten eines dem Auslöseimpuls folgenden Takt- oder Kontrollimpulses ein Soll-Drehzahlsignal (Soll-Drehzahlimpuls} vorhanden ist oder nicht, wobei nur im letztgenannten Fall der Signalgeber 6 zum Aussenden eines Warnsignals veranlaßt wird, und zwar durch die von Schaltung 31 gelieferte Anzeige-Ausgangsgröße.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 4 gezeigt. An die Eingangsklemme 21 der erfindungsgemäßen Schaltung wird die sogenannte Klemme 1, d.h. die der Primärwicklung und Sekundärwicklung der Zündspule gemeinsame Klemme, angeschlossen. Der positive Pol einer Batterie, beispielsweise einer 12-Volt-Batterie, liegt an einer Klemme 23, die über einen Ein/Ausschalter sowie eine aus Diode und Kondensator bestehende Eingangsschaltung 12 an den "H"-Punkten der Schaltung liegt. Im folgenden werden mit H" bzw. "L' die zwei möglichen binären Wertbereiche bezeichnet.
  • Die Masse ist mit dem Bezugszeichen 22 bezeichnet und wird an die Fahrzeugmasse angeschlossen. Die Eingangsklemme 21 steht über einen aus einem Widerstand R1 und einem Kondensator C1 bestehenden Tiefpaß 80 sowie einen weiteren Widerstand mit dem Eingang eines Schmitt-Triggers 91 in Verbindung.
  • Der Schmitt-Trigger 81 besteht aus zwei in Serie geschalteten Invertern S1 und S2, die durch einen Widerstand R2 positiv rückgekoppelt sind. Der Ausgang des Schmitt-Triggers 81 liegt am T(Takt)-Eingang eines J-K-Flip-Flops S3, dessen J- und K-Eingänge am bereits erwähnten Punkt H liegen. Der Q-Ausgang des J-K-Flip-Flops S3 liegt über einen Signalweg 82 am T-Eingang eines als getakteter Speicher arbeitenden J-K-FlipFlops S6 und der QW Ausgang liegt über einen zeiten Signale 83 an den J-K-Eingängen und desselben Flip-Flops S6. Das Flip-Flap s6 wird im folgenden auch als Taktspeicher bezeichnet.
  • In dem vom Ausgang Q des J-K-Flip-Flops S3 ausgehenden Signalweg 83 liegt zunächst ein aus Widerstand R3 und Kondensator C2 bestehendes Verzögerungsglied 84, dessen Ausgang sowohl mit dem R(Rückstell)- als auch mit dem Tr(Trigger)-Eingang eines Zeitgebers S4 verbunden ist. Am Z-Eingang des Zeitgebers S4 liegt eine Drehzahlvorwahlschaltung 85 bestehend aus einem Regelwiderstand R5, einem Widerstand R4 und einem an Masse liegenden Kondensator C3. Der Regelabgriff von R5 liegt am Punkt H. Der Ausgang Q des Zeitgebers 54 liegt zum einen direkt am J-Eingang des J-K-Flip-Flops S6 und zum anderen über einen Inverter S5 am K-Eingang des J-K- Flip-Flops S6.
  • ImSignalweg82-liegt ein aus Serienschaltung von Kondensator C4 und Widerstand R5 bestehendes Differenzierglied 86.
  • Der Widerstand R5 liegt mit seinem einen Anschluß an Masse Der Verbindungspunkt von C4.und R5 liegt am T-Eingang des J-K-Flip-Flops 56. Am Ausgang des J-K-Flip-Flops S6 kann direkt ein Signalgeber 87, beispielsweise eine lichtemittierende Diode, liegen, wie dies im einzelnen in Fig.- 4 gezeigt ist. Vorteilhafterweise liegt aber der Ausgang des J-R-Flip-Flops S6 an einem aus Widerstand R7 und Kondensator C5 bestehenden Verzögerungsglied 88, dessen Ausgang über einen Widerstand am Eingang eines Schmitt-Triggers 89 liegt. Der Schmitt-Trigger 89 besteht aus zwei in Serie geschalteten Invertern S7 und S8 mit einer positiven RUckkopplung durch Widerstand R8. Der Ausgang des Schmitt-Triggers 89 liegt ueber ein aus Kondensator C6 und Widerstand R9 bestehendes Differenzierglied 90 sowie einen nachgeschalteten Inverter S9 am Tr-Eingang eines Zeitgebers S10, dessen R-Eingang mit dem H-Punkt in Verbindung steht. Der Z-Eingang des Zeitgebers S10 ist mit dem Zeitgeber 5 verbunden, der aus einem Regelwiederstand R10 zur Einstellung der Signalzeit sowie einem Kondensator C7 besteht. Der Regelabgriff von R10 liegt am Punkt H. Der Ausgang liegt am Signalgeber 6.
  • Wie bereits erwähnt, ist bei einem Ottomotor der zeitliche Abstand zwischen zwei Zündungen ein Maß für die Drehzahl des Motors. Gemäß dem in Fig. 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein internes Zeitsignal (Soll-Drehzahlinuuls) erzeugt, welches mit der Zeit zwischen zwei Zündungen periodisch verglichen wird. Die Dauer des internen Zeitsignals kann von außen durch einen Regler (Drehzahlvorwahlschaltung) von Hand eingestellt werden. Der Regler kann durch eine Skala in Drehzahlen geeicht werden, wobei für die verschiedenen Zylinderzahlen der Motoren auswechselbare Skalen vorgesehen werden können.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist mit drei integrierten Bausteinen ausgerüstet, und zwar weist ein Baustein (z.B.
  • der CMOS-Baustein CSL 4049) die sechs Inverter S1 S2, S5, S7r S8, S9 auf, ein zweiter Baustein (z.B. der CMOS-Baustein CSL 4027) weist die zwei Master/Slave J-K-Flip-Flops 53, 56 auf, und ein dritter Baustein (z.B. der Typ TDB 0556) weist die Zeitgeber S4, S10 auf.
  • Die (nicht maßstabsgetreuen) Impulsdiagramme der Fig. 5 bis 7 erläutern unter Bezugnahme auf verschiedene in Kreisen angegebene Meßpunkte die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung. Im Impulsdiagramm der Fig. 5 ist der Fall dargestellt, wo die Motordrehzahl niedriger liegt als die an der Einrichtung eingestellte Drehzahl. (1) zeigt den Spannungsverlauf an Klemme 1 der Zündspule, der über den Tiefpaß 10 auf den Eingang des Schmitt-Triggerslll mit Hysterese gegeben wird. Dadurch entsteht an Meßpunkt (2) ein Rechtecksignal mit steilen Flanken, welches den Spannungsverlauf an (1) ohne die Eigenschwingungen der Zündspule wiedergibt. Dieses Signal steuert den Takteingang T des J-K-Flip-Flops S3, das auf positive Signaländerungen anspricht und an den Ausgängen Q bzw. Q , d.h. den Meßpunkten (3) und (4), eine Frequenzteilung 1 : 2 bewirkt. Wenn das Signal amMeßpunkt (4) vom Zustand L in den Zustand H überwechselt, so läuft die durch C3/R4/R5 voreingestellte Zeit des Zeitgebers S4 ab und der Zeitgeber S4 liefert an seinem Ausgang Q ein Zeitsignal, d.h. einen Soll-DrehzahlSrls. Der Meßpunkt (5) am Ausgang des Zeitgebers S4 geht dabei van L-Zustand in den H-Zustand über und fällt nach dem Zeitablauf in den L-Zustand-zurück.
  • Die Verzögerung des Zeitsignalbeginns durch R3/C2 ist minimal, da der Rückstelleingang des Zeitgebers S4 den Zeitablauf bereits beim Überschreiten einer Spannung von 0,7 Volt freigibt. Bei jedem positiven Impuls an (6) übernimmt das Flip-Flop S6 den gerade herrschenden Zustand (H oder 1;) an (5) und speichert ihn bis zum nächsten positiven Impuls an (6).Dieser gespeicherte Zustand steht am Ausgang des Flip-Flops S6 und somit am Meßpunkt (7) zur Verfügung.
  • Die negativen Impulse an (6) sind unwirksam. Betrachtet man nun den Betriebsfall gemäß dem Impulsdiagramm der Fig. 5, so ist zu sehen, daß die eingestellte am Meßpunkt (5) erscheinende Zeit des Zeitgebers S4 (schraffiert) kürzer ist als die Zeitdauer (oder der Zeitabstand) zwischen zwei Zündungen des Motors, was gleichzeitig bedeutet, daß die Motordrehzahl niedriger ist.als die an der Einrichtung eingestellte Drehzahl.
  • Bei jedem positiven Impuls an (6) übernimmt das als Taktspeicher arbeitende Flip-Flop S6 den an (5) herrschenden Zustand L und gibt diesen am Ausgang, d.h. Meßpunkt (7), gespeichert bis zum nächsten Taktimpuls wieder.
  • Im Betriebsfall der Fig. 6 ist die eingestellte bei (5) erscheinende Zeitdauer des Zeitgebers S4 größer als die Zeitdauer zwischen zwei Zündungen des Motores, d.h. die Motordrehzahl ist höher als die an der Einrichtung eingestellte Drehzahl. Bei jedem positiven Impuls an (6) übernimmt der Taktspeicher S6 den an (5) herrschenden Zustand H und gibt diesen ama-Ausgnng, d.h. Meßpunkt (7), als gespeichertes H-Signal wieder. Außerdem ist im Betriebs fall der Fig. 6 folgendes zu erkennen: Wenn die eingestellte, am Meßpunkt (5) feststellbare Zeitdauer des Zeitgebers S4 wesentlich länger ist als die Zeitdauer zwischen zwei Zündungen des Motors (punktiert gezeichnet), so wird sie, hervorgerufen durch den Wechsel von H nach L an (4) und nach Ablauf der Verzögerungszeit durch R3/C2 (ca. 20 usec.), erfindungsgemäß zwangsweise über den Rückstelleingang R des Zeitgebers S4 beendet. Durch die Verzögerungszeit ist gewährleistet, daß der Taktspeicher S6 die Information von (5) sicher übernehmen kann.
  • Das Impulsdiagramm für den Betriebsfall der Fig. 7 gilt für eine ansteigende Motordrehzahl. Bei der vierten Zündung des Motors ist die Zeitdauer zwischen zwei Zündungen kleiner als die am Gerät eingestellte bei (5) repräsentierte Zeit. Dadurch wechselt der Ausgang des Taktspeichers S6 und somit Meßpunkt (7) vom L- in den H-Zustand.
  • Vorzugsweise liegt gemäß der Erfindung die Q-Ausgangsgröße des Taktspeichers S6 und somit Meßpunkt (7) über ein Verzögerungsglied 18 (Verzögerungszeit ca. 0,2 sec.) am Eingang des Schmitt-Triggers19 mit Hysterese. Am Ausgang (8) des Schmitt-Triggers erscheint nach der Verzögerungszeit ein Sprung von L nach H, wenn dieser vorher am Ausgang (Meßpunkt 7r des Taktspeichers S6 stattgefunden hat. Infolgedessen erscheint am Ausgang des Inverters S9 ein negativer Impuls, der über den Triggereingang Tr den Zeitgeber S10 in Betrieb setzt. Am Ausgang des Zeitgebers S10, d.h. am Meßpunkt (9) erscheint ein H-Signal, dessen Zeitdauer von C7 und R10 bestimmt wird. An diesen Meßpunkt (g) kann ein akustischer oder optischer Signalgeber direkt angeschlossen werden. Wenn sich die Motordrehzahl oberhalb der am Gerät eingestellten Drehzahl befindet und anschließend unter die eingestellte Drehzahl abfällt, so findet am Ausgang des Taktspeichers S6, d.h. am Meßpunkt (7), ein Sprung von H nach L statt. Nach der Verzögerungszeit von 0,2 Sekunden findet dieser Signalsprung auch am Ausgang des Schmitt-Triggers 89 statt (vgl. Meßpunkt 8). Am Ausgang des Inverters S9 erscheint jedoch kein Impuls, der den Zeitgeber 510 in Tätigkeit setzt. Es erfolgt kein akustisches oder optisches Signal. Am Ausgang des Taktspeichers S6 (Meßpunkt 7> kann bei Bedarf über einen Transistor eine Leuchtdiode anWepWhßossen werden, welche ohne Zeitverzögerung anzeigt, ob sich die Motordrehzahl oberhalb oder unterhalb der an der Anzeigevorrichtung oder dem Gerät eingestellten Drehzahl befindet.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 wird die Impulsfrequenz der an der Zündspule anstehenden elektrischen Impulse in eine proportionale Gleichspannung umgewandelt und mit einer über eine Drehzahlvorwahlschaltung (Regler) von Hand einstellbaren Gleichspannung verglichen. Übersteigt die durch die Motordrehzahl hervorgerufene Gleichspannung die eingestellte Gleichspannung, so wird ein akustisches oder optisches Signal oder ein elektrischer Schaltvorgang ausgelöst. Die von Hand einstellbare -Drehzahlvorwahlschaltunq 85 kann - wie bereits für vorausgegangene Ausführungsbeispiele erwähnt - durch eine Skala in Drehzahlen gewicht werden. Für die verschiedenen Zylinderzahlen der Motoren können auswechselbare Skalen vorgesehen werden; Das Gerät ist mit 3 integrierten Bausteinen ausgerüstet, und zwar ein Baustein mit 4 NAND-Gliedern, welche alle als Inverter geschaltet sind (z.B. dem CMOS-Baustein SCL 4011), einem2-fach Zeitgeberbaustein (z.B. dem Typ TDB 0556) und einem Operationsverstärker (z.B. dem Typ TBA 221).
  • Das Gerät wird im Kraftfahrzeug angeschlossen an die Fahr zeugmasse 22 (0 Volt), mit einer Klemme 23an die Batteriespannung 12 Volt (über -einen Schalter und eine Verpolschuztdiode) sowie bei 21 an die Klemme 1 der Zündspule.
  • Operationsverstärker S5 sowie der Transistor TR1 werden mit 12 Volt Betriebsspannung versorgt. Alle anderen Bausteine arbeiten mit einer stabilisierten Betriebsspannung von ca. 7,5 Volt, welche über den Widerstand R 9 und die Zehnerdiode Z 1 gebildet wird.
  • Fig. 8 zeigt im Zusammenhang mit dem Impulsdiagramm der Fig. 9 die Funktion bei einer ansteigenden und wieder abfallenden Drehzahl des Motors. Im Punkt (A) des Impulsdiagramms überschreitet die Motordrehzahl die vorgewählte Drehzahl und im Punkt (B) des Impulsdiagramms wird diese wieder unterschritten.
  • Der Spannungsverlauf an Klemme 1 der Zündspule, d.h. an Meßpunkt (1), wird in Fig. 9 bei (1) nicht maßstabsgetreu gezeigt. Dieses Spannungssignal gelangt über den Tiefpass 80 aus R1/C1 auf den Eingang eines Schmitt-Triggers 81 mit Hysterese, der, wie bekannt, aus den zwei hintereinander geschalteten Invertern 31 und S2 mis positiver Rückkopplung durch R2 gebildet wird. Dadurch entsteht an Meßpunkt (2) ein Rechtecksignal mit steilen Flanken, welches den Spannungsverlauf an Punkt (1) invertiert und ohne die Eigenschwingungen der Zündspule wiedergibt. Dieser Spannungsverlauf erzeugt über das Differenzierglied C2/R3 an Punkt (3) kurze positive und negative Impulse. Die positiven Impulse bleiben unwirksam, die negativen Impulse starten den Zeitablauf des nachfolgenden Zeitgebers S3. Die am Ausgang Q des Zeitgebers S3 abgegebene Impulsdauer ist fest eingestellt durch R4/C3. Sie ist kürzer als die Zeit zwischen zwei Zündimpulsen eines 6-Zylinder-Motors bei höchster Drehzahl. Der Ausgang Q des Zeitgebers S3 führt über einen Inverter S4 auf ein Integrationsglied R5/C4. Das Impulsdiagramm zeigt bei Meßpunkt (4) die negativen, zeitgleichen Impulse des Zeitgebers S3. An Meßpunkt (5) entsteht eine gegen den Bezugspunkt +7,5 Volt gemessene negative Gleichspannung, welche der Drehzahl des Motors proportional ist. Diese führt auf den invertierenden Eingang des Operationsverstärkers S5, welcher als Komparator arbeitet. Dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers S5 wird die eingestellte Gleichspannung der Drehzahlvorwahlschaltung bestehend aus Regelwiderstand R6 zugeführt, welche der vorgewählten Soll-Drehzahl entspricht.
  • Das Impulsdiagramm zeigt bei Punkt (5) den Verlauf der drehzahlproportionalen, negativen Gleichspannung und die Ipunktiert) eingestellte Spannung des Regelwiderstandes R6.
  • Die Spannung am Ausgang des Komparators 7 beträgt 0 Volt, solange die Spannung an Punkt (5) oberhalb der Spannung an Punkt (6) liegt. Wenn die Spannung an Punkt (5) bei (A) die Spannung an Punkt (6) unterschreitet, springt die Spannung an Meßpunkt (7) auf 12 Volt. Der umgekehrte Fall tritt bei (B) ein. An Meßpunkt (7) kann eine Anzeige (z.B. eine Leuchtdiode 87) angeschlossen werden, welche die Über- oder Unterschreitung der voreingestellten Drehzahl anzeigt. Die Ausgel.gsspannung des Komparators S5 wird bei(7) durch den Inverter S6 wiederum invertiert. Die an Meßpunkt (8) entstehende Ausgangsspannung wird über Differenzierschaltung 90 aus C5/R7 differenziert, so daß an Punkt (9) kurze positive und negative Impulse entstehen.
  • Die positiven Impulse sind wiederum wirkungslos, während die negativen Impulse an dem Zeitgeber S7 ein Zeitsignal auslösen, dessen Zeitdauer durch den Zeitgeber 5 aus R8/C6 fest eingestellt ist. Am Ausgang des Zeitgebers S7 kann an Punkt (10) entweder direkt, oder wie gezeigt, über einen Transistor TR1 ein akustischer oder optischer Signalgeber angeschlossen werden. Ebenso kann mit diesem Signal ein anderweitiger elektrischer Schaltvorgang ausgelöst werden.
  • Durch das Zeitverhalten des Integrationsglieds R5/C4 erfolgt das Signal der DrehzahlUber- oder -unterschreitungan Punkt (7) bzw. das Signal der Drehzahlüberschreitung an Punkt (10) um ca. 0,5 Sekunden verzögert, was jedoch wegen der relativ lemgsamen Beschleunigung der Kraftfahrzeuge ohne wesentliche Bedeutung ist.
  • Leerseite

Claims (24)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1 Einrichtung zur Anzeige einer bestimmten Drehzahlgrenze - für ein mit einer Verbrennungsmaschine ausgerüstetes Fahrzeug zur Bestimmung eines kraftstoffsparenden Schaltzeitpunkts des Getriebes mit einem drehzahlabhängigen elektrischen Impulsgeber zur Lieferung von elektrischen Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß von den elektrischen Impulsen des Impulsgebers (1) mindestens ein erster Impuls (Auslöseimpuls) zur Auslösung eines Soll-Drehzahlsignals mit einer bestimmten entsprechend der Soll-Drehzahl einstellbaren Impulslänge dient, und mindestens ein zweiter mit einem bestimmten Zeitabstand folgender Impuls (Kontrollimpuls} zur nrolle des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins des Soll-Drehzahlimpulses dient, und daß eine das Kontrollergebnis repräsentierende Anzeige-Ausgangsgröße abgegeben wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige-Ausgangsgröße einen Signalgeber (6) betätigt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (6) über einen Signalzeitgeber (5) für die Signaldauer betätigt wird.
  4. 4. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (6) ein optischer und/oder akustischer Signalgeber ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber (1) durch die Zündanlage des Kraftfahrzeugs gebildet ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige-Ausgangsgröße bei der durch den Kontrollimpuls erfolgenden Feststellung des Vorhandenseins des Soll-Drehzahlimpulses ein Warnsignal auslöst.
  7. 7. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Zündimpulse den Auslöseimpuls bzw. Kontrollimpuls bilden bzw. erzeugen.
  8. 8. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Flanke eines ersten Zündimpulses das Soll-Drehzahlsignal triggert, und daß die vordere Flanke des darauffolgenden Zündimpulses den Kotrollimpuls bildet
  9. 9. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Impulsgeber (1) kommenden Impulse vor ihrer weiteren Verarbeitung einem Impulsformer (7) zugeführt werden, der Rechteckimpulse erzeugt.
  10. 10. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Soll-Drehzahlvorwahlschaltung (85) mit dem Drehzahlimpulslängengeber (40) verbunden ist, um je nach Motor eine bestimmte Drehzahlgrenze, d.h. die Soll- oder Schalt-Drehzahl einzustellen.
  11. 11. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Impulsgeber (1) karmenden BN1se nacheinander einer Irrpulslängen-Vergleichs-Schaltung (30) und einem Solidrehzahl-Impulslängengeber (40) zugeführt werden, dessen Ausgangsimpulse mit einer die Solldrehzahl repräsentierenden Impulslänge der Impulslängen-Vergleichschaltung (30) zugeführt werden, welche die Anzeige-Ausgangsgröße bildet.
  12. 12. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Impulsgeber (1) in Verbindung stehende Impuls-Verzweigungsschaltung (10) die ersten Impulse (Auslöseimpulse) sowie zweite Impulse herstellt, welchletztere einem ersten Eingang einer Soll/Takt-Vergleichschaltung (31) zugeführt werden, deren anderer Eingang mit dem Ausgang des Soll-Drehzahlimpulslängengebers (40) in Verbindung steht, so daß am Ausgang der Vergleichschaltung (31) die Anzeige-Ausgangsgröße entsteht
  13. 13. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige-Ausgangsgröße das Warnsignal erst nach Ablauf einer Verzögerungszeit auslöst.
  14. 14. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsverzweigungsschaltung ebenso wie die Soll/Takt-Vergleichschaltung (31) durch ein Flip-Flop gebildet sind.
  15. 15. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taktformschaltung (11) den einen Ausgang der Verzweigungsschaltung (10) mit der Soll/Takt-Vergleichsschaltung verbindet.
  16. 16. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Soll-Drehzahlimpulsgeber (40) ein Zeitgeber (S4) ist, dessen R und Tr Eingänge über ein Verzögerungsglied (84) an einem Ausgang des Flip-Flops (S3) liegen.
  17. 17. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Z-Eingang des Zeitgebers (S4) die Drehzahlvorwahlschaltung (85) liegt.
  18. 18. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktformschaltung (11) ein Differenzierglied (86) ist.
  19. 19. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Soll/Takt-Vergleichschaltung (31) ein Verzögerungsglied nachgeschaltet ist, welches mit dem Zeitgeber (5) in Verbindung steht.
  20. 20. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (5) durch einen Zeitgeber (S10) gebildet ist, dessen Signalzeit einstellbar ist.
  21. 21. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaß (80) sowie ein Impulsformer in der Form eines Schmitt-Triggers (81) dem Impulsgeber (1) nachgeschaltet sind.
  22. 22. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Verzögerungsglieds (88) über einen Schmitt-Trigger (89) mit einem Differenzierglied (90) in Verbindung steht, welches am Eingang des Zeitgebers (S10) liegt.
  23. 23. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Impulsgeber (1) kommenden Signale dem T-Eingang eines J-K-Flip-Flops (S3) zugeführt werden, dessen J- und K-Eingänge auf H liegen und daß der Ausgang dieses Flip-Flops (53) am T-Eingang eines als getakteter Speicher arbeitenden J-K-Flip-Flops (S6) liegen, und daß der Q-Ausgang des J-K-Flip-Flops (S3) über einen Zeitgeber (S4) mit dem Flip-Flop (S6) in Verbindung steht, und daß der Q-Ausgang des Zeitgebers (S4) mit dem J-Eingang des Flip-Flops (S6) direkt und über einen Inverter (S5) mit dem K-Eingang in Verbindung steht.
  24. 24. Einrichtung zur Anzeige einer bestimmten Drehzahlgrenze für ein mit einer Verbrennungsmaschine ausgerüstetes Fahrzeug zur Bestimmung eines kraftstoffsparenden Schaltzeitpunkts des Getriebes mit einem drehzahlabhängigen elektrischen Impulsgeber zur Lieferung von elektrischen Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Operationsverstärker (S5) über einen Zeitgeber (S3) angesteuert wird, und daß die Ausgangsgröße des Opertionsverstärkers (S5) über einen Inverter (S6) und eine Differenzierschaltung (90) einem Zeitgeber (S7) zugeführt wird, der seinerseits einen Signalgeber (6) betätigt.
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